CH722055A2 - Rotierendes Impulstriebwerk - Google Patents
Rotierendes ImpulstriebwerkInfo
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- CH722055A2 CH722055A2 CH001303/2024A CH13032024A CH722055A2 CH 722055 A2 CH722055 A2 CH 722055A2 CH 001303/2024 A CH001303/2024 A CH 001303/2024A CH 13032024 A CH13032024 A CH 13032024A CH 722055 A2 CH722055 A2 CH 722055A2
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- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- F03G3/00—Other motors, e.g. gravity or inertia motors
- F03G3/08—Other motors, e.g. gravity or inertia motors using flywheels
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Abstract
Extern wechselwirkungsfreies Impulstriebwerk, mit Kreiseln 2 deren Kreiselachsen 5 quer zur Kreiselarm-Längsachse 4 ausgerichtet sind und jeder dieser Kreisel 2 am Ende je eines Kreiselarmes 3 fixiert ist, der motorisch 17 radial um die zentrale Welle 12 und gleichzeitig axial um die eigene Längsachse 4 rotiert wird, wobei ein Kreisel 2 innerhalb des ersten radialen Halbkreis-Umlaufes in seiner Umlaufgeschwindigkeit um die zentrale Welle 12 allmählich dynamisch zunimmt und im zweiten Halbkreis-Umlauf die Umlaufgeschwindigkeit im selben Maß allmählich wieder auf die niedrige Umlaufgeschwindigkeit 6 reduziert wird und jeweils mit dem Passieren eines Überganges zur nächsten Halbkreis-Umlaufhälfte der jeweilige Kreiselarm 3 die Drehrichtung um dessen Längsachse 4 wechselt und der Kreiselarm 3 innerhalb des nachfolgendem Halbkreis-Umlaufes motorisch 18, synchron zum Takt des Halbkreis-Umlaufes, temporär, dynamisch und allmählich um bis zu einer axialen Halbumdrehung um die Kreiselarm-Längsachse 4 hin- bzw. zurückdreht.
Description
[0001] Die gegenständliche Erfindung betrifft ein nach außen hin wechselwirkungsfreies Impulstriebwerk, welches im Gegensatz zu allen bisher beschriebenen Impulstriebwerken - bei zwar weiterhin gleichbleibenden Anordnungen eines Kreisels gegenüber seinem Kreiselarme - nicht als oszillierendes Triebwerk mit hin und her schwenkenden Kreiselarmen arbeitend, sondern die Kreiselarme vielmehr radial und mit dynamisch wechselnder Umlaufgeschwindigkeit motorisch kontinuierlich um eine zentrale Welle rotieren und die Kreiselarme in Abhängigkeit dazu mit wechselnder Geschwindigkeit und Drehrichtung axial dynamisch geneigt werden.
[0002] Die Erfindung steht im krassem Wiederspruch zum 2. und 3. Newtonschen Axiom, da keinerlei Rückstoßwirkung mittel ausströmender Masse erzeugt werden muss und stattdessen im geschlossenen System des Fahrzeuginneren einen Vortrieb ohne Wechselwirkung zur Umgebung erzeugt wird.
[0003] In früheren Anmeldungen, wie beispielsweise zuletzt in der PCT-Anmeldung PCT/CH 2024/050040 vom 14. Aug. 2024 wurden funktionstüchtige, oszillierende Maschinen bereitgestellt. Diese Bauweise hat den Nachteil, dass die erfindungsgemäß angestrebten höchstmöglichen Taktzahl unvermeidlich abrupte Richtungswechsel der oszillierenden Massen verursacht, die enorme Kräfte bewirken, welche schon bei relativ niedrigen Taktzahlen zerstörerisch wirken können.
[0004] Diesem Problem findet eine Lösung darin, dass für die gegenständliche Erfindung die Maschine keine abrupt richtungswechselnden Massen aufweist, sondern die notwendigen Richtungsänderungen der axial bewegten Masse aus den neigenden Kreiseln, in weichen, dynamischen Richtungswechsel allmählich vor sich gehen.
[0005] Grund der nun möglichen hohen Drehzahlen der Maschine steigt deren Leistungsvolumen im Verhältnis von Gewicht zu Volumen auf vergleichsweise bis zu ca. einem 10-Fachen. Ursache dafür ist die kontinuierlich, gleichbleibende Rotationsgeschwindigkeit der Kreiselarme um eine zentrale Welle, sowie das sanft kreisende, dynamisch richtungswechselnde allmähliche axiale Neigen des Kreiselarmes um dessen Längsachse.
