CH710872B1 - Dichtelement und Reparaturschelle. - Google Patents
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Abstract
Um ein Dichtelement (5) für eine Reparaturschelle, die zum Abdichten mindestens eines undichten Bereichs eines zum Leiten von Fluid, insbesondere von Flüssigkeit und/oder von Gas, ausgebildeten Rohrs ausgebildet ist, wobei das Dichtelement (5) zwischen dem Rohr und einem zum Umhüllen des undichten Bereichs des Rohrs ausgebildetem Dichtkörper der Reparaturschelle verspannbar ist und wobei das Dichtelement (5) mindestens ein Lippendichtelement (8) aufweist, sowie um eine Reparaturschelle mit einem derartigen Dichtelement (5) derart weiterzubilden, dass eine besonders einfache und schnelle Handhabung ermöglicht wird, wird vorgeschlagen, dass das Lippendichtelement (8) totraumfrei an dem Rohr anordbar ist und dass das Lippendichtelement (8) dazu ausgebildet ist, den undichten Bereich des Rohrs unterbrechungsfrei umlaufend zu umschließen.
Description
Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dichtelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Reparaturschelle gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 5.
Stand der Technik
[0002] Erdverlegte Rohre können nach einigen Jahren auf Grund von Korrosionslöchern undicht werden. Die Entstehung dieser Löcher wird meist begünstigt durch eine nicht fachgerechte Verlegung und Einbettung der Rohre, Duktilgussrohre der ersten Generation, die nur ein geringes Schutzpotential gegenüber inneren und äußeren Einflüssen aufweisen, oder durch Unterlagshölzer auf metallischen Rohroberflächen, die nicht sachgemäß vor der Eindeckung der Rohre entfernt wurden. Diese Locher und die umgebenden Korrosionsschäden sind typischerweise meist nur auf einer Seite des Rohres lokalisiert und in der Länge begrenzt. Die axiale Länge der Außen-Korrosionslöchern entspricht meist der Länge der verwendeten Unterlagshölzer.
[0003] Reparaturschellen zeichnen sich dadurch aus, dass sie über ein bestehendes Rohr montiert werden können, ohne dass das Rohr aufgetrennt werden muss.
[0004] Aus der Druckschrift DE 10 2012 101 553 A1 ist ein manschettenartiges Dichtelement bekannt, welches dazu ausgebildet ist zwei Rohre dichtend miteinander zu verbinden. Dieses Dichtelement ist im Querschnitt ringförmig ausgebildet und kann deswegen nicht von der Seite auf ein Rohr angebracht werden sondern muss von einem Rohrende aus axial über das Rohr gezogen werden.
[0005] Ein Dichtelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Reparaturschelle gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 5 ist aus der Druckschrift DE 82 28 939 U1 bekannt. Dieses Dichtelement ist im Querschnitt nach Art eines offenen Kreises ausgebildet, hat also zwei offene Enden. Dieses Dichtelement wird derart um das defekte Rohr angeordnet, dass es den gesamten Umfang des Rohrs ummantelt. Das Dichtelement wird, wie bei einem Verband, um den gesamten Umfang des Rohrs angeordnet. Zum Verspannen des Dichtelementes wird ein schellenartiges Spannelement um den gesamten Umfang des Dichtelements angeordnet. Mittels Spannschrauben sind die Enden dieses Spannelements zueinander hin bewegbar, wodurch der Umfang des Spannelements verkleinerbar ist.
Darstellung der Erfindung:Aufgabe,Lösung,Vorteile
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Dichtelement der eingangs genannten Art sowie eine Reparaturschelle der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass eine besonders einfache und schnelle Handhabung ermöglicht wird.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Dichtelement mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen sowie durch eine Reparaturschelle mit den im Anspruch 5 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in den jeweiligen abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet.
[0008] Erfindungsgemäß ist das Lippendichtelement totraumfrei am Rohr anordbar, insbesondere totraumfrei mit dem Rohr verbindbar. Dabei ist der Begriff totraumfrei in Bezug auf die Durchströmung zu sehen. Als Totraum wird vorliegend ein Raum bezeichnet, in dem das Fluid steht. Vorliegend ist ein Totraum also ein Fluid gefüllter Bereich, der nicht von dem Fluid durchflossen wird.
