CH84147A - Verriegelungsvorrichtung bei heb- und senkbaren Plattformen - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung bei heb- und senkbaren Plattformen

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Publication number
CH84147A
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CH
Switzerland
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platform
bolt
drive
pressure
locking device
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Application number
CH84147A
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English (en)
Inventor
Adolph Saurer
Original Assignee
Adolph Saurer
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F11/00Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for
    • B66F11/04Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for for movable platforms or cabins, e.g. on vehicles, permitting workmen to place themselves in any desired position for carrying out required operations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      Verriegelungsvorriclitung    bei     lieh-        und        senkbaren    Plattformen.    Die Erfindung bezieht sich auf lieb- und       seulibare    Plattformen, die durch irgendeinen  Antrieb, zum Beispiel einen     Druckflüssig-          keitsa.ntrieb,    gehoben werden, und in     ver-          scii;iedenen    Höhenlagen     mittelst    eines Rie  gels festgestellt werden können, auf den ,sich       der    heb- und senkbare Träger der Plattform  stützt.

   Der Antrieb, beispielsweise die       Druckflüssigkeitspumpe,    kann dann     aus-          gesehaltet    werden, solange diese Höhenlage       beibehalten    wird. Soll .aber die Plattform  eine andere Höhenlage     einnehmen,    so muss  der     Antrieb    vor der     Entriegelung    eingeschal  tet     werden.    um ein     Herabstürzen    der     Platt-          forni    zu verhüten.  



  Bei     -Verwendung    der     üblichen    Riegel,     dir-          ohne    weiteres unter dem Plattformträger weg  gezogen     werden    können, besteht die Gefahr,  dass     ]).ei        Unaehtsamheit    des Wärters die     Ent-          riegelung    vor der     Einsehaltung        .des        Antriebes     erfolgt.

   Dies ist nach der Erfindung da  durch ausgeschlossen, dass ein quer zur     Hub-          riclitung        verschjiebbarer    Eiegel verwendet       wird,    der mit einer in der     Hubriehtung    vor  springenden Nase versehen ist, mit der er  hei durch den     Antrieb    gehobener Plattform    hinter einen Anschlag des Plattformträgers       gehraclii;    werden kann.

   Der nach Ausschal  tung des Antriebes sich auf den     Eiegel    stüt  zende     Anschlag    verhindert .dann das Ent  riegeln ohne vorherige Einschaltung des  Antriebes, da die Plattform erst um die Höhe  der     Nase    gehoben werden muss, um den Rie  gel unter .dein Anschlage wegziehen zu kön  nen. Der     Wärter    ist     hierdurch    gezwungen,  den Antrieb vor dem Entriegeln     einzuselial-          ten,    so dass die Plattform bei     ausgeschalte-          tem        ;Antrieb    gegen ein Herabstürzen     ge-          sichert    ist.

    



  Auf der     Zeichmung    ist eine     beispielsweise          Ausführungsform    der     Verriegelungsvorrieh-          tung    nach der Erfindung dargestellt.  



       hig.    1 bis 4 sind teilweise     schematische          Lä        n,gssehnitte    durch die Tragsäule der  Plattform bei.     Druckfliissigkeitsantrieb    in     ver-          scbiedenen    Betriebslagen der     Verriegelungs-          vorricht.ung.     



       Fig.    5 ist ein     Längsschnitt    durch die       Verrie--elungsvorrichtung    in ,grösserem     Mass-          aabe.     



  Die.     dargestellte    Plattform 1 eines Turm  wagens zur     Ausbesserung    elektrischer Hoch-           leitungen    wird von einer     tele@skopartig    aus  ziehbaren     Säule    getragen, deren feststehende  Grundsäule 2 auf dem Wagenrahmen 3 be  festigt ist, während im ausziehbaren Rohr  teil 4 die Plattform 1 drehbar gelagert ist.

    Die Plattform ist zu diesem Zweck auf einem  Tragrohre     ;5        an;ebracht.    das in einem Hals  lager 6     mittelst    des     Zahnradgetriebe;    7. 8       0-edrelit        werden        kann.     



       Das    Rohr 5 kann zusammen mit dem       Roliie    4 durch     Drucköl    gehoben     werden,    das  von einer     Druckpumpe    9 erzeugt wird. Der  Rohrteil 4 ist in seiner     Längsmitte        mit-    dem       Diuckzvlinder    10     versehen.    der einen kleine  ren     Durchmesser    als das Rohr     lial,    so     dass     ein     Ringraum    11     verlileil>t.    in den     durch     Bodenöffnungen 12 .das Öl eintreten kann.

