CH709591A2 - Duschkabinenauskleidung. - Google Patents

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Abstract

Es soll eine Duschkabinenauskleidung zur Auskleidung mindestens einer Duschkabinenwand einer Duschkabine (2) geschaffen werden, welche einfach, schnell und kostengünstig anbringbar ist, womit ein wasserabweisender Effekt mit wenig Aufwand erreicht wird. Dies wird dadurch erreicht, dass die Duschkabinenauskleidung mindestens ein Verkleidungsblech (202, 202´) umfasst, welches an der Duschkabinenwand vollflächig fugenlos und damit ohne Bildung einer Fuge auf der Fläche der Duschkabinenwand stoffschlüssig befestigbar ist.

Description

Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung beschreibt eine Duschkabinenauskleidung für mindestens eine Duschkabinenwand einer Duschkabine, ein Verfahren zur Auskleidung einer Duschkabine mit mindestens einer Duschkabinenwand unter Verwendung einer Duschkabinenauskleidung, sowie eine Duschkabine.
Stand der Technik
[0002] Duschkabinen in Badezimmern bzw. Nassräumen sind heute in der Regel mit einer Lage Fliesen, insbesondere Keramikfliesen oder Natursteinplatten ausgekleidet, um die Duschkabinenwände bzw. den Innenraum des Badezimmers vor Spritzwasser zu schützen. Einzelne Fliesen unterschiedlicher Formgebung werden vollflächig von Fugen beabstandet in unterschiedlichen Ausrichtungen auf den Duschkabinenwänden verteilt unlösbar befestigt. Zur Erreichung möglichst gleich dicker Fugen werden Fliesenkreuze eingesetzt, welche den Abstand benachbarter Fliesen definieren. Nachdem der Fliesenkleber getrocknet ist, müssen die Fugen gesäubert werden, was beispielsweise mit einem Holzkeil geschehen kann. Danach kann ein Fugenmörtel auf der Fliesenfläche verteilt werden und mit einem Fugengummi in die Fugen gedrückt werden. Überschüssiger Fugenmörtel muss danach mit einem Gummiwischer abgezogen werden. Ein angetrockneter Schleier kann dann später mit einem feuchten Schwamm entfernt werden. Anschlussfugen zwischen den Fliesen und der Duschtasse werden schlussendlich mittels einer dauerelastischen Dichtmasse, in der Regel Silikon, angebracht, sodass kein Wasser hinter die verlegten Fliesen dringen kann.
[0003] Das beschriebene bekannte Verfahren zur Auskleidung einer Duschkabine ist mit einer Vielzahl von Arbeitsschritten unter Verwendung einiger Spezialwerkzeuge verbunden. Entsprechend ist die Auskleidung einer Duschkabine eine kostspielige und zeitintensive Arbeit.
[0004] Aber auch im Betrieb einer aus dem Stand der Technik bekannten Duschkabinenauskleidung bestehend aus einzelnen Fliesen, stören die auf der Fläche der verkleideten Duschkabinenwand ausgebildeten Fugen oftmals. Schimmel und Kalk setzen sich bevorzugt in den Fugen fest und müssen von Zeit zu Zeit mühsam entfernt werden.
Darstellung der Erfindung
[0005] Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt eine Möglichkeit zu schaffen, mindestens eine Duschkabinenwand einer Duschkabine mit einer wasserabweisenden Auskleidung einfach, schnell und kostengünstig auszustatten. Es soll eine Duschkabinenauskleidung geschaffen werden, welche zu weniger hartnäckigen Schimmel- und Kalkablagerungen führt.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe durch die Verwendung einstückiger Verkleidungsbleche, die jeweils vollflächig eine Duschkabinenwand der Duschkabine abdeckend auf der Duschkabinenwand unlösbar befestigt werden. Fugen auf der Fläche der Duschkabinenwand werden dabei vermieden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0007] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachstehend im Zusammenhang mit den anliegenden Zeichnungen beschrieben. <tb>Fig. 1<SEP>zeigt eine perspektivische Ansicht einer Duschkabine mit zwei jeweils mit einem Edelstahlblech als Verkleidungsblech verkleideten Duschkabinenwänden in einem Badezimmer. <tb>Fig. 2<SEP>zeigt eine perspektivische Ansicht auf zu verkleidende Duschkabinenwände zur Illustration des Auskleidungsverfahrens der Duschkabine aus Fig. 1 . <tb>Fig. 3<SEP>zeigt eine perspektivische Ansicht zweier Edelstahlbleche vor dem Einbau mit Aussparungen für die Armatur bzw. Ornamenten zur ästhetischen Gestaltung der Verkleidungsbleche.
