CH721587A2 - Mobile Gewässerschutzanlage - Google Patents

Mobile Gewässerschutzanlage

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CH721587A2
CH721587A2 CH000157/2024A CH1572024A CH721587A2 CH 721587 A2 CH721587 A2 CH 721587A2 CH 000157/2024 A CH000157/2024 A CH 000157/2024A CH 1572024 A CH1572024 A CH 1572024A CH 721587 A2 CH721587 A2 CH 721587A2
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water
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controller
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CH000157/2024A
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Kolacz Filip
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Condecta Ag
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine mobile Gewässerschutzanlage (1) zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser. Die mobile Gewässerschutzanlage (1) umfasst ein Schmutzwasserbecken (2) eine Reinigungseinrichtung (3) und eine Steuerung (5) mit einer Sensorschnittstelle (8). Die Reinigungseinrichtung (3) ist dazu konfiguriert verschmutztes Wasser im Schmutzwasserbecken (2), in Klarwasser und Schmutz zu trennen. Die Steuerung (5) ist dazu konfiguriert, im Falle, dass ein Sensor (6a, 6b) mit der Steuerung (5) verbunden ist, basierend auf vom Sensor (6a, 6b) bereitgestellten Sensordaten die Aufbereitung von verschmutztem Wasser zu steuern.

Description

[0001] Die Erfindung betrifft eine mobile Gewässerschutzanlage zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser.
[0002] Mobile Gewässerschutzanlagen zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser werden am Einsatzort, wo verschmutztes Wasser aufbereitet werden soll, aufgebaut, um am Einsatzort anfallendes verschmutztes Wasser so aufzubereiten, dass das aufbereitete Wasser in Gewässer am Einsatzort geleitet werden kann. Solche Anlagen werden beispielsweise bei Baustellen eingesetzt, um mit Beton oder Betonkomponenten verunreinigtes Wasser so aufzubereiten, dass das aufbereitete Wasser in ein Gewässer in Baustellennähe geleitet werden kann. In einem ersten Schritt der Aufbereitung trennen typische mobile Gewässerschutzanlagen das verschmutzte Wasser in Klarwasser und den Schmutz. Der Schmutz fällt in Form von Schlamm an und umfasst beispielsweise den Beton, Betonkomponenten, Schwebeteilchen usw.
[0003] In einem zweiten Schritt der Aufbereitung, wird der pH-Wert des Klarwassers so eingestellt, dass das Klarwasser Gewässern zugeführt werden kann. Das so aufbereitete Wasser wird dann beispielsweise in einen Fluss, einen See oder in die Kanalisation geleitet.
[0004] Solche mobilen Gewässerschutzanlage sind beispielsweise in der Gebrauchsmusterschrift DE 20 2011 052 164 U1 und in der Patentschrift CH 714 286 B1 gezeigt.
[0005] Mobile Gewässerschutzanlagen können mehrere auch unterschiedliche Einrichtungen zur Wasseraufbereitung umfassen. Typischerweise umfassen mobile Gewässerschutzanlagen eine Reinigungseinrichtung, welche verschmutztes Wasser, das einem Schmutzwasserbecken der mobilen Gewässerschutzanlage zugeführt wurde, auftrennt in Klarwasser und in Schmutz. Das Auftrennen kann mittels Sedimentation oder Filtration erfolgen. Bei der Sedimentation setzen sich Feststoffteilchen am Boden des Schmutzwasserbeckens, beispielsweise in Form von Schlamm, ab und das Klarwasser bildet sich als Überstand im oberen Bereich des Schmutzwasserbeckens.
[0006] Das Klarwasser kann weiteren Einrichtungen zur weiteren Wasseraufbereitung zugeführt werden. Beispielsweise kann die mobile Gewässerschutzanlage eine Neutralisationseinrichtung umfassen, der das Klarwasser zugeführt wird. Die Neutralisationseinrichtung versetzt das zugeführte Klarwasser mit einer pH-verändernden Substanz in einer Menge bis der pH-Wert des Klarwassers einen bestimmten Wert aufweist.
[0007] Mobile Gewässerschutzanlagen können zur weiteren Wasseraufbereitung auch eine Flokkulationseinrichtung umfassen, der das Klarwasser zugeführt wird. Die Flokkulationseinrichtung versetzt das zugeführte Klarwasser mit einem Flockungsmittel, das ein Aggregieren feiner Schwebeteilchen im Klarwasser zu Schwebeteilchenaggregaten bewirkt. Diese Schwebeteilchenaggregate können dann beispielsweise mittels Sedimentation bzw. Filterung vom zugeführten Klarwasser getrennt werden.