[0009] Das Lippendichtelement ist derart ausgebildet, dass Fluid, welches aus dem undichten Bereich des Rohrs austritt, den zwischen dem Rohr und dem Lippendichtelement angeordneten und von dem Lippendichtelement umschlossenen Bereich durchfließt. Somit wird der dem Rohr zugewandte und von dem Lippendichtelement umgebene Bereich von dem aus dem Rohr austretenden Fluid durchflossen, und es können sich keine Bakterien an den Wandungen des Dichtelements oder des Rohrs festsetzen und vermehren.
[0010] Um das Lippendichtelement totraumfrei mit dem Rohr zu verbinden, weist das Lippendichtelement mindestens ein totraumfreies Profil auf. Beispielsweise kann das Lippendichtelement aus mindestens einer Oberlippe und mindestens einer Unterlippe gebildet sein, wobei in Gebrauchsstellung des Lippendichtelements die Oberlippe und die Unterlippe sich nicht beruhren. Das Lippendichtelement ist also vorzugsweise als offenes Lippendichtelement ausgebildet.
[0011] Ein weiteres wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, dass das Lippendichtelement den undichten Bereich des Rohrs unterbrechungsfrei umlaufend umschließt. Das Lippendichtelement ist also als geschlossenes Element ausgebildet, das den undichten Bereich des Rohrs umlaufend umschließt.
[0012] Beispielsweise kann das Lippendichtelement aus mindestens einem geschlossenen Band, etwa aus einem geschlossenen Doppelband, gebildet sein.
[0013] Vorteilhafterweise hat das Lippendichtelement sowohl auf Überdruck wie auf Unterdruck wirkende Lippenelemente oder Lippendichtungen, welche den undichten Bereich des Rohrs oder die Schadenstelle im Rohr umlaufend und unterbrechungsfrei umschließen. Die Lippendichtungen sind derart ausgebildet, dass sie sowohl bei im Rohr anliegendem Überdruck als auch bei im Rohr anliegendem Unterdruck den undichten Bereich des Rohrs rundherum dichtend umgeben.
[0014] So kann das Lippendichtelement mindestens eine lippenartig geformte, insbesondere sich bogenförmig in eine vom Dichtkörper abgewandte Richtung erstreckende, und in Gebrauchsstellung dichtend zwischen dem Dichtkörper und dem Rohr verpresste erste Lippendichtung und mindestens eine lippenartig geformte, insbesondere sich bogenförmig in eine vom Dichtkörper abgewandte Richtung erstreckende, und in Gebrauchsstellung zwischen dem Dichtkörper und dem Rohr verpresste weitere Lippendichtung aufweisen. Beispielsweise kann das Lippendichtelement aus einem geschlossenen und ununterbrochenen Lippendichtung-Doppelband gebildet sein.
[0015] Die erste Lippendichtung ist vorteilhafterweise symmetrisch, insbesondere im Wesentlichen spiegelsymmetrisch, zur weiteren Lippendichtung angeordnet. So kann die erste Lippendichtung dazu ausgebildet sein bei im Rohr herrschendem Überdruck dichtend am Rohr anzuliegen. Die weitere Lippendichtung kann dazu ausgebildet sein bei im Rohr herrschendem Unterdruck dichtend am Rohr anzuliegen. Die erste Lippendichtung, insbesondere die erste Lippe, kann also auf Überdruck wirken und die weitere Lippendichtung, insbesondere die weitere Lippe, auf Unterdruck oder umgekehrt.
[0016] Unabhängig hiervon oder in Verbindung hiermit kann das Dichtelement Noppenelemente oder Noppen aufweisen, welche das Volumen des zwischen Dichtung und Rohr eingeschlossenen Fluids, beispielsweise Wassers, minimieren. Diese Noppenelemente reduzieren die Druckfläche des aus dem Rohr austretenden Fluids gegen das Dichtelement wesentlich.
[0017] Damit der vom Lippendichtelement umschlossene Bereich vom Fluid gut durchflossen werden kann, verlaufen vorteilhafterweise um die Noppenelemente unterbrechungsfrei miteinander verbundene Rillen.
