CH704265A1 - Schutzabdeckung für eine Angelrolle. - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schutzabdeckung (11) zum Schutz einer eine Kurbel (23) aufweisende und an einer Angelrute (15) festgelegten Angelrolle. Die Schutzabdeckung (11) ist aus einem flächigen Stück Textil oder Kunststoff hergestellt. Die Schutzabdeckung umfasst eine Durchgangsöffnung zur Hindurchführung der Kurbel (23) im Abstand von einem ersten Rand des flächigen Stücks und voneinander beabstandeten Befestigungsmitteln im Abstand von der Durchgangsöffnung und einem gegenüberliegenden zweiten Rand. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Anbringung einer Schutzabdeckung (11) an einer eine Kurbel (23) aufweisende Angelrolle, welche an einer Angelrute (15) festgelegt ist. In einem ersten Schritt wird die Kurbel (23) durch eine erste an der Schutzabdeckung vorgesehenen Durchgangsöffnung hindurchgeführt. In einem zweiten Schritt wird die Schutzabdeckung (11) um die Angelrute (15) herumgeführt. Schlussendlich wird in einem dritten Schritt die Kurbel (23) durch eine weitere an der Schutzabdeckung (11) vorgesehene Durchgangsöffnung geführt, um die Schutzabdeckung an der Angelrute (15) festzulegen.
Description
Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schutzabdeckung für Angelrollen gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zur Anbringung einer Schutzabdeckung an einer eine Kurbel aufweisenden Angelrolle, gemäss Oberbegriff des Anspruchs 10.
Stand der Technik
[0002] Das Bedürfnis der Benutzer einer Angelrute, die an der Angelrute festgelegte Angelrolle zu schützen, wenn die Angelrute nicht benutzt wird, entsteht zwangsläufig, da eine Angelrolle relativ teuer und daher aufwendig zu produzieren ist Der Zubehörmarkt im Angelbereich hat auf dieses Bedürfnis reagiert und bietet eine Vielzahl von Taschen aus den verschiedensten Materialien an, in welche die zu schützende Angelrolle gesteckt wird. Zumeist besitzen diese Taschen eine Lasche, welche um die Angelrute gelegt wird und lösbar mit der Tasche verbunden ist. Zur Verbindung werden gängige Verbindungsmittel wie Klettverschlüsse, Reissverschlüsse oder Druckknöpfe verwendet. Diese Taschen müssen jedoch an die Grösse der entsprechenden Angelrolle angepasst sein. Daher sind für Angelrollen unterschiedlicher Grösse auch Taschen in verschiedenen Grössen anzubieten.
[0003] Aus der US 4 876 819 ist ein haubenförmiger Angelrollenschutz bekannt, an welchem eine Öffnung vorgesehen und welcher zwei an die Öffnung angrenzende Taschen besitzt. Die Öffnung ist mit einem flexiblen Kordelzug umrahmt. Zum Schutz der Angelrolle wird selbige durch die Öffnung hindurch geführt und in eine der Taschen aufgenommen. Der Angelrollenschutz ist im Bereich, an dem die Angelrolle an der Angelrute festgelegt ist, um letztstehende herumführbar, wodurch die noch freie Tasche über die Angelrolle mitsamt der ersten Tasche stülpbar ist. Diese Lösung eines Angelrollenschutzes überwindet zwar vorstehenden Nachteil, da sie für Angelrollen verschiedener Grösse anzuwenden ist. Die Taschen sind jedoch aufwendig herzustellen. Ferner kann der Kordelzug reissen, insbesondere wenn er beim Umwickeln der Angelrolle stark gespannt ist.
Aufgabe der Erfindung
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt daher darin, einen Angelrollenschutz vorzuschlagen, welcher einfach aufgebaut ist und entsprechend kostengünstig herstellbar ist. Ferner soll der Angelrollenschutz zum Schutz von Angelrollen verschiedenster Grössen geeignet sein, was die Herstellkosten weiter reduziert.
