CH702822A2 - Vorrichtung zum gesteuerten Auslösen von Lawinen. - Google Patents
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Abstract
Bei der Erfindung handelt es sich um eine Vorrichtung zum gesteuerten Auslösen von Lawinen, bei welcher an einer am Geländeboden aufliegenden Grundplatte (2) eine Hubplatte (1) mittels einer Hubeinrichtung hochschwenkbar und schlagartig abwärts schwenkbar ist, wobei an der Hubplatte (1) seitliche Kragplatten (3, 4) angesetzt sind. Um auch bei geringeren Schneemengen die für eine Lawinenauslösung kritische Schneemasse zu erlangen, sind die seitlichen Kragplatten (3, 4) an der Hubplatte (1) schwenkbar gelagert, wobei zwischen Hubplatte (1) und Kragplatten (3, 4) Einrichtungen zum Hochschwenken der Kragplatten (3, 4) in Bezug auf die Hubplatte (1) vorgesehen sind.
Description
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum gesteuerten Auslösen von Lawinen, bei welcher an einer am Geländeboden aufliegenden Grundplatte eine Hubplatte schwenkbar gelagert ist, die mittels einer Hubeinrichtung hochschwenkbar und schlagartig abwärts schwenkbar ist, wobei an der Hubplatte seitliche Kragplatten angesetzt sind.
[0002] Eine derartige Ausbildung ist aus WO 2009/049 345 A1 der Anmelder bekannt. Bei dieser bekannten Ausbildung sind die seitlichen Kragplatten mit der Hubplatte im Wesentlichen fest verbunden und dienen dazu, dass ein breiterer Bereich zum Auffangen von Schnee vorgesehen ist, welcher auch dann auf einer breiteren Linie den Schnee ruckartig abgibt, um eine Lawine entsprechend auszulösen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass bei geringeren Schneehöhen von etwa 10 bis 15 cm die Auslösung aufgrund der geringen Schneehöhe nicht zuverlässig erfolgt, da die an einer Stelle abgeworfene Schneemenge nicht ausreicht, um die entsprechende Auslösung der Lawine zu erreichen.
[0003] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde eine Einrichtung der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass auch bei geringeren Schneehöhen die für die Auslösung kritische Schneemenge erreicht wird.
[0004] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die seitlichen Kragplatten an der Hubplatte schwenkbar gelagert sind, wobei zwischen Hubplatte und Kragplatten Einrichtungen zum Hochschwenken der Kragplatten in Bezug auf die Hubplatte vorgesehen sind. Dadurch wird erreicht, dass dadurch zusätzliche Schneemassen aus der Umgebung der Hubplatte auf diese durch Hochschwenken der Kragplatten abgeladen werden können. Dadurch wird auf der Hubplatte eine entsprechende Schneemenge geschaffen, welche dann durch das schlagartige Abwärtsschwenken der Hubplatte auf den darunter befindlichen Schnee abgeworfen werden, wobei diese punktuelle Einwirkung auf die Schneedecke ein lokales Abreissen der Schneedecke und damit ein Auslösen der Lawine ergeben kann. Es könnten damit schon bei geringen Schneemächtigkeiten von etwa 10 bis 15 cm Lawinenabgänge ausgelöst werden, welche den Vorteil haben, dass so ausgelöste Lawinen aufgrund der geringen Schneemächtigkeit darunter nur kleinere Ausmasse annehmen, als dies der Fall wäre, wenn auf eine Schneehöhe von etwa 25 bis 50 cm gewartet wird und dann eine entsprechende Lawine ausgelöst wird.
[0005] Vorteilhafterweise können die Einrichtungen zum Hochschwenken der Kragplatten durch hydraulische Hubzylinder gebildet, wodurch eine einfache Beaufschlagung ohne grosse Anzahl von mechanischen Teilen erzielt wird. In nicht dargestellter Weise könnten an Stelle von hydraulischen Hubzylindern auch Schraubenspindeln oder Schneckengetriebe verwendet werden.
