CH702392A2 - Bewehrungsvorrichtung. - Google Patents
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Abstract
Eine erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung weist mindestens zwei weitgehenst parallel nebeneinander angeordnete Bügelspiralen (20; 20´) mit Querabschnitten (25) und Längsabschnitten (27) auf. Weiter weist diese eine zweilagige Zugbewehrung (11) aus mindestens zwei quer zueinander angeordneten Stäben und einer zweilagigen Druckbewehrung (9) aus mindestens zwei quer zueinander angeordneten weiteren Stäben auf.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bewehrungsvorrichtung sowie ein Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung.
[0002] Bekannt sind Bewehrungsvorrichtungen zur Aufnahme von Durchstanzkräften in Form von Bewehrungskörben, sogenannten Schubkörben in Verbindung mit Durchstanzpilzen, sogenannten Stahlpilzen. Weiter ist eine Bewehrungsvorrichtung mit gebogenen Bewehrungseisen im Durchstanzkorb aus US 3 385930 B1 bekannt.
[0003] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung bestand darin, eine Bewehrungsvorrichtung bereitzustellen, welche das Durchstanzrisiko, beispielsweise das Durchstanzen einer Stütze durch eine Flachdecke oder durch eine Fundamentplatte, erheblich verringert.
[0004] Erfindungsgemäss wird durch eine Bewehrungsvorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 1 vorgeschlagen. Weitere, erfindungsgemässe Ausführungsformen ergeben sich aus den Merkmalen der weiteren Ansprüche 2-25.
[0005] Eine erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung weist mindestens zwei weitgehenst parallel nebeneinander angeordnete Bügelspiralen mit Querabschnitten und Längsabschnitten auf. Weiter weist diese eine zwei-lagige Zugbewehrung aus mindestens zwei quer zueinander angeordneten Stäben und einer zwei-lagigen Druckbewehrung aus mindestens zwei quer zueinander angeordneten weiteren Stäben auf. Dabei ist jeweils der erste der Stäbe sowie der erste der weiteren Stäbe jeweils zwischen Querabschnitten im Wesentlichen parallel zu diesen ausgerichtet angeordnet. Weiter sind der zweite der Stäbe sowie der zweite der weiteren Stäbe in Längsrichtung mindestens zwischen den Bügelspiralen und/oder in Längsrichtung innerhalb der Bügelspirale angeordnet. Die Bügelspirale umschnürt dabei die Druckdiagonale und dadurch wird erreicht, dass in mehreren Schnitten die auf die im Stützenbereich wirkenden Querkräfte abgetragen werden können.
[0006] Eine Ausführungsform ist, dass die Längsabschnitte geneigt ausgebildet sind. Die Bügelspirale umschnürt dabei die Druckdiagonale und dadurch wird erreicht, dass in mehreren Schnitten die Querkräfte wirksam abgetragen werden können.
[0007] Eine weitere Ausführungsform ist, dass die Längsabschnitte mindestens einen Steigungswinkel von etwa 40° bis etwa 85° aufweisen. Dadurch wird eine besonders gut Aufnahme von Querkräften erreicht.
[0008] Eine weitere Ausführungsform ist, dass der erste Steigungswinkel etwa 55° bis etwa 65°, vorzugsweise etwa 60° und der zweite Steigungswinkel etwa 70° bis etwa 80°, vorzugsweise etwa 75° aufweist. Auch hier kann wiederum eine wirksame Aufnahme der Querkräfte erreicht werden.
[0009] Eine weitere Ausführungsform ist, dass die Bügelspiralen zwei Abschnitte aufweisen, derart dass eine jeweilige Steigung für die Steigung im ersten Abschnitt etwa 50 mm und die weitere Steigung im zweiten Abschnitt etwa 100 mm beträgt. Dadurch kann wiederum eine besonders wirksame Aufnahme der Querkräfte erreicht werden. Es ist allgemein denkbar, dass der erste Abschnitt im Vergleich zum zweiten Abschnitt mit etwa der halben Steigung ausgebildet ist.
[0010] Eine weitere Ausführungsform ist, dass mindestens zwei Bügelspiralen einander gegenüberliegend und/oder etwa rechtwinklig zueinander angeordnet sind, derart dass der jeweilige letzte obere Querabschnitt möglichst nahe zum entsprechenden jeweiligen letzten oberen Querabschnitt angeordnet ist. Dadurch kann die erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung als Innen-, Rand- oder Eckstütze verlegt angeordnet werden. Dies bewirkt, dass Querkräfte, welche auf eine Flachdecke oder auf eine Fundamentplatte aus Stahlbeton wirken, auch bei unterschiedlichsten Raumgeometrien zuverlässig aufgenommen werden können.
[0011] Eine weitere Ausführungsform ist, dass jeweils zwei Bügelspiralen gegenüber voneinander angeordnet sind, derart dass die vier Bügelspiralen zusammen ein Kreuz bilden. Dadurch kann die erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung als Innenstütze angeordnet, wirksam Querkräfte aufnehmen.
