CH721573A2 - Impulstriebwerk mit synchronisierten Aggregaten - Google Patents

Impulstriebwerk mit synchronisierten Aggregaten

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CH721573A2
CH721573A2 CH000980/2024A CH9802024A CH721573A2 CH 721573 A2 CH721573 A2 CH 721573A2 CH 000980/2024 A CH000980/2024 A CH 000980/2024A CH 9802024 A CH9802024 A CH 9802024A CH 721573 A2 CH721573 A2 CH 721573A2
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CH
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gyro
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arm
gyroscope
motor
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CH000980/2024A
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Inventor
Nagel Edmund
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Markus Sepp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G7/00Mechanical-power-producing mechanisms, not otherwise provided for or using energy sources not otherwise provided for
    • F03G7/10Alleged perpetua mobilia
    • F03G7/125Alleged perpetua mobilia creating a thrust by violating the principle of momentum conservation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G3/00Other motors, e.g. gravity or inertia motors
    • F03G3/08Other motors, e.g. gravity or inertia motors using flywheels
    • F03G3/083Other motors, e.g. gravity or inertia motors using flywheels deviating the flywheel axis, e.g. using gyroscopic effects like precession or nutation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Impulsantrieb mit erfindungsgemäß synchronisiert arbeitenden Aggregaten 2 + 3, wobei der motorische Kreisel 4 während eines ersten, beschränkten Winkel des Schwenkens 7 um die zentrale Welle 12, mit im Mittel des Schwenkens 7 quer zur Fahrtrichtung 13 ausgerichtetem Kreiselarm 5 aus der ersten Ausgangslage 14 durch die Wirkung der Kreiselpräzession, verursacht durch das motorische Schwenken 7 des Kreiselarmes 5, zeitgleich und synchron des Schwenkens 7 ein Neigen 9 des Kreisels 4 um den Kreiselarm 5 abläuft und im anschließenden Rückstelltakt separiert zuerst ein motorisches Zurückneigen der Kreiselachse 6, wie sie in die erste Ausgangslage 14 einnahm, stattfindet und erst dann das motorische Zurückschwenken des Kreiselarmes 5 in die erste Ausgangslage 14 stattfindet.

Description

[0001] Auch die Einreichungen vom 24. Januar 2024 mit der Einreichnummer CH 00047/2024 und beispielsweise jene vom 09. Februar 2024 mit der Einreichnummer CH 000132/2024 beschrieben ein Impulstriebwerk bei dem ein arbeitswirksames oszillierendes Neigen des Kreiselarmes bzw. des Kreisels indirekt durch die Kreiselpräzession als Folge des oszillierenden Schwenkens des Kreiselarmes um die zentrale Welle entsteht.
[0002] In etlichen anderen Einreichungen beim IGE in Bern wurde auch schon andere derartige Funktionsglieder beschrieben, bzw. andere Wege aufgezeigt, um tatsächlich einen Vortrieb aus einem geschlossenen System heraus bereitzustellen, welcher keine Wechselwirkung zur Umgebung erzeugt. Dies widerspricht eindeutig dem 3. Axiom des Newton, womit nun aber wahrhaft der reale existente Gegenbeweis - nach >300 Jahren der vermeintlichen Gültigkeit - erbracht ist: Newton hatte sich mit den mathematisch nie bestätigten Thesen zum 3. Axiom hinsichtlich der vermeintlich unabdingbaren Koaxialität von Aktion zur Reaktion tatsächlich geirrt!
[0003] Dazu sei die erste Einreichung des Erfinders dieses physikalischen Phänomens aus dem Jahre 2015 mit der Einreichnummer AT 000517678A2, damals noch „Peripherieautark-Vortrieb“ genannt. In dieser österr. Einreichung und später 2017 in der Einreichung WO 2017037528A1, wurden schon damals richtungsweisend die physikalischen Grundlagen der Erfindung erklärt.
[0004] Diese Anmeldung war natürlich entsprechend eingeschränkt, um keine Neuwert-Schädigung zu verursachen. Sie erklärte, dass mit Hilfe der Kreiselpräzession in weiterer Entwicklungsarbeit ein linearer Vortrieb, ohne Wechselwirkung zur Umgebung, entstehen kann. Die Einreichungen wurden nicht weiterverfolgt, da sich zuerst ein österr. Prüfer und dann - in äußerst fraglicher „Kollegialität“ - auch ein Prüfer des europäischen Patentamtes widerrechtlich und deren zugeordnete Funktion missbrauchend sich mit abstrusen Entgegenhaltungen gegen die Innovation aussprachen. In stümperhafter Manier stilisierten beide Prüfer das 3. Axiom freischnauze zum „ehernen Naturgesetz“ hoch!
