CH697848B1 - Lattenrost für Betten oder Liegen - Google Patents
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Abstract
Bei einem Lattenrost für Betten oder Liegen mit einem Rahmen (1) und einer Mehrzahl von quer zur Längsachse des Rahmens (1) verlaufenden und an diesem angeordneten bzw. festgelegten Latten (9), insbesondere Federholzlatten, ist unter mindestens einigen Latten (9) wenigstens eine Einstellvorrichtung (3) zur Einstellung der Nachgiebigkeit der Latten (9) vorgesehen.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Lattenrost für Betten oder Liegen mit einem Rahmen und einer Mehrzahl von quer zur Längsachse des Rahmens verlaufenden und an diesem angeordneten bzw. festgelegten Latten, insbesondere Federholzlatten. [0002] Lattenroste für Betten sind in den unterschiedlichsten Ausbildungen bekannt, wobei insbesondere Lattenroste bekannt sind, die eine Höhenverstellung des Kopf- und Fussteils ermöglichen, oder auch Lattenroste, bei denen versucht wird, eine Einstellung der Härte der Latten durch Verschieben von Elementen über die Länge der Latten zu erzielen. Lattenroste, bei welchen eine Härteeinstellung der Latten, insbesondere Federholzlatten, erzielt werden soll, indem beispielsweise Verstärkungselemente entlang der Längserstreckung der Latten verschoben werden können, haben den Nachteil, dass zur Einstellung der gewünschten Härte jede Latte einzeln und gesondert eingestellt werden muss, wobei dies eine zeitaufwendige Arbeit darstellt, welche neben dem Arbeitsaufwand auch das vollständige Zerlegen des Betts, insbesondere das Entfernen der Matratze erfordert. [0003] Es sind auch Systeme bekannt, bei welchen, um eine individuelle, unterschiedliche Härte entlang der Länge des Betts zu erzielen, Latten verschiedener Festigkeit bzw. verschiedener Elastizität zum Einsatz gelangen, mit welchen beispielsweise eine Schulter- und Beckenabstützung erzielt werden soll. Nachteilig an diesen Systemen ist, dass, wenn der Benutzer nicht mit seinem Schulter- bzw. Beckenbereich im Bereich der verstärkten Latten liegt, durch diese entsprechenden Verstärkungen eher nachteilige Effekte erzielt werden. [0004] Schliesslich sind Lattenroste bekannt, die zur Härteeinstellung Lagerelemente für die Latten des Lattenrosts verwenden, welche Lagerelemente mit unterschiedlicher Härte bzw. unterschiedlicher Rückstellfähigkeit ausgebildet sind. [0005] Die vorliegende Erfindung zielt nun darauf ab, einen Lattenrost für Betten oder Liegen der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, welcher in einfacher und rascher Weise in der Härte, insbesondere im Bereich von Schultern, Rücken und Becken des Benutzers, verstellt werden kann, um auf individuelle Bedürfnisse des Benutzers einzugehen. [0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Lattenrost gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass unter mindestens einigen Latten wenigstens eine Einstellvorrichtung zur Einstellung der Nachgiebigkeit der Latten vorgesehen ist. Dadurch, dass unter wenigstens einigen der Latten wenigstens eine Einstellvorrichtung zur Einstellung der Nachgiebigkeit der Latten vorgesehen ist, gelingt es, die insbesondere wichtigen Bereiche eines Lattenrosts, insbesondere entsprechend dem Schulter- und Beckenbereich eines Benutzers, in der Härte, d.h. insbesondere in der Nachgiebigkeit der Latten, auf die individuellen Bedürfnisse einzustellen, wobei, wie dies einer Weiterbildung der Erfindung entspricht, die Einstellvorrichtung im Wesentlichen in Längsrichtung des Lattenrosts quer zu den Latten angeordnet ist. Durch eine derartige längsverlaufende Einstellvorrichtung, welche