CH84453A - Schaltschloß an Schreibmaschinen - Google Patents

Schaltschloß an Schreibmaschinen

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CH84453A
CH84453A CH84453A CH84453DA CH84453A CH 84453 A CH84453 A CH 84453A CH 84453 A CH84453 A CH 84453A CH 84453D A CH84453D A CH 84453DA CH 84453 A CH84453 A CH 84453A
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CH
Switzerland
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tooth
ratchet wheel
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movement
trigger
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Application number
CH84453A
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English (en)
Inventor
Naumann Aktiengesellsch Seidel
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Seidel & Naumann Ag
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      Schaltschloss    an     Schreibmaschinen.       Die Erfindung betrifft ein     Schaltscbloss     an     Schreibmaschinen,    welches bei einfacher  Bauart eine rasche     Fortschaltung    des     -Vagens     erlaubt und zugleich ermöglicht, die zu des  sen Bewegung dienende Federkraft auch zur  Rückbeförderung von mit einem     Auslösezahn     des Schaltschlosses verbundenen beweglichen  Teilen (z. B.

   Schaltbrücke,     Farbbandhebe-          und        Farbbandlängsbewegungsvorrichtung)    zu  benutzen,     dadurchgewisse,    den Tastenanschlag  erschwerende Federn zu     entbehren    und ein  zuverlässiges Arbeiten dieser     -Mechanismen     zu gewährleisten.  



  Diese Vorteile werden zufolge der Erfin  dung durch einen in der Ebene eines Schalt  rades schwingenden     Auslösezahn    erreicht, der  durch den Anschlag eines Tastenhebels in       Eingriff    mit einer Lücke des Schaltrades ge  bracht wird, dieses vorübergehend festhält  und im letzten Teil seiner     Bewegung    eine  auf das Schaltrad wirkende     Sperrklinke    aus  löst. Nach Freigabe des Tastenhebels wird  infolge der Wirkung der den     Papierwagen     beeinflussenden Feder das Schaltrad um einen    Zahn weiterbewegt und werden gleichzeitig  der     Auslösezahn    und mit ihm verbundene  bewegliche Teile (z. B.

   Schaltbrücke.     Farb-          bandführungsgabel    und     Farbbandlängsbewe-          gung    vermittelnde Teile) in ihre Anfangslage  zurückgebracht.  



  Der     Auslösezahn    kann aus zwei Teilen       bestehen,    deren einer auf dein andern der  art angebracht ist, dass er ein Zurückdrehen  des Schaltrades in keiner Weise verhindert.  



  Es kann auch,     um    kleine Unterschiede im  Anschlage der Schaltbrücke auszugleichen, der       Auslösezahn    durch einen festen Anschlag in  seiner Bewegung begrenzt und zwischen dem       Auslösezahn    und der     Schaltbrücke    ein ela  stisches Glied, beispielsweise eine Feder, ein  geschaltet werden.  



  Auf der Zeichnung sind verschiedene bei  spielsweise     Ausführungsformen    des Erfin  dungsgegenstandes mit den zum Verständnis  der Erfindung erforderlichen Teilen einer  Schreibmaschine dargestellt, und zwar zeigen       Fig.    1     einen        senkrechten        Schnitt    einer  ersten Ausführungsform,           Fig.    2 und 3 deren einzelne Teile in  Ruhe- und Arbeitsstellung.  



       Fig.    4 und 5 in     gi-iiPercni        Massstabe    eine  zweite     Ausführungsform;          Fig.    6-8 eine dritte     Ausführungsform     der Erfindung. und zwar       Fig.    i und 8 die Teile in     Ruhe-,        bezw.     Arbeitsstellung.  



  Zunächst auf die     Fig.    1-3     bezugnehmend,     so ist die     Schaltbrücke    1 fest     finit    der Stange  2 verbunden, welche     durch    die an     ortsfesten     Punkten drehbar gelagerten Hebel 3 und 4  geradlinig     geführt    und durch die Typenhebel  5 in bekannter Weise bewegt wird.  