[0012] Eine weitere Ausführungsform ist, dass zwei Bügelspiralen gegenüber voneinander angeordnet sind und die dritte Bügelspirale etwa rechtwinklig in seitlicher Richtung von diesen beiden Bügelspiralen abragt. Dadurch kann die erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung als Randstütze angeordnet, wirksam Querkräfte aufnehmen.
[0013] Eine weitere Ausführungsform ist, dass zwei Bügelspiralen etwa rechtwinklig zueinander angeordnet sind. Dadurch kann die erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung als Eckstütze angeordnet, wirksam Querkräfte aufnehmen.
[0014] Eine weitere Ausführungsform ist, dass mindestens ein Bewehrungskorb ausgebildet ist, welcher entlang einer Längsseite der Bügelspirale oder entlang Längsseiten der Bügelspiralen angeordnet ist. Dadurch kann die Aufnahme von Querkräften noch besser gewährleistet werden.
[0015] Eine weitere Ausführungsform ist, dass diese mindestens zwei erste Bewehrungselemente aufweist, wobei die Bewehrungselemente jeweils von der entsprechenden Bügelspirale mindestens teilweise umschlossen sind. Dadurch wird eine zuverlässige Aufnahme der auf die Flachdecke oder Fundamentplatte wirkenden Querkräfte im Bereich des Ankers sowie die im Bereich der Stütze wirkenden Querkräfte sichergestellt.
[0016] Eine weitere Ausführungsform ist, dass die im wesentlichen parallel zueinander angeordneten Bewehrungselemente voneinander verschiedene Auffächerungswinkel aufweisen, wobei der entsprechende Auffächerungswinkel jeweils an einer Beugungsstelle zwischen einer horizontalen Achse und einem davon abragendem Zwischenteil gebildet wird und wobei die Bewehrungselemente jeweils innerhalb der Bügelspirale angeordnet sind. Dadurch wird erreicht, dass die Bewehrungselemente unterschiedlich weit in die jeweilige Bügelspirale hineinragen und damit auch verschieden angeordnete Verankerungspunkte aufweisen. Dies führt zu einer besonders guten Aufnahme von Querkräften. Es ist auch denkbar, dass jeweils mehr als zwei Bewehrungselemente mit jeweils unterschiedlichen Auffächerungswinkeln parallel zueinander angeordnet sind.
[0017] Eine Ausführungsform ist, dass die Bewehrungselemente an einem Ende jeweils einen Anker aufweisen, von welchem das Mittelteil des jeweiligen Bewehrungselements schräg nach oben abragt und abflachend gegen eine Höhe verläuft. Dabei mündet der Mittelteil in ein Abschlussteil und die Bewehrungselemente sind jeweils innerhalb der Bügelspirale angeordnet. Dadurch werden die Duktilitätseigenschaften beispielsweise bei einer Randstützenanordnung der erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung erheblich verbessert.
[0018] Eine weitere Ausführungsform ist, dass die Bewehrungselemente an einem Ende jeweils einen Anker aufweisen. Dabei ragt von diesem Anker ein erstes Zwischenteil des Bewehrungselements schräg nach oben ab und verläuft abflachend gegen eine Höhe. Ein weiteres Zwischenteil schliesst spiegeiförmig zum ersten Zwischenteil an ein abgeflachtes Teil an und ragt dabei schräg nach unten ab und mündet in einen weiteren Anker. Dadurch werden die Duktilitätseigenschaften beispielsweise bei einer Innenstützenanordnung der erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung erheblich verbessert.
[0019] Eine weitere Ausführungsform ist, dass zusätzlich zu den ersten Bewehrungselementen, mindestens zwei weitere Bewehrungselemente sich einander kreuzend angeordnet sind. Dabei weisen die weiteren Bewehrungselemente weitere voneinander verschiedene Auffächerungswinkel auf. Dadurch wird eine Aufnahme von Querkräften in verschiedene Richtungen um eine Stütze in einer Flachdecke oder in einer Fundamentplatte ermöglicht.
[0020] Eine weitere Ausführungsform ist, dass die weiteren Bewehrungselemente die ersten Bewehrungselemente um ca. 90° kreuzend angeordnet sind. Dadurch werden die auf die Flachdecke oder auf die Fundamentplatte wirkenden Querkräfte besonders gut eingeleitet.
[0021] Eine weitere Ausführungsform ist, dass die Auffächerungswinkel etwa zwischen 10° bis etwa 50°, vorzugsweise etwa zwischen 25° bis etwa 35°, ausgebildet sind. Dies führt zu einer besonders guten Aufnahme von Querkräften.
[0022] Eine weitere Ausführungsform ist, dass die Bewehrungselemente aus einem hochlegierten Stahl, vorzugsweise aus 17MnV7, bestehen. Dadurch werden die Duktilitätseigenschaften der erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung erheblich verbessert.