[0006] Dieses Neigen erfolgt nicht mehr abrupt, sondern dynamisch und zeitlich innerhalb der maximal längsmöglichen Dauer, dabei aber ohne schadhafte Auswirkung auf die physikalischen Prozesse der Maschine. Es nimmt die Geschwindigkeit des Richtungswechsels des Kreiselneigens allmählich zu und ebenso wieder ab und dies in der Zeit der radialen Halbumdrehung des Kreiselarmes um die zentrale Welle.
[0007] Wie in allen bereits bekannten Anordnungen eines oszillierenden Impulstriebwerkes sind auch im rotierenden Impulstriebwerk die Kreisel mit deren Kreiselachsen quer zur Kreiselarm-Längsachse ausgerichtet und mehrere Kreiselarme werden Winkel-versetzt radial um eine zentrale Welle rotiert. Die Kreiselarme werden pro Halbumdrehung der zentralen Welle in jeweils eine der beiden möglichen Drehrichtungen, motorisch in zu- bzw. abnehmender Geschwindigkeit um die Längsachse des Kreiselarmes rotiert. Es nimmt die Geschwindigkeit des jeweiligen um die zentrale Welle rotierenden Kreiselarmes bis zum Übergang zur zweiten Umlaufhälfte zu, um dann auf den Anfangswert der ersten Umlaufhälfte abzunehmen.
[0008] In kennzeichnender Weise wird also die Drehgeschwindigkeit eines jeden Kreiselarmes um die zentrale Welle innerhalb der ersten Halbumlaufhälften um die zentrale Welle zuerst allmählich beschleunigt und in der zweiten Umlaufhälfte im selben Maß allmählich wieder verzögert. Synchron zum Wechsel der Übergänge ändert sich die Drehrichtung des jeweiligen Kreiselarmes um deren Längsachse.
[0009] Mit jedem Passieren eines Überganges zur einer nächsten radialen Halbumlaufhälfte des jeweiligen Kreiselarmes wechselt dieser also die Drehrichtung um dessen Längsachse. Anschließend wird der Kreiselarm - und damit natürlich auch der damit verbundene Kreisel - motorisch allmählich um bis zu einer axialen Halbumdrehung um die Kreiselarm-Längsachse geneigt, um dann bis zum nächsten Übergang allmählich wieder auf ein Drehtempo null abgebremst zu werden.
[0010] In dieser beispielhaften erfindungsgemäßen Variante findet die Veränderung der Umlaufgeschwindigkeit eines Kreiselarmes um die zentrale Welle dadurch statt, dass der Kreiselarm bei gleichbleibender Drehzahl der zentralen Welle eine dynamische Verkürzung bzw. Verlängerung der Länge des Kreiselarmes erfährt. Dazu wird dieser innerhalb des ersten Halbkreisumlauf im arbeitswirksamen Sektor zusammengeschoben und im Gegenüberliegenden wieder auseinandergezogen.
[0011] In den jeweils sich gegenüberliegenden arbeitswirksamen Umlaufsektor findet also ein Auseinander- bzw. Zusammenschieben, durch entsprechende Nuten zur starren Basis, mechanisch gesteuert statt.
[0012] Es sei dermaßen betont, dass es schon mit handwerklichen Fähigkeiten möglich wäre, andere Mechaniken zu konstruieren, welche die kontinuierliche radiale Geschwindigkeits-Zu- bzw. Abnahme des umlaufenden Kreiselarms gleichermaßen verursachen können und auch synchron die wechselweise dynamische axiale Drehung des Kreiselarm um seine Längsachse ausführen können. Dermaßen stellen weitere mögliche, konstruktive Varianten also keine eigene Erfindung dar, sondern sind durch den Hauptanspruch 1 der gegenständlichen Patentansprüche bereits beschrieben.
[0013] In der hier beispielhaft beschriebenen Ausführung wird durch die Zwangsführung von Führungsrollen im Formschluss zu den Kreiselarmen eine Längenänderung der Kreiselarme unter allmählicher Änderung deren Umlaufradius via entsprechende radiusvariable Nuten erreicht. In diesen Nuten fahren die Führungsrolle in den in der starren Platte eingelassenen radiusvariablen Nuten entlang, wobei die teleskopartigen Arme der Kreiselarme entweder gestaucht oder gestreckt werden.
