CH700257A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Aufreissdeckeln. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Aufreissdeckeln. Download PDF

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CH700257A1
CH700257A1 CH01249/09A CH12492009A CH700257A1 CH 700257 A1 CH700257 A1 CH 700257A1 CH 01249/09 A CH01249/09 A CH 01249/09A CH 12492009 A CH12492009 A CH 12492009A CH 700257 A1 CH700257 A1 CH 700257A1
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Abstract

Bei der Herstellung von Aufreissdeckeln (28) aus Deckelringen mit darauf aufgesiegelter Aufreissfolie (25) mit einer Aufreisslasche (29) wird die Aufreisslasche durch eine Siegellackfläche (30´´) fixiert. Auf diese Weise ergibt sich eine einfache und für die Produktion von Aufreissdeckeln mit hoher Geschwindigkeit geeignete Laschenfixierung.

Description


  Hintergrund

  

[0001]    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Aufreissdeckeln, umfassend die Schritte: Zuführen eines Bandes von Aufreissfolienmaterial; Ausstanzen eines Folienabschnitts mit einer Aufreisslasche aus dem Band; Aufsiegeln des Folienabschnitts auf einem Deckelring in einer Siegelstation; und Umbiegen der Aufreisslasche auf den Deckel. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung von Aufreissdeckeln gemäss Anspruch 9 sowie einen Aufreissdeckel gemäss Anspruch 12.

Stand der Technik

  

[0002]    Es ist bekannt, Deckel für dosen- oder büchsenartige Verpackungen als auf der Verpackung oberseitig permanent befestigte Metalldeckel auszuführen, die einen Deckelring mit einer Entnahmeöffnung aufweisen. Diese bleibt bis zum ersten Gebrauch des Verpackungsinhaltes mittels einer wegreissbaren Folie verschlossen, die durch Heisssiegelung auf dem Deckelring befestigt ist. Solche Deckel werden als Aufreissdeckel (peel-off lid) bezeichnet. Die Folie auf dem Deckel wird als Aufreissfolie bezeichnet und kann z.B. eine Metallfolie, eine Metallverbundfolie oder eine reine Kunststofffolie sein. Ein zusätzlicher, über dem Metalldeckel angeordneter Deckel aus Kunststoff macht die Verpackung während der Verbrauchsdauer des Inhalts wieder verschliessbar. Zum Öffnen des Aufreissdeckels, bzw. zum Wegreissen der aufgesiegelten Folie, weist diese eine Aufreisslasche auf.

  

[0003]    Nach der Befüllung des Behälters bzw. der Dose wird diese verschlossen, indem der vorgefertigte Aufreissdeckel am Mantel der Dose aufgebördelt wird. Bei diesem Herstellungsschritt kann eine abstehende Aufreisslasche stören. Sie kann zerknittern oder kann sogar abgerissen werden. Das Aufbringen des Kunststoffdeckels über dem Aufreissdeckel ist ferner in der Regel nur möglich, wenn die Lasche zurückgebogen ist. Es ist daher gewünscht, dass die Aufreisslasche auf den Deckel zurückgebogen ist und diese Position beibehält. Dies ist bei Metallfolien möglich, doch kann auch bei diesen Dosen bei der Sterilisation der befüllten und verschlossenen Dose die Wärmeeinwirkung und der Abkühlvorgang eine Verformung und ein unerwünschtes Abstehen der Aufreisslasche bewirken.

   Bei Verbundfolien aus Metall und Kunststoff oder Folien nur aus Kunststoff ist ein dauerhaftes Zurückbiegen auf Grund von deren Rückstellkraft schwieriger und es ergibt sich noch eher ein Abstehen bei der Sterilisation auf Grund von unterschiedlicher Wärmeausdehnung der Schichten. Für Trockenprodukte aufnehmende Dosen, welche nicht sterilisiert werden müssen, ist es bereits bekannt, nach dem Aufsiegeln der Aufreissfolie auf den Deckel die zurückgebogene Aufreisslasche mit Hotmelt-Klebstoff auf dem Deckel zu fixieren. Dieser Produktionsschritt ist allerdings aufwendig. Für zu sterilisierende Dosen ist er zudem nicht verwendbar, da Hotmelt-Klebstoff unter den Sterilisationsbedingungen versagt.

