CH717130A1 - Aufhängevorrichtung und Primärträger zur Präsentation von Gegenständen. - Google Patents

Aufhängevorrichtung und Primärträger zur Präsentation von Gegenständen. Download PDF

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CH717130A1
CH717130A1 CH00164/20A CH1642020A CH717130A1 CH 717130 A1 CH717130 A1 CH 717130A1 CH 00164/20 A CH00164/20 A CH 00164/20A CH 1642020 A CH1642020 A CH 1642020A CH 717130 A1 CH717130 A1 CH 717130A1
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CH00164/20A
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Jerabek Harald
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Abstract

Eine Aufhängevorrichtung (1) zur Präsentation von Gegenständen umfasst eine Mehrzahl von Vertikalprofilen (21), eine Mehrzahl von Horizontalprofilen (22) und zumindest einen Primärträger (3). Die Vertikalprofile (21) und die Horizontalprofile (22) sind zu einem Gitterfeld zusammengebaut. Das Gitterfeld weist eine Mehrzahl von Zellen auf, die jeweils von Segmenten (211, 221) zweier der Horizontalprofile (22) und zweier der Vertikalprofile (21) umgeben sind. Die Zellen des Gitterfelds sind zumindest zu einer Vorderseite offen. Der Primärträger (3) weist einen zum lösbaren Einhängen in das Gitterfeld ausgebildeten Montageabschnitt (31) und einen zum Anordnen zumindest eines der Gegenstände ausgebildeten Tragabschnitt (32) auf. Der Montageabschnitt (31) des Primärträgers (3) weist einen Hakenteil (311) und einen Stützteil (312) auf. Der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) ist geformt, eines der Horizontalprofile (22) zumindest teilweise zu umgreifen. Der Stützteil (312) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) ist geformt, an einem der Vertikalprofile (21) anzuliegen, während der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) das eine der Horizontalprofile (22) zumindest teilweise umgreift.

Description

Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1sowie einen Primärträger einer solchen Aufhängevorrichtung.
[0002] Solche Aufhängevorrichtungen mit einer Mehrzahl von Vertikalprofilen, einer Mehrzahl von Horizontalprofilen und zumindest einem Primärträger, bei dem die Vertikalprofile und die Horizontalprofile zu einem Gitterfeld zusammengebaut sind, das Gitterfeld eine Mehrzahl von systematisch angeordneten Zellen aufweist, die jeweils von Segmenten zweier der Horizontalprofile und zweier der Vertikalprofile umgeben sind, die Zellen des Gitterfelds zumindest zu einer Vorderseite offen sind, und der Primärträger einen zum lösbaren Einhängen in das Gitterfeld ausgebildeten Montageabschnitt und einen zum Anordnen zumindest eines der Gegenstände ausgebildeten Tragabschnitt aufweist, können zur Präsentation von Gegenständen beispielsweise in Verkaufsgeschäften oder Messen eingesetzt werden.
Stand der Technik
[0003] Zur Präsentation von Artikeln in Verkaufsgeschäften oder auf Messen sind Systeme bekannt, bei denen Primärträger an einer Tragstruktur flexibel montierbar sind. Die Primärträger können dabei angepasst auf die zu präsentierenden Artikel ausgestaltet sein. Beispielsweise können sie Stangen zum Aufhängen von Artikeln wie beispielsweise Kleider aufweisen oder Böden beziehungsweise Tablare zum Auflegen diverser verschiedener Gegenstände. Als Tragstrukturen werden beispielsweise Wände, an denen die Primärträger befestigt werden können, Regale zum Versehen mit Regalböden oder Ähnlichem oder Gerüste eingesetzt.
[0004] Aus der WO 2011/109914A1ist eine Aufhängevorrichtung bekannt, bei der als Tragstruktur ein aus Vertikalstegen und Horizontalstegen zusammengebautes Gitterfeld eingesetzt wird. Das Gitterfeld lässt sich an einer Wand anordnen oder freistehend im Raum aufstellen. Die Aufhängevorrichtung umfasst weiter Primärträger die in einzelne Zellen des Gitterfeldes einsgesetzt werden können. Insbesondere sind die Primärträger jeweils mit einem Steckteil ausgestattet, der so in eine Zelle eingesetzt werden kann, dass er auf dem unteren Horizontalsteg aufliegt und gleichzeitig den oberen Horizontalsteg hintergreift. Ausser dem sind die Steckteile so ausgestaltet, dass in die gleiche Zelle gleichzeitig von beiden Seiten ein Primärträger eingehängt werden können.
[0005] Obwohl die Aufhängevorrichtung eine effiziente und flexible Bestückung mit Primärträgern ermöglicht, ist sie bezüglich der Position der Primärträger auf die Zellen begrenzt. Zudem sind die Steckteile vergleichsweise kompliziert aufgebaut und insbesondere bei verhältnismässig kleinen Zellen eher umständlich einzuhängen.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen alternativen Aufhängemechanismus einer Aufhängevorrichtung beziehungsweise eines Primärträgers vorzuschlagen, der ein effizientes und flexibles Befestigen von Primärträgern an einem Gitterfeld ermöglicht.