Beschreibung
[0005] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe bei einer Vorrichtung gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass die Schutzabdeckung aus einem flächigen Stück Textil oder Kunststoff mit einer Durchgangsöffnung zur Hindurchführung der Kurbel im Abstand von einer ersten Seitenkante des flächigen Stücks hergestellt ist. Ferner besitzt die erfindungsgemässe Schutzabdeckung voneinander beabstandete Befestigungsmittel im Abstand von der Durchgangsöffnung und von einer gegenüberliegenden zweiten Seitenkante. Die flächige Ausbildung der Schutzabdeckung erlaubt es, dass diese durch einfaches Ausschneiden, Stanzen oder Lasern rasch herstellbar ist, ohne dass weiter Bearbeitungsschritte notwendig wären. Die Durchgangsöffnung lässt sich im Zuge des Produktionsverfahrens mit herstellen, da es dafür nur einer entsprechenden Stanze oder Ausschneideprogramms bedarf. Denkbar wäre es auch, dass die Durchgangsöffnung durch eine Lasche oder eine Schnur gebildet ist, welche an ihren beiden Enden an der Schutzabdeckung befestigt ist. In diesem Fall ist ein Ausschneiden der Durchgangsöffnung nicht notwendig, jedoch bedarf es weiterer Einzelteile zur Bildung der Durchgangsöffnung. Durch die Durchgangsöffnung ist ein Haltepunkt an der Kurbel definiert, wodurch die Schutzabdeckung einfach gespannt werden kann. Mittels der weiteren Befestigungsmittel kann die Angelrolle unter Vorspannung der Schutzabdeckung sauber eingepackt werden. Als Befestigungsmittel könnten wie für derartige Anwendungen üblich, Klettverschlüsse, Druckknöpfe oder Bindfäden zur Anwendung kommen. Bevorzugt sind, wie weiter unten ausgeführt, jedoch weitere Durchgangsöffnungen.
[0006] Zweckmässigerweise definieren die Befestigungsmittel und die Durchgangsöffnung ein Dreieck. Diese Anordnung erlaubt es, dass die Angelrolle sauber eingepackt ist.
[0007] Ferner verunmöglicht diese Anordnung, dass die Schutzabdeckung nach vorne oder nach hinten entlang der Angelrute verrutschen kann, da die Angelrolle auf der Seite, welche zur Angelrutenspitze orientiert ist und auf der Seite, welche von der Angelrutenspitze weg orientiert ist, von der Schutzabdeckung umgeben ist. Auch ist durch diese Formgebung ermöglicht, dass bei der Herstellung der Schutzabdeckung möglichst wenig Verschnitt anfällt, da durch einen Schnitt während der Herstellung immer zwei Seitenkanten zweier auf einer Materialbahn benachbarter Schutzabdeckungen entstehen.
[0008] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Befestigungsmittel durch weitere Durchgangsöffnungen gebildet. Dadurch sind keine zusätzlichen Haltemittel notwendig und zur Befestigung der Schutzabdeckung ist lediglich die Kurbel benötigt. Die Schutzabdeckung kann in einer einzigen Herstellungsstufe, nämlich dem Ausschneiden aus einer Textil- oder Kunststoffbahn, produziert werden. Die Durchgangsöffnungen werden vorzugsweise während des Ausschneidens der Schutzabdeckung mit ausgeschnitten. Die Durchgangsöffnungen sind derart dimensioniert, dass durch diese die Angelkurbel hindurchführbar ist. Die Schutzabdeckung ist demnach mittig an der Angelkurbel befestigt.
[0009] Von Vorteil erweist es sich, wenn die Durchgangsöffnungen schlitzförmig ausgebildet sind, da diese sehr einfach durch einen geraden Schnitt herstellbar sind. Denkbar sind selbstverständlich auch andere Formen, welche es erlauben, dass die Kurbel durch die Durchgangsöffnungen hindurchführbar ist.
