CH83729A - Maschine zum Schleifen der Stirnflächen von zylindrischen Rollen, insbesondere vollen Rollen ohne Mittelbohrung und ohne Zapfen - Google Patents

Maschine zum Schleifen der Stirnflächen von zylindrischen Rollen, insbesondere vollen Rollen ohne Mittelbohrung und ohne Zapfen

Info

Publication number
CH83729A
CH83729A CH83729A CH83729DA CH83729A CH 83729 A CH83729 A CH 83729A CH 83729 A CH83729 A CH 83729A CH 83729D A CH83729D A CH 83729DA CH 83729 A CH83729 A CH 83729A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
grinding
rollers
machine according
guide
rolls
Prior art date
Application number
CH83729A
Other languages
English (en)
Inventor
G M B H Norma Compagnie
Kirner Josef Ing Dr
Original Assignee
Norma Cie Gmbh
Kirner Josef Ing Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Norma Cie Gmbh, Kirner Josef Ing Dr filed Critical Norma Cie Gmbh
Publication of CH83729A publication Critical patent/CH83729A/de

Links

Landscapes

  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


  Maschine zum Schleifen der Stirnflächen     von        zylindrischen    Rollen,     insbesondere    vollen  Rollen ohne Mittelbohrung und ohne Zapfen.    Während das Schleifen der Stirnflächen       durchbohrter    zylindrischer Rollen auf einem  Schleifdorn unschwer so 'ausgeführt werden  kann, dass die. Stirnflächen senkrecht. zur  Achse der zylindrischen Fläche     stehen,    bie  tet diese Aufgabe beim Schleifen voller,     un-          durchbohrter    oder nicht angekörnter Zylin  der grosse Schwierigkeiten.

   Sie ist um so  schwerer, aber auch wichtiger, wenn es ge  wünscht ist, von einer weichen     Stahlstange     einfach     abgescherte,    also     inz    allgemeinen  mehr oder weniger schräg abgeschnittene  Rollen ohne Einzelbearbeitung sofort der       Schleifmaschine    zuführen zu können.  



  Bei den bisher     zum    Schleifen voller Rol  len ohne     Mittelbohrung    und ohne     Zapfen     benützten oder vorgeschlagenen Maschinen  (zum Beispiel nach D. R. P. 220746 und  270165) äusserten die Schleifscheiben auf die  Rollen eine     Kippwirkung,    und die Rollen  hatten gegenüber dieser     Kippwirkung    kei  nen .andern als den sehr     unvollkommenen     Halt, dass sie     sich        -\vtihrend    des     Vorbeiganges       an den Schleifflächen - Zylinderfläche an       Zylinderfläche    - gegeneinander stützten.  



  Gemäss der Erfindung wird nun genaue       Rechtwinkligkeit    der     Seitenflächen        (End-          flächen    oder     Stirnflächen)    zu den Zylinder  flächen der Rollen. insbesondere voller Rol  len ohne     Mittelbohrung    und ohne     Zapfen,     dadurch erreicht, dass den     Zylinderflächen     der Rollen auf dem Schleifwege durch eine  besondere Führungsfläche eine     Führung    ge  geben     ist    in solcher     Anordnung    zum An  griffe beider Schleifscheiben an den Rollen.

    dass die     Resultante    des durch den Angriff  der Schleifscheiben     hervorgerufenen        Druk-          kes    normal oder annähernd normal zur Füh  rungsfläche gerichtet und keinem Rich  tungswechsel unterworfen ist.  



