CH709115A2 - Streckgerät zum Strecken des Rückens. - Google Patents

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Abstract

Der erfindungsgemässe Streckapparat besteht aus einer Bodenplatte mit einem darauf höhenverstellbaren Mast, an dessen oberen Ende eine Liege montiert ist. Die Liege ist um eine horizontale Achse schwenkbar auf dem höhenverstellbaren Mast gelagert. Es sind verstellbare Rückhaltemittel (35) für die Achselhöhlen an einem verschiebbaren Schlitten auf der Kopfseite der Liege angebaut, und die Rückhaltemittel (32) für die Füsse sind an einem verschiebbaren Schlitten auf der Fussseite der Liege angebaut. Am Fussende der Liege ist eine senkrecht zur Liege verlaufende Standfläche an derselben gebildet. Eine Griffstange (23) für das manuell gesteuerte Schwenken der Liege ist an der Vorderseite des oberen Mastteils angelenkt. Die verschiebbaren Schlitten sind mitsamt den Rückhaltemitteln (32, 35) auf der Liege mittels Seilzügen und Umlenkrollen an den Schlitten (33, 34) und dem Mast durch das Schwenken der Liege um die Horizontallage gekoppelt auseinander bewegbar und umgekehrt wieder gegeneinander hin bewegbar. Durch das Wippen um die Horizontallage der Liege kann der Rücken abwechselnd gestreckt und wieder entlastet werden.

Description

[0001] Die Erfindung betrifft ein Streckgerät zum selbständigen Strecken des eigenen Rückens. Viele Menschen leiden an Rückenschmerzen und eine Streckung ihres Rückens auf einem Streckbett bringt ihnen Erleichterung. Doch herkömmliche Streckbetten sind zu wenig bedienerfreundlich und sind oftmals nicht alleine bedienbar, sodass eine zu behandelnde Person das Streckbett also nicht alleine wirksam benützen kann, sondern ein Therapeuten oder eine Hilfsperson nötig ist.
[0002] Die Aufgabe dieser Erfindung ist es deshalb, ein Streckgerät zum Strecken des Rückens anzugeben, welcher höchst einfach und angenehm in der Anwendung ist, variabel für verschiedene Körpergrössen einstellbar ist, und mittels dessen die Streckung des Rückens vom Benutzer selbst während der Anwendung sehr fein dosierbar ist.
[0003] Die Aufgabe wird gelöst von einem Streckapparat, bestehend aus einer Bodenplatte mit einem darauf höhenverstellbaren Mast, an dessen oberen Ende eine Liege montiert ist, und der sich dadurch auszeichnet, dass die Liege um eine horizontale Achse schwenkbar auf dem Mast gelagert ist, dass verstellbare Rückhaltemittel für die Achselhöhlen und Fussknöchel auf je einem Schlitten vorhanden sind, wobei diese Schlitten auf der Liege in Längsrichtung derselben rollbar gelagert sind, und am Fussende der Liege eine senkrecht zur Liege verlaufende Standfläche ausgebildet, und eine Griffstange für das manuell gesteuerte Schwenken der Liege vorhanden ist, wobei die Rückhaltemittel auf der Liege mittels Seilzügen und Umlenkrollen an den Schlitten und dem Mast durch das Schwenken der Liege um die Horizontallage gekoppelt auseinander bewegbar und umgekehrt wieder gegeneinander hin bewegbar sind.
[0004] In den Zeichnungen wird dieses Streckgerät und seine Einzelteile gezeigt und nachfolgend beschrieben, wobei auch die Funktion des Streckgerätes erklärt und erläutert wird.
