CH721937A2 - Transportrahmen für einen Baukran - Google Patents
Transportrahmen für einen BaukranInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Transportrahmen umfassend einen Rahmen (1) und mindestens vier Beine (2), wobei der Rahmen eine Unterseite (11) und eine Oberseite (12) aufweist. Jedes Bein (2) weist einen Fuss (21) und mindestens einen ersten Schenkel (221) auf, der zur Verbindung des Fusses (21) mit dem Rahmen (1) geeignet ist. Jedes Bein (2) kann relativ zum Rahmen (1) einen hochgeklappten Zustand und einen heruntergeklappten Zustand annehmen, wobei ein Fuss (21) im heruntergeklappten Zustand eines Beins (2) von der Unterseite (11) des Rahmens (1) weiter herausragt als im hochgeklappten Zustand. Der Transportrahmen zwei besondere Zustände annehmen kann: einen Transportzustand, bei welchem sich alle Beine (2) im hochgeklappten Zustand befinden; und einen Tragzustand, bei welchem sich alle Beine (2) im heruntergeklappten Zustand befinden.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Transportrahmen für einen Baukran.
[0002] Baukräne sind schwere und sperrige Geräte, die üblicherweise in einem gefalteten Zustand auf einem speziellen Anhänger auf Baustellen gebracht werden. Zum einfachen Entladen des Baukrans vom Anhänger wurden Baukräne mit vertikal herausfahrbaren Stützfüssen bereitgestellt, so wie es beispielsweise aus der EP1403134A2 hervorgeht. Dabei wird der Anhänger mit dem geladenen Baukran an der gewünschten Stelle der Baustelle positioniert und die Stützfüsse bis auf den Boden herausgefahren. Entweder wird der Baukran direkt durch die herausfahrbaren Stützfüsse vom Anhänger gehoben, oder der Anhänger kann pneumatisch gesenkt werden, um den Baukran auf die Stützfüsse zu stellen. Nach dem Aufstellen des Baukrans auf die Stützfüsse kann der darunter positionierte Anhänger entfernt werden.
[0003] Nachteilig an den bekannten Baukränen mit herausfahrbaren Stützfüssen ist, dass jeweils spezielle Anhänger für den Transport benötigt werden und/oder der Baukran speziell ausgerüstet sein muss, damit diese einfach transportiert und aufgestellt werden können.
[0004] Die vorliegende Erfindung stellt sich nunmehr die Aufgabe, einen Transportrahmen für einen Baukran bereitzustellen, welcher unabhängig vom Modell des Baukrans, dessen Transport auf einem beliebigen Anhänger ermöglicht sowie das Auf- und Abladen des Krans ohne zusätzliche Geräte einfach und schnell ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird durch den Transportrahmen gemäss Patentanspruch 1 gelöst. Weitere Merkmale und Ausführungsbeispiele gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor und deren Vorteile sind in der nachfolgenden Beschreibung erläutert.
[0006] Die Figuren zeigen:
Figur 1 Ausführungsvariante 1 des Transportrahmens im Tragzustand
Figur 2 Ausführungsvariante 1 des Transportrahmens im Transportzustand
Figur 3 Ausführungsvariante 1 des Transportrahmens in einem Zwischenzustand zwischen dem Trag- und dem Transportzustand
Figur 4 Ausführungsvariante 1 des Transportrahmens im Transportzustand und Baukran auf einem Anhänger
Figur 5 Ausführungsvariante 1 des Transportrahmens mit darauf gestelltem Baukran im Tragzustand
Figur 6 Ausführungsvariante 2 des Transportrahmens im Tragzustand
Figur 7 Ausführungsvariante 2 des Transportrahmens im Transportzustand
[0007] Der erfindungsgemässe Transportrahmen umfasst einen Rahmen 1 und mindestens vier Beine 2, wobei der Rahmen 1 eine Unterseite 11 und eine Oberseite 12 aufweist (s. Figuren 1 und 6). Jedes Bein 2 umfasst einen Fuss 21 und mindestens einen ersten Schenkel 221, der zur Verbindung des Fusses 21 mit dem Rahmen 1 geeignet ist. Jedes Bein 2 kann relativ zum Rahmen 1 einen hochgeklappten Zustand und einen heruntergeklappten Zustand annehmen, wobei der Fuss 21 im heruntergeklappten Zustand von der Unterseite 11 des Rahmens 1 weiter nach unten (d.h. in Schwerkraftrichtung) herausragt als im hochgeklappten Zustand. Vorzugsweise ragt der Fuss 21 im hochgeklappten Tragzustand von der Unterseite 11 des Rahmens 1 nach unten nicht heraus. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Beine 2 im hochgeklappten Zustand weder von der Unterseite 11 des Rahmens 1 nach unten noch seitlich vom Rahmen 1 hinausragen.