  

[0004]    Bekannte Verfahren bzw. Vorrichtungen zur Herstellung Aufreissdeckeln werden nachfolgend anhand der Figuren 1 bis 9 näher erläutert. Die Figuren 2 bis 8 dienen dabei zur Erläuterung von Herstellungsschritten.

Darstellung der Erfindung

  

[0005]    Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Verbesserung bei Aufreissdeckeln zu schaffen.

  

[0006]    Die Lösung der Aufgabe erfolgt beim eingangs genannten Verfahren dadurch, dass auf dem Folienabschnitt eine Fläche eines Siegelmediums an einer Stelle angeordnet ist, an welcher beim Aufreissdeckel die umgebogene Aufreisslasche zu liegen kommt, und dass in einer weiteren Siegelstation das Aufsiegeln der Aufreisslasche auf die Oberfläche des Aufreissdeckels mittels der Siegelmediumfläche erfolgt.

  

[0007]    Ferner wird die Aufgabe mit der Herstellungsvorrichtung nach Anspruch 9 bzw. einem Aufreissdeckel nach Anspruch 12 gelöst.

  

[0008]    Das Siegelmedium ist bevorzugt ein Siegellack und dieser Begriff wird nachfolgend als bevorzugtes Beispiel verwendet. Das Siegelmedium kann aber auch ein anderes zur Heisssiegelung geeignetes Material sein. Die von dem Siegelmedium bzw. Siegellack gebildete Fläche kann nur eine einzelne Fläche sein, die an einer Stelle auf der Folie angeordnet ist und in diesem Fall entweder auf dem Teil der Folie angeordnet ist, der die Aufreisslasche bildet oder auf dem Teil der Folie angeordnet ist, die beim Deckel den Abschluss bildet. Bevorzugt sind aber zwei zusammenwirkende Flächen vorgesehen, also eine Fläche auf der Lasche als auch eine Fläche auf dem entsprechenden Deckelteil, auf dem die umgebogene Lasche zu liegen kommt. Nach der Siegelung der Lasche bilden diese beiden Flächen dann eine gemeinsame Fläche.

   Die Flächen bzw. die gemeinsame Fläche sind dabei bevorzugt kleiner als die Fläche der Aufreisslasche, so dass diese die Siegelfläche überdeckt.

  

[0009]    In einer bevorzugten Ausführung ist die Siegellackfläche bereits vor dem Ausstanzen des Folienabschnitts auf das Band aufgebracht worden. Dies kann bereits beim Bandhersteller erfolgen oder kann bei der Deckelherstellung erfolgen. Es kann aber alternativ auch so vorgegangen werden, dass die Siegellackfläche erst nach dem Aufsiegeln des Folienabschnitts auf den Deckelring auf den Aufreissdeckel aufgebracht wird.

  

[0010]    Bevorzugt weist das Siegelmedium, bzw. insbesondere der Siegellack, der Siegelfläche einen Schmelzpunkt auf, der im Bereich von 100 Grad Celsius bis 200 Grad Celsius liegt und insbesondere einen Schmelzpunkt, der im Bereich von 100 Grad Celsius bis 160 Grad Celsius liegt. Dieser Schmelzpunkt liegt damit etwas tiefer als der üblicherweise für die Siegellackbeschichtung des Bandes gewählte Schmelzpunkt. Weiter ist es bevorzugt, dass die Aufsiegelung der Aufreisslasche mit einem Siegelwerkzeug erfolgt, dessen eine Siegelfläche sphärisch abgestützt ist, um sich beim Aufsiegelnplan zur gegenüberliegenden Siegelfläche einstellen zu können.

   Ferner ist mindestens das untere Siegelwerkzeug, welches direkt an der Siegellackbeschichtung der Aufreissfolie anliegt, mit einer Beschichtung versehen, welche das Anhaften der Aufreissfolie an diesem Werkzeug verhindert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

  

[0011]    Im Folgenden wird der Stand der Technik und werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt
<tb>Fig. 1 <sep>eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung nach Stand der Technik sowie zur Ausführung der vorliegenden Erfindung;


  <tb>Fig. 2 bis Fig. 8 <sep>Sektoren von Aufreissdeckeln zur Erläuterung von deren Herstellung;


  <tb>Fig. 9 <sep>eine Draufsicht auf einen Aufreissdeckel gemäss der Erfindung;


  <tb>Fig. 10 <sep>eine teilweise Schnittdarstellung des Aufreissdeckels von Fig. 9;


  <tb>Fig. 11 <sep>eine schematische Ansicht des Aufbringens der Aufreissfolie in der Siegelstation sowie weiterer Schritte;


  <tb>Fig. 12 <sep>eine Schnittansicht einer Siegelstation für die Aufreisslasche; und


  <tb>Fig. 13 <sep>einen Abschnitt des Bandes der Aufreissfolie zur Darstellung einer Ausführungsvariante mit zwei Siegelmediumflächen.