eine Mehrzahl von Latten in Längsrichtung übergreift, fällt das Erfordernis, jeweils einzelne Latten gesondert in der Härte bzw. in der Nachgiebigkeit auf die Bedürfnisse anzupassen, weg, wodurch neben einer nicht unbeträchtlichen Arbeitsersparnis auch eine leichtere Bedienbarkeit der Einstellvorrichtung zur Verfügung gestellt werden kann. Dadurch, dass die Einstellvorrichtung bevorzugt im Wesentlichen in Längsrichtung des Lattenrosts angeordnet ist, ist auch die Zugänglichkeit der Einstellvorrichtung beispielsweise vom Kopf- oder Fussende gegeben, so dass nicht wie bei bekannten Einstellvorrichtungen die gesamte Matratze entfernt werden muss und die einzelnen Latten in ihrer Nachgiebigkeit eingestellt werden müssen, sondern die Einstellung der Nachgiebigkeit des Lattenrosts insgesamt von der Kopf- oder Fussseite des Betts durch einen einzigen Handgriff vorgenommen werden kann, was insbesondere bei Einsatz der Einstellvorrichtung in Beherbergungsbetrieben aufgrund der leichten und raschen Bedienbarkeit ein bedeutender Vorteil ist. [0007] Indem, wie dies einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung entspricht, eine gemeinsame Einstellvorrichtung für eine Mehrzahl von, insbesondere benachbarten, Latten vorgesehen ist, wird gleichzeitig eine Gruppe von Latten des Lattenrosts in ihrer Nachgiebigkeit mit ein und derselben Einstellvorrichtung eingestellt, so dass eine nicht unbeträchtliche Arbeitsersparnis und insbesondere eine gleichmässige Einstellung der Nachgiebigkeit des Lattenrosts beispielsweise im anatomisch wichtigen Rücken- und Beckenbereich erzielt werden kann. [0008] Weiters ist, wie dies einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung entspricht, die Einstellvorrichtung von einem stangenförmigen Element gebildet, welches in einander gegenüberliegenden, insbesondere parallel zueinander verlaufenden, Rahmenelementen gelagert ist. Dadurch, dass die Einstellvorrichtung von einem stangenförmigen Element gebildet ist, gelingt es durch Betätigung dieses einen stangenförmigen Elements, die Härte bzw. Nachgiebigkeit von einer Vielzahl bzw. Mehrzahl von benachbarten Latten gleichzeitig einzustellen, wodurch eine wesentliche Arbeitsersparnis und darüber hinaus eine Gleichförmigkeit der Härte des Lattenrosts in den jeweils gewünschten Bereichen erzielbar ist. Indem die Einstellvorrichtung, insbesondere das stangenförmige Element, in einander gegenüberliegenden, insbesondere parallel zueinander verlaufenden Rahmenelementen gelagert ist, kann die Ausbildung so getroffen werden, dass die Einstellvorrichtung von der Aussenseite des Betts nicht gesehen werden kann, so dass neben einer funktionellen auch eine optisch schöne Einrichtung zur Verfügung gestellt werden kann. [0009] Indem, wie dies einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung entspricht, die Einstellvorrichtung Auflageflächen in unterschiedlichen Abständen von einer zentralen Achse der Einstellvorrichtung aufweist, kann mit ein und derselben Einstellvorrichtung eine Mehrzahl von unterschiedlichen Härtegraden der Latten des Lattenrosts über die Länge des Betts erzielt werden, indem den Latten unterschiedliche Durchbiegungswege zur Verfügung gestellt werden bzw. die Latten unmittelbar abgestützt werden, so dass eine Nachgiebigkeit derselben im Bereich der Einstellvorrichtung nur in sehr geringem Ausmass möglich ist. Durch diese Anordnung ist eine Mehrzahl von unterschiedlichen Härtegraden des Lattenrosts mit ein und derselben Einstellvorrichtung erzielbar. Indem die Einstellvorrichtung in unterschiedlichen Positionen zur Erzielung unterschiedlicher Nachgiebigkeiten