CH709104A2 - Pressdeckel für eine Käseform. - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Pressdeckel für eine Käseform, insbesondere für eine Käseform aus Metall oder Kunststoff mit einem runden oder viereckigen Querschnitt, wobei die Käseform wiederum in einer Kassettenpresse oder dergleichen angeordnet ist, wobei der Pressdeckel (1) in Form und Abmessungen dem inneren Querschnitt der Käseform entspricht. Er soll einfach aufgebaut sein, einem Pressdruck standhalten und auch hohen hygienischen Anforderungen genügen. Dies ist dadurch gelöst, dass der Pressdeckel einen runden Deckel (2) aus einem Kunststoff umfasst, der mit einer Vielzahl von, in Achsrichtung des Deckels (2) verlaufenden, konischen Löchern versehen ist, deren Durchmesser an der Unterseite (3) des Deckels (2) kleiner als an der Oberseite des Deckels (2) ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft einen Pressdeckel für eine Käseform, insbesondere für eine Käseform aus Metall oder Kunststoff mit einem runden Querschnitt, wobei die Käseform wiederum in einer Kassettenpresse oder dergleichen angeordnet ist.
[0002] Eine Vorrichtung zur industriellen Herstellung von Käselaiben ist z.B. aus der EP-A-350 777 bekannt. Diese umfasst eine Einschwemmpresse mit einer rechteckigen und oben offenen Wanne zur Aufnahme von Formen, ein Säulengestell zur Anordnung eines heb- und senkbaren Presskopfes und eines Verteilkopfes zur Zuführung und Dosierung der Käserohmasse in die Formen und einen, auf der Wanne verfahrbaren Portalwagen zur Führung des Verteilkopfes und zur Handhabung eines Wendemechanismus’ für die Formen. Verteilkopf wie Wendemechanismus müssen dabei manuell bereitgestellt resp. gewechselt werden. Die Wandung der Form besteht aus einem Lochblech und mehrere Formen können in Sätzen angeordnet sein. An den Endflächen eines Satzes sind zylindrische Zapfen zum andocken einer Handhabungseinrichtung vorgesehen.
[0003] Die EP-A-406 899 zeigt eine Weiterbildung einer solchen Vorrichtung, bei der die Formen in Kassetten aufgenommen sind, die wiederum kompakt und reihenartig in der Wanne angeordnet sind. Oberhalb der Formen ist ein Presskopf mit auf die Formen ausgerichteten Pressstempeln zum Pressen der Käserohmasse vorgesehen.
[0004] Die eigentliche Pressform ist dabei von einem topfförmigen Mantel mit einem Luftzufuhrkanal umgeben (EP-B-1 269 832). Dadurch wird ein Luftkanal gebildet und durch die zugeführte Luft kann die an den Sieblöchern des Lochblechs der Form anhaftende Käsemasse nach dem Pressen von der Jerbseite gelöst werden.
[0005] Nach der EP-B-543 185 ist ein Form- bzw. Pressdeckel über eine Kippeinrichtung selbstzentrierend mit dem Pressstempel verbindbar, so dass infolge möglicher Kippbewegungen ein Ansaugen des Formdeckels an der Käsemasse vermieden wird. Die Form selbst ist rund oder viereckig und kann aus einem äusseren Behälter und einem inneren, gelochten Mantel bestehen.
[0006] Eine weitere Käseform mit einer perforierten Formwand aus Metall ist in der DE-B-1 030 612 offenbart. Diese Formwand weist an ihrer inneren Oberfläche gleichmässig verteilte, niedrige Erhöhungen und Vertiefungen bis ca.1 mm auf, die die Käserinde bei Entnahme des Käselaibs nicht beschädigen sollen, selbst wenn der Käse aus der Form geschlagen wird. Eine solche Käseform mit perforierter Wandung kann nach DE-C-2 823 182 auch aus Kunststoff bestehen, an deren Innenseite zueinander parallele Riefen mit dreieckigem Querschnitt vorgesehen sind. Im Übergangs- und einteiligen Bodenbereich sind die Riefen durch Rippen mit Unterbrechungen getrennt. Die Perforation besteht aus Löchern, die in die Riefen münden. Die Löcher sind zylindrisch mit einem Durchmesser von ca. 0,4–0,8 mm. Hergestellt werden die Löcher mittels einer blockförmigen Vorrichtung, bei der im gewünschten Lochmuster angeordnete und in Querrichtung leicht auslenkbare Stifte mit einem Durchmesser von 0,8mm ca. 2 cm aus dem Block herausragen. Mittels der Vorrichtung werden alle Stifte gemeinsam in die jeweiligen Riefen gestossen, bis die Wandung vollständig durchdrungen ist. Die Riefen dienen zugleich als Positionierungshilfe der Spitzen der Stifte.