Beschreibung
[0008] Die Duschkabinen 2, welche erfindungsgemäss ausgekleidet werden oder bereits ausgekleidet sind, befinden sich üblicherweise in einem Badezimmer 1 bzw. einem Nassbereich 1. Die Duschkabine 2 wird dabei von mindestens einer Wand 10 gebildet, welche hier, wie weiter unten erläutert wird, mit einem Verkleidungsblech 202 ausgekleidet wird. Die Abschnitte der Wände 10, 10 ́, welche einen Teil der Duschkabine 2 bilden werden hier als Duschkabinenwand 21, 21 ́ bezeichnet.
[0009] Beispielhaft ist hier eine Duschkabine 2 in den Fig. 1 und 2 beschrieben, welche von zwei Wänden 10, 10 ́ umgebend in einem Badezimmer 1 gebildet wird. Denkbar wäre aber auch eine dritte feststehende Wand. Um die Duschkabine 2 abzuschliessen, werden entsprechend viele Zusatzwände, wie Glaswände, wasserfeste Vorhänge, Schiebe- oder Schwenktüren benötigt, womit eine zum Raum hin geschlossene Duschkabine 2 ausbildbar ist. Am Fuss der Duschkabine 2 und damit auf dem Fussboden des Badezimmers 1 ist eine Duschtasse 20 oder Duschwanne 20 mit einem Abfluss 200 angeordnet. Hier ist ein erstes Verkleidungsblech 202 an einer verdeckten ersten Duschkabinenwand 21 von der Duschtasse 20 in Richtung Zimmerdecke befestigt. Damit ist das Verkleidungsblech 202 vollflächig die Duschkabinenwand 21 verdeckend unlösbar befestigt.
[0010] Ein zweites Verkleidungsblech 202 ́ ist eine zweite Duschkabinenwand 21 ́ abdeckend angeordnet. Dabei ist eine Armatur 201 von der zweiten Duschkabinenwand 21 ́ wegragend durch das zweite Verkleidungsblech 202 ́ geführt und das zweite Verkleidungsblech 202 ́ unlösbar an der zweiten Duschkabinenwand 21 ́ befestigt. Beide Verkleidungsbleche 202, 202 ́ sind auf die jeweils zugeordnete Duschkabinenwand 21, 21 ́ geklebt und bilden eine Duschkabinenauskleidung. Damit kein Spritzwasser hinter die Verkleidungsbleche 202, 202 ́ und an die Duschkabinenwände 21, 21 ́ gelangen kann, sind in Randbereichen Dichtungsfugen 2020 zwischen der Duschtasse 20 und den Verkleidungsblechen 202, 202 ́ mit einer dauerelastischen Dichtmasse gefüllt. Auch eine Längsfuge 2020 ́ zwischen den beiden Verkleidungsblechen 202, 202 ́ ist mit einer dauerelastischen Dichtmasse versiegelt. Wenn nur ein Verkleidungsblech 202 an einer Duschkabinenwand 21, 21 ́ angeordnet wird, dann ist entsprechend die Fuge zwischen Verkleidungsblech 202 und benachbarter Duschkabinenwand 21 als Längsfuge 20201 zu betrachten.