festlegbar ist, wird gewährleistet, dass die gewählte Nachgiebigkeit der Latten ohne neuerliche Betätigung der Einstell-Vorrichtung nicht veränderbar ist, so dass die Nachgiebigkeit des Lattenrosts nicht nur einfach, sondern auch zuverlässig einstellbar ist. [0010] Gemäss einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemässen Lattenrosts ist dieser so ausgebildet, dass die Einstellvorrichtung in unterschiedlichen Teilbereichen des Lattenrosts unterschiedliche Nachgiebigkeiten der Latten definiert. Indem die Einstellvorrichtung in unterschiedlichen Teilbereichen des Lattenrosts unterschiedliche Nachgiebigkeiten der Latten definiert, kann eine exakte Anpassung des Lattenrosts an die üblicherweise gewünschten Härten erzielt werden, beispielsweise besonders hart im Bereich des Rückens bzw. Beckens und besonders nachgiebig im Bereich der Füsse bzw. des Kopfes. [0011] Um neben einer einfachen Einstellmöglichkeit des Lattenrosts auch eine komfortable Benutzung desselben beispielsweise ohne störende Geräusche aufgrund des Kontakts zwischen den Latten und der Einstellvorrichtung zur Verfügung zu stellen, ist der Lattenrost bevorzugt dahingehend weitergebildet, dass die Einstellvorrichtung an ihren zu den Latten gewandten Seiten mit einem dämpfenden Element, insbesondere einer Schicht aus beispielsweise Latex, Filz beschichtet ist. Indem die Einstellvorrichtung an ihren zu den Latten gewandten Seiten mit einem dämpfenden Element belegt ist, wird einerseits eine gewisse, geringe Elastizität bzw. Nachgiebigkeit der Latten bei direktem Kontakt zwischen der Einstellvorrichtung und den Latten des Lattenrosts zur Verfügung gestellt und andererseits sichergestellt, dass beispielsweise bei einem Aufschlagen der Latten auf der Einstellvorrichtung keine störenden Geräusche generiert werden, so dass neben einer einfachen Bedienbarkeit der Einstellvorrichtung auch der Liegekomfort in dem mit dem Lattenrost versehenen Bett gewährleistet wird. [0012] Schliesslich kann die Einstellvorrichtung so weitergebildet sein, dass sie mit Latten zumindest im mittleren Bereich der Längserstreckung des Lattenrosts zusammenwirkt, wodurch insbesondere eine Verstellung des Lattenrosts im Bereich des Beckens, Rückens und der Schultern zur Verfügung gestellt wird, so dass beispielsweise ein derartiger Lattenrost auch dahingehend weitergebildet sein kann, dass die häufig gewünschten Höhenverstellungen des Fuss- bzw. Kopfteils neben einer Einstellung der Härte im mittleren Bereich an einem derartigen Lattenrost vorgesehen sein können. [0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen: <tb>Fig. 1<sep>eine schematische Darstellung eines erfindungsgemässen Lattenrosts mit der Einstellvorrichtung von unten gesehen; <tb>Fig. 2<sep>eine schematische Darstellung eines Lattenrosts für ein Doppelbett, wobei zwei erfindungsgemässe Einstellvorrichtungen vorgesehen sind; <tb>Fig. 3<sep>einen Querschnitt durch einen Lattenrost, wobei eine Festlegungsvorrichtung für die Einstellvorrichtung schematisch dargestellt ist; <tb>Fig. 4<sep>eine analoge Ansicht zu Fig. 3, wobei die Festlegungsvorrichtung mehrere Festlegungspunkte aufweist; Fig. 5a, 5b und 5c verschiedene Formen einer Einstellvorrichtung mit unterschiedlich vielen Auflageflächen. [0014] In Fig. 1 ist mit 1 schematisch der Rahmen eines Lattenrosts dargestellt, wobei der Rahmen 1 zur Erhöhung der Steifigkeit des Rahmens bzw. zur Führung der Einstellvorrichtung zusätzliche, querverlaufende Streben 2 aufweist. In den querverlaufenden Streben 2 ist eine Einstellvorrichtung 3 geführt, welche, wie dies schematisch durch den Pfeil 4 dargestellt