Wege zur Ausführung der Erfindung

  

[0012]    Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung 1 zur Herstellung von Aufreissdeckeln. Diese weist auf einem Maschinengestell 2 mehrere Bearbeitungsstationen 3 bis 9 auf. Eine Fördereinrichtung 10, 13, 14 fördert Deckelteile und die fertigen Deckel in Förderrichtung, welche durch den Pfeil C angedeutet ist, vom Anfang der Vorrichtung beim Stapel 11 bis zum Ende der Vorrichtung, wo die Deckel über Rutschen in die Ablagen 16 oder 17 gelangen. Vom Stapel 11 werden Deckelteile auf bekannte Weise abgestapelt und gelangen in die Fördereinrichtung. Diese kann zwei jeweils einzeln seitlich der Gegenstände angeordnete lange Schienen 10 aufweisen, welche die auf Ablagen 10 bzw. in den Stationen 3 bis 9 liegenden Deckelteile bzw.

   Deckel beim Anheben der Stangen 10 mittels des Antriebes 14 in Richtung des Pfeils A nach oben anheben und sie danach durch eine Vorwärtsbewegung in Richtung des Pfeils B (gleichgerichtet wie der Pfeil C) durch den Kurbelantrieb 13 um einen Betrag nach vorne versetzen. Danach werden die Stangen in Richtung des Pfeils A nach unten bewegt wobei die Deckelteile und Deckel wiederum auf ihren Ablagestellen abgelegt werden. Die Stangen 10 werden danach unterhalb der Gegenstandsablagepositionen in Pfeilrichtung B entgegen dem Pfeil C nach hinten bewegt um danach den beschriebenen Vorgang erneut durchzuführen. Die Deckelteile bzw. Deckel ruhen zwischen dem Transport auf ihren Ablagepositionen bzw. befinden sich in den Bearbeitungsstationen und werden dort bearbeitet. Nach einem Bearbeitungsschritt durch alle Bearbeitungsstationen erfolgt die erneute Förderung.

   Anstelle der geschilderten Fördereinrichtung wird bevorzugt eine bekannte Fördereinrichtung mit zwei Zahnriemen gemäss WO 2006/017953 verwendet. Ein solcher endloser Zahnriemenantrieb wird in der für die Anzahl der Bearbeitungsstationen notwendigen Länge vorgesehen und die schrittweise, mit den Bearbeitungsstationen synchronisierte Zahnriemenbewegung wird durch einen Schrittmotor oder Servomotor bewirkt, welcher die Zahnriemen durch Zahnrollen antreibt. Die Fördereinrichtung mit Zahnriemen erlaubt die Herstellung von Deckeln mit höherer Taktzahl von z.B. 200 Deckeln pro Minute.

  

[0013]    Fig. 2 zeigt gestapelte metallene Deckelrohlinge 20, wie sie im Stapel 11 am Anfang der Fördereinrichtung bereit sind. Diese Rohlinge 20 sind z.B. runde Metallscheiben von z.B. 11 cm Durchmesser. Natürlich sind andere Grundformen, z.B. quadratische oder rechteckige Scheiben und andere Durchmesser ohne weiteres möglich. Die Rohlinge 20 sind bereits in einer nicht dargestellten Bearbeitungsmaschine an ihrem Rand wie in Fig. 2 gezeigt vorgeformt worden. In der Fig. 2 und den nachfolgenden Figuren 3 bis 9 ist jeweils nur ein Sektor der ganzen Scheibe bzw. des Deckels dargestellt, um die Figuren zu vereinfachen.

