CH700241B1 - Vorrichtung zum wahlweisen Ausschleusen von flächigen Gegenständen, insbesondere Druckereiprodukten, aus einem Förderweg. - Google Patents

Vorrichtung zum wahlweisen Ausschleusen von flächigen Gegenständen, insbesondere Druckereiprodukten, aus einem Förderweg. Download PDF

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Abstract

Bei einer Vorrichtung zum Ausschleusen eines flächigen Gegenstandes (20), insbesondere eines Druckereiprodukts aus einem Förderweg (18), wird der Schwenkabschnitt (24) des ersten Bandförderers (12) in die Ausschleusestellung (30) verschwenkt und gleichzeitig das Stosselement (90) aus der Ruhestellung in die Stossstellung (104) bewegt. Das Stosselement (90) drückt dabei das Druckereiprodukt (20) mitnahmefest gegen den Schwenkabschnitt (24). Vorzugsweise ist ein Andrückband (58) vorhanden, welches zusammen mit dem jeweiligen förderwirksamen Trum des ersten Bandförderers (12) und zweiten Bandförderers (14) jeweils einen Förderspalt (72) für die Druckereiprodukte (20) bildet. In diesem Fall lenkt das Stosselement (90) das Andrückband (58) derart aus, dass der Förderspalt auch in Ausschleusestellung erhalten bleibt. Befindet sich der Schwenkabschnitt (24) in Arbeitsstellung, werden die Druckereiprodukte (20) vom ersten Bandförderer (12) dem zweiten Bandförderer (14) zugeführt.

Description

[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum wahlweisen Ausschleusen eines flächigen Gegenstandes, insbesondere eines flexiblen flächigen Gegenstandes wie eines Druckereiprodukts, aus einem Förderweg gemäss dem Patentanspruch 1.
[0002] Bei der Verarbeitung von flächigen Gegenständen, insbesondere von Druckereiprodukten, kommt es oft vor, dass einzelne Gegenstände oder eine Anzahl aufeinanderfolgende Gegenstände aus einer Folge von entlang eines Förderwegs transportierten Gegenständen ausgeschleust werden müssen. Dies beispielsweise, um beschädigte oder nicht komplette Gegenstände vor einer Weiterverarbeitung aus dem Verarbeitungsprozess zu entfernen oder ein oder eine Anzahl Gegenstände einem andern Förderweg zuzuführen.
[0003] Eine aus der WO 00/56 648 bekannte Vorrichtung weist zwei hintereinandergeschaltete Bandförderer auf, um in Schuppenformation anfallende Erzeugnisse entlang eines Förderwegs zu transportieren. Am stromabwärts gelegenen Ende des ersten Bandförderers ist eine Freilegeeinrichtung angeordnet, die aus der Umlenkwalze für das Förderband des ersten Bandförderers, einem als Walze ausgebildeten Führungselement und einem Antriebselement besteht. An das Antriebselement ist das stromaufwärts gelegene Ende eines Überführförderers angelenkt. Befindet sich dieses freie Ende in Rückzugslage und das Führungselement in Ruhestellung, wird die Schuppenformation geradlinig entlang des ersten Förderwegs transportiert. Ist ein Erzeugnis aus der Schuppenformation an einen zweiten Förderweg zu überführen, werden mittels des Antriebselements das Führungselement in die Freilegestellung und das Ende des Überführförderers in die Arbeitslage verbracht. Durch die dadurch erzeugte Krümmung im aktiven Trum des ersten Bandförderers hebt sich die vorauslaufende Kante und der daran anschliessende Randbereich des dem zweiten Förderweg zuzuführenden Erzeugnisses ab und wird in den Förderspalt des zweiten Förderwegs eingeführt.
[0004] Aus der EP 0 478 911 A1 ist eine Vorrichtung bekannt, deren Fördereinrichtung einen ersten Förderer aufweist, um die in Förderrichtung anfallenden Druckereiprodukte in Schuppenformation einem Wegförderer zuzuführen. Um aus dieser Schuppenformation Druckereiprodukte herauszulösen und einem zweiten Förderer zuzuführen, ist ein Überführförderer vorgesehen, der zwei schwenkbar miteinander verbundene und hintereinander angeordnete Förderarme aufweist. Der erste Förderarm ist an seinem förderwirksamen Ende ortsfest gelagert, und am zweiten Förderarm greift ein hin und her schwenkbarer Antriebshebel an, um den Fördereingang des Überführförderers von der Arbeitslage, in welcher die Druckereiprodukte dem zweiten Förderer zugeführt werden, in eine Rückzugslage und wieder zurück zu verbringen. Das den beiden Förderarmen gemeinsame Andrückband ist derart um Walzen geführt, dass es sich, in Förderrichtung gesehen, bezüglich den Förderarmen unabhängig von der Schwenklage der Förderarme nicht verschiebt.
