CH85083A - Vorrichtung zur Erzeugung einer hyperbelförmigen Bahn. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung einer hyperbelförmigen Bahn.

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CH85083A
CH85083A CH85083DA CH85083A CH 85083 A CH85083 A CH 85083A CH 85083D A CH85083D A CH 85083DA CH 85083 A CH85083 A CH 85083A
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dependent
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joint
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lever
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Mueller Karl
Ganz Emil
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Mueller Karl
Ganz Emil
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/34Means for automatic focusing therefor
    • G03B27/36Means for automatic focusing therefor by mechanical connections, e.g. by cam, by linkage

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description


      Vorrichtunb    zur Erzeugung einer     hyperbelförmiben        Balin.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zur Erzeugung einer     hy-          perbelförmigeri    Bahn. Bei derselben sind an  einem geraden Hebel drei Drehgelenke an  geordnet, von denen sich eines längs einer im  Raume sich selbst parallel bleibenden gerad  linigen Führung bewegt, eines relativ zu  dieser Führung in Ruhe verbleibt und eines       relativ    zu dieser Führung sich längs einer  Geraden bewegt, die mit der Führung wäh  rend der Bewegung einen sich gleichbleiben  den Winkel bildet.  



  Diese Vorrichtung lässt sich zu verschie  denen praktischen Zwecken verwenden, so  zum Beispiel als     Hyperbelzirkel,    ferner       zwecks    selbsttätiger Scharfeinstellung an  photographischen     Reproduktions-Vergrösse-          rungs-    und Verkleinerungsapparaten, an       Photoguilloehier-Apparaten    und dergleichen  mehr.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung in verschiedenen Ausführungs  beispielen dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 die Vorrichtung als     Hyperbelzirkel     ausgebildet. in Draufsicht,         Fig.    Ja das Konstruktionsschema des  selben,       Fig.    2 die Vorrichtung zum automatischen       Scharfeinstellen    einer Reproduktionskamera  bei Veränderung der Gegenstandsweite in  einem ersten Ausführungsbeispiel in Seiten  ansicht,       Fig.    2a ein Schema dieser Vorrichtung.

         Fig.    3 eine Draufsicht auf die     Fig.    2,       Fig.    4 die Vorrichtung an einer Ver  grösserungskamera an einem andern Ausfüh  rungsbeispiel in Seitenansicht,       Fig.    5 die Vorrichtung in einer Repro  duktionskamera mit Prisma, in einem wei  teren Ausführungsbeispiel in Draufsicht,       Fig.    6 die Vorrichtung an einer     Repro-          duktionskanrera,    mit Prisma in einem andern  Ausführungsbeispiel in Draufsicht.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1.  ist 1 ein Brett, zum Beispiel ein Reissbrett,  auf welchem parallel zueinander mittelst Stif  ten 2 zwei Schienen 3 befestigt sind, welche       stellenw(eise    eine Einteilung     aufweisien.     Rechtwinklig zu den Schienen 3 ist. eine  Fahrschiene 4 befestigt, zu der parallel eine  nach der Einstellung der     Schienen.    3 verstell-      bare und     durch    Schrauben 6 feststellbare  zweite     Fahrschiene    5 angeordnet ist. Diese  Fahrschienen     .1    und 5 dienen als Geleise für  die Räder 7. 8, 9 und 10 eines Wagens, des  sen weitere Räder 11. und 12 auf dem Brett 1  direkt ohne Schienen laufen.

   Der Wagen ist  wie folgt beschaffen:  Die Rollen. 8 und 9 tragen einen Sehen  kel 13, an dem     eine    Scheibe 14 fest ist,  welche eine Winkeleinteilung 15 besitzt. Auf  dieser Scheibe 14 liegt drehbar und auf jeden  Winkel     feststellbar    eine zweite Scheibe 16,  an welcher der Schenkel 17 fest ist. Letz  terer durchdringt     anderends    feststellbar eine  Führung 18, welche als Drehscheibe auf dem  Schlitten 19     angeordnet    ist, der von den  Rollen 9 und 10 getragen wird. Auf dem  Schenkel 17 ist mit Rollen 20, welche auf  Schienen 22     deSchenkels    17 laufen, ein  Schieber 21 lose verschiebbar angeordnet, der  einen Drehzapfen trägt.  



