CH712852A2 - Optimierte Zeit-Ablauf Taucheruhr. - Google Patents
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Abstract
Das vorliegende Gesuch beinhaltet einen Positionierungsmechanismus, um die verstrichene Tauchzeit genau zu messen. Technisches Gebiet der Erfindung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ummantelungsgerät für eine Taucherarmbanduhr, um die genaue Positionierung des Sekundenzeigers relativ zur Zeit eines Tauchgangs und der Lesung der Count-Down-Zeit, die bleibt, bis zum notwendigen Auftauchmoment zu ermöglichen.
Description
Beschreibung
Beschreibung früherer Techniken [0001] Der Self-Contained Underwater Breathing Apparatus (SCUBA) wurde vom französischen Verteidigungsministerium zur Ausbildung von Kampftauchern bis ins Jahr 1952 eingesetzt. Seit der Initiative von Kapitän Robert Maloubier und Leutnant Claude Riffaud engagiert sich die schweizerische Uhrenmanufaktur Blancpain seit 1953 für die Entwicklung einer tauglichen Taucheruhr.
[0002] Um die Sicherheit der Taucher während eines Tauchgangs zu gewährleisten, wurde eine äussere und rotierende Bezel eingesetzt, damit ein Zeichen auf 12:00 mit dem Minutenzeiger den noch verbleibenden Sauerstoff im SCUBA Tank anzeigte. Das Resultat war die Erfindung des Fifty Fathom Modelles. Die dafür verwendete Bezel war und ist das Ur-Modell mit der jede Taucheruhr, jedweder Firma, bis heute ausgestattet wird. Diese Bezel ist das Ur-Modell jeder Taucheruhr.
[0003] Dieses Ur-Modell leitete eine Methode ein um den Anfang eines Tauchgangs zu markieren indem der Beginn des Tauchens indiziert wird. Jedoch wird in dieser Anwendung deutlich, dass das Ur-Modell den genauen Zeitpunkt, um den Taucher vor der Gefahr zu wenigen Sauerstoffes zu schützen, nicht anzeigt und daher den ausfallsicheren Einsatz kostbarer Sauerstoffreserven notwendig macht.
Zusammenfassung der vorliegenden Erfindung [0004] Die vorliegende Erfindung korrigiert die offensichtlichen Nachteile des Ur-Modelles, welches ein kleines Zeichen an einer rotierenden Bezel verwendet um ausschliesslich die Zeit des Tauchbeginns zu markieren. Es kann sein, dass beim Ur-Modelles die Bezel entkoppelt wird, d.h. die Tauchzeit wird verfälscht. Auch kann die Bezel wegen Aufpralls im Wasser verloren gehen, was ebenfalls zum Verlust des Leuchtzeichens führen kann welches die Beginn-Zeit des Tauchganges markiert. Wichtiger noch jedoch, wird mit der vorliegenden Erfindung korrigiert, dass der Taucher keine Markierung der noch zu verbleibenden Tauchzeit vor sich hat, sondern einzig auf sein Gedächtnis angewiesen ist. Mit der vorliegenden Erfindung bewegt sich die Minutenhand während des ganzen Tauchgangs und misst den Verlust des Sauerstoffes im SCUBA Tank. Im Gegensatz, vermag das Ur-Modell den kritischen Zeitpunkt für das Auftauchen nicht zu indizieren.
[0005] Die vorliegende Erfindung korrigiert beide oben genannten Nachteile durch die Herstellung eines Gehäuses für einen Hochpräzisionschronometer der wiederum in einem Wasserfesten Gehäuse (11) die Minuten eines Tauchbeginns bis zur genauen Auftauchzeit misst und indiziert.
[0006] Die Erfindung besteht aus einem Paar zweier gedrehter metallener Gehäuse mit einen beweglichen inneren Zylinder (9, 10) welcher die Uhr-Kapsel (11) ummantelt, und durch einen Zahnrad Verschlussmechanismus (19) gegen ungewolltes Drehen sichert. Dieser Mechanismus, zwischen zwei Behältern, muss durch bewussten nach unten gerichteten Axial-Druck auf einer speziell angefertigten Bezel (10), betätigt werden. Die Bezel umgibt die wasserdichte Uhr-Kapsel welche im Innern gehalten wird. Anders ist es nicht möglich die Uhr-Kapsel zu entkoppeln um die Tauchzeit unter oder über Wasser entweder zu setzen oder zu verändern.