[0018] Das Dichtelement ist zum Abdichten des undichten Bereichs des Rohrs ausgebildet und an einer dem Rohr zugewandten Innenseite des Dichtkörpers anordbar. Der Dichtkörper ist zum Umgeben oder zum Umhüllen oder zum Ummanteln des undichten Bereichs des Rohrs ausgebildet und an einer Außenfläche des Rohrs der Reparaturschelle anordbar.
[0019] Das Dichtelement ist vorzugsweise aus mindestens einem galvanisch isolierenden Material, beispielsweise aus Gummi gebildet. Es wird vorzugsweise mittels eines Gießverfahrens hergestellt.
[0020] Die vorliegende Erfindung betrifft des Weiteren eine Reparaturschelle, zum Abdichten mindestens eines undichten Bereichs eines zum Leiten von Fluid, insbesondere von Flüssigkeit und/oder von Gas, ausgebildeten Rohrs, aufweisend
mindestens einen zum Umhüllen des undichten Bereichs des Rohrs ausgebildeten Dichtkorper, insbesondere mindestens ein Mantelelement, beispielsweise mindestens ein Stahlblech, wobei dem Dichtkörper mindestens ein Dichtelement gemäß der vorstehend dargelegten Art zugeordnet ist, und
mindestens einen zum Verspannen des Dichtelements zwischen dem Rohr und dem Dichtkorper ausgebildeten Spannkörper, insbesondere mindestens ein Mantelelementenden-Verbindungselement, etwa mindestens einen Bügel.
[0021] Vorteilhaft weist die Reparaturschelle des Weiteren mindestens ein dem Spannkörper zugeordnetes Anpressdruck-Einstellmittel auf.
[0022] Beispielsweise kann die Reparaturschelle im Wesentlichen aus
dem Dichtkörper, welcher aus einem gebogenen Stahlblech gebildet sein kann,
dem Dichtelement, welches dem Dichtkörper zugeordnet ist und vorzugsweise austauschbar am Dichtkörper anordbar ist,
dem vorzugsweise bügelartigen, beispielsweise keilförmigen, Spannkörper, der auf einer Seite mittels eines gelenkigen Verbindungselements mit dem Dichtkörper verbunden ist und auf der anderen Seite mittels eines lösbaren kraftschlussigen Verschlusselements mit dem Dichtkorper verbunden ist, und
mindestens einem Anpressdruck-Einstellmittel oder mindestens einer Anpressvorrichtung bestehen.
[0023] Ein wesentliches Merkmal eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemaßen Reparaturschelle ist, dass Dichtkörper und Spannkörper zwei voneinander getrennte oder separate Elemente sind.
[0024] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Reparaturschelle der vorliegenden Erfindung umhullt der Dichtkörper nur einen Teilbereich des Umfangs des Rohrs. Dabei ist das Dichtelement ausschließlich im vom Dichtkörper umhüllten Bereich des Rohrs angeordnet. Das Dichtelement umhullt also nicht, wie bei einem Verband, den gesamten Umfang des Rohrs sondern ist, wie bei einem Pflaster, nur an einem Teilbereich des Umfangs des Rohrs angeordnet.
[0025] Der Spannkorper ist dazu ausgebildet den Dichtkörper mit einer senkrecht zur Längsachse der Reparaturschelle gerichteten Kraft zum Spannkörper hin zu ziehen. Auf diese Weise wird das Dichtelement zwischen dem Dichtkörper und dem Rohr verspannt.
[0026] Der Dichtkörper ist vorteilhafterweise im Querschnitt bogenförmig oder teilkreisformig ausgebildet und weist zwei voneinander beabstandete Enden auf. Dies ermöglicht es den Dichtkörper seitlich auf dem Rohr anzubringen.
[0027] Zum Verbinden des Dichtkörpers mit dem Spannkörper weist der Dichtkörper vorteilhafterweise an einem Ende ein gelenkiges Verbindungselement, beispielsweise ein Scharnier auf. Dies ermöglicht es, dass in einer geöffneten Stellung der Reparaturschelle der Dichtkörper und der Spannkörper um eine gemeinsame Drehachse relativ zueinander verdrehbar sind. So kann in der geöffneten Stellung der Reparaturschelle die Reparaturschelle auf einfache Weise an der Außenseite des Rohrs angeordnet werden, ohne das Rohr zu beschädigen oder gar aufzutrennen. Beispielsweise kann zum Anordnen der Reparaturschelle an der Außenseite des Rohrs, die Reparaturschelle in der geöffneten Stellung seitlich auf das Rohr geschoben werden.
