CH85149A - Für Kraftfahrzeuge bestimmtes Zahnräderwechselgetriebe mit Schaltstangen. - Google Patents

Für Kraftfahrzeuge bestimmtes Zahnräderwechselgetriebe mit Schaltstangen.

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CH85149A
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Haftung Zahnradf Beschraenkter
Graf Alfred V Soden-Fraunhofen
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Zahnradfabrik Ges Mit Beschrae
Graf Alfred V Soden Fraunhofen
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  Für Kraftfahrzeuge bestimmtes Zahnräderwerlelgetriebe mit: Schaltstangen.    Die Erlindung bezieht sich auf     Ge-          sechwvindiglkeitswechselgetriebe    für Kraftfahr  zeuge, bei denen zum Ein- und Ausrücken  der Wechselrüder Schaltstangen Verwendclung  finden.  



  Bei den bekannten Geniebett dieser Art  erfolgt die Verriegelung und Entriegelung  der Sclhaltstangen abhängig von demn Schalt  hebel, durch dessen Betritigung die     Sclalt-          stangen    bewegt werden. Soll von einer     Ge-          sehwimligkcit    auf eine beliebige andere über  gegangen     werden,    so wird durch entspre  chende Bewegung des     Schalthebels    in un  mittelbarer Aufeinanderfolge das     augenbick-          lich    in Eingriff befindliche     Wechselräder-          paar    ausser Eingriff gebracht, die zugehörige  Schaltstange verriegelt,

   die für das Ein  schalten der neuen Geschwindigkeit vor  gesehene Schaltstange entriegelt und das  entsprechende Wechselräderpaar in Eingriff  gebracht.  



  Mit dieser Schaltung sind verschiedene    Naclhteile verbunden. Der Schalthebel muss  nacheinander in verseliedenen Richtungen,  bei     den        bekannten    Kulissenschaltungen zum  Beispiel int Sinne einer Prellung unt eine  Alhse und im Sinne einer Verscbiebung längs  dieser Aclise bewegt werden. Es erfordert  daher eine grosse Übung. mit Sicherheit  immer die richltigen Bewehrungen zum     E',in-          schalten    einer beliebigen Übersetzung mit  der für dlen Schaltvorgang bei     Kraftfalhr-          zeugen    oft gebotenen grossen Geschwindig  keit auszuführen.

   Ein weiterer Mangel be  steht darin. dass man auch hei grösster Ver  trautheit mnit den Wegeverhältissen und  daraus folgender Ken ntnis der demnächst  einzuschaltenden Geschwindikeitsstufe das  Einrücken clieser Geschwindigkeit in keiner  Weise vorbereiten kann.  



  Die Erfindung bezweelkt, die vorstehend  geschilderten Mängel zu beseitigen.  



  Den     Erfindungsgegenstand    bildet ein  Zahnräderwechselgetriebe, bei clem die Ent-      sicherung und Sicherung der jeweilig     ein-          oder    auszurückenden Schalaltstange durch     Be-          Organes    erfolgt, das unabhän  gig voll den) die Bewegung der Schaltstange  reelncden Sclhalthebel bedienbar ist.  



  Dabei Kann zweclkmässig das für die     Ent-          sicherung    und Sicherung der jeweilig     ein-          oder    auszuriiu-kenden Schaltstange zu bewe  gende fiele Organ sämtlichen Schaltstangen     ge-          meiinam    sein.  



  Auf den Zeichnungen sind mehrere Aus  führungsbeispiele des     Erfindungsgegenstan-          cles    veranschauliclht, und zwar zeigen in     sche-          maticher    Darstllung:  Fig. 1 eine teilweise im Schnitte     gelhal-          tene    Draufsichlt auf ein vierstufiges     Kraft-          wagenwecechselgetriebe    mit     Druckknopfsteute-          rung    ,  Fig. 2 rillen senkrechten Längsschnitt  nah der Linie 2-2 der Fig. 1.  



  Fig. 3 his i in grösserem Massstab eine  Einzelhieit cles Getriebes in drei verschiede  nen Stellungen, und  Fig. 6 und 7, ebenfalls in grösserem  Massstab einen durch die     Druck-          jnopfsteuerung    bei zwei verschiedenen Stel  lungen einzelner Teile.  



  Fig. 8 bis 10 einen senkrechten Längs  schnitt, beziehungsweise eine teilweise im  Schinitte gehaltene Draufsicht lind den obern  T, il eines senkrechten Querschnittes eine..  vierstufigen Kraftwafgenwechselgetriebes mit  gemeinschaftlicher, versehiebbarer und als  Riegelungsorgan dienender Steuerungsschiene  und Drahtzugsteuerng,  Fig. 11 in grösserem Massstab einen     Quer-          srhliiitt    dlurch die Steuerung,  Fig l2 eilten der Fig. 8 entsprechenden  Teilschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 9,  13 einen der Eig 8 entsprechendren       #leilschnitt    in geäinderter     Einzellieit-          Fig.    14 einen demn untern Teil dler Fig.

   10       #ttsprecherden    Schnitt mit geinderter     Ein-          Fig.    15 bis 17 den Fig. 8 bis 10     ent-          spreschende    Darstellungen eines vierstufigen  Kraftwagenwechselgetriebes mit     gemmein-          schaftilioher,verdrehbarer    und als Riegelungs-    organ dienender Steuerungswelle und Ge  stängesteuerung,  Fig. 18 in grösserenm Massstal eine Ein  zelheit, und  Fig. 19 einen der Fig. 15 entsprechenden  Teilschnitt mit geänderter Einzelheit.  