   In der ersten Bearbeitungsstation 3 von Fig. 1 wird durch eine Stanzbearbeitung mit Ober- und Unterwerkzeug eine Öffnung 29 in die Scheibe gestanzt, was in Fig. 3ersichtlich ist, in welcher der Rand der Öffnung mit 21 bezeichnet ist und die ausgestanzte runde Scheibe mit 27. Diese Scheibe 27 gelangt als Abfall in den Behälter 12 von Fig. 1. Es entsteht somit ein ringförmiger Deckelteil 20 mit einer Öffnung, welche die Entnahmeöffnung des fertigen Deckels bildet. Die Stanzbearbeitungsstation 3 wird - wie dies auch bei den weiteren Stationen der Fall ist - durch einen Antrieb 15 angetrieben. Bei der Bearbeitungsstation 4 erfolgt ein Ziehen des Randes 21 nach unten, wodurch z.B. die in Fig. 4 gezeigte Form 22 des Randes erzielt wird. Bevorzugt wird aber eine eingerollter Randbereich geschaffen, wie z.B. in Fig. 10dargestellt.

   Die ringförmigen Deckelteile 20 gelangen dann in die Siegelstation 5. In dieser wird ein Folienabschnitt 25 mit Stanzmitteln 6 ausgestanzt und über der Öffnung 29 des Deckelrings 20 platziert und dort durch Heissversiegelung befestigt, was in den Figuren 5 und 6 ersichtlich ist. Die Aufreissfolie 25, die eine Metallfolie oder Verbundfolie oder eine Kunststofffolie sein kann, ist dazu auf bekannte Weise an ihrer Unterseite mit einer siegelfähigen Kunststoffschicht versehen. Die Aufreissfolie 25 kann z.B. eine Mehrschichtverbundfolie mit Kunststoffschichten und Aluminiumschichten sein, z.B. an der Deckelunterseite eine Schicht aus heisssiegelfähigem Polypropylen (PP) und eine folgende Schicht aus PET aufweisen, die von einer Aluminiumschicht gefolgt ist, welche an der Oberseite der Aufreissfolie wieder mit einer PET-Schicht versehen ist.

   Eine allfällige Bedruckung ist dann unter dieser PET-Schicht angeordnet. Eine weitere Ausgestaltung der Aufreissfolie kann eine deckelunterseitige bzw. füllgutseitige Heisssiegellackschicht gefolgt von der Aluminiumschicht und der deckeloberseitigen PET-Schicht sein..Auch weitere Ausgestaltungen sind dem Fachmann bekannt und können im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Der benötigte, in diesem Beispiel runde Folienzuschnitt 25 wird in der Regel in der Station 5,6 aus einer breiten Folienbahn ausgestanzt und über der Mittelausnehmung der ringförmigen Scheibe platziert und durch die Siegelstation wird die Folie am Rand der runden Ausnehmung des Deckelteils 20 unter Hitzeinwirkung angepresst, so dass die Folie 25 mit dem metallenen Deckelteil 20 durch Aufschmelzen und nachfolgendes Abkühlen der siegelfähigen Schicht dicht verbunden wird.

   Dies ist bekannt und wird hier nicht näher erläutert. Damit ist der Aufreissdeckel 28 gebildet. Zur Abkühlung kann allenfalls eine Kühlbearbeitungsstation vorgesehen sein. In einer Bearbeitungsstation 8 kann die Folie 25 mit einer Prägung 24 (Fig. 7) versehen werden, insbesondere, wenn es sich um eine Metallfolie handelt. Ist die Aufreissfolie mit einer Aufreisslasche versehen, so wird hier nach Stand der Technik die Lasche umgebogen, so dass sie auf dem Deckel zu liegen kommt. In einer ebenfalls als Bearbeitungsstation zu bezeichnenden Prüfstation 9 werden die fertigen Deckel einer Prüfung auf Dichtheit unterzogen. Ist die Folie dicht auf dem Deckelring befestigt, so gelangt der Deckel in die Aufnahme 16 für die fertigen Deckel. Wird eine Undichtigkeit festgestellt, so gelangt der Deckel über die andere dargestellte Rutsche in den Abfallbehälter 17.