[0023] Eine weitere Ausführungsform ist, dass die ersten Bewehrungselemente im Vergleich zu den weiteren Bewehrungselementen unterschiedliche Höhen aufweisen. Dadurch wird ermöglicht, dass die Bewehrungselemente gekreuzt zueinander angeordnet werden können, damit Querkräfte verschiedener Richtungen zuverlässig aufgenommen werden können.
[0024] Eine Ausführungsform ist, dass jeweils zwei der Bewehrungselemente mittels mindestens einer Querverbindung, vorzugsweise in Form mindestens eines am jeweiligen Bewehrungselement verschweissten Verbindungsstabs, zu einem Schubbewehrungskörper verbunden sind. Dadurch wird eine einfache Montage der erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung auf einer Baustelle ermöglicht.
[0025] Eine weitere Ausführungsform ist, dass die Bewehrungselemente jeweils von mindestens einem oder mehreren Spanndrähten umschlossen sind. Dadurch können die Duktilitätseigenschaften der erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung noch weiter verbessert werden.
[0026] Eine weitere Ausführungsform ist, dass die Spanndrähte gerade entlang der entsprechenden Bewehrungselemente angeordnet sind oder dass die Spanndrähte die jeweiligen Bewehrungselemente umwickeln. Dadurch können die Spanndrähte besonders gut als schlaffe Bewehrung wirken.
[0027] Eine weitere Ausführungsform ist eine Flachdecke oder eine Fundamentplatte, welche mit einer Bewehrungsvorrichtung versehen ist. Dadurch können Querkräfte beispielsweise einer mit Stützen versehenen Flachdecke (oder Fundamentplatte) aus Stahlbeton sehr zuverlässig gut aufgenommen werden.
[0028] Eine weitere Ausführungsform betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
Kaltverbiegen von mindestens einem Bewehrungselement; und
Aufbringen der Spanndrähte am Bewehrunqselement.
[0029] Dadurch kann zuverlässig und kostensparend eine erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung hergestellt werden.
[0030] Eine noch weitere Ausführungsform betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
Aufbringen der Spanndrähte am Bewehrungselement; und
Kaltverbiegen des mit den Spanndrähten versehenen Bewehrungselementes.
[0031] Dadurch kann wiederum zuverlässig und kostensparend eine erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung hergestellt werden.
[0032] Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachstehend anhand von Figuren noch näher erläutert. Es zeigen
<tb>Fig. 1<sep>eine herkömmliche Durchstanzbewehrung;
<tb>Fig. 2<sep>schematisch, ein Seitenschnitt einer erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung;
<tb>Fig. 3<sep>schematisch, ein Seitenschnitt durch Bewehrungselemente;
<tb>Fig. 4<sep>schematisch, ein vergrösserter Teilausschnitt gemäss Fig. 3;
<tb>Fig. 5<sep>schematisch, weitere Bewehrungselemente;
<tb>Fig. 6<sep>schematisch, ein Querschnitt eines mit Spanndrähten versehenen Bewehrungselementes;
<tb>Fig. 7a bis b<sep>schematisch, eine weitere erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung;
<tb>Fig. 8a bis b<sep>schematische, eine noch weitere erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung; und
<tb>Fig. 9a bis c<sep>schematisch, Innenstützen-, Randstützen- oder Eckstützenanordnungen einer erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung.
<tb>Fig. 10<sep>schematisch, eine perspektivische Darstellung eines Bewehrungskorbes
[0033] In Fig. 1 ist eine herkömmliche Durchstanzbewehrung, wie sie in US 3 385 0930 B1 beschrieben ist, dargestellt.
[0034] In Fig. 2 ist schematisch, ein Seitenschnitt einer erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung, welche in einer Flachdecke 1 mit einer Stütze 3 angeordnet ist. Die Flachdecke 1 kann auch eine Fundamentplatte darstellen. Die Flachdecke 1 weist eine untere und obere stabförmige Betonstahlbewehrung 5, 7 auf, wobei die untere Betonstahlbewehrung 5 eine Druckbewehrung 9 bildet und die obere Betonstahlbewehrung 7 eine Zugbewehrung 11. Dabei ist die Druckbwehrung 9 orthogonal zwei-lagig ausgebildet mit einer ersten Lage 13 und einer zweiten Lage 15. Die Zugbewehrung 11 ist ebenso orthogonal zwei-lagig ausgebildet mit einer dritten Lage 17 und einer vierten Lage 19. Die Lagen 13, 15, 17, 19 bestehen jeweils aus Stäben, beispielsweise aus einem Metall wie Stahl. Weiter sind aus Fig. 2Bügelspiralen 20, 20 ́ ersichtlich. Jeweils zwei Bügelspiralen 20, 20 ́ sind im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet und bilden ein Paar 23. Zwei der Paare liegen einander stirnseitig gegenüber und das dritte Paar 23 ragt ungefähr rechtwinklig davon ab. Weiter sind aus Fig. 2 Querabschnitte 25 sowie Längsabschnitte 27 der Bügelspiralen 20, 20 ́ ersichtlich. Die im Vordergrund dargestellten Längsabschnitte 27 ́ weisen ausgehend von einer horizontalen Achse A1 jeweils einen ersten Steigungswinkel γ1 von etwa 60° auf. Die im Hintergrund dargestellten Längsabschnitte 27 ́ ́ weisen jeweils einen Steigungswinkel γ2 ausgehend von einer Achse A1 von etwa 75° auf.