  Bei der in Fig. 1 bis 7 bezeigten     Aus-          führungsformn    sind in dem mit A bezeichne  ten Guetriebekaten unverschiebbar eine Haupt  welle B, eine Vorgelegewelle C und eine  Zwischenwelle D gelagert. Das demn Mlotor  zugekehrte Ende der Hauptwelle B wird in  bekannter Weise voll demn auf ihr  verschiebliechen Sclhaft e' eines Kupplungs  kegels E umschlossen, den eine Kupplungs  feder F mit seiner Mlantelfläche eê gegen die  Mantelfläche gÚ eines mit der Motorwelle  fest verbundenen Sehwungrades C zu     drük-          ken    sucht.

   Der Schaft eÚ trägt eine     Aus-          riickungsmuffe    HI, deren Zapfen. sielh in be  kannter Weise in Augen iê zweier Arme iÚ  eines gabelförmigen, zurr Schalten dienenden  Kupplungpedals j führen Die freien En  den der Arnme iÚ sind im Getriebekasten A  in der NäKihe seines Bodens drehbar gelagert.

    Kurz vor dem Durchtritt durch den mit oa'  bezeichneten Deckel trägt das     Kuppliungs-          pedal    I eine mitnehmerszchiene die quer  ülter dkil Wellen ss und C verläuft und  sich nahmt über die ganze Breite des     Ge-          triebelkastens    erstreckt Das vom Motor     all-          Ende    der Hauptwelle ss vermag sich  frei in dem ihm zugekehrten Ende der  zur Hinterache führenden Übertragungs  welle K zu drehen.  



  Dieses Ende der Übertragungswelle trägt  ein fest aufekeiltes Zahnrad L, clas in  dauerndem Eingriffe mit einem auf der  Vorgelegewelle C aufgekeilfen Zahnrade LÚ'  stellt und ansserde m als die eine Eilft 1"  einer Klauenlkupplung ausgebildet ist. Die  drei Wellen ss, C und D sind sämtlioh ge  nutet. Auf der Hauptwelle ss befindret sich  der mittelst einer Muffe Mê verschiebbare  Radsatz NÚ. Nê und dlas mittelst einer Muffe  M4 versclhiebbare Wechselrad N . Letzteres  trä:i7t auf seiner dein ZahnradP L     zu@#okPhr-          ten    Seite die zu     #"    passende Hälfte n" der      Klauenkupplung. Auf der Vorgelegewelle C  kann mittelst einer Muffe MÚ das Wechsel  rad XÚ und mittelst einer Muffe M  der  Radsatz Nê, N  verschoben werden.

   Auf  der Zwischenwelle D lässt sich mittelst der  Muffe Mr der Radsatz Nr, Nr' verschieben,  durch dessen Ineingriffbringen mit den Rä  dern NÚ und NÚ in bekannter Weise der  eingeschaltet wird.  



  In Fig. 1 sind sämtliche Rüder,     bezie-          lungsweise    Rädergruppen in der Ruhestel  lung gezeichnet, in der keinerlei Verbindung  der Hauptwelle B mit einer der übrigen  Wellen bestellt.  



  Zur verschicbung der einzelnen Räder  gruppen dienen fünf Schaltstangen 0Ú, 0ê,  0 , 0Ú'. 0r, die imn obern Teil cdes Getriebe  kastens A parallel zu den Wellen B, C und  D verschiiebbar gelagert sind. Jede     Schalt-          4ange    ist einer der fünf Muffen MÚ . . .

   Mr  zugeordnet und tragt an einem kürzeren oder  längeren Arm einen die zugehörige )Muffe  unfassenden Sclleifriug oÚ. hie     Schalt-          stangrcn    sind durch die hintere und die     vor-          dern    Wand des Getriebekastens hindnch  geführt und besitzen an leiden Enden eilte  Ansclhlagscheibe oê, bezw. 01     Z1c#iscllen    der  Hintern Anscblagscheihe oê und der     Getriehe-          kastenwand    ist je eine Druckfeder P' . . .

   Pr  vorgesehen. die die zugehörige Schaltstange  auns iler Ruhestellung in die (in Fig.1 lund  2 durch strichpunktierte Linien angedeutete  und mit TI bezeiehnete) Arbeitsstellung zu  verschieben stucbt, in der das zugehöige  Wecchselräderpaar eingerückt ist. Jede Schalt  stange besitzt nahe ihrem vorderen Ende  eine Nase o4, minit. der sie vor die     Mit-          nehmerscliene    i des Pedals J greift. In jede  Schaltstange ist weiter (Fig. 3 bis 5) ein  quer zur Stangenachse verlaufender, nach  oben offener Winkelschlitz o5 eingearbeitet,  dessen wagrerlcter Schenkel sich nach vorn  erstreckt. so dass die Stange eine Art nach  hinten gerichteter Nase n6 erhält.

   In der  äussersten Vorwärtsstellung (Fig. 3, 1) be  finden sieh die Schststangm mit den     Will-          lelschlitzen    o5 eben unter Offnungen in der  Decke des Getriebekastens A, durch die    Riegel Q1 . . . Qr in den senkrechten Teil der  Winkelschlitze einzutreten vermögen. Die  Riiegel sind im untern Teil von Gehäusen  R' . . . Rr verschiebbar und stellen unier  Einwirkung von Druckfedern     #4"    .. . Sr.

    Jeder Riegel endigt nach oben in eine Öse  und cuthält nahe seinem untern Ende eine  Aussparung q1, in die bei seiner tiefsten  Stellung die cutsprechend nach rechts     ver-          schobenene    Schaltstange minit der Nas4e o6     ein-          zugvifen    vermag (Fig 3. II) Iim obern  Teit der gehause R1...Rr sind Zugludern  T1 . . . Tr einerseits in die erwähnten     Riegel-          Ösen    ande seits in das eine Ende der     Zug-          dräute    von Bowcdenzügen UÚ'...