Derartige Formwände oder Doppelböden sind aufwändig in der Reinigung.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Pressdeckel für eine Käseform, insbesondere eine Käseform aus Metall oder Kunststoff mit einem runden oder viereckigen Querschnitt, geeignet zur Anordnung am Presskopf einer Kassettenpresse oder dergleichen zu entwickeln, der einfach aufgebaut ist, einem Pressdruck standhält und auch hohen hygienischen Anforderungen genügt.
[0008] Die Aufgabe ist mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Ein erfindungsgemässer Pressdeckel besteht im Wesentlichen aus einem runden Deckel aus einem Kunststoff, der in Form und Abmessungen dem inneren Querschnitt einer Käseform entspricht und der mit einer Vielzahl von, in Achsrichtung des Deckels verlaufenden bohrungsförmige Löcher versehen ist. Die Löcher sind konisch und dicht hinter- und nebeneinander angeordnet, eine konische Feinstperforation bildend. Der Abstand zwischen zwei Löchern ist bevorzugt geringer als 1/3 der Dicke des Deckels.
Durch die dichte Anordnung ist der Pressdruck gering und die Molke kann gut nach oben durch die bohrungsförmigen Löcher abfliessen.
[0009] Der Deckel weist eine Dicke von weniger als 10 mm auf, vorzugsweise beträgt die Dicke 8–9 mm.
Die Unterseite des Deckels ist strukturiert, die Oberseite glatt.
Der erfindungsgemässe Pressdeckel ist vollständig von beiden Seiten her reinigbar.
Die Löcher können z.B. mit Heisswasser oder Waschlauge gut von oben gereinigt werden und ermöglichen über viele Presszyklen einen guten Molkedurchfluss.
Der Deckel weist eine gute Wärmeisolation auf und infolge der Wärmeausdehnung beim Pressen liegt sein Umfang dicht an der inneren Wandung der Käseform an.
Die Herstellkosten des Pressdeckels sind vergleichsweise gering.
[0010] Vorbekannte Pressdeckel bestehen zum Beispiel aus einem steifen Deckelblech aus Stahl, in Form und Abmessungen dem inneren Querschnitt einer Käseform entsprechend und einem, an der Unterseite des Deckelblechs angeordneten, dünnen Lochblech. Das Deckelblech weist zudem eine Anzahl grösserer Öffnungen zum Abfluss von Molke beim Abpressen von Käserohmasse auf.
In den ungelochten Bereichen des Deckelblechs der vorbekannten Pressdeckel können sich Molke- und Käsereste oder andere Verunreinigungen ablagern, die nur schwer entfernbar sind.
[0011] Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart.
An der Oberseite des Pressdeckels beträgt der Durchmesser der Löcher bevorzugt ca. 0,4 mm und an der Unterseite nur ca. 0,2 mm.
Einfach herstellbar sind die Löcher zum Beispiel durch das Einschlagen von Nadeln, wobei nur die Nadelspitzen den Deckel durchschlagen.
Mit dieser Lösung wird eine Haarbildung auch bei hochgepresstem Käse vermieden.
[0012] Bevorzugt ist für den Pressvorgang eine separate, versteifende Rippenstruktur oder ein Pressstern auf den Pressdeckel geführt aufsetzbar, die dem Pressdeckel die notwendige Steifigkeit verleiht und bevorzugt aus einem rostfreien Stahl besteht.
[0013] Auf der Oberseite des Pressdeckels sind mehrere, übliche Ösen mit mindestens zwei verschiedenen Höhen angeordnet. In diesen ist der Pressstern geführt und dies ermöglicht zugleich ein schräges abziehen des Pressdeckels von der gepressten Käserohmasse mit geringer Kraft, wobei auch die Elastizität des Deckelmaterials selbst genutzt wird.
[0014] Die Wandung der Käseform selbst ist einteilig und bevorzugt im Übergangs- und Bodenbereich an der äusseren Wand mit einer Rippenstruktur versehen.
[0015] Bei runden Formen erstrecken sich einzelne Rippen bevorzugt strahlenförmig bzw. radial von der Längsachse der Form ausgehend über den Boden bis in den Bereich der Mantelwand oder auch bis zum oberen Rand der Mantelwand. Bevorzugt werden die Rippen im Bodenbereich durch ringförmig angeordnete Querrippen, wobei mehrere Ringe mit unterschiedlichen Durchmessern beabstandet voneinander vorgesehen sein können.