[0008] Der erfindungsgemässe Transportrahmen kann daher zwei besondere Zustände annehmen:
•
einen Transportzustand, bei welchem sich alle Beine 2 im hochgeklappten Zustand befinden (s. Figuren 2 und 7); und
•
einen Tragzustand, bei welchem sich alle Beine 2 im heruntergeklappten Zustand befinden (s. Figuren 1 und 6) .
[0009] Die Figur 3 zeigt eine Ausführungsvariante des Transportrahmens in einem Zwischenzustand zwischen dem Trag- und dem Transportzustand.
[0010] Im Transportzustand kann die Unterseite 11 des Rahmens 1 auf einen Anhänger 5 gestellt und der Transportrahmen somit transportiert werden (s. Figur 4). Im Tragzustand kann der Transportrahmen mit den Füssen 21 auf den Boden gestellt werden, und ein Baukran 4 kann auf den Transportrahmen positioniert werden (s. Figur 5).
[0011] In der nachfolgenden Beschreibung werden zwei besonders vorteilhafte Ausführungsvarianten des erfindungsgemässen Transportrahmens beschrieben.
Ausführungsvariante 1
[0012] Gemäss der Ausführungsvariante 1 umfasst jedes Bein 2 eine Parallelogrammführung mit:
•
dem ersten Schenkel 221, der einerseits mit dem Rahmen 1 um eine erste Achse A1 und andererseits mit dem Fuss 21 um eine zweite Achse A2 drehbar verbunden ist, wobei die erste und die zweite Achse A1, A2 in einer gemeinsamen ersten Schenkelebene liegen; und
•
mindestens einem zweiten Schenkel 222, der einerseits mit dem Rahmen 1 um eine dritte Achse A3 und andererseits mit dem Fuss 21 um eine vierte Achse A4 drehbar verbunden ist, wobei die dritte und die vierte Achse A3, A4 in einer gemeinsamen zweiten Schenkelebene liegen.
[0013] Dabei sind die erste und die zweite Schenkelebene parallel zueinander und der Abstand zwischen der ersten und der zweiten Achse A1, A2 entspricht dem Abstand zwischen der dritten und der vierten Achse A3, A4.
[0014] Die erste, zweite, dritte und vierte Achse A1, A2, A3, A4 sind alle parallel zur Unterseite 11 und/oder zur Oberseite 12 des Rahmens 1, so dass ein Fuss 21 durch die Parallelogrammführung hoch- und herunterklappbar am Rahmen 1 befestigt ist und dieses Hoch- und Herunterklappen eine Kombination:
•
einer vertikalen Bewegung senkrecht zur Unterseite 11 und/oder zur Oberseite 12 des Rahmens 1 mit
•
einer horizontalen Bewegung parallel zur Unterseite 11 und/oder zur Oberseite 12 des Rahmens 1 ist.
[0015] Die vier Beine 2 sind am Rahmen 1 derart positioniert, dass der Transportrahmen im Tragzustand mit den Füssen 21 auf den Boden stabil gestellt werden kann. Bei einem rechteckigen Rahmen 1 kann beispielsweise ein Bein 2 an jedem der vier Ecke des Rahmens 1 befestigt sein.