  

[0014]    Fig. 9 zeigt einen fertigen Aufreissdeckel 28 in Draufsicht. Bei diesem ist die Aufreissfolie 25 mit einer Aufreisslasche 29 versehen, welche auf den Deckel zurückgebogen ist. Gemäss der Erfindung ist dabei die Aufreisslasche am Deckel mittels eines Siegelmediums 30 befestigt. Fig. 10zeigt eine vergrösserte Darstellung des Bereichs des Aufreissdeckels mit der Aufreisslasche 29, die in der zurückgebogenen Stellung lösbar mittels des Siegelmediums 30, bzw. bevorzugt einer Siegellackschicht 30 (die für die bessere Darstellung in übertriebener Dicke dargestellt ist), befestigt ist. Die Lasche 29 steht über die begrenzte Fläche der Siegelung 30 vor, damit die Lasche zum Öffnen des Aufreissdeckels einfach gegriffen und von der Fläche 30 gelöst werden kann.

   Die Siegelung 30 wird mittels einer Siegelmediumfläche 30 oder mittels zweier Siegelmediumflächen 30 und 30 gebildet, was nachfolgend erläutert wird.

  

[0015]    An Hand von Fig. 11 wird ein mögliches Vorgehen zur Bereitstellung einer Siegellackfläche 30 (und ggf. einer weiteren Siegellackfläche 30) auf dem Aufreissdeckel erläutert. Fig. 11zeigt grob schematisch einen Teil einer Vorrichtung zur Herstellung von Aufreissdeckeln, welche z.B. eine Vorrichtung gemäss Fig. 1ist. Mit der in Fig. 11nicht dargestellten Fördereinrichtung werden vier Reihen Deckelteile 20, bzw. Deckel 28 parallel in Förderrichtung C gefördert. Im Bereich der apparativ nicht gezeigten Siegelstation (entsprechend der Siegelstation 5 und 6 von Figur 1) läuft ein Band 35 des Aufreissfolienmaterials in die Siegelstation ein und wird dort gestanzt, um die Folienabschnitte 25 mit der Aufreisslasche 29 zu bilden. Das Stanzbild wird dabei so gewählt, dass möglichst wenig Stanzabfall bleibt.

   Die Folienabschnitte 25 für die in der Figur 11oberste Reihe der Deckelringe 20 werden in diesem Beispiel im Band 35 in der Reihe ganz links am Rand des Bandes ausgestanzt. Es verbleiben danach die Leerstellen 25. Die Folienabschnitte 25 für die zweitoberste Reihe von Deckelringen 20 werden in der Reihe links der Mittellängsachse des Bandes 35 und die Folienabschnitte 25 für die zweitunterste Reihe von Deckelringen 20 werden in der Reihe rechts von der Mittellängsachse des Bandes 35 ausgestanzt. Die Folienabschnitte 25 für die unterste Reihe der Deckelringe 20 werden in der Reihe ganz rechts des Bandes 35 ausgestanzt. Die ausgestanzten Folienabschnitte werden jeweils auf den zugehörigen Deckelring aufgesiegelt, wie dies dem Fachmann bekannt ist. Das Band 35 kann mit Antriebswalzen 36 oder auf andere bekannte Weise gefördert werden.

   Vor dem Ausstanzen der Folienabschnitte 25 werden auf dem Band 35 auf dessen Oberseite 26 die Siegellackflächen 30 aufgebracht. Dies erfolgt so, dass auf dem Band 35 bei jedem jeweils später auszustanzenden Folienabschnitt 25 mindestens eine solche Siegellackfläche aufgebracht wird und zwar an derjenigen Stelle auf dem Folienabschnitt 25, an welcher später beim fertigen Aufreissdeckel 28 die zurückgebogene Lasche 29 dieses Folienabschnitts zu liegen kommt. Die Stanzung der einzelnen Folienabschnitte 25 in der Siegelstation kann z.B. durch Druckmarken auf dem Band gesteuert sein. Diese Druckmarken können auch bei der richtigen Platzierung der Siegellackflächen 30 als Hilfsmittel dienen, falls nötig.

  

[0016]    Es kann aber auch ein Aufdruck auf den Aufreissfolienabschnitten selber als Markierung dienen. In dem gezeigten Beispiel von Fig. 11 wird nur eine Siegellackfläche 30 aufgebracht. Dies auf dem Teil des Folienabschnitts, auf den die Aufreisslasche zurückgebogen wird. Die Siegellackfläche könnte stattdessen auch auf der Aufreisslasche 29 aufgebracht werden. Bevorzugt ist indes ein Vorgehen bzw. eine Anordnung gemäss Fig. 13, indem zwei zusammenwirkende Flächen 30 und 30 des Siegelmediums bzw. des Siegellacks auf den jeweiligen Aufreissfolienabschnitt 25 aufgebracht werden. Eine Fläche 30 befindet sich somit auf dem Folienabschnitt an der Stelle, an der die zurückgebogene Lasche 29 zu liegen kommt, und eine Fläche 30 befindet sich auf der Lasche 29.