[0008] Bei mobilen Gewässerschutzanlagen bestimmen der Einsatzort und der Zweck massgeblich den Aufbau der mobilen Gewässerschutzanlage. Beispielsweise hängt die Grösse bzw. die Anzahl an Reinigungseinrichtungen bzw. Schmutzwasserbecken von der Grösse der Baustelle bzw. von der erwarteten aufzubereitenden Menge an verschmutztem Wasser ab. Ebenso auch die Anzahl und/oder die Grösse von weiteren Einrichtungen zur Wasseraufbereitung. Damit das aufbereitete Wasser in ein Gewässer geleitet werden kann, muss das aufbereitete Wasser bestimmte Gewässerschutzanforderungen erfüllen, welche nach Ort bzw. Gewässer unterschiedlich sein können. Somit bestimmt auch das Gewässer, in welches das aufbereitete Wasser geleitet wird, den Aufbau der mobilen Gewässerschutzanlage.
[0009] Was fehlt ist eine mobile Gewässerschutzanlage, die gemäss Vorgaben am Einsatzort einfach aufgebaut und betriebsbereit gemacht werden kann und einfach überwach- und steuerbar ist.
[0010] Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine solche mobile Gewässerschutzanlage bereitzustellen.
[0011] Die Aufgabe wird gelöst durch eine mobile Gewässerschutzanlage gemäss den Merkmalen des Anspruchs 1. Die abhängigen Ansprüche betreffen bevorzugte Ausführungsformen der mobilen Gewässerschutzanlage.
[0012] Die Erfindung betrifft eine mobile Gewässerschutzanlage zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser, mit einem Schmutzwasserbecken, in welches verschmutztes Wasser einleitbar ist, einer Reinigungseinrichtung, welche verschmutztes Wasser in Klarwasser und Schmutz trennt, einem Auslass, über welchen von der mobilen Gewässerschutzanlage bereitgestelltes aufbereitetes Wasser von der mobilen Gewässerschutzanlage abziehbar ist, und einer Steuerung, die eine Sensorschnittstelle aufweist, über die ein Sensor mit der Steuerung verbindbar ist.
[0013] Dabei ist die Reinigungseinrichtung dazu konfiguriert, verschmutztes Wasser im Schmutzwasserbecken, insbesondere durch Sedimentation oder Filtration, in Klarwasser und Schmutz zu trennen, und ist die Steuerung dazu konfiguriert, im Falle, dass ein Sensor mit der Steuerung verbunden ist, basierend auf vom Sensor bereitgestellten Sensordaten die Aufbereitung von verschmutztem Wasser zu steuern.
[0014] Dabei ist an der mobilen Gewässerschutzanlage ein Bedienpanel fest installiert, und sind die Steuerung, das Bedienpanel und die Sensorschnittstelle so konfiguriert, dass ein über die Sensorschnittstelle mit der Steuerung verbundener Sensor durch Dateneingabe am Bedienpanel konfigurierbar ist, und die Aufbereitung von verschmutztem Wasser basierend auf vom Sensor, der durch Dateneingabe am Bedienpanel konfiguriert wurde, bereitgestellten Sensordaten gesteuert wird.
[0015] Eine mobile Gewässerschutzanlage ist eine Gewässerschutzanlage, die verschmutztes Wasser so aufbereitet, dass das aufbereitete Wasser die Anforderungen erfüllt, um in Gewässer geleitet zu werden. Eine mobile Gewässerschutzanlage ist zu einem Einsatzort transportierbar, am Einsatzort auf- und abbaubar und vom Einsatzort wieder wegtransportierbar.
[0016] Verschmutztes Wasser ist Wasser, welches Verschmutzungen enthält, wobei die Verschmutzungen bzw. der Schmutz beispielsweise Feststoffteilchen oder Schwebeteilchen sind.
[0017] Aufbereitung von verschmutztem Wasser betrifft die Behandlung von verschmutztem Wasser zu Klarwasser, welches Gewässerschutzanforderungen erfüllt, sodass dieses einem Gewässer zugeleitet werden kann.
[0018] Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Zuführleitung und das Schmutzwasserbecken kann einen Einlass umfassen, der mit der Zuführleitung verbunden ist, wobei verschmutztes Wasser über die Zuführleitung und den Einlass ins Schmutzwasserbecken einleitbar ist.
[0019] Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Pumpe aufweisen, welche verschmutztes Wasser über die Zuführleitung und den Einlass ins Schmutzwasserbecken pumpt.
[0020] Das Schmutzwasserbecken kann ein nach oben offenes Schmutzwasserbecken sein, sodass verschmutztes Wasser über die offene Seite des Schmutzwasserbeckens ins Schmutzwasserbecken einleitbar ist. Über der offenen Seite des nach oben offenen Schmutzwasserbeckens kann eine Waschstation aufgebaut sein zum Waschen von verschmutzten Gegenständen mit Wasser. Dabei kann die Waschstation so ausgestaltet und so über dem Schmutzwasserbecken aufgebaut sein, dass verschmutztes Wasser, das beim Waschen verschmutzter Gegenstände mit Wasser anfällt in das darunterliegende Schmutzwasserbecken fliesst oder tropft.
