CH721857A2 - Verfahren und Vorrichtung zum eindeutigen Zuordnen und Übergeben von Objekten auf einen Sortierförderer - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum eindeutigen Zuordnen und Übergeben von Objekten auf einen Sortierförderer

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CH721857A2
CH721857A2 CH000566/2024A CH5662024A CH721857A2 CH 721857 A2 CH721857 A2 CH 721857A2 CH 000566/2024 A CH000566/2024 A CH 000566/2024A CH 5662024 A CH5662024 A CH 5662024A CH 721857 A2 CH721857 A2 CH 721857A2
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conveyor
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CH000566/2024A
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Fenile Roberto
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Ferag Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/10Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination
    • B07C3/14Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination using light-responsive detecting means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/36Sorting apparatus characterised by the means used for distribution
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G43/00Control devices, e.g. for safety, warning or fault-correcting
    • B65G43/08Control devices operated by article or material being fed, conveyed or discharged

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Fördervorrichtung zum eindeutigen Zuordnen von Sortiergut (10) zu einem Förderelement (4) eines Förderorgans (3) eines Sortierförderers (2), wobei die Fördervorrichtung (1) einen Beschickungsplatz (B) aufweist. Beim Beschicken des Sortiergutes (10) auf ein Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) werden Sortiergut-Information des Sortiergutes (10) mittels eines Scanners (6,7) erfasst. Das Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) wird am Beschickungsplatz (B) vorbeigeführt und das Sortiergut (10) durch ein Lichtgitter (8) hindurch auf dem Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) platziert und dabei durch das Unterbrechen des Lichtgitters (8) ein Unterbrechungssignal erzeugt. Das Unterbrechersignal des Lichtgitters (8), welches oberhalb des Förderorgans (3) angeordnet ist, wird jeweils einem der vorbeibewegten Förderelementen (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) zugeordnet, und so die Sortiergut-Information mit einem Förderorgan (3) des Sortierförderers (2) verknüpft.

Description

[0001] Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Fördertechnik und betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Übergeben von Objekten auf einen Sortierförderer gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Fördersystem zur Ausführung des Verfahrens.
[0002] Durch den zunehmenden Online-Handel werden in Umschlagzentren immer grössere Mengen von Fördergütern, meist in Form von Paketen, verarbeitet. Die grossen Mengen an Fördergütern sind eine grosse Herausforderung für die Umschlagzentren. So sollen die Fördergüter in den Umschlagzentren möglichst speditiv verarbeitet werden, damit diese ihren Empfänger schnellstmöglich erreichen.
[0003] In den Umschlagzentren werden die eintreffenden Fördergüter in Sortier- und Verteilsysteme eingespeist. Hierzu werden die eintreffenden Fördergüter beziehungsweise Förderobjekte auf die Förderplätze eines Förderorgans eines Sortierförderers aufgelegt, welcher diese Objekte mittels des Sortierförderer zu bestimmten Abgabestellen bzw. Abgabezielen fördert und dort gezielt ausschleust beziehungsweise der Abgabestelle übergibt bzw. dem Abgabeziel zuführt.
[0004] Der Sorter kann beispielsweise als so genannter Kippschalenförderer ausgebildet sein, welcher zum Abgeben von Fördergütern kippbare Förderschalen aufweist. Mittels des Kippschalenförderers werden die Fördergüter in Kippschalen an Abgabestellen vorbei gefördert. Sobald das Fördergut die richtige Abgabestelle erreicht hat, wird die Kippschale über einen Kippmechanismus in eine Schrägstellung versetzt und die Fördergüter gleiten seitlich von der Förderschale zu einer Übernahmeeinrichtung hin ab. Ein Sorter kann aber auch als ein so genannter Quergurtförderer ausgebildet sein, welcher zum Abgeben von Fördergütern bewegbare Quergurte aufweist, deren Gurtbewegung quer zur Förderrichtung des Quergurtförderers ausgerichtet ist.
[0005] Grundsätzlich können die Verarbeitungskapazitäten erhöht werden, wenn die Förderobjekte mittels Bereitstellungsförderer dem Sorter automatisch zugeführt werden. Eine entsprechende Steuerung kann die Fördergeschwindigkeiten aufeinander abgestimmt. Andernfalls können die Förderobjekte, beziehungsweise die Fördergüter, manuell dem Sorter zugeführt werden.
[0006] Die Fördergüter werden in der Regel von Bedienpersonal von Hand, d.h. manuell auf die Förderfläche eines Förderorgans des Sortierers aufgelegt. Das in der Regel unter Zeitdruck arbeitende Bedienpersonal hat weder die Zeit noch die Möglichkeit Fehler beim Auflegen der Förderobjekte zu korrigieren. Deshalb muss die Übergabe sicher zuordbar sein, so dass auch auftretende Fehler steuerungstechnisch erkannt und korrigiert werden können.