Darstellung der Erfindung
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine Aufhängevorrichtung gelöst, wie sie im unabhängigen Anspruch 1definiert ist, sowie durch einen Primärträger, wie er im unabhängigen Anspruch 16definiert ist. Vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0008] Das Wesen der Erfindung besteht im Folgenden: Eine Aufhängevorrichtung zur Präsentation von Gegenständen wie Waren in Verkaufsgeschäften oder auf Messen umfasst eine Mehrzahl von Vertikalprofilen, eine Mehrzahl von Horizontalprofilen und zumindest einen Primärträger. Die Vertikalprofile sind typischerweise längsförmig und im zusammengebauten Zustand quasi vertikal aufgerichtet. In analoger Weise sind auch die Horizontalprofile typischerweise längsförmig und im zusammengebauten Zustand quasi horizontal ausgerichtet. Dabei können die Vertikal- und Horizontalprofile so dimensioniert sein, dass sie sich jeweils über quasi die vollständige Höhe beziehungsweise Breite der Aufhängevorrichtung erstrecken. Auch können die Vertikal- und Horizontalprofile verhältnismässig kurze Bauteile sein oder umfassen, die aneinander befestigt werden. So kann beispielsweise ein einzelnes Vertikalbeziehungsweise Horizontalprofil aus mehreren in einer Linie liegenden Vertikalbeziehungsweise Horizontalstreben zusammengesetzt sein. Diese können beispielsweise über Kreuzungen miteinander verbunden sein.
[0009] Die Vertikalprofile und die Horizontalprofile sind zu einem Gitterfeld zusammengebaut. Dazu können die Vertikal- und Horizontalprofile miteinander verbunden sein. Die Verbindung der Vertikal- und Horizontalprofile kann direkt oder auch indirekt über ein weiteres Bauteil verbunden sein. Auch kann die Verbindung fest beziehungsweise unlösbar oder reversibel lösbar sein. Beispielsweise können die Vertikal- und Horizontalprofile über Steckverbindungen, Verschrauben, Klemmen oder in ähnlicher Weise lösbar miteinander verbunden sein. Die Vertikalprofile und die Horizontalprofile können auch zu einem einstückigen Gitterfeld verbunden sein. Beispielsweise können dabei die Vertikal- und Horizontalprofile jeweils aus mehreren Vertikal- beziehungsweise Horizontalstreben zusammengesetzt sein, die über Kreuzungen ineinander übergehen.
[0010] Das Gitterfeld weist eine Mehrzahl von bevorzugt systematisch angeordneten Zellen auf, die jeweils von Segmenten zweier der Horizontalprofile und zweier der Vertikalprofile umgeben sind. Die Zellen des Gitterfelds sind zumindest zu einer Vorderseite hin offen. Die Zellen können systematisch angeordnet sein, indem sich die Vertikal- und Horizontalprofile in regelmässigen Abständen kreuzen. Die Zellen weisen mit Vorteil eine rechteckige oder quadratische Form auf. Die Segmente der Vertikal- und Horizontalprofile werden jeweils durch die Abschnitte der Vertikal- und Horizontalprofile gebildet, welche eine der Zellen formen. Dabei können die Segmente durch Vertikal- und Horizontalstreben gebildet sein, falls die Vertikal- und Horizontalprofile solche umfassen.
[0011] Der Primärträger weist einen zum lösbaren Einhängen in das Gitterfeld ausgebildeten Montageabschnitt und einen zum Anordnen zumindest eines der Gegenstände ausgebildeten Tragabschnitt auf. Der Tragabschnitt kann auf den vorgehsehenen Einsatzzweck der Aufhängevorrichtung angepasst sein. Beispielsweise kann er eine Stange aufweisen, an die Kleider über Bügel als Sekundärträger oder auch ohne gehängt werden können.
[0012] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Tragabschnitt des Primärträgers insbesondere zum Auflegen des zumindest einen der Gegenstände als Bodenabschnitt ausgebildet. Dabei kann der Bodenabschnitt eben geformt sein, sodass auf einfache Weise Artikel auf ihn aufgelegt werden können. Beispielsweise kann der Bodenabschnitt dimensioniert und geformt sein, um einen einzelnen Schuh oder ein Paar Schuhe aufzunehmen. So kann die Aufhängevorrichtung spezifisch zur Schuhpräsentation vorgesehen sein, bei welcher der erfindungsgemässe Aufhängemechanismus besonders vorteilhaft sein kann.
[0013] Der Montageabschnitt des Primärträgers umfasst einen Hakenteil und einen Stützteil. Der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers ist dazu ausgeformt, eines der Horizontalprofile zumindest teilweise zu umgreifen. Der Begriff „umgreifen“ bezieht sich in diesem Zusammenhang darauf, dass der Hakenteil zumindest teilweise um das Horizontalprofil herum angeordnet ist und dieses mit Vorteil zumindest abschnittsweise kontaktiert. Bei einem Horizontalprofil, das beispielsweise vier- oder mehrkantrohrartig ausgebildet ist, kann der Hakenteil das Vertikalprofil umgreifen, indem er an mehreren Seiten am Vertikalprofil anliegt. Dabei umgreift der Hakenteil das Vertikalprofil mit Vorteil von oben, sodass es in montiertem Zustand einerseits auf dem Vertikalprofil vertikal aufliegt und andererseits zumindest an einer Seite des Vertikalprofils horizontal anliegt.