[0005] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum wahlweisen Ausschleusen eines flächigen Gegenstandes, insbesondere eines flexiblen flächigen Gegenstandes wie eines Druckereiprodukts, aus einem Förderweg zu schaffen, welche selbst bei sehr hohen Fördergeschwindigkeiten äusserst zuverlässig und die Gegenstände schonend arbeitet.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung gelöst, welche die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist. Sie eignet sich insbesondere zum wahlweisen Ausschleusen einzelner Gegenstände oder einer Anzahl aufeinanderfolgender Gegenstände aus einer Folge von Gegenständen, in welcher die Gegenstände aufeinander überlappungslos, gegebenenfalls mit einem gegenseitigen Abstand folgen.
[0007] Allenfalls sind Schuppenformationen mit nur geringer Überlappung von aufeinanderfolgenden Gegenständen verarbeitbar.
[0008] Erfindungsgemäss wird ein aus dem Förderweg auszuschleusender Gegenstand mittels eines Stosselements mitnahmefest an einen Schwenkabschnitt eines ersten Bandförderers angedrückt. Dadurch wird sichergestellt, dass der betreffende Gegenstand einerseits zwangsläufig aus dem Förderweg entsprechend der Schwenklage des Schwenkabschnitts ausgelenkt beziehungsweise umgelenkt und andererseits zuverlässig mit gleichbleibender Fördergeschwindigkeit entsprechend jener des ersten Bandförderers gefördert wird. Dies vermeidet, selbst bei einer sehr grossen Fördergeschwindigkeit, einen Konflikt mit einem nachfolgenden Gegenstand durch Abbremsen des auszuschleusenden Gegenstandes in Folge der Umlenkung. Ist ein nachfolgender Gegenstand nicht auszuschleusen, sondern entlang des Förderwegs weiterzutransportieren, kann nach dem Ausschleusen eines Gegenstandes das Stosselement sehr rasch in seine Ruhestellung zurückbewegt und der Schwenkabschnitt in seine Arbeitsstellung zurückverschwenkt werden.
[0009] Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
[0010] Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen rein schematisch: <tb>Fig. 1<sep>in einem Längsschnitt eine erfindungsgemässe Vorrichtung mit einem Schwenkabschnitt eines ersten Bandförderers in Arbeitsstellung, um der Vorrichtung zugeführte Gegenstände entlang eines Förderwegs zu transportieren; <tb>Fig. 2<sep>in gleicher Darstellung wie Fig. 1dieselbe Vorrichtung, wobei sich der Schwenkabschnitt in Ausschleusestellung und ein Stosselement in Stossstellung befinden, um einen Gegenstand aus dem Förderweg auszuschleusen und einem Schaufelrad zuzuführen; <tb>Fig. 3<sep>gegenüber Fig. 1 und 2 vergrössert, einen Ausschnitt der Vorrichtung mit in Ausschleusestellung verschwenktem Schwenkabschnitt und in Stossstellung bewegtem Stosselement; und <tb>Fig. 4<sep>in perspektivischer Darstellung einen Teil der in den Fig. 1 und 2gezeigten Vorrichtung mit dem Schaufelrad und Varianten von Wegförderern zum Wegfördern der ausgeschleusten Gegenstände.
[0011] Die in den Figuren dargestellte, erfindungsgemässe Vorrichtung weist zwei in Förderrichtung F hintereinander an einem Maschinengestell 10 angeordnete, unmittelbar aufeinanderfolgende Bandförderer 12, 14 auf. Diese definieren jeweils mit ihrem oben liegenden aktiven Trum 16 einen Förderweg 18 für Druckereiprodukte 20, welche mittels eines, im vorliegenden Fall als Bandförderer ausgebildeten, Zuförderers 22 dem bezüglich des zweiten Bandförderers 14 stromaufwärts angeordneten ersten Bandförderer 12 in Förderrichtung F zugeführt werden. In bevorzugter Weise werden die Druckereiprodukte 20, im vorliegenden Fall Zeitungen, Zeitschriften oder dergleichen, in einer Folge gefördert, in welcher sie in Förderrichtung F mit einem gegenseitigen, wenigstens annähernd gleichen Abstand hintereinander angeordnet sind. Der Abstand beträgt, in Förderrichtung F gemessen, beispielsweise etwa ein Drittel der entsprechenden Ausdehnung der Druckereiprodukte 20, er kann jedoch auch geringer oder grösser sein. Die Vorrichtung eignet sich auch zur Verarbeitung von anderen flächigen, insbesondere flexiblen Gegenständen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Fördergeschwindigkeit v des ersten und zweiten Bandförderers 12, 14 und vorzugsweise auch jene des Zuförderers 22 gleich sind. Zwischen dem ersten und dem zweiten Bandförderer 12, 14 ist ein schmaler Spalt vorhanden.
