CH704158A2 - Gehäusewanne. - Google Patents
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Abstract
Die für den Einbau eines elektrischen oder elektronischen Gerätes am Aussenbereich eines Gebäudes bestimmte Gehäusewanne (1) hat eine Bodenwand (5), eine umlaufende Seitenwand (6, 8) und einen für die Aufnahme von Mitteln für die Befestigung des Gerätes oder einer Frontplatte desselben bestimmten Wannenrand (3). Um den Aussentemperaturen ausgesetzten Aufnahmeraum (2) gegenüber wärmeren Gebäudebereichen abzudichten und folglich in ihm Kondensationsnässe zu verhindern, ist das in die Gehäusewanne (1) einmündende Kabelrohr (4) über einen Teil seiner Länge stoffschlüssig dicht mit ihr verbunden. Ausserdem ist es im Bereich der Gehäusewanne (1) durch einen Dichtkörper verschlossen, der aus einem Material besteht, das durch ein zur Verbindung mit dem Gerät bestimmtes, elektrisches Kabel in dichtendem Kontakt durchdringbar ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gehäusewanne für den Einbau eines elektrischen oder elektronischen Gerätes am Aussenbereich eines Gebäudes, mit einer Bodenwand, einer umlaufenden Seitenwand und einem für die Aufnahme von Mitteln für die Befestigung des Gerätes oder einer Frontplatte desselben bestimmten Wannenrand.
[0002] Gehäusewannen dieser Art sind beispielsweise für die Aufnahme von elektrischen Steckdosen oder Schaltern als sogenannte Unterputzdosen bekannt. Bei ihrer Montage wird das anzuschliessende Kabelrohr, nach Ausbrechen von vorbereiteten Wandbereichen, in die Gehäusewanne eingeschoben und bei der späteren Elektroinstallation wird ein elektrisches Kabel durch das offene Kabelrohr geschoben. Folglich ergibt sich im Kontaktbereich zwischen dem Kabelrohr und der Bodenwand der Gehäusewanne und durch das Kabelrohr hindurch eine luftdurchlässige Verbindung zwischen inneren, wärmeren und äusseren, kälteren Bereichen einer thermisch isolierenden Gebäudehülle, wenn die Unterputzdose im Aussenbereich eines Gebäudes montiert ist. Dies hat zur Folge, dass aus der in die kältere Gehäusewanne eindringenden wärmeren Luft sich Kondensat abscheidet, das zu Schäden oder Fehlfunktionen an elektrischen Geräten führen kann, die in die Gehäusewanne montiert worden sind.
[0003] Zu Vermeidung des genannten Nachteils wird eine Gehäusewanne der eingangsgenannten Art vorgeschlagen, die erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass die Gehäusewanne mit mindestens einem in ihren Wannenraum einmündenden Kabelrohr über einen Teil von dessen Länge stoffschlüssig dicht verbunden ist.
[0004] Für eine weitere Verbesserung der Abdichtung der Gehäusewanne gegenüber bauwerksseitigen wärmeren Bereichen ist vorzugsweise das Kabelrohr im Bereich der Gehäusewanne durch einen Dichtkörper verschlossen ist, der aus einem Material besteht, das durch ein zur Verbindung mit dem Gerät bestimmtes, elektrisches Kabel in dichtendem Kontakt durchdringbar ist.
[0005] Weiterhin haben die bekannten Gehäusewannen den Nachteil, dass für ihre Befestigung an einer festen Bauwerksoberfläche, der sich durch die Dicke einer aufzubringenden Bauwerksisolation ergebende Abstand zur Bauwerksoberfläche überbrückt werden muss. Die hierfür bekannten Mittel sind konstruktiv aufwendig und umständlich zu handhaben. Ausserdem entsteht durch solche Abstandshalter hinter der Gehäusewanne ein Hohlraum, der eine Unterbrechung der Gebäudeisolation bildet oder der durch zusätzlichen Aufwand wie z.B. durch Ausschäumen gefüllt werden muss. Ein Abstandshalter solcher Art ist u.a. bekannt durch die EP 0 710 751.
[0006] Zu Vermeidung dieses weiteren Nachteils wird in bevorzugter Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagen, dass die Bodenwand der Gehäusewanne mit einem in seiner Grösse mindestens ihren Aussenabmessungen entsprechenden Distanzkörper aus einem thermisch isolierenden, geschäumten Kunststoffmaterial für die Distanzbefestigung an einer Bauwerksoberfläche verbunden ist.