[0007] Die Veröffentlichungsschrift DE 10 2008 015 912 A1 zeigt, ein Verfahren und eine Anordnung zum Synchronisieren der Verteilinformation eines Sortiergutes mit der Information über ein mit diesem Sortiergut bestücktes Sorterelement eines Sorters, das, zusammen mit einer Vielzahl aufeinanderfolgender weiterer Sorterelemente auf einer in sich geschlossenen Bahn an einem Auflegeplatz vorbeibewegt wird, wo das Sortiergut auf die Auflage dieses Sorterelementes aufgelegt wird. Um ein kostengünstiges und hochzuverlässiges Verfahren und eine entsprechende Anordnung zur Synchronisation von Sortiergut-Information und Informationen über das Sorterelement beim manuellen Auflegen des Sortiergutes auf Sorterelemente eines gattungsgemäßen Sorters zu schaffen, wird vorgeschlagen, dass durch Bildvergleich die Belegung dieses Sorterelementes mit dem Sortiergut erkannt wird und dass die vor der Beschickung bekannte Information über das Sortiergut und dem als beschickt erkannten Sortierelement eindeutig zugeordnet wird.
[0008] Die Beschickung der Förderplätze mit den Sortiergütern erfolgt entweder manuell oder automatisiert. Im Fall der automatisierten Beschickung ist es relativ einfach möglich, Informationen über das auf das Förderelement automatisch aufgelegte Sortiergut zu erfassen und eine Synchronisation zwischen der Information über das Förderelement, beispielsweise eine Kippschale eines Kippschalenförderers, und der Objektidentifikation (Barcode/QR-Code) des Sortiergutes herzustellen. Zum zielgerechten Entladen des Förderelementes ist es unabdingbar zu wissen, auf welchem Förderelement welches Stückgut für welches Abgabeziel aufliegt.
[0009] Im Falle der manuellen Beschickung gibt es bisher keine zuverlässige und kostengünstige Methode zur eindeutigen Zuordnung zwischen der vor der Beschickung bekannten Information über das Sortiergut und dem aktuell beschickten Förderelement. Insbesondere, wenn die Information über das Sortiergut per Sprachkodierung erzeugt wird, und die erzeugte Information dem aktuell mit dem entsprechenden Sortiergut belegten Förderelement eindeutig zugeordnet werden soll, fehlen bisher sichere Methoden.
[0010] Es ist nun eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und ein dazugehöriges Fördervorrichtung zum Übergeben von Sortiergütern/Förderobjekten auf einen Sortierförderer vorzuschlagen, welches ermöglicht, die eindeutige Zuordnung der Sortiergüter/Förderobjekte und der Förderelemente des Förderorgan des Sortierförderers sicherzustellen. Das Verfahren, sowie die Vorrichtung und das dazugehörige Fördersystem sollen insbesondere dazu ausgelegt sein, die Fehlerhäufigkeit zu reduzieren und auftretende Fehler automatisch zu erkennen und durch vorzeitiges, automatisches Ausschleusen der Sortiergüter/Förderobjekte vom Sortierförderer korrigierend eingreifen zu können.
[0011] Es ist ferner eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Förderelemente des Sortierförderers möglichst lückenlos mit Sortiergütern/Förderobjekten zu belegen und den Belegungszustand zu erkennen.
[0012] Wenigstens eine Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche 1, 4 und 11 gelöst. Die abhängigen Ansprüche sowie die Beschreibung und die Figuren beinhalten besondere Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung.
[0013] Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Fördervorrichtung zum eindeutigen Zuordnen von Sortiergut zu einem Förderelement eines Förderorgans eines Sortierförderers vorgeschlagen, wobei vor dem Beschicken des Sortiergutes auf ein Förderelement des Förderorgans des Sortierförderers, Sortiergut-Information des Fördergutes mittels Scanner erfasst wird. Das am Auflagebereich des Sortierförderers oberhalb des vorbeigeführten Förderorgans des Sortierförderers ein Lichtgitter angeordnet ist, und das Sortiergut durch das Lichtgitter hindurch auf die Förderelemente des Förderorgan des Sortierförderers platziert werden können. Durch das Unterbrechen des Lichtgitters erfolgt die eindeutige Zuordnung von Sortiergut zu unterhalb des Lichtgitters vorbeibewegten Förderelementen des Förderorgans des Sortierförderers.