[0010] In einem weiteren besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Schutzabdeckung aus einem elastischen Textil oder Kunststoff gefertigt, welcher sich mittels Handkraft dehnen lässt. Besonders bevorzugte Materialien sind Neopren oder Moosgummi, wenngleich auch andere Materialien denkbar sind, wenn sie die Anforderungen an Dehnbarkeit, Reissfestigkeit und Wasserfestigkeit erfüllen. Durch die entsprechende Wahl der Elastizität des Schutzabdeckungsmaterials und der Grösse der Schutzabdeckung, lassen sich Schutzabdeckungen herstellen, welche mit ein und demselben Format zur Abdeckung von Angelrollen verschiedenster Grössen geeignet sind. Die Flexibilität der Schutzabdeckung zur Verwendung für unterschiedlichste Angelrollenmodelle lässt sich durch deren geometrische Form noch weiter verbessern. Auf diesen Umstand wird untenstehend noch detailliert eingegangen.
[0011] Zweckmässigerweise besitzt die Schutzabdeckung im Wesentlichen die Gestalt eines Dreiecks. Diese Gestalt ist sehr gut dafür geeignet, die Angelrolle sauber, ohne Faltenbildung zu umgeben und die drei Ecken in Richtung der Angelrolle einzuschlagen. Darüber hinaus lässt eine derart gestaltete Schutzabdeckung im Bereich, in dem die Angelrute aus der Schutzabdeckung hinausragt, Öffnungen frei. Durch diese Öffnungen kann die Angelschnur aus der Schutzabdeckung hinausgeführt werden. Die Angelschnur ist daher vor Anbringen der Schutzabdeckung nicht von der Angelrute zu entfernen. Auch ist es ermöglicht, dass Flüssigkeit und Dampf durch diese Öffnungen hinaustritt und demnach nasse Angelrollen im eingepackten Zustand nachtrocknen können.
[0012] Mit Vorteil ist das Dreieck gleichschenkelig oder gleichseitig. Dadurch ist die Schutzabdeckung an verschieden Angelrollenformen anpassbar. Es versteht sich, dass die Länge der Dreiecksschenkel an den Abstand der Angelrolle von der Angelrute und deren Durchmesser angepasst sein müssen, falls eine erste Einheitsgrösse der Schutzabdeckung es nicht mehr vermag die Angelrolle abzudecken. Das heisst falls der Abstand der Angelrolle von der Angelrute und/oder der Durchmesser der Angelrolle besonders gross ist, so müssen die Schenkel der gleichschenkeligen Schutzabdeckung länger ausgeführt sein. Mit zwei unterschiedlichen Einheitsgrössen der Schutzabdeckung sind jedoch nahezu alle am Markt befindlichen Angelrollen abdeckbar.
[0013] In einer weiteren Ausführungsform sind die Seitenkanten des Dreiecks eingebuchtet bzw. ausgebuchtet, sodass im Bereich der Ecken Laschen gebildet sind. Hierbei können die einzelnen Seitenkanten unterschiedlich stark eingebuchtet sein, um das Umwickeln der Angelrolle und der Angelrute zu erleichtern. Insbesondere die Seitenkante, welche sich zwischen den beiden Dreiecksecken befindet, welche erst nach Umwickeln der Angelrute an der Kurbel festgelegt werden, ist mit Vorteil stärker eingebuchtet als, die anderen beiden Seiten. Dadurch behindert die Seitenkante das Befestigen der beiden Laschen nicht, indem sie an der Kurbel anstösst. Zudem sind stärker ausgebildete Laschen beim Einhängen in die Kurbel einfacher zu greifen und zu dehnen. Dadurch, dass die Seitenkanten auch ausgebuchtet sein können, besteht die Möglichkeit, die Schutzabdeckung an speziell geformte Angelrollen anzupassen, sodass auch weniger gängige Angelrollen durch die Schutzabdeckung abdeckbar sind.
[0014] Dadurch dass die Durchgangsöffnungen vorteilhaft im Bereich der Ecken vorgesehen sind, ist die Angehrolle einfach einzupacken, ohne dass störende Falten entstehen würden.