[0016] Vorzugsweise sind mindestens zwei Beine 2 auf einer Seite einer Längsachse L des Rahmens 1 und mindestens zwei andere Beine 2 auf der anderen Seite der Längsachse L des Rahmens 1 angeordnet. Die Beine 2 sind vorzugsweise derart orientiert, dass beim Hoch- und Herunterklappen die horizontale Komponente ihrer Bewegung rechtwinklig zur Längsachse L des Rahmens 1 ist und die Beine 2 beim Herunterklappen von der Längsachse L des Rahmens 1 weg bewegt werden, so dass die Füsse 21 sich im heruntergeklappten Zustand nicht vertikal unterhalb des Rahmens 1 befinden. So kann sichergestellt werden, dass die Füsse 21 der gegenüberliegenden Seiten des Rahmens 1 im heruntergeklappten Zustand genügend weit auseinander stehen, dass ein Anhänger 5 zwischen den Füssen 21 unter den Rahmen 1 ein- und ausgefahren werden kann.
[0017] Von Vorteil ist es, wenn zwei Beine 2 auf der gleichen Seite des Rahmens 1 in parallelen Ebenen hoch- und herunterklappbar sind. In diesem Fall können diese zwei Beine 2 miteinander verbunden werden, was die Stabilität des Transportrahmens erhöht. Zwei Beine 2 können beispielsweise mit einer oder mehreren Streben 23 miteinander verbunden werden, welche ihre gegenüberliegenden Füsse 21 und/oder Schenkel 221, 222 miteinander verbinden.
[0018] Vorzugsweise sind die Beine 2 im hochgeklappten Zustand komplett zusammengeklappt, d.h., dass der Fuss 21 parallel zu den Schenkeln 221, 222 ist. Die Beine 2 sind im hochgeklappten Zustand so kompakter und stören weniger. Das komplette Zusammenklappen der Beine 2 kann auch zum Heben der Beine 2 bis über die Unterseite 11 des Rahmens 1 beitragen, so dass die Beine 2 vom Rahmen 1 weder nach unten noch seitlich herausragen. Von Vorteil ist es, wenn der Fuss 21 im Wesentlichen ein U-Profil aufweist, in welchem der erste Schenkel 221 drehbar gelagert ist und in welchen er hinein rotiert werden kann. Dank dieser Bauweise können sowohl der erste Schenkel 221 und der Fuss 21 zur guten Stabilität des Beins 2 dicke Durchmesser aufweisen und trotzdem kompakt zusammengeklappt werden. Der zweite Schenkel 222 kann auf der Aussenseite des U-Profils des Fusses 21 drehbar verbunden werden und stört dort nicht die Drehung des Fusses 21 und des ersten Schenkels 221. In der bevorzugten Ausführungsvariante weist jedes Bein 2 zwei zweiten Schenkel 222, 222' auf, die auf beiden Seiten des U-Profils des Fusses 21 drehbar verbunden sind.
[0019] Vorzugsweise ist jeder Fuss 21 im Wesentlichen vertikal, d.h. senkrecht zur Unterseite 11 und/oder Oberseite 12 des Rahmens 1, orientiert. Die Parallelogrammführung sorgt dafür, dass der Fuss 21 unabhängig von seinem hoch- oder heruntergeklappten Zustand immer vertikal orientiert ist. Wenn die Beine 2 im hochgeklappten Zustand komplett zusammengeklappt sind, befinden sich der Fuss 21 und die Schenkel 221, 222 also auch vertikal über der Unterseite 11 des Rahmens 1. Dabei müssen die Schenkel 221, 222 lang genug sein, dass der Fuss 21 von der Unterseite 11 des Rahmens 1 nach unten nicht herausragt.
[0020] Zur Sicherung der Beine 2 im hoch- und/oder heruntergeklappten Zustand kann ein Bolzen 3 vorgesehen werden, welcher in eine entsprechende Öffnung 13 des Rahmens geschoben wird und den Fuss 21 oder den ersten oder zweiten Schenkel 221, 222 gegen Drehung sichert. Vorzugsweise ist für jedes Bein 2 eine einzige Öffnung 13 im Rahmen 1 vorgesehen, die mit dem Bolzen 3 für die Sicherung des Beins 2 sowohl im hochgeklappten Zustand als auch im heruntergeklappten Zustand geeignet ist. In der bevorzugten Ausführungsvariante wird im hochgeklappten Zustand durch Einschieben des Bolzens 3 in die Öffnung 13 der zweite Schenkel 222 gegen Drehung gesichert und im heruntergeklappten Zustand durch Einschieben des Bolzens 3 in die Öffnung 13 der erste Schenkel 221 gegen Drehung gesichert. Der erste und der zweite Schenkel 221, 222 werden durch den Bolzen 3 gegen Drehung gesichert, indem sie entweder gegen den am Rahmen 1 befestigten Bolzen 3 stossen oder selbst eine Öffnung aufweisen, in welcher der am Rahmen befestigte Bolzen 3 hineinragt.