[0021] Die offene Seite des nach oben offenen Schmutzwasserbeckens kann mit einem Rost überdeckt bzw. belegt sein, der für Wasser und für verschmutztes Wasser durchlässig ist und gleichzeitig eine begehbare Fläche bereitstellt. Ein solcher Rost kann Teil der Waschstation sein, sodass auf dem Rost bzw. auf der begehbaren Fläche verschmutzte Gegenstände mit Wasser waschbar sind und das anfallende verschmutzte Wasser durch den Rost bzw. durch die begehbare Fläche ins Schmutzwasserbecken fliesst.
[0022] Die Reinigungseinrichtung ist dazu ausgelegt, das ins Schmutzwasserbecken eingeleitete bzw. das im Schmutzwasserbecken gesammelte verschmutzte Wasser zu reinigen. Beim Reinigen wird die Verschmutzung bzw. der Schmutz vom Wasser im Schmutzwasserbecken getrennt, sodass Klarwasser und der Schmutz bzw. Klarwasser und die Verschmutzung getrennt voneinander im Schmutzwasserbecken vorliegen.
[0023] Dazu kann die Reinigungseinrichtung dazu ausgelegt sein, den Schmutz bzw. die Verschmutzung und das Wasser basierend auf dem Prinzip der Sedimentation voneinander zu trennen. Die Reinigungseinrichtung kann dann einen Trübungssensor, der mit der Steuerung verbunden ist, umfassen. Der Schmutz bzw. die Verschmutzung des im Schmutzwasserbecken gesammelten und stehenden verschmutzten Wassers sedimentiert zum Boden des Schmutzwasserbeckens und bildet dort eine auf dem Boden aufliegende Schmutzlage. Über der Schmutzlage bildet sich Klarwasser als Überstand. Die Reinigungseinrichtung ist dann dazu ausgelegt die Trübung des Klarwassers basierend auf Sensordaten des Trübungssensors zu messen und basierend auf dieser Messung Klarwasser für die weitere Wasseraufbereitung oder für den Auslass freizugeben oder nicht freizugeben. Beispielsweise kann der Trübungssensor durch Dateneingabe am Bedienpanel so konfiguriert sein, dass bestimmten Sensordaten ein Schwellenwert zugeordnet wird. Die Reinigungseinrichtung kann dann dazu ausgelegt sein, dass bei einer gemessenen Überschreitung bzw. Unterschreitung des Schwellenwerts Klarwasser für die weitere Wasseraufbereitung oder den Auslass nicht freigegeben bzw. freigegeben wird. Alternativ kann die Reinigungseinrichtung dazu ausgelegt sein, dass bei einer gemessenen Überschreitung bzw. Unterschreitung des Schwellenwerts Klarwasser für die weitere Wasseraufbereitung oder den Auslass freigegeben bzw. nicht freigegeben wird.
[0024] Alternativ zum Prinzip der Sedimentation kann die Reinigungseinrichtung dazu ausgelegt sein, den Schmutz bzw. die Verschmutzung und das Wasser basierend auf dem Prinzip der Filtration voneinander zu trennen. Die Reinigungseinrichtung kann dann beispielsweise einen Filtersack umfassen, in welchem der Schmutz bzw. die Verschmutzung zurückgehalten wird. Durch Entfernen des Filtersacks aus dem Schmutzwasserbecken kann der Schmutz bzw. die Verschmutzung aus dem Schmutzwasserbecken entfernt werden. Die Reinigungseinrichtung kann analog zur Reinigungseinrichtung, die Wasser und Schmutz bzw. Verschmutzung basierend auf dem Prinzip der Sedimentation trennt, ausgelegt sein. Ist das Schmutzwasserbecken ein nach oben offenes Schmutzwasserbecken und ist über der offenen Seite des nach oben offenen Schmutzwasserbeckens eine Waschstation aufgebaut, dann kann ein Filtersack an der Waschstation angebracht sein, sodass Schmutz bzw. Verschmutzung des beim Waschen anfallenden verschmutzten Wassers vom Filtersack zurückgehalten wird.Die Reinigungseinrichtung kann auch dazu ausgelegt sein, den Schmutz bzw. die Verschmutzung und das Wasser basierend auf einer Kombination der Prinzipien Sedimentation und Filtration voneinander zu trennen.
[0025] Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Abführleitung umfassen, die mit dem Auslass verbunden ist, wobei aufbereitetes Wasser über den Auslass und die Abführleitung in ein Gewässer leitbar ist.
