CH82695A - Trocken-Gasometer - Google Patents

Trocken-Gasometer

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Publication number
CH82695A
CH82695A CH82695A CH82695DA CH82695A CH 82695 A CH82695 A CH 82695A CH 82695 A CH82695 A CH 82695A CH 82695D A CH82695D A CH 82695DA CH 82695 A CH82695 A CH 82695A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gasometer
sealing compound
pressure piston
wall
dependent
Prior art date
Application number
CH82695A
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English (en)
Inventor
Carl Hartmann
Wilhelm Vaudt
Original Assignee
Carl Hartmann
Wilhelm Vaudt
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Publication date
Application filed by Carl Hartmann, Wilhelm Vaudt filed Critical Carl Hartmann
Publication of CH82695A publication Critical patent/CH82695A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/007Gas-holders of variable capacity with telescopically movable ring-shaped parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Testing Resistance To Weather, Investigating Materials By Mechanical Methods (AREA)

Description


      Trocken-GGasometer.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Gasometer von neuer Bauart und Wir  kungsweise. Gemäss der Erfindung ist der  Gasometer mit seinem Fundamente, den       Wandlungen    und der obern Kuppel in einem  Stuck aus Eisenbeton hergestellt und besitzt.  in seinem Innern eine nahtlose Stahlblech  auskleidung, die durch angeschweisste und  einzementierte Mauerbolzen befestigt ist.  Der Gasraum des Gasometers     ist        durch    einen  gegen die Mantelwandung     desselben    abge  dichteten, verschiebbaren und entsprechend  ausbalancierten Druckkolben abgeschlossen,  wobei als Abdichtung eine besondere Dich  tungsmasse zur Verwendung gelangt.  



  Die sich aus der oben beschriebenen  neuen Bauart des Gasometers ergebenden  Vorteile bestehen in der Vermeidung tiefer       Fundamente    für das     Wasserbassin,    der Un  möglichkeit des     Einfrierens    und damit Er  sparnis der Heizung, der Vermeidung der  Ölschicht, der grossen Stabilität und     Wider-          standsfüliigkeit    des Gasometers, sowie in  den geringen Herstellungskosten desselben.  



  Auf der Zeichnung ist der neue Gaso  meter in einem Ausführungsbeispiel und    einigen Varianten näher dargestellt.     Fig.    1  zeigt den Gasometer im senkrechten Schnitt;       Fig.        z    bis 5 veranschaulichen Einzelteile im  grösseren     Massstabe.     



  Der Gasometer ist mit     dem    Fundament a,  den Mantelwandungen b und der obern ge  wölbten Kuppel c in einem kompakten Stück  aus Eisenbeton hergestellt. Die Mantelwan  dung     besitzt    innen eine nahtlose Eisenaus  kleidung d aus völlig     zusammengeschweiss-          ten    Eisenblechen, die durch an denselben  angeschweisste und einzementierte Mauer  bolzen     dl    gehalten werden. Der Mantel b  und die     Blechauskleidung        d    stellen somit  ein     zusammenhängendes    Ganzes -dar, das  jedem     Widerstande,    sowie Witterungsein  flüssen Trotz bietet.

   Die Kuppel c ist mit  einer Anzahl von Entlüftungsrohren cl ver  sehen mit nach unten abgebogener Öffnung,  um das     Eindringen    von Schmutz und Staub  nach Möglichkeit zu verhindern. Gleichzei  tig dienen diese Rohre dazu, etwaige durch  den Druckkolben hindurchgetretene Gase  nach aussen     abzuführen.    Ferner ist die Kup  pel und die Mantelwandung b mit je einem      Mannloch e zum Hineinsteigen in den Gas  behälter ausgestattet.  



  In den Gasraum     g    ist unten     das,        Fin-          strömrohr        g1    eingeführt.     Nacli    oben ist der  Gasraum durch einen     Druckkolben    f abge  schlossen. Letzterer besteht aus zwei kreis  förmigen, aus Blech     zusammengeschweissten     Scheiben     /l    und     f2,    die bis     dicht    gegen die  Mantelwandung reichen und in geeigneter  Weise     durch    T-Eisen oder dergleichen mit  einander verbunden sind.

   Beide Platten     f1     und     f=    sind     finit    einem Mannloch e ausge  rüstet. Der Kolben wird durch vier Draht  seile     1a    gleichmässig gehalten. die über aussen  am Gasbehälter angebrachte Rollen     hl    lau  fen und Gewichte h  tragen,     mittelst    deren  der Kolben entsprechend dem Gasdruck aus  balanciert wird. Durch die gleichmässige       Spannurig    der Drahtseile h wird eine sichere       Führung    des Kolbens gewährleistet. und ein       ficken    und Festklemmen desselben ver  hindert.  



  Gegen die     Mantelwandung,        bezw.    die       Blechauskleidung    d des Gasometers ist der  Kolben f vermittelst einer besonderen Dich  tungsmasse m abgedichtet. Diese Masse muss  von weicher Konsistenz sein. darf nicht er  härten und muss einen gewissen Fettgehalt  besitzen, damit durch die Masse ausser der  Abdichtung gleichzeitig eine Schmierung  der Innenwand des Gasometers erfolgt und  ein Verrosten der Auskleidung vermieden  wird. Als eine solche     Dichtungsmasse    hat  sich eine Mischung von Zinkweiss und Blei  weiss in Verbindung mit Oliven- und     Kür-          biskernöl    bewährt. Das letztere     0I    verhin  dert dabei, dass die Masse verhärtet.  