[0012] Der erste Bandförderer 12 weist in seinem dem zweiten Bandförderer 14 zugewandten, stromabwärts liegenden Endbereich 12 ́ einen Schwenkabschnitt 24 auf, welcher mittels eines Schwenkantriebs 26 zwischen einer in der Fig. 1gezeigten Arbeitsstellung 28 und einer in den Fig. 2 und 3 gezeigten Ausschleusestellung 30 hin und her schwenkbar ist. In Arbeitsstellung 28 befindet sich das stromabwärts liegende freie Ende des ersten Bandförderers 12 auf gleicher Höhe wie das stromaufwärts liegende Ende des zweiten Bandförderers 14, so dass die Druckereiprodukte 12 entlang des Förderwegs 18 transportiert werden. In Ausschleusestellung 30 befindet sich das stromabwärts liegende Ende des ersten Bandförderers 12, in vertikaler Richtung gesehen, in einem Abstand unterhalb des zweiten Bandförderers 14, so dass ein auszuschleusendes Druckereiprodukt 20 in Förderrichtung F und zusätzlich mit einer nach unten zeigenden Komponente unterhalb des zweiten Bandförderers 14 gefördert wird. Der Ausschleusewinkel beträgt beispielsweise ca. 30°.
[0013] Der erste Bandförderer 12 weist ein in sich geschlossenes Förderband 32 auf, welches am stromaufwärts liegenden Ende des ersten Bandförderers 12 um eine erste Umlenkwalze 34 und am stromabwärts liegenden Ende des ersten Bandförderers 12 um eine zweite Umlenkwalze 36 geführt ist. Die erste Umlenkwalze 34 wie auch zwei zwischen dieser und der zweiten Umlenkwalze 36 angeordnete Stützwalzen 38 sind an am Maschinengestell 10 befestigten Achsen frei drehbar gelagert. Sie stützen den aktiven Trum 16 des Förderbands 32 derart, dass der Förderweg 18 im Bereich des ersten Bandförderers 12 konvex verläuft. Am Maschinengestell 10 angeordnete Stützbleche 40 stützen den aktiven Trum 16 des Förderbandes 32 einerseits zwischen der ersten Umlenkwalze 34 und der stromaufwärts liegenden Stützwalze 38 sowie andererseits zwischen den beiden Stützwalzen 38.
[0014] Die zweite Umlenkwalze 36 ist am freien Ende eines ersten Hebelarms 42 eines doppelarmigen Winkelhebels 44 frei drehbar gelagert. Am freien Ende des zweiten Hebelarms 46 greift der als Kolben-Zylinderaggregat 26 ́ ausgebildete Schwenkantrieb 26 an. Das Kolben-Zylinder-Aggregat 26 ́ stützt sich andererseits am Maschinengestell 10 ab. Der Winkelhebel 44 ist an derselben Achse frei schwenkbar gelagert, auf welcher die stromabwärts liegende Stützwalze 38 frei drehbar sitzt. Der zwischen dieser Stützwalze 38 und der zweiten Umlenkwalze 36 verlaufende Abschnitt des aktiven Trums 16 gehört somit zum Schwenkabschnitt 24. Der zwischen der ersten Umlenkwalze 34 und der Stützwalze 38 verlaufende Abschnitt des aktiven Trums 16 gehört zu einem fest angeordneten Abschnitt des ersten Bandförderers 12.
[0015] Am freien Ende des zweiten Hebelarms 46 des Winkelhebels 44 ist weiter eine Ausgleichswalze 48 frei drehbar gelagert, um welche herum das Förderband 32, von der zweiten Umlenkwalze 36 her kommend, geführt ist und zu einer, bezüglich des Maschinengestells 10 ortsfest gelagerten, weiteren Ausgleichswalze 48 ́ derart verläuft, dass in Arbeitsstellung 28 des Schwenkabschnitts 24 der zwischen der zweiten Umlenkwalze 36 und der weiteren Ausgleichswalze 48 ́ verlaufende Abschnitt des Förderbands 32 eine gegen unten gerichtete ausgelenkte Form aufweist, welche beim Verschwenken des Schwenkabschnitts 24 und somit des Winkelhebels 44 in die Ausschleusestellung 30 in eine wenigstens annähernd geradlinige Form übergeht, wie dies Fig. 2 zeigt. Dadurch ist eine Kompensation der Längenänderung des aktiven Trums 16 beim Verschwenken des Schwenkabschnitts 24 gegeben.
[0016] Von der weiteren Ausgleichswalze 48 ́ verläuft das Förderband 32 mit in etwa der Förderrichtung F entgegengesetzter Richtung zu einer dritten Umlenkwalze 50, angenähert 180° um diese herum und dann von dieser zu einer ersten Antriebswalze 52. Diese wird vom ersten Förderband 32 um mehr als 200° umschlungen, wonach das Förderband 32 geradlinig zur ersten Umlenkwalze 34 verläuft. Die erste Antriebswalze 52 für den Antrieb des ersten Bandförderers 12 wie auch eine zweite Antriebswalze 54 für den Antrieb des zweiten Bandförderers 14 sind mit einem Antriebsmotor verbunden. Weiter ist mit diesem Antriebsmotor eine dritte Antriebswalze 56 zum Antreiben eines Andrückbandes 58 verbunden.