[0015] Die einfache Form der erfindungsgemässen Schutzabdeckung ermöglicht es auch, dass die Schutzabdeckung für Links- und Rechtshandangeln verwendbar ist. Ein zusätzlicher Nutzen der Schutzabdeckung Hegt darin, dass diese wegen ihren Abmessungen und dem gewählten Material gut als eine Sitzunterlage beim Angeln verwendbar ist. Neopren als ein mögliches Material für die Schutzabdeckung erfüllt hier die Anforderungen einer Sitzunterlage, nämlich dämpfend und wärmeisolierend zu sein, ausgezeichnet.
[0016] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zur Festlegung einer Schutzabdeckung an einer eine Kurbel aufweisenden Angelrolle, welche an einer Angelrute festgelegt ist. Erfindungsrelevant ist bei diesem Verfahren, dass in einem ersten Schritt die Kurbel durch eine erste in der Schutzabdeckung vorgesehenen Durchgangsöffnung hindurchgeführt wird, in einem zweiten Schritt die Schutzabdeckung um die Angelrute herumgeführt wird, und in einem dritten Schritt die Kurbel durch weitere an der Schutzabdeckung vorgesehene Durchgangsöffnungen geführt wird, um die Schutzabdeckung an der Angelrolle festzulegen. Durch diese Reihenfolge der Umwickelung der Angelrolle ist sichergestellt, dass die Schutzabdeckung nicht verrutschen kann. Würde die Schutzabdeckung zuerst um die Angelrolle gelegt werden, und erst dann die Angelrute umwickelt werden, so könnte die Schutzabdeckung von der Angelrolle rutschen. Ferner wird durch diese Abfolge der Verfahrensschritte in der Schutzabdeckung ausreichend Vorspannung erzeugt, durch welche die Schutzabdeckung fest an der Angelrolle anliegt.
[0017] In einer bevorzugten Ausführung wird die Kurbel durch drei Durchgangsöffnungen hindurchgeführt, welche im Bereich der Ecken einer im Wesentlichen dreieckigen Schutzabdeckung vorgesehen sind. Dieses Verfahren der Befestigung kann sehr rasch und einfach durchgeführt werden. Die Schutzabdeckung kann auch genauso einfach abgenommen werden, indem die Ecken der Schutzabdeckung von der Kurbel gezogen werden.
[0018] Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung unter Bezugnahme auf die schematischen Darstellungen. Es zeigen in nicht massstabsgetreuer Darstellung:
<tb>Fig. 1:<sep>eine Vorderansicht einer erfindungsgemässen Schutzabdeckung für eine Angelrolle;
<tb>Fig. 2:<sep>eine perspektivische Ansicht der Schutzabdeckung aus Fig. 1;
<tb>Fig. 3:<sep>eine Darstellung der Vorgehensweise bei der Befestigung der Schutzabdeckung an einer Angelrute, bei welcher die Angelrolle unterhalb der Angelrute angeordnet ist und
<tb>Fig. 4:<sep>eine Darstellung der Vorgehensweise bei der Befestigung der Schutzabdeckung an einer Angelrute, bei welcher die Angelrolle oberhalb der Angelrute angeordnet ist.