[0014] Zusätzlich zum radialen Umlauf der Kreiselarme um die zentrale Welle wird der Kreiselarm axial hin und zurück geneigt. Diese Drehung wird von einer quer zur zentralen Welle und koaxial zum Kreiselarm ausgerichteten Welle als motorischer Antrieb angetrieben. Es ist äußerst wichtig, dass dieser Antrieb für das axiale Neigen des Kreiselarmes quer zur zentralen Welle ausgerichtet ist - eine parallele Ausrichtung würde die Wirkung des Vortriebes nämlich über das Widerlager dieses Antriebes vollständig egalisieren.
[0015] Mit jedem Passieren des Mittel zwischen je einer der beiden Umlaufhälften wechselt der Antrieb für das axiale Drehen des Kreiselarmes seine Drehrichtung für die nachfolgende, allmähliche Halbumdrehung. Es wird aber ca. fünfundvierzig Grad vor und ca. fünfundvierzig Grad nach der Mitte der beiden Umlaufhälften die radiale Umlaufgeschwindigkeit der Kreiselarme durch gleichbleibende Radien der Nut für das Laufrad - und damit den Hub der Kreiselarme - die Umlaufgeschwindigkeit, temporär unveränderlicher gleichbleibend erhalten.
[0016] Eine Achtelumdrehung vor dem Erreichen der Mitte zwischen den Halbumdrehungen, sowie bis eine Achtelumdrehung nach diesem Mittel, findet vorteilhaft also kein weiteres radiale Beschleunigen dieses einzelnen Kreiselarmes um die zentrale Welle statt. Es kehrt sich aber jeweils in der Zeit dieser Beschleunigungspause die axiale Drehrichtung der Kreiselarmdrehung um die Längsachse des Kreiselarmes um.
[0017] Die Drehzahl des sich schnell drehenden Antriebsmotors, mit parallel zur zentralen Welle ausgerichteter Welle, wird durch ein Kegelrad an die quer zur zentralen Welle ausgerichtete Welle, für den Antrieb zum axialen Neigen des Kreiselarm um seine Längsachse weitergegeben. Dermaßen wirkt sich das minimierte Drehmoment der schnell drehenden Antriebswelle nur geringfügig im Verhältnis des Untersetzungsverhältnis schadhaft entgegen der Vortriebswirkung aus.
[0018] Im anschließend quer zur zentralen Welle ausgerichteten und sich mit der zentralen Welle über Kegelgelenk mitdrehendem Untersetzungsgetriebe wird das Drehmoment adäquat erhöht und die Drehzahl im umgekehrten Verhältnis untersetzt. Mittels eines Kurbelgetriebes am Untersetzungsgetriebe wird dessen axiales Rotieren, synchron zur radialen Umlauf-Charakteristik der Kreiselarme um die zentrale Welle, in ein dynamisch pendelndes allmähliches hin- und Herdrehen des Kreiselarmes, mit zwischengeschalteten Beschleunigungs-Pausen, gewandelt.
[0019] Hat nun der Kreiselarm beispielsweise den Bereich des hohen Radius im Umlauf erreicht, verharrt er zunächst ca. eine Viertelumdrehung des Umlaufes lang um die zentrale Welle in diesem Radius und es verändert sich die Länge der Kreiselarme derweil nicht mehr. Es laufen nun die Führungsrollen, die an den Kreiselarmen montiert sind, in der Nut der Kurvenscheibe mit besagt gleichbleibendem Radius.
[0020] Es erfährt der Kreiselarm in dieser Lage keine Längenveränderung, womit - mit dem Fehlen dieses Faktors - er keinesfalls einen erfindungsgemäßen Schub erzeugen kann. Dafür sind immer zeitgleich zwei synchrone Faktoren, mit den im Mittel des radialen Schwenkradius der quer zur Fahrtrichtung ausgerichteten Kreiselarmen, erforderlich:
•
Eine dynamische, motorisch angetriebene radiale Geschwindigkeitsveränderung des Kreiselarmes in der im Mittel quer zur Fahrtrichtung ausgerichteten Sektion des radialen Umlaufes um die zentrale Welle und
•
das synchrone, pro axiale Halbumdrehung des Kreiselarmes um die zentrale Welle mit richtungswechselnder Drehrichtung des motorischen Hin- und Zurückneigen des Kreisels um die Längsachse des Kreiselarmes.