  Wesen und Verwirklichung der Erfin  dung lässt sich am besten anhand der     beige-          fi:igten    Zeichnungen erläutern, welche meh  rere Ausführungsbeispiele des     Erfindungs-          gegenstandes        enthalten.              Fig.    1 zeigt einen schematischen Schnitt       durch    die Schleifscheiben und die Rollen  führung in übertriebener Darstellung;       Fig.    2 ist ein schematischer Grundriss zur       Erläuterung    der besonderen     Bedeutung    der  Lage     cler    Rollenführung zur Schleifrichtung;

         Fig.    3 bis 6 sind schematische Seiten  ansichten, welche die Anwendung der Er  findung bei zwei ebenen, parallelachsigen  Schleifscheiben     (Fig.    3), bei einer ebenen  und einer kegelförmigen     (.Fig.    4), bei zwei  kegelförmigen, parallelachsigen     (Fig.    5),       bezw.    bei zwei kegelförmigen, winkelig ge  stellten Schleifscheiben     (Fig.    6) veranschau  lichen:

         Fig.        "i    ist ein Grundriss einer Anordnung  nach     Fig.    3 oder 5,       Fig.    8 eine Ansicht einer besonderen Vor  schubeinrichtung, parallel zur     Schleifschei-          benachse    gesehen, nach Wegnahme einer  Schleifscheibe.  



  Die Rollen c     (Fig.    1) mit, im allgemeinen  unregelmässigen Begrenzungsflächen wer  den zwischen den beiden Schleifscheiben     a          und    6 an beiden Endflächen (Seitenflächen.  Stirnflächen) gleichzeitig geschliffen. Ge  mäss der Zeichnung wird eine besondere  Führung d für die Zylinderflächen der Rol  len angewendet., in solcher Anordnung, dass  der durch den Angriff beider im Sinne der  beiden eingezeichneten Pfeile umlaufender.  Schleifscheiben an den Rollen     Hervorge-          brachte,    durch den dritten,     mittlern,    Pfeil an  gedeutete     Anpressungsdruck    der Rollen an  die Führung immer normal oder annähernd  normal zur Führung gerichtet ist.

    



  Hierzu ist nicht bloss richtige Wahl     der          Umlaufsrichtung    nötig, sondern auch     Ver-          ineidung-    eines Richtungswechsels jenes An  pressungsdruckes im Verlaufe des Schleif  weges und entsprechende Stellung der     Füh-          rungsfläche    zur Schleifrichtung.  



  Würde beispielsweise die Führung     d    in  der Stellung 1     (Fig.    2) nach einer Sehne an  geordnet, so wäre der durch die beiden  Schleifscheiben erzeugte Rollendruck nur  zu seinem geringsten Teil senkrecht zur  Führungsrinne gerichtet. Wird dagegen die         Führungsschiene    nach 11 in     Fig.    2 angeord  net, so     verläuft    der Schleifdruck immer  senkrecht zur Führungsrinne.  



  Gegenüberliegend der     Führungsschiene          d    wendet man vorteilhaft in jedem Fall  eine Gegenschiene     g    an.  



  Die     Zuführung    und Abführung der Rol  len gestaltet sich besonders einfach, wenn  der von beiden Schleifscheiben überdeckte       Schleif-"@eg    auf beiden Seiten der Rollen  führung von den Rändern der Schleifschei  ben begrenzt wird, so dass nirgends, nur  von<I>einer</I> Scheibe einseitig auf die Rolle ge  drückt wird. Dabei kann der Schleifweg auf  beiden Seiten am äussern Rand oder am     in-          nern    Rande der Scheiben beginnen     (Fig.    2,       ll,    6)     odor    bei der einen Scheibe am äussern,  bei der andern Scheibe am innern Rande       (Fig.    3, 5, i).

   Die erstere Anordnung bietet,  den Vorteil, dass die Rollen in jedem be  stimmten Augenblick auf beiden Seiten un  ter gleichen Bedingungen geschliffen wer  den können.  



  Es ist nicht. unbedingt erforderlich, dass  die Schleifscheiben mit genau     derselben    Um  drehungszahl in gleicher Richtung umlau  fen oder aus genau dem gleichen Schleif  stoffe bestehen. Ferner ist es für das neue  Schleifverfahren grundsätzlich gleichgültig,  ob die Achsen der Schleifscheiben senkrecht  stehen oder     wagrecht    liegen oder     sonstwie     geneigt. sind.  