  Zur Aufnahme der Dichtungsmasse m,  die in einem     Stücke    ringförmig an der In  nenwand des Gasbehälters anliegt, sind am  Umfange des Druckkolbens Behälter ange  ordnet, die eine verschiedene Bauart auf  weisen können. Nach     Fig.    1, unten rechts,  und     Fig.    2 und 3 sind an der     Untenseite    der  Platte     f=    des Kolbens konzentrisch gebogene,       segmentförrnige    Kästen F: von geeigneter  Länge angeordnet, die gegen die Wandung  des Gasometers offen sind     und    in fester    Verbindung mit der Platte     f'    stehen.

   Die  Kästen     k    sind mit der     Dichtungsmasse   <I>na</I>  gefüllt und oben     durch    eine in Scharnieren       drehbare    Klappe     k\    verschlossen, die durch  eine Druckschraube     k=    niedergehalten wird.

    An der Innenseite der     Kästen        k    befindet sich  ein verschiebbarer     Pressstempel    oder eine  Platte     iz,    gegen deren in einer Hülse     n=    ge  führte Stange     n1    ein exzentrisch gelagerter       Gewichtshebel    o presst und in dieser Weise  die     Dichtungsmasse    ständig     fest    gegen die       Behälter,#vandung        andrückt.    Die Hülse. n=  ist mit dem Druckkolben fest     verbunden    und  trägt den Kasten     k.     



  An der obern Platte     f1    des Kolbens wer  den ebenfalls Behälter für     clie    Dichtungs  masse in gleicher oder ähnlicher Ausfüh  rung angebracht, derart, dass die Behälter  der     obern    Reihe zu denen der untern gegen  einander versetzt stehen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1,  unten links, ist statt des Gewichtshebels     o     eine Feder     p    verwendet, die in einer mit der       Führungshülse        n'    verbundenen Büchse     p1     angeordnet ist.

           Fig.    1, obere Seite, sowie     Fig.    4 und  veranschaulichen eine Ausführungsform, bei       welcher    die Behälter für die Masse     m        durch     am Rande der Scheibe     f1    verschiebbar ange  ordnete,     segmentförmige    Winkelbleche q  gebildet werden, die unter Druck von     Federn     r stehen.

   deren     Widerlagsplatten        i@'    an einem  ringsum laufenden, an der Scheibe     f1    ange  schweissten     Winkeleisenring    s befestigt  sind, welche auch die     drehbaren    Verschluss  klappen     1_1    trägt.    Damit die innere Mantelwandung des  Gasbehälters stets von sich anhaftenden       Niederschlagsprodukten.    rein gehalten wird,  sind unter den Behältern für die Dichtungs  masse Schabemesser t angeordnet     (Fig.    4).

    Diese Messer sind     entsprechend    der Mantel  wandung gekrümmt und werden durch Ge  wichtshebel     v    ständig gegen die Mantelwan  dung gedrückt, so dass sie dieselben beim  Senken des Druckkolbens     reinschaben.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Trocken-Gasoineter, dadurch gekenn zeichnet, dass derselbe mit dem Fundamenle, den Wandungen und der obern Kuppel in einem Stück aus Eisenbeton mit innerer nahtloser, durch einzementierte und ange schweisste Mauerbolzen befestigter Stahl blechauskleidung besteht, wobei der Gas raum des Gasomelers durch einen gegen die Mantelwandung desselben mittelst einer be sonderen Dichtungsmasse abgedichteten,
    verschiebbaren und entsprechend aus balancierten Druckkolben abgeschlossen ist. lü N TER A\ SPRü CHE 7.. Ausfüllrung-sform des Gasometers nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkolben aus zwei im gewis sen Abstand übereinander angeordneten, durch Eisenkonstruktion verbundenen und versteiften Blechscheiben besteht,
    die durch ausserhalb des Gasometers ange ordnete, durch Seile mit dem Druckkol- ben verbundene Gewichte ausbalanciert werden. 2. Ausführungsform des Gasometers nach Patenlanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass der Druckkolben gegen die Mantel- wandung des Gasometers durch eine kon sistente, nicht erhärtende und fetthaltige Dichtunmsmasse abgedichtet ist,
    die stän dig unter Anpressdruck steht. 3. Ausführungsfornn des Gasometers nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Dichtungsmasse aus einem Gemische von Zinkweiss und Bleiweiss in Verbindung mit Oliven- und Kürbiskern- öl besteht.
    Ii. Ausführungsform des Gasometers nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da- durch gekennzeichnet, dass am Umfange des Druckkolbens zur Aufnahme der kon sistenten Dichtungsmasse seginentförmige Behälter in zwei übereinander und ver setzt, zueinander liegenden Reihen vorge sehen sind.
    r). Ausfiitirun2sform des Gasometers nach Unteranspruch 4. dadurch Gekennzeich net, dass die Behälter zur Aufnahme der Dichtungsmasse aus konzentrischen Nä- stensegmenten <I>;
    </I> kJ bestehen, wobei die Dichtungsmasse selbsttätig durch auf einen Pressstempel <I>!n l</I> wirkenden Ge- wichtshebel (oi oder Federn !Pi gegen die Mantelwandung des Gasometers ange- presst wird. d. Ausführung-sforin des Gasometers nach Unleranspruch 4. dadurch gekennzeich net, class die Behälter zur Aufnahme der Dichtungsmasse.
    aus verschiebbaren, unter Federdruck stehenden Winkelblechsea- menten !c@,bestehen. die nach oben durch eine an einem festsitzenden Winkeleisen- ringe !s; drehbare Klappe (k1) verschlos sen sind.
    <B>7</B>. Ausführungsform des Gasometers nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dein Druckkolben konzentrisch gebogene, gegen die Mantelwandung des Gasometers an liegende Messer (t) angeordnet. sind, tvel- che die Mantelwandun; reinschaben.
CH82695A 1919-03-31 1919-03-31 Trocken-Gasometer CH82695A (de)

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