[0028] Zum Öffnen und Schließen der Reparaturschelle weist das andere Ende des Dichtkörpers, insbesondere ein zweiter sich axial erstreckender Endbereich des Dichtkörpers, vorteilhafterweise ein kraftschlüssiges Verschlusselement, insbesondere ein Schnappverschlusselement oder ein Klickverschlusselement, auf, das mit einem am Spannkörper angeordneten Gegenstück lösbar verbindbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können also beispielsweise das Stahlblech und der Bügel auf einer Seite mit einem Schnappverschluss oder einem Klickverschluss verbunden werden.
[0029] Zum Regulieren des Anpressdruckes, mit welchem die Reparaturschelle an das Rohr gedrückt wird, weist der Spannkörper vorteilhafterweise mindestens ein Anpressdruck-Einstellmittel auf. Dieses Anpressdruck-Einstellmittel ist dazu ausgebildet den Spannkörper in eine vom Dichtkörper abgewandte Richtung zu drücken. Beispielsweise kann durch Betätigen des Anpressdruck-Einstellmittels dieses Anpressdruck-Einstellmittel auf mindestens ein dem Spannkörper zugeordnetes und zum direkten oder indirekten Aufliegen auf dem Rohr ausgebildetes, beispielsweise metallisches, Auflageelement, gedrückt werden. Dies bewirkt, dass der Spannkörper vom Auflageelement weg gedrückt wird. Dadurch wird der Dichtkörper zum Spannkörper hin und somit ans Rohr gedrückt.
[0030] Beispielsweise kann das Anpressdruck-Einstellmittel mindestens eine Schraube und mindestens eine Kontermutter aufweisen. Durch Drehen der Schraube ist der Schraubenkopf zur Kontermutter hin und von der Kontermutter weg bewegbar. Die Schraube und die Kontermutter sind derart am Spannkörper angeordnet, dass die von der Schraube auf das Auflageelement ausgeübte Kraft oder der von der Schraube auf das Auflageelement ausgeübte Druck zunimmt, je geringer der Abstand zwischen dem Schraubenkopf und der Kontermutter ist.
[0031] Der Spannkörper ist dazu ausgebildet, den Dichtkörper mit einer zum Spannkorper hin gerichteten Kraft zu beaufschlagen. Die Stärke der, vom Spannkorper auf den Dichtkörper ausgeübten, Kraft ist abhängig von der Stärke der, von dem Anpressdruck-Einstellmittel auf das Auflageelement ausgeübten, Kraft. Dieses Zusammenwirken von Spannkörper und Dichtkörper hat den Vorteil, dass Durchmesser-Toleranzen des Rohrs ausgleichbar sind und das Dichtelement trotz Durchmesser-Toleranzen des Rohrs dichtend zwischen dem Rohr und dem Dichtkörper verpressbar ist. Dabei ist der Spannkörper vorteilhafterweise so gestaltet, dass die gesamte Toleranz einer Rohrgroße ausgeglichen wird.
[0032] Das Dichtelement ist vorteilhafterweise als Wechselelement oder als austauschbares Dichtelement ausgebildet. Um ein Austauschen des Dichtelements zu ermöglichen, ist dieses vorteilhafterweise lösbar mit dem Dichtkörper verbindbar. Beispielsweise kann im Stahlblech eine austauschbare Dichtung sitzen. Die Reparaturschelle ist mit einem neuen oder ausgetauschten Dichtelement wiederverwendbar.
[0033] Der Dichtkörper und/oder der Spannkörper und/oder das Rohr können aus elektrisch leitendem Material, insbesondere aus mindestens einem Metall, beispielsweise aus Stahl, etwa aus Stahlblech, gebildet sein. Vorteilhafterweise isoliert die Dichtung den Dichtkörper, der beispielsweise als Stahlband ausgebildet sein kann, galvanisch vom Rohr.