   Beim Zurückbiegen der Lasche 29 kommen somit die Flächen 30 und 30 des Siegelmediums miteinander in Kontakt und werden durch Wärmeeinwirkung aufgeschmolzen, so dass sich die Heisssiegelung der Lasche 29 ergibt.

  

[0017]    Die Fläche des Siegelmediums ist, bzw. die Flächen des Siegelmediums sind dabei, wie dargestellt, Flächen mit geringerer Grösse als die Fläche der Lasche 29, so dass die Flächen des Siegelmediums von der Lasche abgedeckt werden, wenn die Lasche auf den Deckel zurückgebogen ist. Die Form der Fläche des Siegelmediums kann kreisförmig sein oder rechteckig oder quadratisch oder eine andere Form aufweisen.

  

[0018]    Die Siegelmediumflächen bzw. Siegellackflächen 30 und/oder 30 können direkt beim Hersteller des Bandes 35 auf dessen Oberseite aufgebracht werden. Dies kann durch ein Aufdrucken (z.B. mittels Druckwalzen oder mittels Tampondruck) oder Aufsprühen des Siegellacks an der vorgesehenen Stelle erfolgen. Die Siegellackflächen können aber auch in der Vorrichtung 1 auf das Band 35 aufgebracht werden, insbesondere in der Siegelstation 5.

  

[0019]    In dem gezeigten Beispiel ist eine Aufbringeinrichtung 37 für die Siegellackflächen 30 (und ggf. für die Flächen 30) quer zum Aufreissfolienband 35 über dieses geführt. Diese Einrichtung kann ebenfalls mit einer Drucktechnik für die Lackflächen arbeiten (z.B. mittels Druckwalzen oder mittels Tampondruck) oder durch Aufsprühen. Diese Verfahren sind dem Fachmann bekannt und müssen hier nicht näher erläutert werden.

  

[0020]    Wie in Figur11 bei den Aufreissdeckeln 28, die in Förderrichtung C direkt nach dem Band 35 sichtbar sind, dargestellt, wird so jeweils ein Deckel 28 mit einer Aufreissfolie 25 gebildet, von welcher eine Lasche 29 über den Deckelrand vorsteht und bei welchem auf dem Deckel eine Siegellackfläche 30 (und bevorzugt auf der Lasche 29 eine Siegellackfläche 30) vorgesehen ist.

  

[0021]    Dann wird die Lasche 29 auf den Deckel bzw. auf die freie Siegellackfläche 30 zurückgebogen, wo sie durch eine Siegelung fixiert wird, was zu dem in den Figuren 9 und 10 gezeigten Deckel 28 führt. In dem Beispiel von Fig. 11erfolgt dabei in der Station 40 das Drehen der Deckel in eine definierte Lage für das Zurückbiegen und Siegeln der Aufreisslaschen. In der Station 41 erfolgt entsprechend das Zurückbiegen der Lasche 29 und das Aufsiegeln. Am Ende der Förderstrecke von Fig. 11ist dann der Deckel 28 mit zurückgebogener und durch Siegelung in dieser Lage befestigten Lasche ersichtlich. Das Zurückbiegen bzw. Umbiegen der Aufreisslasche kann mechanisch durch einen angetriebenen Finger erfolgen oder bevorzugt pneumatisch durch einen Luftstrahl. Dies ist dem Fachmann bekannt und wird hier nicht näher erläutert.

  

[0022]    Bei der Vorrichtung gemäss Fig. 1kann für das Umbiegen und die Siegelung der Aufreisslasche entsprechend die Station 7 vorgesehen sein, welche die Funktion der Station 41 von Fig. 11ausführt, wobei dann die Drehung des Deckels entweder bereits in der Station 5 erfolgt oder in der Station 7 selber. Natürlich könnte zwischen den Stationen 5 und 7 eine weitere Station nur für die Deckeldrehung analog der Station 40 von Fig. 11vorgesehen sein.