[0017] Entsprechend ist das in sich geschlossene Förderband 60 des zweiten Bandförderers 14 an dessen stromaufwärts liegenden Ende und an dessen stromabwärts liegenden Ende um walzenartige erste beziehungsweise zweite Umlenkrollen 62, 64 geführt. Weiter verläuft der aktive Trum 16 dieses Förderbands 60 zwischen der ersten Umlenkrolle 62 und zweiten Umlenkrolle 64 über zwei weitere Stützwalzen 66, um auch dem Förderweg 18 im Bereich des zweiten Bandförderers 14 eine konvexe Form zu vermitteln. Die erste Umlenkrolle 62 ist derart angeordnet, dass der zwischen ihr und der benachbarten stromaufwärts liegenden weiteren Stützwalze 66 verlaufende Abschnitt des aktiven Trums 16 wenigstens annähernd in geradliniger Verlängerung des Förderbands 32 des ersten Bandförderers 12 im Schwenkabschnitt 24 verläuft, wenn dieser sich in Arbeitsstellung 28 befindet.
[0018] Der Rücktrum des Förderbandes 60 ist zwischen der zweiten Umlenkrolle 64 und der ersten Umlenkrolle 62 um zwei dritte walzenartige Umlenkrollen 68 derart geführt, dass das Förderband 60 die zwischen diesen beiden dritten Umlenkrollen 68 sich befindende zweite Antriebswalze 54 wenigstens annähernd um 180° umschlingt. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass sämtliche dem zweiten Bandförderer 14 zugeordneten Rollen beziehungsweise Walzen bezüglich dem Maschinengestell 10 ortsfest gelagert sind.
[0019] Das Andrückband 58, dessen andrückaktives Trum 70 bezüglich dem Förderweg 18 dem jeweiligen aktiven Trum 16 des ersten Bandförderers 12 und zweiten Bandförderers 14 gegenüberliegt, bildet zusammen mit diesen jeweils einen Förderspalt 72 für die Druckereiprodukte 20. Das Andrückband 58 ist beim stromaufwärts liegenden Ende des Förderspalts 72 um eine erste Andrückwalze 74 und beim stromabwärts liegenden Ende des Förderspalts 72 um eine zweite Andrückwalze 76 geführt. Die beiden Andrückwalzen 74, 76 sind je am freien Ende eines am Maschinengestell 10 gelagerten, in Richtung auf den ersten beziehungsweise zweiten Bandförderer 12, 14 zu, federbelasteten Lagerhebel 78 frei drehbar gelagert. Stützwalzen für den andrückaktiven Trum 40 sind in Folge der konvexen Form des Förderwegs 18 nicht notwendig. An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass der Förderweg 18 auch geradlinig ausgeführt werden kann, wobei in diesem Fall der andrückaktive Trum 70 des Andrückbandes 58 in bevorzugter Weise zwischen der ersten Andrückwalze 74 und der zweiten Andrückwalze 76 mittels weiterer Andrückwalzen in Richtung gegen den ersten und zweiten Bandförderer 12, 14 gestützt ist.
[0020] Zwischen der ersten Andrückwalze 74 und der dritten Antriebswalze 56 ist das Andrückband 58, das heisst dessen Rücktrum, um eine ortsfest gelagerte Bandwalze 80 geführt, sodass der betreffende Abschnitt des Andrückbands 58 eine Schlaufe bildet, um einen grossen Umschlingungswinkel des Andrückbandes 58 um die dritte Antriebswalze 56 zu bilden. Von dieser verläuft das Andrückband 58 zur zweiten Andrückwalze 76, gestützt durch zwei weitere Bandwalzen 82.
[0021] Bezüglich des Förderwegs 18 dem Schwenkabschnitt 24 gegenüberliegend ist eine Stosseinrichtung 83 angeordnet. Diese weist einen am Maschinengestell 10 befestigten Stützbügel 84 auf, an welchem ein schienenartiges Führungselement 86 befestigt ist. Dieses verläuft wenigstens annähernd rechtwinklig zum Förderweg 18; im in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel in vertikaler Richtung. Im Führungselement 86 ist über Führungsrollen ein Stössel 88 hin und her verschiebbar gelagert. Ein Stosselement 90 ist am Stössel 88 an dessen dem Schwenkabschnitt 24 zugewandten Ende angeordnet, im vorliegenden Fall weist das Stosselement 90 eine am Stössel 88 frei drehbar gelagerte Stossrolle 90 ́ auf. Mit dem dem Stosselement 90 abgewandten Ende ist der Stössel 88 an ein Antriebsaggregat 92 angelenkt, welches am Stützbügel 84 befestigt ist. Im vorliegenden Fall ist das Antriebsaggregat 92 durch ein pneumatisch betätigtes Kolben-Zylinder-Aggregat gebildet.
[0022] Weiter ist am Stössel 88, bei dessen dem Antriebsaggregat 92 zugewandten Ende, eine vorstehende Nase 94 ausgebildet. An dieser ist einerseits ein am Stützbügel 84 befestigter Wegaufnehmer 96 angelenkt, und andererseits ist die Nase 94 dazu bestimmt, mit einem am Maschinengestell 10 abgestützten, einstellbaren Endanschlag 98 zusammenzuwirken. Der Wegaufnehmer 96 dient der Überwachung der Funktion der Stosseinrichtung 83.