   Ur     ein-          gehüngt    deren biegsame Mantelrohre im  Declkel der Gehäiuse     befes#igt    sind.  



  Die den fünf Übersetzungen     entspreeclhen-          den    ssowderzüge führen zu einem     Sehalt-          laslen    V (Fig. und 7). in dem in einer  Reihe suchs doppelarinige Hebel Wr, TW'',  Hê, 1W ', TW4 Wr drehbar gelagert sind.  An dem einen Ende der Hebel W7'. .. . Wr  sind die Zugdrähte der entsprechen  ssowdenzüge eingehängt, während das     enlt-          sprechende    lEnde des Hebels IV' frei bleibt.  Jenseits der gemeinsehaftliclhen Drehachise  besitzen die Hebel gabelfiörmige Grestalt  lund werden mit ihren Enden zwangsläfig  zwischen Rundringen rÚ und rê von Druck  knöpfen N ..... r geführt die ilrerseit  unter der Einwirkung von Druckldedern  Y  . . . . Yr stehen.

   Die Druckfedern  suchen die Drucknöpfe dauerud nach oller  zu drücken. In dieser obern Stelluing der  Druckknöpfe N  .... Xr (Fig. 6) .find die  Zugdlräihte der Bowdenzüge und alten     die-          zwischergeschalteten    Zugfedern T' . . . Tr  völlig entlastet, so dass die Riegel...QÚ  unter der freien einwirkung der Druckfedern  S' . . . Sr vollständig in die Solllitze o5 delr  Schaltstangen 0' . . . 0r eingreifen. sofern  siele diese in der endsprechenden Stellnnlgr  (Fig 3, T) befinden.  



  Die obern Bundringe a1 sind verhältnis  mässig grnss und werden im allgemeinen in  der untern (Arbeit-) Stellung (Fig 7) der       Prnekl:uiipfe        voll    der Nase 1 einer gemein-      schaftlichen Schnappfeder Z festgehalten,  wählend sie bei der Abwärtsbewegung, am  obern Teil dieser Nase hingleitend, die  Schnappfeder zum vorübergehenden Aus  weichen bringen.  



  Zur     Erläuterung    der Wirkungsweise sei  vor der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Stel  lung ausgegangen, in der sich die einzelnen  Teile befinden. wenn alle Übersetzungen  ausgeschaltet sind und der Wagen leer läuft.  Angenommen sei weiter, dass die     Druck-          knöptfe    X1 . . . Nr die aus Fig. 6 ersichtliche  obere (Ruhe-) Stellung besitzen, der     Druck-          Kuopf    X' aller nach unten gedrückt sei und  von der Schnappfeder Z in dieser Stellung  gelhalten werde. Weeiter befinde sich das  Kupplungspedal in der äussersten Vorwärts  stellung (Fig.2 I).

   In dieser hält es     mit-          telst    der Militnelmerschiene i  auch die fünf  Schaltstangen 0Ú...0r in der äussersten  Vorwä rtsstellung. Da nach dem früheren  a l1e ssowdenzige entlastet sind. greifen die  funf Riegel 01 . . . Qr in die Winkelschlitze  der Schaltstangen ein, ohne noch von deren  Xasen verriegelt zu sein (Fis. 3,I).  



  Will man demnäichst mit der niedrigsten  Gteshwindigkeit vorwärtsfahren, so druckt  man den Druckknopf NÚ in die untere Stel  lung und darauf dlas Kupplungspedal J  frei Durelh Nlas Niederdrücken des     Druck-          lnopfes    XÚ wird zunächst die Nase 2Ú der  Sehnappfeder Z zur Seite gecdrüclkt, so dass  der lach der gemachten Annahme in der  mit, rn Stellung befindliche Leerlaufknopf  N  unter dem Einflusse seiner Druclkfeder Y   wieder nach oben springt. Ist der Knopf XÚ  völlig nierdergedrüclkt, so sperrt ihn die Nase  Ú der in die Ruhestellung zurückgehenden  Schnappfeder Z.

   Die Bewegung des     cloppel-          arrrmigen    Hebels TW1 ist durch den Bowdenzug  T'1 lind die Zugfeder TÚauf den Riegel Q1  übertragen worden, so dass dieser unter  Überwindundng Spannung der schwächer  gehalltenen Druckfeder SÚ vollstiindig aus  rdenm Schelitze 05 der Schaltstange 01     heraiig-          geZogenen    wird. Damit ist diese Schaltstange  entriegelt. (Stellung entsprechend der der  Schaltgtange o  in zig. 5, L)    Gibt man darauf Glas Pedal J frei, so  geht es unter dem durch die Ausrückmuffe Hl  übertragenen Drucke der Kupplungsfecder F  nach hinten. Dieser Bewegung folgen unter  dem Einflusse der Druckfedern PÚ . . . Pr  alle fünf Schaltstangen.

   Die Schaltstangen  02.. 0r stossen aber alsbald mit. der Vorder  seite ihrer Winkelschlitze o5 an die Riegel Q2,  Q3, Q4, Qr (Fis. 3, II). Da sie hierbei mit  den Nasen 06 in die Riegelaussparungen q1  eingreifen, verhindern sie deichzeitig jede  ungewollte Aufwärtsbewegung der Riegel.  Die Schaltstange 0Ú dagegen gellt ungehin  dert nach hinten, bis sie mit dem Anschlag o3  an die Vorderwand des Getriebekastens A  enstösst. In dieser Stellung sind die     Wechsel-          riider    NÚ und NÚ' völlig eingeriieht. der  Kupplungslregel E dagegen ist mit seiner  Mantelfläehe eê noch nicht zur Anlage an       die     die Mantelfläche gÚ des Schwungrades G     ge-          hommen    (Fis. 2 I).

