CH84111A - Verfahren zur Herstellung von Ölgemäldenachahmungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ölgemäldenachahmungen

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CH84111A
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Richard Ebenstein
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Richard Ebenstein
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  erfahren zur Herstellung     Fon        Ölgewäldenachahmungen.       Die Erfindung bezieht. sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung von     Nachahmungen.     von in Öl gemalten Bildern, wie Bildnissen,  Landschaften und dergleichen, unter Benut  zung von photographischen Bildern auf  Metallfolie:  Der Vorgang ist beispielsweise der fol  gende:  Von dem Ölgemälde, von dem die Nach  ahmung hergestellt werden soll, wird, sei  es durch     photographische    Aufnahme des       Ölgemälcles,    sei es anhand einer schon vor  handenen Photographie, ein Negativ auf       photographischem    Wege gemacht.. Von die  sem Negativ wird ein Kohledruck kopiert.

    Diese noch nicht     entwickelte    Kohledruck  kopie wird auf ein Blatt     Staniol    gebracht,  welches mit einer fleischfarbenen Farbe vor  her angestrichen wurde, damit man den  später zu entwickelnden Kohledruck deut  licher sehen kann. Ausserdem wird diese  Farbschicht nach erfolgtem Eintrocknen mit  einer Wachslösung eingerieben, um das  spätere Loslösen des     Staniolblattes    mit der  Farbschicht zu sichern. Auf dieses Staniol-         blatt,    auf dem sich also die Farbschicht. und  darüber eine Wachsschicht befindet, wird  die     Kohledruckkopie    aufgebracht     und    ent  wickelt.

   Nach der     Entwicklung    wird das  Papier abgezogen, so dass die entwickelte       Kohledruckschicht    auf dem     Staniolblatt    zu  rückbleibt, Nun     wird    die entwickelte     Kohle-          druckschicht    mit Wasserfarbe koloriert,     und     zwar, wie sich das von selbst versteht., in  den     Farben    der Vorlage. Handelt. es sich  zum Beispiel um ein Bildnis, so werden die  Augäpfel weiss, die Pupillen in der zutreffen  den Farbe, blau     oder    braun usw., angelegt,  die Lippen rot. usw.

   Ist das getrocknet, so  wird über die ganze     Gesichtshautfläche    eine  allgemeine Fleischfarbe aufgetragen. Ist. die  Kolorierung des Bildes beendigt, so     wird     nach erfolgtem Trocknen die ganze Fläche  mit weissem Schellack überstrichen, um die  Wasserfarbe in Wasser unlöslich zu gestal  ten wie Ölfarbe. Man hat jetzt das     Staniol-          blatt.    darauf die Farbschicht, darüber die  Wachsschicht, auf dieser die entwickelte       Kohleschicht    mit den     aufgetragenen    Wasser  farben.

             Nrin        wird    gesondert eine     Patrize    herge  stellt, und zwar in der Weise, dass man     eine     zum Beispiel auf Pappe aufgezogene Lein  wand nimmt, auf dieser die Kontur des  herzustellenden Bildes aufträgt, und zwar  am besten durch     Durchpausen    der Konturen  von seiten des ursprünglichen Negativs.  



  Nun werden auf dieser Leinwand     inner-          lialb    der Konturen, die auf die     Leinwand     aufgetragen sind, reliefartige Erhöhungen  angebracht, welche den Pinselstrichen des  in     0l    gemalten Originalbildes entsprechen.  Das Auftragen dieser Erhöhungen geschieht  mittelst eines Pinsels mit einer Masse, die  zunächst plastisch ist, aber nachher stein  hart wird. Nun wird, wenn die     Erhöhungen     erhärtet sind, die     Patrize    mit Schellack an  ,gestrichen,     um    ein völliges Erhärten der re  liefartigen Erhöhungen Lind der ganzen     Pa-          trize    zu erzielen.

   Dann     wird    die     Patrize    mit  den Erhöhungen auf die     Kohledruckschicht          gelegt,    Lind mit. der darunter befindlichen       Staniolplatte    unter     Verwendung        weicher     Tücher,     um    Bruch Lind sonstige     Beschädi-          gungeir    zu vermeiden, durch die Presse ge  zogen.

   Die Folge davon ist, dass die Erhö  liungen von der     Patrize    ebenso wie     anclr     die     Lein-,vandstruktur,    soweit sie     freite     blieben ist, in die kolorierte     Kohledruck-          schicht    eingedrückt werden. Man nimmt  dann die     Patrize    ab und füllt die entstan  denen Vertiefungen auf der der     Staniolfolie     gegenüberliegenden Seite mit einer Masse  aus, die ebenfalls vollständig erstarrt. Auf  die     Füllmasse        wird    eine Unterlage, zum Bei  spiel aus     Leinwand.    Glas. Holz oder Pappe.

    aufgezogen. je nachdem man ein Bild erzie-         len    will, das den Eindruck erweckt, als  handle es sich um ein     Leinwandgemälde     oder ein     Holzgemälde        etc.     



  Nachdem die Unterlage festklebt, und die       Füllmasse    erstarrt ist,     wird    (las ganze Bild       umgedreht    und die     Staniolschicht;    auf wel  cher sich der     Farbanstrich    und die Wachs  schicht befinden, abgezogen. Dieses Abzie  hen ist,     sehr    leicht,     weil    ja eben die Wachs  schicht sich     zwischen        dem        Staniol,        bezw.     dem darauf     befindlichen    Farbanstrich und  der     Kohledruckschicht    befand.

   Nun wird  (las Bild, wie     üblich,    lackiert. Lind das fer  tige Erzeugnis liegt vor.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 0lge- mäldenacliahmungen unter Benutzung von photographischen Bildern auf Metallfolie, dadurch gekennzeichnet, dass man von einem photo-raphisclien Negativ einen Kohledruck auf einer mit einer Farb- und Wachsschicht überzogenen Staniolfolie herstellt, dann die entwickelte Koliledruckschicht koloriert. und mit einer Scliellaclclösung überzieht.
    hier auf in die Bildseite der Staniolfolie eine Palrize mit den dem als Vorlage dienenden nlgemäl(le entsprechenden Erhöhungen ein presst, nach der Entfernung der Patrize das geprägte Bild mit einer weichen, später er- starrenden Masse auf der der Staniolfolie gegenüberliePenden Seite ausfüllt und auf dieser Ausfüllung eine Unterlage befestigt,
    worauf nach Erhärten der Füllmasse das Staniolblatt abgezogen wird.
CH84111A 1919-05-07 1919-05-07 Verfahren zur Herstellung von Ölgemäldenachahmungen CH84111A (de)

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