DE2155687A1 - Von hand gefuehrtes, motorisch angetriebenes stampfgeraet zum verdichten von erdreich, beton oder dgl - Google Patents

Von hand gefuehrtes, motorisch angetriebenes stampfgeraet zum verdichten von erdreich, beton oder dgl

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DE2155687A1
DE2155687A1 DE19712155687 DE2155687A DE2155687A1 DE 2155687 A1 DE2155687 A1 DE 2155687A1 DE 19712155687 DE19712155687 DE 19712155687 DE 2155687 A DE2155687 A DE 2155687A DE 2155687 A1 DE2155687 A1 DE 2155687A1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D3/00Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
    • E02D3/02Improving by compacting
    • E02D3/046Improving by compacting by tamping or vibrating, e.g. with auxiliary watering of the soil
    • E02D3/068Vibrating apparatus operating with systems involving reciprocating masses

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Description

  • Von Hand geführtes, motorisch angetriebenes Stampfgerät zum Verdichten von Erdreich, 8eton oder dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein von Hand geführtes, motorisch angetriebenes Stompfgerdt zum Verdichten von Erdreich, Beton oder dgl., mit einem Stampffuß, der mittels federnder Koppelelemente mit einem von einem Motor angetriebenen Kurbeltrieb an der darUber befindliche-n Obermasse gekoppelt ist, und mit einer Fuhrungseinrichtung, die den Stampffuß und die mit ihrem ganzen Gewicht elastisch darauf rastend Obermass gegen relative ,horizontale Verlagerung senkrecht zur gewollten Fortbswegungsrichtung der Stampfgeräts sichert, Relativbewegungen von Obermasse und Stampffuß in Richtung der Schwingachse aber zuläßt.
  • Bei den bekannten Stampfgeräten läßt die Führungseinrichtung Relativbewegungen zwischen Obermasse und Stampffuß nur in Richtung einer einziger Schwingachse zu. Die nötige Fortbewegung wird bei diesen bekannten Geräten dadurch erzielt, daß die Schwingachse gegenüber dem Stampffuß in Richtung der gewUnschten Fortbewegung etwas geneigt ist, so daß beim Schwingen außer der die Verdichtung ermöglichenden vertikalen Kraftkomponente auch eine horizontale KraFtkomponente entsteht, die von dem Nhi gungswinkel der Schwingochse abhängt und Uber diese eine feste Beziehung zu der vertikalen Kraftkomponente aufweist. Dick ist insofern nachteilig, als ei schnellerer oder langsamerer Vorwärtsgang nur über eine Änderung der Neigung der Schwingachse und damit des Geräts möglich ist, und ein Rückwärtsgang des Geräts eine Schrägstellung der Schwingachse gegenüber dem Stampffuß in gegenüber dem Yorlaufgang entgegengesetztem Sinne erfordert, was erhebliche konstruktive Schwiergkeiten bereitet, so daß hierauf in der Regal verzichtet wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fiihrbarkeit von Stampfgeräten der eingangs genannten Gattung zu verbessern und die Fortbewegung des Geräts vom Schwingen in der Richtung, in der die Verdichtungsarbeit geleistet wird, unabhängig zu machen, damit auch die Stabilitatseigenschaften des Geräts von einer Änderung der Fortbewegungsgeschwindigkeit unbeeinflußt bleiben.