   Das Einriicken der  Kupplung erfolg vielmehr erst bei einer  noch etwas weiter nach hinten gelegenen Stel  lung des Pedals J (Fis. 2. III).  



  Soll nun zum Beispiel auf die dritte     Ge-          sehwindigheit    übergegangen werden. so hat  man hierzu zweierlei Mögliehheiten. Zum  Beispiel, man drüiclkt erst das Pedal J vor  wärts und darauf den Drucldknopf X  narr  unten. Durch die Vorwärtsbewegung des  Pedals J erfolgt zuerst ein Aasrücken dler  Scbwungradlkupplung E. C, darauf ein     Vor-          w    ärtszielheni der Schaltstange 0Ú, bezw. Aus  rücken der Wechselräder N1 und N' und  selhliessliech durch Vorwärtsziehen aller fünf  Schaltstangen in die äiusserste Vorwärts  stellung (Ein. 3, I) ein Entsichern auch  rder bisher noch gesicherten Riegel Qê. Q ,  Q4, Qr.  



  Drüclt man nun auf den Knopf N fig   7), so springt Knopf N1 hoch und der Rie  gel QÚ wind von seiner Feder SÚ wegen der  erfolgten Entlastung dleg Bowdenzuges UÚ  in den Schlitz der Sehaltgtange 0Ú gedrückt.  Anderseits wird durch dlas Niederdrücken des  Knopfes X , wie nach dem früheren ohne  weiteres     verständlich    ist, der     Riegel    Q'     1!oeh-          gezogen,    die     Schaltstange    0' also     entriemelt,         Gibt man nun das Pedal J frei, so wieder  holt sich der oben angegebene Vorgang, nur  mit     dein    Unterschiede,     dass    sich diesmal die  chaltstangen UÚ, Uê, UÚ,

   0r mit den     zu-          geliörigen    Riegeln gegenseitig blockieren und  dass die Schaltstange ö  durch die Feder 1   nach riückwärts bezogen wird, bis die  Wechselräder N , N völlig eingerückt sind.  



  Das Niederdrücken des Knopfes l   braucht jedoch nicht erst nmch völligem  Ausrücken des Pedals J zu erfolgen, son  dern tann schon vorgenommen werden, ehe  man reit der Vortvwärtsbewegung des Pedals  überhaupt beginnt. In diesem Falle wird, ge  nau wie oben. der Bowdenzug U' samt der  Feder lÚ entlastet, der Bowdenzug U  samt  Feder L'  gespannt. Dhr sich alter die Schalt  stange 0Ú noch in eingerückter Stellung he  lindet, Kann der Riegel Q1 noch nicht in den  entsprechenden Winkelschlitz eintreten, son  dern liegt nur unter Druck auf der Schalt  stange auf.

   In ähulicher Weise wird der Rie  gel Q3' durch die Nase o6 der noch in     Ruhe-          stellluig    befindlichen Schaltstange 0      ver-          hundert,    aus dem Winkelschlitze herauszu  treten (Feg. 4, 1I).

   Sobald aber bei der     dein-          niclist    zui erfolgenden Betäitigung des Pedals.l  mfit den andern Sehaltstangen auch die  Schaltstangen 0Ú und 0  ihre äusserste Vor  wärtsstellung erreichlen, springt unter deal  Drucke der allein gespannten Feder S' der  Riegel Q' in den Schlitz der Stange 0Ú,     wüli-          rend    gleichzeitig cder Riegel 0  unter deal  iiberwiegenelen Einflusse der stark     gesliann-          ten    Zugfeder T  entgegen dem Widerstande  der. wie ollen angegeben, sch wächeren Feder  S  ans dem Schlitze der Stange 0  heraus- gezogen wird (Fig. 5, I).

   Biem Freigehen  des Pedals J wiederholt siele, wie oben     an,-          gegeben.    dlas Ineingriffbringen der Wechsel.  räder N3 und N3.  



  Min kann also das demnächst erfolgende  Einschalten einer andern Geschwindigkeit  geraume Zeit vorher in aller Ruhe von  bereiten. Ist der Zeitpunkt für den Wechsel  der Greschwindigkeit erreicht. so braueht  man nur das Kupplungspedal     niederzudrülk-          ken    und wieder freizugeben. Die schore vor-    bereitete neue Gesulwindligkeit stellt sich  selbsttätig ein. Tritt infolge eitles unvorher  gesehenen Hemmnisses die \ otwendigkeit  ein, statt der vorbereiteten, zum Beispiel  dritten Geschwindigkeit den Leerlauf oder  galt den Rülckwärtsgang einzuschalten, SO  braucht man nur in dein Aubenbliche der  Pedalbetätigung auch den Druckknopf N   oder Xr niederzudrücken.

   Denn sofort springt  der drueklknopf X  hoch und nach der     Frei-          gahe    des Pedals bleibt der Leerlauf erhalten  (falls X  bedrückt wurde) oder schaltet sich  der Riiclkwärtsgang ein (falls Nr gedrückt  wurde. Auch in diesem Falle erfolgt also  der Geschwincdigkeitswveclhsel auf die     denk-          lar    einfachste Weise durch Driichen auf  einen Knopf und Betätigung des Kupplungs  pedals.  



  Ermöglicht wird eine so verbkiffend     ein-          faehe    Art des Schattens aber dadurch, dass  im Gegensatze zu den bisher bekannten Ge  trieben die Verriegelung und Entriegelung  der Schaltstangen je durch ein Organ erfolgt,  das unabhängig von dem Schalthebel     bedien-          har    ist, durch (kann Handhabung die     Schalt-          süngen    bewegt werden.