[0023] Weiter sind am Stössel 88, in Förderrichtung F gesehen, beidseitig der und im Abstand zur Stossrolle 90 ́ zwei eben ausgebildete Abweiselemente 100, beispielsweise Abweisbleche, befestigt. Ihre Richtung ist derart gewählt, dass sie ungefähr parallel zum Schwenkabschnitt 24 verlaufen, wenn sich dieser in Ausschleusestellung 30 befindet (Fig. 2, 3). Weiter reichen sie, in Förderrichtung F gesehen, in den fest angeordneten Abschnitt des ersten Bandförderers 12 hinein.
[0024] Wie dies insbesondere der Fig. 1entnehmbar ist, befindet sich das Stosselement 90, beziehungsweise die Stossrolle 90 ́, in Förderrichtung F gemessen, annähernd am selben Ort wie die zweite Umlenkwalze 36 und somit das stromabwärts liegende Ende des sich in Arbeitsstellung 28 befindenden Schwenkabschnitts 24. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Stossrolle 90 ́ vorzugsweise etwas grösser ausgebildet ist als die zweite Umlenkwalze 36, jedoch einen Durchmesser aufweist, welcher vorzugsweise wesentlich kleiner, beispielsweise kleiner als die Hälfte der Länge des Schwenkabschnitts 24 ist.
[0025] Das Stosselement 90 beziehungsweise die Stossrolle 90 ́ ist mittels des Antriebsaggregats 92 von einer Ruhestellung 102, welche in der Fig. 1gezeigt ist, in eine Stossstellung 104 – siehe Fig. 2 und 3– und wieder zurück bewegbar. In Ruhestellung 102 befindet sich das Stosselement 90 beziehungsweise die Stossrolle 90 ́ in einem Abstand zum Förderweg 18 derart, dass die Druckereiprodukte 20 ohne Beeinflussung durch die Stosseinrichtung 83 entlang des Förderwegs 18 transportiert werden können. In Stossstellung 104 drückt das Stosselement 90 beziehungsweise die Stossrolle 90 ́ das aus dem Förderweg 18 auszuschleusende Druckereiprodukt 20 mitnahmefest an den aktiven Trum 16 des in Ausschleusestellung 30 verschwenkten Schwenkabschnitts 24 an.
[0026] Im vorliegenden Fall, bei welchem ein Andrückband 58 vorhanden ist, wirkt dabei das Stosselement 90 beziehungsweise die Stossrolle 90 ́ vorzugsweise mit diesem zusammen, um es derart auszulenken, dass es in Ausschleusestellung 30 des Schwenkabschnitts 24 zusammen mit diesem einen Ausschleuseabschnitt 72 ́ des Förderspalts 72 bildet. Bevorzugt besteht das Andrückband 58 aus einem elastischen Material, um die Längenänderung aufzunehmen.
[0027] Unterhalb des ersten Bandförderers 12 und des zweiten Bandförderers 14 befindet sich ein Schaufelrad 106, welches auf einer rechtwinklig zur Förderrichtung F verlaufenden, am Maschinengestell 10 gelagerten Welle 108 sitzt. Das Schaufelrad 106, siehe auch Fig. 4, weist zwei an der Welle 108 befestigte Tragscheiben 110 auf, von welchen je, in Umfangsrichtung gleichmässig verteilt, Schaufeln 112 abstehen, welche bezüglich der Drehrichtung D des Schaufelrads 106 gegen hinten gebogen sind. Die entsprechenden Schaufeln 112 der beiden Tragscheiben 110 bilden Taschen 114 für die aus dem Förderweg 18 ausgeschleusten Druckereiprodukte 20. In den Figuren ist jeweils nur eine der Tragscheiben 110 sichtbar. Es ist auch möglich, dass das Schaufelrad 106 nur eine einzige Tragscheibe 110 mit Schaufeln 112 aufweist.
[0028] Die Welle 108 und somit das Schaufelrad 106 wird vom selben Antriebsmotor angetrieben, wie der erste und zweite Bandförderer 12, 14 und das Andrückband 58, wobei diese derart synchronisiert sind, dass sich jeweils eine der Taschen 114 beim stromabwärts liegenden Ende des Schwenkabschnitts 24 befindet, wenn dieser zum Ausschleusen eines Druckereiprodukts 20 in die Ausschleusestellung 30 verschwenkt ist. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Drehrichtung D mit der Antriebsrichtung des ersten und zweiten Bandförderers 12, 14 übereinstimmen.
[0029] Beidseitig der Schaufelräder 106 befinden sich Ausstossanschläge 116, welche am Maschinengestell befestigt sind und dazu dienen, in die Taschen 114 eingeführte Druckereiprodukte 20 aus den Taschen 114 auszustossen, indem die betreffenden Druckereiprodukte 20 mit ihrer vorauslaufenden Kante 20 ́ an die Ausstossabschläge 116 zur Anlage gelangen und somit in Folge der Weiterdrehung der Schaufelräder 106 aus der betreffenden Tasche 114 gestossen werden.