[0016] Die Festigkeit und die Stabilität der Käseform werden erhöht, der Boden ist visuell kontrollierbar, insbesondere bzgl. Hygiene und Reinigung. Die bisher übliche Doppelwand des Bodens kann dadurch entfallen, was es auch ermöglicht, auf das einblasen von Luft zur Ablösung des Käselaibs zu verzichten.
[0017] Die Rippen sind so dimensioniert, dass die Aussenmasse bestehender Kassetten für die Aufnahmen von Käseformen unverändert bleiben können.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen die
<tb>Fig. 1 :<SEP>eine runde Käseform in einer Kassette,
<tb>Fig. 2 :<SEP>einen erfindungsgemässen Pressdeckel für die Käseform nach Fig. 1 ,
<tb>Fig. 3 :<SEP>den Pressdeckel nach Fig. 2 im Querschnitt (Ausschnitt),
<tb>Fig. 4 :<SEP>einen Pressdeckel nach Fig. 2 mit aufgesetztem Pressstern.
[0019] Käseformen 12 (Fig. 1 ) aus Metall gelangen in bekannten, nicht dargestellten Kassettenpressen zum Einsatz. Eine solche Kassettenpresse dient in an sich bekannter Weise dem flüssigkeitsverringernden Pressen von Käserohmasse. Sie umfasst
[0020] Ein erfindungsgemässer Pressdeckel 1 (Fig. 2 ) für eine runde Käseform 12 umfasst einen kreisrunden Deckel 2 aus einem lebensmittelzugelassenen Kunststoff, der in Form und Abmessungen dem inneren Querschnitt der Käseform 12 entspricht und der mit einer Vielzahl von, in Achsrichtung des Deckels verlaufenden Löchern 6 versehen ist. Die Löcher 6 sind konisch und dicht hinter- und nebeneinander angeordnet. Sie bilden eine konische Feinstperforation. An der Oberseite des Deckels 2 beträgt der Durchmesser der Löcher 6 ca. 0,4 mm und an der Unterseite 3 nur ca. 0,2 mm, so dass eine Haarbildung beim Abpressen der Käserohmasse weitestgehend vermieden werden kann.
[0021] Der Abstand zwischen zwei Löchern 6 ist bevorzugt geringer als 1/3 der Dicke des Deckels 2. Die Dicke des Deckels 2 beträgt im gewählten Beispiel lediglich 8 mm. Die Unterseite 3 des Deckels 2 ist strukturiert, die Oberseite hingegen glatt.
[0022] Durch die dichte Anordnung der konischen Löcher 6 ist der Pressdruck gering und die Molke kann gut nach oben durch die Löcher 6 abfliessen.
[0023] Auf der Oberseite des Deckels 2 sind drei Ösen 4 mit u-förmigen Haken 5 in mindestens zwei verschiedenen Höhen angeordnet. Dies ermöglicht ein schräges und schonendes abziehen des Pressdeckels 1 von der gepressten Käserohmasse.
[0024] Der Pressdeckel 1 ist für den Pressvorgang mit einem separaten, Pressstern 7 aus einem rostfreien Stahl verbindbar, der auf der Oberseite des Pressdeckels 1 aufsetzbar ist, und ihm so die notwendige Steifigkeit, insbesondere beim Pressen von Hartkäse verleiht.
[0025] Der Pressstern 7 umfasst einen Aussenring 8 und radial angeordnete Rippen 9, die strahlenförmig von der Längsachse 11 resp. einem Achsstück 10 ausgehend bis zum Aussenring 8 verlaufen. Der Pressstern 7 ist in den u-förmigen Haken 5 der Ösen 4 geführt, wozu der Aussenring 8 beweglich in diesen Haken 5 gehalten ist.
[0026] Die runde Käseform 12 gemäss Fig. 1 umfasst einen zylindrischen Mantel 14 mit einem oberen Korb 13 und einen Boden 16, der bis in den Übergangsbereich der äusseren Mantelwand hinein mit einer Rippenstruktur 15 versehen ist. Längsrippen erstrecken sich radial, von der Längsachse 11 ausgehend über den Boden 16 und fortgesetzt als Mantelrippen bis in den Bereich der Mantelwand. Die Enden der Mantelrippen sind mit einem Mantelring verschweisst. Die Längsrippen sind im Bodenbereich mit Ringen Stoff- und/oder formschlüssig verbunden, wobei mehrere Ringe mit unterschiedlichen Durchmessern, beabstandet voneinander vorgesehen sind. Ein innerer Ring begrenzt die Ausdehnung der Längsrippen zur Längsachse 11 hin.