[0035] In Fig. 3 ist schematisch ein Seitenschnitt durch Bewehrungselemente 29, 31, 33 und 35 sowie ein Bewehrungskorb 37 dargestellt. Die Bewehrungselemente 29, 31, 33 und 35 sind in Form von aufgebogenen Bewehrungseisen ausgebildet und bestehen beispielsweise aus einem hochlegierten Stahl, wie beispielsweise aus einem Werkstoff 17MnV7 (was etwa einer Werkstoff Nr. 1.0870 entspricht). Durch die Verwendung des Werkstoffs 17MnV7 werden die Anforderungen gemäss Norm EN 10080:2005 an die Zusammensetzung (C ≤ 0.24, S ≤ 0.055, P ≤ 0.055, N ≤ 0.014, Cu ≤ 0.85) erfüllt. Die Anforderungen gemäss derselben Norm an das Kohlenstoffäquivalent (Schweissbarkeit) werden ebenfalls erfüllt (C_eq ≤ 0.52). Die Bewehrungskörbe 37 sowie die Bewehrungseisen 29, 31, 33 und 35 zur Aufnahme von Querkräften, welche zu einem Versagen einer Durchstanzung der Flachdecke 1 führen können, sind zwischen Lagen 13 ́, 15 ́, welche eine Druckbewehrung 9 ́ oder Lagen 17 ́, 19 ́, welche eine Zugbewehrung 11 ́ bilden, angeordnet. Die in Figur 3 dargestellten ersten Bewehrungselemente 29, 31 sind in etwa orthogonal versetzt zu den weiteren Bewehrungselemente 33, 35 angeordnet. Wie aus Figur 3 ersichtlich, weisen die Bewehrungselemente 29, 31 jeweils an jeder Seite ein gebogenes Ende 39, 39 ́, 51, 51 ́ auf. Die gebogenen Enden 39, 39 ́, 51, 51 ́ bilden jeweils einen Anker 41, 41 ́, 49, 49 ́. Die Anker 41, 41 ́, 49, 49 ́ sind jeweils innerhalb des entsprechenden Bewehrungskorbs 37 angeordnet. Ausgehend von den nach oben hin offenen gebogenen Enden 39, 39 ́ münden diese jeweils in entsprechende Zwischenteile 43, 43 ́, welche zunächst parallel entlang einer weiteren Achse A2 verlaufen und danach schräg nach oben abflachend gegen eine Höhe H2 verlaufen. Im Anschluss an abgeflachte Teile 45, 45 ́ der entsprechenden Zwischenteile 43, 43 ́ sind spiegelgleich weitere Zwischenteile 47, 47 ́ ausgebildet. Diese ragen von den abgeflachten Teilen 45, 45 ́ schräg nach unten ab und münden jeweils in einen weiteren Anker 49, 49 ́ respektive in weitere Enden 51, 51 ́. Weiter sind aus Fig. 3zwei voneinander verschiedene Auffächerungswinkel α1, β1. ersichtlich. Diese Auffächerungswinkel α1, β1 sind jeweils an einer Beugungsstelle 52, 52 ́ zwischen der horizontalen Achse A2 und dem davon abgeschrägten Zwischenteil 43, 43 ́, 47, 47 ́ ausgebildet. Weiter weisen die Bewehrungselemente 29, 31, 33 und 35 Abbeugungsstellen 54, 54 ́auf. Diese Abbeugungsstellen 54, 54 ́ werden zwischen jeweils zwischen den abgeflachten Teilen 45, 45 ́ und den schräg nach unten verlaufenden Abschnitten der Zwischenteile 45, 45 ́, 47, 47 ́ gebildet. Dabei sind die Abbeugungsstellen 54, 54 ́ derart ausgerichtet, dass eine Breite B der Stütze 3 etwa einer Breite des entsprechenden abgeflachten Teils 45, 45 ́ entspricht. Oder anders ausgedrückt, dass die Abbeugungsstellen 54. 54 ́ nicht über die Breite B der Stütze 3 herausragen. Der Auffächerungswinkel α1 in Fig. 3beträgt etwa 25° und der Auffächerungswinkel β1 beträgt etwa 35°. Der Auffächerungswinkel α1 wird ausgehend von der Achse A2 zwischen dem parallel entlang der Achse A2 geführten Zwischenteils 43 und einem nach oben hin abragenden Abschnitts des Zwischenteils 43 des Bewehrungselementes 29 gebildet. Der Auffächerungswinkel β1 wird ausgehend von der Achse A2 zwischen dem parallel entlang der Achse A2 geführten Zwischenteils 43 ́ und einem nach oben hin abragenden Abschnitts des Zwischenteils 43 ́ des Bewehrungselementes 31 gebildet. Dadurch wird erreicht, dass die Anker 41, 49 des Bewehrungselementes 29 und die Anker 41 ́, 49 ́ des Bewehrungselementes 31 unterschiedlich weit zu einer Randseite des Bewehrungskorbes 37 hin ausgebildet sind. Die dadurch parallel versetzt zueinander angeordneten Anker 41, 41 ́ und 49, 49 ́ sind dabei innerhalb des Bewehrungskorbes 37 angeordnet. Die Bewehrungselemente 33, 35 sind unterhalb den Bewehrungselementen 29, 31 quer zu diesen geführt angeordnet. Weiter ist in Fig. 3 ein Teilausschnitt A ersichtlich, welcher nachfolgend weiter erläutert wird.