[0034] Unabhängig hiervon oder in Verbindung hiermit ist der Spannkörper vorteilhafterweise so gestaltet, dass keine Punktauflage auf dem Rohr ist sondern dass das Auflageelement an mindestens zwei voneinander beabstandeten oder separaten Auflagebereichen, insbesondere an mindestens zwei voneinander unabhängigen Auflagelinien, auf dem Rohr festliegt. Zum Bereitstellen dieser getrennten Auflagebereiche kann dem Auflageelement ein Auflagekörper zugeordnet sein, wobei der Auflagekörper mindestens zwei voneinander getrennte Auflagebereiche aufweist, die in Gebrauchsstellung der Reparaturschelle direkt am Rohr anliegen. Das Auflageelement kann beispielsweise eine im Längsschnitt im Wesentlichen U-förmige Schiene sein. Das Aufliegen des Auflageelements auf mindestens zwei, vorzugsweise symmetrisch zueinander angeordneten, Auflagebereichen hat den Vorteil, dass die Gefahr des Abrutschens beim Festschrauben der Anpressvorrichtung verhindert wird.
[0035] Vorteilhafterweise wird der Dichtkörper, insbesondere das Stahlblech, durch den Spannkörper, insbesondere den Bügel, mittels des Anpressdruck-Einstellmittels oder der Anpressvorrichtung auf das Rohr gepresst.
[0036] Dichtkörper, Spannkörper und Anpressdruck-Einstellmittel sind an der Außenseite des Rohrs anordbar.
[0037] Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weist ein bogenformig oder teilkreisförmig geformter Dichtkörper zum Fixieren des Dichtelements mindestens zwei Halteelemente und/oder mindestens zwei Klemmelemente auf.
[0038] Die Halteelemente sind vorzugsweise an den einander gegenüberliegenden und im Querschnitt bogenförmigen oder teilkreisförmigen Enden des Dichtkörpers angeordnet. Vorteilhafterweise erstrecken sich die Halteelemente ausgehend von den bogenförmigen oder teilkreisförmigen Enden des Dichtkörpers derart radial nach innen, dass das Dichtelement verrutschsicher zwischen den Halteelementen anordbar ist und in Richtung der Längsachse der Reparaturschelle fixierbar ist.
[0039] Die Klemmelemente sind vorteilhafterweise an zwei sich einander gegenüberliegenden und sich in Längsrichtung des Dichtkörpers erstreckenden axialen Endbereichen des Dichtkörpers, insbesondere an der jeweiligen dem Rohr zugewandten Innenseite der sich axial erstreckenden Endbereiche des Dichtkörpers, angeordnet. Die Klemmelemente sind dazu ausgebildet ein Verrutschen des Dichtelements in Umfangsrichtung des Dichtkörpers zu verhindern.
[0040] Die Reparaturschelle der vorliegenden Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass sie über ein bestehendes Rohr montiert werden kann, ohne dass das Rohr aufgetrennt werden muss. Das Dichtelement der vorstehend dargelegten Art sowie die hier beschriebene Reparaturschelle zeichnen sich aus durch eine besonders einfache und schnelle Handhabung, geringen Einbauplatzverbrauch und eine Installation bei der ein Berühren des Dichtelements mit dem Erdreich im Graben praktisch ausgeschlossen ist. Insbesondere kann die Reparaturschelle ohne Werkzeuge auf das Rohr montiert werden und hält in einem ersten Moment alleine mit Hilfe des lösbaren kraftschlüssigen Verschlusselements, insbesondere des Schnappverschlusses oder des Klickverschlusses, des Spannkörpers und des Dichtkörpers.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0041] Wie bereits vorstehend erörtert, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu wird einerseits auf die dem Anspruch 1 sowie dem Anspruch 5 nachgeordneten Ansprüche verwiesen, andererseits werden weitere Ausgestaltungen, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung nachstehend unter anderem anhand des durch Fig. 1 bis Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0042] Es zeigt:
<tb>Fig. 1<SEP>in isometrischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel für eine Reparaturschelle gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem Ausführungsbeispiel für ein Dichtelement gemäß der vorliegenden Erfindung;
<tb>Fig. 2<SEP>in isometrischer Darstellung die Reparaturschelle aus Fig. 1 mit einem zur galvanischen Isolation zwischen Auflageelement und Rohr ausgebildeten Isolierelement;
<tb>Fig. 3<SEP>in Querschnittdarstellung die Reparaturschelle aus Fig. 1 und
<tb>Fig. 4<SEP>in isometrischer Darstellung das Dichtelement aus Fig. 1.