[0005] Es sei aber vor allem die Jahre später erfolgte prioritätsbegründende Anmeldung vom August 2023, mit der Einreichnummer CH 000870/2023 benannt, in der erstmals Tacheles geredet wurde. Grundsätzlich war nun nämlich in umfangreicher weiterer Entwicklungsarbeit die Forschungen soweit gereift, dass dort nach und nach die unterschiedlichen Innovationen im Klartext beschrieben wurden, welche nun auch die oft nicht gezeigten Funktionsglieder bzw. Funktionsabläufe vollständig zeigten und so mehrere Varianten an wechselwirkungsfrei zur Umgebung arbeitenden Vortrieben bereitstellten.
[0006] Der Reihe nach vervollständigt heißt, dass in den Kombinationen aus früheren Anmeldungen die erfindungsrelevanten Maschinenbauteile in vollständigen Konstruktionen gezeigt wurden. So z.B. in Anwendung von Motoren oder die Wirkung der Kreiselpräzession zum Schwenken der Kreiselarme, bzw. der Motorkraft oder Kreiselpräzession für das Neigen des Kreisels um seine Längsachse des Kreiselarmes, sowie diese in etlichen funktionellen Korrelationen.
[0007] Es wurden Funktionsglieder in oszillierendem Ablauf beschrieben und in den Anmeldungen die geschwindigkeitsabhängigen Zusammenhänge beschrieben und Impulstriebwerke mit wechselwirkungsfreier Vortriebsfähigkeit eröffnet. Diese Innovationen, welche wie gesagt das dritte Axiom des Isaac Newton sukzessive aushebelte, sind in den dafür erforderlichen physikalischen Prozessen derart vielschichtig, dass diese nicht in einer einzelnen Anmeldung komprimiert beschrieben werden konnten.
[0008] In der Einreichung vom Januar 2024 mit der Einreichnummer CH00047/2024 wurde z.B. umfangreich beschrieben, dass ein Kreisel, der ein zentral-relevantes Funktionsglied darstellt, an den Kreiselarmen eines Impulstriebwerkes durch ihr oszillierendes motorisches Schwenken mittels Kreiselpräzession in Folge ein oszillierendes Neigen des Kreisels um den Kreiselarm verursacht.
[0009] Der gegenständliche Impulsantrieb arbeitet mit zwei erfindungsgemäß synchronisierten Aggregaten. Der motorische Kreisel wird dermaßen während eines ersten, beschränkten Winkels um die zentrale Welle - im mit Mittel des Schwenkens quer zur Fahrtrichtung ausgerichtetem Kreiselarm - geschwenkt.
[0010] Aus einer ersten Ausgangslage wird der Kreisel durch die Wirkung der Kreiselpräzession, zeitgleich und synchron zu besagtem Schwenken, um den Kreiselarm geneigt, um so die zweite Ausgangslage zu erreichen. Im anschließenden Rückstelltakt aus der zweiten Ausgangslage wird der Kreisel separiert zuerst in einem motorischen Zurückneigen in die erste Ausgangslage zurückgestellt. Erst dann beginnt das motorische Zurückschwenken auch des Kreiselarmes in die erste Ausgangslage.
[0011] Alternativ kann das separierte Neigen des Kreisels von unmittelbar bei der zweiten Ausgangslage auch erst am Ende des Rückstellhubes ausgeführt werden. Der Kreisel rotiert in dieser Variante während des Rückstellhub nicht - bleibt starr ohne Drehung um den Kreiselarm - sondern führt das separierte Neigen erst am Schluss des Schwenkweges, bei der ersten Ausgangslage aus.
[0012] Der Kreiselarm wird aus der ersten Ausgangslage in motorischem Schwenken entgegen der Fahrtrichtung und mit quer zur zentralen Welle ausgerichteten Kreiselachse gestartet. Dann, rund eine Viertelumdrehung später, ist die Kreiselachse in eine Parallellage zur zentralen Welle geneigt worden, um ab dieser zweiten Ausgangslage- vor dem eigentlichen Rückstelltakt in Fahrtrichtung - ohne Schwenkbewegung des Kreiselarms und durch die Wirkung der Kreiselpräzession, zuerst und separiert, motorisch in die erste Ausgangslage zurückgeschwenkt zu werden.