  • GemäI3 der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die e Führungseinrichtung so ausgeführt ist,- daß sich Obermasse und Stampffuß unabhängig von der zu dem letzteren im wesentlichen senkrechten, für das Verdichten maßgeblichen Relativbewegung auch in der gewollten Fortbewegungsrichtung im wesentlichen parallel zum Stampffuß relativ zueinander bewegen können, und daß von dem Kurbeltrieb außer der einen Bewegungskomponente,die in für sich bekannter gleise die zum Stampffuß im wesentlichen senkrechte Relativbewegung zwischen diesem und-der Obermasse herbeiführt, eine gegenüber dieser einen Bewegungskomponente um einen von 0° bzw. 3600 und von 180° wesentlich verschiedenen Phasenwinkel verschobene weitere Bewegungskomponente zwangswei-Qe so zum Stampffuß hin ableitbar ist, daß sie eine zu dem letzteren im wesentlichen parallele Relativbewegung zwischen Oberma-sse und Stampffuß bewirkt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Stampfgerät wird im Gegensatz zu den bekannten Stampfgeräten die Jelagerung in der gewollten Fortbewegungsrichtung in der iiauptsache nicht durch ein Schrägstellen einer einzigen vorgegeben Schwingachse erreicht, sondern dadurch, daß auf getrenntem Wege außer der Bewegungskomponente für das Schwingen in vertikaler Richtung hiervon unabhängig eine eine Bewegungskomponente für ein Schwingen i.n horizontaler Richtung von dem sn der Obermasse befindlichen Kurbelantrieb zum Stampffuß hin ableitbar ist. Dadurch behält das Stampfer rät auch bei Änderung der das Schwingen parallel zum Stampffuß bewirkenden Bewegungskomponente im wesentilchen seine vorgegebene optimale Stsbilität, wodurch seine Führbarkeit erheblich erleichtert wird.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird das Gerät vorzugsweise so aufgebaut, daß die Welle des Kurbeltriebs quer zur wollter, Bewegungsrichtung des Stainpfgeräts angeordnet ist und außer dem einen Exzenter, der in fiir sich bekannter Weise die zum Stampffuß etwa senkrechte Relativbewegung zwischen diesem und der Obermasse bewirkt, einen weiteren Exzenter antreibt,der bezüglich der Exzentrizität gegenüber dem einen Exzenter um eint en von Oo bzw. 360° und von 1800 wesentlich verschiedenen Winke versetzt ist und von dem die weitere Bewegungskomponente mit zu Stampffuß etwa paralleler Wirkungsrichtung formschlüssig zu dem letzteren hin ableitbar ist. Die formschlüssige Ableitung zum Stampffuß hin kann dabei über einen zu diesem etwa senkrecht stehenden Kipphebel erfolgen, der mit zur gewollten Bewegungsrichtung des Stampfgeräts quer verlaufender sowie zum Stampffuß etwa parallel Drehachse vorzugsweise an der Obermasse drehbar gelagert und an seinen Enden jeweils mit dem weiteren Exzenter bzw. dem Stampffuß verbunden ist.
  • Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung kann ein umschaltbarer Vor- und Rücklauf des Stsmpfgeräts dadurch erzielt werden, daß der weitere Exzenter bezüglich des einen Exzenters in zwei Ein-Stellungen oder zwei. bereichen von Einstellungen im Winkel verstellbar ist, wobei der Versetzungswinkel in der ei nie Endstellung zwischen 00 und 1800 und in der anderen Endstellung zwischen 180° und 360° liegt.
  • Hierfür HierfUr kann der weitere Exzenter mit Reibung zwischen um 1800 versetzten Anschlagen verstellbar auf der Welle des Kurbeltriebs sitzen und mittels zweier Bremsen wahlweise in die eine oder andere der durch die Anschläge begrenzten Einstellungen verstellbar sein, von denen die eine Bremse reibungsschlüssig unmittelbar auf den weiteren Exzenter einwirkt während die anderen mit Reibungsschluß an dem Sonnenrad eines Planetengetriebes angreift, dessen Planetenrod-Träger formschlUssig mit der Welle des Kurbeltriebs umläuft und dessen Planetenräder mit dem weiteren Exzenter verzahnt sind.
  • Eine andere Möglichkeit, die oben erwähnte Verstellbarkeit zu erzielen, besteht darin, die vorwiegend horizontale Bewegungskomponente von einem den weiteren Exzenter darstellenden Gewindering Uber eine an diesem kart danisch gelagerte Schubstange abzuleiten, wobei der Gewindering von einer Gewindehülse getragen ist, die auf dem als Taumelwelle ausgefuhrten End; der-Welle des Kurbeltriebs drehbar gelagert und mittels eines kardanisch an sie angeschlossenen Verstellmechanismus drehbar ist, der sie in der jeweiligen Einstellung gegen Drehung im Raume festhält, Ein Arbeiten auf der Stelle sowie ein Vorlauf und/oder ein RUcklauf mit veränderbarer Geschwindigkeit können durch eine Änderung der Amplitude der von dem weiteren Exzenter abgeleiteten, vorwiegend horizontalen Bewegungskomponente erreicht werden. HierfUr wird in Ausgestaltung der Er findung vorgeschlagen, die Exzentrizitat des weiteren Exzenters und/ode das Ubersetzungsverhaltnis am Hebel veränderbar einzurichten.