[0005] Es zeigt: <tb>Fig. 1<SEP>Das Streckgerät in perspektivischer Ansicht mit seinem funktionellen Aufbau für das Schwenken der Liege, das Verfahren der darauf verschiebbar angeordneten Schlitten, sowie für das Verändern der Länge der Liege für verschieden grosse Personen; <tb>Fig. 2<SEP>Das komplette Streckgerät in perspektivischer Ansicht mit den Polstern auf der Liege, die auf den beiden längs verschiebbaren Schlitten angebracht sind; <tb>Fig. 3<SEP>Das Streckgerät von der Seite her gesehen, bereit für die Benützung; <tb>Fig. 4<SEP>Das Streckgerät von der Seite her gesehen, nach dem Aufsteigen einer Person zu dessen Benützung; <tb>Fig. 5<SEP>Das Streckgerät von der Seite her gesehen, beim Schwenken der Liege in die Horizontallage, auf halbem Schwenkweg; <tb>Fig. 6<SEP>Das Streckgerät von der Seite her gesehen, beim Wippen der Liege um die Horizontallage herum, und dadurch beim wohldosierten Strecken und Entlasten des Rückens.
[0006] Die Fig. 1 zeigt den Grundaufbau dieses Streckgerätes. Es beinhaltet eine Bodenplatte 9 mit höhenverstellbaren Füssen, sodass diese bei nicht ganz ebenen Böden für eine satte Auflage eingestellt werden können, damit das Streckgerät absolut wackelfrei auf dem Fussboden steht. Auf der Bodenplatte 9 steht ein Mast, welcher hier aus zwei Vierkantprofilen besteht. Das im Innenmass grössere bildet einen unteren Mastteil 8, das im Innenmass kleinere Vierkantprofil bildet den oberen Mastteil 6, welcher im unteren Mastteil 8 steckt und geführt ist und aus diesen nach oben teleskopisch herausfahrbar ist. Am oberen Ende des oberen Mastteils 6 ist ein grosses Umlenkrad 3 mit zwei Seilnuten montiert. Seine Achse ist von zwei Schenkeln getragen, die hier schiefwinklig zum oberen Mastteil 6 an diesem befestigt sind. Die Liege besteht aus einer Basisplatte 14, sowie zwei auf dieser Basisplatte 14 in Längsrichtung zur Liege verschiebbar geführten Schlitten 11,15. Der hier untere Schlitten 11 läuft auf den Rollen 18 und ist für die Beine bestimmt, der obere Schlitten 15 rollt auf den Rollen 2 und ist für den Oberkörper bestimmt. Die Basisplatte 14 ist über zwei starre, senkrecht von ihr nach unten abstehende Schenkel an der Achse des grossen Umlenkrades 3 angelenkt. Damit ist die Liege aus Basisplatte 14 mit ihren beiden Schlitten 11,15 insgesamt um die Achse des Umlenkrades 3 schwenkbar und kann somit aus der hier gezeigten, annähernd vertikalen Lage in eine Horizontallage und etwas darüber hinaus geschwenkt werden. An den beschriebenen Elementen des Streckgerätes gibt es eine Reihe weiterer Komponenten, die dazu dienen, dass die Höhenverstellung, das Schwenken der Liege sowie auch das synchrone Verfahren der Schlitten zueinander hin oder voneinander weg mit wenig Kraft und geschmeidig erfolgen kann. Hierzu dient ein Seilzug mit einem Stahlseil 5, welches ab einer Seilklemme 7 am oberen Mastteil 8 zunächst nach unten und dann um eine Umlenkrolle 19 führt, die ebenfalls am oberen Mastteil 6 montiert ist. Von dieser Umlenkrolle 19 aus führt das Stahlseil 5 nach oben, um eine Umlenkrolle 4, die am oberen Ende des oberen Mastteils 6 montiert ist, und von dort in der gezeigten Ansicht im Uhrzeigersinn um das grosse Umlenkrad 3 herum und von diesem aus an den unteren Schlitten 11, an dessen Unterseite eine Umlenkrolle 12 montiert ist. Um diese Umlenkrolle 12 ist das Stahlseil 5 geführt, und hernach zu einer Seilklemme 1 am oberen Schlitten 15. Auf der andere Seite dieser Seilklemme 15 führt das Stahlseil 5 weiter um eine Umlenkrolle 16 am oberen Schlitten 15, und dann zurück über das grosse Umlenkrad 3 mit seinen zwei Seilnuten. Um dieses Rad ist das Stahlseil 5 aus dem gezeigten Betrachtungswinkel im Uhrzeigersinn geführt und dann an eine kleine Umlenkrolle 4 auf der hinteren Seite des oberen Mastteils 6 geführt, und um diese in der gezeigten Ansicht im Gegenuhrzeigersinn herum, und von dort schliesslich hinunter in den unteren Mastteil 8 wo das Seilende des Stahlseils 5 über einen Seilspanner 20 befestigt ist.