   Ein Vorteil des     be-          sclhriebenen    Ausführungsbeispiels besteht  ferner     dann,        dass        der        Schalthebel    ausser     zur     Bewegung der Schaltstangen auch zum     Ein-          und    Ausrücken der Kupplung verwendet  wird.  



  Bei duin in leg. 1 his 7 dargestellten Ge  triebe sind die Räicder sowohl auf der Haupt  welle T, wie auf der Vorgelegtwelle c     ver-          schiebllich.    Unbedingt notwendig ist das  nicht. Auf einer der beiden Wellen Können  die Leider fest aufgekleilt sein. Durch die  Verschielbarkeitü auf beiden Wellen wird aber  der gross Vorieil erreicht, dass sämtliche  Schaltstangen aus der Ruhestellung im  Sinne des Eimückens nach derselbeu Seite  Spinne des Eimückens naech c dersel  verschoben werden und dass trotzdem das  Getriebe dir denkbar kürzeste Baulänge er  hält.

   Letztere sucht man bekanntlich nög_  liehst Klein zu halten. uni die mit grösserer  Länge verbunndennen Durchbiegen der die  Wechselräder tragenden Wellenteile so viel  als     inüglieli    zu     verhütete.        Bezeichnet        man        die         Breite eines Zahnrades mit b, die achsiale  LÏcke zweier unmittelbar benachbarter     Zahn-          räcler    mit so ist bei dem in Fig.

   1 bis 7  zeigten Getriebe die achsiale Länge vom  Zalhnrade Nr' bis zum Zalhnrade L     ecinsehliess-          lich    bleich 9 b + 8 s, also die geringste,  die sich bei Anwendung von vier verschiede  nen Geschwindigkeiten und einem     Rück-          wärtsbanb    überhaupt erreichen lässt. Bei dem  beslhriebenen Ausführungsbeispiel ist die  Lagererung des Kupplungspedals im Innern.  dle Gctriebekastens gewählt. Doch liebt  nichts im ege, die Vorderwand des Ge  triebekastens unmittelbar an der in     Ruhe-          stelllung    befindlichen, für Einschaltung cies  Rückwärtganges bestimmten Muffe Mr     vor-          leizizufülhrern.     



  Die Wahl der Geschwindigkeit erfolgt  im beschriebenen Ausführungsbeispiel durch  eine Druckknopfsteuerung. Ebensogut kann  man die doppelarmigen Hebel W1...Wr so  autsbilden, dass3 ihre federbelasteten Enden  unmittelbar von Hand aus niederbedrückt  werden könnnen. An Stelle der mechanischen  t be rtragung mittelst Bowcdenzuges kann  selbstverständlich auch eine elektrische Über  erfolgen, und ebenso     kann    man die  zum Lösen der Riegel bestimmten Zugfedern  TÚ . .. T r durch zum Beispiel elektrische  Relais ersetzen.

   Damit nicht durch zufälliges  bleichzeitiges Niederdrücken von zwei Druck  knöpfen mehrere Geschwindigkeiten auf     ein-          nal    einbeschaltet werden können, sind     Si-          clerungen    belkannter Art vorgesehen, die ent  weder das bleichzeitige Niederdrücken zweier  Knöpfe oder das gleichzeitige Verschieben  zweier Schaltstangen unmöglich machen.  Diese bekannten Sicherungen bilden jedoch  keinen Teil dler Erfindung und sind daher  im Aufübrungsbeispiel webbelassen. Die  Tafel mit den Druckknöpfen kann an beliebi  ger. der Hand leicht zugänglicher Stelle an  gebracht sein.

   Besonders einfach gestaltet  sieh die     Handhabung,    wenn die     Druckknöpfe     arn Lenkrad angebracht sind, was sich     in-          folg2e    der besonderen Ausbildung der Steue  rung auch ohne Mühe erreichen lässt. Obwohl  im     beschriebenen    Ausführungsbeispiel nur    ein Wechselbetriebe für einen Kraftwaben  beschrieben ist, lässt sich die Erfindung auf  Fahrzeuge jeder Art anwenden, dlie durch  motorische LKraft angetrieben werden.  



  Bei dein in Fig. 1 bis 7 bezeigten     Aus-          fülrrungsbeispiel    ist für jede Schaltstange  ein besonderes Riebelungsorban vorgesehen,  und es führen so viele voneinander     unaib-          lhäingige    Leitungen zur gemeinsehaftlichen,  an einem geeigneten Ort untergebrachten Be  dienungsstelle, wie Schaltanben vorhanden  sind.  



  Bei den in Fig. 8 bis 19 bezeigten     Aus-          fülrungsfonmen    ist nun für sämtliche     Schalt-          stannben    ein einziges lRiegelungsorgan vor  gesehen, wodurch die Getriebe so v     ervoll-          kommnet    werden, dass sie die grösste Einfach  heit mit völliger Betriebssicherheit vereinen.  



  Die Fig. 8 und 9, sowie 15 und 16 ent  sprechen im allbeineinen den Fig. 1 und 2  des ersten     Ausführungsbeispiels.    Doch sind  zur Erzielung grösserer Deutlichkeit gewisse  Einzelheiten in Webfall gekommen und da  für gewisse Abänderungen aufgenommen.  Für die nicht     geänderten    Einzelteile sind     die     ursprünglichen Bezugszeichen beibehalten.  



  In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8  bis 12 trägt jede Schaltstange etwa in der  Mlitte einen Keil o 'r, öÚ, o'2, ö  , 04 Quer  zu den Schaltstangen und unmittelbar über  ihnen ist im Deckel des Getriebekastens A  eine unter der Wirkung einer Druchfeder l  stehende Riegelschieene Q' verschiebbar ange  ordnet, die fünf zum Durchlassen der Keile  dienende Quernuten qÚ besitzt. Die Quer  nuten sind     gegenüber    den     heilen    so versetzt,  dass     ,jeweilig        immer    nur ein Keil     freien    Durch  gang durch die     Riegelschiene    Q' erhalten  kann.