[0021] Von Vorteil ist es, wenn der Rahmen 1 auf seiner Unterseite 11 Transportfüsse aufweist, mit welchen er auf einen Anhänger 5 gestellt werden kann.
[0022] Ein Baukran 4 lässt sich vorteilhaft auf dem erfindungsgemässen Transportrahmen montieren und damit von einem Anhänger 5 abladen:
•
zum Abladen des Baukrans 4 werden zuerst die Beine 2 vom Transportzustand in den Tragzustand gebracht;
•
der Anhänger 5 wird gesenkt, bis der Transportrahmen mit den Füssen 21 auf dem Boden steht und den Anhänger 5 nicht mehr kontaktiert; und
•
der Anhänger 5 wird von unter dem Transportrahmen zwischen den Füssen 21 ausgefahren.
[0023] Zum Aufladen des Baukrans 4 auf einen Anhänger 5 erfolgen diese Schritte in umgekehrter Reihenfolge.
[0024] Zur besseren Stabilität des Baukrans 4 auf dem Transportrahmen ist es von Vorteil, wenn der Rahmen 1 Verankerungsstellen zur Verankerung des Baukrans 4 aufweist.
[0025] Zur besseren Stabilität des Baukrans 4 auf dem Transportrahmen im Tragzustand ist es von Vorteil, wenn der Baukran 4 Kranfüsse 41 aufweist, die eine Transportstellung und eine Tragstellung annehmen können, wobei die Kranfüsse 41 in der Tragstellung von Baukran 4 seitlich weiter hinausragen als in der Transportstellung. Die Kranfüsse 41 können vom Baukran 4 beispielsweise ausfahrbar oder ausschwenkbar sein. Im Tragzustand des Transportrahmens können die Kranfüsse 41 in die Tragstellung gebracht und auf die Beine 2 gestellt werden, und die grössere Breite des Transportrahmens im Tragzustand im Vergleich zum Transportzustand wird zur besseren Stabilität des sich darauf befindenden Baukrans 4 ausgenutzt. Vorzugsweise sind die Beine 2 und die Kranfüsse 41 derart dimensioniert, dass die Kranfüsse 41 in der Tragstellung über die Füsse 21 liegen, wenn der Transportrahmen sich im Tragzustand befindet. Dies sorgt für eine direkte Leitung der Kräfte von den Kranfüssen 41 auf die Füsse 21 des Transportrahmens und auf den Boden.
Ausführungsvariante 2
[0026] Beim Transportrahmen gemäss der Ausführungsvariante 2 ist der erste Schenkel 221 mit dem Fuss 21 unbeweglich verbunden und jeder Fuss 21 und jeder erste Schenkel 221 ist zur Verbindung mit einer Halterung 13 des Rahmens 1 geeignet. Im Transportzustand ist jeder Fuss 21 jedes Beins 2 mit einer Halterung 13 verbunden und die ersten Schenkel 221 ragen über die Oberseite 12 des Rahmens 1 hinaus (s. Figur 7). Im Tragzustand ist jeder erste Schenkel 221 jedes Beins 2 ist mit einer Halterung 13 verbunden und die Füsse 21 ragen unter die Unterseite 11 des Rahmens 1 hinaus (s. Figur 6).
[0027] Im Transportzustand kann die Unterseite 11 des Rahmens 1 auf einen Anhänger 5 gestellt werden und der Transportrahmen somit transportiert werden, genau so wie es in Figur 4 für die erste Ausführungsvariante gezeigt ist. Im Tragzustand kann der Transportrahmen mit den Füssen 21 auf den Boden gestellt werden, und ein Baukran 4 kann auf den Transportrahmen positioniert werden, genau so wie es in Figur 5 für die erste Ausführungsvariante gezeigt ist.
[0028] Die Beine 2 sind vorzugsweise identisch und im Transport- und im Tragzustand symmetrisch auf gegenüberliegenden Seiten des Rahmens 1 mit dem Rahmen 1 verbunden.