ist, um einen gewissen, kurzen Weg in Längsrichtung des Lattenrosts verschieblich ist, um die Einstellvorrichtung 3 aus den hiefür vorgesehenen Aufnahmeelementen 5 entriegeln bzw. in diesen festlegen bzw. verriegeln zu können. [0015] Zur Verriegelung bzw. Entriegelung der Einstellvorrichtung 3 in den hiefür vorgesehenen Ausnehmungen 5 ist der eine Endbereich der Einstellvorrichtung 3 als Platte 6 mit Dübeln 7 ausgebildet, welche in die Ausnehmungen 5 in dem Rahmen 1 des Lattenrosts einrastbar bzw. einsetzbar sind. Im Mittelbereich des Rahmens 1 für den Lattenrost ist die Einstellvorrichtung 3, wie dies schematisch dargestellt ist, mit einem verstärkten Teil 8 ausgebildet, welcher Auflageflächen in unterschiedlichen Abständen von einer zentralen Achse der Einstellvorrichtung 3 zur Verfügung stellt. Auf der Oberseite des Rahmens 1 für den Lattenrost sind, wie dies schematisch dargestellt ist, Latten 9 festgelegt, wobei diese Latten 9 in an sich bekannter Weise aus Federholz, Metall, Kunststoff oder dgl. gebildet sein können und in Aufnahmehülsen an dem Rahmen 1 des Lattenrosts lösbar festgelegt sein können. [0016] Die Darstellung von Fig. 2, in welcher die Bezugszeichen von Fig. 1 beibehalten wurden, stellt eine Variante eines Rahmens 1 für einen Lattenrost dar, welcher für die Verwendung in einem grossen Einzelbett oder Doppelbett gedacht ist, bei welchem zwei stangenförmige Einstellvorrichtungen 3 vorgesehen sind, um gegebenenfalls individuell verschiedene Härteeinstellungen in Querrichtung des Lattenrosts zur Verfügung stellen zu können. Im Fall einer Verwendung in einem Doppelbett wären die Einstellvorrichtungen 3 jeweils in der Mitte einer Betthälfte anzuordnen. Die plattenförmigen Festlegungseinrichtungen 6, um die Einstellvorrichtung 3 am Rahmen 1 des Lattenrosts festlegen zu können, sind in der Darstellung gemäss Fig. 2 in ihrer verrasteten Position dargestellt und die stangenförmigen Elemente, welche die Einstellvorrichtung 3 ausbilden, sind bei der Darstellung von Fig. 2 durch zwei querverlaufende Streben geführt und im Kopf- bzw. Fussbereich des Rahmens 1 festgelegt bzw. verrastet. Auch bei dieser Ausbildung des erfindungsgemässen Lattenrosts gelingt das Lösen der Verrastung der Einstellvorrichtung 3 durch Verschieben in Längsrichtung des Rahmens 1, wie dies durch den Doppelpfeil 4 schematisch dargestellt ist, und Verdrehen der Einstellvorrichtung 3 entsprechend dem Pfeil 10 und neuerliches Einrasten des plattenförmigen Festlegungselements 6 in einer anderen, dafür vorgesehenen Rastposition. [0017] In der Darstellung gemäss Fig. 3 ist eine einfache Ausbildung des plattenförmigen Festlegungselements 6 dargestellt, an welches zwei schematisch angedeutete Dübel 7 angeflanscht sind, mit welchen die Verrastung in den dafür vorgesehenen Ausnehmungen in dem Rahmen 1 durchgeführt bzw. vorgenommen werden kann. [0018] Fig. 4 zeigt das komplementäre Element zur Aufnahme der Dübel 7, welches an dem Kopf- oder Fussende des Rahmens 1 vorgesehen ist. Die Ausnehmungen 5 sind bei dieser Darstellung so ausgebildet, dass eine zentrale Ausnehmung 11 zur Verfügung gestellt ist, in welche eine Lagerachse der Einstellvorrichtung 3 eingreifen kann, und um diese zentrale Ausnehmung 11 ist eine Mehrzahl von kleineren Ausnehmungen 12 angeordnet, welche den verschiedenen Festlegungspositionen der Einstellvorrichtung 3 bzw. des plattenförmigen Elements 6 entsprechen, um verschiedene Positionen der Einstellvorrichtung 3 bzw. unterschiedliche Teilbereiche der Einstellvorrichtung zu den Latten 9 des Lattenrosts zu wenden, wodurch unterschiedliche Härtegrade des Lattenrosts