CH701751A1 - Schiffchen für eine Stickmaschine. - Google Patents

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CH701751A1
CH701751A1 CH01362/09A CH13622009A CH701751A1 CH 701751 A1 CH701751 A1 CH 701751A1 CH 01362/09 A CH01362/09 A CH 01362/09A CH 13622009 A CH13622009 A CH 13622009A CH 701751 A1 CH701751 A1 CH 701751A1
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CH
Switzerland
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shuttle
light metal
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CH01362/09A
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Ferdinand Kleger
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Triopan Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/18Shuttles ; Shuttle holders; Shuttle driving arrangements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/12Shuttles oscillating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Abstract

Das Schiffchen (1) für eine Stickmaschine umfasst ein Gehäuse (3) aus Leichtmetall, dessen Oberfläche durch geeignete chemische oder mechanische Behandlung derart gehärtet ist, dass Treiberschläge schadlos aufgenommen und die Abnutzung durch insbesondere Kunststofffäden minimiert ist.

Description

[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Schiffchen für eine Stickmaschine gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Schiffchen für Grossflächen-Stickmaschinen sind seit bald hundert Jahren in verschiedenen Ausführungen bekannt. Sie umfassen üblicherweise ein Gehäuse aus Stahl und einen das Gehäuse unten verschliessenden Deckel. Seit Jahren werden auch Schiffchen aus Kunststoff hergestellt. Solche lassen sich kostengünstig durch Spritzen und mit wenig Nacharbeit erzeugen. Als vorteilhaft haben sich Kunststoffschiffchen erwiesen, weil sie wesentlich leichter sind und so auf modernen sehr schnellen Grossstickmaschinen diese hohen Geschwindigkeiten überhaupt zulassen. Das Gewicht der auf-und ab zu bewegenden Schiffchen ist dadurch wesentlich kleiner, wodurch die gesamte Mechanik für den Schiffchenantrieb (Treiberzeug) wesentlich leichter und damit optimaler gestaltet werden kann. Nachteilig ist jedoch die geringere Festigkeit solcher Schiffchen. Selbst moderne Armierungsmaterialien wie Glas- oder Kohlefasern ergeben immer noch nicht die Festigkeit, die Gleiteigenschaften und den Oberflächenfinish, die Fadengleiteigenschaften sowie die Lebensdauer der herkömmlichen Stahlschiffchen.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Schiffchens, das die Vorteile des Stahlschiffchens und des Kunststoffschiffchens vereint.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Schiffchen gemäss den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Schiffchens sind in den abhängigen Ansprüchen wiedergegeben.
[0005] Es gelingt durch den Einsatz eines Leichtmetalls wie Aluminium, Titan, Magnesium oder einer Legierung davon einerseits den Vorteil der Stahlschiffchen und deren lange Haltbarkeit zu erreichen und andererseits den Vorteil der Kunststoffschiffchen, die durch ihr geringes Gewicht eine höhere Maschinenleistung ermöglichen, zu erlangen. Durch geeignete Beschichtungen oder Behandlungen kann die Oberfläche des Leichtmetallschiffchens derart gehärtet werden, dass eine Schlagunempfindlichkeit, ähnlich der Stahlschiffchen, entsteht und dadurch vom Treiber keine Schäden am Schiffchen anrichtet und andererseits kann durch diese Behandlungen eine Oberflächenqualität erreicht werden, die einen einwandfreien Betrieb erlaubt und die gegen Verschleiss optimal geschützt ist.
[0006] Anhand eines illustrierten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen <tb>Fig. 1<sep>eine perspektivische Darstellung des Schiffchens von oben, <tb>Fig. 2<sep>eine perspektivische Darstellung des Schiffchens von unten.
[0007] Ein Schiffchen 1, wie es in den Fig. 1und 2dargestellt ist, umfasst ein Gehäuse 3, das im Wesentlichen die Gestalt eines auf den Kopf gestellten Bootsrumpfes aufweist und dessen offene Seite 5 beabstandet zur Kante 13 durch einen Deckel 7 verschliessbar ist. Der Deckel 7 ist beispielsweise um eine Welle 9 schwenkbar, deren Enden in entsprechenden Bohrungen 11 im Gehäuse 3 gelagert sind. Der Innenraum des Schiffchens 1 dient zur Aufnahme einer Bobine, aus deren Zentrum der Faden 15 durch eine Öffnung 17 im Deckel 7 und durch ein in der Wand des Gehäuses angebrachtes Fadenloch 19 abziehbar ist. Die freie Kante 13 des Gehäuses 3 liegt in einer Ebene und bildet die Gleitfläche für das Schiffchen 1 während des Transports.
[0008] Das Gehäuse 3 erfolgt durch einen Umformprozess, z.B. durch Tiefziehen, Spritzen, Giessen, Umformen oder Drücken aus einem Leichtmetallblech oder flüssiger Leichtmetalllegierung, z.B. aus Aluminium, Magnesium, Titan oder einer Legierung davon hergestellt. Die Gleitkante 13 ist durch eine anschliessende mechanische Bearbeitung des tiefgezogenen Gehäuses 3 erzeugt, welche ein gleichmässiges Gleiten auf der Schiffchenbahn erlaubt. Die äussere Oberfläche des Gehäuses 3 wird nach der Umformung mit einer geeigneten Behandlung chemischer und/oder mechanischer Art derart verändert, dass einerseits eine höhere Festigkeit erlangt wird, welche der Beanspruchung durch die Treiber schadlos widersteht und die andererseits ein optimales Gleiten der Fäden über die Oberfläche erlaubt. Besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, die Oberfläche zu eloxieren, hartanodisieren, galvanisch zu beschichten, keramisch zu beschichten -letzteres unter Atmosphärendruck oder Vakuum - oder durch eine Kombination zweier oder mehrerer dieser Behandlungsarten. Zusätzlich kann die Oberfläche poliert, gebürstet oder kugelgestrahlt werden, wobei entweder eine glatte Fläche erzeugt wird oder eine golfballähnliche mit entsprechenden Einbuchtungen.
[0009] Der Deckel 7 ist an seinem schwenkseitigen Ende vorzugsweise durch eine Umformung desselben rohrförmig ausgebildet, so dass ins Innere des rohrförmigen Abschnitts 21 die zylindrische Welle 9 eingelegt werden kann und deren Enden als Achsstummel in den Bohrungen 11 gehalten werden. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Welle 9 ist diese einseitig hohl ausgebildet und in diesem hohlen Abschnitt seine Feder und ein im hohlen Abschnitt axial verschiebbarer Bolzen gelagert, welcher den Achsstummel bildet. Diese Ausführungsform entspricht den Haltebolzen, wie sie bei Armbanduhren durch das Armband geschoben und dann an Laschen am Uhrengehäuse eingerastet werden.
[0010] Um zu vermeiden, dass das Gehäuse 3 durch Spannkräfte, hervorgerufen durch Rastmittel am Deckel 3, verzogen wird, ist das Rastmittel als schwenkbare Lasche 23 ausgebildet, deren Ende in eine im Innern des Gehäuses 3 angebrachte Nut 25 eingreift. Zur Sicherung der Lasche 23 in der eingerasteten Stellung kann an letzterer ein eingepresster Nocken 27 ausgebildet sein. Dieser liegt bei eingerasteter Lasche 23 ausserhalb des Deckels 7. Zum Öffnen muss daher die Lasche 23 elastisch über die Kante des Deckels 3 ausweichen.