[0014] Der Stützteil des Montageabschnitts des Primärträgers ist dazu ausgeformt, an einem der Vertikalprofile anzuliegen, während der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers das eine der Horizontalprofile zumindest teilweise umgreift. Insbesondere kann dadurch der Montageabschnitt am Vertikalträger abstützen und Kräfte beziehungsweise Momente auf diesen übertragen. Wenn eine Last auf den Tragabschnitt wirkt, beispielsweise durch einen aufgelegten oder angehängten Gegenstand, so kann die Last unter anderem auch durch den Vertikalträger abgestützt werden. Dadurch kann eine besonderes stabile und tragfähige Konstruktion erreicht werden. Insbesondere kann auf diese Weise auch der Primärträger versetzt zu den Zellen angeordnet sein, was die Flexibilität und Variabilität des Systems erhöhen kann.
[0015] Vorzugsweise ist der Primärträger monolithisch ausgebildet ist. Der Begriff „monolithisch“ kann sich darauf beziehen, dass der Primärträger aus mehreren fest beziehungsweise ortsfest miteinander verbundenen Komponenten aufgebaut ist und so eine Einheit bildet. Dabei können die Komponenten miteinander verschraubt, vernietet, verklebt oder auf ähnliche Weise miteinander verbunden sein. Mit Vorteil ist der Primärträger aus einem Stück geformt. Besonder bevorzugt ist der Primärträger aus einem umgeformten Blech hergestellt. Auf diese Weise kann er effizient in einer stabilen beziehungsweise robusten Ausführung realisiert sein. Insbesondere kann er so beispielsweise automatisch in vergleichsweise wenigen und einfachen Arbeitsschritten hergestellt werden.
[0016] Vorzugsweise umfasst der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers einen Auflagebereich, der dazu ausgebildet ist, auf dem einen der Horizontalprofile aufzuliegen, wenn der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers das eine der Horizontalprofile zumindest teilweise umgreift. Auf diese Weise kann der Hakenteil das Horizontalprofil von oben her so umgreifen, dass er stabil auf dem Horizontalprofil aufliegt.
[0017] Vorzugsweise umfasst der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers einen Abhängbereich, der den Hakenteil des Montageabschnitts mit dem Tragabschnitt so verbindet, dass der Hakenteil des Montageabschnitts sich vom Tragabschnitt nach oben erstreckt, wenn der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers das eine der Horizontalprofile zumindest teilweise umgreift. So kann der Tragabschnitt unterhalb des einen der Horizontalprofile liegen. Dies ermöglicht eine stabile Dreipunktverbindung und ein Abstützen an der Vertikalstütz nahe eines besonders stabilen Orts, nämlich wo sich Vertikal- und Horizontalstützen kreuzen. Auch aus ästhetischen und Platzgründen kann eine solche Anordnung vorteilhaft sein.
[0018] Dabei umfasst der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers vorzugsweise eine Nase, die auf der dem Abhängbereich des Hakenteils des Montageabschnitts des Primärträgers entgegengesetzten Seite des Horizontalprofils angeordnet ist und die unter das eine der Horizontalprofile greift, wenn der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers das eine der Horizontalprofile zumindest teilweise umgreift. Mit einer solchen Nase kann der Hakenteil und mit ihm der Primärträger gegen ein unbeabsichtigtes Abrutschen beziehungsweise horizontales Verschieben weg vom Gitterfeld gesichert werden.
[0019] Vorzugsweise umfasst der Montageabschnitt des Primärträgers einen weiteren Hakenteil, der quasi identisch wie der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers geformt ist. Auf diese Weise ist der Primärträger mit mindestens zwei Hackenteilen ausgestattet. So ermöglicht der Montageabschnitt eine stabile und belastbare Befestigung des Primärträgers. Insbesondere kann auch eine seitliche Bewegung des montierten Primärträgers unterbunden oder vermindert werden.
[0020] Dabei ist der Stützteil des Montageabschnitts des Primärträgers vorzugsweise zwischen dem Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers und dem weiteren Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers angeordnet. Mit einem so ausgestalteten Montageabschnitt kann der Primärträger in zwei benachbarten und durch ein Vertikalprofil getrennte Zellen des Gitterfelds aufgehängt montiert werden. Dies ermöglicht zusammen mit dem Stützteil eine besonder stabile und solide Befestigung des Primärträgers.
[0021] Vorzugsweise ist der Stützteil des Montageabschnitts des Primärträgers dazu ausgeformt, das eine der Vertikalprofile zumindest teilweise zu umgreifen, während der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers das eine der Horizontalprofile zumindest teilweise umgreift. Dazu weist der Stützteil des Montageabschnitts des Primärträgers vorzugsweise eine Profilaussparung auf, in der das eine der Vertikalprofile liegt, während der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers das eine der Horizontalprofile zumindest teilweise umgreift. So kann der Primärträger weiter stabilisiert am Gitterfeld montiert werden. Insbesondere kann dadurch eine seitliche Bewegung des Montageabschnitts zusätzlich unterbunden werden.