[0007] In weiterer bevorzugter Ausführungsform der Gehäusewanne wird ihre feste und thermisch gut isolierende Einbringung in einer herzustellenden, thermisch isolierenden Gebäudehülle dadurch erleichtert, dass ihre umlaufende Seitenwand senkrecht zur Stirnfläche gerichtet und durch vier im Winkel von 90° zueinander verlaufende Aussenflächen begrenzt ist, an denen Isolierplatten lückenlos stoffschlüssig befestigt sind, deren Material demjenigen einer Bauwerksisolation entspricht.
[0008] Für die Herstellung einer solchen erfindungsgemässen Gehäusewanne wird weiterhin ein Verfahren vorgeschlagen, das gekennzeichnet ist durch Bereitstellen einer wannenförmigen. rechteckigen Form mit einem zentralen Formkern und einem vom diesem nach oben abstehenden, zapfenförmigen, einen unteren Kragen aufweisenden Fortsatz, Anordnen von Isolierstoffplatten entlang der Formwände mit Abstand von dem Formkern, Aufstecken eines Kabelrohres auf den Fortsatz bis an den Kragen heran, Verschliessen der Form durch Aufsetzen eines mindestens eine Entlüftungsöffnung aufweisenden Formdeckels mit Abstand vom Formkern, nach Hindurchstecken des Kabelrohres durch eine im Formdeckel vorgesehene passende Bohrung und Füllen des Formhohlraumes mit Polyurthan-Hartschaum, so dass sich der Hartschaum an das Kabelrohr anformt, Entformen der Gehäusewanne, Vorbereiten eines plattenförmigen Distanzkörpers aus expandiertem Polystyrol, mit einer Aufnahmebohrung für das Kabelrohr, Aufstecken des Distanzkörpers auf das Kabelrohr, Verkleben desselben mit dem Boden der ausgeformten Bodenwanne und Einkleben eines Dichtkörpers in die durch den Kragen des Formkernes geformte Vertiefung.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der Erfindung anhand der Zeichnungen und sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche. Es zeigt:
<tb>Fig. 1<sep>eine perspektivische Darstellung einer Gehäusewanne,
<tb>Fig. 2<sep>einen Querschnitt durch eine Gehäusewanne und
<tb>Fig. 3<sep>einen Teilquerschnitt durch eine Form zur Herstellung einer Gehäusewanne.
[0010] Eine Gehäusewanne 1 der erfindungsgemässen Art ist beispielweise für die Aufnahme und Installation eines grösseren elektronischen Gerätes vorgesehen, wie z.B. einer Gegensprechanlage mit Videosystem und Signalknöpfen für die Herstellung einer selektiven Kommunikation mit einer von mehreren Wohnungseinheiten - oder Büros eines grösseren Gebäudes und hat hierfür einen entsprechend dimensionierten Aufnahmeraum 2 und einen Wannenrand 3 für die Dübel- und/oder Schraubbefestigung einer das Gerät tragenden, metallischen Frontplatte.
[0011] Für eine zum genannten Zweck ausreichende Festigkeit des Wannenrandes 3, eine stoffschlüssige, feste Verbindung mit einem Kabelschlauch 4 und ausserdem eine anteilige thermische Bauwerksisolation ist die Gehäusewanne 1 aus einem Kunststoffschaum entsprechend hoher Festigkeit ausgeführt, wie z.B. aus einem Polyurethan-Hartschaum mit einem spezifischen Gewicht im Bereich von 100 bis 200 kg/m<3>.
[0012] Durch eine ebene Bodenwand 5 und senkrecht zu dieser sowie rechtwinklig zueinander verlaufende, ebene Seitenwände 6 bis 9 eignen sich die Aussenflächen der Gehäusewanne 1 auf einfache Weise für den dichten Anschluss und stoffschlüssige Befestigung von Platten oder Blöcken 10 bis 14 aus einem für die thermische Bauwerksisolation üblichen Schaumstoffmaterial, wie z.B. aus Polystyrol (Styropor<R>), so dass sie zusammen eine geschlossene Wannenhülle bilden können.
[0013] Vorzugsweise bildet eine solche Platte oder Isolierstoffblock 10 bis 14 zumindest an der Bodenwand 5 der Gehäusewanne 1 eine durch Kleben stoffschlüssig sich anschliessende Aussenschicht 10 und ermöglicht somit als Distanzkörper 10 mit einer entsprechend grossen äusseren Klebefläche 15 ein einfaches und zeitsparendes Befestigen der Gehäusewanne 1 an einer Bauwerksoberfläche. Hierzu trägt auch die Elastizität bzw. die Schmiegefähigkeit des genannten oder vergleichbaren Isoliermaterials bei. Ausserdem ermöglichen die Materialeigenschaften eines solchen Isoliermaterials auf einfache Weise die Herstellung eines Aufnahmekanals 16 für das Hindurchführen eines mit der Bodenplatte 11 der Gehäusewanne 1 fest verbundenen Kabelrohres 4, mittels der für solches Material bekannten Werkzeuge.