    Die Druckleitung 13 der Pumpe 9 ist     durch     den Boden der     G=rundsäule    2 und in deren  Längsmitte     emporgeführt    und ragt bei ge  hobener     Plattform    1 noch etwas in den       Druckzylinder    10 hinein; in dem sie sieh,       mtigliclist    genau     eingepasst,    wie ein     Kolben          führt        (Fig'.    2).

   Am     obern    Ende hat die Lei  tung 13 eine     Auslassöffnung    14, die so an  geordnet ist, dass sie bei der höchsten Stel  lung der Plattform 1 vom Druckzylinder 10  freigegeben     wird.    Das Innere der Grund  säule 2 steht in einer gewissen Höhe     über     dem Rohrboden durch eine Öffnung 15 mit  der Aussenluft     in        Verbindung.    Der unter  lialb dieser Öffnung liegende Teil der Grund  säule 2 dient als     0lsammelbehälter,    aus dem  die Druckpumpe 9 mittelst der     Saugleitung     16 saugt.

   In die Druckleitung 13 ist ein     Rück-          schlagventil    17 mit einer     ständig    offenen.       engen    Öffnung eingeschaltet., durch     welche     das durch die Leitung     zurückgedrückte    Öl       stark    gedrosselt wird.  



  Zur Verriegelung der Plattform 1 in     ver-          seliiedenen    Höhenlagen     sind    im ausziehbaren  Rohrteil 4 in     gewissen    Abständen     Öffnun-          gen    18 vorgesehen. in die ein an der     fest-          stehenden    Grundsäule 2 angebrachter Rie  gel 19 selbsttätig einfallen kann.

   Der Riegel  ist hierzu in einem Gehäuse ?0 quer zur     Hub-          rielitung    der Plattform 1 geführt und     wird     durch eine Feder 21 nach dem Rohrteil 4    hin     gedrückt.    Am vordern Ende ist der Rie  gel 19 mit einer     Abschrägung    22 versehen,  die heim Heben des Rohrteils 4 mit dessen  Wandung so zusammenwirkt.

   dass der Rie  gel     selbsttätig    aus den     Öffnungen    18 heraus  geschoben     wird.        Das    Auslösen des Riegels  19 erfolgt von Hand mit Hilfe des um die       Achse    23     an    der     Grundsäule    2 drehbar     ge-          lag-erten        -N\'inl:elhebls    24. 25. dessen Arm 25  gelenkig mit dem -Riegel verbunden ist.  



  Der Riegel 19 ist. nun am vordern Ende  noch mit einer in der     Hubrichtung    der Platt  form 1     vorspringenden        -Nase    26 versehen.       Da.    die     Öffnungen    18 höher sind als die       Bauhöhe    des Riegels 19 von der Unterkante  bis zur     Oberkante    der     'Nase    26. so kann der       Rie < ,-(,i    bei geeigneter Stellung des Rohr  teils 4 durch die Öffnungen 18 hindurch  treten und sich     finit    der     'Nase    26 hinter die       Rohrwandung    legen.  



  Soll die Plattform 1 aus der gesenkten  Lage nach     Fig.    1 gehoben werden, so wird  die Druckpumpe 9 in     Gang    gesetzt und da  durch Drucköl in     deii        Druckzylinder    10 ge  trieben. Bei der höchsten     Si-ellung    der Platt  form wird die     Auslassöffining    14 der Druck  leitung 13 vom Druckzylinder 10 freigegeben.  so     dass        Drucköl'    aus dem     Druckzylinder    in  die     Grunds < i.ule    2 übertritt.

   Diese Ölmenge       sammelt    sich am Boden der Grundsäule 2,  von wo sie durch die Druckpumpe 9 abge  saugt     wird'.    Solange die Pumpe arbeitet,       bleibt    die     Höchstlage    der Plattform erhalten;  da die     Ausla.ssöffnung    14 so bemessen ist.  dass der     Ö1ch-tick    der Belastung des     @ruck-          zylinclers    10 das Gleichgewicht     bä.lt        (Fig.    2).  



  Beim Heben der Plattform 1 gleitet der  Riegel 19 auf der Aussenwandung des Rohr  teils 4 und schnappt unter dem Drucke der  Feder 21 in jede     Öffnung    18 ein,     @sobald    der  obere     Rand    der Öffnung in gleiche Flucht  mit der     Oberkante    der Nase 26 gekommen  ist.