  Auf dem Schenkel 13 ist ein Schieber  23 angeordnet, der im     Abstande    von dem  Mittelpunkte der Scheiben 14 und 16 ver  stellbar und feststellbar ist und auf welchem  drehbar ein zweiarmiger Hebel 24 sitzt. Der  eine Arm desselben trägt verstellbar und fest  stellbar einen Schieber 25, welcher von den  genannten Rollen 11 und 12 getragen wird und  ein als Führung dienendes Drehgelenk 51  trägt. Der andere Arm ist durch einen Dreh  zapfen 27 mit einem Lenker 28 gelenkig ver  bunden, welcher     anderends    gelenkig an einem       Ansatze    29 der Scheibe 16 fest ist.

   Der  Drehzapfen 2 7 ist in einem Schlitze des Len  kers 28     verschiebbar    und feststellbar, zum  Zweck, den Hebel 24 in verschiedenen Ab  ständen parallel zum Schenkel 19 einstellen  zu können. Auf der Schiene 4 ist ein als  Führung ausgebildetes Drehgelenk 26 ver  stellbar und feststellbar angeordnet. 32 ist  ein gerader Hebel, an dem die drei Dreh  gelenke 21, 26 und 51 angeordnet sind, der  also im     Drehgelenk    26 längsverschiebbar ist,  aber auch in demselben seinen fixen Dreh  punkt hat, der im Drehgelenk 51 längsver  schiebbar und im Drehgelenk 21 drehbar  liegt, sich aber mit den Schiebern 25 und 21    verschieben kann. An dem Schenkel 13 greift  ein Kabel 33 an, welches über eine Rolle     31     läuft und ein freihängendes Gewicht 35 trägt.

         Ebenso    greift am Schlitten 19 ein Kabel 36  an, das über eine Rolle 37 läuft und ein  freihängendes Gewicht 38 trägt, wie auch am       Schieber    21 ein Kabel 39 angreift, das über  eine Rolle     -10    läuft und ein freihängendes  Gewicht 41     trugt.    Unter dem     Schlitten    ?1  ist ein     Zeichenstift    so     an",eordnet.    dass dessen  Spitze in der     Dreliacli2se        dieses        Drehgelenkes     liegt.

   Er kann auch den Drehzapfen     nach     oben durchdringen, in     welcliein        Falle    der  Schenkel 17 mit einer Längsnut versehen ist.  



  Wird nun der Wagen in die Ausgangs  stellung rechts gesetzt, so gerät derselbe in  folge der mit ihm verbundenen     Gewichte    35  und 38 in die selbsttätige     Bewegung    nach  links. Dabei beschreibt der Zeichenstift eine  Hyperbel H, die genau den gegebenen Wer  ten der Konstanten     (-c    - lineare     Exzen-          trizität)    und dem     Asy        mptomwinkel        v,    für  welche der Zirkel eingestellt worden ist, ent  spricht. Dass diese Kurve H eine     H@-perbel     ist, beweist die     Fig.    1a.

   Es ist  
EMI0002.0038     
    daraus folgt:  <I>y (X -</I>     P)   <I>-</I>     .rd.     Wird substituiert:  = J     -f-        Q     <I>x =</I>     a'   <I>-</I>  Dann     ergibt    sich die neue     Gleicliiing:     <I>x</I>     Y   <I>-</I>     h.1.     