erzielt werden können. [0019] Fig. 5a, 5b und 5c stellen Querschnitte durch beispielhafte, verschiedene Formen der Einstellvorrichtung 3 dar, mit welchen unterschiedliche Härten bzw. Nachgiebigkeiten der Latten 9 zugelassen bzw. gewährleistet werden können. Bei einer rechteckigen Form der Einstellvorrichtung 3 und exzentrischer Lagerung des stangenförmigen Elements der Einstellvorrichtung 3 können in der einfachsten Form zwei verschiedene Nachgiebigkeiten des Lattenrosts erzielt werden, wobei beispielsweise eine derartige Form der Einstellvorrichtung 3 in einer Festlegungsvorrichtung, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, Anwendung finden kann. [0020] Um die Geräuschentwicklungen insbesondere beim Auftreffen der Latten 9 auf die Einstellvorrichtung 3 mit Sicherheit vermeiden zu können, sind bei der Einstellvorrichtung 3 gemäss Fig. 5a die obere und untere Fläche der Einstellvorrichtung mit einem dämpfenden Element 13 versehen, so dass, wenn die Einstellvorrichtung 3 um die Achse 14 des stangenförmigen Elements der Einstellvorrichtung 3 um 180 deg. verschwenkt wird, eine harte bzw. weiche Einstellung des Lattenrosts erzielt werden kann. [0021] Fig. 5b und 5c zeigen analoge Ausbildungen wie Fig. 5a, wobei kompliziertere bzw. mehrere Einstellmöglichkeiten zur Verfügung gestellt sind, wobei insbesondere die Fig. 5c zur Verwendung mit einer Festlegungsvorrichtung entsprechend Fig. 4 Verwendung finden kann. [0022] Die Einstellvorrichtungen 3 der Fig. 5b und 5c sind hiebei um ihren gesamten Umfang mit den Dämpfungselementen 13 versehen, um eine beliebige Wahl der Härte bzw. eine Drehung der Einstellvorrichtung in eine beliebige Richtung unter Erzielung der gewünschten Dämpfungseigenschaften gewährleisten zu können.
Claims (9)
1. Lattenrost für Betten oder Liegen mit einem Rahmen (1) und einer Mehrzahl von quer zur Längsachse des Rahmens (1) verlaufenden und an diesem angeordneten Latten (9), insbesondere Federholzlatten, dadurch gekennzeichnet, dass unter mindestens einigen Latten (9) wenigstens eine Einstellvorrichtung (3) zur Einstellung der Nachgiebigkeit der Latten (9) vorgesehen ist.
2. Lattenrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung (3) im Wesentlichen in Längsrichtung des Lattenrosts quer zu den Latten (9) angeordnet ist.
3. Lattenrost nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine gemeinsame Einstellvorrichtung (3) für eine Mehrzahl von, insbesondere benachbarten, Latten (9) vorgesehen ist.
4. Lattenrost nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung (3) von einem stangenförmigen Element gebildet ist, welches in einander gegenüberliegenden, insbesondere parallel zueinander verlaufenden, Rahmenelementen (2) gelagert ist.
5. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung (3) Auflageflächen in unterschiedlichen Abständen von einer zentralen Achse der Einstellvorrichtung aufweist.
6. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung (3) in unter- schiedlichen Positionen zur Erzielung unterschiedlicher Nachgiebigkeiten festlegbar ist.
7. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung (3) in unterschiedlichen Teilbereichen des Lattenrosts unterschiedliche Nachgiebigkeiten der Latten (9) definiert.
8. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung (3) an ihren zu den Latten (9) gewandten Seiten mit einem dämpfenden Element (13), z.B. aus Latex oder Filz, beschichtet ist.
9. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung (3) mit Latten (9) zumindest im mittleren Bereich der Längserstreckung des Lattenrosts zusammenwirkt.
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