  

[0023]    Fig. 12 zeigt eine Schnittansicht einer Siegelstation, wie sie zur Siegelung der Aufreisslasche eingesetzt wird. Ein unterer Teil der Siegelstation 41 weist einen Träger 50 für das untere Siegelwerkeug 44 auf, welches von der unteren Seite des Aufreissdeckels auf diesen einwirkt bzw. von der siegelfähigen Seite, mit welcher die Aufreissfolie zuvor schon auf dem Deckelring aufgesiegelt worden ist. Damit an diesem Werkzeug 44 kein Siegellack von der Unterseite der Aufreissfolie anhaftet, wenn an der Oberseite die Aufreisslasche angesiegelt wird, ist dieses Werkzeug bevorzugt mit einer Antihaftbeschichtung 48 an seiner Werkzeugoberseite versehen. Solche Beschichtungen sind bekannt. Weiter weist die Siegelstation einen Oberteil 51 auf, welcher das obere Werkzeug 45 trägt.

   Dieses wirkt auf die Aufreisslasche 29 ein, wenn sie auf die Aufreissfolie des Deckels bzw. die Deckeloberseite zurück umgebogen worden ist. Zwischen der Aufreisslasche und der Deckeloberseite befindet sich die Siegellackfläche 30 bzw. befinden sich die Siegellackflächen 30 und 30. Diese wird bzw. werden durch die Werkzeuge 44 und 45 mit Druck beaufschlagt und aufgeheizt. Dazu werden die aufgeheizten Werkzeuge 44 und 45 mit dem Aufreissdeckel in Kontakt gebracht und schliessen diesen zwischen sich kurzzeitig.ein. Danach wird der Deckel mit der aufgesiegelten Aufreisslasche durch die Fördereinrichtung weiter gefördert.

  

[0024]    Bevorzugt sind beide Werkzeuge mit einer ebenen Werkzeugoberfläche versehen. Damit die Werkzeuge bei der Siegelung plan aufeinander aufliegen und somit die Siegellackfläche gleichmässig aufgeschmolzen wird, ist es bevorzugt, wenn eines der Werkzeuge, hier das obere Werkzeug 45, sich zum anderen Werkzeug plan liegend einstellen kann. Dazu ist in diesem Beispiel das obere Werkzeug 45 mit einer halbkugelförmigen Lagerung 46 gehalten.

  

[0025]    Die Siegelung der Aufreisslasche mit der Siegellackfläche 30 und ggf. 30 findet bei einer Temperatur von 100 Grad Celsius bis 200 Grad Celsius statt, wobei diese Temperatur abhängig vom verwendeten Siegelmedium bzw. Siegellack gewählt wird. Solche Siegellacke sind handelsüblich und entsprechende Heizmittel für die Werkzeuge sind dem Fachmann bekannt und müssen hier nicht erläutert werden. Bevorzugt wird für die Siegellackfläche 30 und 30 ein Siegellack gewählt, welcher bei einer Temperatur von 160 Grad Celsius oder geringer schmilzt. Insbesondere wird ein Siegellack für die Siegellackfläche 30 und 30 gewählt, der eine tiefere Schmelztemperatur aufweist als der Siegellackschicht an der Unterseite der Aufreissfolie, die zur Siegelung der Aufreissfolie am Deckelring verwendet worden ist.

   Damit wird ein Aufschmelzen dieser Schicht bei der Siegelung der Aufreisslasche vermieden. Die Siegelung der Aufreisslasche kann z.B. in einer Zeit von 80 Millisekunden mit einer Kraft von 2000 Newton erfolgen.

  

[0026]    Bei der Herstellung von Aufreissdeckeln 28 aus Deckelringen 20 mit darauf aufgesiegelter Aufreissfolie 25 mit einer Aufreisslasche 29 wird somit die Aufreisslasche durch eine Siegellackfläche 30 fixiert. Auf diese Weise ergibt sich eine einfache und für die Produktion von Aufreissdeckeln mit hoher Geschwindigkeit geeignete Laschenfixierung.