[0013] Mit jedem Ende des Rückstelltaktes startet der Prozess im Ablauf in kontinuierlicher Folge stets erneut. Es unterscheidet sich dieser Prozess vom Rückstelltakt dadurch, dass ab der ersten Ausgangslage ein arbeitsfähiger Takt bis zum Erreichen der zweiten Ausgangslage abläuft.
[0014] Der Antriebsmotor für das arbeitswirksame Schwenken des Kreiselarmes entgegen der Fahrtrichtung besteht aus einem Elektromotor. Dieser hat von Natur aus die Fähigkeit für einen möglichst langen Winkel des Schwenkens seine Geschwindigkeit - mit dem besagten dazu synchron dosierten Neigen des Generators - durchgehend dynamisch weiter, fast den ganzen Hub lang, zu steigern.
[0015] Während dem arbeitswirksamen Schwenken des Kreiselarmes wird der Kreisel durch die Wirkung der Kreiselpräzession geneigt. Dieses Neigen des Kreisels um den Kreiselarm wird durch das zweite Aggregat- nun als Generator arbeitend - dosiert an das dynamische Schwenken des Kreiselarmes angepasst.
[0016] Es wird dieser Generator als de facto Bremse eingesetzt, welche die Drosselwirkung dosiert ansteuert. Der Generator regelt seinen Widerstand gegen das Neigen dynamisch und synchron zum Schwenken. Während des Schwenkens des Kreiselarmes entgegen der Fahrtrichtung arbeite dieser also dynamisch angepasst als bremsende Drossel.
[0017] Im Rückstellhub des Kreiselarmes in die Fahrtrichtung arbeitet der Motor-Generator zuerst als Motor, der den Kreisel in die erste Ausgangslage zurückrotiert um ihn dann für den Retourhub des Kreiselarmes dessen weitere Neigebewegung zu blockieren.
[0018] Es ist allemal empfehlenswert, dass immer mehrere Impulsantriebe zeitlich versetzt koordiniert arbeiten. Dadurch wird nämlich erreicht, dass ununterbrochen der wechselwirkungsfreie Schub auf das Fahrzeug einwirkt, zumal sich so die arbeitsfähigen Hübe vorteilhaft gegenseitig überlappen.
[0019] Der Antriebsmotor für das arbeitswirksame Schwenken und der Motor-Generator für die Neigebewegung können alternativ selbstverständlich auch durch andere, gleichermaßen wirkende Aggregate bereitgestellt werden. Dafür kommen beispielsweise hydraulische oder mechanische Antriebe in Betracht. Die Praxis der Anwendung dieser Technologie wird wohl ergeben, dass für den Raumflug und für den atmosphärischen Flug hydraulische Antriebe für den einzelnen Kreisel vorteilhaft sind, da solche antrieb leicht und in rascher Reaktionszeit auf einen Steuerbefehl reagieren können
Legende:
[0020] 1 Impulsantrieb 2 Motor / Antriebsglied für das Schwenken des Kreiselarmes 3 Motor-Generator für die Neigebewegung des Kreisels 4 Kreisel 5 Kreiselarm 6 Kreiselachse 7 Schwenkhub entgegen der Fahrtrichtung /Arbeitshub 8 Schwenkhub in die Fahrtrichtung /Rückstelltakt 9 Neigedrehung um den Kreiselarm im Arbeitstakt 10 anfängliche separierte Neigedrehung im Rückstelltakt 11 restliche Schwenkbewegung ohne Neigen des Kreisels 12 zentrale Welle 13 Fahrtrichtung 14 erste Ausgangslage des Kreisels 15 zweite Ausgangslage des Kreisels vor Rückstellung 16 Fahrzeug
Beschreibung der Zeichnungen/Fig.1 und Fig.2
[0021] Es zeigt dieFig. 1eine schematische Draufsicht auf einen Impulstriebwerk (1) im arbeitsfähigen Hub (7) und die zugehörigen verschiedenen Stellungen des Kreisels (4) bzw. des Kreiselarmes (5) ab der ersten Ausgangslage (14) bis hin zum Beginn des Rückstelltaktes (10) als zweite Ausgangsstellung (15).