[0022] Dabei ist ein erster Abstand zwischen dem Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers und dem einen der Vertikalprofile verschieden von einem zweiten Abstand zwischen dem weiteren Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers und dem einen der Vertikalprofile, während der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers und der weitere Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers das eine der Horizontalprofile zumindest teilweise umgreifen und das eine der Vertikalprofile in der Profilaussparung des Stützteils des Montageabschnitts des Primärträgers liegt. Eine solche Ausgestaltung des Primärträgers kann insbesondere vorteilhaft sein, wenn die Zellen des Gitterfelds zusätzlich zur Vorderseite auch zu einer Rückseite offen sind. Dann ermöglicht der unterschiedliche Abstand, der beiden Hakenteile zum Vertikalprofil, dass gleichzeitig an der Vorder- und an der Rückseite des Gitterfelds in der gleichen Kombination von Horizontal- und Vertikalprofilen jeweils ein solcher Primärträger montiert werden kann.
[0023] Vorzugsweise sind der Tragabschnitt des Primärträgers und der Stützteil des Montageabschnitts des Primärträgers quasi plattenförmig in einer Ebene gebildet. Dies ermöglicht eine effiziente Herstellung des Primärträgers in einer robusten Ausführung. Dabei erstreckt sich der Hakenteil des Montageabschnitts des Primärträgers angewinkelt und insbesondere in einem quasi rechten Winkel zum Tragabschnitt des Primärträgers erstreckt.
[0024] Die Horizontal- und Vertikalprofile können beispielsweise rohrförmig und aus einem Metall hergestellt sein. Bevorzugt weisen die Vertikalprofile und die Horizontalprofile jeweils einen quasi rechteckigen Querschnitt auf, so dass sie zwei parallele breite Seiten und zwei parallele schmale Seiten umfassen. Dabei sind die Zellen des Gitterfelds vorzugsweise jeweils durch die breiten Seiten der sie begrenzenden Vertikalprofile und Horizontalprofile gebildet sind. Eine solche Ausgestaltung der Vertikal- und Horizontalprofile beziehungsweise der Zellen ermöglicht eine vergleichsweise grossflächige Auflage des Hakenabschnitts, so dass verhältnismässig grosse Lasten effizient getragen und stabil positioniert werden können.
[0025] Ein anderer Aspekt der Erfindung betrifft einen Primärträger zum Anordnen von einem Gegenstand an einem aus Vertikalprofilen und Horizontalprofilen zusammengebauten Gitterfeld. Dieser Primärträger umfasst einen zum lösbaren Einhängen im Gitterfeld ausgebildeten Montageabschnitt und einen zum Auflegen eines Gegenstands ausgebildeten Tragabschnitt. Der Montageabschnitt weist einen Hakenteil und einen Stützteil auf. Der Hakenteil des Montageabschnitts ist ausgeformt, eines der Horizontalprofile zumindest teilweise zu umgreifen. Der Stützteil des Montageabschnitts ist ausgeformt, an einem der Vertikalprofile anzuliegen, während der Hakenteil des Montageabschnitts das eine der Horizontalprofile zumindest teilweise umgreift.
[0026] Mit dem erfindungsgemässen Primärträger können die oben im Zusammenhang mit der erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung beschriebenen Effekte und Vorteile auf effiziente Weise erreicht werden.
[0027] Der erfindungsgemässe Primärträger kann bevorzugt mit weiteren Merkmalen, wie sie oben im Zusammenhang mit dem Primärträger der erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung beschrieben sind, ausgestattet sein. Dies ermöglicht die Implementierung der oben im Zusammenhang mit den bevorzugten Ausführungsformen der Aufhängevorrichtung beschriebenen Effekte und Vorteile.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0028] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung mithilfe der schematischen Zeichnung. Insbesondere werden im Folgenden die erfindungsgemässe Aufhängevorrichtung und der erfindungsgemässe Primärträger unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen detaillierter beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung mit einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Primärträgers; Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des an einem Gitterfeld der Aufhängevorrichtung von Fig. 1montierten Primärträger von Fig. 1; Fig. 3 eine Aufsicht des Primärträgers von Fig. 1; Fig. 4 eine perspektivische Ansicht von zwei am Gitterfeld der Aufhängevorrichtung von Fig.1montierten Primärträger von Fig. 1; Fig. 5 eine Seitenansicht des Primärträgers von Fig. 1während er zur Montage am Gitterfeld der Aufhängevorrichtung von Fig. 1in das Gitterfeld eingeführt wird; Fig. 6 eine Seitenansicht des Primärträgers von Fig. 1während er zur Montage am Gitterfeld der Aufhängevorrichtung von Fig. 1auf ein Vertikalprofil des Gitterfelds abgesenkt wird; Fig. 7 eine Seitenansicht des Primärträgers von Fig. 1während er zur Montage am Gitterfeld der Aufhängevorrichtung von Fig. 1in das Vertikalprofil des Gitterfelds einrastet; Fig. 8 eine Seitenansicht des Primärträgers von Fig. 1während er zur Montage am Gitterfeld der Aufhängevorrichtung von Fig. 1auf das Vertikalprofil des Gitterfelds abgelegt wird; und Fig. 9 eine Seitenansicht des Primärträgers von Fig. 1während er am Gitterfeld der Aufhängevorrichtung von Fig. 1montiert ist.