[0036] Fig. 4 zeigt schematisch den vergrösserten Teilausschnitt A gemäss Fig. 3. Dabei ist das Zwischenteil 43 des Bewehrungselementes 29 sowie das Zwischenteil 43 ́ des Bewehrungselementes 31 dargestellt. Weiter sind die voneinander unterschiedlichen Auffächerungswinkel α1, β1 gezeigt. Ein wellenförmig ausgebildetes Wellenelement 53 des Bewehrungskorbes 37 ist mit weiteren Wellenelementen (nicht dargestellt in Fig. 4) über Querstäbe 55 verbunden, beispielsweise über Schweisspunkte. Das Wellenelement 53 resp. die Wellenelemente und die Querstäbe 55 bilden zusammen den Bewehrungskorb 37. Weiter ist aus Fig. 4 die erste Lage 13 ́, welche aus der unteren stabförmigen Betonstahlbewehrung 5 ́ besteht und die zweite Lage 15 ́ in Form der Metallstäbe ersichtlich. Diese bilden zusammen die Druckbewehrung 9 ́. Die Metallstäbe der zweiten Lage 15 ́ sind mit ihrer Längsachse quer zur unteren stabförmigen Betonstahlbewehrung 5 ́ angeordnet. Die dritte Lage 17 ́, welche mit ihrer Längsachse quer zur vierten Lage 19 ́ angeordnet sind und die vierte Lage 19 ́ aus der oberen stabförmigen Betonstahlbewehrung 7 ́ bilden die Zugbewehrung 11 ́. Weiter ist aus Fig. 4 das Bewehrungselement 33 ersichtlich, welches um ca. 90° versetzt zu den übrigen Bewehrungselementen 29, 31 angeordnet ist. Dabei verläuft das Bewehrungselement 33 unterhalb der Bewehrungselemente 29, 31 und weist dabei die Höhe H1 auf.
[0037] Fig. 5 zeigt schematisch weitere Bewehrungselemente 57, 59 in Form von aufgebogenen Halbeisen. Dabei sind die kufenartigen Bewehrungselemente 57, 59 mit jeweils gebogenen Enden 61, 61 ́ versehen. Die nach oben offen hin gebogenen Enden 61, 61 ́ münden jeweils in ein parallel zur unteren stabförmigen Betonstahlbewehrung 5 verlaufendes Mittelteil 63, 63 ́, welches jeweils einerseits in einen davon nach oben abragenden Schenkel 65, 65 ́ mündet und andererseits jeweils in einen parallel zur unteren stabförmigen Betonstahlbewehrung 5 verlaufenden weiteren Schenkel 67, 67 ́ mündet. Dabei sind die Schenkel 65, 65 ́ sowie die weiteren Schenkel 67, 67 ́ jeweils über ein Abschlussteil 69, 69 ́ miteinander verbunden. Die kufenartigen Bewehrungselemente 57, 59 sind mit ihren Abschlussteilen 69, 69 ́ zu einer Wand 71 hin ausgerichtet, sodass die erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung für eine Anordnung bei einer Randstütze 73 geeignet ist. Die Bewehrungselemente 57, 59 sind innerhalb des Bewehrungskorbes 37 angeordnet, dabei ist das jeweilige gebogene Ende 61, 61 ́ ebenfalls innerhalb des Bewehrungskorbes 37 angeordnet. Weiter sind aus Fig. 5weitere voneinander verschiedene Auffächerungswinkel α2 und β2 gezeigt. Der Auffächerungswinkel α2 wird zwischen den beiden Schenkeln 65 und 67 gebildet. Der Auffächerungswinkel β2 wird zwischen den Schenkeln 65 ́ und 67 ́ gebildet. Der Auffächerungswinkel β2 ist im Vergleich zum Auffächerungswinkel α2 grösser ausgebildet. Die Bewehrungselemente 57, 59 sind über Verbindungsstäbe 75 miteinander verbunden und bilden dadurch einen Schubbewehrungskörper. Weiter sind aus Fig. 5 die Druckbewehrung 9 mit ihrer ersten Lage 13 und ihrer zweiten Lage 15 sowie die Zugbewehrung 11 mit ihrer dritten Lage 17 und ihrer vierten Lage 19 ersichtlich.