[0014] Die einzelnen Förderelemente des Sortierers sind softwaremässig als Schiebregister realisiert und die Position von Referenz-Förderelemente ist mittels Signalgeber an den Referenz-Förderelementen eindeutig zugeordnet. Somit ist der Steuerung bekannt, welches Förderelement sich gerade unterhalb des Lichtgitters befindet.
[0015] Die Erfindung schafft somit auch beim manuellen Auflegen einen kostengünstigen und zuverlässigen Vorgang zur eindeutigen Zuordnung von Sortiergut-Information und Förderelementen des Förderorgans des Sortierförderers mittels mindestens eines Unterbruchsignales einer Lichtschranke eines Lichtgitters.
[0016] Vorteilhaft wird das Scannen der Sortiergut-Information mittels eines Handscanners durchgeführt wird.
[0017] Besonders vorteilhaft wird das Scannen durch einen ortsfesten, oberhalb des Lichtgitters angeordneten Scanner, durchgeführt wird.
[0018] Ganz besonders vorteilhaft wird das Scannen durch einen ortsfesten, oberhalb und seitlich versetzten zum Lichtgitters angeordneten Scanner, durchgeführt wird.
[0019] Erfindungsgemäss wird durch das Unterbrechen des Lichtgitters ein Unterbrechersignal erzeugt.
[0020] Gemäss einer besonderen Weiterbildung der Erfindung wird das Unterbrechungssignal in einer Steuerungseinheit zwischengespeichert.
[0021] Erfindungsgemäss wird das zwischengespeicherte Unterbrechungssignal für eine zeitlich spätere Zuordnung von Sortiergut mit einem Förderelement eines Förderorgans eines Sortierförderers verwendet.
[0022] Erfindungsgemäss wird eine Fördervorrichtung zum eindeutigen Zuordnen von Sortiergut zu einem Förderelement eines Förderorgans eines Sortierförderers vorgeschlagen, wobei die Fördervorrichtung einen Beschickungsplatz aufweist, und beim Beschicken des Sortiergutes auf ein Förderelement des Förderorgans des Sortierförderers, Sortiergut-Information des Sortiergutes mittels eines Scanner erfasst wird. Auch das Förderelement des Förderorgans des Sortierförderers wird am Beschickungsplatz vorbeigeführt und das Sortiergut wird durch ein Lichtgitter hindurch auf ein Förderelement des Förderorgans des Sortierförderers platziert und durch das Unterbrechen des Lichtgitters wird ein Unterbrechungssignal erzeugt. Das Lichtgitter ist oberhalb des Förderorgan angeordnet und das Unterbrechersignal kann dem vorbeibewegten Förderelementen des Förderorgans des Sortierförderers zugeordnet werden, und so die Sortiergut-Information mit dem Förderelement des Förderorgans des Sortierförderers verknüpft werden.
[0023] Vorteilshaft ist das Lichtgitter am Beschickungsplatz direkt oberhalb der vorbeibewegten Förderelemente des Förderorgans des Sortierförderer angeordnet ist.
[0024] Erfindungsgemäss ist der Scanner, welcher die Sortiergut-Information ermittelt, als Handscanners ausgebildet.
[0025] Vorteilshaft ist der Scanner, welcher die Sortiergut-Information ermittelt, als ein ortsfester und vor dem Lichtgitters angeordneten Scanner ausgebildet ist.
[0026] Besonders vorteilshaft ist der Scanner, welcher die Sortiergut-Information ermittelt, als ein ortsfester, oberhalb und seitlich versetzt zum Lichtgitter angeordneten Scanner ausgebildet.
[0027] Erfindungsgemäss wird das Unterbrechungssignal mittels einer Steuerung zwischengespeichert.
[0028] Besonders vorteilshaft wird mittels einer Steuerung das zwischengespeicherte Unterbrechungssignal für eine zeitlich spätere Zuordnung von Sortiergut mit einem Förderelement genutzt.
[0029] Erfindungsgemäss ist das Förderelement als Förderschale, als Quergurt, als Kippschale oder als bewegliche Förderplatte ausgebildet, welche vorzugsweise Teile eines Sortierförderers sind.
[0030] Erfindungsgemäss ist das Förderorgan als eine Förderkette mit Förderelementen oder als eine Vielzahl von autonomen Fahrzeugen (Führerlose Fahrzeuge) eines Schwarmfördersystems ausgebildet.