[0026] Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Pumpe aufweisen, welche aufbereitetes Wasser über den Auslass und die Abführleitung in ein Gewässer pumpt.
[0027] Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Steuerkabine umfassen. Dabei kann die Steuerung und das Bedienpanel in dieser Steuerkabine angeordnet sein. Die Steuerkabine kann so ausgestaltet sein, dass sie die Steuerung und das Bedienpanel gegen äussere Witterungseinflüsse schützt. Ein Gasspeicher einer optionalen Begasungsvorrichtung der mobilen Gewässerschutzanlage kann auch in der Steuerkabine angeordnet sein. Die Steuerkabine kann eine Heizung und/oder eine Lüftung umfassen, um mittels der Steuerung die Temperatur in der Steuerkabine zu regulieren. Die Steuerung kann dann dazu ausgelegt sein die Temperatur in der Steuerkabine und/oder beim Gasspeicher so zu regulieren, dass Gas das vom Gasspeicher weggeleitet wird eine bestimmte Temperatur nicht unterschreitet.
[0028] Die Steuerung kann in einem Steuerungskasten angeordnet sein, wobei das Bedienpanel in einer Wand des Steuerungskastens integriert und so fest an der mobilen Gewässerschutzanlage installiert ist.
[0029] Die Sensorschnittstelle ermöglicht eine elektrische Verbindung eines Sensors mit der Steuerung. Die Sensorschnittstelle kann dazu ausgelegt sein eine Vielzahl von Sensoren, insbesondere auch unterschiedlicher Sensoren gleichzeitig mit der Steuerung zu verbinden.
[0030] Das Bedienpanel umfasst eine Dateneingabevorrichtung und eine Anzeige. Das Bedienpanel kann ein berührungssensitiver Bildschirm bzw. Touchscreen sein. Ist das Bedienpanel ein berührungssensitiver Bildschirm bzw. Touchscreen und ist dieser in einer Steuerkabine, die eine Heizung und/oder eine Lüftung umfasst, um mittels der Steuerung die Temperatur in der Steuerkabine zu regulieren, angeordnet, dann kann die Steuerung dazu ausgelegt sein die Temperatur in der Steuerungskabine so zu regulieren, dass die Temperatur im Betriebstemperaturbereich des berührungssensitiven Bildschirms bzw. Touchscreens liegt.
[0031] Die Konfigurierbarkeit eines mit der Steuerung verbundenen Sensors kann beispielsweise mindestens einen der folgenden Einstellungen bzw. Zuordnungen umfassen: Einstellbarkeit der für den Sensor nötigen Betriebsspannung; Einstellbarkeit des für den Sensor nötigen Betriebsstroms; Einstellbarkeit eines Sensordatenbereichs, wobei die Steuerung dann dazu ausgelegt ist die mobile Gewässerschutzanlage basierend auf vom Sensor bereitgestellten Sensordaten, die sich innerhalb dieses Sensordatenbereichs befinden zu steuern; Zuordnung von Sensordaten zu Sensorwerten über eine Korrelationsfunktion; und Zuordnung von Sensordaten oder Sensorwerten zu einem Schwellenwert, wobei die Steuerung dann dazu ausgelegt ist die mobile Gewässerschutzanalage basierend auf einem Überschreiten bzw. Unterschreiten bzw. Erreichen des Schwellenwerts zu steuern.
[0032] Die Steuerung kann eine Sensorerkennung umfassen, die dazu ausgelegt ist, wenn ein Sensor, der eine Identifikationsinformation umfasst, mit der Steuerung verbunden ist, die Identifikationsinformation zu lesen und basierend darauf den Sensor selbstgesteuert zu konfigurieren.
[0033] Eine solche mobile Gewässerschutzanlage ermöglicht einen variablen Aufbau der mobilen Gewässerschutzanlage, beispielsweise mit einer beliebigen Anzahl von Einrichtungen oder mit unterschiedlichen Sensoren, eine einfache Inbetriebnahme, eine einfache Überwachung und eine flexible und einfache Steuerbarkeit der mobilen Gewässerschutzanlage.
[0034] Gemäss einer Ausführungsform umfasst das Bedienpanel zur Dateneingabe einen Touchscreen.
[0035] Der Touchscreen ermöglicht auf platzsparende Weise eine Dateneingabe und Daten- bzw. Informationsanzeige vor Ort und somit eine einfache Installation und Inbetriebnahme der mobilen Gewässerschutzanlage.
[0036] Gemäss einer Ausführungsform ist die Steuerung dazu konfiguriert, basierend auf Sensordaten Sensorwerte zu ermitteln und diese Sensorwerte dem Bedienpanel bereitzustellen, und ist das Bedienpanel dazu konfiguriert, die bereitgestellten Sensorwerte auf dem Bedienpanel anzuzeigen.