  Es genügt auch zur Erreichung der ange  strebten     Rechtwinkligkeit    der Stirnflächen  zum     Rolleilumfange,    dass der     Schleifdruck     der Rollen auf die Führungsfläche annä  liernd normal gerichtet ist, soweit sich die  Abweichung eben noch mit der gewünsch  ten Genauigkeit verträgt. Man kann zum  Beispiel eine kleine Komponente des Schleif  druckes parallel der Führungsfläche übrig  lassen, um den selbsttätigen Vorschub der  Rollen zu besorgen.  



  Die Weiterbeförderung der Rollen kann  aber auch dadurch bewirkt werden, dass ent  weder die den Schleifdruck aufnehmende       Hauptleitschiene        d    für die Rollen drehbar  angeordnet und die Hilfsschiene g als. Rad      mit nachgiebiger Bereifung     ausgebildet     wird. Die Hilfsschiene     wird    mit besonderem  Vorteil, wenigstens     streckenweise,    als ein  spannbares Metallband f ausgeführt     (Fig.    8).

         Ferner    kann in Abänderung obiger Ausfüh  rung die den Schleifdruck aufnehmende       Hauptleitschiene        d    als     ruhende    Zylinder  fläche ausgebildet sein, während die Hilfs  schiene     g    als sich drehende Scheibe mit  nachgiebigem Rande     vorgesehen    ist. Man  scann bei diesen Anordnungen leicht Rollen       ver-,chiedenen    Durchmessers auf der Ma  schine schleifen, ohne andere     Führungs-          schienen    einsetzen zu müssen.

   In der Füh  rungsbahn der Rollen werden ausserhalb des  Schleifweges in bekannter Weise Vorrich  tungen zum Einführen und Abnehmen der  Rollen, sowie zum Mischen,     bezw.    Umlegen       tierselben    eingeschaltet.  



  Bei kegelförmigen Schleifflächen     werden     die Rollen -nur nach einer Linie auf der  Stirnfläche geschliffen, Das empfiehlt sich  besonders zum raschen     Schroppen        (Grob-          sclileifen).        _    Bei den Anordnungen mit     ver-          setzter    Achse nach 3, 5 und 'i gleichen  sich die Federungen in der     Durchbiegun           < ler    Scheiben oder Wellen uni so mehr aus.  <B>je</B> mehr die     Wellenstärken    und Lagerab  stände für beide Scheiben gleich sind.

   Man       wird    also zum genauen Schlichten diese An  ordnungen und ebene Schleifflächen     wäh-          7eii,        während    zum     Schroppen    die     Anord-          iüingen    nach     Fig.        li    und ü zulässig sind.  



  Die Anwendbarkeit der neuen Schleif  anordnung ist weder auf kreiszylindrische  Rollen, noch auf Rollen mit ununterbroche  ner Zylinderfläche beschränkt, sondern es       -können    zur Führung der zu schleifenden  Rollen dieselben mit Zylinderflächen belie  biger Art und Ausdehnung und mit     strek-          kenweisen    Unterbrechungen     (Ausnehmun-          gen)    versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Schleifen der Stirnflächen von zylindrischen Rollen, insbesondere vol len Rollen ohne Mittelbohrung und ohne Zapfers, bei welcher die Rollen in der Bewe- gungsrichlung hintereinander in einer Füh- ruiig- zwischen zwei Schleifscheiben durch geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass für die Zylinderflächen der Rollen eine Leitfläche in solcher Anordnung zum An griffe beider Schleifscheiben an den Rollen verwendet ist,
    dass die Resultante des durch den Angriff der Schleifscheiben zwischen Rollen und Leitfläche hervorgerufenen Druckes normal oder annähernd normal zur Führungsfläche gerichtet und keinem Rich tungswechsel unterworfen ist. UNTERANSPRtrCHE 1. R-Iaschine nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der gesamte Schleifweg von den Rändern der Schleif scheiben auf jeder Seite der Rollenfüh rung begrenzt wird. 2.
    Maschine nach dem Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet., dass die Schleif- fliicheei durch zwei Kegelflächen gebildet sind. @. Maschine nach dem Patentanspruch; da- durch gekennzeichnet, dass die Schleif flächen durch die Stirnflächen zweier Schleifscheiben gebildet sind, deren Ach sen ungefähr um den Betrag des Durch messers der einen Scheibe und vermin dert: iim den Betrag des Schleifweges gegeneinander versetzt sind. ,lt.
    Maschine nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den Schleifdruck aufnehmende Leitbahn einer drehbaren Scheibe angehört, gegen wel che die Rollen durch ein spannbares Band gedrückt werden. 5. Maschine nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den Schleifdruck aufnehmende Leitfläche eine ruhende Zylinderfläche ist, gegen welche die Rollen von einer sieh drehenden Scheibe mit nachgiebigem Rande ge- driickt werden.
CH83729A 1919-06-25 1919-06-25 Maschine zum Schleifen der Stirnflächen von zylindrischen Rollen, insbesondere vollen Rollen ohne Mittelbohrung und ohne Zapfen CH83729A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH83729T 1919-06-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH83729A true CH83729A (de) 1920-01-02