[0011] Auf der, der Duschtasse 20 abgewandten Seite der Verkleidungsbleche 202, 2021 ist die Dichtungsfuge 2020 zwischen Verkleidungsblech 202, 202 ́ und Wand 10, 10 ́ umlaufend abgedichtet.
[0012] Erfindungsgemäss ist die Duschkabinenwand 21 vollflächig von einem Verkleidungsblech 202 bedeckt, sodass die Duschkabinenwand 21 auf ihrer Fläche fugenlos verkleidet ist. Für jede Duschkabinenwand 21 wird hier aus praktischen Gründen jeweils nur ein Verkleidungsblech 202 zur Abdeckung genutzt. Dieses eine Verkleidungsblech 202 ist vergleichsweise einfach zu montieren und es müssen keine auf der Fläche der Duschkabinenauskleidung verlaufenden Zwischenfugen nachträglich verfugt werden.
[0013] In der Praxis erfolgt die Auskleidung einer Duschkabine 2 wie folgt. In einem ersten Schritt findet eine Vorbehandlung der Oberfläche der mindestens einen Duschkabinenwand 21, 2T statt, wobei dafür gesorgt wird, dass die Oberfläche der Duschkabinenwand 21, 2V eben, sauber, fettfrei und trocken ist. Wenn die Oberfläche der Duschkabinenwand 21, 2V bei einer Renovierung einer bestehenden Duschkabine 2 Fliesen-, Kleber- und/oder Mörtelreste aufweisen sollte, sind diese vollständig zu entfernen.
[0014] Da eine Klebeverbindung zwischen der Oberfläche der Duschkabinenwand 21, 21 ́ und einer Rückseitenfläche der Verkleidungsbleche 202, 202 ́ erreicht werden soll, muss die mit der Duschkabinenwand 21, 2T zu verbindende Rückseitenfläche der Verkleidungsbleche 202, 202 ́ ebenfalls sauber, fettfrei und trocken sein.
[0015] Falls nötig wird zur Vorbehandlung der Duschkabinenwand 21, 21 ́ und der Rückseitenfläche der Verkleidungsbleche 202, 202 ́ ein lösemittelhaltiger Reiniger, Haftvermittler bzw. Voranstrich, auch als «primer» bezeichnet, verwendet, welcher den späteren Klebeprozess erleichtert.
[0016] Anschliessend werden mehrere Streifen eines doppelseitigen Klebebands 203 voneinander beabstandet auf die vorbereitete Oberfläche der Duschkabinenwand 21, 21 ́ aufgebracht. Bevorzugt wird das doppelseitige Klebeband 203 in mehreren Längsstreifen, wie in Fig. 2 dargestellt angeordnet.
[0017] Zwischen den Längsstreifen wird anschliessend ein Flüssigkleber 204, bevorzugt auf Silikonbasis aufgebracht. Hier ist der Flüssigkleber 204 zwischen den Längsstreifen in Form von zick-zack- bzw. Schlangenlinien aufgebracht, womit eine möglichst gleichmässige Benetzung der Oberfläche mit Flüssigkleber 204 erreichbar ist. Die Menge des Flüssigklebers 204 muss derart gewählt sein, dass die Rückseitenfläche der Verbindungsbleche 202 ausreichend flächig benetzt wird. Das doppelseitige Klebeband 203, sowie der Flüssigkleber 204 müssen um einen Wasseranschluss 11, sowie aus der Duschkabinenwand 21 herausragende Armaturenhalterungen 12 herumlaufend angeordnet werden.