[0021] Nach dem Passieren eines ca. 90° Hoch-Radius-Sektors sinkt der Kreisel durch den Kreiselarm geführt, im nächsten ca. 90° langen arbeitswirksamen Sektor, allmählich wieder auf den niederen radiusgleichbleibenden Sektor zurück. In jedem dieser beiden arbeitswirksamen Verstell-Sektor, nimmt die radiale Geschwindigkeit des Umlaufes der Kreiselarme und Kreisel um die zentrale Welle zu bzw. ab.
[0022] Diese Geschwindigkeitsänderung, in Verbindungen mit dem zeitgleichen Neigen des Kreisels am Kreiselarm um dessen Längsachse, erzeugt durch die Wirkung der Kreiselpräzession einmal ein Ziehen am Kreiselarm und 180° gegenüber einmal ein Schieben in Fahrtrichtung. Die Wirkrichtungen der radialen Verstell-Sektoren sind also entgegengesetzt, da das Verstellen des Radius vom höchsten Radiusmaß und umgekehrt zum Niedrigen entgegengesetzt verstellt werden, aber allemal beide in Fahrtrichtung als Vortrieb wirken.
[0023] Die Abnahme oder Zunahme des Radius geschieht für den Kreisel im Umlauf um die zentrale Welle, der dabei die Kreiselpräzession verursacht. Der Kreisel wird zeitgleich synchron zur Radiusveränderungen motorisch geneigt. Lediglich die natürlich auch vorhandenen Fliehkräfte des Massegewicht des Kreisels wird von diesem Geschehen nicht berührt. Diese ergibt in Summe bekanntlich immer ein Nullsummenspiel aus Masse im Kreislauf mal der Beschleunigung aus der Fliehkraft.
[0024] Beide arbeitswirksamen Übergangssektoren sind im Mittel quer zur Fahrtrichtung ausgerichteten und der arbeitswirksame Schub wirkt nur in die erfindungsgemäß vorgegebene Fahrtrichtung. In den wirkungslosen Sektionen - mit unverändertem Kreiselarmradius - zeigt der Kreiselarm in etwa parallel zur Fahrtrichtung. Das axiale Rotieren der umlaufenden Kreiselarmes läuft synchron zum Drehen der zentralen Welle als wechselweise Halbdrehung der Kreiselarme um dessen Längsachse ab. Die dafür erforderliche Kraft muss aus einem Antrieb erbracht werden, dessen Antriebswelle unabdingbar parallel zum Kreiselarm ausgerichteten ist.
[0025] Dazu wird die hohe Drehzahl mit entsprechend geringem Drehmoment vor dem eigentlichen Getriebe quer zur Getriebeantriebswelle per Kegelrad umgelenkt. Im Getriebe wird die Drehzahl gesenkt, das Drehmoment steigt im selben Verhältnis.
[0026] Generell sei noch angemerkt, dass mit dieser Erfindung erstmals in der gesamten Geschichte der Menschheit und im krassen Widerspruch zu den Thesen des Newton, mit seinem vermeintlich über 300 Jahre lang unumstößlichen 2. und 3. Axiomen, nun ein Vortrieb bereitgestellt wurde, der:
•
weder eine Masse zur Erzeugung eines Rückstoßes ausstößt / also kein Rückstoß erzeugen werden muss und
•
der Vortrieb motorisch ausschließlich innerhalb des geschlossenen Systems eines Fahrzeuges erzeugt wird und
•
keine Wechselwirkung zur Umgebung des dermaßen vorangetriebenen Fahrzeugs entsteht.
[0027] Im Formelwesen erklärte Newton die Kraft F im 2. Axiom unvollständig so:
F = m × a
[0028] Diese Formel ist wie gesagt unvollständig - wie in dieser Innovation praktisch unzweifelhaft nachgewiesen - und ist wie folgt zu ergänzen / zu berichtigen:
F = (m + m<ps>) × a
[0029] Wobei diese Pseudomasse „m<ps>“ entsteht, wenn die reale Masse m des motorisch rotierenden Kreisels im Kreisumlauf um eine zentrale Welle durch die Ausrichtung der Kreiselachse zur zentralen Welle de facto als Kreiselpräzession eingeschaltet ist. Die Kreiselachse wird dazu in den Sektionen, die im Mittel quer zur Fahrtrichtung ausgerichtet sind, motorisch um deren Querlage zur zentralen Welle dynamisch geneigt.