  • Die Erfindung wird nuchstehend an Hand der in der Zeichnung dargestell- -ten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen: Fig.1 das Stampfgerät in schematischer Darstellung von der Seite gesehen, wobei die gewollte Bewegungsrithtung parallel zur Zeichenebene chenebene verläuft, Fig.2 eine AusfUhrung desjenigen Geräteteils, von dem die weitere Bewegungskomponente abgeleitet wird, im Ldngsschnitt, und Fig.3 eine zweite Ausführung des Gerdtsteils, von dem die weitere Be-; wegungskomponente abgeleitet wird, ebenfalls im Längsschnitt.
  • Die Fig.l zeigt das Stampigerdt in schematischer Darstellung im ganzen.
  • Dieses weist eine Obermasse 10 und einen Stampffuß 11 auf, die in Bezugt aufeinander so gefUhrt und mittels Federn 12 so gekoppelt sind, daß sie Relativbewegungen in Form einer Pendelbewegung parallel zu der Zeichenebene und in Form einer Längsverscheibung in der in Richtung des Pfeile bewegung 13 verlaufenden gewollten Vor- oder Rücklauf-durchzuführen vermögen, wo bei diesen Relativbewegungen die Federn 12 elastisch entgegenwirken.
  • Der an der Obermasse 10 vorgesehene Kurbeltrieb 1 weist einen Exzenterzapfen 14 auf, der Uber eine Pleuelstange 15 mit einer Zwischenplatte 1( verbunden ist, an der sich die Federn 12 abstützen. Die anderen Enden der Federn 12 greifen direkt am Stampffuß 11 bzw. an einem Kopf 17 an, der jeweils Uber eine die Federn 12 durchsetzende Stange 18 starr verbunden ist. Die Zwischenplatte 16 und die Obermasse 10-sind in Bezug aufeinander in vertikaler Richtung beweglich gefUhrt, so daß die Obermasse 10 und der Stampffuß 11 relativ zueinander in vertikaler Richtung in Schwingung versetzt werden, wenn der Exzenterzapfen 14 um die sich in Fig.l als Punkt darstellende Drehachse 19 der Welle des Kurbeltrieb umläuft.
  • Hinsichtlich des vorbesprochenen Aufbaues entspricht der Stampfer nach Fig. 1 prinzipiell einem deren Vorschlag.
  • Von Von dem Stampfer nach dem V-orschLagunterscheidet sich der Stampfer gemäß Fig.1 dadurch, daß von dem Kurbeltrieb 1 zusätzlich zu der Bewegungs komponente, die die vertikale gerichtete Relativbewegung zwischen Obermasse 10 und Stampffuß 11 herbeifUhrt, noch eine gegenüber dieser um einen von 00 bzw. 3600 und von 1800 wesentlich verschiedenen Phasenwinkel verschobene weitere Bewegungskomponente zwangsweise so zum Stampffuß abgeleitet ist, daß sie eine im wesentlichen horizontale Relativbewegung zwischen Obermasse 10 und Stampffuß 11 bewirkt.
  • Zu dem letztgenannten Zweck ist bei dem Stampfgerdt nach Fig.l ein weiterer, um die Achse 19 im Umlauf versetzbarer Exzenter 2 an dem Kurbeltrieb 1 vorgesehen, der gegenüber dem Exzenter 14 um einen Phasenwinkel von etwa 90° vor- oder nacheilt. Von diesem zusätzlichen Exzenter 2 ist eine weitere Bewegungskomponente mit horizontaler Wirkungsrichtung zum Stampffuß 11 hin abgeleitet. Diese Ableitung erfolgt Uber einen etwa verj tikal stehenden Kipphebel 4, der etwa in seiner Mitte um eine zur Zeichenebene senkrecht stehende Drehachse schwenkbar an der Obermasse 10 get lagert und an seinem oberen Ende Uber eine etwa horizontal verlaufende Schubstange 4a mit dem Exzenter 2 sowie an seinem unteren Ende Uber eine ebenfalls etwa horizontal verlaufende Schubstange 4b mit dem Stampffuß 11 verbunden ist.