[0031] Sortiersystem zum eindeutigen Zuordnen von Sortiergut zu einer Fördervorrichtung, welche ausgestattet ist mit Förderelemente und einen Förderorgan, wobei die Fördervorrichtung einen Beschickungsplatz aufweist und beim Beschicken des Sortiergutes auf ein Förderelement des Förderorgans des Sortierförderers, Sortiergut-Information des Sortiergutes mittels eines Scanners erfasst wird und das Förderelement des Förderorgans des Sortierförderers am Beschickungsplatz vorbeigeführt wird. Das Sortiergut durch ein Lichtgitter hindurch auf dem Förderelement des Förderorgans des Sortierförderers platziert wird und durch das Unterbrechen des Lichtgitters ein Unterbrechungssignal erzeugt wird, wobei das Lichtgitter oberhalb des Förderorgan angeordnet ist und wobei das Unterbrechersignal den vorbeibewegten Förderelementen des Förderorgans des Sortierförderers zugeordnet werden kann, und so die Sortiergut-Information mit dem Förderelement des Förderorgans des Sortierförderers verknüpft werden.
[0032] Gemäss der ersten Ausführungsvariante ist der Beschickungsplatz zum Auflegen von Sortiergut an einem Sortierförderer mit einem Förderorganen mit verketteten Förderelementen in Form von Kippschalen angeordnet. Die Kippschalen können auch durch verkettete Quergurte ersetzt werden. Die Förderkette kann eine Förderkette mit unterstützenden Rollen sein, welche sich in einem Führungskanal abstützen. Die Förderkette ist vorzugsweise endlos umlaufend.
[0033] Gemäss einer zweiten Ausführungsvariante ist der Beschickungsplatz zum Auflegen von Sortiergut an einen Schwarmfördersystems angeordnet, der mit einer Vielzahl von autonomen Fahrzeugen für die Förderung der Sortiergüter zu den Abgabezielen vorgesehen.
[0034] Die einzelnen autonomen Fahrzeuge des Schwarmfördersystems können mit Signalgeber als Referenzelemente versehen sein, so sind die Signalgeber abrufbar und somit die autonomen Fahrzeuge durch ihr Referenzelementen eindeutig zugeordnet. Durch eine Verknüpfung der Stückgut-Identifikation mit dem Referenzelement des Einzelwagens ist eine eindeutige Zuordnung zwischen Sortiergut und autonome Fahrzeuge gegeben.
[0035] Ein Sortiergut ist ein Gut, Artikel, Paket, Gegenstand, ein Objekt in allgemeinen, welches mittels einer Sortiereinrichtung sortiert werden soll. Sortiert wird nach spezifischen Eigenschaften des Sortiergut zum Beispiel einer Zieladresse oder ein Abgabeplatz zum Kommissionieren von verschiedenen Gütern für einen Kundenauftrag.
[0036] Der Beschickungsplatz kann eine Scannerstation enthalten, welche mit mindestens einem Scanner ausgestattet ist, um die Objekte beziehungsweise das Sortiergut zu identifizieren. Die Scannerstation kann einem Zuförderer zugeordnet sein, der die Objekte/Sortiergüter anliefert die dann mittels der Scannerstation identifiziert werden.
[0037] Somit wird nach dem Scannen des Sortiergutes dieses in die Förderschale des Sortierförderers abgegeben. Bei der Abgabe auf das Förderorgan, also der Förderschale, unterbricht das Sortiergut das Lichtgitter, welches oberhalb der Förderschale angeordnet ist, wodurch die Steuerungseinheit eine Zuordnung zwischen den Sortiergut (bzw. der Sortiergut-Information) mit der Sortierschale hergestellt. Diese Zuordnung, bzw. diese Verbindung wird in der Fördertechnik auch als eine Verheiratung des Sortiergut mit der Förderschale beschrieben.
[0038] Das Lichtgitter kann auch in anderer Weise genutzt werden. Beispielsweise kann mittels des Lichtgitter erkannt werden, ob eine Förderschale schon mit einem Objekt belegt ist. Sollte am Lichtgitter eine ankommende Förderschale schon ein Objekt enthalten, so wird als erstes die dem Objekt am nächsten stehende Lichtschranke unterbrochen. Anschliessend wird wiederum die nachfolgende Lichtschranke unterbrochen. Die Steuerung ist so ausgelegt, dass sie den Unterbruch der Lichtschranken nacheinander durch das Objekt erfassen kann und somit erkennt, ob die ankommende Förderschale schon mit einem Objekt besetzt ist. In dem Fall, dass die Förderschale bereits besetzt ist, wird die Zuführung eines weiteren Sortiergutes unterbunden.
[0039] Sollte die Belegung der Förderschale zu spät erkannt werden und die Zuführung eines weiteren Sortierguts nicht unterbunden werden, so wird die Steuerung diese Förderschale als doppelt belegt klassifizieren und den Inhalt dieser Förderschale an einer gesonderten Ausschleusestelle abgeben, wo dieser Förderschaleninhalt gesondert behandelt wird.