   Geben deren freies Ende     vermag    sieh  das freie Ende des Druckdrahtes U eine     s          Dowdenzubes    U' zu     stützen,    der     zti    einem  an einem     Steuerrade    2     vorgesehenen    Schalt  kasten Z' führt. Der Draht U ist an einem       Hohlkolben        ?t'        befestigt,    den eine Druck  feder     Y    nach unten zu     drücken    sucht.

   Die  Kraft der Feder Y ist     grösser    als die der  Feder     T.    Der Kolben     n1    kann     entbe"en    der       'Wirkung    der Feder Y durch einen mit      einem Bund z' verseltenen Steuerknopf  nach oben gezogen werden. Der Steuerknopf  X besitzt sechs Elnrillungen xr, xo, xÚ, x2, x , x4.  



  Von diesen. kann jeweilig eine zum Eingriff  mit einem am Steuerrade 2 befestigten An  schlagbolzen 2 gebracht werden..  



  Zur Erläuterung der Wirkungsweise sei  an der aus der Fig. ö bis 11 ersichtlichen  Anordnung ausgegangen, in der sieh die     eitt-          zellnen    Teile befinden, wenn alle     Über-          setzmiolen    a usgesebaltet sind, der völlig naeb  vorn gedruckte Fusshebel die fünf Schaltstan  gen in der vordersten Lage hält und der  Steuerknopf X mittelst seiner zweituntersten,  dem Leerlauf entsprechenden Einrillung a   in Eingriff mit dem Anschlagbolzen 2' steht.  Die Riegelschiene Q sperrt dann sämtliclie  Schaltstangen.

   Diese können sieh daher beim  Loslassen des Fusshebels J nur tun dio  kleine Sicherheitsstrecke zurückbewegen, die  dem Abstande der Keile von der     Riegel-          sehiene    entspricht. Letztere könnte sielt hei  störleeren Erschütterungen verschieben. und  einer der Schubstangen den Weg zumn     Ein-          riicken    eines Räderpaares freigeben. Um das  zu verhindern, besitzt sie eine aus Fig. 9 und  12 ersichtliche kurze Aussparung d2, in die  der Keil ö 2 der Schaltstange 02 beim Los  lassen des Fusshebels J eintritt und eine Sper  rung der Riegelschiene bewirkt, während dlas  Getriebe leer läuft.  



  Will man demnächst mit der niedrigsten  Geschwindigkeit fahren, so stellt man den  Steuerknopf X um eine Stufe tiefer, so da ss  die Eimrilluntg xÚ mit dem Anschlagbolgen 2'  in Eingriff kommt. Scbiebt man den Fuss  hebel J nach vorn, so wird die bis dahin  durch den Keil o'2 an einer Bewegung ver  hinderte Riegelschiene 0' entsperrt. Unter  der Wirkung der Feder Y verschiebt sie sielt  so weit in den     Getriebekasten        d,    bis der  Hohlkolben uÚ wieder am Bunde xÚ anliegt  und gleichzeitig dem Keil öÚ die zugehörige  Quernut qÚ gegenübersteht. Beim Freigeben  des Fusshebels gleitet dann die Sclaltstange  0Ú unter der Wirkung der Feder P' nach  hinten und rückt den ersten Geschwincdig-    leeitsgang ein.

   Gleichzeitig sichert der zum  Teil nocih in der Quernut befindliche Keil üÚ  die lRiegelstange Q' geben jede Verschiebung.  Soli nunt zum Beispiel der Rückwärtsgang  ge selnalt werden, so zielet nan den     Steuer-          inupf    X so weit als moglich nach oben, so  dlass dIie Eimillung xr finit dem An schlag  belzen in Eingriff komnnt. Dadurch wird  entgegen der Wirkung der Feder Y nuech der  Holhlkollben tu' und der Draht U entsprechend  loclhgezogen, so dass sich dlas freie Ende des  Drahtes U von der Riegelscbiene 0' löst.  Letztere ist vorlaufig aber noch durch den  Keil o'Ú gesperrt.

   Erst beim Vorschieben  des Fusshebels J wird mit dem Vorwärts  zielen der Schaltstange 0' die Sperrung auf  gehoben. hie Riegelschiene Qy' tritt dang  untier der Wirkung der Druckldeder l so weit  atos dlest Gehäusckasten Al heraus, bis sec.  wieder zum Anschlag finit dem Ende des  Dir uckd rahles U' gelangt. In dieser Stellung  steht denn Keil der Sclaltstauge or eine  Querntut y' gegenüber. Beinm. Freireben des  Fusshobels gleitet daher die Schaltstange Or.  unter der Wirkung dler Feder Pr nach liinter  und rückt den Ruiickwä rtsgang ein. Die Rie  gelschiere n' aber wird durch den noch zum  Teil in ihr befindlichen Keil dr gegen eine  Verscbiebung gesiclhert.  