[0018] Im nächsten Schritt werden die Verkleidungsbleche 202, 202 ́ auf den jeweiligen Duschkabinenwänden 21, 21 ́ klebend befestigt. Die Verkleidungsbleche 202, 202v werden auf der Duschkabinenwand 21, 21 ́ platziert und mit den Rückseitenfläche aufliegend angedrückt. Die Verkleidungsbleche 202, 202 ́ werden dabei auf das doppelseitige Klebeband 203 gepresst, wodurch ein Anpressdruck des Verkleidungsbleches 202, 202 ́ auf die Duschkabinenwand 21, 210 resultiert und ein Spalt zwischen der Oberfläche der Duschkabinenwand 21, 21 ́ und der Rückseitenfläche des Verbindungsbleches 202, 202 ́ definiert gehalten wird. Der Flüssigkleber 204 verteilt sich grossflächig zwischen Verbindungsblech 202, 202 ́ und Duschkabinenwand 21, 2V durch den Anpressdruck. Durch Verwendung des doppelseitigen Klebebandes 203 ist keine weitere Fixierung der Verbindungsbleche 202, 202 ́ auf der Duschkabinenwand 21, 21 ́ nötig.
[0019] Nach der Befestigung sollte der Flüssigkleber 204 für etwa vierundzwanzig Stunden trocknen. Nach dem Trocknen kann die Armatur 201 bzw. die Armaturen 201 befestigt werden.
[0020] Die Dichtungsfugen 2020 zwischen den Verkleidungsblechen 202, 202 ́ und der Duschtasse 20, sowie oberhalb der Verkleidungsbleche 202, 202 ́ werden anschliessend mit Dichtmasse verfugt. Falls nötig kann auch der Spalt zwischen Armatur 201 und Verkleidungsblech 202 ́ mit Dichtmasse versehen werden.
[0021] Die dauerelastische Dichtmasse ist ebenfalls silikonbasiert und im Handel erhältlich. Entscheidend ist, dass die Verkleidungsbleche 202, 202 ́ gedichtet befestigt sind und damit kein Wasser zwischen Verkleidungsblech 202, 202 ́ und Duschkabinenwand 21, 21 ́ eindringen kann.
[0022] In Fig. 3 sind zwei Verkleidungsbleche 202, 202 ́ vor der Befestigung an Duschkabinenwänden 21, 21 ́ dargestellt. Bevorzugt werden Edelstahlbleche als Verkleidungsbleche 202, 202 ́ verwendet. Die Dicke derartiger zur Auskleidung geeigneter Edelstahlbleche liegt zwischen etwa 1.2 mm und 1.7 mm. Bevorzugt werden Edelstahlbleche mit 1.5 mm Dicke verwendet. Edelstahlbleche sind in unterschiedlichen Ausführungen kommerziell erhältlich, wobei die Oberfläche poliert, gebürstet, geschliffen oder andersartig aufgeraut sein kann. Erhältliche Edelstahlbleche werden entgratet und meist foliert versandt und sind direkt nach Erhalt verwendbar. Aufgrund ihrer Korrosions- und Säurebeständigkeit altern die Edelstahlbleche kaum und sind einfach zu reinigen, da die Edelstahlbleche auf ihrer Fläche fugenlos ausgestaltet sind und die Duschkabinenwand 21, 21 ́ entsprechend auf ihrer Fläche fugenlos ist.
[0023] Das erste Verkleidungsblech 202 ist hier beispielhaft mit Ornamenten 2022 versehen, die einen besonderen optischen Eindruck bewirken. Derartige Ornamente 2022 können mittels unterschiedlicher Verfahren auf der Oberfläche der Edelstahlbleche angebracht sein, beispielsweise mittels Laserbehandlung. Die Ornamente können dabei auf nahezu unbegrenzte Art und Weise gestaltet sein. Auch Einzelanfertigungen der Ornamente gemäss Kundenwunsch sind ohne weiteres möglich.
[0024] Das zweite Verkleidungsblech 202 ́ ist zur Auskleidung der Duschkabinenwand 21 ́ an welcher die Armaturen 201 angeordnet sind, vorgesehen. Entsprechend sind Armaturenaussparungen 2021 aus dem Verkleidungsblech 202 ́ ausgespart. Durch diese Armaturenaussparungen 2021 werden Wasseranschluss 11 und Armaturenhalterungen 12 geführt, bevor das Verkleidungsblech 202 ́ flächig auf der Duschkabinenwand 21 ́ verklebt fixiert wird.