[0030] Der Vollständigkeit halber sei ebenfalls erwähnt, dass zwischen dem zweiten Bandförderer 14 und dem Schaufelrad 106 eine Abdeckung und Produktführung 118, beispielsweise eine Abdeckführung, vorhanden ist, um eine allfällige Beschädigung der ausgeschleusten und den Schaufelrädern 106 zugeführten Druckereiprodukte 20 zu vermeiden.
[0031] Unterhalb des Schaufelrades 106 befindet sich ein als Bandförderer ausgebildeter Wegförderer 120. An ihn werden die aus dem Förderweg 18 ausgeschleusten Druckereiprodukte 20 übergeben, wenn diese aus den Taschen 114 ausgestossen werden. Wird der Wegförderer 120 kontinuierlich angetrieben, werden die ausgeschleusten Druckereiprodukte 20 entsprechend einzelweise, allenfalls einander schuppenartig überlappend, weggefördert. Es ist jedoch auch denkbar, den Wegförderer 120 intermittierend anzutreiben, um beispielsweise aufeinanderfolgende ausgeschleuste Druckereiprodukte 20 zu stapeln und dann wegzufordern.
[0032] Im gezeigten Ausführungsbeispiel verläuft die Wegförderrichtung W – siehe Fig. 4– des Wegförderers 120 rechtwinklig zur Förderrichtung F und vorzugsweise horizontal. Dem am Maschinengestell 10 angeordneten Wegförderer 120 folgt, in Wegförderrichtung W gesehen, ein Bandförderer 122 für den Wegtransport der ausgeschleusten Druckereiprodukte 20.
[0033] Es ist auch denkbar, auf der andern Seite des Wegförderers 120 einen weiteren Bandförderer 122 ́ vorzusehen, um bei entgegengesetzter Antriebsrichtung des Wegförderers 120 die ausgeschleusten Druckereiprodukte 20 entgegen der Wegförderrichtung W abzutransportieren, wie dies in Fig. 4mit dem Pfeil W ́ angedeutet ist.
[0034] Weiter ist es denkbar, den Wegförderer 120 derart auszubilden, dass dessen Wegförderrichtung in oder entgegengesetzt der Förderrichtung F verläuft. Dies ist in Fig. 4 mit strichpunktiert gezeichneten Bandförderern 122 ́ ́ angedeutet. In diesem Falle sind vorzugsweise die Ausstossanschläge 116 und die Abdeckung und Produktführung 118 mit ihrem unteren Ende höhenverstellbar ausgebildet, wie dies in Fig. 4mit den Doppelpfeilen angedeutet ist, um den ungestörten Wegtransport der Druckereiprodukte 20 in der Wegförderrichtung W ́ ́ beziehungsweise W ́ ́ ́ zu ermöglichen. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Wegförderer 120 um eine Vertikalachse um 90° hin und her drehbar am Maschinengestell angeordnet ist, um den Wegtransport einerseits rechtwinklig zur Förderrichtung F und andererseits in beziehungsweise entgegen der Förderrichtung F zu ermöglichen.
[0035] Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte erfindungsgemässe Vorrichtung arbeitet wie folgt:
[0036] Mittels des Zuförderers 22 werden die Druckereiprodukte 20, im vorliegenden Fall mehrblättrige gefaltete Druckereiprodukte wie Zeitungen oder Teilen davon, in einem Abstand hintereinander dem ersten Bandförderer 12 zugeführt. Die vorauslaufende Kante 20 ́, welche beim gezeigten Beispiel die Falzkante ist, verläuft rechtwinklig zur Förderrichtung F. Die Fördergeschwindigkeit v des Zuförderers 22 sowie des ersten und zweiten Bandförderers 12, 14 sind vorzugsweise identisch. Die Druckereiprodukte 20 gelangen in den vom ersten beziehungsweise zweiten Bandförderer 12, 14 und dem Andrückband 58 gebildeten, den Förderweg 18 bestimmenden Förderspalt 72 und werden im Förderspalt 72 gehalten, mittels des ersten und zweiten Bandförderers 12, 14 entlang dem Förderweg 18 zum stromabwärtsseitigen Ende des Förderwegs 18 gefördert. Dort gelangen sie beispielsweise, wie dies der Fig. 4entnehmbar ist, auf ein Wegförderband 124 zur Anlage, welches die Druckereiprodukte 20 einer weiteren Verarbeitungsstation zufördert. Dies selbstverständlich, wenn sich der Schwenkabschnitt 24 des ersten Bandförderers 12 in Arbeitsstellung 28 befindet, wie dies Fig. 1 zeigt.