[0007] Die Einstellung der Lagehöhe der Liege erfolgt durch das teleskopische Ausziehen des Mastes mit seinen beiden Mastteilen 8,6, was von einer Gasdruckfeder 21 unterstützt wird, wie solche auf für die Heckklappen an Autos verbaut werden. So wird das Gewicht der Liege praktisch neutralisiert und mit nur wenig Kraftaufwand lässt sich der Mast aus- und einfahren. In einer eingestellten Höhe wird die Liege gesichert, wie das anhand der nächsten Figur noch aufgezeigt wird. Das Bild in Fig. 1 zeigt also nur das Grundgerüst für die Höhenverstellung und das Verschwenken der Liege in die Horizontallage, sowie für das Verschieben der Schlitten 11,15 am unteren und oberen Ende der Liege. Der Seilzug mit seinem Stahlseil 5 und seinen beiden fest verklemmten Enden ist so ausgelegt und geführt, dass die Schlitten 11,15 sich immer synchron zueinander bewegen, also gemeinsam gegeneinander hin verschoben werden, oder aber gemeinsam von einander weggefahren werden. Sie werden wie später erklärt wird auch in diesem Sinne verschoben, dass die Liege höchst einfach an die Grösse einer bestimmten Person angepasst werden kann. Diese einmal für eine Person eingestellten Positionen der Schlitten 11,15 bleiben danach erhalten, auch wenn die gesamte Liege um die Achse des Umlenkrades 3 geschwenkt wird, und sie bleiben auch erhalten, egal wie die Höhe der Liege durch Verstellung des Mastes zuvor eingestellt wurde.
[0008] Die Fig. 2 geht weiter ins Detail und zeigt, dass auf den Schlitten besondere Polster 33,34 montiert sind. Auf dem unteren Schlitten ist ein zweiteiliges Polster 33 für die beiden Beine montiert, und auf dem oberen Schlitten ein Polster 34 für den Oberkörper, welches sich in der Mitte nach unten zwischen die Beinpolster 33 fortsetzt. Die einander gegenüberliegenden Ränder der Polster 33,34 sind gegenüber der Längsrichtung der Liege abgeschrägt. Beim Verschieben der Schlitten gegeneinander werden die Polster 33,34 passgenau zusammengeschoben, und beim Auseinanderverschieben der Schlitten kommen sie in die Lage wie in der Fig. 2 gezeigt. Am hier unteren Ende der Liege ist diese in eine Standfläche 31 bzw. ein Trittbrett ausgeformt, auf welches in der gezeigten Position der Liege getreten werden kann. Oberhalb dieser Standfläche 31 sind die Rückhaltelemente 32 für die Fussknöchel zu sehen. Es handelt sich hierbei für jeden Fuss um ein Paar von gepolsterten Rollen. Der Benutzer tritt zum Beispiel zunächst mit seinem ersten Fuss aussen zwischen die beiden Rollen und stellt den Fuss auf die Standfläche 31 ab. Hernach folgt das Gleiche mit dem anderen Fuss. Er steht dann auf der Standfläche 31 und die beiden gepolsterten Rollen umschliessen seine Unterschenkel knapp oberhalb des Fussknöchels. Am oberen Ende der Liege ist ein Brustpolster 22 in Form eines Querträgers zur Liege angeordnet, der mit dem oberen Schlitten verbunden ist und daher insgesamt auf der Liege in Längsrichtung der Liege verschiebbar ist. Unterhalb dieses Querträgers ragen zwei Rohrbogen auf der Liege nach oben, ähnlich Gabelzinken, wobei diese auch gepolstert sind. Diese Gabelzinken bilden die Achselstützpolster 35, wie das noch klar wird, wenn weiter unten der Gebrauch des Streckgerätes erklärt wird. Die beiden Achselstützpolster 35 können am Querträger des Brustpolsters 22 gegen aussen dank eines Synchronmechanismus zueinander jeweils in entgegengesetzter Richtung verschoben werden, um verschiedene Torusbreiten einstellen zu können.