[0014] Um sicher zu verhindern, dass über ein in die Gehäusewanne 1 einmündendes Kabel 4 entlang seiner Aussenwand oder entlang ihres Innenkanals 17 ein Luftaustausch zwischen wärmeren Bereichen des Bauwerkes und dem möglicherweise kälteren Aufnahmeraum 2 erfolgt, der zur Auskondensation von Wasser an Teilen eines in der Gehäusewanne 1 eingeschlossenen Gerätes oder einer meist metallischen äusseren Abschlussplatte ist das Kabelrohr 4 stoffschlüssig dicht, vorzugsweise mit der Bodenwand 11 der Gehäusewanne 1 verbunden und ausserdem durch einen Dichtkörper 18 im Bereich seiner Einmündung in den Aufnahmeraum 2 verschlossen.
[0015] Beim Einziehen eines Kabels für den elektrischen Anschluss eines im Aufnahmeraum 2 zu montierenden Gerätes lässt sich der hierzu aus Moosgummi oder einem vergleichbaren Material bestehende Dichtkörper 18 durchstossen und schmiegt sich dichtend an das Kabel an.
[0016] Die Herstellung einer Gehäusewanne 1 der beschriebenen Art kann in einer Form entsprechend der Darstellung in Fig. 3 erfolgen. Dies erfolgt in folgenden Verfahrensschritten: Bereitstellen einer wannenförmigen, rechteckigen Form 19 mit einem zentralen Formkern 20 und einem vom diesem nach oben abstehenden, zapfenförmigen, einen unteren Kragen 21 aufweisenden Fortsatz 22, Anordnen von vier Isolierstoffplatten (11-14) entlang der Formwände mit Abstand von dem Formkern 20, Aufstecken eines Kabelrohres 4 auf den Fortsatz 22 bis an den Kragen 21 heran, Verschliessen der Form 19 durch Aufsetzen eines mindestens eine Entlüftungsöffnung 24 aufweisenden, ebenen Formdeckels 25 mit Abstand vom Formkern 20 nach Hindurchstecken des Kabelrohres 4 durch eine im Formdeckel 25 vorgesehene passende Bohrung und Füllen des Formhohlraumes mit Polyurthan-Hartschaum, so dass sich der Hartschaum an das Kabelrohr 4 dicht anformt, Entformen der Gehäusewanne 1, Vorbereiten eines plattenförmigen Distanzkörpers 10 aus expandiertem Polystyrol, mit einer Aufnahmebohrung 16 für das Kabelrohr 4, Aufstecken des Distanzkörpers 10 auf das Kabelrohr 4, Verkleben desselben mit der Bodenwand 5 der ausgeformten Gehäusewanne 1 und Einkleben eines Dichtkörpers 18 in die durch den Kragen 21 des Formkernes 20 geformte Vertiefung.
[0017] Um ein Eindringen von elektrischen Feldern in den Aufnahmeraum 2 hinein oder deren Abstrahlung aus ihm heraus zu verhindern, kann die Gehäusewanne durch eine Metallfolie ausgekleidet oder umkleidet sein. Dies kann dadurch erfolgen, dass in der Form 19 durch eine Metallfolie 26 beschichtete Isolierstoffplatten (11-14) angeordnet werden, so dass diese nach Ausschäumen des Formhohlraumes 27 zwischen der Gehäusewanne 1 und ihrer Isolierplattenumhüllung eingeschlossen sind.
[0018] Für den Anschluss des der Gehäusewanne 1 abgekehrten freien Endes 28 des Kabelrohres 4 an ein aus einer zu isolierenden Gebäudewand herausragendes Kabelrohr kann eine lachübliche Muffenverbindung vorgesehen werden. Dabei kann eine Verbindungsmuffe auch im Distanzkörper 10 versenkt montiert werden, indem zuvor eine geeignete Länge des Kabelrohrendes 28 durch Herausschneiden oder Herauskratzen von umgebendem Material aus dem Distanzkörper 10 freigelegt wird.