[0019] Die Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe Schutzabdeckung 11. Wie aus den Figuren 2 bis 4 ersichtlich ist, dient die Schutzabdeckung dem Schutz einer Angelrolle 13, welche an einer Angelrute 15 festgelegt ist. Fig. 1 zeigt, dass die Schutzabdeckung 11 eine flächige Erstreckung besitzt. Unter dieser Definition soll in diesem Dokument vorzugsweise verstanden werden, dass die Aussenseite 17 und die Innenseite 19 einen im Wesentlichen konstanten Abstand zueinander besitzen, welcher wenigstens um den Faktor 10 kleiner als der Abstand zwischen den zwei am weitesten voneinander entfernten Punkten der Schutzabdeckung ist. Vorzugsweise besitzt die Schutzabdeckung eine dreieckige Gestalt, da sie durch diese Gestalt die Angelrolle 13 und an die Angelrolle 13 angrenzende Angelrute 15 umschliessen kann. Im Bereich der Ecken der Schutzabdeckung 11 sind schlitzförmige Durchgangsöffnungen 21, 22, 24 vorgesehen, welche mit einem ihrer Enden zur Mitte der Schutzabdeckung 11 hin orientiert sind. Damit die Durchgangsöffnungen 21, 22, 24 ausreichend Platz im Bereich der Ecken haben, können die Ecken abgerundet sein, da durch diese Formgebung die Fläche der Schutzabdeckung im Bereich der Durchgangsöffnungen 21, 22, 24 vergrössert wird. Die Durchgangsöffnungen 21, 22, 24 sind derart bemasst, dass die Kurbel 23 der Angelrolle 13 durch diese knapp hindurchführbar ist. Zur verbesserten Halterung können die von der Mitte abgewandten Enden der schlitzförmigen Durchgangsöffnungen auch kreisförmig erweitert sein. Diese Erweiterungen haben im Wesentlichen den Durchmesser der Angelrollenwelle. Durch diese Ausgestaltung umgeben die Durchgangsöffnungen 21, 22, 24 die Angelrollenwelle faltenfrei. Die Schutzabdeckung 11 ist aus einem elastischen Textil oder Kunststoff, bevorzugt Neopren oder Moosgummi, hergestellt, damit die Durchgangsöffnungen 21 aufweitbar sind und die Kurbel 23 hindurchpasst. Ferner ist das elastische Material für die straffe Fixierung der Schutzabdeckung 11 über der Angelrolle 13 von Bedeutung.
[0020] Die Seitenkanten der Schutzabdeckung 11 können mehr oder weniger zum Mittelpunkt der Schutzabdeckung 11 hin eingebuchtet sein. Dadurch sind im Bereich der Ecken Laschen 25 definiert. Die Laschen 25 erlauben, dass die Seitenkanten beim Anlegen der Schutzabdeckung 11 der Kurbel nicht im Weg sind.
[0021] Die Schutzabdeckung 11 ist derart bemasst, dass sie nur unter Aufweitung der Laschen 25 über der Angelrolle 13 festlegbar ist. Je elastischer das Material ist, für desto mehr unterschiedliche Grössen von Angelrollen 11 ist die Schutzabdeckung 11 geeignet. Für eine gute Fixierung steht die Schutzabdeckung 11 unter Vorspannung, wenn sie einmal über der Angelrolle 13 befestigt ist.
[0022] Das Festlegen der Schutzabdeckung 11 rund um die Angelrolle 13 wird wie folgt durchgeführt: Besitzt die Schutzabdeckung 11 die Gestalt eines gleichseitigen Dreiecks, so ist nicht darauf zu achten, durch welche Durchgangsöffnung 21 die Kurbel 23 zuerst hindurchgeführt wird. Falls es die Form der Angelrolle 13 erforderlich macht, dass die Schutzabdeckung 11 gleichschenkelige Gestalt besitzt, so ist die Kurbel zuerst durch die Durchgangsöffnung 21 zu führen, welche zwischen den gleich langen Seiten vorgesehen ist. Die Schutzabdeckung ist um die Angelrute 15 bzw. deren Griff herum zu legen, damit in der Schutzabdeckung 11 eine ausreichende Vorspannung aufgebaut wird. Im Anschluss daran sind die Laschen 25 mittels der noch freien Durchgangsöffnungen 22, 24 nacheinander an der Kurbel 23 zu befestigen. Wie schon weiter oben erläutert, müssen die Laschen 25 gespannt werden, damit sie über die Kurbel gezogen werden können. Damit die Schutzabdeckung 11 vor der Angelrolle 13 um die Angelrute 15 gelegt wird, ist es sinnvoll, wenn direkt auf der Schutzabdeckung eine Anleitung aufgedruckt ist. Damit die Reihenfolge in der die Kurbel 23 durch die Durchgangsöffnungen 21, 22, 24 hindurchgeführt wird für den Benutzer der Schutzabdeckung 11 eindeutig ersichtlich ist, können die Ecken mit den Ziffern 1, 2 und 3 beschriftet sein.