[0043] Gleiche oder ähnliche Ausgestaltungen, Elemente oder Merkmale sind in Fig. 1 bis Fig. 4 mit identischen Bezugszeichen versehen.
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
[0044] Im anhand Fig. 1 bis Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist eine wiederverwendbare Reparaturschelle gezeigt, die zum Abdichten von örtlich begrenzten Korrosionsschäden an erdverlegten Duktilgussleitungen in der Wasser- und Gasversorgung ausgebildet ist.
[0045] Diese Reparaturschelle besteht aus einem als Dichtkörper ausgebildeten gebogenen oder gewalzten Stahlblech 1, das auf einer Seite ein gelenkiges Verbindungselement, nämlich ein Scharnier 2, aufweist und auf der anderen Seite ein kraftschlüssiges Verbindungselement, nämlich einen Schnappverschluss 3.
[0046] Der Dichtkörper 1 wird mittels eines Spannkörpers 4 geschlossen, der auf der einen Seite mit dem Scharnier 2 verbunden ist und auf der anderen Seite ein Gegenstück zum Schnappverschluss 3 aufweist.
[0047] Auf der Innenseite des gebogenen Dichtkörpers 1 liegt ein auswechselbares Dichtelement 5.
[0048] Der Dichtkörper 1 ist zusätzlich an den beiden Frontseiten derart umgebogen, dass der Dichtkörper 1 ein Halteelement 6 zum Fixieren des Dichtelements 5 in axialer Richtung aufweist. Zusammen mit einem im Bereich des Scharniers 2 zwischen dem Dichtköper 1 und dem Dichtelement 5 angeordneten Klemmelement 7 insbesondere mit einer Leiste, und dem Schnappverschluss 3 wird das Dichtelement 5 so an Ort gehalten. Wobei die Dichtung 5 die galvanische Isolation zwischen dem Dichtkörper 1 und dem Rohr 200 gewährleistet.
[0049] Das Dichtelement 5 selber weist sowohl nach Uber- als auch nach Unterdruck wirkende geschlossen rundum fuhrende Lippendichtungen 8 auf. Die Lippendichtungen 8 werden nirgends unterbrochen und werden durch den Dichtkörper 1 auf dem Rohr 200 fixiert. Die Lippendichtungen 8 nutzen den Druck des Mediums um den notigen Anpressdruck auf dem Rohr 200 zu gewährleisten. Das Dichtelement 5 weist zusätzlich Noppen 9 auf, um das Volumen des eingeschlossenen Mediums zu minimieren.
[0050] Der Spannkörper 4 selber besitzt eine Vorrichtung, um den Dichtkörper 1 fest an das Rohr 200 zu ziehen. Eine mögliche Implementation besteht aus einem im Längsschnitt U-förmigen Auflageelement 10, das mittels, beispielsweise fünf, Schrauben 11 auf das Rohr 200 gepresst wird, gleichzeitig den Spannkörper 4 vom Rohr 200 wegdruckt und somit den, beispielsweise aus Edelstahlblech gebildeten, Dichtkörper 1 fest an das Rohr 200 presst. Der Spannkörper 4 selber hat keine Dichtungsfunktion.
[0051] Die Schrauben 11 liegen alle auf derselben Seite der Reparaturschelle und werden mit Kontermuttern 12 gesichert. Die Schrauben 11 sind in jeder Lage einfach zugänglich und können ohne besonderes Werkzeug angezogen werden.
[0052] Sowohl der Dichtkörper 1 wie auch der Spannkörper 4 weisen je einen Haltegriff 13 auf, welche die Montage vereinfachen.
[0053] Fig. 2 zeigt die Reparaturschelle aus Fig. 1 mit einem dem Auflageelement 10 zugeordneten Isolierelement 17. Dieses Isolierelement 17 ist als Wechselelement ausgebildet.