[0006] Die seitlichen Kragplatten können je zweiteilig ausgeführt sein, wobei die beiden Teile um eine parallel zur Schwenkachse an der Hubplatte verlaufende weitere Schwenkachse miteinander verbunden sind. Dadurch wird erreicht, dass die aktive Fläche der seitlichen Kragplatten seitlich verkleinert werden kann, wenn z. B. aufgrund von hoher Schneemengen für das Anheben der Hubplatte und der damit verbundenen Kragplatten ein zu hoher Kraftaufwand benötigt werden würde. Dabei können die beiden Teile jeder Kragplatte durch eine Feder in ihre gestreckte Lage gespannt sein, womit erreicht ist, dass die gestreckte Lage, also dass die Oberflächen beider Teile der Kragplatten in einer Ebene liegen, als Grundstellung vorhanden ist. Wenn bei grossen Schneehöhen ein Auslösen der Lawinen stattfinden soll, ohne das die seitlichen Kragplatten hochgeschwenkt müssen, dann erfolgt das Hochschwenken der Hubplatte nur mit jenen Bereichen der Kragplatten, die fix an den Hubplatten angelenkt sind, wobei die äusseren Teile der Kragplatten unter weiterer Spannung der Feder nicht oder nicht vollständig angehoben werden. Beim schlagartigen Absenken der Platten erfolgt dann das Abladen der Schneemenge im Wesentlichen von der Hubplatte und den angrenzenden Teilen der Kragplatten, wobei die aufgrund der Schneemassen nicht oder nur teilweise angehobenen äusseren Teile der Kragplatten werden und beim schlagartigen Abwärtssenken durch den Aufschlag der Hubplatte auf der Grundplatte nicht so stark beansprucht werden, dass eine Schädigung der Aufhängung der Kragplatten auftreten könnte.
[0007] Um zu vermeiden, dass beispielsweise bei geringen Schneehöhen beim Hochschwenken der Kragplatten die äusseren Teile der Kragplatten nicht oder nur schwach mit angehoben werden, können die beiden Teile der Kragplatten in der gestreckten Lage mittels Riegel verriegelt werden, womit sichergestellt ist, dass dann, wenn die Kragplatten hochgeschwenkt werden um die darauf befindliche Schneemenge auf die zentrale Hubplatte abzulagern, die gesamten Kragplatten hochgeschwenkt werden und die gesamte Schneemenge eben auf die Hubplatte abgelagert wird. Um zuverlässig die gesamte Schneemenge, die auf der Hubplatte aufliegt oder über die seitlichen Kragplatten auf diese Hubplatte abgelagert wird, zunächst auf der Hubplatte festzuhalten bis ein schlagartiges Absenken der Hubplatte erfolgt, kann an der Hubplatte an ihrer talseitigen, der zwischen Grundplatte und Hubplatte befindlichen Schwenkachse gegenüberliegenden Kante noch eine weitere Klappe hochschwenkbar gelagert sein. Diese Klappe verhindert ein unbeabsichtigtes und ungesteuertes Abrutschen der auf der Hubplatte befindlichen Schneemenge bevor diese durch das schlagartige Absenken das Abwerfen der Schneemengen auslösen kann. Diese weitere Klappe kann beim Abwärtsschwenken der Hubplatte von der hochgeschwenkten Lage in eine Ebene mit der Hubplatte abwärts schwenkbar sein, wodurch die beiden Bewegungen, nämlich schlagartiges Abwärtsschwenken der Hubplatte und Umlegen der weiteren Klappe zwecks Abladens der Schneemenge entsprechend aufeinander abgestimmt werden können. Dazu kann die Einrichtung zum Hochschwenken der weiteren Platte mit der Hub- und Auslöseeinrichtung der Hubplatte gekoppelt sein, womit dann, wenn das Abwärtsschwenken der Hubplatte ausgelöst wird, gleichzeitig die weitere Klappe an der talseitigen Kante der Hubplatte umgelegt wird.
[0008] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
<tb>Fig. 1<sep>zeigt den Erfindungsgegenstand in Vorderansicht bei seitlich auskragenden Kragplatten.
<tb>Fig. 2<sep>gibt den Erfindungsgegenstand ebenfalls in Vorderansicht, jedoch in Ruhestellung wieder.
<tb>Fig. 3<sep>veranschaulicht die erfindungsgemässe Vorrichtung mit hochgeklappten seitlichen Kragplatten bei zwischen den Kragplatten zusammengeführtem Schnee.
<tb>Fig. 4<sep>zeigt schematisch den Aufbau der seitlichen Kragplatten in gestreckter Lage, wobei der Einfachheit halber nur eine Seite wiedergegeben ist.
<tb>Fig. 5<sep>ist eine schematische Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes bei angehobener Hubplatte.
<tb>Fig. 6<sep>ist eine der Fig. 4 analoge Darstellung, jedoch bei abwärts geknickter Kragplatte.