Claims (12)

1. Verfahren zur Herstellung von Aufreissdeckeln (28), umfassend die Schritte
- Zuführen eines Bandes (35) von Aufreissfolienmaterial;
- Ausstanzen eines Folienabschnitts (25) mit einer Aufreisslasche (29) aus dem Band (35);
- Aufsiegeln des Folienabschnitts (25) auf einem Deckelring (20) in einer Siegelstation (5); und
- Umbiegen der Aufreisslasche (29) auf den Deckel (28), dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Folienabschnitt (25) mindestens eine Fläche (30, 30) eines Siegelmediums an einer Stelle angeordnet ist, an welcher beim Aufreissdeckel (28) die umgebogene Aufreisslasche (29) zu liegen kommt, und dass in einer weiteren Siegelstation (7; 41) das Aufsiegeln der Aufreisslasche auf die Oberfläche des Aufreissdeckels mittels der Siegelmediumfläche erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei, bei der Aufsiegelung der Aufreisslasche (29) zusammenwirkende Flächen (30 und 30) des Siegelmediums vorgesehen sind, wobei die eine Fläche (30) auf der Aufreisslasche (29) angeordnet ist und die andere Fläche (30) ausserhalb der Aufreisslasche angeordnet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Siegelmedium ein Siegellack ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Fläche (30, 30) des Siegelmediums vor dem Ausstanzen des Folienabschnitts auf das Band (35) aufgebracht wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Fläche (30, 30) des Siegelmediums nach dem Aufsiegeln des Folienabschnitts (25) auf den Deckelring auf den Folienabschnitt aufgebracht wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Siegelmedium der mindestens einen Fläche (30, 30) einen Schmelzpunkt aufweist, der im Bereich von 100 Grad Celsius bis 200 Grad Celsius liegt und insbesondere einen Schmelzpunkt aufweist, der im Bereich von 100 Grad Celsius bis 160 Grad Celsius liegt und insbesondere einen Schmelzpunkt aufweist, der geringer ist als der Schmelzpunkt der Siegellackschicht für das Aufsiegeln der Aufreissfolie (25) auf dem Deckelring (20).
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der mindestens einen Fläche (30, 30) geringer ist als die Fläche der Aufreisslasche (29), so dass die aufgesiegelte Aufreisslasche die Siegelmediumsfläche überdeckt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsiegelung der Aufreisslasche mit einem Siegelwerkzeug erfolgt, dessen eine ebene Siegelfläche sphärisch abgestützt ist, um sich beim Aufsiegelnplan zur gegenüberliegenden ebenen Siegelfläche einstellen zu können.
9. Vorrichtung zur Herstellung von Aufreissdeckeln (28), umfassend eine Fördereinrichtung für Deckelteile und Deckel (20, 20, 28), eine Siegelstation (5, 6), in welcher durch Zuführmittel (36) ein Band (35) aus Aufreissfolienmaterial zuführbar ist, wobei die Siegelstation zum Ausstanzen eines Folienabschnitts (25) mit einer Aufreisslasche (29) aus dem Band (35) und zum Aufsiegeln des Folienabschnitts (25) mit dessen siegelfähiger Unterseite auf einen Deckelring (20) ausgestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Siegelstation (7;
41) vorgesehen ist, in welcher die Aufreisslasche zurückgebogen wird und welche ein oberes Siegelwerkzeug (45) aufweist, welches zur Einwirkung auf die umgebogene Aufreisslasche (29) angeordnet ist und ein unteres Siegelwerkzeug (44) aufweist, welches zu Einwirkung auf die der Aufreisslasche gegenüberliegende Unterseite der Aufreissfolie angeordnet ist, wobei das obere und das untere Siegelwerkzeug (45, 44) zum Zusammenwirken ausgestaltet sind, um die umgebogene Aufreisslasche mittels eines Siegelmediums auf der von der Aufreissfolie gebildeten Deckeloberseite zu befestigen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Siegelwerkzeug (45) auf einer halbkugelförmigen Lagerung angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das der Unterseite der Aufreissfolie zugewandte Siegelwerkzeug (44) mit einer Beschichtung (48) versehen ist, welche ein Anhaften von geschmolzenem Siegellack am Werkzeug verhindert.
12. Aufreissdeckel (28) mit einem Deckelring (20) und einer Aufreissfolie (25) mit einer umgebogenen Aufreisslasche (29), dadurch gekennzeichnet, dass die Aufreisslasche (29) auf der Aufreissfolie mittels einer Siegelmediumsfläche (30) befestigt ist, welche sich auf einen Bereich zwischen Aufreisslasche und Aufreissfolienoberseite beschränkt.
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