[0037] Dies ermöglicht eine einfache Überwachung der mobilen Gewässerschutzanlage.
[0038] Gemäss einer Ausführungsform umfasst die mobile Gewässerschutzanlage eine Datenübermittlungseinrichtung, wobei die Steuerung dazu konfiguriert ist, Sensordaten und/oder Sensorwerte der Datenübermittlungseinrichtung bereitzustellen, und die Datenübermittlungseinrichtung dazu konfiguriert ist, die bereitgestellten Sensordaten und/oder Sensorwerte kabellos, beispielsweise mittels WLAN-Technologie, und/oder kabelgebunden, beispielsweise mittels Ethernet-Technologie, an einen Datenempfänger zu übermitteln.
[0039] Die Datenübermittlungseinrichtung kann ein Modem oder ein Router oder einen Accesspoint umfassen.
[0040] Der Datenempfänger kann beispielsweise ein Computer, ein Laptop, ein Tablet, Smartphone usw. sein.
[0041] Dies ermöglicht eine flexible Überwachung der mobilen Gewässerschutzanlage aus der Distanz.
[0042] Gemäss einer Ausführungsform ist der Datenempfänger ein Server oder ein mobiles Endgerät.
[0043] Dies ermöglicht eine flexible Überwachung der mobilen Gewässerschutzanlage aus der Distanz, beispielsweise über ein Smartphone.
[0044] Gemäss einer Ausführungsform ist die Steuerung dazu konfiguriert, Sensordaten und/oder Sensorwerte in einem bestimmten Datenformat der Datenübermittlungseinrichtung bereitzustellen, sind die Steuerung und das Bedienpanel so konfiguriert, dass das bestimmte Datenformat durch Dateneingabe am Bedienpanel konfigurierbar ist, und ist die Datenübermittlungseinrichtung dazu konfiguriert, die in dem bestimmten Datenformat bereitgestellten Sensordaten und/oder Sensorwerte an einen Server zu übermitteln.
[0045] Das bestimmte Datenformat ist ein Format, welches, wenn es von einem bestimmten Computerprogramm gelesen wird, einen Bericht erzeugt, der die Sensordaten und/oder Sensorwerte in einer bestimmten Form zeigt.
[0046] Dadurch ist das Erstellen eines Berichts zum Betrieb der mobilen Gewässerschutzanlage gemäss Vorgaben und ein Übermitteln eines solchen Berichts an ausgewählte Empfänger, wie beispielsweise Umweltschutzbehörden einfach möglich.
[0047] Dies wiederum ermögliche eine einfache Überwachung der mobilen Gewässerschutzanlage.
[0048] Gemäss einer Ausführungsform umfasst die Steuerung eine Steckeraufnahme, die so ausgestaltet ist, dass alternativ sowohl ein erster Stecker eines ersten Sensors als auch ein zweiter Stecker eines zweiten Sensors in die Steckeraufnahme steckbar sind, wobei der erste Stecker und der zweite Stecker unterschiedlich ausgestaltete oder unterschiedlich angeordnete Steckerelemente umfassen.
[0049] Dadurch und durch die Konfigurierbarkeit eines Sensors der mit der Steuerung verbunden ist wird die Verwendung unterschiedlicher Sensoren mit unterschiedlichen Steckern bzw. Anschlusselementen ermöglicht.
[0050] Diese wiederum ermöglicht einen flexiblen bzw. variablen Aufbau der mobilen Gewässerschutzanlage.
[0051] Gemäss einer Ausführungsform weist die mobile Gewässerschutzanlage eine Neutralisationseinrichtung mit einer Begasungsvorrichtung auf, wobei die Neutralisationseinrichtung dazu konfiguriert ist, den pH-Wert des Klarwassers durch Begasung des Klarwassers mittels der Begasungsvorrichtung auf einen bestimmten Wert anzupassen.
[0052] Die Neutralisationseinrichtung kann ein Neutralisationsbecken umfassen, in welches Klarwasser einleitbar ist. Das Neutralisationsbecken kann neben dem Schmutzwasserbecken angeordnet sein und die mobile Gewässerschutzanlage kann eine über die Steuerung steuerbare Überlaufventilvorrichtung umfassen, sodass Klarwasser vom Schmutzwasserbecken ins Neutralisationsbecken durch das Überlaufventil einleitbar ist.
[0053] Ist die Reinigungseinrichtung, wie vorgängig beschrieben, dazu ausgelegt Klarwasser freizugeben, dann kann die Reinigungseinrichtung des Weiteren dazu ausgelegt sein, bei der Freigabe des Klarwassers die Überlaufventilvorrichtung so anzusteuern, dass freigegebenes Klarwasser vom Schmutzwasserbecken ins Neutralisationsbecken überläuft bzw. ins Neutralisationsbecken geleitet, bspw. gepumpt, wird.