[0027] Die Rippen können mittels Punktschweissung mit dem Mantel und Boden verbunden sein. Hierzu weisen die Rippen dann vorstehende Nasen auf und an jeder Nase wird punktgeschweisst. Trotz des einteiligen Bodens 16 und Mantels 14 weisen die Käseformen 12 eine hohe Festigkeit, insbesondere zur Aufnahme der Presskräfte auf. Die Rippen sind so dimensioniert, dass die Aussenmasse bestehender Kassetten 6 für die Aufnahmen von Käseformen 12 unverändert bleiben können.
[0028] Die einzelnen Käseformen 12 werden in an sich bekannter Weise im Bodenbereich von Kassetten 6 (Fig. 1 ) angeordnet. Eine Kassette 6 besteht zumindest aus einem Rahmen, der aus Streben, an denen Antriebszentrierzapfen zum Aufnehmen und Wenden der Kassette 6 sowie Zentrierzapfen für die Wanne resp. den Spannrahmen vorgesehen sind.
[0029] Zumindest der Mantel 14 der Käseform 12 besteht aus einem Lochblech. Die Lochung muss der Bedingung genügen, dass der Molkeabfluss geringer ist als der Zufluss an Käserohmasse. Nur so ist gewährleistet, dass sich der Käsebruch immer unterhalb des Molkespiegels befindet. Und nur so können Lufteinschlüsse (Blindeinschüsse) im Käse vermieden werden.
[0030] Für hoch zu pressenden Käse, d. h. Hartkäse besteht die Mantelwand und ggf. auch der Boden 16 aus Feinlochblech Conidur®. Infolge der spezifischen Lochung kann die Bildung von «Haaren» vermieden werden, wie sie bei Kunststoffformen oder normalen, dickeren Lochblechen auftritt. Bei einer Abpressung von Weichkäse oder Halbhartkäse könnte hingegen eine konventionelle Lochung ausreichend sein. Das Lochblech kann unterhalb des Korbs 13 einen Molkerand mit einer gröberen Lochung als der übrige Mantel 14 aufweisen, insbesondere bei der Herstellung von Hartkäse. Bei weicherem Käse ist eine unterschiedliche Lochung des Mantels 14 nicht zwingend.
[0031] Für den Pressvorgang wird der Pressdeckel 1 mit dem Pressstern 7 spielbehaftet im Bereich des Korbes 13 auf die Käserohmasse in der Käseform 12 aufgesetzt. Infolge der beim Abpressen der Molke entstehenden Wärme dehnt sich Deckel 2 aus und liegt dichtend an der inneren Mantelwand der Käseform 12 an, so dass im weiteren Verlauf des Pressvorgangs Käsebruch nicht mehr zwischen der inneren Mantelwand und dem Umfang des Deckels 2 austritt.
Bezugszeichenliste
[0032]
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Claims (8)
1. Pressdeckel für eine Käseform, insbesondere für eine Käseform (12) aus Metall oder Kunststoff mit einem runden oder viereckigen Querschnitt, wobei der Pressdeckel (1) in Form und Abmessungen dem inneren Querschnitt der Käseform (12) entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass er einen runden Deckel (2) aus einem Kunststoff umfasst, der mit einer Vielzahl von, in Achsrichtung des Deckels (2) verlaufenden, konischen Löchern (6) versehen ist, deren Durchmesser an der Unterseite des Deckels (2) kleiner als an der Oberseite des Deckels (2) ist.
2. Pressdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen zwei Löchern (6) weniger als 1/3 der Dicke des Deckels (2) beträgt.
3. Pressdeckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Deckels (2) weniger als 10 mm, vorzugsweise 8–9 mm beträgt.
4. Pressdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der der Durchmesser der Löcher (6) an der Oberseite des Deckels (1) ca. 0,4 mm und an der Unterseite (3) ca. 0,2 mm beträgt.
5. Pressdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite (3) des Deckels (2) strukturiert und die Oberseite des Deckels (2) glatt ist.
6. Pressdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ihm ein Pressstern (7) zuordenbar ist, der einen Aussenring (8) und radial angeordnete Rippen (9) umfasst, die über den Mittelpunkt bevorzugt strahlenförmig von der Längsachse (11) ausgehend bis zum Aussenring (8) verlaufen.
7. Pressdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressstern (7) bevorzugt aus einem rostfreien Stahl besteht.
8. Pressdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressstern (7) auf der Oberseite des Deckels (2) mittels Ösen (4) geführt anordenbar ist.
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2014
- 2014-01-09 CH CH00019/14A patent/CH709104A2/de not_active Application Discontinuation
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