CH700601A2 - Halterung für Pflanzentöpfe. - Google Patents
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Abstract
Es wird eine neue Halterung (1) für Pflanzentöpfe bestehend aus einem Ständer mit stab- oder rohrförmigen Trägern beschrieben, welche je zum Tragen eines Pflanzentopfes dienen. Jeder stab- oder rohrförmige Träger (5, 6) ist einstückig und zumindest im Kopfbereich gerade ausgebildet und am oberen Ende des stab- oder rohrförmigen Trägers ist ein Teller (7) zum Tragen eines Pflanzentopfes oder ein Pflanzentopf konzentrisch dazu angeordnet.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Halterung für Pflanzentöpfe nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. STAND DER TECHNIK [0002] Pflanzentöpfe werden üblicherweise einzeln auf Fenstersimsen oder auf kleinen Tischchen aufgestellt. Es gibt auch Körbchen oder dergleichen, in welchen die Pflanzentöpfe eingesetzt und an einem Faden oder einem Drahtbügel aufgehängt werden. In einem Garten werden Pflanzen üblicherweise in den Boden gepflanzt, können jedoch auch manchmal in Pflanzentöpfen auf einem Tisch aufgestellt oder an einer Wand mit einem Drahtbügel oder dergleichen aufgehängt. Eine freie Aufstellung von Pflanzen in einem Wohnraum oder auch im Freien ist jedoch bislang nicht möglich. [0003] Ferner ist es bekannt, dass die manuelle Bewässerung von Pflanzen in einer Wohnung sehr aufwändig werden kann, wenn man viele Pflanzen hat. Dabei muss dafür gesorgt werden, dass die Pflanzen nicht zu viel und nicht zu wenig Wasser erhalten. Die Erde in Pflanzentöpfen kann mit der Zeit auslaugen oder zu Sauerwerden, weshalb regelmässig flüssige Nahrung zugeführt werden soll. Es ist auch bekannt, Pflanzen in sogenannten Hydrokulturen zu halten, bei welchen die Pflanzen in einem anorganischen Substrat aus Kügelchen wurzeln und die Ernährung der Pflanzen über eine wässrige Lösung anorganischer Nährsalze erfolgt. Mit einem Wasserstandsanzeiger wird die eingefüllte Menge überprüft und regelmässig nachgegossen. Die Hydrokulturen haben den Vorteil, dass sie viel weniger oft - einmal in zwei oder drei Wochen - mit Wasser versorgt werden müssen. Nachteilig ist jedoch die weniger ästhetische Erscheinung, weshalb viele Pflanzenliebhaber den gewöhnlichen Pflanzentopf mit Blumenerde bevorzugen. [0004] Aus KR-A-2004-0 017 555 ist nun ein Blumenturm bekannt mit einer Blumenwand, in welche die Blumen hineingesteckt sind, die über ein Bewässerungssystem mit parallelen horizontalen Rohren mit Wasser versorgt werden. Dabei wird das Wasser mittels einer Pumpe durch die Rohren gepumpt und so der Blumenwand zugeführt. Ferner sind parallel zu den Rohren angeordnete Halterungen für Pflanzentöpfe gezeigt, die über Schläuche aus den Rohren mit Wasser versorgt werden. Der gezeigte Blumenturm oder Turm für Pflanzentöpfe dient offensichtlich für die Aufzucht von Blumen und Pflanzen in Gärtnereien und ist nicht für die automatische Bewässerung in einer Wohnung geeignet, da bei diesem Blumenturm nach unten abläuft und beispielsweise einen Parkettboden ruinieren würde. [0005] In US-A-2 092 691 ist ein Ständer für Pflanzentöpfe bekannte, welcher aus einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten geraden Rohren unterschiedlicher Höhe besteht, in denen gebogene Rohre eingesteckt sind, die an ihrem freien Ende eine Schnecke bilden, auf welchem ein Teller für einen Pflanzentopf angeordnet ist. Femer ist eine runde Klammer am gebogenen Rohr vorgesehen, um einen Pflanzentopf unterhalb seines oberen Randes zu halten. Die geraden Rohre sind auf einer breiten Trägerplatte mit einer Schraube befestigt. Um den Ständer im Gleichgewicht zu halten, müssen die Pflanzentöpfe in einer Ebene angeordnet sein. Des Weiteren ist die Stabilität dieses Ständers nicht sehr gross und kann somit leicht umkippen. AUFGABE DER ERFINDUNG [0006] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Halterung für Pflanzentöpfe anzugeben, die eine freie Aufstellung der Pflanzen im Raum ermöglicht und gleichzeitig ästhetisch ansprechend ist. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung soll eine automatische Bewässerung in einer Wohnung oder auch im Freien ermöglicht werden. GEGENSTAND DER ERFINDUNG [0007] Diese Aufgabe wird durch eine Halterung für Pflanzentöpfe mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. [0008] Die erfindungsgemässe Halterung hat den grossen Vorteil, dass sie an beliebigen Orten frei und mit mehreren Pflanzen übereinander aufgestellt werden kann. Somit ergibt sich eine Art schlanke Pflanzensäule, wobei die Halterung als filigranes Gebilde die Schönheit der Pflanzen besser zur Geltung kommen lässt. BESCHREIBUNG EINES AUSFÜHRUNGSBEISPIELES DER ERFINDUNG [0009] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung, in welcher die Erfindung anhand eines in den schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert wird. Es zeigt: <tb>Fig. 1<sep>eine Halterung für Pflanzentöpfe, <tb>Fig. 2<sep>eine Rosette für die Befestigung von verschiedenen Stäbe einer erfin-dungsgemässen Halterung, und <tb>Fig. 3<sep>eine Halterung für Pflanzentöpfe mit einer Bewässerungseinrichtung. [0010] In Fig. 1 ist eine Halterung 1 für - hier nicht weitere dargestellte - Pflanzentöpfe gezeigt, die eine scheibenförmige Fussplatte 2, eine darin eingeklemmte stabför-mige oder rohrförmige Stütze 3, eine scheibenförmige Zwischenplatte 4, und zwei darin eingesteckte Rundstäbe 5 und 6 aufweist, die je einen Teller 7 tragen. Auf den Tellern 7 können Pflanzentöpfe in verschiedener Höhe aufgestellt werden. Die Fussplatte 2 kann eine kreisförmige Scheibe aus Metall mit einem geringen Durchmesser von beispielsweise 8 bis 12 cm und eine Dicke von 3 bis 10 mm haben, welche mit einem Dübel in den Boden verankert wird. Wenn eine grössere Stabilität für eine freie Aufstellung benötigt wird, kann die Scheibe auch einen grösseren Durchmesser und eine grössere Dicke aufweisen. Die Halterung 1 ist aus einem rostfreien Stahl hergestellt. Die Stütze 3 kann entweder in eine Bohrung in der Fussplatte 2 eingeklemmt oder auch an dieser angelötet sein. [0011] Anstelle der Zwischenplatte 4 kann auch eine in der Fig. 2 gezeigte Rosette 9 verwendet werden, welche dann eine Halterung für vier Pflanzentöpfe ergibt. Dabei ist eine mittige Bohrung 10 für den stabförmigen Träger 3 und vier periphere Bohrungen 11 für die Rundstäbe oder Rohre vorgesehen. Falls die Halterung 1 eine grosse Höhe von etwa 2 oder 3 m erreichen soll, was sich insbesondere im Freien für das Aufstellen von Orchideen besonders eignet, können auch mehrere Rosetten 9 auf einen Abstand zueinander vorgesehen sein, über eine grössere Länge einen gleichbleibenden Abstand für die Rundstäbe oder Rohre zu gewährleisten. Anstelle von einer Rosette 9 können natürlich auch andere Formen wie eine Herzform für beispielsweise nur zwei Rundstäbe oder Rohre verwendet werden. [0012] In Fig. 3 ist eine Halterung 1 für Pflanzentöpfe 22 - nur eine abgebildet - mit einer Bewässerungseinrichtung 23 dargestellt. Die Halterung 21 besteht aus rohrförmigen Trägem oder dünnen Metallröhren 24, 25, 26 und 27, welche eine unterschiedliche Länge haben und jeweils an ihrem oberen Ende abwinkelt sind, um einen Abstand zwischen den Pflanzentöpfen 22 zu bewirken. Im Fussbereich sind die Metallröhre 24, 25, 26 und 27 in unmittelbarer Nähe zueinander geführt und im mittleren Bereich nach aussen gebogen, so