[0009] Sowohl das Brustpolster 22 wie auch die Achselstückpolster 35 sind also auf der Liege mitsamt dem oberen Schlitten in Längsrichtung der Liege verschiebbar, wobei ihre Verschiebung dank der ausgeklügelten Seilverbindung die genau komplementäre, entgegengerichtete Verschiebung des unteren Schlittens mit den Rückhalteelementen 32 für die Fussknöchel bewirkt bzw. erzwingt. Weiter sieht man anhand dieser Fig. 2 zwei Gasdruckfedern zwischen dem oberen Bereich des oberen Mastteils und er Liege angeordnet. Diese Gasdruckfedern unterstützen das Schwenken der Liege um die Drehachse des Umlenkrades 3, sodass beinahe ein Drehmomentausgleich sichergestellt ist und das Schwenken und Zurückschwenken der Liege mit wenig Kraftaufwand bzw. mit einem geringen aufzubringenden Drehmoment erfolgt.
[0010] Auf der im Bild linken Seite des oberen Mastteils, das heisst vorne am oberen Mastteil, ist eine Griffstange 23 angelenkt. Auf dieser gekrümmten Griffstange 23 ist ein Schieber 25 verschiebbar gelagert, und er trägt die beidseits abstehenden Handgriffe 24, und die Griffstange 23 ist von einer Gasdruckfeder 26 abgestützt, sodass ihr Gewicht neutralisiert ist. An der gegenüberliegenden Rückseite des unteren Mastteils ist eine Zahnschiene 30 montiert, an welcher ein Arretierhebel 29 mit seinem vorderen Rastzahn einrastet. In Ruhelage, wenn kein Benutzer auf der Standfläche 31 steht, ist dieser Arretierhebel 29 von der Zahnschiene 30 weggeschwenkt. Er wird erst in dem Moment über eine Mechanik eingerastet, wenn der Schwenk- bzw. Kippvorgang der Liege eingeleitet wird, wie das nachfolgend beschrieben wird.
[0011] Die Fig. 3 zeigt das Streckgerät von der Seite her gesehen in Ausgangslage. Man erkennt, dass der Arretierhebel gelöst ist. in dieser Position wird das Streckgerät vom Benutzer bestiegen. Er nähert sich hierzu im Bild von rechts und tritt mit einem ersten Fuss auf die Standfläche 31, wobei er hierzu seine Fesseln von der Aussenseite her zwischen die Fusspolster schiebt. Diese werden dadurch auseinandergeschoben. Danach setzt der Benutzer den anderen Fuss in gleicher Weise auf die Standfläche. Als Nächstes betrachtet man am besten die Fig. 4 . Der Benutzer öffnet die Achselstützpolster 35, indem er die beiden von ihnen gebildeten Zinken horizontal auseinanderschiebt, was mit einem Mechanismus erfolgt, der das synchrone Bewegen der beiden Zinken sicherstellt, bis der Benutzer gerade mit seinem Oberkörper zwischen dieselben passt und mit seiner Brust auf dem oberen Schlitten anlehnen kann. Dann hebt er den Querbalken mit dem Brustpolster 22 an, bis die Achselstützpolster 35 unter direkt unter seinen Achselhöhlen zu liegen kommen, wie das in der Fig. 4 gezeigt ist. Gleichzeitig mit dem Anheben des Querbalkens mit dem Brustpolster 22 wird dadurch auch der obere Mastteil 6 in einem bestimmten Verhältnis, das durch den Seilzug gegeben ist, aus dem unteren Mastteil 8 herausgezogen, sodass das ganze Streckgerät automatisch an die Körpergrösse des Benutzers angepasst ist. Ein grosser Benutzer benötigt eine Schwenkachse, die höher liegt als ein kleiner Benutzer.