  Der um die Achse 6 schwingende Hebel  4 ist starr mit     einem    Hebel 7 verbunden,  dessen     freies    Ende mit einer unmittelbar auf  das     Schaltschloss    wirkenden Zugstange 8  verbunden ist. Das auf einer     fTrundplatte    9  angebrachte     Schaltschloss    besteht aus einem       Schaltrade    10. welches mit     eiüein        Zahnrade     11 gekuppelt ist, in das die Zahnstange 12  des nicht gezeichneten Papierwagens ein  greift.

   Das Schaltrad 10, welches unter dem       Einflusse    der     Wagenzugfeder    das Bestreben  hat, sich in Richtung des Pfeiles     (Fig.    2  und 3) zu drehen, wird zur Verhinderung  dieser Bewegung durch eine unter Feder  wirkung stehende Klinke 13 gesperrt.  



  Weiter     befindet,    sich auf der Grundplatte  9 ein mit der Zugstange 8 verbundener  schwingbarer     Auslösezahn    14, der beim Her  abgehen     dor    letzteren in den Bereich der       zunächstliegenden        Zahnlücke    des Schaltrades  10 gebracht wird.

   Im letzten Augenblicke  dieser Bewegung bringt ein mit     deni        Auslöse-          zalin    14 verbundener     Fortsatz    15 durch  einen Stift 16 die Sperrklinke 13 zur Aus  lösung, wobei das Schaltrad 10 sich so weit  drehen kann, bis der im Bereiche des Aus  lösezahnes 14 stehenden     Schaltradzahn    101       (Fig.    3) an ersteren     anstösst.    Bei Freigabe  der     Zugstange.    8,

       bezw.    des ihre Verstellung  veranlassenden Tastenhebels kann sich dann  das Schaltrad unter Rückkehr des     Auslöse-          zahnes    14 in seine Anfangslage weiterbe  wegen, bis die     inzwischen    wieder     freigewordene          Sperrklinke    13 den nächsten Zahn 10-  sperrt.

      Infolge der     unmittelbaren    Zurückbewegung  des     Auslösezahnes    14 durch     das        Schaltrad     10 unter dem     Einflusse    der     Wagenzugfeder     werden sämtliche Teile     1-i    mitgenommen  und wird     damit        auch    die     Zurückbewegung     des     Typenhebels    5     eingeleitet.     



  Wenn an die Achse 6 auch die Organe  zur Quer- und Längsbewegung des Farb  bandes     angeschlossen    sind; wie in     Fig.    1  durch die Teile     ci-   <I>f</I> schematisch angedeutet,  so werden auch diese durch das     SchaltscbloU>     zwangsläufig     zui-iicli#be vegt,    wodurch ein  sicheres Zurückgehen der     Farbbandführungs-          gabel    c in die     Ruhestellung        gewährleistet    ist.  



  Bei der     Aiisfülirungsforin        geinäP)    der       Fig.    1-3 ist die     31iiglichkeit    vorhanden, dass  der     Auslösezahn    14, von dein Augenblick an,  wo er die Bahn der Zähne des     Schaltrades     10     verlä.sst,    sofern<B>er</B> nicht noch unter dem       Einfluss    einer besonderen, ihn noch weiter  nach aussen ziehenden Feder steht, nach dein  Vorbeigehen der Zahnspitze des Schaltrades  10 wieder in den     Bereich    des letzteren treten  und so dessen Drehung entgegen der Pfeil  richtung,

   also ein     Zurückziehen    des Wagens  auf den Anfang der Schreibzeile     verhindern     kann.     Uni    diesem     hbelstande    zu begegnen,  besteht gemäss     Fig.    4     und    5 der Auslöse  zahn 14     zweckmässig    aus zwei Teilen, deren  einer     1411    auf dein     andern        14#l    so beweglich       angeordnet    ist, dass er in die Ruhestellung       durch    das sich rückwärts drehende Schaltrad  aus     dessen    Bereich geschoben werden kann,

         beine        Ausschwenken    der     Auslösezahnteile    14"  aber. durch seine Bewegung begrenzende  Stifte 17 und 18, in die Arbeitslage gebracht  wird.  