Weg(e) zur Ausführung der Erfindung
[0029] Bestimmte Ausdrücke werden in der folgenden Beschreibung aus praktischen Gründen verwendet und sind nicht einschränkend zu verstehen. Die Wörter „rechts“, „links“, „unten“ und „oben“ bezeichnen Richtungen in der Zeichnung, auf die Bezug genommen wird. Die Ausdrücke „nach innen“, „nach aussen“ „unterhalb“, „oberhalb“, „links“, „rechts“ oder ähnliche werden zur Beschreibung der Anordnung bezeichneter Teile zueinander, der Bewegung bezeichneter Teile zueinander und der Richtungen hin zum oder weg vom geometrischen Mittelpunkt der Erfindung sowie benannter Teile derselben wie in den Fig. dargestellt verwendet. Diese räumlichen Relativangaben umfassen auch andere Positionen und Ausrichtungen als die in den Fig. dargestellten. Zum Beispiel wenn ein in den Fig. dargestelltes Teil umgedreht wird, sind Elemente oder Merkmale, die als „unterhalb“ beschrieben sind, dann „oberhalb“. Die Terminologie umfasst die oben ausdrücklich erwähnten Wörter, Ableitungen von denselben und Wörter ähnlicher Bedeutung.
[0030] Um Wiederholungen in den Fig. und der zugehörigen Beschreibung der verschiedenen Aspekte und Ausführungsbeispiele zu vermeiden, sollen bestimmte Merkmale als gemeinsam für verschieden Aspekte und Ausführungsbeispiele verstanden werden. Das Weglassen eines Aspekts in der Beschreibung oder einer Fig. lässt nicht darauf schliessen, dass dieser Aspekt in dem zugehörigen Ausführungsbeispiel fehlt. Vielmehr kann ein solches Weglassen der Klarheit und dem Verhindern von Wiederholungen dienen. In diesem Zusammenhang gilt für die gesamte weitere Beschreibung folgende Festlegung: Sind in einer Figur zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugszeichen enthalten, aber im unmittelbar zugehörigen Beschreibungstext nicht erwähnt, so wird auf deren Erläuterung in vorangehenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Sind ausserdem im unmittelbar zu einer Figur gehörigen Beschreibungstext Bezugszeichen erwähnt, die in der zugehörigen Figur nicht enthalten sind, so wird auf die vorangehenden und nachstehenden Figuren verwiesen. Ähnliche Bezugszeichen in zwei oder mehreren Fig. stehen für ähnliche oder gleiche Elemente.
[0031] Fig. 1zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung 1zur Präsentation von Schuhen 4als Gegenstände. Die Aufhängevorrichtung 1umfasst ein Gitterfeld 2, das aus fünf Vertikalprofilen 21und acht Horizontalprofilen 22aufgebaut ist. Die Vertikalprofile 21sind jeweils aus sieben in einer Linie stehenden Vertikalstreben 211als Segmente zusammengesetzt, die über Kreuzungen 24ineinander übergehen. In analoger Weise sind die Horizontalprofile jeweils aus vier in einer Linie stehenden Horizontalstreben 221als Segmente zusammengesetzt, die über die Kreuzungen 24ineinander übergehen. An den Kreuzungen 24sind die Vertikalprofile 21und die Horizontalprofile 22jeweils in einem rechten Winkel miteinander verbunden. So wird das Gitterfeld 2mit achtundzwanzig, in der Ansicht rechteckige Zellen 23gebildet.
[0032] Die Aufhängevorrichtung 1umfasst weiter achtzehn erfindungsgemässe Primärträger 3. Die Primärträger 3sind an den Kreuzungen 24zwischen Vertikalprofilen 21und Horizontalprofilen 22montiert, wie dies unten detaillierter beschrieben ist. Jeder der Primärträger 3trägt einen der Schuhe 4, sodass die Aufhängevorrichtung 1achtzehn Schuhe 4präsentiert.
[0033] In Fig. 2ist eine perspektivische Ansicht eines der am Gitterfeld 2montierten Primärträger 3ohne Schuh 4gezeigt. Der Primärträger 3umfasst einen Tragabschnitt 32und einen Montageabschnitt 31. Der Tragabschnitt 32ist tablar- beziehungsweise bodenartig ausgebildet und weist eine ebene Oberfläche 321auf, auf die beispielsweise einer der Schuhe 4aufgestellt werden kann.
[0034] Der Montageabschnitt 31weist zwei parallele Hakenteile 311und einen dazwischen angeordneten Stützteil 312auf. Der Stützteil 312und der Tragabschnitt 32sind plattenartig ausgeformt und liegen in einer Ebene. Die Hakenteile 311weisen jeweils einen vertikalen Abhängbereich 3113auf, der sich rechtwinklig zum Stützteil 312nach oben erstreckt und an seinem oberen Ende in einen sich in horizontaler Richtung erstreckenden Auflagebereich 3112übergeht.