[0054] Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Zuleitung für die Einleitung von Klarwasser vom Schmutzwasserbecken ins Neutralisationsbecken umfassen. Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Pumpe umfassen, die das Klarwasser vom Schmutzwasserbecken ins Neutralisationsbecken pumpt.
[0055] Die Neutralisationseinrichtung ist dazu ausgelegt, Klarwasser zu neutralisieren, d.h. den pH-Wert des Klarwassers auf einen vorbestimmten pH-Wert einzustellen. Beim Neutralisieren wird das Klarwasser über die Begasungsvorrichtung mit einem pH-Wert verändernden Gas, welches das Klarwasser durchströmt, versetzt. Das pH-Wert verändernde Gas kann beispielsweise CO2, also gasförmiges Kohlenstoffdioxid, sein.
[0056] Umfasst die Neutralisationseinrichtung ein Neutralisationsbecken kann die Begasungsvorrichtung am Boden des Neutralisationsbeckens angeordnet sein und mehrere parallel zueinander verlaufende gasführende Leitungen umfassen, wobei diese gasführenden Leitungen jeweils eine Vielzahl an Durchtrittsöffnungen aufweisen, durch welche das in einer gasführenden Leitung geführte Gas hindurchtritt und so in das im Neutralisationsbecken gesammelte Klarwasser gelangt und dieses somit durchströmt. Die Durchtrittsöffnungen können auch Düsen sein. Die Neutralisationseinrichtung kann einen Gasspeicher umfassen, beispielsweise mit CO2gefüllte Gasflaschen, eine Gasdruckregulierung und eine Gasleitung durch welche das Gas vom Gasspeicher zur Begasungsvorrichtung leitbar ist. Dabei reguliert die Gasdruckregulierung den Gasdruck des Gases, das zur Begasungsvorrichtung geleitet wird. Die Gasdruckregulierung kann ein Druckminderer sein. Die Neutralisationseinrichtung kann eine Gasheizvorrichtung umfassen, die zwischen dem Gasspeicher und der Gasdruckregulierung angeordnet ist. Die Gasheizvorrichtung ist dann dazu ausgelegt das Gas, welches vom Gasspeicher zur Gasdruckregulierung geleitet wird, so weit aufzuheizen, dass das Gas in Richtung zur Begasungsvorrichtung nach der Druckregulierung nicht fest wird. Das Gas, welches vom Gasspeicher zur Begasungsvorrichtung geleitet wird kann im flüssigen oder im gasförmigen Zustand zur Begasungsvorrichtung geleitet werden, sodass das Gas im flüssigen oder gasförmigen Zustand in das zu neutralisierende Klarwasser strömt.
[0057] Die Neutralisationseinrichtung kann einen pH-Sensor, der mit der Steuerung verbunden ist, umfassen. Die Neutralisationseinrichtung ist dann dazu ausgelegt den pH-Wert des Klarwassers basierend auf Sensordaten des pH-Sensors zu messen und basierend auf dieser Messung Klarwasser für die weitere Wasseraufbereitung oder für den Auslass freizugeben oder nicht freizugeben.
[0058] Beispielsweise kann der pH-Sensor durch Dateneingabe am Bedienpanel so konfiguriert sein, dass bestimmten Sensordaten ein Schwellenwert zugeordnet wird. Die Neutralisationseinrichtung kann dann dazu ausgelegt sein, dass bei einer gemessenen Überschreitung bzw. Unterschreitung des Schwellenwerts Klarwasser für die weitere Wasseraufbereitung oder den Auslass nicht freigegeben bzw. freigegeben wird. Alternativ kann die Neutralisationseinrichtung dazu ausgelegt sein, dass bei einer gemessenen Überschreitung bzw. Unterschreitung des Schwellenwerts Klarwasser für die weitere Wasseraufbereitung oder den Auslass freigegeben bzw. nicht freigegeben wird.
[0059] Der pH-Sensor kann Teil einer pH-Messsonde sein.
[0060] Wenn die Neutralisationseinrichtung ein Neutralisationsbecken umfasst kann das Neutralisationsbecken ein nach oben offenes Neutralisationsbecken sein. Die offene Seite des nach oben offenen Neutralisationsbeckens kann mit einem Gitter überdeckt bzw. belegt sein an welchem eine pH-Messsonde an unterschiedlichen Positionen so befestigbar ist, dass die pH-Messsonde in das Klarwasser eintaucht.
[0061] Gemäss einer Ausführungsform ist die Begasungsvorrichtung eine CO2-Begasungsvorrichtung, die dazu konfiguriert ist Klarwasser mit gasförmigen CO2zu begasen.