[0012] Im nächsten Schritt erfasst der Benutzer die Griffe 24 an der Griffstange 23 und zieht sich mitsamt der Liege, an der er jetzt anlehnt, gegen die Griffstange 23. Dadurch wird durch die mechanische Verbindung der Arretierhebel mit seinem Zahn an der Zahnschiene eingerastet. Beim sich an die Griffstange 23 Heranziehen wird in der Folge die Liege gekippt und schwenkt kontrolliert gegen ihre Horizontallage hin, wie das die Fig. 5 zeigt, wo der halbe Schwenkweg schon zurückgelegt wurde. Die ganze Schwenkbewegung ist jedoch von der Gasdruckfeder 17 zwischen der Liege und dem oberen Mastteil 6 gedämpft und kann daher ganz sachte erfolgen, unter 100%iger Kontrolle des Benutzers. Er steuert die Schwenkung mit den Griffen 24 an der Griffstange 23. Je mehr er diese an der Griffstange 23 nach vorne schiebt, umso rascher erfolgt die Schwenkung in die Horizontallage.
[0013] Schliesslich erreicht der Benutzer die Horizontallage auf der Liege. Gleichzeitig werden die Griffe 24, die an einem Schieber an der Griffstange 23 verschiebbar sind, gegen das Ende der Griffstange 23 geschoben. Diese Position ist in Fig. 6 gezeigt. Und in dieser Position erfolgt nun das eigentliche Strecken des Rückens, nämlich indem der Benutzer, indem er sich an den Griffen 24 hält, mit der Liege etwas vor- und rückwärts wippt. Wenn er vorwärts wippt, werden im Mass der Wippbewegung in Vorwärtsrichtung die beiden Schlitten infolge der Schwenkung der Liege um den Mast durch den Seilzug auseinandergeschoben. Die Fusspolster 32 und die Achselstützpolster 35 vergrössern ihren Abstand zueinander - der Rücken des Benutzers wird gestreckt. Umgekehrt, wenn der Benutzer sich von den Griffen 24 wegstösst, so wird dadurch eine Schwenkung der Liege in der Gegenrichtung, also im Bild im Uhrzeigersinn ausgelöst. Diese Schwenkung der Liege um den Mast hat infolge der Seilzugverbindungen die Wirkung, dass die beiden Schlitten mit dem Achselstützpolster 35 und dem Fusspolster 32 zueinander hin geschoben werden, was zu einer Entlastung des Rückens führt. Der Benutzer kann also durch ganz leichte und sehr gut kontrollierbare Wippbewegungen seinen Rücken stossweise strecken, genauso wie es ihm gerade wohl tut. Er hat die Streckung jederzeit vollständig unter Kontrolle und kann jederzeit sofort entspannen, falls ihm eine Streckung zu stark wird. Einige Wippbewegungen genügen in vielen Fällen, um eine sehr deutliche Erleichterung herbeizuführen und eine Verkrampfung im Rückenbereich wohltuend zu lösen.