[0035] Die Vertikalprofile 21und die Horizontalprofile 22weisen jeweils einen rechteckigen Querschnitt auf. Dabei sind die grösseren Kanten des Querschnitts wesentlich länger als die kleineren Kanten, sodass die Vertikalprofile 21und die Horizontalprofile 22schmal geformt sind. Die Vertikalprofile 21und die Horizontalprofile 22sind so miteinander verbunden, dass die schmalen Seiten zu einer offenen Vorderseite und einer offenen Rückseite des Gitterfelds 2hin ausgerichtet sind. Die breiten Seiten der Vertikalprofile 21und der Horizontalprofile 22sind zu den Zellen 23hin ausgerichtet.
[0036] Im in Fig. 2gezeigten montierten Zustand umgreifen die Hakenteile 31jeweils eine Horizontalstrebe 221eines der Horizontalprofile 22teilweise. Insbesondere umgreift der linke Hakenteil 31die Horizontalstrebe 221einer der Horizontalprofile 22auf der linken Seite einer der Vertikalprofile 21und der rechte Hakenteil 31die Horizontalstrebe 221des gleichen Horizontalprofils 22auf der rechten Seite des gleichen Vertikalprofils 21. Indem das Horizontprofil 22so geformt und ausgerichtet ist, dass seine nach oben ragende Kante verhältnismässig breit beziehungsweise tief ist, und indem die Auflagebereiche 3112passend dazu dimensioniert und geformt sind, wird ein stabiles Auflegen und und Abstützen der Hakenteile 311auf die Horizontalstreben 221von oben her ermöglicht. Der Primärträger 3ist so stabil positioniert.
[0037] Der Stützteil 312des Montageabschnitts 31des Primärträgers 3ist mit einer in Richtung des Vertikalprofils 21geöffneten Profilaussparung 3121ausgestattet. Insbesondere ist die Profilaussparung 3121entsprechend der Form der Vertikalstreben 211ausgebildet. Im in Fig. 2gezeigten montierten Zustand des Primärträgers 3ist die von den Horizontalstreben 221, auf denen die Hakenteile 311wie vorstehend beschrieben aufliegen, nach unten anschliessende Vertikalstrebe 211in der Profilaussparung 3121aufgenommen, sodass das Stützteil 312diese Vertikalstrebe 211teilweise umgreift. Auf diese Weise ist der Primärträger 3zusätzlich zur Verbindung zwischen den Hakenteilen 311und den Horizontalstreben 221abgestützt. Beispielsweise kann so ein durch eine auf der Auflageoberfläche 321wirkende Last erzeugtes Moment beziehungsweise an den Hakenteilen 311wirkendes Drehmoment von der Vertikalstrebe 21aufgenommen werden. Dies ermöglicht ein stabiles Anordnen von verhältnismässig schweren Gegenständen auf dem Primärträger 3. Zusätzlich wird der Primärträger 3durch die in der Profilaussparung 3121liegende Vertikalstrebe 211gegen ein seitliches beziehungsweise horizontales Verschieben gesichert.
[0038] Fig. 3zeigt eine Aufsicht des Primärträgers 3. Dabei ist ersichtlich, dass der linke Hakenteil 311in einem ersten Abstand 313von der Profilaussparung 3121des Stützteils 312entfernt liegt und der rechte Hakenteil 311in einem zweiten Abstand 314. Der linke erste Abstand 313ist etwas grösser als der rechte zweite Abstand 314. Insbesondere ist der erste Abstand 313um etwas mehr als die Hälfte der Dicke der Hakenteile 311beziehungsweise der Blechstärke grösser dimensioniert als der rechte Abstand 314.
[0039] Weiter ist in Fig. 3ersichtlich, dass der Primärträger 3aus einem Blech geformt ist. Dabei ist das Blech entsprechend zugeschnitten und die Hakenteile 311sind vom Rest des Primärträgers 3aus nach oben gebogen. Die Hakenteile 311verlaufen parallel zueinander.
[0040] In Fig. 4ist die Aufhängevorrichtung 1mit zwei an einer einzigen Kreuzung 24montierten identischen Primärträgern 3gezeigt. Insbesondere ist ein erster Primärträger 3von der Vorderseite her am Gitterfeld 2montiert und ein zweiter Primärträger 3von der Rückseite her. Dabei wird durch die beiden wie oben unterschiedlichen Abstände 313und 314der Hakenteile 311von der Profilaussparung 3121ermöglicht, dass die Hakenabschnitte 311aneinander vorbei kommen und so ein beidseitiges Behängen der gleichen Horizontalabschnitte 221und Vertikalabschnitt 211möglich ist. Zum gleichen Zweck sind die Profilaussparungen 3121so dimensioniert, dass sie die Vertikalstreben 211um etwas weniger als die Hälfte der Tiefe der Vertikalstreben 211umgreifen.