[0007] Jedoch, die grossen Markierungen an der markierten Saphir Bezel (1) des äusseren Gehäuses (2, 3, 4, 5), sind, anders als beim Ur-Modell, unbeweglich. Mehr noch, durch die Depression der konfigurierten Bezel (10) der Uhr-Kapsel, kann die ganze Taucheruhr um 360° in beide Richtungen gedreht werden: nachdem sie vom Zahnrad Befestigungssystem entkoppelt worden ist (19). Dies wird aktiviert um den Minutenzeiger mit den leuchtenden Minuten Markierungen auf dem äusseren starren Gehäuse am Anfang eines Tauchgangs zu Fluchten.
[0008] Wichtig ist, dass in der vorliegenden Erfindung, im Gegensatz zum Ur-Modell, die verstrichene Tauchzeit numerisch sichtbar und ablesbar ist - in verstrichenen Minuten. Der Tauchgang endet immer genau um 12:00, direkt im Sehfeld des Tauchers. Genau wie ein Tauchkompass, ein sogenannter Lubber Line, die Richtung des Ziels des Tauchers von 12:00 Position Nord bis 6:00 Position Süd am Handgelenk anzeigt, so zieht auch die vorliegende Erfindung die Aufmerksamkeit des Tauchers auf das exakte und entscheidende Zeit-Ziel auf der 12:00 Position: auf die Zeit-Schiene.
[0009] Ein Aspekt der Erfindung ist, dass die vielfältigen äusseren Teile des Gehäuses ein schnelles und korrektes Auseinandernehmen und wieder Zusammensetzen des inneren Gehäuses ermöglichen. Durch die Entfernung der Grundplatte (5) Fig. 3C, für die Entfernung des gewundenen Sockels von der Uhr Kapsel, können Restkorrosionen von Meerwasser, Schlick oder Sand aus dem Gehäuse entfernt werden.
[0010] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft das die Mitte, oder der Band-Ring (3) des äusseren Gehäuses leicht während des Reinigens entfernt werden kann, ohne Werkzeuge, dadurch ist es möglich ihn nach einem Tauchgang ab zu streifen und mit einem neuen Band-Ring zu ersetzen, da dieser das Armband mit der Taucheruhr fest verbindet. Dadurch ist es für den Taucher möglich zu wählen ob er mit einem langen Armband aus einem Nassanzug-Tauglichen Material arbeiten will oder ob er das Armband für den Alltagsgebrauch kurz halten will.
Kurzbeschreibung der Bilder [0011]
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt des Ensembles in Richtung 12:00 bis 6:00. Dieser Hauptschnitt ist markiert als 1A und 1B. Der gewinkelte Rehaut (14) resultiert in der Kürzung des Minuten-und Stundenzeigers. Sehen Sie Fig. 5 für den steilen Rehaut und Fig. 8 für die relative Beziehung zum Zifferblatt.
Fig. 2A, 2B, 2C 2D zeigen die vier Komponente des äusseren Gehäuses. Die Nummerierung folgt von aussen nach innen in Bezug zur Position und Zusammensetzung.
Fig. 3A, 3B, 3C zeigen die drei Komponenten der Uhr-Kapsel in vertikaler Bewegung in Beziehung zum äusseren Gehäuse Fig. 2. Die feste innere Grund-Platte (18) hält die Uhr in der innersten Kapsel.
Fig. 4 zeigt das Profil der relativen Position der Uhr-Kapsel, inklusive des Profils der Krone (12) welche innerhalb des innersten Randes der zwei äusseren Gehäuse liegt und geschützt wird vor Beschädigungen des Randes der Fassung.
Fig. 5 ist ein Schnitt der zuerst den steilen Rehaut zeigt, welcher einen grösseren Durchmesser des Zifferblattes erlaubt und auch einen verlängerten Minuten- und Stundenzeiger ermöglicht. Zweitens zeigt dieser Schnitt die relative Positionierung des Uhr-Band-Ringes (3) in Beziehung zum äusseren Profil des Gehäuses.