[0062] Gemäss einer Ausführungsform ist der Sensor einer der folgenden Sensoren: pH-Sensor, Durchflusssensor, Trübungssensor, Temperatursensor, Füllstandsensor.
[0063] Die mobile Gewässerschutzanlage kann einen Durchflusssensor umfassen, wobei die mobile Gewässerschutzanlage dann dazu konfiguriert ist, den Durchfluss von Schmutzwasser oder Klarwasser zu messen und basierend darauf die Aufbereitung von verschmutztem Wasser zu steuern. Dazu kann der Durchflusssensor beispielsweise so angeordnet sein, dass der Durchfluss des ins Schmutzwasserbecken eingeleiteten verschmutzen Wassers messbar ist. Der Durchflusssensor kann beispielsweise auch beim Auslass angeordnet sein, sodass der Durchfluss beim Auslass messbar ist.
[0064] Die mobile Gewässerschutzanlage kann einen Füllstandsensor umfassen, wobei die mobile Gewässerschutzanlage dann dazu konfiguriert ist, den Füllstand vom Schmutzwasser oder Klarwasser zu messen und basierend darauf die Aufbereitung von verschmutztem Wasser zu steuern. Umfasst die Neutralisationseinrichtung ein Neutralisationsbecken kann der Füllstandsensor so beim Neutralisationsbecken angeordnet sein, dass der Füllstand des Klarwassers im Neutralisationsbecken messbar ist.
[0065] Die erfindungsgemässe mobile Gewässerschutzanlage ist im Folgenden rein beispielhaft anhand einer konkreten in der Figur rein schematisch dargestellten Ausführungsform näher beschrieben. Es zeigt: Figur 1 Eine schematische Darstellung einer mobilen Gewässerschutzanlage.
[0066] Figur 1 zeigt in einer schematischen Darstellung eine mobile Gewässerschutzanlage 1. Die mobile Gewässerschutzanlage 1 umfasst ein Schmutzwasserbecken 2 mit einem Einlass 12, eine Reinigungseinrichtung 3 mit einem Trübungssensor 6b, eine Neutralisationseinrichtung 10 mit einer Begasungsvorrichtung 11 und mit einem pH-Sensor 6a und mit einem Neutralisationsbecken 18, eine Steuerkabine 16 mit einer Steuerung 5 und mit einem Bedienpanel 7 und mit einer Sensorschnittstelle 8 und mit einer Datenübermittlungseinrichtung 9 und mit einem mit der Begasungsvorrichtung 11 verbundenem Gasspeicher 17, und einen Auslass 4.
[0067] Über den Einlass 12 ist verschmutztes Wasser in das Schmutzwasserbecken 2 leitbar. Die Reinigungseinrichtung 3 ist dazu ausgelegt das verschmutzte Wasser im Schmutzwasserbecken 2 basierend auf dem Prinzip der Sedimentation in Klarwasser 15 und Schmutz aufzutrennen. Im Schmutzwasserbecken 2 gesammeltes verschmutztes Wasser, das im Schmutzwasserbecken 2 steht, trennt sich in eine Schmutzlage 13 und einen Überstand 14 mit Klarwasser 15. Der Trübungssensor 6b und die Steuerung 5 sind so konfiguriert, dass die Trübung des Klarwassers im Überstand 14 gemessen wird und falls der gemessene Wert in einem bestimmten Bereich liegt, die Einleitung von verschmutztem Wasser in das Schmutzwasserbecken 2 gestoppt wird, und so das Überlaufen des Klarwassers in die Neutralisationseinrichtung 10 gestoppt wird.
[0068] Das Klarwasser 15, das im Neutralisationsbecken 18 gesammelt ist, wird mittels der Begasungsvorrichtung 11 mit Gas 19 versetzt. Die Steuerung 5 und der pH-Sensor 6a sind so konfiguriert, dass der pH-Wert des Klarwassers im Neutralisationsbecken 18 gemessen wird und falls der gemessene Wert in einem bestimmten Bereich liegt, das Klarwasser freigegeben wird um über den Auslass 4 abgezogen zu werden.
[0069] Der Trübungssensor 6b und der pH-Sensor 6a sind über die Sensorschnittstelle 8 mit der Steuerung 5 verbunden und können durch Dateneingabe am Bedienpanel 7 konfiguriert werden. Das Bedienpanel 7 ist fest bei der Steuerung 5 installiert.
[0070] Die Steuerung 5 und die Datenübermittlungseinrichtung 9 sind so konfiguriert, dass von den Sensoren 6a, 6b erhaltene Sensordaten bzw. basierend darauf ermittelte Sensorwerte von Zeit zu Zeit, in einem durch Dateneingabe am Bedienpanel 7 konfigurierten Datenformat der Datenübermittlungseinrichtung 9 bereitgestellt werden und von dieser an einen Server übermittelt werden.