[0054] Das Isolierelement 17 ist dazu ausgebildet das Auflageelement 10 galvanisch vom Rohr 200 zu isolieren. Das Isolierelement 17 ist in Fig. 1 und Fig. 3 nicht gezeigt.
[0055] Das Isolierelement 17 kann beispielsweise aus Gummi gebildet sein. Beispielsweise kann das Isolierelement 17 eine Gummiunterlage sein, die auf dem U-förmigen Profil des Auflageelements 10 aufbringbar ist. Die Gummiunterlage kann austauschbar sein.
[0056] Das Isolierelement 17 hat selber keine Dichtfunktion. Es dient lediglich der galvanischen Isolation zwischen Auflageelement 10 und Rohr 200.
Bezugszeichenliste
[0057] 1 Dichtkörper, insbesondere bogenartig geformter oder teilkreisförmiger Dichtkörper, beispielsweise Mantelelement, etwa gebogenes oder gewalztes Stahlblech, der Reparaturschelle 100 2 gelenkiges Verbindungselement, insbesondere Scharnier, des Dichtkörpers 1 3 kraftschlüssiges Verschlusselement, insbesondere Schnappverschlusselement oder Klickverschlusselement des Dichtkörpers 1 der Reparaturschelle 4 Spannkörper, insbesondere Mantelelementenden-Verbindungselement, beispielsweise Bügel, etwa zum Schließen des Dichtkörpers 1 ausgebildeter Bügel, wobei der Spannkörper 4 vorzugsweise auf der einen Seite mit dem gelenkigen Verbindungselement 2 verbunden ist und auf der anderen Seite das Gegenstück zum Verschlusselement 3 des Dichtkörpers 1 aufweist 5 Dichtelement, insbesondere Dichtung, beispielsweise an der Innenseite des Dichtkörpers 1 angeordnetes, etwa zur galvanischen Isolation zwischen Dichtkörper 1 und zu reparierendem Rohr 200 ausgebildetes Dichtelement 6 Halteelement zum Fixieren des Dichtelements 5 in axialer Richtung, insbesondere nach radial Innen gebogene Umformung des Dichtkörpers 1 7 Klemmelement, insbesondere Leiste, zum Verhindern einer Bewegung des Dichtelements 5 in Umfangrichtung des Dichtkörpers 1 8 Lippendichtelement des Dichtelements 5 9 Noppenelement, insbesondere Noppen, des Dichtelements 5 10 Auflageelement, insbesondere metallisches Auflageelement, beispielsweise im Längsschnitt U-förmiges Profil oder U-förmige Schiene, das mittels Anpressdruck-Einstellmitteln 11, 12 zum Rohr 200 hin pressbar ist und dabei den Spannkorper 4 vom Rohr 200 weg druckt 11 Anpressdruck-Einstellmittel, insbesondere Schraube 12 weiteres Anpressdruck-Einstellmittel, insbesondere Kontermutter 13 Haltegriff des Dichtkörpers 1 bzw. des Spannkörpers 4 14 erste Auflagefläche oder erster Auflagebereich, insbesondere erste Auflagelinie, des Auflagekörpers 16 15 weitere Auflagefläche oder weitere Auflagebereich, insbesondere weitere Auflagelinie, des Auflagekörpers 16 16 Auflagekörper 17 Isolierelement 18 erste Lippendichtung, insbesondere erste Lippe, des Lippendichtelements 8 19 weitere Lippendichtung, insbesondere weitere Lippe, des Lippendichtelements 8 20 korrespondierende Ausnehmung des Dichtelements 5 für Halteelement 6 des Dichtkörpers 1 22 korrespondierende Ausnehmung des Dichtelements 5 für Klemmelement 7 des Dichtkörpers 1 24 erstes Ende des Dichtkörpers 1 25 zweites Ende des Dichtkörpers 1 26 um die Noppenelemente 9 unterbrechungsfrei verlaufende mindestens eine Rille 200 Rohr, insbesondere Rohrleitung
Claims (10)
1. Dichtelement (5) für eine Reparaturschelle (100), die zum Abdichten mindestens eines undichten Bereichs eines zum Leiten von Fluid, insbesondere von Flüssigkeit und/oder von Gas, ausgebildeten Rohrs (200) ausgebildet ist, wobei das Dichtelement (5) zwischen dem Rohr (200) und einem zum Umhüllen des undichten Bereichs des Rohrs (200) ausgebildetem Dichtkörper (1) der Reparaturschelle (100) verspannbar ist und wobei das Dichtelement (5) mindestens ein Lippendichtelement (8) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lippendichtelement (8) totraumfrei an dem Rohr (200) anordbar ist und dass das Lippendichtelement (8) dazu ausgebildet ist, den undichten Bereich des Rohrs (200) unterbrechungsfrei umlaufend zu umschließen.