[0040] Die Sortiergüter sind mit Identifikationselemente versehen in Form von Barcodes oder QR-Codes. Sie können auch mit RFID-Transponder versehen sein, welche mit speziellen Scannern ausgelesen oder aber auch beschrieben werden können. Generell können die Sortiergüter mit Codes versehen werden, die zum Beispiel aus Nummern, Schriftzeichen oder Sonderzeichen bestehen.
[0041] Die Identifikationselemente können an einer Seite des Sortiergutes vorgesehen sein, es können aber auch mehrere Seiten des Sortiergutes mit Identifikationselementen versehen sein. Es können aber auch alle Seiten des Sortiergutes mit Identifikationselementen versehen sein.
[0042] Der Sortierförderer ist insbesondere ein Sorter, wie zum Beispiel ein Kippschalensorter. Der Sortierförderer führt insbesondere entlang eines Abgabebereiches, mit einer Mehrzahl von in Förderrichtung hintereinander angeordneten Abgabezielen zur Abgabe und entsprechend Sortierung bzw. Verteilung von Sortiergüter, vorbei.
[0043] Der Sorter kann insbesondere zur Kommissionierung von Sortiergüter bzw. von Zustelleinheiten dienen. Der Sortierförderer kann einen Beschickungsbereich enthalten oder mehrere Beschickungsbereiche. Die Beschickungsbereiche können manuell bedient werden oder durch einen automatischen Zuförderer bedient werden. Die Sortiergüter, bzw. die Sortierobjekte, auch allgemein Fördergüter genannt, sind insbesondere Stückgüter. Die Sortierobjekte sind insbesondere Einzelwaren oder Pakete. Die Sortierobjekte können auch Gepäckstücke sein. Die Sortierobjekte können auch mehrteilige Gebinde, in Form von Stapeln, Zusammenstellungen, Versandgruppen und dergleichen sein.
[0044] Die Sortiergüter können auch Förderbehälter umfassen, welche verbindungsfrei dem Förderorgan aufliegen, und in welchen Fördergüter entlang der Förderstrecke gefördert werden können. Vorteilshaft werden hierzu Transportboxen eingesetzt.
[0045] Die Sortiergüter können auch Förderbehälter umfassen, welche mittels Verbindung am Förderorgan angeordnet sind, wie zum Beispiel Kippschalen, und mit welchen die Fördergüter entlang der Förderstrecke gefördert werden können.
[0046] Die vorliegende Erfindung findet insbesondere Einsatz in Umschlagzentren von Paketdiensten, in Distributionszentren, Kommissionieranlagen oder in Verteilanlagen für Gepäck.
[0047] Die vorliegende Erfindung findet insbesondere Anwendung im Zusammenhang mit Sortierförderern, welche durch Bedienpersonal manuell mit Objekten beschickt werden.
[0048] Nachfolgend wird der Erfindungsgegenstand anhand von Ausführungsbeispielen, welche in den beiliegenden Figuren dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen jeweils schematisch:
Figur 1: eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Beschicken von Sortiergut auf einen Sortierförderer mit verketteten Kippschalen, die manuell belegt werden;
Figur 2: eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Beschicken von Sortiergut auf einen Sortierförderer mit verketteten Kippschalen, bei der das Scannen der Sortiergut-Information automatisch erfolgt;
Figur 3: eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Beschicken von Sortiergut für Schwarmfördersysteme, welcher durch eine Vielzahl von autonomen Fahrzeugen gebildet wird;
Figur 4: eine isometrische Darstellung einer automatischen Beschickungsstation bei der Übergabe eines Sortiergutes an den Sortierförderer;
Figur 5: eine isometrische Darstellung einer automatischen Beschickungsstation beim Vorgang einer Fehlererkennung.
[0049] Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0050] Für das Verständnis der Erfindung sind gewisse Merkmale in den Figuren nicht dargestellt. Die nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiele stehen lediglich beispielhaft für den Erfindungsgegenstand und haben keine beschränkende Wirkung.
[0051] In Figur 1 ist eine Fördervorrichtung (1) mit einem Beschickungsbereich (B) dargestellt, in der eine Bedienperson (20) Sortiergüter (10) an einen Sortierförderer (2) übergibt. Die Sortiergüter (10) werden dem Sortierförderer (2) übergeben, um eine Sortierung nach verschiedenen Merkmalen durchführen zu können. Dazu fördert der Sortierförderer (2) die Sortiergüter (10) an Abladestellen vorbei, bis das Sortiergut dann diejenige Abladestelle erreicht, an der sie gezielt abgegeben wird.