[0029] Vorzugsweise ist der erste Schenkel 221 jedes Beins 2 länger als die Füsse 21, damit die Füsse 21 im Tragzustand, d.h. wenn die ersten Schenkel 221 mit den Halterungen 13 des Rahmens 1 verbunden sind, vom Rahmen 1 seitlich weiter entfernt sind als die ersten Schenkel 221 im Transportzustand, d.h. wenn die Füsse 21 mit den Halterungen 13 des Rahmens 1 verbunden sind. So kann sichergestellt werden, dass die Füsse 21 gegenüberliegender Beine 2 in der Tragstellung genügend weit auseinander stehen, dass ein Anhänger 5 zwischen den Füssen 1 unter den Transportrahmen eingefahren werden kann, und dass die Beine 2 in der Transportstellung vom Anhänger 5 nicht seitlich hinausragen.
[0030] In der bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung sind die Halterungen 13 Hülsen mit einem offenen Ende 132, die dem Durchmesser der Füsse 21 und der ersten Schenkel 221 derart angepasst sind, dass die Füsse 21 und die ersten Schenkel 221 durch das offene Ende 132 in die Halterungen 13 eingeschoben und dadurch damit verbunden werden können. Dabei sind die Hülsen 13 parallel zueinander am Rahmen 1 angeordnet. Besonders vorteilhaft ist es, wenn jede Hülse 13 zwei offene Enden 132 hat und der Rahmen 1 nur zwei Hülsen 13 aufweist, wobei jede Hülse 13 sowohl zum Einschieben eines Fusses 21 als auch zum Einschieben eines ersten Schenkels 221 geeignet ist, und wobei in jede Hülse 13 zwei Füsse 21 bzw. zwei erste Schenkel 221 einführbar sind. Um eine Verschiebung der Füsse 21 und/oder ersten Schenkel 221 aus den Halterungen 13 zu vermeiden, können diese Bohrungen 223 aufweisen, in welche ein Bolzen 3 eingeführt werden kann.
[0031] Von Vorteil ist es, wenn die Hülsen 13 ein U-Profil mit einer offenen Seite 134 aufweisen, wobei die offene Seite 134 mit einer Platte 135 versehen ist. Diese Platte 135, zusammen mit einem Bolzen 3, der durch Bohrungen 223 der Füsse 21, der ersten Schenkel 221 und/oder der Halterungen 13 eingeschoben ist, sichert einen Fuss 21 oder einen ersten Schenkel 221 gegen den Austritt durch die offene Seite 134 der Hülse 13. Vorzugsweise ist die Platte 135 am hinteren Ende der Hülse 13 angeordnet, das dem offenen Ende 132 entgegengesetzt ist. Wenn eine Hülse 13 zur gleichzeitigen Einführung von zwei Füssen 21 oder von zwei ersten Schenkeln 221 zwei offene Enden 132 hat, kann eine Platte 135 im mittleren Bereich der Hülse 13 angeordnet werden. Zur einfachen Einführung eines Fusses 21 oder eines ersten Schenkels 221 in die Hülse 13 kann die Platte 135 mit einer Führungsfläche 1351 versehen werden, welche einen Fuss 21 bzw. einen ersten Schenkel 221 in das U-Profil führt, wenn dieser in die Halterung 13 eingeschoben wird.
[0032] In der bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist jeder Fuss 21 jedes Bein 2 mit einem ersten Schenkel 221 rechtwinklig verbunden, und zwei Beine 2 sind durch mindestens eine Strebe 23 miteinander verbunden.
[0033] Von Vorteil ist es, wenn der Rahmen 1 auf seiner Unterseite 11 Transportfüsse 111 aufweist, mit welchen er auf einen Anhänger 5 gestellt werden kann. Vorzugsweise ragen die Beine 2 im Transportzustand nicht von unter den Transportfüssen 111 hinaus und stehen somit nicht im Weg, wenn der Rahmen 1 mit den Transportfüssen 111 auf einen Anhänger 5 steht.