[0009] Mit 1 ist eine Hubplatte bezeichnet, welche an einer Grundplatte 2 über eine bergseitig angeordnete Schwenkachse 20 (Fig. 5) angelenkt ist. Diese Hubplatte 1 ist, wie aus Fig. 5ersichtlich, über Hubkissen 21 anhebbar, wobei sie in der angehobenen Stellung mittels eines Kniehebels 22 gehalten ist. Dieser Kniehebel 22, dessen Bewegungsverlauf strichpunktiert eingezeichnet ist, dient auch als Auslöseeinrichtung für das schlagartige Abwärtsklappen der Hubplatte 1 dahingehend, dass die in Fig. 5wiedergegebene Lage des Kniehebels 22 in die strichpunktiert wiedergegebene Lage übergeführt wird. Dabei wird der Drehpunkt 23 des Kniehebels in die an der Grundplatte 2 aufliegende Stellung gebracht (siehe strichpunktierte Darstellung). Die gesamte Vorrichtung ist über eine Aufhängung 24 am Berg verankert.
[0010] An der Hubplatte 1 sind an den seitlichen, quer zur Schwenkachse 20 verlaufenden Kanten Kragplatten 4 über eine Schwenkachse 5 angelenkt, welche mittels einer Hubeinrichtung 8, welche vorliegend als hydraulischer Zylinder ausgebildet ist hochschwenk- und absenkbar ist. Die abwärts geschwenkt Grundstellung ist in Fig. 1und die hochgeschwenkte Lage in Fig. 3wiedergegeben.
[0011] Die seitlichen Kragplatten bestehen aus zwei Teilen, nämlich den an der Hubplatte 1 über die Welle 5 direkt gelagerten Teil 3 und einen über eine Schwenkachse 6 an dem Teil 3 angelenkten äusseren Teil 4 der Kragplatte. Die Hubeinrichtung 8 greift dabei an der Hubplatte 1 über einen Anlenkpunkt 10 und an der seitlichen Kragplatte an der Schwenkachse 6 zwischen den beiden Teilen 3 und 4 der weiteren Kragplatte an.
[0012] Die beiden Teile 3,4 der weiteren Kragplatte sind über eine Feder 18 in ihre gestreckte Lage (siehe Fig. 4) vorgespannt und in dieser Lage mittels einer Verriegelung 17 gegeneinander festgelegt. In Fig. 6 ist die gegenseitige Lage der beiden Teile 3, 4 bei entlang des Schwenkkreises 15 abwärts geschwenkten äusseren 4 der seitlichen Kragplatten 3, 4 wiedergegeben. Die Verriegelung 17 ist dabei nicht im Detail dargestellt.
[0013] Mit 16 ist die Belastung des äusseren Teils der seitlichen Kragplatte 3, 4 angedeutet, welche bei entriegelter Einrichtung 17 ein Abwärts schwenken des äusseren Teils 4 entgegen der Kraft der Feder 18 bewirkt, wobei diese Kräfte dann, wenn die Verriegelungseinrichtung 17 die beiden Teile 3, 4 der äusseren Kragplatte verbindet und die Hubplatte 1 mit voller Schneeauflage ohne hochgeklappten äusseren seitlichen Kragplatten schlagartig abgesenkt werden würde, zu erheblichen Schäden an dem äusseren Teil 4 bzw. dessen Lagerung 6 führen können.
[0014] Bei Betrieb der Einrichtung ist zunächst die Hubplatte 1 auf die Grundplatte 2 abgesenkt, wobei in den schneefreien Monaten im Gebirge die Teile 3, 4 der seitlichen Kragplatten in der in Fig. 2 wiedergegebenen Stellung positioniert werden, womit die Auslöseanlagen im Landschaftsbild weitgehend unauffällig bleiben. Auch wird damit eine geringere Anfälligkeit von Wettereinwirkungen insbesondere von Stürmen erreicht.
[0015] Um ein unerwünschtes frühes Abwerfen der Schneemenge bzw. ein selbsttätiges Abgleiten derselben zu verhindern, ist an der Hubplatte 1 an ihrer talseitigen, der Schwenkachse 20 gegenüberliegenden Kante eine weitere Klappe 25 vorgesehen, die über eine Hubeinrichtung 26 aufgestellt bzw. umgelegt werden kann.