[0030] Umgekehrt steht dieses Kreiselachsneigen in den Sektionen mit deren mittleren parallelen Ausrichtung des Kreiselarmes in Fahrtrichtung und der parallelen Ausrichtung der Kreiselachse zur zentralen Welle still. Die Pseudomasse m<ps>ist nun de facto ausgeschalten und ist nur noch Fliehkraft-erzeugende Masse m, während die Pseudomasse m<ps>im Kreisumlauf des Kreisels mit jeder in etwa Querausrichtung des Kreiselarmes zur Fahrtrichtung einen zur Umgebung wechselwirkungsfreie Kraft linear in Fahrtrichtung erzeugt.
Legende:
[0031] 1. Impulstriebwerk 2. Kreisel 3. Kreiselarm 4. Längsachse des Kreiselarmes 5. Kreiselachse 6. niedriger Umlauf-Radius bzw. Geschwindig. / ca. neunzig Grad d. Umlaufes 7. hoher Umlauf-Radius bzw. Geschwindig. / ca. neunzig Grad des Umlaufes 8. Neunzig-Grad Teilumlauf mit allmählichem Übergang zw. den Radien 6 / 7 9. Halbumdrehung um die zentrale Welle / ab Radien-Zenit-Mittel 10 Neunzig-Grad-Umlauffelder (2x) der Kreiselarme / Radius-unverändert 11 Umlauf-Mittel in Mitte des niedrigen und hohen Radius / Wendepunkt 12 zentrale Welle 13 Führungsrolle in der Laufnuten 14 Platte mit der Laufnuten 15 Kurvennuten in der Platte zu Zwangsführung des Führungsrades 16 Teleskop zum Längs-Ausziehen / Verkürzen der Kreiselarme 17 Antriebshebel zum Rotieren der Kreiselarme um die zentrale Welle 18 Untersetzungsantrieb zum Drehen der Kreiselarme um deren Längsachse 19 Kreiselmotor 20 Motorwelle des Antriebes für die Kreiselarme 21 Fahrtrichtung / Drehrichtung 22 dreihundertsechzig-Grad-Umlauf 23 Kurbelgetriebe 24 zentraler hochtouriger Antriebsmotor 25 Untersetzungsgetriebe als Antrieb d. zentralen Welle 26 Umlenkgetriebe von der Motorwelle zu den Kreiselarmen 27 Kegelradpaarungen 28 Starre Verbindungbolzen zwischen den Maschinenteilen 29 Lagerböcke für die div. Wellen 30 Gabelhalterung für die Kreiselscheiben 31 Kurbel-Hubkulisse 32 Quer-Arme an Kreiselarmen zur Kurbelhubkulisse 33 Anzutreibendes Fahrzeug 34 Kardanwelle 35 Kreuzgelenk 36 Umlaufender Gleitring zur Stromübertragung zu den Kreiselmotoren
Zeichnungen zur Beschreibung
[0032] Es zeigt dieFig. 1einen Schnitt durch die Mittellinie des rotationssymmetrischen zweiarmigen Impulstriebwerk (1). Dazu ist generell vorauszuschicken, dass diese Zeichnung nach Fig. 1 eine beispielhafte Variante denkbarer Möglichkeiten zeigt, wie die Bewegungsabläufe mechanisch adäquat auch zu lösen wären. Besagte weitere Varianten zu mech. Lösungen könnten also auch durch handwerkliches Geschick konstruiert werden und bilden dermaßen keinesfalls eine gesonderte, schützenswerte eigene Erfindung.
[0033] Unabdingbar ist nach dem Hauptanspruch dieser Erfindung jedenfalls im Funktionsablauf immer das synchrone radiale Rotieren der Kreiselarme (3) um eine zentrale Welle (12) zum wechselweisen axialen Hin- und Zurückrotierenden der Kreiselarmen (3) als Neigebewegung der Kreiselarmes (3) um deren Längsachse (5) erforderlich.
[0034] In der gezeigten Darstellung ist zu erkennen, dass ein einziger E-Motor (24) sowohl den radialen Umlauf (22) der Kreiselarme (3) um die zentrale Welle (12), sowie das wechselweise, temporäre axiale Neigen der Kreisel (2) um die Kreiselarme (3) antreibt. Dermaßen sind im Besonderen keinerlei Steuerglieder mehr erforderlich, da die Abläufe durch die unveränderlichen Untersetzungen in den mechanischen Getrieben (18 / 25) in fixierten Verhältnissen ablaufen und die Kreiselmotoren (19) stetig unverändert mit hoher kontinuierlicher Drehzahl drehen können.