Claims (13)
1. Gehäusewanne für den Einbau eines elektrischen oder elektronischen Gerätes am Aussenbereich eines Gebäudes, mit einer Bodenwand (s), einer umlaufenden Seitenwand (6-9) und einem für die Aufnahme von Mitteln für die Befestigung des Gerätes oder einer Frontplatte desselben bestimmten Wannenrand (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusewanne (1) mit mindestens einem in ihren Aufnahmeraum (2) einmündenden Kabelrohr (4) über einen Teil von dessen Länge stoffschlüssig dicht verbunden ist.
2. Gehäusewanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabelrohr (4) im Bereich der Gehäusewanne (1) durch einen Dichtkörper (18) verschlossen ist, der aus einem Material besteht, das durch ein zur Verbindung mit dem Gerät bestimmtes, elektrisches Kabel in dichtendem Kontakt durchdringbar ist.
3. Gehäusewanne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dichtend durchdringbare Material des Dichtkörpers (18) Moosgummi ist.
4. Gehäusewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabelrohr (4) mit Abstand von der Innenfläche der Gehäusewand (5-9) endet und stirnseitig durch den durchdringbaren Dichtkörper (18) verschlossen ist.
5. Gehäusewanne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtkörper (18) in Form einer Scheibe in der Wand der Gehäusewanne (1) versenkt angeordnet ist, so dass seine freie Fläche in derselben Ebene verläuft wie eine Innenfläche der Gehäusewanne (1).
6. Gehäusewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie als einstückig geschäumter Kunststoffformkörper aus einem für die Verankerung von Dübeln oder Schrauben bestimmten, festen Kunststoffmaterial besteht.
7. Gehäusewanne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffmaterial der Gehäusewanne ein Polyurthan-Hartschaum mit einer Dichte von 100 bis 200 kg/m<3> ist.
8. Gehäusewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Bodenwand (5) mit einem in seiner Grösse mindestens ihren Aussenabmessungen entsprechenden Distanzkörper (10) aus einem thermisch isolierenden, geschäumten Kunststoffmaterial für die Distanzbefestigung an einer Bauwerksoberfläche verbunden ist.
9. Gehäusewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ihre umlaufende Seitenwand (6-9) senkrecht zur Ebene des Wannenrandes gerichtet und durch vier im Winkel von 90° zueinander verlaufende Aussenflächen begrenzt ist, an denen Isolierplatten (11-14) lückenlos stoffschlüssig befestigt sind, deren Material demjenigen einer Bauwerksisolation entspricht.
10. Gehäusewanne nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzkörper (10) und die seitenwandseitigen Isolierplatten (11-14) eine geschlossene Wannenhülle aus expandiertem Polystyrol (Styropor<R>) bilden.
11. Gehäusewanne nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen ihr und der Wannenumhüllung (10-14) eine zur Abschirmung elektrischer Felder bestimmte Metallfolie eingeschlossen ist.
12. Gehäusewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabelrohr (4) in einer Aufnahmebohrung (16) eines Distanzkörpers (10) oder einer isolierenden Seitenwandschicht (6-9) eingeschlossen ist und ein für eine Muffenverbindung mit einem bauwerksseitigen Kabelrohrende bestimmtes freies Ende aufweist.
13. Verfahren zur Herstellung einer Gehäusewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrenschritte: Bereitstellen einer wannenförmigen, rechteckigen F:orm (19) mit einem zentralen Formkern (20) und einem vom diesem nach oben abstehenden, zapfenförmigen, einen unteren Kragen (21) aufweisenden Fortsatz (22), Anordnen von Isolierstoffplatten (11-14) ) entlang der Formwände mit Abstand von dem Formkern (20), Aufstecken eines Kabelrohres (4) auf den Fortsatz (22) bis an den Kragen (21) heran, Verschliessen der Form (19) durch Aufsetzen eines mindestens eine Entlüftungsöffnung (24) aufweisenden Formdeckels (25) mit Abstand vom Formkern (20), nach Hindurchstecken des Kabelrohres (4) durch eine im Formdeckel (25) vorgesehene passende Bohrung und Füllen des Formhohlraumes mit Polyurthan-Hartschaum, so dass sich der Hartschaum an das Kabelrohr (4) dicht anformt, Entformen der Gehäusewanne (1), Vorbereiten eines plattenförmigen Distanzkörpers (10) aus expandiertem Polystyrol, mit einer Aufnahmebohrung (16) für das Kabelrohr (4), Aufstecken des Distanzkörpers (10) auf das Kabelrohr, Verkleben desselben mit der Bodenwand (5) der ausgeformten Gehäusewanne (1) und Einkleben eines Dichtkörpers (18) in die durch den Kragen (21) des Formkernes (20) geformte Vertiefung.
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