2. Dichtelement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lippendichtelement (8) mindestens eine vom Körper des Dichtelements (5) vorstehende, insbesondere sich bogenförmig in eine vom Dichtkörper (1) abgewandte Richtung erstreckende, erste Lippendichtung (18) und mindestens eine vom Körper des Dichtelements (5) vorstehende, insbesondere sich bogenformig in eine vom Dichtkörper (1) abgewandte Richtung erstreckende, weitere Lippendichtung (19) aufweist, wobei die erste Lippendichtung (18) und die weitere Lippendichtung (19) symmetrisch, insbesondere im Wesentlichen spiegelsymmetrisch, zueinander angeordnet sind.
3. Dichtelement gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lippendichtelement (8) sowohl auf Uberdruck wie auf Unterdruck wirkt, insbesondere dass die erste Lippendichtung (18) dazu ausgebildet ist in Gebrauchsstellung des Dichtelements (5) dichtend am Rohr (200) anzuliegen, wenn aus dem undichten Bereich des Rohrs (200) austretendes Fluid diese erste Lippendichtung (18) mit Uberdruck beaufschlagt und die weitere Lippendichtung (19) dazu ausgebildet ist in Gebrauchsstellung des Dichtelements (5) dichtend am Rohr (200) anzuliegen, wenn aus dem undichten Bereich des Rohrs (200) austretendes Fluid diese weitere Lippendichtung (19) mit Unterdruck beaufschlagt.
4. Dichtelement gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch mindestens ein Noppenelement (9), das dazu ausgebildet ist das Volumen von aus dem undichten Bereich des Rohrs (200) austretendem und zwischen dem Dichtelement (5) und dem Rohr (200) eingeschlossenem Fluid zu minimieren.
5. Reparaturschelle (100), zum Abdichten mindestens eines undichten Bereichs eines zum Leiten von Fluid, insbesondere von Flüssigkeit und/oder von Gas, ausgebildeten Rohrs (200),
gekennzeichnet durch
- einen zum Umhüllen mindestens eines undichten Bereichs des Rohrs (200) ausgebildeten Dichtkörper (1), wobei dem Dichtkörper (1) mindestens ein gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4 ausgebildetes Dichtelement (5) zugeordnet ist, und
- einen zum Verspannen des Dichtelements (5) zwischen dem Rohr (200) und dem Dichtkörper (1) ausgebildeten Spannkörper (4).
6. Reparaturschelle (100) gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
- der Dichtkörper (1) nur einen Teilbereich des Umfangs des Rohrs (200) umhüllt und
- das Dichtelement (5) ausschließlich im vom Dichtkörper (1) umhüllten Bereich des Rohrs (200) angeordnet ist.
7. Reparaturschelle gemäß Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannkörper (4) dazu ausgebildet ist den Dichtkörper (1) mit einer senkrecht zur Längsachse der Reparaturschelle (100) gerichteten Kraft zum Spannkörper (4) hin zu ziehen.
8. Reparaturschelle gemäß einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtkörper (1) im Querschnitt teilkreisförmig ausgebildet ist und zwei voneinander beabstandete Enden (24, 25) aufweist.
9. Reparaturschelle gemäß Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein gelenkiges Verbindungselement (2), insbesondere ein Scharnier (2), welches das eine Ende (24) des Dichtkörpers (1) mit dem Spannkorper (4) verbindet.
10. Reparaturschelle gemäß Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch mindestens ein kraftschlüssiges Verschlusselement (3), insbesondere mindestens ein Schnappverschlusselement oder mindestens ein Klickverschlusselement, welches das andere Ende (25) des Dichtkörpers (1) lösbar mit dem Spannkörper (4) verbindet.
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