[0035] Die elektr. Versorgung dieses Motors (19) erfolgt über Schleifkontakt aus den umlaufendem Gleitringen (36), aus denen der Strom für die Kreiselmotoren (19) aufgenommen wird.
[0036] Weiters wird in Fig. 1 gezeigt, dass die Kurvennuten (15) in der Grundplatte (14) für die Führungsrollen (13) zum Maschinenrahmen / Fahrzeug (33) fixiert sind. In den im Schnitt gezeigten Nuten (15) laufen die Führungsrollen (13), welche mit dem sich veränderten Radius (8) der Führungsnuten (15) von niedrigem (6) zum hohen Radius (7) sich bewegen.
[0037] In dem die Kreiselarme (3) durch die formschlüssigen Verbindungen des Führungsrades (13) teleskopartig (16) auseinandergezogen, bzw. zusammengeschoben werden. Verändert sich der Radius der Kreiselarme (3) und damit deren effektive radiale Umlaufgeschwindigkeit.
[0038] Die Kreiselscheiben (2) laufen in der Nabe der Gabelhalterung (30) und der Kreiselarm (3) wird in einer bis zu hundertachtzig-Grad-Hin- und Zurückdrehung über den Quer-Arm (32) und die Kurbel-Hubkulisse (31) des Untersetzungsgetriebes (18) so bewegt, das besagtes sanftes und allmähliches Neigen / Drehen der Kreisel (2) um die Kreiselarm-Längsachse (5) abläuft.
[0039] Es zeigt dieFig. 2eine Draufsicht des Vortriebes (1) mit der Darstellung auch des Antriebes (24) für das Neigen, bzw. Drehen des Kreiselarmes (3) um seine Längsachse (5).
[0040] Der Kreisel (2) wird nach dieser Darstellung direkt von der schnell drehenden Welle (12) des Hauptmotors (24) angetrieben. Dazu werden auf dieser Welle (12) zwei Kegelradpaarungen (27) angeflanscht, welche den aus dem Drehmittel des Kreiselarmes (3) versetzten Anschluss des Kreisels (2) und den jeweiligen an der Kegelradpaarung (27) mit je einem Kreuzgelenk (35) über eine Kardanwelle (34) von Antrieb (27) zum Kreisel (2) verbindet.
[0041] Es wird auch deutlich gezeigt, dass die Antriebswelle (20) des Untersetzungsgetriebes (18) parallel zur Welle (20) für das Schwenken der Kreiselarme (3) angebaut ist.
[0042] Diese Ausrichtung der Antriebswelle (20) parallel zum Kreiselarm (3) ist unverzichtbar, da eine andere Ausrichtung dieser Welle (20) - z.B. parallel zur zentralen Welle (12) - die erfindungsgemäße Vortriebswirkung vollständig eliminieren würde.
[0043] Dazu muss die hochtourige Motorwelle des Hauptmotors (24 /12) unmittelbar schon vor dem eigentlichen Untersetzungsgetriebe (18) um neunzig Grad per Kegelradpaarung (26) umgelenkt werden.
[0044] An dieser Stelle wirkt nämlich nur eine sehr kleine Schadwirkung, da das Drehmoment der schnellen Welle (24 /12) im selben Verhältnis kleiner ist, als das Drehmoment der langsamen eigentlichen Antriebswelle (20).
[0045] Die Kurbel (23) des Untersetzungsgetriebes (18) greift sichtlich in den Quer-Arm (32) am Kreiselarm (3) ein, der zum Kreiseln (2) mündet. Somit werde mit der Kurbel-Hubkulisse (31) über die Quer-Arme (32) die Kreisel (2) erfindungsgemäß in wechselweiser Richtung geneigt. Der Neigewinkel beträgt bis zu einhundertachtzig Grad und das Neigen des einen Kreisels (2) nach beispielweise rechts, bedeutet für den gegenüberliegenden Kreisel (2) ein Neigen / Drehen um die Kreiselarm-Längsachse (4) nach links.
[0046] Diese differenten Neigerichtungen sind dafür verantwortlich, dass der eine Kreisel (2), der sich in Fahrtrichtung (21) bewegt, einen Schub auf den Vortrieb (1) ausübt, während der gegenüberliegende Kreisel (2), mit seiner Bewegrichtung entgegen der Fahrrichtung (21), eine Zugkraft auf den Vortrieb (1) ausübt.