[0037] Ist jedoch ein Druckereiprodukt 20 aus dem Förderweg 18 auszuschleusen, wird der Schwenkabschnitt 24 in die Ausschleusestellung 30 verschwenkt und gleichzeitig das Stosselement 90 beziehungsweise die Stossrolle 90 ́ aus der Ruhestellung 102 in die Stossstellung 104 verbracht, vorzugsweise wenn sich die vorauslaufende Kante 20 ́ des entsprechenden Druckereiprodukts 20 in der stromaufwärtsliegenden Hälfte des Schwenkabschnitts 24 befindet. Diesbezüglich wird auf Fig. 3 verwiesen, aus welcher auch erkennbar ist, dass die Abweiselemente 100 sicherstellen, dass die seitlich des Andrückbandes 58 freiliegenden Abschnitte des betreffenden Druckereiprodukts 20 in Ausschleuserichtung umgelenkt werden und somit eine Beschädigung des betreffenden Druckereiprodukts 20 verhindert wird. Wie dies der Fig. 2 entnehmbar ist, wird das auszuschleusende Druckereiprodukt 20, mit seiner vorauslaufenden Kante 20 ́ voraus, von oben in eine Tasche 114 des Schaufelrades 106 eingeführt. Ist das nächstfolgende Druckereiprodukt 20 nicht aus dem Förderweg 18 auszuschleusen, werden das Stosselement 90 beziehungsweise die Stossrolle 90 ́ in die Ruhestellung 120 zurückgezogen und der Schwenkabschnitt 24 in die Arbeitsstellung 28 zurückverschwenkt, um dieses Druckereiprodukt 20 entsprechend Fig. 1wiederum entlang des Förderwegs 18 weiterzufördern. Dies erfolgt, sobald das ausgeschleuste Druckereiprodukt 20 vom ersten Bandförderer 12 freigegeben ist. Es befindet sich zu diesem Zeitpunkt vorzugsweise vollständig in der betreffenden Tasche 114.
[0038] Ist jedoch das nächstfolgende Druckereiprodukt 20 ebenfalls aus dem Förderweg 18 auzuschleusen, verbleiben der Schwenkabschnitt 24 in Ausschleusestellung 30 und das Stosselement 90 beziehungsweise die Stossrolle 90 ́ in Stossstellung 104. Dies hat zur Folge, dass dieses weitere auszuschleusende Druckereiprodukt 20 in jene Tasche 114 des Schaufelrades 106 eingeführt wird, welche entgegen der Drehrichtung D jener Tasche 114 folgt, in welche das vorauslaufende Druckereiprodukt 20 eingeführt worden ist, siehe Fig. 3. Auf diese Art und Weise ist es möglich, eine Sektion von mehreren aufeinanderfolgenden Druckereiprodukten 20 aus dem Förderweg 18 auf sichere und schonende Weise auszuschleusen, selbst bei sehr hohen Fördergeschwindigkeiten.
[0039] Die in die Taschen 114 eingeführten Druckereiprodukte 20 werden beim Durchlaufen des unten liegenden Bereichs des Schaufelrades 106 entgegen der Drehrichtung D aus den Taschen 114 ausgestossen. Dabei ist es möglich, bei entsprechender Wahl der Wegfördergeschwindigkeit, aufeinanderfolgend ausgeschleuste Druckereiprodukte 20 auf dem Wegförderer 120 schuppenartig anzuordnen, wie dies strichpunktiert der Fig. 4 entnehmbar ist. Bei entsprechend grosser Wegfördergeschwindigkeit werden die ausgeschleusten Druckereiprodukte 20 individuell, das heisst in einem Abstand hintereinander, weggefördert. Weiter ist es denkbar, wie bereits weiter oben erwähnt, den Wegförderer 120 für bestimmte Zeiten anzuhalten, um zwei oder mehr ausgeschleuste Druckereiprodukte 20 auf dem Wegförderer 120 zu stapeln und dann die ausgeschleusten Druckereiprodukte 20 stapelweise wegzufördern.
[0040] Die Förderbänder 32, 60 können durch mehrere, nebeneinander angeordnete Förderbändchen gebildet sein. Ebenso kann das Andrückband 58 beispielsweise zwei nebeneinander angeordnete Andrückbändchen aufweisen; in diesem Fall ist jedem der Andrückbändchen ein Stosselement 90 beziehungsweise eine Stossrolle 90 ́ zugeordnet, die vorzugsweise am selben Stössel 88 angeordnet sind. Die Abweiselemente 100 befinden sich dann jeweils aussenseitig der beiden Stosselemente 90 beziehungsweise Stossrollen 90.
[0041] An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass der fest angeordnete Abschnitt des ersten Bandförderers 12 und der Schwenkabschnitt 24 je ein eigenes Förderband aufweisen können. Bevorzugt sind diese Förderbänder durch voneinander beabstandete, nebeneinander überlaufende Förderbändchen gebildet, wobei jene des fest angeordneten Abschnitts und jene des Schwenkabschnitts 24 versetzt sind. Vorzugsweise verlaufen alle Förderbändchen um die stromabwärts liegende Stützwalze 38.
[0042] Das Schaufelrad 106 kann auch nur eine einzige Tragscheibe 110 mit Schaufeln 112 aufweisen.