[0022] In der Darstellung der ersten Ausgangslage (14) ist ersichtlich, dass sich der Kreisel (4) in einer bestimmten Drehrichtung um den Kreiselarm (5) dreht. Der Kreisel (4) ist also am Start mit seiner Kreiselachse (6) parallel zur zentralen Welle (12) ausgerichtet.
[0023] Im Laufe des arbeitsfähigen Hubes (7) erreicht die zuerst, in der ersten Ausgangslage (14), parallel zur zentralen Welle (12) ausgerichtete Kreiselachse (5) allmählich dann auch eine Ausrichtung quer zur zentralen Welle (12). Die dafür erforderliche Drehbewegung entsteht sekundär aus dem Schwenken (7) des Kreiselarmes (5) und der daraus resultierenden Neigebewegung (9) des Kreisels (4) um den Kreiselarm (5) aus der Wirkung der Kreiselpräzession.
[0024] Diese Neigebewegung (9) des Kreisels (4) um den Kreiselarm (5) wird durch den Motor (2) verursacht und muss durch den Motor-Generator (3) als Generator in exakter Anpassung zum Arbeitstakt (7) eingebremst werden. Durch das Einbremsen / das Drosseln der Neigebewegung (9) entsteht am Generator (3) ein zum Arbeitstakt (7) synchronisierter dynamischer Widerstand, welcher nachfolgend die Ursache für das wechselwirkungsfreie Bewegen des Impulsvortriebes (1) samt Fahrzeug (16) zulässt.
[0025] Am Ende aus der ersten Ausgangslage (14) erreicht die Kreiselachse (6) die Stellung quer zur zentralen Welle (12) und wird nun ohne jeden weiteres Neigen (10) im Rückstelltakt (8) in die erste Ausgangslage (14) für den nächsten arbeitsfähige Hub (7) zurückgestellt.
[0026] Es zeigt dieFig. 2eine schematische Draufsicht auf das Impulstriebwerk (1) und den Rückstellhub (8) sowie die verschiedenen zugehörigen Stellungen des Kreisels (4) bzw. Kreiselarmes (5) bis zum Erreichen der zweiten Ausgangslage (15) mit der dann erforderlich umgekehrten, separierten Drehung des Neigens (10).
[0027] Es ist ersichtlich, dass sich der Kreisel (4) nur im ersten Teil des Rückstellweges (8) zurückneigt (10). Dann wirkt der Generator (3) blockierend und ab dann ist für diesen Retourhub (11) jegliches Neigen (10) unterbunden, der Kreisel (4) ist nicht mehr hubbeweglich. Dies solange bis der Kreiselarm (5) wieder in der ersten Ausgangslage (14) ankommt.
[0028] Mit dem Ende des Rückstellhubes (11) vom Kreiselarm (5) startet der Prozess erneut in dieselben Dreh- (9) und Hubrichtung (7) des Kreisels (4) bzw. Kreiselarmes (5) wie zuvor. Alternativ kann das separierte Neigen (10) des Kreisels (4) auch anstelle unmittelbar bei der zweiten Ausgangslage (15) auch am Ende (14) des Rückstellhubes (8) bei der ersten Ausgangslage (14) ausgeführt werden.
[0029] Für den Generator (3) macht der Neustart (7) des Kreiselarmes (5) in Fahrtrichtung (13) keinen Unterschied, es entsteht - jedes Mal durch die Drossel (3) dynamisch dosiert - der max. mögliche Widerstand gegen das arbeitswirksame Schwenken (7) des Kreiselarmes (5) um die zentrale Welle (12). Durch diesen Widerstand entsteht am Fahrzeug (16) der wechselwirkungsfreie Schub, da der Motor (2) für das Schwenken (7) die Pseudolast der Kreiselpräzession entgegen der Fahrtrichtung (13) stemmen muss.
[0030] Das Pseudogewicht muss während des Schwenkens (7) erfindungsgemäß dynamisch zunehmen und wird am Ende des Schwenkradius (7) rasch auf Tempo null abgebremst. Es wirkt nur noch das reale Gewicht, welches erfindungsgemäß nur Bruchteile des Pseudogewichtes beträgt. Im Rückstelltakt (8) tritt, wie bereits beschrieben, zum einen durch die Lage der Kreiselachse (6) parallel zur zentralen Welle (12) ausgerichtet und zum anderen durch die nun unterbrochene Neigebewegung (10) keinerlei Pseudogewicht auf.