[0047] Es ist weiteres ersichtlich, dass die Kreiselarme (3) in dem Umlauf in den Sektionen (6+7) ohne Radiusveränderung und durch die Sektion (8) mit der Veränderung des Radius von hoch (7) auf niedrig (6) - und umgekehrt - in den Führung-Nuten (15) durch die Führungsrollen (13) geführt werden. Der längs des Kreiselarmes (3) sich verändernde Radius versetzt den Kreisel (3) näher oder weiter weg zur / von der zentralen Welle (12) in der relativen, radialen Umlaufgeschwindigkeit der Kreisel (2) in wechselnde Geschwindigkeiten, die temporär steigen bzw. fallen.
[0048] Diese dynamische Änderung der radialen Umlaufgeschwindigkeit findet nur in den sich im Radius allmählich veränderten beiden Sektionen (8) statt. Genau in diesen Sektionen (8) trifft der zweite Faktor, welcher einen Vortrieb erzeugt ein. Es wird nämlich zeitgleich auch der Neigewinkel der Kreisel (2) zum Kreiselarm (3) kontinuierlich axial zuerst nach links und in der zweiten Umlaufsektion (8) dann nach links verstellt.
[0049] Die Kreuzgelenke (35) und die Kardanwelle (34) vom Antrieb zu den Kreiselscheiben (2) haben die Aufgabe den sich durch das Neigen des Kreisels (2) um die Längsachse der Kardanwelle (34) und deren Veränderung zur zentralen Welle (12) auszugleichen, ohne dass die Rotation der Kreiselscheiben (2) unterbrochen würde.
[0050] Die Kardanwelle (34) besteht alle aus einer inneren Kernwelle, das vom dem sie umgebenden, profilierten Außenrohr die Längenposition abgleicht und Beide kraftschlüssig mitineinander koppelt. Die Kreuzgelenke (35) beim Antrieb des Kreisels (2) müssen an jedem Enden der Kegelräder (27), die je eine Kreiselscheibe (2) versorgen, angebracht sein.
[0051] Die Grundplatte (14) des Vortriebes (1) ist mech. starr zum Fahrzeug (33) verbunden und überträgt dermaßen den wechselwirkungsfreien Schub aus dem Impulstriebwerk (1) auf das Fahrzeug (33). Es ist in dieser Darstellung ersichtlich, dass der Kreisel (2) von einem Kegelrad (27) über je zwei Kreuzgelenke (35) und über eine Kardanwelle (34) angetrieben werden. Dermaßen erspart man sich den E-Motor für die Kreisel (2) und vor allem die dafür erforderliche Zuführung des elektr. Stroms
Beschreibung zu „Rotierendes Impulstriebwerk“
[0052] Die gegenständliche Erfindung betrifft ein nach außen hin wechselwirkungsfreies Impulstriebwerk, welches im Gegensatz zu allen bisher beschriebenen Impulstriebwerken - bei zwar weiterhin gleichbleibenden Anordnungen eines Kreisels gegenüber seinem Kreiselarme - nicht als oszillierendes Triebwerk mit hin und her schwenkenden Kreiselarmen arbeitend, sondern die Kreiselarme vielmehr radial und mit dynamisch wechselnder Umlaufgeschwindigkeit motorisch kontinuierlich um eine zentrale Welle rotieren und die Kreiselarme in Abhängigkeit dazu mit wechselnder Geschwindigkeit und Drehrichtung axial dynamisch geneigt werden.
[0053] Die Erfindung steht im krassem Wiederspruch zum 2. und 3. Newtonschen Axiom, da keinerlei Rückstoßwirkung mittel ausströmender Masse erzeugt werden muss und stattdessen im geschlossenen System des Fahrzeuginneren einen Vortrieb ohne Wechselwirkung zur Umgebung erzeugt wird.
[0054] In früheren Anmeldungen, wie beispielsweise zuletzt in der PCT-Anmeldung PCT/CH 2024/050040 vom 14. Aug. 2024 wurden funktionstüchtige, oszillierende Maschinen bereitgestellt. Diese Bauweise hat den Nachteil, dass die erfindungsgemäß angestrebten höchstmöglichen Taktzahl unvermeidlich abrupte Richtungswechsel der oszillierenden Massen verursacht, die enorme Kräfte bewirken, welche schon bei relativ niedrigen Taktzahlen zerstörerisch wirken können.
