CH82889A - Oberflächen-Kondensationsanlage mit Querstrom-Rückkühler an Dampffahrzeugen - Google Patents

Oberflächen-Kondensationsanlage mit Querstrom-Rückkühler an Dampffahrzeugen

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CH82889A
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CH
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cooling
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CH82889A
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Conrad Kohler
Original Assignee
Conrad Kohler
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C1/00Steam locomotives or railcars
    • B61C1/12Arrangement or disposition of condensers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description


  Oberflächen-Kondensationsanlage mit Querstrom-Rückkühler an Dampffahrzeugen.    Die Erfindung betrifft eine Oberflächen  kondensationsanlage mit     Querstromriickküh-          ler    an Dampffahrzeugen. Darnach werden für  jeden Quadratmeter des Lufteintrittsquer  schnittes der Kühlzone im Rückkühler mehr  als 30 Liter Kühlwasser in der Sekunde  durch den Luftstrom geleitet und diese  Wassermenge wird alsdann unmittelbar im  Kreislaufe zum Oberflächenkondensator ge  führt.  



  Bei auf Dampffahrzeugen angeordneten  Oberflächenkondensatoren besteht bisher eine  grosse Schwierigkeit, das für die Kondensa  tion benötigte Kühlwasser so weit     zurück-          zuküblen,    als es für eine wirksame Konden  sation erforderlich ist, und das Kühlwasser  in richtiger Schaltung durch den Oberflächen  kondensator zu leiten, ohne dass zu viel Raum.  Gewicht und Kraftaufwand für diese ganze  Einrichtung erforderlich ist. Eine nach vor  liegender Erfindung ausgebaute Anlage er  möglicht die Erreichung des gesetzten Ziels.  Die verhältnismässig grosse, durch den Luft  kühler geleitete Wassermenge gestattet eine  grosse Wärmeübertragung vom Wärmeträger,  das ist von dem Kühlwasser an die küh-    ]ende Luft.

   Die einmal rückgekühlte, ver  hältnismässig grosse Wassermenge ist sodann  befähigt, im Kondensator wiederum eine  grosse Wärmemenge aufzunehmen und wie  derum nach dem Rückkühler zu übertragen  und an die Luft abzugeben. Die ganze Schal  tung ist die     denkbar    einfachste. Sie ist jeden  falls einfacher als beispielsweise diejenige  von Kondensationsanlagen, wo im Rück  kühler ein Teil des durch den Luftstrom ge  leiteten Wassers über den Luftkanal hinauf  geführt und zum wiederholtenmal durch den       Luftstrom    geleitet wird, bevor dieses Was  ser zur Kühlung im Oberflächenkondensator  verwendet wird. Dort sind mehr Pumpen,  Rohrleitungen, Behälter     usw.    erforderlich.  



  In     Rückkühlern.    in welchen ein     beispiels-          w    eise durch die     Falirgeschwindigheit    des  Fahrzeuges     erzena-ter    Luftzug auf das im  freien Falle quer zum Luftstrome ge  leitete -Wasser einwirkt, besteht die Ge  fahr, dass ein erheblicher Teil des Was  sers, vom     Luftstrome    mitgerissen, nach aussen  geschleudert wird und dadurch für wei  tere Kühlung verloren geht. Die Erfahrung  hat gezeigt.     dass    im Kühlkanal die Relativ-      geschwindigkeit zwischen Luftstrom und  Fahrzeug höchstens 5 m/Sek. betragen darf.  Es gehen also durch den     Kühlkanal    höch  stens 5 m3/Sek.

   Luft durch jeden Quadrat  meter der freien Kanalfläche. Unter Berück  sichtigung eines hei den in Frage kommen  den Druck- und Temperaturverhältnissen  herrschenden spezifischen Volumens der Luft  von 0,86 m3/kg strömt also durch jeden Qua  dratmeter des Eintrittsquerschnittes der  Kühlzone ein Luftgewicht von 5:0,86=5,81  kg/Sek. Hat die Luft beim Eintritt in die  Kühlzone beispielsweise eine Temperatur von  etwa 15'C und eine Sättigung von 70%, so hat  sie laut bekannten Wärmedingranimen (ver  gleiche zum Beispiel Zeitschrift des Vereins  Deutscher Ingenieure vom 7. Januar 1905.  Seite 11) einen Wärmegehalt von 8 Cal./kg.  In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Ausschnitt  aus einem solchen Wärmediagramme darge  stellt.