[0052] Die Abgabe erfolgt kontrolliert durch eine Steuerungseinheit (22). Allerdings muss der Steuerungseinheit (22) bekannt sein, welches Förderelement (4) des Sortierförderers (2), in diesem Beispiel ist das Förderelement eine Förderschale (5), sich welches Sortiergut (10) befindet. Es muss also eine eindeutige Zuordnung zwischen dem Sortiergut und der Förderschale (5) hergestellt werden.
[0053] Erfindungsgemäss wird hierbei ein Lichtgitter (8) eingesetzt, welches aus einer Reihe von Lichtschranken (9) ausgebildet ist. Der Lichtsensor (26) beherbergt die fotoelektrischen Elemente die zur Signalerzeugung genutzt werden. Bei Unterbruch einer oder mehrerer Lichtschranken (9) des Lichtgitters (8) wird ein Signal generiert, welches für die eindeutige Zuordnung einer Förderschale (5) und seinem Sortiergut (10) genutzt wird.
[0054] Jeder Sortiergut ist mit einem Informationselement (12) versehen, beispielsweise einem Barcode, einem QR-Code oder einem RFID-Transponder. Dieses Informationselement (12) kann mittels einer Sensoreinheit (6) wie beispielsweise einen opt. Scanner oder einem RFID-Scanner abgefragt werden. In Figur 1 wird hierzu ein Handscanner (7) eingesetzt. Eine Bedienperson nimmt von einen Warenvorrat ein Objekt, dass er mit einem Handscanner (7) erfasst. Der Handscanner (7) liest das Informationselement (12) aus und gibt die aufgenommene Sortiergut-Information an die Steuerungseinheit (22) weiter. Anschliessen das Objekt nun als Sortiergut (10) einer vorbeibewegten Förderschale (5) des Sortierförderers (2) übergeben.
[0055] Oberhalb der vorbeibewegten Förderschale (5) des Sortierförderers (2) ist das Lichtgitter (8) bestehend aus einer Reihe von einzelnen Lichtschranken angeordnet. Beim Übergeben des Sortiergutes (10) auf das Förderelement (4) bewegt sich das Sortiergut (10) durch das Lichtgitter (8) hindurch. Hierbei unterbricht das Sortiergut (10) Lichtschranken (9) der Lichtgitters (8), wobei ein Unterbrechungssignal erzeugt wird, welches an die Steuerungseinheit (22) weitergegeben wird.
[0056] Der Sortierförderer (2) besteht aus einer Reihe von Förderelementen (4) in Form von Förderschalen (5) die sich gleichmässig in Förderrichtung (F) bewegen. Die Förderschalen (5) sind an einem Förderorgan (3) befestigt. In diesem Fall ist das Förderorgan (3) eine endlos geführte Kette, welche mittels Führungsrollen in einem Führungskanal (44) geführt werden. Einzelne Förderschalen (5) können mit Signalgeber als Referenzelemente versehen sein, so sind die Signalgeber abrufbar und durch die Referenzen eindeutig zugeordnet. Da sich die Reihenfolge der Förderschalen (5) nicht ändert ist eine eineindeutige Zuordnung der Förderschalen (5) möglich.
[0057] Bewegt sich ein Sortiergut durch das Lichtgitter (8) wird ein Signal erzeugt, welches genutzt wird, um eine eindeutige Zuordnung zwischen diesen Sortiergut (10), das unmittelbar vorher gescannt wurde, und dem unterhalb des Lichtgitters (8) vorbeibewegten Förderschale (5) herzustellen. Die Steuerungseinheit (22) ist dazu ausgelegt das Sortiergut (10) an der vorbestimmten Abladestelle vom Sortierförderer (2) abzugeben.
[0058] Im Beschickungsbereich (B) erfolgt somit einmal die physische Zusammenführung von Fördergut und Förderschale, sowie eine informationstechnische Zusammenführung der Sortiergut-Information mit der Information der Förderschale (5). Diesen Vorgang nennt man auch in der Intralogistik auch ein Verheiraten.
[0059] In Figur 2 ist eine Fördervorrichtung (1) gezeigt, wie in Figur 1. Im Unterschied zu Figur 1 wird die Sortiergut-Information nicht mit einem Handscanner (7) sondern mit einem ortsfest angeordneten Scannereinheit (6) ermittelt. Die ortsfeste angeordnete Scannereinheit (6) hat den Vorteil, dass die Bedienperson beider Hände zur Handhabung der Objekte/Sortiergüter frei hat.