Claims (10)

1. Mobile Gewässerschutzanlage (1) zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser, mit einem Schmutzwasserbecken (2), in welches verschmutztes Wasser einleitbar ist, einer Reinigungseinrichtung (3), welche verschmutztes Wasser in Klarwasser (15) und Schmutz trennt, einem Auslass (4), über welchen von der mobilen Gewässerschutzanlage (1) aufbereitetes Wasser von der mobilen Gewässerschutzanlage (1) abziehbar ist, und einer Steuerung (5), die eine Sensorschnittstelle (8) aufweist, über die ein Sensor (6a, 6b) mit der Steuerung (5) verbindbar ist, wobei die Reinigungseinrichtung (3) dazu konfiguriert ist, verschmutztes Wasser im Schmutzwasserbecken (2), in Klarwasser (15) und Schmutz zu trennen, und die Steuerung (5) dazu konfiguriert ist, im Falle, dass ein Sensor (6a, 6b) mit der Steuerung (5) verbunden ist, basierend auf vom Sensor (6a, 6b) bereitgestellten Sensordaten die Aufbereitung von verschmutztem Wasser zu steuern, dadurch gekennzeichnet, dass an der mobilen Gewässerschutzanlage (1) ein Bedienpanel (7) fest installiert ist, und die Steuerung (5), das Bedienpanel (7) und die Sensorschnittstelle (8) so konfiguriert sind, dass ein über die Sensorschnittstelle (8) mit der Steuerung (5) verbundener Sensor (6a, 6b) durch Dateneingabe am Bedienpanel (7) konfigurierbar ist, und die Aufbereitung von verschmutztem Wasser basierend auf vom Sensor (6a, 6b), der durch Dateneingabe am Bedienpanel (7) konfiguriert wurde, bereitgestellten Sensordaten gesteuert wird.
2. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienpanel (7) zur Dateneingabe einen Touchscreen umfasst.
3. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (5) dazu konfiguriert ist, basierend auf Sensordaten Sensorwerte zu ermitteln und diese Sensorwerte dem Bedienpanel (7) bereitzustellen, und das Bedienpanel (7) dazu konfiguriert ist, die bereitgestellten Sensorwerte auf dem Bedienpanel (7) anzuzeigen.
4. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mobile Gewässerschutzanlage (1) eine Datenübermittlungseinrichtung (9) umfasst, wobei die Steuerung (5) dazu konfiguriert ist, Sensordaten und/oder Sensorwerte der Datenübermittlungseinrichtung (9) bereitzustellen, und die Datenübermittlungseinrichtung (9) dazu konfiguriert ist, die bereitgestellten Sensordaten und/oder Sensorwerte kabellos und/oder kabelgebunden an einen Datenempfänger zu übermitteln.
5. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenempfänger ein Server oder ein mobiles Endgerät ist.
6. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (5) dazu konfiguriert ist, Sensordaten und/oder Sensorwerte in einem bestimmten Datenformat der Datenübermittlungseinrichtung (9) bereitzustellen, die Steuerung (5) und das Bedienpanel (7) so konfiguriert sind, dass das bestimmte Datenformat durch Dateneingabe am Bedienpanel (7) konfigurierbar ist, und die Datenübermittlungseinrichtung (9) dazu konfiguriert ist, die in dem bestimmten Datenformat bereitgestellten Sensordaten und/oder Sensorwerte an einen Server zu übermitteln.
7. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung eine Steckeraufnahme umfasst, die so ausgestaltet ist, dass alternativ sowohl ein erster Stecker eines ersten Sensors (6a, 6b) als auch ein zweiter Stecker eines zweiten Sensors (6a, 6b) in die Steckeraufnahme steckbar sind, wobei der erste Stecker und der zweite Stecker unterschiedlich ausgestaltete oder unterschiedlich angeordnete Steckerelemente umfassen.
8. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mobile Gewässerschutzanlage (1) eine Neutralisationseinrichtung (10) mit einer Begasungsvorrichtung (11) aufweist, wobei die Neutralisationseinrichtung (10) dazu konfiguriert ist, den pH-Wert des Klarwassers (15) durch Begasung des Klarwassers (15) mittels der Begasungsvorrichtung (11) auf einen bestimmten Wert anzupassen.
9. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Begasungsvorrichtung (11) eine CO2-Begasungsvorrichtung ist, die dazu konfiguriert ist Klarwasser (15) mit gasförmigen CO2zu begasen.
10. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (6a, 6b) einer der folgenden Sensoren ist: pH-Sensor, Durchflusssensor, Trübungssensor, Temperatursensor, Füllstandsensor.
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