  • Durch die beiden hinsichtlich ihrer Exzentrizität phasenverschobenen Exzenterzapfen 14 und 2 werden Obermasse und Stampffuß in Bezug aufeinander sowohl in vertikaler Richtung als auch in horizontaler Richtung zwangsweise in Schwingbewegung versetzt, wobei diese Schwingbewegungen gegeneinander um den gleichen Phasenwinkel verschoben erfolgen, Sen die Exzenter 2 und 14 gegeneinander versetzt sind. Dadurch springt das Gerät' nicht nur in vertikaler Richtung sondern es erhdlt, ohne daß ein Verschwenken der Obermasse gegenüber dem Stampffuß nötig ist, auch eine Bewegungskomponente in horizontaler Richtung, so daß sich das Gerät zwangsweise auch im Vor- bzw. RUcklauf bewegt. Die Die Fig.2 zeigt eine Ausführung für den Exzenter 2, die es ermöglicht, dessen Exzentrizität gegenüber dem Exzenter 14 aus einer Einstellung, in der er diesem voreilt, in eine Einstellung zu bewegen, in der er diesem nacheilt. Hierfür sitzt der weitere Exzenter 2 mit Reibung auf der Welle des Kurbeltrie'bs 1, wobei seine mögliche Drehbewegung auf dieser durch 35 29 am Exzenter 2 bzw. 30,/ an der Welle des Kurbeltriebs 1, auf etwa 180° begrenzt ist. Der Exzenter 2 ist mittels zweier Bandbremsen 28 und 32 wahlweise in die eine oder andere der durch die Anschläge begrenzten Einstellungen verstellbar. Von diesen beiden Bremsen kann die eine (28) reibungsschlüssig unmittelbar, auf den Exzenter 2 zur Einwirkung gebracht werden, während die andere (32) im Falle ihrer Betätigung.mit Reibungsschluß an dem Sonnen-Rad 31 eines Planetengetriebes angreift, dessen Planetenrad-Träger 34 formschlüssig mit der'Welle des Kurbeltriebs 1 umläuft und dessen llanetenräder 33 mit dem Sonnenrad 31 und dem Exzenter 2 verzahnt; sind, Bei der in Fig.2 angedeuteten Drehrichtung der Welle des Kurbeltriebs 1 bleibt der Exzenter 2 bei einer Betätigung der Bremse 28 so lange stehen, bis die Anschlage 29 und 30 zur Anlage gekommen sind, woraufhin der Anschlag 3V) über den Anschlag 29 den Exzenter 2 gegen den durch die Bremse 28 bewirkten Reibungsschluß wieder in der Dreht richtung der Welle 1 mitnimmt. Wird nun ausgehend von der letzte genannten Stellung des Exzenters 2 die Bremse 32 betätigt, danni bleibt das Sonnenrad 31 stehen und der Exzenter 2 beginnt, anget trieben durch die Planetenräder 33, schneller zu laufen als die Welle 1, bis der Anschlag 29 an dem Gegenanschlag 35 zur Anlage kommt. Sobald dies geschehen ist, kann sich der Exzenter.2 nicht mehr schneller drehen als die Welle 1, und das Sonnenrad.
  • 31 läuft dann gegen den'von der Bremse 32 vermittelten Reibung schluß wieder mit der Welle des Kurbeltriebs 1 um. Die auf diese Weise erreichte Einstellung des- Exzenters 2, in der dessen Exzentrizität gegenüber der in Fig.2 dargestellten um 1800 verschoben ist, bleibt aufgrund des Reibungsschlusses zwischen der Welle 1 und dem Exzenter 2 auch erhalten, wenn die Bremse 32 32 danach wieder freigegeben wird.
  • Da der Exzenter 14 bezüglich der Welle des Kurbeltriebs .1 nicht verstellbar ist, kommt es aufgrund der vorstehend beschriebenen Betätigung der Bremsen 28 und 32 zu einer linderung des Phasenwinkels zwischen den Exzentern, wobei die Anordnung vorzugsweise so getroffen wird, daß der Exzenter 2 gegenüber dem Exzenter 14 in dem einen Falle um den gleichen Winkel voreilt, um den er im anderen Falle diesem gegenüber nacheilt.
  • Die Fig.3 zeigt eine Ausführung für den Exzenter 2, die nicht nur eine Veränderung des Phasenwinkels zwischen diesem und dem Exzenter 14 im Sinne eines Voreilens oder Nacheilens unter åeweils gleicher Größe dieses Winkels gestattet, sondern die es darüber hinaus ermöglicht, auch die Exzentrizität, d.h. die Amplitude der abgeleiteten Bewegungskomponente' zwischen einem Maximalwert und dem Wert O zu variieren.