[0060] In Figur 3 ist eine Fördervorrichtung (1) gezeigt mit anderen Förderorganen (3) als bei Figur 1 und Figur 2. Die Förderorgane (3) sind autonome Fahrzeuge (30), die mit Transportbehältern in Form von Schale ausgestattet sind. Die autonomen Fahrzeuge (30) bewegen sich einer nacheinander unter das Lichtgitter im Beschickungsbereiches. Eine Bedienperson scannte ein Objekt und legt es anschliessend durch das Lichtgitter (8) auf die Transportbox/Schale (32) des autonomen Fahrzeuges (30) ab. Dadurch ist eine eindeutige Zuordnung des Sortiergutes (10) zum autonomen Fahrzeug (30) erfolgt. Das autonome Fahrzeug (30) ist funktechnisch mit der Steuerungseinheit (22) verbunden, welches dem autonomen Fahrzeug (30) sein Fahrziel mitteilt, zu den er das übernommene Sortiergut transportieren soll. Das autonome Fahrzeug (30) bewegt sich in Transportrichtung (A) zu den Transportzielen, wo das Sortiergut (10) wieder abgegeben werden kann.
[0061] In Figur 4 und Figur 5 wird ein erfindungsgemässe Fördervorrichtung (1) gezeigt, bei dem der Beschickungsbereich (B) automatisch erfolgt. Es ist somit keine Bedienperson (20) erforderlich um die Objekte/Sortiergüter (10) an die Förderelemente des Sortierförderers (2) zu übergeben.
[0062] Die Objekte/Sortiergüter (10) werden mittels einem Zuförderer (40) angeliefert. Der Zuförderer (40) besteht auch verschieden Fördermittel wie in diesem Beispiel verschiedene Förderbänder (42), welche die Sortiergüter (10) in Förderrichtung (L) der Förderbänder (42) zur Beschickungsbereich (B) zuführen. Die Förderbänder (42) fördern die Sortiergüter (10) an einer Scannerstation (24) vorbei, welche eine Sensoreinheit (6) zugeordnet ist. Die Sensoreinheit (6) kann zum Beispiel ein optischer Sensor in Form einer Kamera sein. Mit der Sensoreinheit (6) ermittelt die Sortiergut-Information durch das Abscannen des Informationselementes (12). Das Informationselementes (12) kann ein Barcode oder ein QR-Code sein, welches auf an der Aussenfläche der Sortiergutes (10) anhaftet. Es kann ein oder mehrere Informationselemente (12) an jedem Sortiergut (10) vorhanden sein. Die Sortiergut-Information wird an die Steuereinheit (22) übermittelt.
[0063] Bei dem Transfer des Sortiergutes (10) vom Zuförderer (40) an den Sortierförderer (2) bewegt sich das Sortiergut (10) durch das Lichtgitter (8) und landet in der Förderschale (5) unterhalb des Sortiergitters (8). Hierdurch unterbricht das Sortiergut (10) eine oder mehrere Lichtschranken (9) des Lichtsensor (26) des Lichtgitters (8) was der Steuerungseinheit (22) mitgeteilt wird. Der Lichtsensor (26) besteht aus einer Reihe von Lichtschranken (9), die nebeneinander angeordnet sind und ein Bereich paralleler Lichtschranken (9) ausbilden, welches hier als Lichtgitter (8) bezeichnet wird. Da die Steuerungseinheit (22) weiss, welche Förderschale (5) unterhalb des Sortiergitters (8) bei der Übergabe des Sortiergutes (10) liegt kann eine eindeutige Zuordnung zwischen Förderschale (5) und dem Sortiergut (10) erfolgen.
[0064] Die Förderschalen (5) werden zusammen mit dem Förderorgan (3), welches die Gestalt einer Förderkette aufweist, angetrieben. Die Förderkette (3) wird mit Rollen in einem Führungskanal (44) rollend geführt. Die Förderschalen (5) sind Teile der Förderkette (3), welche hintereinander angeordnet sind und wobei die Förderkette (3) endlos in dem Führungskanal (44) geführt ist. Die Förderschalen (5) werden an Abladestellen vorbeigeführt, an denen die Sortiergüter (10) abgegeben werden können.
[0065] In Figur 5 wird die gleiche Fördervorrichtung (1) wie in Figur 4 gezeigt. Allerdings ist in der ankommenden Förderschale (5) des Sortierförderers (2) ein Sortiergut (10'), welches an der Abladestelle nicht abgegeben wurde und somit in der Förderschale (8) verweilte. Das Lichtgitter (8) ist in der Lage zu erkennen, ob die ankommende Förderschale (5) leer ist. Im Falle, wie hier in Figur 5, dass die ankommende Förderschale (8) belegt ist wird die erste Lichtschranke (9) des Lichtgitters (8) durch das Sortiergut (10') der belegten Sortierschale (5) unterbrochen. Bewegt sich die Sortierschale (5) weiter, wird die nächste Lichtschranke (9) unterbrochen. Dieses Muster der unterbrochenen Lichtschranken (9) kann durch die Steuereinheit (22) erkannt werden und somit weiss die Steuereinheit (22) dass die ankommende Förderschale belegt ist. Das zu transferierende Sortiergut (10) wird nun zurückbehalten und wird nicht auf die schon belegte Förderschale (5) abgegeben. Die ankommende Förderschale (5) mit dem schon belegten Fördergut (10') wird an dem Beschickungsbereich (B) vorbeigeführt und nachfolgend an einer speziellen Abgabestellen abgegeben und gesondert behandelt.