Claims (9)

1. Impulsantrieb (1) mit erfindungsgemäß synchronisiert arbeitenden Aggregaten (2 + 3),dadurch gekennzeichnet, dass der motorische Kreisel (4) während eines ersten, beschränkten Winkel des Schwenkens (7) um die zentrale Welle (12), mit im Mittel des Schwenkens (7) quer zur Fahrtrichtung (13) ausgerichtetem Kreiselarm (5) aus der ersten Ausgangslage (14) durch die Wirkung der Kreiselpräzession, verursacht durch das motorische Schwenken (7) des Kreiselarmes (5), zeitgleich und synchron des Schwenkens (7) ein Neigen (9) des Kreisels (4) um den Kreiselarm (5) abläuft und im anschließenden Rückstelltakt (8) separiert zuerst ein motorisches Zurückneigen (10) der Kreiselachse (6), wie sie in der ersten Ausgangslage (14) einnahm, stattfindet und erst dann das motorische Zurückschwenken (11) des Kreiselarmes (5) in die erste Ausgangslage (14) stattfindet.
2. Impulsantrieb (1), nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreiselarm (5) aus der ersten Ausgangslage (14) mit dem motorischen Schwenken (7) entgegen der Fahrtrichtung (13), mit quer zur zentralen Welle (12) ausgerichteten Kreiselachse (6) bewegt wird und dann rund eine Viertelumdrehung später die Kreiselachse (6) eine Parallellage zur zentralen Welle (12) erreicht hat um dann, vor dem eigentlichen Rückstelltakt (8) in Fahrtrichtung, der Kreisel (4) ohne Schwenkbewegung (10) des Kreiselarmes (5) durch die Wirkung der Kreiselpräzession, der Kreisel (4) zuerst und separiert motorisch (10) in die erste Ausgangslage (14) zurückgeschwenkt wird.
3. Impulsantrieb (1), nach den Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Ende des Rückstelltaktes (8) der Prozess im Ablauf wie nach Patentanspruch 1 in kontinuierlicher Folge stets erneut startet.
4. Impulsantrieb (1), nach den Patentansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (2) für das arbeitswirksame Schwenken (7) des Kreiselarmes (5) entgegen der Fahrtrichtung (12) aus einem Elektromotor (2) besteht, der für einen möglichst langen Winkel des Schwenkens (7) seine Geschwindigkeit - mit dem dazu synchronisiert dosierten Neigen (9) - durchgehend dynamisch weiter steigert.
5. Impulsantrieb (1), nach den Patentansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass während dem arbeitswirksamen Schwenken (7) des Kreiselarmes (5) der Kreisel (4) durch die Wirkung der Kreiselpräzession mit dem Neigen (9) des Kreisels (4) um den Kreiselarm (5) beaufschlagt wird und dessen Neigen (9) durch den Motor-Generator (3) dosiert, an das dynamische Schwenken (7) des Kreiselarmes (5) angepasst, angesteuert wird.
6. Impulsantrieb (1), nach den Patentansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor-Generator (3) seinen Widerstand gegen das Neigen (9) dynamisch geregelt, synchron zum Schwenken (7), während des Schwenkens vom Kreiselarm (5) entgegen der Fahrtrichtung (13) dynamisch angepasst und im Rückstellhub (8) des Kreiselarmes (5) in die Fahrtrichtung (13) der Motorgenerator (3) zuerst in der Motorfunktion den Kreisel (4) in die erste Ausgangslage (14) zurückrotiert um dann eine weitere Neigebewegung (10) des Kreisels (4) blockiert.
7. Impulsantrieb (1), nach den Patentansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Impulsantriebe (1) zeitlich versetzt arbeiten um ununterbrochen einen wechselwirkungsfreien Schub zu erzeugt und die arbeitsfähigen Hübe (7) sich überlappen.
8. Impulsantrieb (1), nach den Patentansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (2) für das arbeitswirksame Schwenken (7) und der Motor-Generator (3) für die Neigebewegung (9) alternativ auch durch andere, gleichermaßen wirkende Aggregate (2 + 3), wie beispielsweise hydraulische oder mechanische Elemente, erbracht werden können.
9. Impulsantrieb (1), nach den Patentansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass alternativ das separierte Neigen (10) des Kreisels (4) anstelle unmittelbar bei der zweiten Ausgangslage (15) auch erst am Ende (14) des Rückstellhubes (8) ausgeführt werden kann.
CH000980/2024A 2024-02-09 2024-09-10 Impulstriebwerk mit synchronisierten Aggregaten CH721573A2 (de)

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