[0043] Bei einer Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ohne Andrückband 58 können die Druckereiprodukte 20 auf dem ersten und zweiten Bandförderer 12, 14 frei aufliegend entlang des Förderweges 18 transportiert werden. Ist ein Druckereiprodukt 20 aus dem Förderweg 18 auszuschleusen, wird das Stosselement 90, beziehungsweise die Stossrolle 90 ́, auf das auszuschleusende Druckereiprodukt 20 abgesenkt und der Schwenkabschnitt 24 in die Ausschleusestellung 30 verschwenkt, wenn die vorauslaufende Kante 20 ́ des betreffenden Druckereiprodukts 20 zwischen dem Stosselement 90, beziehungsweise der Stossrolle 90 ́, und dem Schwenkabschnitt 24 angekommen ist; d.h. etwa in einer Position entsprechend Fig. 3. Sobald dieses Druckereiprodukt 20 den vom Schwenkabschnitt 24 und vom in Stossstellung 104 sich befindenden Stosselement 90, beziehungsweise von der Stossrolle 90 ́, gebildeten förderaktiven Ausschleusespalt verlassen hat, werden das Stosselement 90, beziehungsweise die Stossrolle 90 ́, in die Ruhestellung 102 und der Schwenkabschnitt 24 in die Arbeitsstellung 28 zurückbewegt.

Claims (11)

1. Vorrichtung zum wahlweisen Ausschleusen eines flächigen Gegenstandes, insbesondere eines flexiblen flächigen Gegenstandes wie eines Druckereiprodukts, aus einen Förderweg, mit zwei den Förderweg (18) bestimmenden, in Förderrichtung (F) aufeinanderfolgenden Bandförderern (12, 14), wobei der stromaufwärts angeordnete erste Bandförderer (12) in seinem dem stromabwärts angeordneten zweiten Bandförderer (14) zugewandten Endbereich einen Schwenkabschnitt (24) aufweist, welcher mittels eines Schwenkantriebs (26) zwischen einer Arbeitsstellung (28), zum Transportieren des Gegenstandes (20) entlang des Förderwegs (18), und einer Ausschleusestellung (30), um den Gegenstand (20) aus dem Förderweg (18) auszuschleusen, schwenkbar ist, und einem bezüglich des Förderwegs (18) dem Schwenkabschnitt (24) gegenüberliegenden Stosselement (90), welches zum Ausschleusen des Gegenstandes (20) mittels eines Antriebsaggregats (92) aus einer Ruhestellung (102), in Richtung gegen den Schwenkabschnitt (24), in eine Stossstellung (104) bewegt wird, um den Gegenstand (20) mitnahmefest an den Schwenkabschnitt (24) anzudrücken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein bezüglich des Förderwegs (18) dem ersten und zweiten Bandförderer (12, 14) gegenüberliegend angeordnetes, umlaufendes Andrückband (58), welches zusammen mit dem jeweiligen förderwirksamen Trum (16) des ersten und zweiten Bandförderers (12, 14) jeweils einen Förderspalt (72) für den Gegenstand (20) bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stosselement (90) in Stossstellung (104) das Andrückband (58) in Richtung gegen den Schwenkabschnitt (24) auslenkt, um – in Ausschleusestellung (30) des Schwenkabschnitts (24) – zusammen mit diesem einen Ausschleuseabschnitt (72 ́) des Förderspalts (72) zu bilden.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stosselement (90) eine, gegebenenfalls mit dem Andrückband (58) zusammenwirkende, Rolle (90 ́) und vorzugsweise, seitlich der Rolle (90 ́), ein flächiges Abweiselement (100) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stosselement (90) in Ruhestellung (102) sich in einem Abstand zum Förderweg (18) beziehungsweise zu dem Andrückband (58) befindet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bandförderer (12) ein in sich geschlossenes Förderband (32) aufweist, welches sich über einen fest angeordneten Abschnitt und über den Schwenkabschnitt (24) des ersten Bandförderers (12) erstreckt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Bandförderer (12, 14) dem Förderweg (18) eine konvexe Form vermitteln.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des ersten und zweiten Bandförderers (12, 14) ein, um eine wenigstens annähernd rechtwinklig zur Förderrichtung (F) verlaufende, Achse (108) drehbares Schaufelrad (106) angeordnet ist und der auszuschleusende Gegenstand (20) mittels des sich in Ausschleusestellung (30) befindenden Schwenkabschnitts (24) einer Tasche (114) des Schaufelrades (106) zugeführt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich unterhalb des Schaufelrades (106) ein, vorzugsweise als Bandförderer ausgebildeter, Wegförderer (120) befindet, welchem durch Drehen des Schaufelrades (106) der auszuschleusende Gegenstand (20) zugeführt wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Wegförderer (120) kontinuierlich oder intermittierend angetrieben ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Wegförderer (120) in entgegengesetzten Richtungen (W, W ́, W ́ ́, W ́ ́ ́) antreibbar ist.
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