[0041] Weiter ist in Fig. 4ersichtlich, dass die Hakenteile 311mit einer Nase 3111ausgestattet sind. Insbesondere erstrecken sich die Hakenteile 311jeweils vom dem Abhängbereich 3113gegenübeliegenden Ende des Auflagebereichs 3112nach unten und etwas zurück in Richtung Abhängbereich 3113.
[0042] Fig. 5bis Fig. 8zeigen den Primärträger 3während der Montage am Gitterfeld 2. Dabei ist in Fig. 5ersichtlich, dass der Primärträger diagonal nach unten in das Gitterfeld 2eingeführt wird. Insbesondere werden die Hakenteile 311in zwei horizontal benachbarte Zellen 23eingeführt.
[0043] Wie in Fig. 6dargestellt ist, wird der Primärträger vertikal nach unten bewegt, wenn die Hakenteile 31so weit in die Zellen 23eingeführt sind, dass die Nasen 3111vollständig hinter den Vertikalstreben 22liegen. Der Primärträger 3ist dabei immer noch quasi diagonal ausgerichtet.
[0044] Wenn der Primärträger 3so weit abgesenkt ist, dass die Hakenabschnitte 31die Vertikalstreben 22berühren, wird der Primärträger 3wie in Fig. 7dargestellt horizontal nach rechts bewegt. Dabei werden die linken Enden der Horizontalstreben 22zwischen die Nasen 3111und den Auflagebreichen 3112eingeführt.
[0045] Wenn der Primärträger 3so weit nach rechts bewegt ist, dass die Horizontalstreben 221horizontal an den Hakenteilen 31anliegen, wird der Primärträger abgesenkt beziehungsweise im Uhrzeigersinn gedreht, bis die Auflagenbereiche 3112auf den Horizontalstreben 22aufliegen und die Vertikalstrebe 211maximal in die Profilaufnahme 3121eingeführt ist. Wie in Fig. 9ersichtlich ist, umgreifen die Nasen 3111zusammen mit den Auflagebereichen 3112die linken Enden der Horizontalstreben 221. So ist der Primärträger 3sicher und stabil am Gitterfeld 2befestigt.
[0046] Obwohl die Erfindung mittels der Figuren und der zugehörigen Beschreibung dargestellt und detailliert beschrieben ist, sind diese Darstellung und diese detaillierte Beschreibung illustrativ und beispielhaft zu verstehen und nicht als die Erfindung einschränkend. Um die Erfindung nicht zu verklären, können in gewissen Fällen wohlbekannte Strukturen und Techniken nicht im Detail gezeigt und beschrieben sein. Es versteht sich, dass Fachleute Änderungen und Abwandlungen machen können, ohne den Umfang der folgenden Ansprüche zu verlassen. Insbesondere deckt die vorliegende Erfindung weitere Ausführungsbeispiele mit irgendwelchen Kombinationen von Merkmalen ab, die von den explizit beschriebenen Merkmalskombinationen abweichen können.
[0047] Die vorliegende Offenbarung umfasst auch Ausführungsformen mit jeglicher Kombination von Merkmalen, die vorstehend oder nachfolgend zu verschiedenen Ausführungsformen genannt oder gezeigt sind. Sie umfasst ebenfalls einzelne Merkmale in den Figuren, auch wenn sie dort im Zusammenhang mit anderen Merkmalen gezeigt sind und/oder vorstehend oder nachfolgend nicht genannt sind. Auch können die in den Figuren und der Beschreibung beschriebenen Alternativen von Ausführungsformen und einzelne Alternativen deren Merkmale vom Erfindungsgegenstand beziehungsweise von den offenbarten Gegenständen ausgeschlossen sein. Die Offenbarung umfasst Ausführungsformen, die ausschliesslich die in den Ansprüchen beziehungsweise in den Ausführungsbeispielen beschriebenen Merkmale umfasst sowie auch solche, die zusätzliche andere Merkmale umfassen.
[0048] Im Weiteren schliesst der Ausdruck „umfassen“ und Ableitungen davon andere Elemente oder Schritte nicht aus. Ebenfalls schliesst der unbestimmte Artikel „ein“ bzw. „eine“ und Ableitungen davon eine Vielzahl nicht aus. Die Funktionen mehrerer in den Ansprüchen aufgeführter Merkmale können durch eine Einheit beziehungsweise einen Schritt erfüllt sein. Die Begriffe „im Wesentlichen“, „etwa“, „ungefähr“, „quasi“ und dergleichen in Verbindung mit einer Eigenschaft beziehungsweise einem Wert definieren insbesondere auch genau die Eigenschaft beziehungsweise genau den Wert. Die Begriffe „etwa“ und „ungefähr“ im Zusammenhang mit einem gegebenen Zahlenwert oder -bereich kann sich auf einen Wert beziehungsweise Bereich beziehen, der innerhalb 20%, innerhalb 10%, innerhalb 5% oder innerhalb 2% des gegebenen Werts beziehungsweise Bereichs liegt.