  Wird gesetzt:  
EMI0002.0048     
    so folgt:  
EMI0002.0049     
    Es sind also 21, 51 und 26 die drei  Drehgelenke, welche an dem geraden Hebel  32 angeordnet sind. Das Gelenk 21     bewegst.     sich längs der im Raume sich selbst parallel  bleibenden geradlinigen Führung 17. Das  Gelenk 51 bleibt relativ zu dieser     Führung              1'i    in Ruhe und das Gelenk 26 bewegt sich  relativ zu dieser Führung 17 längs der     (xe-          raden    4, die mit der Führung 17 während  der Bewegung einen sich gleichbleibenden  Winkel bildet.  



  Bei der in     Fig.    1 gezeichneten Aus  führungsform ist der Zirkel beispielsweise  für eine gleichseitige Hyperbel eingestellt,  und es ist die Lage desselben so, dass die  Mittellinie des Hebels 32 mit der Haupt  achse der Hyperbel zusammenfällt. Die Achse  des Fahrstiftes kommt dabei in den Scheitel  '     punkt    der Hyperbel, die Drehachse des Dreh  gelenkes 51 in den Schnittpunkt der beiden  Asymptoten<I>x' y'</I> zu liegen.  



  Die Abstände der gemeinsamen Achsen  der Scheiben 14 und 16, wie des     Drehgelen-          1,-es    51 vom Drehpunkte des Hebels 24 sind  einander gleich, und zwar gleich der Hälfte  der veränderlich einstellbaren Konstanten c,  gemäss der allgemeinen Formel der auf ihre  Asymptoten als     Koordinatenachsen    bezoge  nen Gleichung einer Hyperbel  
EMI0003.0009     
    beziehungsweise der in Form einer Propor  tion gesetzten Gleichung  
EMI0003.0010     
    Bei den übrigen dargestellten Ausfüh  rungsbeispielen dient die Vorrichtung zur  automatischen Scharfeinstellung von opti  schen Apparaten, und zwar für jedes be  liebige Verhältnis in     .bezug    auf Verkleine  rung oder Vergrösserung.

   Man kann nämlich  die analytischen Werte der oben genannten  Formel durch     entsprechende    optische Werte  ersetzen. Dabei ist  <I>x - (g - f)</I>  _ (b - f)  
EMI0003.0013     
    wobei g die Gegenstandsweite, b die Bild  weite und f die Brennweite bedeutet.  



  Durch Ableitung aus der allgemeinen  Form der optischen Gleichung ergibt sieb  dann folgende spezielle Form:  
EMI0003.0014     
         g.b-f_(b-f)          g.f-b.(b-f)          (g-f)   <I>: f = f:</I>     (b-f)    oder  (g -f) (b - f) =     f-.     



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2  und 3 ist auf einem Gestelle 42 eine Re  produktionskamera 43 angeordnet; 44 ist     da#     Objektiv, 45 der     Mattscheibenrahmen    (Bild  träger) und 46 ein als Objektträger dienen  des Brett. 47 ist die mit dem     Objektivbrett     52 in starrer Verbindung stehende Mutter,  welche auf der Spindel 48 sitzt, die durch  eine Kurbel 49 gedreht werden kann. Am  mit dem     Objektivbrett    52 starr verbundenen  Kameraboden 50, auf welchem der Matt  scheibenrahmen 45 parallel zum Objektiv  brett 52 geführt ist, ist eine horizontale  Achse 51 gelagert als fies Drehgelenk für  den     Oleraden    Hebel 32.

   An dem Gestell 42  ist ein     T-Stück    53 befestigt,- dessen Abstand  vom     Objektträger    verstellbar ist und das  einen senkrechten Arm 54 hat, welcher .ver  stellbar und feststellbar das zweite, aus dem  Schieber 25 und der drehbaren Führung 26  bestehende Drehgelenk trägt, durch welches  der Hebel 32 lose greift. Am     Kameraboden     50 ist, ebenfalls horizontal verstellbar, ein  zweites     T-Stück    55 befestigt, welches eine  senkrechte Führung 56 besitzt, in der sieh  lose ein verschiebbarer     Schlitten    5 7 befindet,  welcher mit einer Rolle 58 auf einem Kabel  59 ruht.