Family

ID=4339308

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH83729A CH83729A (de) 1919-06-25 1919-06-25 Maschine zum Schleifen der Stirnflächen von zylindrischen Rollen, insbesondere vollen Rollen ohne Mittelbohrung und ohne Zapfen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH83729A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3715917A1 (de) Maschine zum beiderseitigen boerdeln und einziehen zylindrischer dosenruempfe
DE1246291B (de) Blatttransport- und Ausrichtvorrichtung
DE3013617A1 (de) Spaltschere fuer papier
DE2327846A1 (de) Vorrichtung zum abziehen einer schleifscheibe
EP3822019B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum aufbringen einer materialschicht auf einen oberflächenbereich eines werkstücks
DE2146994B2 (de) Einrichtung zum glattwalzen von kurbelwellenlagersitzen
DE2834149C2 (de) Abrichtvorrichtung für eine mit einer Topfschleifscheibe arbeitende Vorrichtung zum Schleifen bogenverzahnter Kegelräder
DE10208583B4 (de) Verfahren zum Rillen von zugeführtem Material, Rolle und Rilleinrichtung dafür
DE2113713B2 (de) Vorrichtung zum richten von langgestreckten werkstuecken wie stangen oder rohre
CH83729A (de) Maschine zum Schleifen der Stirnflächen von zylindrischen Rollen, insbesondere vollen Rollen ohne Mittelbohrung und ohne Zapfen
DE2213851C2 (de) Vorrichtung zum Falschzwirnen von insbesondere synthetischen Fäden od. dgl. mittels Friktionsgetrieben
DE1440268A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Materialbearbeitung durch Elektroerosion
AT85578B (de) Maschine zum Schleifen der Stirnflächen von Rollen.
DE2438833A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum walzen von rohrfoermigen hohlkoerpern
DE2905631C2 (de) Walzgerüst mit mindestens einer von einer losen drehbaren Hülse umgebenden Stützwalze
DE335093C (de) Maschine zum gleichzeitigen Schleifen beider Stirnflaechen zylindrischer Rollen
DE19709924C2 (de) Vorrichtung zum Abstützen von kegeligen Rotationskörpern in Maschinen zur Bearbeitung oder Prüfung der Rotationsflächen
DE7538002U (de) Auftragmaschine zum auftragen zaehfluessiger medien, wie leim, lack ect. in form eines filmes auf ebene werkstueckflaechen
DE488732C (de) Spitzenloses Schleifen von zylindrischen Rollenflaechen zwischen zwei umlaufenden Schleif- bzw. Fuehrungsscheiben
DE2307128A1 (de) Richt- und poliermaschine fuer rundstaebe
DE532999C (de) Rollenlager
DE1955493C3 (de) Einrichtung zum Schleifen von rotationssymmetrischen Werkstücken mit kreisbogenförmiger oder teilweise kreisbogenförmiger Erzeugender
DE303014C (de)
DE3311720A1 (de) Vorrichtung mit einem bearbeitungswerkzeug zur bearbeitung von rollen
DE19828063B4 (de) Verfahren zum Rundschleifen von Werkstücken