   Trifft bei der weiteren     Aufwärtsbewe-          gung    der Plattform.     wie        Fig.    5 mit gestrichel  ten     Linien    zeigt. der untere Rand der     Off-          nung    18 auf die     Alisclirä.gung    22. so wird       cler    Riegel 19     zuriiclzgeclriicl:t.    bis er in die  folgende Öffnung 18 einfällt. In jeder Hö-           benlage,    bei welcher der Riegel 19 in eine  Öffnung 18 einfällt, kann man die Platt  form 1 dadurch verriegeln., dass man die  Pumpe 9     stillsetzt    und kurzschliesst.

   Das  01 wird dann unter der Belastung durch den  Rohrteil 4 und die Plattform aus dem  Druckzylinder 10 durch die Druckleitung 13       zurückgedrückt,    strömt durch die Druck  pumpe 9 und die Saugleitung 16 in die       Grundsäule    2, wobei es auf seinem Wege  durch das     Rückschlagventil    17 so stark ge  drosselt wird, dass sich der Rohrteil 4 nur  langsam senkt.

   Gleitet beispielsweise der  Riegel 19 beim Kurzschliessen der Pumpe 9  auf der     Wandung    des Rohrteils 4, so senkt  sich dieser, bis der Riegel 19 in die nächste       höhere        Öffnung    18 einschnappt und deren  oberer Rand sich auf den Riegel      < aufsetzt          (Fig.    3).

   Die Nase 26 ist dadurch hinter die  als Anschlag     wirkende        Wa.ndung    des Rohr  teils 4 gekommen. so dass eine     Entriegelung          durch        Zurückziehen    des Riegels 19 mittelst  des     Handwinkelliebels    24 erst     möollich    ist,       wenn    der Rohrteil 4 um die Höhe der Nase 26  gehoben wird.  



  Diese     Sicherung    ist von wesentlicher Be  deutung, da das 01 infolge des Kurzschlusses  der Druckpumpe 9 zum Teil aus dem     Druck-          zylinder    10 und der Druckleitung 13 aus  läuft und somit beim Zurückziehen des Rie  gels ohne Anlassen der Pumpe der Rohr  teil 4 mit der Plattform 1 eine gewisse     Streche     herabstürzen würde     (Fig.    3).

   Zum Senken  der Plattform 1 muss daher der Wärter vor  der     Entriegelung    des Rohrteils 4 unter       Aufhebung        des    Kurzschlusses der Druck  pumpe 9 diese in Gang setzen. so dass Druck  öl durch die     Druckleitung    13 in den Druck  zylinder 10 tritt und die Plattform 1 um  die Höhe der Nase 26 des Riegels 19 hebt.

    Bei der     Entricgelung    kann der Riegel     dann     mit Hilfe des     Handwinkelliebels    24. 25 aus    dem Rohrteil 4 herausgezogen werden     (Fig.     4) und ist der Druckzylinder 10 sicher mit  01 angefüllt, wodurch ein Herabstürzen der  Plattform bei einem     niedrigen        Ölstande    ver  mieden wird. -Wird nunmehr die Druckpumpe  9 wieder stillgesetzt, so senkt sich der Rohr  teil 4 mit der Plattform 1     allmä.hlichl,,    bis  er sich auf den Boden der     Grundsäule    2  sanft aufsetzt.

   Das 01 wird währenddessen  durch die Leitung 13 zur Pumpe 9, durch       diese    hindurch, in die Saugleitung 16 und  somit in die Grundsäule 2     zurückgedrückt,     wie     Fig.    2 mit gestrichelten Pfeilen andeutet.  Das in der Grundsäule 2 befindliche 01 kann  am Ende .des Senkens durch die     Bodenöffnun-          :;-en    12 in das Rohr 4 eintreten. Ein vorzeitiges  Entriegeln ist durch diese Sicherung     aus-          trreschlossen.     



  Die Hebevorrichtung für die Plattform,  welche. nach erfolgter     Entriegelung    ausge  schaltet     wird.    kann verschieden ausgebildet  sein und mit verschiedenen Druckmitteln  arbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTAN <B>SPRUCH</B> Verriegelungsvorrichtung bei lieb- und senkbaren Plattformen, gekennzeichnet durch einen quer zur Hubrichtung verschiebbaren Riegel,., der mit einer in der Hubrichtung vorspringenden Nase versehen ist, mit der er bei durch den Antrieb gehobener Platt form hinter einen Anschlag des Plattform trägers .gebracht werden kann, so dass der nach Ausschaltung des Antriebes sich auf den Riegel stützende Anschlag das Ent riegeln ohne vorherige Einschaltung des An triebes verhindert,
    um die Plattform bei aus alt e.tein Antriebe gegen ein Heralistiirzen zli sichern.
CH84147A 1918-10-26 1918-10-26 Verriegelungsvorrichtung bei heb- und senkbaren Plattformen CH84147A (de)

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