   Das eine Ende des Kabels 59 läuft  über Rollen 65, 60, 61, ist dann bei 62 am       Mattscheibenrahmen    45 eingeklemmt, läuft  über eine Rolle 63 und trägt ein     freischwe-.          bendes    Gewicht 64. Das andere Ende des  Kabels 59 läuft über die Rolle 66, ist bei  67 am     Ma-ttscheibenrahmen    45 festgeklemmt,  läuft über eine Rolle 68 und trägt das frei  schwebende Gewicht 69. An dem Schlitten 5 7  ist ferner das dritte Drehgelenk 21 in Ge  stalt eines drehbaren Steines angeordnet,  der in einem Schlitze des Hebels 32 läuft.

    Das Brett 46 hat unten eine Zahnleiste, in      w     elclle    ein Zahnrad 7 0 eingreift, in welches  ein zweites Zahnrad 71 eingreift, das auf  der Welle     72    sitzt,     -welche    durch die Kur  bel 143     bedrelrt        werden    kann, so dass also der  Objektträger     4G    vom Standpunkte des Be  obachters der     -Mattscheibe    aus verschoben       werdf#n    kann.

   Die     optischen    Werte     (y   <I>-</I>     f   <I>),</I>       (b    -     j')    und     J"    erscheinen, wie aus     Fig.        \?@     ersichtlich ist, bei dieser     Konstruktion    an  folgenden Stellen:

   Der horizontal gemessene  Abstand der     vertikalem    Mittellinie des ver  tikalen Armes 54 von der Bildfläche des  Brettes 46 ist = f, ebenso wie der vertikal       gemessene        Abstand    der horizontalen Achse  des     rirehgelenl@es    26 von einer durch die       Drehachse    51     @-f--legten    Horizontalen, Basis  genannt. Diese Abstände können also der       Brennweite    des jeweilig verwendeten Objek  tives.     44        entsprechend    eingestellt werden.

    Der horizontal gemessene Abstand der Ver  tikalen durch die Mitte des Schlittens 57  und derjenigen durch die vertikal unter der  Mitte des     Objektivlinsensystemes    liegende       Dreha@ehse    51 ist - f, und der vertikal ge  messene Abstand des Schnittpunktes der  Basis von der horizontalen Achse des Dreh  g<B>0</B>     elenkes        21        ist    -     (b    -     f        ).     



       Dreht    man also die Kurbel 49, so wird  das Bild auf der Mattscheibe     grösser    oder  kleiner, immer behält es aber seine Schärfe  bei. Das     Dreh@elenlL        21    erzeugt alsdann die  Punktbahn der gleichzeitigen Hyperbel     1I.     



  Die     Fig.    4 zeigt die Vorrichtung an einem       Apparate    zum Vergrössern. Hier ist 86 die       Lichtduelle    und 8 7 das zu vergrössernde Ne  gativ oder     Diapositiv.    Das Drehgelenk<B>2</B>6  ist als fixer     Drehpunkt    des Hebels     32    gleich  demjenigen der     Fig.    2 angeordnet, das Dreh  gelenk 21 liegt an einem im Arme 56 und  Hebel     32        verschiebbaren    Stein und das       Dreh-,elenk    befindet sich am     Kameraboden.          Die    beiden Enden des Kabels 59 sind,

   an  statt     durch        Geüiohte    belastet zu sein. unter       Zwis@_-henschalturig    von Federn 88 am Ob  jektivbrett befestigt. Das Drehgelenk 21 be  schreibt wiederum die Hyperbel<B>11.</B>  



  Die     Ausführungsform    an der     Prisma-          Reprc@dul@tion        sl@arnera    nach     Fig.    5 zeit    einige     A.bweiclrunben.    Ein Schlitten 74     r-ul1i-          auf    dem Gestell     4?.    Ein durch eine Kurbel  7 5 drehbares Zahnrad 7 6 greift in eine Zahn  stange 7 7 des Gestelles     -1?    ein, so dass der  Abstand des Schlittens 74 vom Objektiv  träger 46     verändert    werden kann.