[0034] Ein Baukran 4 lässt sich vorteilhaft auf dem erfindungsgemässen Transportrahmen montieren und damit von einem Anhänger 5 abladen:
•
zum Abladen des Baukrans 4 werden zuerst die Beine 2 vom Transportzustand in den Tragzustand gebracht;
•
der Anhänger 5 wird gesenkt, bis der Transportrahmen mit den Füssen 21 auf dem Boden steht und den Anhänger 5 nicht mehr kontaktiert; und
•
der Anhänger 5 wird von unter dem Transportrahmen zwischen den Füssen 21 ausgefahren.
[0035] Zum Aufladen des Baukrans 4 auf einen Anhänger 5 erfolgen diese Schritte in umgekehrter Reihenfolge.
[0036] Zur besseren Stabilität des Baukrans 4 auf dem Transportrahmen ist es von Vorteil, wenn der Rahmen 1 Verankerungsstellen 14 zur Verankerung des Baukrans 4 aufweist.
[0037] Zur besseren Stabilität des Baukrans 4 auf dem Transportrahmen im Tragzustand ist es von Vorteil, wenn der Baukran 4 Kranfüsse 41 aufweist, die eine Transportstellung und eine Tragstellung annehmen können, wobei die Kranfüsse 41 in der Tragstellung von Baukran 4 seitlich weiter hinausragen als in der Transportstellung. Die Kranfüsse 41 können vom Baukran 4 beispielsweise ausfahrbar oder ausschwenkbar sein. Im Tragzustand des Transportrahmens können die Kranfüsse 41 in die Tragstellung gebracht und auf die Beine 2 gestellt werden, und die grössere Breite des Transportrahmens im Tragzustand im Vergleich zum Transportzustand wird zur besseren Stabilität des sich darauf befindenden Baukrans 4 ausgenutzt. Vorzugsweise sind die Beine 2 und die Kranfüsse 41 derart dimensioniert, dass die Kranfüsse 41 in der Tragstellung über die Füsse 21 liegen, wenn der Transportrahmen sich im Tragzustand befindet. Dies sorgt für eine direkte Leitung der Kräfte von den Kranfüssen 41 auf die Füsse 21 des Transportrahmens und auf den Boden.
Claims (10)
1. Transportrahmen umfassend einen Rahmen (1) und mindestens vier Beine (2), wobei
der Rahmen eine Unterseite (11) und eine Oberseite (12) aufweist,
jedes Bein (2) einen Fuss (21) und mindestens einen ersten Schenkel (221) aufweist, der zur Verbindung des Fusses (21) mit dem Rahmen (1) geeignet ist,
jedes Bein (2) relativ zum Rahmen (1) einen hochgeklappten Zustand und einen heruntergeklappten Zustand annehmen kann, ein Fuss (21) im heruntergeklappten Zustand eines Beins (2) von der Unterseite (11) des Rahmens (1) weiter herausragt als im hochgeklappten Zustand, und
der Transportrahmen zwei besondere Zustände annehmen kann:
• einen Transportzustand, bei welchem sich alle Beine (2) im hochgeklappten Zustand befinden; und
• einen Tragzustand, bei welchem sich alle Beine (2) im heruntergeklappten Zustand befinden.
2. Transportrahmen gemäss Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Schenkel (221) einerseits mit dem Rahmen (1) um eine erste Achse (A1) und andererseits mit dem Fuss (21) um eine zweite Achse (A2) drehbar verbunden ist,
die erste und die zweite Achse (A1, A2) in einer gemeinsamen ersten Schenkelebene liegen,
ein zweiter Schenkel (222) einerseits mit dem Rahmen (1) um eine dritte Achse (A3) und andererseits mit dem Fuss (21) um eine vierte Achse (A4) drehbar verbunden ist,
die dritte und die vierte Achse (A3, A4) in einer gemeinsamen zweiten Schenkelebene liegen,
die erste und die zweite Schenkelebene parallel zueinander sind,
der Abstand zwischen der ersten und der zweiten Achse (A1, A2) dem Abstand zwischen der dritten und der vierten Achse (A3, A4) entspricht,
die erste, zweite, dritte und vierte Achse (A1, A2, A3, A4) alle parallel zur Unterseite (11) und/oder zur Oberseite (12) des Rahmens (1) sind,
so dass der erste und der zweite Schenkel (221, 222) eine Parallelogrammführung bilden,
ein Fuss (21) durch die Parallelogrammführung hoch- und herunterklappbar am Rahmen (1) befestigt ist und dieses Hoch- und Herunterklappen eine Kombination:
• einer vertikalen Bewegung senkrecht zur Unterseite (11) und/oder zur Oberseite (12) des Rahmens (1) mit
• einer horizontalen Bewegung parallel zur Unterseite (11) und/oder zur Oberseite (12) des Rahmens (1) ist.