Claims (16)

1. Aufhängevorrichtung (1) zur Präsentation von Gegenständen (4), mit einer Mehrzahl von Vertikalprofilen (21), einer Mehrzahl von Horizontalprofilen (22) und zumindest einem Primärträger (3), wobei die Vertikalprofile (21) und die Horizontalprofile (22) zu einem Gitterfeld (2) zusammengebaut sind, das Gitterfeld (2) eine Mehrzahl von Zellen (23) aufweist, die jeweils von Segmenten (211, 221) zweier der Horizontalprofile (22) und zweier der Vertikalprofile (21) umgeben sind, die Zellen (23) des Gitterfelds (2) zumindest zu einer Vorderseite offen sind, der Primärträger (3) einen zum lösbaren Einhängen in das Gitterfeld (2) ausgebildeten Montageabschnitt (31) und einen zum Anordnen zumindest eines der Gegenstände ausgebildeten Tragabschnitt (32) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageabschnitt (31) des Primärträgers (3) einen Hakenteil (311) und einen Stützteil (312) aufweist, wobei der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) geformt ist, eines der Horizontalprofile (22) zumindest teilweise zu umgreifen, und der Stützteil (312) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) geformt ist, an einem der Vertikalprofile (21) anzuliegen, während der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) das eine der Horizontalprofile (22) zumindest teilweise umgreift.
2. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei der Primärträger (3) monolithisch ausgebildet ist.
3. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 1oder 2, wobei der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) einen Auflagebereich (3112) umfasst, der dazu ausgebildet ist, auf dem einen der Horizontalprofile (22) aufzuliegen, wenn der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) das eine der Horizontalprofile (22) zumindest teilweise umgreift.
4. Aufhängevorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) einen Abhängbereich (3113) umfasst, der den Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) mit dem Tragabschnitt (32) so verbindet, dass der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) sich vom Tragabschnitt (32) nach oben erstreckt, wenn der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) das eine der Horizontalprofile (22) zumindest teilweise umgreift.
5. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 4, wobei der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) eine Nase (3113) umfasst, die auf der dem Abhängbereich (3113) des Hakenteils (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) entgegengesetzten Seite des Horizontalprofils angeordnet ist und die unter das eine der Horizontalprofile (22) greift, wenn der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) das eine der Horizontalprofile (22) zumindest teilweise umgreift.
6. Aufhängevorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Montageabschnitt (31) des Primärträgers (3) einen weiteren Hakenteil (311) umfasst, der quasi identisch wie der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) geformt ist.
7. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 6, wobei der Stützteil (312) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) zwischen dem Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) und dem weiteren Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) angeordnet ist.
8. Aufhängevorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Stützteil (312) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) geformt ist, das eine der Vertikalprofile (21) zumindest teilweise zu umgreifen, während der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) das eine der Horizontalprofile (22) zumindest teilweise umgreift.
9. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 8, wobei der Stützteil (312) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) eine Profilaussparung (3121) aufweist, in der das eine der Vertikalprofile (21) liegt, während der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) das eine der Horizontalprofile (22) zumindest teilweise umgreift.
10. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 6und 8, wobei ein erster Abstand (313) zwischen dem Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) und dem einen der Vertikalprofile (21) verschieden ist von einem zweiten Abstand (314) zwischen dem weiteren Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) und dem einen der Vertikalprofile, während der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) und der weitere Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) das eine der Horizontalprofile (22) zumindest teilweise umgreifen und das eine der Vertikalprofile (21) in der Profilaussparung (3121) des Stützteils (312) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) liegt.
11. Aufhängevorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Primärträger (3) aus einem umgeformten Blech hergestellt ist.
12. Aufhängevorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Tragabschnitt (32) des Primärträgers (3) und der Stützteil (312) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) quasi plattenförmig in einer Ebene gebildet sind.
13. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 12, wobei sich der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) des Primärträgers (3) angewinkelt und insbesondere in einem quasi rechten Winkel zum Tragabschnitt (32) des Primärträgers (3) erstreckt.
14. Aufhängevorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vertikalprofile (21) und die Horizontalprofile (22) jeweils einen quasi rechteckigen Querschnitt aufweisen, so dass sie zwei parallele breite Seiten und zwei parallele schmale Seiten aufweisen.
15. Aufhängevorrichtung (1) nach Anspruch 14, wobei die Zellen (23) des Gitterfelds (2) jeweils durch die breiten Seiten der sie begrenzenden Vertikalprofile (21) und Horizontalprofile (22) gebildet sind.
16. Primärträger (3) zum Anordnen von einem Gegenstand an einem aus Vertikalprofilen (21) und Horizontalprofilen (22) zusammengebauten Gitterfeld, umfassend einen zum lösbaren Einhängen im Gitterfeld (2) ausgebildeten Montageabschnitt (31) und einen zum Auflegen eines Gegenstands ausgebildeten Tragabschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageabschnitt (31) einen Hakenteil (311) und einen Stützteil (312) aufweist, wobei der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) geformt ist, eines der Horizontalprofile (22) zumindest teilweise zu umgreifen, und der Stützteil (312) des Montageabschnitts (31) geformt ist, an einem der Vertikalprofile (21) anzuliegen, während der Hakenteil (311) des Montageabschnitts (31) das eine der Horizontalprofile (22) zumindest teilweise umgreift.
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