Fig. 6 zeigt eine Darstellung der Original Blancpain Fifty Fathoms Uhr wie diese 1953 für die fran zösische Marine hergestellt wurde (Auszug aus Blancpain Archivzeichnungen). Da das Ur-Modell den heutigen Stand der Technik darstellt, wurde es gewählt als das kanonische Beispiel zugleich auch den Mangel dieses Modelles exemplarisch aufzeigend,- und zugleich den Auslöser der vorliegenden Erfindung darstellt. Im vorliegendem Blancpain Beispiel wird der Minutenzeiger für einen Tauchgang auf 13 Minuten nach der vollen Stunde gesetzt (markiert im Minutentakt) um 36 Minuten zu Dauern. Jedoch können schlechte Sichtverhältnisse, Schlick im Wasser oder andere Ablenkungen dazu führen, dass das Ende eines Tauchganges übersehen wird, da diese zur 11 Minute stattfindet.
Fig. 7 zeigt den Aufriss der Erfindung. Angezeigt wird der Minutenzeiger der sich gedrehten Uhr-
Kapsel gestellt auf 44 Minuten im Gegenuhrzeigersinn von 12:00. Die Minutenmarkierungen, wie gezeigt, erlauben dem Taucher die verstrichene Zeit genau abzulesen und wichtiger noch: die letzten 15 Minuten des Auftauchens mit genauem Ende auf 12:00 der äusseren Markierung zu lesen (ohne der Notwendigkeit den Reservesauerstoff einzusetzen).
Fig. 8 ein Aufriss der Erfindung, zeigt die gedrehte äussere Öffnungskerbe, der speziell angefer tigten Bezel in Ruheposition auf 12:00, wodurch der Taucher die genaue Position durch Tasten lesen kann um die Uhr-Kapsel zurückzusetzen um nach einem Tauchgang die Uhr wieder normal ablesen zu können. Die verbleibenden Kerben um 6:00, 10:00 und 11:00 illustrieren drei der elf gedrehten Kerben die sich nach innen zum Zifferblatt hin richten und durch Fingerkuppen-Druck nach unten die Uhr-Kapsel von der Zahnradbefestigung lösen.
Ein nicht axialer Druck wird die Uhr-Kapsel niemals von seiner gegenwärtigen Position lösen: ein ausfallsicherer Mechanismus.
[0012] Zusätzlich werden die Auswirkung der beiden Rehaut Winkel zwischen der Oberfläche des Zifferblattes und der Unterseite des Saphirglases gezeigt: Um 10:00 ein kurzer Minutenzeiger und ein sehr kurzer Stundenzeiger illustrieren die Effekte eines 65° Rehaut Winkels (von der Horizontalen ausgehend wie entlang der Peripherie des Zifferblattes gesehen werden kann Fig. 1). Die Vorteile eines steileren 85° Rehaut Winkels sind länger leuchtende Minuten - wie auch Stundenzeiger Fig. 5 um 6:00.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform [0013] Wie die Zeichnungen verdeutlichen, insbesondere Fig. 1A, befindet sich das Uhrwerkgehäuse in der obersten möglichen Position wenn in Gebrauch. Alle Komponente werden dargestellt, inklusive der Krone, der Uhr-Kapsel im Querschnitt, welcher die Bewegung zeigt (20) (30 mm x 5 mm) sowie den Saphir Uhr Kristall (13). In Fig. 1B wird das Uhr Gehäuse in gesenkter Position gezeigt, Phynox Feder (8) in m komprimierter Position, das obere Zahnrad wird vom unteren Zahnrad gelöst, welches die freie Bewegung des Halters und der Uhr Kapsel ermöglicht. Als Arretierung befindet sich die Bais-Platte der Kapsel (18) das innere der Grundplatte (5) des äusseren Gehäuses berührend. Gezeigt werden
Claims (2)