3. Transportrahmen gemäss Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens zwei Beine (2) auf einer Seite einer Längsachse (L) des Rahmens (1) und mindestens zwei andere Beine (2) auf der anderen Seite der Längsachse (L) des Rahmens (1) angeordnet sind, und
die Beine (2) derart orientiert sind, dass beim Hoch- und Herunterklappen die horizontale Komponente ihrer Bewegung rechtwinklig zur Längsachse L des Rahmens (1) ist und die Beine (2) beim Herunterklappen von der Längsachse (L) des Rahmens (1) weg bewegt werden, so dass die Füsse 21 sich im heruntergeklappten Zustand nicht vertikal unterhalb des Rahmens (1) befinden.
4. Transportrahmen gemäss Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei Beine (2) auf der gleichen Seite des Rahmens (1) in parallelen Ebenen hoch- und herunterklappbar sind und miteinander verbunden sind.
5. Transportrahmen gemäss Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fuss (21) eines Beines (2) im hochgeklappten Zustand parallel zu den Schenkeln (221, 222) ist.
6. Transportrahmen gemäss Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fuss (21) im Wesentlichen ein U-Profil aufweist, in welchem der erste Schenkel (221) drehbar gelagert ist und in welchen er hinein rotiert werden kann, und
der zweite Schenkel (222) auf der Aussenseite des U-Profils des Fusses 21 drehbar verbunden ist.
7. Transportrahmen gemäss Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
jedes Bein (2) zwei zweiten Schenkel (222, 222') aufweist, die auf beiden Seiten des U-Profils des Fusses (21) drehbar verbunden sind.
8. Transportrahmen gemäss den Ansprüchen 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeder Fuss (21) im Wesentlichen senkrecht zur Unterseite (11) und/oder Oberseite (12) des Rahmens (1) orientiert ist, und
der Fuss (21) und die Schenkel (221, 222) im hochgeklappten Zustand senkrecht zur Unterseite (11) und/oder Oberseite (12) des Rahmens (1) orientiert sind,
wobei die Schenkel (221, 222) lang genug sind, dass der Fuss (21) im hochgeklappten Zustand von der Unterseite (11) des Rahmens (1) nicht herausragt.
9. Transportrahmen gemäss Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
für jedes Bein (2) eine einzige Öffnung (13) im Rahmen (1) vorgesehen ist, durch welche ein Bolzen (3) einführbar ist und zur Sicherung des Beins (2) sowohl im hochgeklappten Zustand wie auch im heruntergeklappten Zustand geeignet ist.
10. Verwendung eines Transportrahmen gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9 mit einem Baukran (4),
wobei der Baukran (4) Kranfüsse (41) aufweist, die eine Transportstellung und eine Tragstellung annehmen können, wobei die Kranfüsse (41) in der Tragstellung von Baukran (4) seitlich weiter hinausragen als in der Transportstellung,
und wobei im Tragzustand des Transportrahmens die Kranfüsse (41) in die Tragstellung gebracht und auf die Beine (2) gestellt werden.
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|---|---|---|---|
| CH000685/2024A CH721937A2 (de) | 2024-06-27 | 2024-06-27 | Transportrahmen für einen Baukran |
| CH000696/2025A CH721932A2 (de) | 2024-06-27 | 2025-06-25 | Abstützvorrichtung für einen Baukran |
| DE202025103597.9U DE202025103597U1 (de) | 2024-06-27 | 2025-06-25 | Abstützvorrichtung für einen Baukran |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH000696/2025A CH721932A2 (de) | 2024-06-27 | 2025-06-25 | Abstützvorrichtung für einen Baukran |
Country Status (2)
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|---|---|
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2025
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- 2025-06-25 CH CH000696/2025A patent/CH721932A2/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH721932A2 (de) | 2026-01-15 |
| DE202025103597U1 (de) | 2025-07-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| Q12 | Application published |
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