[0038] Fig. 6 zeigt schematisch, ein Querschnitt des mit Spanndrähten 77 versehenen Bewehrungselements 29. Dabei umschliessen die Spanndrähte 77 einen Kern 79 des Bewehrungselements 29. Selbstverständlich können auch die in den übrigen Figuren dargestellten Bewehrungselemente bei Bedarf damit versehen werden.
[0039] Fig. 7a bis b zeigen schematisch, eine weitere erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung. Dabei sind in Figur 7a Bügelspiralen 20 sowie vier Bewehrungselemente 29, 31, 33, 35 dargestellt. Dabei umschliessen die Bügelspiralen 20, 20 ́ das entsprechende Bewehrungselement 29, 31, 33, 35, derart dass im Wesentlichen jeweils das Zwischenteil 43, 43 ́ oder weitere Zwischenteil 47, 47 ́ von der entsprechenden Bügelspirale 20, 20 ́ umschlossen wird. Die Anker 41, 41 ́ ragen dabei frei aus der Bügelspirale 20 hervor. Zwei Bügelspiralen 20, 20 ́ bilden wie bereits vorgängig erläutert ein Paar 23. Weiter sind Steigungswinkel γ1, γ2 dargestellt, welche jeweils zwischen einer noch weiteren horizontalen Achse A3 und einem im Vordergrund dargestellten Längsabschnitt 27 ́ respektive und einem im Hintergrund dargestellten Längsabschnitt 27 ́ ́ gebildet werden. Dabei weisen die Bewehrungselemente 29, 31 die geringere Höhe H2 im Vergleich zu einer Höhe H1 der weiteren Bewehrungselemente 33, 35 auf. Fig. 7b zeigt in perspektivischer Darstellung vier Paare 23 von Bügelspiralen 20, 20 ́, welche derart angeordnet sind, dass sie eine Kreuzform bilden. Der jeweilige letzte obere Querabschnitt 81 ́ der Bügelspirale 20 ́ ist dabei jeweils möglichst nahe zum entsprechenden benachbarten letzten oberen Querabschnitt 81 der benachbarten Bügelspirale 20 angeordnet. Die Druck- und Zugbewehrung sind der besseren Übersichtlichkeit halber in den Fig. 7a und 7bnicht dargestellt.
[0040] Fig. 8a bis b zeigen schematisch eine noch weitere erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung mit weiteren Bügelspiralen 21, 21 ́. Wie aus Fig. 8aersichtlich ist, weisen diese Bügelspiralen 21, 21 ́ jeweils einen Abschnitt Cl mit einer Steigung der Bügelspirale von etwa 50 mm und einen weiteren Abschnitt C2 mit einer Steigung 24 der Bügelspirale von etwa 100mm auf. Weiter sind Querabschnitte 25 ́ sowie Längsabschnitte 27 ́ ́ ́ der Bügelspiralen 21, 21 ́ dargestellt. Fig. 8b zeigt in perspektivischer Darstellung vier Paare 23 ́ von Bügelspiralen 21, 21 ́, welche derart angeordnet sind, dass sie eine Kreuzform bilden. Der jeweilige letzte obere Querabschnitt 82 ́ der Bügelspirale 21 ́ ist dabei jeweils möglichst nahe zum entsprechenden benachbarten letzten oberen Querabschnitt 82 der benachbarten Bügelspirale 21 angeordnet. Die Druck- und Zugbewehrung sind der besseren Übersichtlichkeit halber in den Fig. 8a und 8bnicht dargestellt. Es ist denkbar, die erfindungsgemässe Bewehrungsvorrichtung nach Bedarf mit weiteren Bewehrungselementen oder Federelementen oder weiteren Bewehrungskörben (nicht dargestellt in den Fig. 8a, 8b) zu kombinieren.