  • Bei der Ausführung nach Fig.3 bildet den Exzenter 2 ein Gewindering 37, von dem die horizontale. Bewegungskomponente über die in diesem Falle mittels Zapfen 38 kardanisch gelagerte Schubstange 4a abgeleitet ist. Der Gewindering 37 ist auf eine Gewindehülse 36 aufgeschraubt, die auf dem als Taumelwelle 1a aus geführten Ende der Welle des Kurbeltriebs 1 drehbar in solcher Weise gelagert ist, daß ihre Längsachse die Längsachse der Welle des Kurbeltriebs 1 unter einem spitzen Winkel schneidet wobei der Schnittpunkt vorzugsweise in einer etwa in der Mitte' durch den Gewindebereich der Hülse 36 gehenden, zu deren Längsachse senkrecht stehenden Ebene liegt. Die Hülse 36 ist mittels? eines innen kardanisch an sie angeschlossenen Verstellmechanis-j mus 39 mit Zahnstange 40 und Ritzel 41 drehbar, der sie in der jeweiligen Einstellung gegen Drehung im Raume festhält.
  • Wenn sich er Gewindering 37 in der in Fig.3 gezeigten Stellungl auf der im Betrieb der Welle des Kurbeltriebs 1 taumelnden Gewindehülse 36 befindet, erfährt die Schubstange 4a offensichtlich lich keine Verlagerung in ihrer Längsrichtung. Wird Jedoch der Ring 37 mittels des Verstellmechanismus 39, 40, 41 durch Drehen der Hülse 36 aus dieser Stellung nach links oder rechts verschoben, dann kommt es auch zu einer Hin- und Herbewegung der Schubstange 4a in deren Längsrichtung, wobei ausgehend von der Nullstellung gemäß Fig.3 die Amplitude mit der Verschiebung aus der Mittelstellung in beiden Richtungen im gleichen Ausmaß zunimmt, der Phasenwinkel der Exzenterbewegung aber bei einer Verschiebung in der einen Richtung gegenüber einer Verschiebung in der anderen Richtung jeweils um 1800 versetzt ist.
  • Hierdurch und aufgrund der vorgegebenen Phasenlage des Exzenters 14 des Kurbeltriebs ist es möglich, den Exzenter 2 gegenüber dem Exzenter 14 unter Aufrechterhaltung eines bestimmten Phasenwinkels entweder vor- oder nacheilen zu lassen und darüberhinaus das Ausmaß der Schwingbewegung, die die Schubstange 4a ausführt, zwischen dem Wert 0 und einem Maximalwert zu verändern, der durch die Länge der Hülse 36 und den Anstellwinkel von deren Längsachse bezüglich der Längsachse der Welle des Kurbeltriebs 1 gegeben ist.
  • Die Amplitude der horizontalen Bewegungskomponente könnte auch dadurch verändert werden, daß das Ubersetzungsverhältnis des aus dem Kipphebel 4 und den Schubstangen 4a und 4b bestehenden Gestänges variabel eingerichtet wird.
  • PatentansPruche

Claims (1)

  1. P a t e n t a.n s p r ä c h e ¼ 1./ Von Hand geführtes, motorisch angetriebenes Stampfgerät zum Verdichten von Erdreich,Beton oder dgl., mit einem Stampffuß, der mittels federnder Koppelelemente mit einem von einem Motor angetriebenen Kurbeltrieb an der darüber befindlichen Obermasse gekoppelt ist, und mit einer Führungseinrichtung, die den Stampffuß und die mit ihrem ganzen Gewicht elastisch darauf lastende Obermasse gegen relative horizontale Verlagerung senkrecht zur gewollten Fortbewegungsrichtung des otampfgeräts sichert, Relativbewegungen von Obermasse und Stampffuß in Richtung der Schwingachse aber zuläßt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (12,16,17,18) so ausgeführt ist, daß sich Obermasse (lo) und Stampffuß (11) unabhängig von der zu dem letzteren im wesentlichen senkrechten, für das Verdichten maßgeblichen Relativbewegung auch in der gewollten Fortbewegungsrichtung (Pfeil 13) im wesentlichen parallel zum Stampffuß relativ zueinander bewegen können und daß von dem Kurbeltrieb (1) außer der einen Bewegungskomponente, die in für sich bekannter Weise die zum Stampffuß (11) im wesentlichen senkrechte Relativbewegung zwi-' schen diesem und der Obermasse (1o) herbeiführt, eine gegegenüber dieser einen Bewegungskomponente um einen von 0° bzw. 3600 und von 1800 wesentlich verschiedenen Phasenwinkel verschobene weitere Bewegungskomppnente zwangsweise so' zum Stampffuß (11) hin ableitbar ist, daß sie eine zu dem letzteren im wesentlichen parallele Reiativbewegung zwischen Obermasse (10) und Stampffuß (11) bewirkt.