[0025] Die hier beschriebene Duschkabine 2 kann im Innen- und Aussenbereich benutzt werden und weist vollflächig wasserabweisende Verkleidungsbleche 202, 202 ́ auf, sodass Duschkabinenwände 21, 21 ́ mit reduzierter Fugenzahl erreicht sind.
[0026] Da Edelstahlbleche zur Auskleidung als Verkleidungsbleche 202, 202 ́ verwendet werden, welche Licht gut reflektieren, kann in der ausgekleideten Duschkabine 2 mit wenig einfallendem Licht eine spezielle ästhetische Beleuchtung erreicht werden. Wie Versuche gezeigt haben, sind die Reflexionseigenschaften auch bei stark aufgerauten Oberflächen noch ausreichend vorhanden.
[0027] Neben der einfachen Reinigung der Verkleidungsbleche 202, 202 ́ und damit der Duschkabine 2 aufgrund reduzierter Fugenzahl, können Hilfsmittel, beispielsweise Halterungen und Ablagen für Seife, Duschgel, Shampoo oder Bürsten, sowie Haltegriffe einfach in der Duschkabine 2 befestigt werden. Bohrungen, die Verkleidungsbleche 202, 202 ́ querend und in die Duschkabinenwand 21, 21 ́ führend, können einfach angeordnet werden und dienen zur einfachen Montage von Halterungen und Ablagen.
[0028] Es könnten auch ferromagnetische Aufkleber auf der der Duschkabinenwand 21, 21 ́ zugewandten Rückseitenfläche der Verkleidungsbleche 202, 202 ́ angeordnet sein, an welchen im montierten Zustand der Verkleidungsbleche 202, 202 ́ Hilfsmittel durch Magnetkräfte an der in die Duschkabine 2 weisenden Seite der Verkleidungsbleche 202, 202 ́ befestigbar sind.
[0029] Zur Befestigung der Verkleidungsbleche 202, 202 ́ müssen Flüssigkleber 204 verwendet werden, welche ohne Wärmeeinwirkung verfestigt werden können. Die Viskosität muss geeignet sein, sodass der Flüssigkleber 204 nach dem Auftragen auf die Duschkabinenwand 21, 21 ́ nicht zu stark aufgrund der Schwerkraft verläuft. Als bevorzugt geeignet haben sich Silikonklebstoffe, auf Silikon basierende Klebstoffe gezeigt, welche eine zusätzliche Dichtwirkung aufweisen. Es ist ausserdem eine dauerelastische Verklebung erreichbar, welche eine spannungsausgleichende Verklebung verschiedener Materialien erlaubt.
Bezugszeichenliste
[0030] <tb>1 Badezimmer/Nassbereich <tb><SEP>10, 10 ́ Wand <tb><SEP>11 Wasseranschluss <tb><SEP>12 Armaturenhalterung <tb>2 Duschkabine <tb><SEP>20 Duschtasse / Duschwanne 200 Abfluss <tb><SEP><SEP>200 Abfluss <tb><SEP><SEP>201 Armatur <tb><SEP><SEP>202, 202 ́ Verkleidungsblech (Edelstahlblech) <tb><SEP><SEP><SEP>2020 Dichtungsfuge <tb><SEP><SEP><SEP>2020 ́ Längsfuge <tb><SEP><SEP><SEP>2021 Armaturenaussparung <tb><SEP><SEP><SEP>2022 Ornament <tb><SEP><SEP>203 doppelseitiges Klebeband 204 Flüssigkleber <tb><SEP><SEP> <tb><SEP>21, 21 ́ Duschkabinenwand

Claims (11)

1. Duschkabinenauskleidung für mindestens eine Duschkabinenwand (21, 2T) einer Duschkabine (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Duschkabinenauskleidung mindestens ein Verkleidungsblech (202, 202 ́) umfasst, welches an der mindestens einen Duschkabinenwand (21, 21 ́) unter Vermeidung von Fugen auf der Fläche des mindestens einen Verkleidungsbleches (202, 202 ́) stoffschlüssig befestigbar ist.