   Als Abszisse ist die Temperatur, als  Ordinate die Wärmemenge (Cal.) aufgetra  gen, welche 1 kg Luft bei den Sättigungs  graden (in %) enthält, welche durch die  verschiedenen, von links unten nach rechts  oben ansteigenden     Kurven    dargestellt und  m it den zugehörigen Sättigungsziffern in %  beschricben sind. A ist in Fig. 2 der An  fangszustand der Luft. Erwärmt sich diese  Luft im Rückkühler auf 37,5   C und steigt  ihre Sättigung auf 80 % (Punkt B in Fig. 2).  so ist ihr Wärmeinhalt beim Verlassen der  Kühlzone etwa 30 Cal.kg. Die Luft hat also  beim Übergang aus dem in Fig. 1 durch den  Punkt A dargestellten in den durch den  Punkt B dargestellten Zustand an Wärme  aufgenommen (30-8) = 22 Cal./kg.

   Die  5.81 ho, Luft. welche gemäss obiger Rechnung  in der Sekunde pro 1 Quadratmeter Kühl  kanalquerschnitt durchströmen, vermögen eine  Wärmemenge von 5,81 X 22 = 128 Cal./Sek.  aufzunehmen. Bei der in einem Rückkühler  auf Fahrzeugen verfügbaren niedern     Fall-          hnke    kann sich das Wasser um höchstens 4  C  abkühlen. Es müssen demnach für jeden  Quadratmeter Eintrittsfläche der Kühlzone  wenigstens 128:4, also mehr als 30 kg/Sek.,  Wasser zugeführt werden. Die so gekühlte    Wassermenge soll im Kreislauf unmittelbar  zum     Oberflächenkondensator    und von diesem  zurück zum Rückkühler geführt werden.  Im Rückkühler soll die ganze Wassermenge  durch den Luftstrom fliessen und sodann den       Kreislauf    von neuem beginneu.  



  Die Zeichnung zeigt in Fig. 2 in sche  matischer Weise ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes. Unter dem Vorder  teil des Dampfkessels 1 ist ein Oberflächen  kondensator 2 angeordnet. Demselben strömt  aus dem Dampfzylinder 3 durch das Rohr 4  verarbeiteter Dampf zu. Das Kondensat  wird vermittelst des Rohres 5 von einer nicht  eingezeichneten Kondensatpumpe abgesaugt.  Hinter der Lokomotive 1 ist ein Tender 6  angehängt, auf welchem' die     Riickkühlein-          richtung    untergebracht ist. Der Tender ent  hält einen kleinen Wasserbehälter 7. Daraus       sangt    mittelst des Rohres 8 eine von einer  Hilfsturbine 9 angetriebene Pumpe 10 Was  ser an und drückt es durch das Rohr 11  dem     Oberflächenkondensator    2 zu.

   Das     er-          wvärnite    Wasser fliesst durch das Rohr 12     zu-          rüclz    und     wird    von der ebenfalls von der       Hilfsturbine    9 angetriebenen Pumpe 13  mittelst des Rohres 14 in einen     obern     Behälter 15 gefördert, von welchem es  in feiner Verteilung frei nach unten fällt.

         Hierbei        wird    es von dem durch die Fahr  geschwindigkeit sich     bildenden    Luftzuge be  strichen und     abgekühlt.    Die Luft tritt bei  16 in einen zu     diesem    Zwecke gebildeten Ka  nal ein und     bei    17     wieder    aus. Das. Was  ser sammelt sich im untersten Teil dieses  Kanal: und strömt alsdann in den     Behälter     7. aus welchem es durch     Einwirkung    der       Pumpe    10 den Kreislauf von neuem beginnt.

    Im Kühlkanal reicht die eigentliche Kühl  zone vom vertikalen Querschnitt     a-b    bis  zum vertikalen Querschnitt     d-e.    In erste  rem fallen die ersten, in letzterem die letzten  Wasserstrahlen durch den bei 16 ein- und  bei 17     ;

  iustretenden    Luftstrom.     Massgebend     für das gemäss vorliegender Erfindung zu be  messende Verhältnis zwischen Kühlwasser  menge und     Kanalquerschnitt    ist der lichte  Querschnitt in der     Vertikalebene        a-b.    Di-      vidiert man die gesamte in einer Sekunde  durch die Kühlzone, das ist zwischen den  Vertikalebenen a-b und d-e niederfallende  Wassermenge durch den lichten Kanalquer  schnitt bei a-b, so soll der Koeffizient we  nigstens 30 1/Sek./m2 betragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Oberflächenkondensationsanlage mit Quer stromrückkühler an Dampf fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Quadratmeter des Lufteintrittsquerschnittes der Kühlzone im Rückkühler mehr als 30 Liter Kühlwasser in der Sekunde durch den Luftstrom geleitet werden und dass diese Wassermenge alsdann unmittelbar im Kreislaufe zum Oberflächen kondensator geführt wird.
CH82889A 1919-01-25 1919-01-25 Oberflächen-Kondensationsanlage mit Querstrom-Rückkühler an Dampffahrzeugen CH82889A (de)

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