- auch die Drainageöffnungen für Wasser. In dieser Position kann die Uhr 360° gedreht werden um den Minutenzeiger mit dem äusseren Bezel des Gehäuses zu Fluchten, wie in Fig. 7 dargestellt. Ein Nachlassen des Druckes auf der Uhr-Kapsel ermöglicht der Phynox Feder (8) (komprimiert in Fig. 1B) nach oben zu drücken. Somit rastet das Zahnrad wieder ein Fig. 1A und verhindert eine ungewollte Veränderung der Tauchzeit. Einmal eingerastet entkoppeln sich die Zahnräder nicht. Dies ermöglicht eine Verlässlichkeit welche beim Ur-Modell der Taucheruhr nicht vorhanden ist, da ihre äussere Bezel ungewollt drehen kann. Dies verursacht oft das zu frühe Auftauchen des Tauchers der somit u.a. die Koordination mit anderen Tauchern stört. In seltenen Fällen wo beim Ur-Modell der Taucheruhr die äussere Bezel verloren geht, wird der Taucher gezwungen sofort wieder aufzutauchen. Mit der vorliegenden Erfindung ist der Verlust der äusseren Bezel ein Ding der Unmöglichkeit, - auch wenn der Metall- oder Saphireinsatz verloren gehen sollte, - da die Nummern im Metall der Bezel eingraviert sind als eine Sicherungsmassnahme und die Auftauchzeit immer auf 12:00 steht. [0014] Wie in den Zeichnungen von Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 dargestellt, werden die Gewinde und Schraub Verbindungen als schwere Linien entlang der vertikalen Oberfläche ihrer gemeinsamen Ebenen gezeigt. [0015] Ferner zeigt Fig. 6, wie die vorliegende Erfindung im Gegensatz zum Ur-Modell, mit einer äusseren rotierenden Bezel ausgestattet ist, welche von der 12:00 Position im Uhrzeigersinn (aufsteigende Zahlen) fortschreitet: 15 ist auf 3:00 und 30 ist auf 6:00. Die Erfindung kehrt, jedoch die Reihenfolge der Nummerierung (absteigend) dort um, wo sich die 45 Minuten Bezel Markierung auf 3:00 und die 15 Minuten Markierung sich auf 9:00 befindet. Dies erlaubt die direkte Lesbarkeit der j verbleibenden Tauchzeit von der fixierten äusseren Bezel für wie immer kurz oder lang die Tauchzeit sein mag (innerhalb eines 60 Minuten Zeitraumes). [0016] Fig. 2A (2) und Fig. 2C (4) sowie Fig. 2D (5) zeigen die Verbindung der Gewinde welche den Armbandring 2B (3) vor dem ungewollten Verrutschen sichern. Das Ensemble des äusseren Gehäuses setzt sich aus der fixierten oberen Bezel (2), dem Mittelteil (4) sowie dem Band-Ring, geschlossen durch die Grundplatte (5), zusammen. Fig. 2A zeigt auch das obere Zahnrad der gepaarten Einrastung. Das untere Zahnrad ist sichtbar in (20). Der Raum zwischen Fig. 2A und Fig. 2C generiert den Platz der die flach gewundene Edelstahl Phynox Feder einnimmt (8). Fig. 2D stellt die Unterseite dar, welche von Hand entlang der gedrehten Kante angezogen werden, oder auch mit einen einfachen Schüssel, bereitgestellt mit der Uhr, verschlossen werden kann. Fingerspitzen oder der selbe Schlüssel passen auch in den Uhr-Kapsel-Sockel (18), wie Fig. 3C illustriert, um die Uhr aus der Kapsel zu entfernen um die Zeit einzustellen. [0017] Obwohl diese Erfindung hier in bevorzugten Ausführungsform beschrieben worden ist, sollte deutlich sein, dass Veränderungen, Modifikationen oder Additionen, ausgeführt von einem Spezialisten, möglich sind, ohne sich vom Geist und Umfang wie im Anspruch 1 und Anspruch 2 definiert zu entfernen. Die Ausführungsform der Erfindung, wofür ein exklusives Urheberrecht beansprucht wird, wird wie folgt definiert: [0018] Die Ansprüche, welche die Basis dieser Patentanmeldung bilden, sind: Patentansprüche1. Ein Ensemble der drei grundlegenden Elemente 1 Eine Taucheruhr bestehend aus einem äusseren Gehäuse mit einem festen Messring, und einem mittigen Mechanismus, der die Uhr-Kapsel hält, welche drehbar und fixierbar ist.
- 2. In Beziehung zur Taucheruhr im Anspruch 1 : Ein nicht-ausrastender und ausschaltbarer Zahnradmechanismus, manuell aktiviert durch angewandten Druck nach unten auf einen mittleren Mechanismus, der eine Feder komprimiert, wodurch die Drehung der Uhr-Kapsel ermöglicht wird, um die Tauchzeit sicher einzustellen.
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