2. Duschkabinenauskleidung nach Anspruch 1, wobei das mindestens eine Verkleidungsblech (202, 202») ein Edelstahlblech (202, 202 ́) mit einer polierten, gebürsteten oder aufgerauten Oberfläche ist.
3. Duschkabinenauskleidung nach Anspruch 1, wobei das mindestens eine Edelstahlblech (202, 202x) eine Dicke zwischen 1.2 mm und 1.7 mm aufweist.
4. Duschkabinenauskleidung nach Anspruch 1, wobei das mindestens eine Verkleidungsblech (202, 202 ́) Armaturenaussparungen (2021) aufweist, durch welche Armaturen (201) an einer Duschkabinenwand (21, 21 ́) führbar sind.
5. Verfahren zur Auskleidung einer Duschkabine (2) mit mindestens einer Duschkabinenwand (21, 21 ́) unter Verwendung einer Duschkabinenauskleidung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Schritte: – Vorbehandlung der Oberfläche der Duschkabinenwand (21, 21 ́) – Anbringung eines doppelseitigen Klebebandes (203) auf der präparierten Duschkabinenwand (21, 21 ́) – Verteilung eines Flüssigklebers (204) auf der Duschkabinenwand (21, 21 ́) zwischen dem doppelseitigen Klebeband (203), – Positionieren eines Verkleidungsbleches (202, 202 ́) mit einer Rückseitenfläche auf der präparierten Duschkabinenwand (21, 21 ́) und – Anpressen des Verkleidungsbleches (202, 202 ́) und Verbindung mit dem doppelseitigen Klebeband (203) und dem Flüssigkleber (204), sodass eine stoffschlüssige Verbindung erreicht wird – Abwarten des Trocknungsvorganges des Flüssigklebers (204) und – abschliessendes Verfugen der Dichtungsfugen (2020) und einer Längsfuge (2020 ́) zwischen mehreren Verkleidungsblechen (202, 202 ́) oder zwischen Verkleidungsblech (202) und benachbarter Duschkabinenwand (21, 21 ́).
6. Verfahren zur Auskleidung einer Duschkabine (2) nach Anspruch 5, wobei bei der Vorbehandlung der Oberfläche der mindestens einen Duschkabinenwand (21, 21 ́) eine saubere fettfreie und trockene Oberfläche durch Verwendung eines lösemittelhaltigen Reinigers, Haftvermittlers bzw. Voranstriches erzeugt wird.
7. Verfahren zur Auskleidung einer Duschkabine (2) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, wobei auch die Rückseitenfläche des Verkleidungsbleches (202, 202 ́) vor dem Verkleben mit einem lösemittelhaltigen Reiniger, einem Haftvermittler oder einem Voranstrich präpariert wird.
8. Verfahren zur Auskleidung einer Duschkabine (2) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei das doppelseitige Klebeband (203) in voneinander beabstandeten Längsstreifen auf der präparierten Duschkabinenwand (21, 2V) angeordnet aufgebracht wird.
9. Verfahren zur Auskleidung einer Duschkabine (2) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei der Flüssigkleber (204) zwischen den Streifen des doppelseitigen Klebebandes (203) in Form von zick-zack- bzw. Schlangenlinien aufgebracht wird.
10. Verfahren zur Auskleidung einer Duschkabine (2) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei der verwendete Flüssigkleber (204) ein Kleber auf Silikonbasis ist, wodurch eine dauerelastische und spannungsausgleichende stoffschlüssige Verbindung erreichbar ist.
11. Duschkabine (2) mit mindestens einer Duschkabinenwand (21, 21 ́) welche mit einer Duschkabinenauskleidung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4 versehen ist.
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