[0055] Diesem Problem findet eine Lösung darin, dass für die gegenständliche Erfindung die Maschine keine abrupt richtungswechselnden Massen aufweist, sondern die notwendigen Richtungsänderungen der axial bewegten Masse aus den neigenden Kreiseln, in weichen, dynamischen Richtungswechsel allmählich vor sich gehen.
[0056] Grund der nun möglichen hohen Drehzahlen der Maschine steigt deren Leistungsvolumen im Verhältnis von Gewicht zu Volumen auf vergleichsweise bis zu ca. einem 10-Fachen. Ursache dafür ist die kontinuierlich, gleichbleibende Rotationsgeschwindigkeit der Kreiselarme um eine zentrale Welle, sowie das sanft kreisende, dynamisch richtungswechselnde allmähliche axiale Neigen des Kreiselarmes um dessen Längsachse.
Claims (3)
1. Extern wechselwirkungsfreies Impulstriebwerk (1), mit Kreiseln (2) deren Kreiselachsen (5) quer zur Kreiselarm-Längsachse (4) ausgerichtet sind und jeder dieser Kreisel (2) am Ende je eines Kreiselarmes (3) fixiert ist, der motorisch (17) radial um die zentrale Welle (12) und gleichzeitig axial um die eigene Längsachse (4) rotiert wird,dadurch gekennzeichnet, dassein Kreisel (2) innerhalb des ersten radialen Halbkreis-Umlaufes (9) in seiner Umlaufgeschwindigkeit um die zentrale Welle (12) allmählich dynamisch zunimmt und im zweiten Halbkreis-Umlauf (9) die Umlaufgeschwindigkeit im selben Maß allmählich wieder auf die niedrige Umlaufgeschwindigkeit (6) reduziert wird und jeweils mit dem Passieren eines Überganges (11) zur nächsten Halbkreis-Umlaufhälfte (9) der jeweilige Kreiselarm (3) die Drehrichtung um dessen Längsachse (4) wechselt und der Kreiselarm (3) innerhalb des nachfolgendem Halbkreis-Umlaufes (9) motorisch (18), synchron zum Takt des Halbkreis-Umlaufes (9), temporär, dynamisch und allmählich um bis zu einer axialen Halbumdrehung um die Kreiselarm-Längsachse (4) hin- bzw. zurückdreht.
2. Extern wechselwirkungsfreies Impulstriebwerk (1), nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der beispielhaft beschriebenen erfindungsgemäßen Variante, zur Veränderung der Umlaufgeschwindigkeit eines Kreisels (2), der Kreiselarm (3) bei gleichbleibender Drehzahl der zentralen Welle (12), eine kontinuierliche Verlängerung der Länge des Kreiselarmes (3) innerhalb des ersten Halbkreisumlauf (9) erfährt und diese in der gegenüberliegenden Umlaufhälfte (9) im selben Maß wieder verkleinert wird.
3. Extern wechselwirkungsfreies Impulstriebwerk (1), nach den Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längenänderung der Kreiselarme (3) durch die allmähliche Änderung des Umlaufradius (8) mittels des Laufes in einer radiusvariablen Nut (15) - eingelassen in der starren Grundplatte (14) - einer Führungsrolle (13), die zu den teleskopartig ausziehbaren (16) Kreiselarmen (3) fixiert ist, erfolgt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH000870/2023A CH721035A2 (de) | 2023-08-16 | 2023-08-16 | Impulstriebwerk |
| CH000882/2024A CH721028A2 (de) | 2023-08-16 | 2024-08-22 | Verwendung eines Impulstriebwerkes für Land-, Wasser-, Luft- und Raumfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH722055A2 true CH722055A2 (de) | 2026-02-27 |
Family
ID=93037306
Family Applications (9)
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|---|---|---|---|
| CH000870/2023A CH721035A2 (de) | 2023-08-16 | 2023-08-16 | Impulstriebwerk |
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| CH000430/2024A CH721031A2 (de) | 2023-08-16 | 2024-04-22 | Impulstriebwerk mit zwei koordiniert wirkenden Antrieben |
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| CH000882/2024A CH721028A2 (de) | 2023-08-16 | 2024-08-22 | Verwendung eines Impulstriebwerkes für Land-, Wasser-, Luft- und Raumfahrzeuge |
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Family Applications Before (7)
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|---|---|---|---|
| CH000870/2023A CH721035A2 (de) | 2023-08-16 | 2023-08-16 | Impulstriebwerk |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| Q12 | Application published |
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