dass sie im Kopfbereich beabstandet zueinander und parallel zu deren Fussbereich sind. An den oberen Enden der Metallröhren 24, 25, 26 und 27 ist jeweils einen Teller 28 angebracht, welche als Auflage für den Pflanzentopf 22 dient. Die unteren Enden der Metallröhre 24, 25, 26 und 27 sind mit einem stumpfen Winkel abgewinkelt und bilden somit eine Stütze 29 für den Boden, die mit Abdeckkappen 30 aus hartem Kunststoff versehen sind. Die Bewässerungseinrichtung 23 umfasst einen Wasserbehälter 32 und eine Wasserpumpe 33 oder Wasserleitungsanschluss, die über mehrere Schläuche 34 durch die Metallröhre 24, 25, 26 und 27 hindurchgeführt sind, durch den Teller 28 hindurchstossen und derart mit ihrem oberen Ende 35 in den Pflanzentopf 22 enden. Am oberen Ende 35 ist je ein Tropfer 36 und in der Zuleitung ein Nadelventil vorgesehen, welcher dafür sorgt, dass das Wasser nur tropfenweise an die Pflanzen abgegeben wird. Alternativ kann der Tropfer 36 auch im Schlauch 34 kurz vor Eintritt in das jeweilige Metallrohr 24, 25, 26, 27 vorgesehen sein. [0013] Die Träger oder Metallröhre 24, 25, 26 und 27 können auch spiralförmig ausgebildet sein, um dieselbe Funktion zu erfüllen wie oben beschrieben.
Claims (9)
1. Halterung (1) für Pflanzentöpfe bestehend aus einem Ständer mit stab- oder rohrförmigen Trägern, welche je zum Tragen eines Pflanzentopfes dienen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder stab- oder rohrförmige Träger (5, 6; 24, 25, 26, 27) einstückig und zumindest im Kopfbereich gerade ausgebildet ist und am oberen Ende des stab- oder rohrförmigen Trägers ein Teller (7; 28) zum Tragen eines Pflanzentopfes oder ein Pflanzentopf (22) konzentrisch dazu angeordnet ist.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stab- oder rohrförmige Träger (24, 25, 26, 27) im Fussbereich parallel und in unmittelbarer Nähe zueinander geführt sind, und dass jeder stab- und rohrförmige Träger im mittleren Bereich derart nach aussen gebogen ist, dass die Träger beabstandet zueinander und im Kopfbereich parallel zu deren Fussbereich angeordnet sind.
3. Halterung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger beim Übergang zum mittleren Bereich in einem stumpfen Winkel nach aussen gebogen ist und beim Übergang zum Kopfbereich in einem gegengleichen stumpfen Winkel nach innen gebogen ist.
4. Halterung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger im mittleren Bereich spiralförmig ausgebildet ist.
5. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer aus mehreren parallel geführten und von einem Verbindungselement zusammengehaltenen Rohren (24, 25, 26, 27) besteht, welche an den unteren freien Enden fächerförmig abgewinkelt sind.
6. Halterung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine stab-oder rohrförmiger Stütze (3) auf einer Fussplatte (2) vorgesehen ist, auf welcher Stütze (3) eine Zwischenplatte (4, 9) für die stab- oder rohrförmige Träger (5, 6) vorgesehen ist.
7. Halterung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenplatte (4; 9) mit auf einem gleichbleibenden Abstand zueinander angeordneten Bohrungen (11) versehen ist.
8. Halterung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (5, 6; 24, 25, 26, 27) je eine unterschiedliche Länge aufweisen, um Pflanzentöpfe auf unterschiedlicher Höhe anzuordnen.
9. Halterung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in den rohrförmigen Trägern (5, 6; 24, 25, 26, 27) je ein Schlauch (34) geführt ist, welcher dazu dient in einen Pflanzentopf hineinzuführen, an dessen Ende ein Tropfer (36) vorgesehen ist, um die Pflanze im Bereich der Oberseite des Pflanzentopfs zu bewässern.
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