  In dieser Weise lässt sich jeder der fiinf  Günge. sowie dler Freilauf nach Belieben  einschalten und dile Schaltung zu einer be  liebigen Zeit vorbereiten. Dochl kann selbst  verständlich auch die Wahl der neuen     Ge-          chwindigkeit    gleichzeilig mit dein     Vorwärts-          des    Fusshebels oder erst unmittel  bar vor dessen Loslassen erfolgen. Der     Vor-          den    fiese Ausführungsform gegenüber  der in Fig. 1 bis t gezeigten aufweist, be  sieht in der grossen Einfaclhieit und der     da-          dnreh    bedingten Betriebssicherheit.  



  rend bei demn ersten Ausführungsbeispiel  fünf Leitungen und ebenso viele voneinander  unabhäungige Sicherungsvorriclhtungen erfor  derlich waren. erreicht man bei dieser zwei  ten Ausführungsform den erstrebten Zweck  mit     utir    einer     Leitun-@        und    nur einen]     Si@@lie-          rungsorgan.         An Stelle der Sicherung durch Keile und  eine genutete Riegelstange, sowie anstatt  de, Drahtzuges lassen sich auch andere ge  eignete Sicherungsvorrichtungen und Fern  übertragungen für das Riegelunggs- und Siche  rungsorgan verwenden. So bann man zum  Beispiel eine Riegelschiene mit Löchern q 3  und Schalttstagen mit eingesetzten finger  artigen Sicherungsstiften oÚ benutzen, wie  aus Fig. 13 zu ersehen ist.

   Auch kann zum  Verschieben der Riegelschiene eine elektrische  F ernsteuerung ähnlich der nach Fig. 14 zur  Anwendung kommen. Bei dieseln Ausfüh  rungsbeispiel besteht nur das äusserste Ende  der übrigens nielht unter der Einwirkung  einer Feder befindlichen Riegelschiene Q'  aus magnetisclhemn Stoffe. Es wird umschlos  sen von einer sechsteiligen Drahtspule U"'  und verschiebt sich jeweilen nach dem  Spulenabschnitt, der entsprechend der Ein  stellung am Schaltkasten vom Strome     durch-          flassen    wird. Unm elektrischen Strom zu  sparen, kann in die gemeinschaftliche Rück  leitung ein     Stromunterbrecher    eingeschaltet  seid, der nur geschlossen ist, wenn sich der  Fusshebel in der vordern Stellung befindet.  



  in denm Ausfülhrungsbeispiel nach Fig.l5  bis 18 besitzt jede Schaltstange 0r bis 04  eine Kreisbugeniartige Aussparung o , in die  je eine auf der Riegelwelle Q" befestigte  Scheibe q" mit etwas Spiel einzugreifen     ver-          negr.    wenn sich die zugehörige Schaltstange  in der vordrersten Stellung befindet.  



  Von jeder der fünf Scheiben q' ist ein  einem Zentriwinkel von 60   zugehöriger  Kreisabschnitt abgetrennt. Die Scheiben  zeigen eine solche gegenseitige Versetzung.  dass A die fünf Schlinittflächen den Seiten eines  regelmässigen sechsseitigen Prismas     ange-          hörenn.    Im übrigen sind die Verhältnisse so  ewählt, dass hei jeder der fünf Scheiben die  Schniittfläche. wenn sie völlig nach oben ge  kehrt ist. eben unterhalb der Unterkante der  zngeordneten Schaltstange verläuft. Letztere  kann dann einerseits unbehindert aus der  vordern Ruhestellung in die hintere     Arbeits-          stelung    gleiten.

   Anderseits hindert sie,     so-          sie    nicht durch den Fusshebel J wie-    der in die vurdere 1Ruhestellung bezogen ist,  jede Drehbewegung der Riegelwelle Q".  Die Riegelwelle stellt an demn einen Ende  durch ein Zalhnrad q"2 mit einem am Gehäuse  lasten A gelagerten Zalhnbogenhebel U" in  Eingriff. Der Zahnbogenlhebel U"' erhällt sei  nen Antrieb durch eine     Übertragungsstaube     6'", die in ihrem mittleren Teil als     Gleit-          rahmen    für einen mit dem Steuerhebel X"  zwangsläufig verbundenen Stein x" ausgebil  det ist.

   Zwei beiderseits des Steines x" im  Gleitrahmen angeordnete, zweckmässig     gleiclh-          starke    Federn Y"' suchen den Rahmen in sei  ner Mittellage gegenüber dein Stein zu er  halten. Der Steuerlhebel A" kann gegenüber  einer Führung 2" auf die der jeweilig ge  wünschten Geschwindigkeit entsprechende  Lage eingestellt werden. Die  entspricht völlig der nach dem oben  beschriebenen Ausfiülrunngslbeispiel gemäss  Fig. S bis 12, nit demn einzigen Unter  schiede, dass clats gemeinschaftliche     Ver-          riegeluiigsorgan    V" in die verschiedenen  Stellungen nicht verschoben, sondern verdreht  wird.  



  Im Leerlaufe befinden sich alle Schalt  stangen in     ihrer    gesperrten     vordern    Lage  (vergleiche Fig. 16), in der sie finit ihren  Aussparungen die nicht abgesclnittenen  Teile der Scheiben a' umschliessen. Damit  Keine willkürliche Drehung der Riegelivelle  Q" erfolgen bann, die etwa, einer der Schalt  stangen den Weg zum Einricken eirres  Räderpaares freigebeil würde, ist eine in  Fig. 15 nälher darestellte Vorkehrung ge  troffen: Mine der Schaltstangen, z. R. 0.  trägt kurz vor ihrer Aussparung d' eine  leitliebe Platte o "1 mit cinem nlach rückwärts  gerichte ten Schlitze o'ê Die zugeordnete  Scheibe q" besitzt einen. Bolzen q der in  der Bahn der Schlitzes o'2 liegt lveigt die  Sclhaltwvelle Q" auf Leerlauf eingestellt ist.

    In der vordern Stellung des Fusshebcls j  und1 damit der Schaltstange 04 befindet sich  die Platte     ö'1    ausser dem Bereiche     fier;     Bolzens     q"1,    wie der strichpunktierte     Li-          nienzug@    erkennen     lässt.    Beim Loslassen     (Ie-          Fusshebels    geht die Schaltstange 0' um eine      Sielherheitsstrecke in ihre Ruhestellung     zu-          riick.    in der sie sich mit dem vordern Teil  ihrer Aussparung 0' gegen die Scheibe q "  stützt.