[0016] Bei Betrieb der Anlage während der Schneefall aufweisenden Monate ist die Anlage in der in Fig. 1wiedergegebenen Stellung betriebsbereit, wobei sich die beiden Teile 3, 4 der äusseren Kragplatten in ihrer gestreckten Stellung befinden, um fallenden Schnee aufzufangen, wobei in Fig. 1die Schneemächtigkeit bei geringem Schneefall mit 13 eingezeichnet ist. Wenn unterhalb der erfindungsgemässen Vorrichtung bereits ein Schneehang mit labiler Schneelage vorhanden ist, dann wird bei dieser geringen Schneehöhe 13 das Hochklappen der äusseren Kragplatten 3, 4 gemäss Fig. 3 eingeleitet, wodurch die Schneehöhe auf der Grundplatte 1 die mit 14 bezeichnete Mächtigkeit erlangt. In dieser Lage wird dann die Hubplatte, wie in Fig. 5 gezeigt, mittels der Hubkissen 21 hochgeklappt und durch den gestreckten Kniehebel 22 in dieser Lage fixiert. Die im Hubkissen befindliche Gas- oder Luftmenge wird dann abgelassen und sobald die Hubkissen 21 leer sind wird der Kniehebel 22 durch Verlagerung der Schwenkachse 23 zum Zusammenklappen freigegeben, womit die Achse 23 die strichpunktierte Lage beim Abwärtsklappen der Hubplatte 1 einnimmt. Durch dieses schlagartige Abwärtsklappen der Hubplatte 1 wird die auf ihr ablagernde Schneemenge 14 auf die darunter befindliche Schneemenge des Hanges abgeworfen, womit eine Lawine ausgelöst.
[0017] Durch die Klappe 25 wird die auf der Hubplatte 1 befindliche Schneemenge solange festgehalten, bis die Klappe durch Lösen der Hubeinrichtung 26 freigegeben ist und ein komplettes Abladen der auf der Hubplatte 1 befindlichen Schneemenge erfolgt. Diese Hubeinrichtung 26 ist in nicht dargestellter Weise mit der Auslöseeinrichtung für den Kniehebel 22 dahingehend gekoppelt, dass bei Auslösen der Abwärtsbewegung der Hubplatte 1 durch Verlagerung des Drehpunktes 23 des Kniehebels auch die Hubeinrichtung 26 ausgelöst wird und damit beim Abwärtsfallen der Hubplatte 1 die Schneemenge barrierefrei über die Klappe 25 weg auf die darunter liegende Schneemasse erfolgen kann.
[0018] Für den Fall, dass die Schneemenge, die auf der erfindungsgemässen Ausbildung aufliegt bereits ausreicht eine Lawine auszulösen ohne dass die seitlichen Kragplatten hochgeschwenkt werden müssen, dann wird die Verriegelung 17 zwischen den beiden Teilen 3, 4 der seitlichen Kragplatten gelöst, wodurch beim schlagartigen Abwärtsfallen der Hubplatte 1 das am äusseren Teil 4 der seitlichen Kragplatten 3, 4 befindliche Schneegewicht beim Aufschlagen der Hubplatte 1 auf die Grundplatte 2 durch die Feder 18 abgefedert und seitlich abgeworfen werden kann ohne aufgrund des Aufschlages und der damit einhergehenden Schlagbelastung die Hubeinrichtungen 8a, 8b bzw. auch die seitliche Kragplatte mechanisch zu stark zu beanspruchen.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum gesteuerten Auslösen von Lawinen, bei welcher an einer am Geländeboden aufliegenden Grundplatte (2) eine Hubplatte (1) schwenkbar gelagert ist, die mittels einer Hubeinrichtung (21) hochschwenkbar und schlagartig abwärts schwenkbar ist, wobei an der Hubplatte (1) seitlich Kragplatten angesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Kragplatten (3,4) an der Hubplatte (1) schwenkbar gelagert sind, wobei zwischen Hubplatte (1) und Kragplatten (3, 4) Einrichtungen (8) zum Hochschwenken der Kragplatten (3, 4) in Bezug auf die Hubplatte (1) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen (8) zum Hochschwenken der Kragplatten (3, 4) durch hydraulische Hubzylinder gebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Kragplatten je zweiteilig ausgeführt sind, wobei die beiden Teile (3, 4) um eine parallel zu Schwenkachse (5) an der Hubplatte (1) verlaufenden weitere Schwenkachse (6) miteinander verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (3, 4) jeder Kragplatte (3, 4) durch eine Feder (18) in ihre gestreckte Lage gespannt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (3, 4) jeder Kragplatte zusätzlich in der gestreckten Lage mittels Riegel (17) verriegelbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegel (17) zwischen den Teilen (3, 4) der Kragplatte, die Hubauslösung der Hubplatte (1) sowie das Hochklappen der Kragplatten ferngesteuert betätigbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hubplatte (1) an ihrer talseitigen, der zwischen Grundplatte (2) und Hubplatte (1) befindlichen Schwenkachse (20) gegenüberliegenden Kante noch eine weitere Klappe (25) hochschwenkbar gelagert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Klappe (25) beim Abwärtsschwenken der Hubplatte (1) von der hochgeschwenkten Lage in eine Ebene mit der Hubplatte (1) abwärts schwenkbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (26) zum Hochschwenken der weiteren Klappe (25) mit der Hub- und Auslöseeinrichtung (22) der Hubplatte (1) gekoppelt ist.
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