Ziffernverzeichnis
[0014] <tb>1<SEP>Seilklemme oben <tb>2<SEP>Schlittenrolle oben <tb>3<SEP>Grosses Umlenkrad <tb>4<SEP>Umlenkrolle <tb>5<SEP>Stahlseil <tb>6<SEP>Mastteil oben <tb>7<SEP>Seilklemm am Mast <tb>8<SEP>Mastteil unten <tb>9<SEP>Bodenplatte <tb>10<SEP>Höhenverstellbare Füsse <tb>11<SEP>Schlitten unten, Fussseite <tb>12<SEP>Umlenkrolle am Schlitten unten <tb>13<SEP>Seilklemme unten <tb>14<SEP>Basisplatte der Liege <tb>15<SEP>Schitten oben, Kopfseite der Liege <tb>16<SEP>Umlenkrolle Schlitten oben <tb>17<SEP>Dämpfer Basisplatte <tb>18<SEP>Schlittenrolle unten <tb>19<SEP>Umlenkrolle <tb>20<SEP>Seilspanner <tb>21<SEP>Dämpfer am Mast <tb>22<SEP>Brustpolster <tb>23<SEP>Griffstange <tb>24<SEP>Handgriff <tb>25<SEP>Schieber <tb>26<SEP>Dämpfer für Griffstange <tb>27<SEP>Mechanismus Breiteneinstellung <tb>28<SEP>Feder <tb>29<SEP>Arretierhebel <tb>30<SEP>Zahnschiene <tb>31<SEP>Standfläche <tb>32<SEP>Fusspolster <tb>33<SEP>Polster am Schlitten fussseitig <tb>34<SEP>Polster am Schitten kopfseitig <tb>35<SEP>Achselstützpolster

Claims (7)

1. Streckapparat, bestehend aus einer Bodenplatte (9) mit einem darauf höhenverstellbaren Mast (6,8), an dessen oberen Ende eine Liege montiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Liege um eine horizontale Achse schwenkbar auf einem höhenverstellbaren Mast (6,8) gelagert ist, dass verstellbare Rückhaltemittel (35) für die Achselhöhlen an einem verschiebbaren Schlitten (15) auf der Kopfseite der Liege angebaut sind, und die Rückhaltemittel (32) für die Füsse an einem verschiebbaren Schlitten (11) auf der Fussseite der Liege, und am Fussende der Liege eine senkrecht zur Liege verlaufende Standfläche an derselben gebildet ist, und eine Griffstange (23) für das manuell gesteuerte Schwenken der Liege an der Vorderseite des oberen Mastteils (6) angelenkt ist, wobei die verschiebbaren Schlitten (15,11) mitsamt den Rückhaltemitteln (32,35) auf der Liege mittels Seilzügen und Umlenkrollen an den Schlitten (33,34) und dem Mast (6,8) durch das Schwenken der Liege um die Horizontallage gekoppelt auseinander bewegbar und umgekehrt wieder gegeneinander hin bewegbar sind.
2. Streckapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast (6,8) aus einem unteren Mastteil (8) und einem darin teleskopisch geführten oberen Mastteil (6) besteht, und die Liege um eine Horizontalachse schwenkbar ist, welche ein Umlenkrad mit zwei Seilnuten aufweist, und die Seilführung des Stahlseils (5) ab einer Seilklemme (7) am oberen Mastteil (6) nach unten führt, dann um eine Umlenkrolle (19) am unteren Ende des oberen Mastteils (6) geführt ist, dann um eine Umlenkrolle (4) am oberen Ende des oberen Mastteils, dann auf der Kopfseite der Liege durch eine dortige Seilklemme und dann um das Umlenkrad (3), dann um eine Umlenkrolle (12) am Fussseitigen Schlitten (11) der Liege, von dort um eine Umlenkrolle (16) am kopfseitigen Schlitten (15) der Liege, und schliesslich gegenläufig, das heisst von hinten um das Umlenkrad (3) am oberen Mastteil (6) und schliesslich an einen Seilspanner im unteren Mastteil (8).
3. Streckapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten (11,15) auf der Liege rollengelagert sind.
4. Streckapparat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkmechanismus und somit die Schwenkbewegung der Liege auf dem Mast (6) mittels Gasdruckfedern gedämpft ist, welche zwischen der Liege und dem Mast (6) wirkend eingebaut sind.
5. Streckapparat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffstange (23) nach vorne gekrümmt ist, mit einem Schieber versehen ist, an dem zwei Griffe (24) links und rechts abstehen, wobei die Griffstange (23) mittels einer Gasdruckfeder mit dem oberen Mastteil (6) verbunden ist, zur Kraft-Neutralisierung und Kraft-Dämpfung.
6. Streckapparat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten (15,11) mit Postern versehen sind, die formschlüssig ineinander verfahrbar oder verschiebbar sind.
7. Streckapparat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Mastteil (6) ein Arretierhebel (29) angelenkt ist, welcher mit seinem Rastzahn in eine Zahnschiene (30) am unteren Mastteil einrastbar ist, wobei die Verrastung mittels einer Mechanik durch das Verschwenken der Liege aktivierbar ist.
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