  Da es     vorkommen    kann,     da(.)    durch Irgend  welche     Ungenauigkeit    die     Schaltbrücke    1  durch die einen     Typenhebel        mehr,    durch die an  deren etwas     wenigerv    erstellt wird, was auch eine  ungleichmässige     Verstellung    des     Auslösezahnes     14 und damit unter Umständen     Einregel-          mässigkeiten    in der Schrift hervorruft, ist es  vorteilhaft,

   die Bewegung des     Auslösezahncs     14 durch einen festen Anschlag 17 zu be  grenzen und zwischen     ihin    und der Schalt-           brücke    eine Feder 19     (Fig.    4 und 5) vorzu  sehen, welche auf alle Fälle den     Auslösezahn     14 bis     zri    seiner Endstellung ausschwenkt,  infolge ihrer Nachgiebigkeit aber auch noch  einen etwas grösseren Ausschlag der Schalt  brücke zulässt.  



  Bei der in     Fig.    6-8 dargestellten Aus  führungsform des Schaltschlosses wird die  Schaltbrücke 20     durch    ein     Gelenkparallelo-          gramm    21, 22, 23 geführt, das die Bewegung  durch eine     Schubstange    24 auf den Auslöse  zahn 25 des Schaltschlosses     überträgt.    Das  Schaltrad 26 ist durch seine senkrechte  Achse 27 mit dem in die.     Wagenzahnstange     29 eingreifenden Zahnrad 28 verbunden.

   Die       Sperrklinke    30 für das Schaltrad 26 sitzt  auf derselben Achse 32, wie     Auslösezahn    25  und wird durch diesen in der letzten Phase  seiner     Aasschwenkung    mittelst eines Stiftes  31 ausgelöst     (Fig.    8).  



  Selbstverständlich     kann    auch bei dieser       Anordnung    der     Auslösezahn    25 analog der       Ausführungsform    nach     Fig.    4, 5 aus zwei       Teiler)        bestehen;    auch kann unabhängig von  oder gleichzeitig mit dieser     Anordnung    ein  elastisches Glied ähnlich der Feder 19  zwischen Schaltbrücke und     Auslösezahn    25  eingeführt werden.  



  Bei entsprechender Umgestaltung der das       Schaltschloss    antreibenden Teile     kann    die       Ausführungsform    gemäss     Fig.    7, 8 auch wag  recht gestellt und diejenige     gemäss        Fig.    2  und 3 senkrecht angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltschloss an Schreibmaschinen, gekenn zeichnet durch einen in der Ebene eines Schaltrades schwingbaren Auslösezahn, der durch den Anschlag eines Tastenhebels in Eingriff mit einer Lücke des Schaltrades gebracht wird und dieses vorübergehend fest hält und im letzten Teil seiner Eingriffs bewegung eine auf das Schaltrad wirkende Sperrklinke auslöst,
    worauf nach Freigabe des niedergedrückten Tastenhebels und infolge der Wirkung der den Papierwagen beein flussenden Feder das Schaltrad um einen Zahn weiterbewegt wird und gleichzeitig der Auslösezahn und mit ihm verbundene be wegliche 'feile in ihre Anfangslage zurück gebracht werden. UNTERANSPRüCHE: 1. Scllaltsclilof,) an Schreibmaschinen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der Auslösezahn aus zwei Teilen besteht, deren einer (14b) auf dein andern (1411) derart schwingbar angeordnet ist, dass er in keiner Stellung ein Zurückdrehen des Schaltrades verhindert.
    2. Schaltschloss an Schreibmaschinen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Bewegung des Auslösezahnes durch einen festen Anschlag (17) begrenzt wird und zwischen ihm und der Schalt brücke (1) ein elastisches Glied einge schaltet ist, um kleine Unterschiede im Ausschlage der Schaltbrücke auszugleichen.
CH84453A 1919-06-30 1919-06-30 Schaltschloß an Schreibmaschinen CH84453A (de)

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