       Arn    Schlit  ten 74 ist der     Iiamera.boden    mit dem     Objek-          tivbrett    52 fest,     welches        das    Objektiv 41,  trägt, das mit einem Winkelprisma. 78 ver  sehen ist. Auf dem     Kanneraboden        sitzt    pa  rallel zum     Objektivbrett    5?     verschiel)bar    der       Mattscheibenrahmen    45.

   Das eine     Dreh-          gelenk.    26 des Hebels     32,    der unter der     Ka-          mera,        durelrgeht,    ist unter dem     Objektträger          .16    in der     Vertikalebene    desselben am Gestell       42    gelagert. Der Schlitten 25 des zweiten  Drehgelenkes 51 ist     .in    dem Arme 54 fest  gestellt, der am Kameraboden fest ist.

   Das  dritte Drehgelenk 21 ist an einem Steine 7 9  geordnet, der in einer Nut eines Armes 56       #    n  läuft,     -welch    letzterer an     dem    Schlitten 74  fest ist. Am Stein 7 9 sind wiederum die       Kabelenden    59 fest, welche über Rollen 65,  66, 60, 61, 63 und 68 laufen und die frei  hängenden Gewichte 69 und 64 tragen.

      Dreht man die Kurbel 75, so erzeugt  das     Drehgelernt    21     wiederum    eine     hyperbel-          förmige        Punktbahn.    Bei diesem Ausführungs  beispiel ist an den beiden Enden des     Objektiv-          brettes    46 ein Seilzug 80 befestigt, der über  Pollen rings um     das    Gestell läuft, so dass  man von jeder     Stellung    am Apparat aus das       Objektivbrett    46 durch Ziehen am Kabel 80  horizontal     verschieben    kann.

   81 sind Rollen  für das Kabel 80 und 82 ist ein Handrad,  dessen     )Velle    in     Ansätzen    der     Objektivbrett-          führung    83 gelagert ist. und     rnit    einem       Zahnrade    84     beiderends    in eine Verzahnung  85 des     Gestelles        ein-reift.    Hierdurch kann  man für anormale Aufnahmen, wenn     zum     Beispiel anstatt eines Bildes oder einer     Platte     ein Relief reproduziert werden soll. das       Objektivbrett    zum Prisma verstellen.  



  Bei der     Prismakamera    nach     Fig.    6 ist  die Lage der drei     Drehgelenke    am Hebel 3?  eine etwas andere; denn das Drehgelenk 51       ist    am Kameraboden angeordnet, das Dreh-           gelenk    21 verschiebbar im Arme 56 und das  Drehgelenk 26 am Arme 54, der in einem  bestimmten     Abstande    zum Objektträger     ein-          und    feststellbar am Hauptgestell 42 befestigt  ist. Das Drehgelenk 21 beschreibt die Hy  perbel H.  