Claims (6)

1. Schiffchen (1) für eine Stickmaschine, umfassend ein Gehäuse (3) zur Aufnahme einer Bobine und mit einem Deckel (7) zum Verschliessen des Schiffchens (1), wobei der Deckel (7) durch ein Gelenk mit dem Gehäuse (3) verbunden und an letzterem in geschlossenem Zustand einrastbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) aus einem Leichtmetall besteht und dass mindestens die äussere Oberfläche des Gehäuses (3) eine höhere Festigkeit ausweist als das Grundmaterial.
2. Schiffchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Leichtmetall Aluminium, Magnesium oder Titan oder einer Legierung derselben besteht.
3. Schiffchen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Oberfläche des Gehäuses (3) durch eine chemische oder/und mechanische Behandlung gehärtet ist.
4. Schiffchen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung durch Eloxieren, Hartanodisieren, Galvanisieren, keramisches Beschichten oder einer Kombination daraus besteht.
5. Schiffchen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) durch Tiefziehen, Spritzen, Giessen, Umformen oder Drücken aus einem Leichtmetallblech oder aus einer flüssigen Leichtmetalllegierung hergestellt ist.
6. Schiffchen nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche bei Atmosphärendruck oder im Vakuum behandelt ist.
CH01362/09A 2009-09-02 2009-09-02 Schiffchen für eine Stickmaschine. CH701751A1 (de)

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