[0023] Durch die Wahl des elastischen Materials, der Länge der Seiten und der Stärke der Einbuchtungen bzw. der Ausbuchtungen in der Konstruktionsphase der Schutzabdeckung 11 ist eine Schutzabdeckung einer Grösse für eine grosse Bandbreite an Angelrollengrössen geeignet. Dadurch können die Stückzahlen erhöht und die Herstellungskosten reduziert werden. Ferner macht es für die Anwendung der Schutzabdeckung keinen Unterschied, ob es sich bei der Angelrute um den Spinning-Typ handelt, bei dem während der Verwendung der Angel die Angelrolle 13 unterhalb der Angelrute 15 angeordnet ist (Fig. 3), oder ob es sich um den Baltcast-Typ handelt, bei dem während der Verwendung der Angel die Angelrolle 13 oberhalb der Angelrute 15 angeordnet ist (Fig. 4). Fig. 4 zeigt letztgenannten Angeltyp mit zwei Kurbelarmen 27a, 27b. Die erfindungsgemässe Schutzabdeckung besitzt den weiteren Vorteil, dass durch die Einbuchtung zwischen den beiden Laschen 25, welche zuletzt über die Kurbel 23 gezogen werden, beim Einschlagen der beiden Laschen 25 eine Öffnung gebildet ist, aus der der Kurbelarme 27b aus der Schutzabdeckung herausragen kann.
Legende:
[0024]
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Claims (11)
1. Schutzabdeckung (11) zum Schutz einer eine Kurbel (23) aufweisenden und an einer Angelrute (15) festgelegten Angelrolle (13), dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzabdeckung (11) aus einem flächigen Stück Textil oder Kunststoff hergestellt ist, mit einer Durchgangsöffnung (21) zur Hindurchführung der Kurbel (23) im Abstand von einem ersten Rand des flächigen Stücks und voneinander beabstandeten Befestigungsmitteln (22, 24) im Abstand von der Durchgangsöffnung (21) und einem gegenüberliegenden zweiten Rand.
2. Schutzabdeckung (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (22, 24) und die Durchgangsöffnung (21) ein Dreieck definieren.
3. Schutzabdeckung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel durch weitere Durchgangsöffnungen (22, 24) gebildet sind.
4. Schutzabdeckung (11) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnungen (21, 22, 24) schlitzförmig ausgebildet sind.
5. Schutzabdeckung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzabdeckung (11) aus einem elastischen Textil oder Kunststoff gefertigt ist, welcher sich mittels Handkraft dehnen lässt.
6. Schutzabdeckung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzabdeckung (11) im Wesentlichen die Gestalt eines Dreiecks besitzt.
7. Schutzabdeckung (11) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Dreieck gleichschenkelig oder gleichseitig ist.
8. Schutzabdeckung (11) nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkanten des Dreiecks eingebuchtet bzw. ausgebuchtet sind, sodass im Bereich der Ecken Laschen (25) gebildet sind.
9. Schutzabdeckung (11) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnungen (21) im Bereich der Ecken des Dreiecks vorgesehen sind.
10. Verfahren zur Anbringung einer Schutzabdeckung (11) an einer eine Kurbel (23) aufweisenden Angelrolle (13), welche an einer Angelrute (15) festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt die Kurbel (23) durch eine erste an der Schutzabdeckung (11) vorgesehenen Durchgangsöffnung (21) hindurchgeführt wird, in einem zweiten Schritt die Schutzabdeckung (11) um die Angelrute (15) herumgeführt wird und in einem dritten Schritt die Kurbel (23) durch weitere an der Schutzabdeckung (11) vorgesehene Durchgangsöffnung (21) geführt wird, um die Schutzabdeckung an der Angelrute (15) festzulegen.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbel (23) durch drei Durchgangsöffnungen (21) hindurchgeführt wird, welche im Bereich der Ecken einer im Wesentlichen dreieckigen Schutzabdeckung vorgesehen sind.
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- 2010-12-23 CH CH02160/10A patent/CH704265A1/de not_active Application Discontinuation
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2011
- 2011-12-20 DE DE102011056719A patent/DE102011056719A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE102011056719A1 (de) | 2012-06-28 |
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