  Die Vorrichtung hat bei allen diesen dar  gelegten und, bei allen übrigen Anordnungen  den grossen Vorteil, dass ein einziger gerader  Hebel verwendet wird und nicht     hyperbel-          förmige        Leitkufen.    Hierdurch ist der Bau       der    Vorrichtung äusserst einfach und zuver  lässig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Vorrichtung zur Erzeugung einer hy- perbelförmigen Bahn, dadurch gekennzeich net, dass an einem geraden Hebel drei Dreh gelenke angeordnet sind, von denen sich eines längs einer im Raume sich selbst pa-. rallel bleibenden geradlinigen Führung be. wegt, eines relativ zu dieser Führung in Ruhe verbleibt und eines relativ zu dieser Führung sich längs einer Geraden bewegt, die mit der Führung während der Bewegung einen sich gleichbleibenden Winkel bildet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der im Pa tentanspruch genannte Winkel in ver schiedenen Grössen einstellbar ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass :sie auf ver schiedene Weite der Kurvenexzentrizität einstellbar ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dieselbe als Hyperbelzirkel ausgebildet ist, wobei das im Patentanspruch zuletzt genannte Drehgelenk auf einer Unterlage fest ist, während die beiden andern Drehgelenke auf einem auf der Unterlage fahrbaren Wagen angeordnet sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die beiden letzteren Dreh gelenke auf zwei parallel zueinander gehaltenen Armen verschiebbar sitzen, deren Abstand voneinander in verschie dener Grösse einstellbar ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Dreh gelenke unter der auszubalancierenden Zugwirkung voll mit Gewichten belaste ten Kabeln stehen. 6.
    Vorrichtung nach Patentansprueli und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch ge- kennzeicbnet, dass der eine, ein Dreh gelenk tragende Arm um eine Achse drehbar angeordnet und zu der Verbin dungslinie seiner Achse mit derjenigen des als ortsfester Drehpunkt des Hebels dienenden Drehgelenkes rechtwinklig und schiefwinklig feststellbar ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dieselbe an einer photographischen Kamera zwecks automatischer Aufrechterhaltung einer ein für allemal vorgenommenen Scharf einstellung so angeordnet ist, dass das im Patentanspruch zuletzt genannte Drehgelenk ortsfest ist, während die bei den andern Gelenke je in zwangsläufiger Verbindung mit dem Objektiv, respek tive mit dem Mattscheibenträger stehen, so dass bei Veränderung des Abstandes des Objektives von einem Objektträger die Mattscheibe immer auf Bildschärfe eingestellt bleibt. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, an einer Reproduk tionskamera, dadurch gekennzeichnet, dass das im Patentanspruch zuletzt ge nannte Drehgelenk am Tische verstell bar angeordnet ist, ein anderes Dreh gelenk mit der Objektivbrett in starrer Verbindung stellt und das dritte zwangs läufig mit dem Mattscheiben-rahmen. J. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das im Patentanspruch zuerst genannte Drehgelenk vertikal ver schiebbar ist und auf einem beiderends belasteten Kabel ruht, an dem verstell- bar der 11attscheibenrahmen festge klemmt ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und U. nteransprüchen 7 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kabel .beiderseits am Mattscheibenrahmen angreift zur ge raden Bewegung desselben. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspr iichen 7 bis 10, dadurch ge- kennizeic-hnet. dass ein eine horizontale und vertikale Einstellung des Objekt trägers in einer zur Objektachse senk rechten Ebene vermittelndes Getriebe vom Bildträ--er aus bewegbar ist.
    12. Vorrichtung\ nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, an einer Reproduk tionskamera, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel mit den Drehgelenkenl sieb horizontal unterhalb der Kamera befin den, wobei das im Patentanspruch zu letzt genannte Drehgelenk am Tische in der Bildebene des Objektträgers gelagert ist, während von den beiden andern eines mit dem verschiebbaren Kameraboden und, das dritte mit dem Matt#@cheiben- rahmen in zn-angläufi@er Verbindun- steht.
CH85083D 1918-02-13 1918-02-13 Vorrichtung zur Erzeugung einer hyperbelförmigen Bahn. CH85083A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1141803B (de) * 1960-12-02 1962-12-27 Hoh & Hahne Hohlux G M B H Vorrichtung zur Einstellung optischer Geraete
FR2650087A1 (fr) * 1989-07-18 1991-01-25 Evolution Technologie Couleur Dispositif de reduction et/ou d'agrandissement d'images optiques

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