Claims (12)

1. Verfahren zum eindeutigen Zuordnen von Sortiergut (10) zu einem Förderelement (4) eines Förderorgans (3) eines Sortierförderers, wobei beim Beschicken des Sortiergutes (10) auf ein Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2), Sortiergut-Information des Fördergutes (10) mittels eines Scanners (6, 7) erfasst wird und das Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) an einem Beschickungsplatz (B) vorbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Sortiergut (10) durch ein oberhalb des Förderorgan (3) angeordneten Lichtgitter (8) hindurch auf dem Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) platziert wird, wobei durch das Unterbrechen des Lichtgitters (8) eine eindeutige Zuordnung von Sortiergut (10) zu unterhalb des Lichtgitters (8) vorbeibewegten Förderelementen (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) erfolgen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Scannen der Sortiergut-Information mittels eines Handscanners (7) durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Scannen durch einen ortsfesten, angeordneten Scanner (6) unmittelbar vor dem Lichtgitters (8) durchgeführt wird.
4. Fördervorrichtung (1) zum eindeutigen Zuordnen von Sortiergut (10) zu einem Förderelement (4) eines Förderorgans (3) eines Sortierförderers (2), wobei die Fördervorrichtung (1) einen Beschickungsplatz (B) aufweist, und beim Beschicken des Sortiergutes (10) auf ein Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2), Sortiergut-Information des Sortiergutes (10) mittels eines Scanners (6, 7) erfasst wird und das Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) am Beschickungsplatz (B) vorbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Sortiergut (10) durch ein Lichtgitter (8) hindurch auf dem Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) platziert wird und durch das Unterbrechen des Lichtgitters (8) ein Unterbrechungssignal erzeugt wird, wobei das Lichtgitter (8) oberhalb des Förderorgan (3) angeordnet ist und wobei das Unterbrechersignal den vorbeibewegten Förderelementen (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) zugeordnet werden kann, und so die Sortiergut-Information mit dem Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) verknüpft werden.
5. Fördervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtgitter (8) am Beschickungsplatz (B) direkt oberhalb der vorbeibewegten Förderelemente (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderer (2) angeordnet ist.
6. Fördervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Scanner (6), welcher die Sortiergut-Information ermittelt, als Handscanners (7) ausgebildet ist.
7. Fördervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Scanner (6), welcher die Sortiergut-Information ermittelt, als ein ortsfester und vor dem Lichtgitters angeordnete Scanner (6) ausgebildet ist.
8. Fördervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Scanner (6), welcher die Sortiergut-Information ermittelt, als ein ortsfester und oberhalb zum Lichtgitter (8) angeordnete Scanner (6) ausgebildet ist.
9. Fördervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderelement (4) als Förderschale, als Quergurt, als Kippschale oder als bewegliche Förderplatte ausgebildet ist.
10. Fördervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderorgan (3) als Förderkette oder als eine Vielzahl von autonomen Fahrzeugen (30) ausgebildet ist.
11. Sortiersystem zum eindeutigen Zuordnen von Sortiergut (10) zu einer Fördervorrichtung (1), welche ausgestattet ist mit Förderelementen (4) und einen Förderorgan (3), wobei die Fördervorrichtung (1) einen Beschickungsplatz (B) aufweist und beim Beschicken des Sortiergutes (10) auf ein Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2), Sortiergut-Information des Sortiergutes (10) mittels eines Scanners (6, 7) erfasst wird und das Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) am Beschickungsplatz (B) vorbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Sortiergut (10) durch ein Lichtgitter (8) hindurch auf dem Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) platziert wird und durch das Unterbrechen des Lichtgitters (8) ein Unterbrechungssignal erzeugt wird, wobei das Lichtgitter (8) oberhalb des Förderorgan (3) angeordnet ist und wobei das Unterbrechersignal den vorbeibewegten Förderelementen (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) zugeordnet werden kann, und so die Sortiergut-Information mit dem Förderelement (4) des Förderorgans (3) des Sortierförderers (2) verknüpft werden.
12. Sortierfördersystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Sortierfördersystem ein Schwarmfördersystems ist, welches aus einer Vielzahl von autonomen Fahrzeugen (30) besteht.
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