    2. Stampfgerät nach Anspruch 1, d a d u r c h gekennzeichne daß die Welle des Kurbeltriebs (1) quer zur gewollten Fortbewegungsrichtung des Stampfgeräts angeordnet ist und außer dem einen Exzenter (14) , der in für sich bekannter Weise die zum Stainpffuß (11) etwa senkrechte Relativbewegung zwischen diesem und der Obermasse (lo) bewirkt, einen weiteren Exzenter (2) antreibt, der bezüglich der Exzentrizität gegenüber dem einen Exzenter (14) um einen von 0° bzw. 360° und von 180° wesentlich verschiedenen Winkel versetzt ist und von dem die weitere Bewegungskomponente mit zum Stampffuß (11) etwa paralleler Wirkungsrichtung formschlüssig zu dem letzteren hin ableitbar 3. otampfgerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen - zu dem Stampffuß (11) etwa senkrecht stehenden Kipphebel (4), der mit zur gewollten Bewegungsrichtung des Stampfgeräts quer verlaufender sowie zum Stampffuß (11) etwa paralleler Drehachse vorzugsweise an der Obermasse (10 ) drehbar gelagert und an seinen Enden jeweils mit dem weiteren Exzenter (2) bzw. dem Stampffuß (11) verbunden ist.
    4. Stampfgerät nach Anspruch 2 oder 3, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der weitere Exzenter (2) bezüglich des einen Exzenters (14) in zwei Einstellungen oder zwei Bereiche von Einstellungen im Winkel verstellbar ist, wobei der Versetzungswinkel in der einen Endstellung zwischen 0° und 1800 und in der anderen Endstellung zwischen 1800 und 3600 liegt.
    5. Stampfgerät nach Anspruch 4, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der weitere Exzenter (2) mit Reibung zwischen um etwa 1800 versetzten Anschlägen (30,35) verstellbar auf der Welle des Kurbeltriebs (1) sitzt und mittels zweier Bremsen ;28,32) wahlweise in die eine oder andere der durch die Anschläge (3c,55) begrenzten Einstellungen verstellbar ist, vondenen die eine Bremse (28) reibungsschlüssig schlüssig unmittelbar auf den weiteren Exzenter (2) einwirkt, während die andere (32) mit Reibungsschluß an dem Sonnenrad (31) eines Planetengetriebes angreift, dessen Plenetenrad-Träger (34) formschlüssig mit der Welle des Kurbeltriebs (1) umläuft und dessen Planetenräder (33) mit dem weiteren Exzenter (2) verzahnt sind.
    6. Stampfgerät nach Anspruch 4, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die weitere Bewegungskomponente von einem den weiteren Exzenter (2) darstellenden Gewindering (37) über! eine an diesem kardanisch gelagerte Schubstange (4a) abgeleitet ist, wobei der Gewindering (37) von einer Gewindehülse (36) getragen ist, die auf dem als Taumelwelle (1a) ausgeführten Ende der Welle des Kurbeltriebs (1) drehbar gelagert und mittels eines kardanisch an sie angeschlossenen Verstellmechanismus (39,40,41) drehbar ist, der sie in der jeweiligen Einstellung gegen Drehung im Raume festhält.
    7. Stampfgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u r c h gekennzeichnet, daß zum willkürlichen Andern der Amplitude der von dem weiteren Exzenter (2) abgeleiteten weiteren Bewegungskomponente dessen Exzentrizität und/oder das Übersetzungsverhältnis am Kipphebel (4) veränderbar ist/sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6409426B1 (en) 2000-02-22 2002-06-25 Maclellan Kevin Vibratory tamping tool
US12065790B2 (en) 2020-07-07 2024-08-20 Milwaukee Electric Tool Corporation Plate compactor
US12312752B2 (en) 2020-07-07 2025-05-27 Milwaukee Electric Tool Corporation Plate compactor

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