   Wie Fig. 18 erkennen lässt, befindet  sich dann der Bolzen q'1 in dein Schlitz ö"2,  so dass ,jede Drehung der Welle Q"     ausge-          schchlossen    ist.  



  Die gegenseitige Sicherung der     Schalt-          tangen    und der Riegelwelle kann im übri  gen auch erfolgen, ohne dass man die     Schalt-          tangen    durch Einarbeiten von     Aussparungen     schwächen muss In dem Ausführungsbei  spiel nach Fig. 19 zum Beispiel besitzt jede  Schaltstange O einen nach unten gerichteten  Ansatz mit einem seitlichen Gleitstück o.  In denselben Ebenen wie die Gleitstücke be  findet sich je eine auf der Riegelwelle  befestigte Scheibe q'2 mit einem der Schalt  stangenverschiebung angepassten Schlitze q " .  Es kann daher bei entsprechender Einstel  lung der Riegelwelle nach dem Loslassen des  Fusshebels jeweilig eine Schaltstange un  gehindert zurückgehen und den gewünschten  Gang einschalten.

   Der Vorteil dieser An  ordnung gegenüber der nach Fig. 15 bis 18  besteht darin, dass der Verdrehungswinkel  der Riegelwelle beim Übergange von einer  Geschwindigkeit zur nächsten verhältnismässig  gering ist, denn die Verdrehung am Schei  benumfange muss nur der Schlitzbreite an  gepasst sein. Die Riegelwelle kann im übri  gen ebenso leicht durch eine Drahtzug- oder  elektrische Fernsteuerung bedient werden,  wie umgekehrt eine Riegelschiene durch eine  Fernsteuerung mittelst Gestänges verschoben  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Für Kraftfahrzeuge bestimmtes Zahn räderwechselgetriebe mit von einem Schalt hebel beherrschten Schaltstangen, dadurch gekennzeichnet, dass die Entsicherung und Sicherung der jeweilig ein- oder auszurük- kenden Schaltstange durch Bewegung eines Organes erfolgt, das unabhängig von dem die Bewegung der Schaltstange regelnden Schalt hebel bedienbar ist. ÜNTERANSPRUCHE 1.
    Zahnräderweclhselgetriebe nach Patent anspruch, bei demn die Schaltstangen im Sinne des Einrückens der Zahnräder durch Federkraft, im Sinne des Bus rückens durch kraftschlüssige Verbin dung mnit dem als Kupplungspedal aus gebildeten Schaltlebel bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Hauptwelle und einer Vorgelegewelle Zahnräder paarweise verschiebbar sind, das Ganze derart, dass für alle Über setzungen das Ineingriffbrinben der Räder durch Verschieben je einer an dern Schaltstange nach ein und derselben Seite erfolgt. 2.
    Zahnräderwechselgetriebe nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstangen durch federbelastete Riegel in der Ruhestellung gehalten werden und das Ausrücken dieser Rie gel aus ihrer wirksamen Lage von einer Steuerung aus bewirkt werden kann. 3. Zahnräderwechselgetriebe nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die federbelasteten Riegel der nicht entsicherten Schaltstangen bei einge rückter Kupplung durch die zugehörige Schaltstange versiegelt sind. I.
    Zahnräderwechselgetriebe nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausrücken der federbelasteteen Rie gel unter Vermittlung von Drahtzügen erfolgt, die wahlweise von der Steuerung aus bedienhar sind. 5. Zalinriiderweehselgetriebe nach Unter- ansprucli 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem federbelasteten Riegel und Betiitigungsorganen der Steuerung Über- tragungsv orriclitungen vorgesehen sind, die es gestatten, das Ausrücken der Riegel durch die Steuereng schon zu einer Zeit vorzubereiten,
    da die Riegel selbst noch durch die zugehörigen Schaltstangen verriegelt sind. 6. Zahnräderwechsel-etriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das für die Entsicherung und Sicherung der jeweilig ein- oder auszurückenden Schaltstanige zu bewegende Organ sämt lichen Schaltstangen gemeinsam ist. 7r. Zahnräcdervechselgetriebe nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das sämtlichen Schaltstangen gemein same, als Riebelorgan ausgebildete Or gan durch eine elektrische, zu beliebiger Zeit vorbereitbare Fernbetätigung in die jeweilig gewünschte Stelung übergeführt wird. B.
    Zalhnrädens-ecliselgetriebe nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Riegelorgan federbelastet ist und dlass seine Überführung in die verschie denen zur, Freigabe der jeweilig einzu rückenden Schaltstange nötigen Stellun gen vermittelst eines Drahtzuges bewirkt werden harn. 9. Zahnräderwechselgetriebe nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mittelst einer kraftschlüssigen Übertra gung das Überführen des Riegelorganes in die zur Unisicherung einer beliebigen Schaltstange nütige Stellung schon zu einer Zeit vorbereitet werden kann, da das Riegelorgan noch durch die jeweilig eingerückte Schaltstange verriegelt ist. 10.
    Zanhräderwechselgetriebe nach Unter- anspruclh 8, dadurch gekennzeichnet, rdass das Riegelorgan mehrere der Zahl der Schaltstangen oder Schaltstangengruppen entsprechende, gegenüber den einzelnen Schaltstangen verschieden versetzte Quer nuten besitzt. 11. Zahnräderwechselgetriebe nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Riegelorgan, wenn sämtliche Zahn räder ausgerückt sind, durch eine der Schaltstangen verriegelt wird.
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