[0041] Fig. 9a bis c zeigen schematisch jeweils eine Innenstützen-, Randstützen- oder Eckstützenanordnung 83, 85, 87 einer erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung. Die Innenstützenanordnung 83 von Fig. 9aweist beispielsweise vier Bewehrungskörbe 37 auf, welche um eine mittige Stütze 89 angeordnet sind. Die beispielsweise vier Bügelspiralen 20, 20 ́oder 21, 21 ́ sowie die allenfalls vorhandenen Bewehrungselemente 29, 31 sowie die weiteren Bewehrungselemente 33, 35 sind gekreuzt zueinander angeordnet. Weiter sind an einer jeweiligen Längsseite 93 der Bügelspirale 20 die Bewehrungskörbe 37 angeordnet. Die Bewehrungskörbe 37 sind beispielsweise herkömmlicher Art. Die Randstützenanordnung 85 von Fig. 9bzeigt eine Randstütze 91 mit beispielsweise zwei Paaren 23, 23 ́ von Bügelspiralen 20, 20 ́ sowie beispielsweise zwei Bewehrungskörben 37. Die Randstütze 91 ist in der Nähe der Wand 71 angeordnet. Bügelspiralen 20, 20 ́ oder 20, 21 ́ und/oder kufenartige Bewehrungselemente 57, 59 sind an einer kurzen Seite zur Wand 71 hin zwischen den Bewehrungskörben 37 angeordnet. Längs der Wand 71 entlang sind weitere Bewehrungsspiralen 20, 20 ́ oder 21, 21 ́ und/oder Bewehrungselemente 29, 31, 33, 35 angeordnet. Die Eckstützenanordnung 87 gemäss Fig. 9czeigt in einer Wandecke 95 eine Eckstütze 97, über welcher ein Bewehrungskorb 37 angeordnet ist. Dieser Bewehrungskorb 37 wird an zwei Seiten von den Bügelspiralen 20, 20 oder 21 ́, 21 ́ und/oder Bewehrungselementen 57, 59 eingefasst.
[0042] Fig. 10 zeigt schematisch, eine perspektivische Darstellung des Bewehrungskorbes 37. Wie bereits unter Fig. 4ausgeführt, ist das Wellenelement 53 mit weiteren Wellenelementen 53 ́ über Querstäbe 55 verbunden und bilden zusammen den Bewehrungskorb 37. Die Querstäbe 55 sind mittels Schweisspunkten an den Wellenelementen 53, 53 ́ aufgebracht.
Claims (25)
1. Bewehrungsvorrichtung mit mindestens zwei weitgehenst parallel nebeneinander angeordneten Bügelspiralen (20; 20 ́; 21; 21 ́) mit Querabschnitten (25) und Längsabschnitten (27; 27 ́; 27 ́ ́; 27 ́ ́ ́), und einer zwei-lagigen Zugbewehrung (11; 11 ́) aus mindestens zwei quer zueinander angeordneten Stäben und einer zwei-lagigen Druckbewehrung (9; 9 ́) aus mindestens zwei quer zueinander angeordneten weiteren Stäben, wobei jeweils der erste der Stäbe sowie der erste der weiteren Stäbe jeweils zwischen Querabschnitten (25; 25 ́) im Wesentlichen parallel zu diesen ausgerichtet angeordnet ist und der zweite der Stäbe sowie der zweite der weiteren Stäbe in Längsrichtung mindestens zwischen den Bügelspiralen (20; 20 ́; 21; 21 ́) und/oder in Längsrichtung innerhalb der Bügelspiralen (20; 20 ́; 21; 21 ́) angeordnet sind.
2. Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Längsabschnitte (27; 27 ́; 27 ́ ́; 27 ́ ́ ́) geneigt ausgebildet sind.
3. Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Längsabschnitte (27; 27 ́; 27 ́ ́; 27 ́ ́ ́) mindestens einen Steigungswinkel (γ1; γ2) von etwa 40° bis etwa 85°aufweisen.
4. Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei der erste Steigungswinkel (γ1) etwa 55° bis etwa 65°, vorzugsweise etwa 60° und der zweite Steigungswinkel (γ2)etwa 70° bis etwa 80°, vorzugsweise etwa 75° aufweist.
5. Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Bügelspiralen (20; 20 ́; 21; 21 ́) zwei Abschnitte (C1; C2) aufweisen, derart dass eine jeweilige Steigung (22; 24) für die Steigung (22) im ersten Abschnitt (C1) etwa 50 mm und die weitere Steigung (24) im zweiten Abschnitt (C2) etwa 100 mm beträgt.
6. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei mindestens zwei Bügelspiralen (20; 20 ́; 21; 21 ́) einander gegenüberliegend und/ oder etwa rechtwinklig zueinander angeordnet sind, derart dass der jeweilige letzte obere Querabschnitt (81; 81 ́) möglichst nahe zum entsprechenden jeweiligen letzten oberen Querabschnitt (81; 81 ́) angeordnet ist.
7. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei jeweils zwei Bügelspiralen (20; 20 ́; 21; 21 ́) gegenüber voneinander angeordnet sind, derart dass die vier Bügelspiralen (20; 20 ́; 21; 21 ́) zusammen ein Kreuz bilden.
8. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei zwei Bügelspiralen (20; 20 ́; 21; 21 ́) gegenüber voneinander angeordnet sind und die dritte Bügelspirale (20 ́ ) etwa rechtwinklig in seitlicher Richtung von diesen beiden Bügelspiralen (20; 20 ́; 21; 21 ́) abragt.
9. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei zwei Bügelspiralen (20; 20 ́; 21; 21 ́) etwa rechtwinklig zueinander angeordnet sind.
10. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit mindestens einem Bewehrungskorb (37), welcher entlang einer Längsseite (93) der Bügelspirale (20; 20 ́; 21; 21 ́) oder entlang Längsseiten der Bügelspiralen (20; 20 ́; 21; 21 ́) angeordnet ist.
11. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 mit mindestens zwei ersten Bewehrungselementen (29; 31; 57), wobei die Bewehrungselemente (29; 31; 57; 59) jeweils von der entsprechenden Bügelspirale (20; 20 ́; 21; 21 ́) mindestens teilweise umschlossen sind.
12. Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei die im wesentlichen parallel zueinander angeordneten Bewehrungselemente (29; 31) voneinander verschiedene Auffächerungswinkel (α1; α2; β1; β2) aufweisen, wobei der entsprechende Auffächerungswinkel (α1; α2; β1; β2) jeweils an einer Beugungsstelle (52; 52 ́) zwischen einer horizontalen Achse (A1; A2; A3) und einem davon abragendem Zwischenteil (43; 47; 63) gebildet wird und wobei die Bewehrungselemente (29; 31) jeweils innerhalb der Bügelspirale (20; 20 ́; 21; 21 ́) angeordnet sind.
13. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 12, wobei die Bewehrungselemente (57; 59) an einem Ende (61; 61 ́) jeweils einen Anker aufweisen, von welchem das Mittelteil (63; 63 ́) des jeweiligen Bewehrungselements (57; 59) schräg nach oben abragt und abflachend gegen eine Höhe (Hl; H2) verläuft und wobei das Mittelteil (63; 63 ́) in ein Abschlussteil (69; 69 ́) mündet und wobei die Bewehrungselemente (57; 59) jeweils innerhalb der Bügelspirale (20; 20 ́; 21; 21 ́) angeordnet sind.
14. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Bewehrungselemente (29; 31) an einem Ende (39; 39 ́) jeweils einen Anker (41; 41 ́) aufweisen, von welchem ein erstes Zwischenteil (43; 43 ́) des Bewehrungselements (29; 31) schräg nach oben abragt und abflachend gegen eine Höhe (H2) verläuft und ein weiteres Zwischenteil (47; 47 ́) spiegeiförmig zum ersten Zwischenteil (43; 43 ́) an ein abgeflachtes Teil (45; 45 ́) anschliesst und schräg nach unten abragt und in einen weiteren Anker (49; 49 ́) mündet.
15. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei zusätzlich zu den ersten Bewehrungselementen (29; 31; 57), mindestens zwei weitere Bewehrungselemente (33; 35; 59) die ersten Bewehrungselemente (29; 31; 57) kreuzend angeordnet sind und wobei die weiteren Bewehrungselemente (33; 35; 59) weitere voneinander verschiedene Auffächerungswinkel (α1; α2; β1; β2) aufweisen.
16. Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, wobei die weiteren Bewehrungselemente (33; 35; 59) die ersten Bewehrungselemente (29; 31; 57) um ca. 90° kreuzend angeordnet sind.
17. Bewehrungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder Anspruch 15, wobei die Auffächerungswinkel (α1; α2; β1; β2) etwa zwischen 10° bis etwa 50°, vorzugsweise etwa zwischen 25° bis etwa 35°, ausgebildet sind.
18. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 17, wobei die Bewehrungselemente (29; 31; 33; 35; 57; 59) aus einem hochlegierten Stahl wie beispielsweise aus 17MnV7 bestehen.
19. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Bewehrungselemente (29; 31; 57; 59) im Vergleich zu den weiteren Bewehrungselementen (33; 35) unterschiedliche Höhen (H1; H2) aufweisen.
20. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei der Bewehrungselemente (29; 31; 33; 35; 57; 59) mittels mindestens einer Querverbindung, vorzugsweise in Form mindestens eines am jeweiligen Bewehrungselement (29; 31; 33; 35; 57; 59) verschweissten Verbindungsstabs (75) zu einem Schubbewehrungskörper verbunden sind.
21. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrungselemente (29; 31; 33; 35; 57; 59) jeweils von mindestens einem oder mehreren Spanndrähten (77) umschlossen sind.
22. Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 21, dass die Spanndrähte (77) gerade entlang der entsprechenden Bewehrungselemente (29; 31; 33; 35; 57; 59) angeordnet sind oder dass die Spanndrähte (77) die jeweiligen Bewehrungselemente (29; 31; 33; 35; 57; 59) umwickeln.
23. Eine Flachdecke (1) oder eine Fundamentplatte, welche mit einer Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22 versehen ist.
24. Ein Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 23, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
- Kaltverbiegen von mindestens einem Bewehrungselement (29; 31; 33; 35; 57; 59); und
- Aufbringen der Spanndrähte (77) am Bewehrungselement (29; 31; 33; 35; 57; 59).
25. Ein Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemässen Bewehrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 23, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
- Aufbringen der Spanndrähte (77) am Bewehrungselement (29; 31; 33; 35; 57; 59); und
- Kaltverbiegen des mit den Spanndrähten (77) versehenen Bewehrungselementes (29; 31; 33; 35; 57; 59).
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