CH85223A - Verdampfungsapparat mit stehenden Heizröhren und wenigstens einem doppelwandigen Fallrohr. - Google Patents

Verdampfungsapparat mit stehenden Heizröhren und wenigstens einem doppelwandigen Fallrohr.

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CH85223A
CH85223A CH85223DA CH85223A CH 85223 A CH85223 A CH 85223A CH 85223D A CH85223D A CH 85223DA CH 85223 A CH85223 A CH 85223A
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CH
Switzerland
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downpipe
space
liquid
heating tubes
evaporation apparatus
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English (en)
Inventor
Graemiger Benjamin
Original Assignee
Graemiger Benjamin
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/06Evaporators with vertical tubes
    • B01D1/12Evaporators with vertical tubes and forced circulation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


  



  Verdampfungsapparat mit stehenden   Heizröhren    und wenigstens einem doppelwandigen
Fallrohr.



   Die Erfindung betrifft einen Verdampfungsapparat mit stehenden Heizröhren und wenigstens einem doppelwandigen Fallrohre.



  Darnach ist an den ringförmigen Mantelraum des. Fallrohres die Zuleitung f r die   friche,    einzudampfende Flüssigkeit ange  sehlossen    und der Mantelraum nach oben gesehlossen, nach demjenigen Behälterraume hin, aus welchem die Heizröhren gespeist werden, offen. Durch diese Einrichtung wird die im Fallrohre sinkende eingedampfte Flüssigkeit vor zu grosser Wärmezufuhr geschützt, und es wird dadurch verhindert, da? ein Teil der niedersinkenden Flüssigkeit weiter verdampft und daB die alsdann aufsteigenden Dampfblasen dem Sinken der Flüssigkeit hinderlich sind. Ferner wird die frisch zugeführte, einzudampfende   Flüssig-    keit durch die Umgebung des Doppelrohres vorgewÏrmt.



   Die Austrittsöffnung des   Mantelraumes    vom Fallrohre kann nach unten tricherförmig erweitert sein, so daB die frisch zu  geführte Flussigkeit    sich auf einen möglichst gro?en Teil des Horizontalquerschnittes vom Apparate verteilen kann. Der Mantelraum und derjenige Teil des Apparats, aus welchem die   Heizrohren gespeist werden, kön-    nen gegenüber dem   Nuslassraume    der ein  gedampften    Fl ssigkeit durch eine Wandung getrennt sein. Die Eintrittsmündung der Ableitung für die eingedampfte Flüssigkeit kann im untern Teil des Fallrohres   angeord-    net und nach unten gerichtet sein, oder sie kann unter dem   Abfallrohr angeordnet und    nach unten   geriehtet    sein.

   Auf diese Weise ist es m¯glich. die eingedampfte Flüssigkeit da zu entnehmen, wo sie am dichtesten ist, um hierbei zu vermeiden, daB etwa ausfallende Kristalle in die Ableitung gelangen und diese verstopfen.



   Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 stellt in   sehematiseher    Weise den   Vertikalschnitt    durch einen   Verdampfungsapparat    dar, bei welchem die innere Wand des Fallrohres trichterförmig nach unten erweitert ist und bei welchem der Mantelraum des Fallrohres in   den grossen Behälterraum ausmündet, aus    welchem die Heizrohren gespeist und die ein  gedampften    Produkte entnommen werden   können.    Fig.

   2 stellt den Vertikalsehnitt durch den untern Teil eines   Verdampfungs-    apparates dar, bei welchem der Mantelraum und derjenige Teil des Apparats, aus welchem die Heizröhren gespeist werden, von dem   Auslassraume    der eingedampften Flüssigkeit durch eine Wandung getrennt sind. Statt eines einzigen könnten auch mehrere Fallrohre eingebaut sein. Die in der   Zeiehnung    ersichtliche zentrische Anordnung eines einzigen Fallrohres sichert eine m¯glichst   gleiclimaBige    Verteilung der   einzu-    dampfenden und der eingedampften   Flüssig-      leiten.   



   Gemäss Fig.   1    sind in den äusseren   Zy-    linder 1 zwei horizontale, durchbohrte Platten   2    und 3 eingesetzt, welche die Heizröhren 4 tragen. In den dazwischen befindlichen Raum 5 wird durch den Stutzen   6    Heizdampf eingeführt. Das sich im Raume 5 bildende Kondensat wird durch das Rohr   7    abgeführt. In der Mitte des Apparates ist das aus den zylindrischen Wänden 8 und 9 gebildete Fallrohr angeordnet. Seine Wände schlie?en den ringförmigen Mantelraum 10 ein. in den das   Zuleitungsrohr    23 für die frische,   einzudampfende Flüssigkeit    einmündet. Der Raum 10 ist nach oben, das ist bei 11, abgeschlossen, nach unten, das ist bei 12, ganz offen.

   Die Abschliessung bei 11 kann so eingerichtet werden, dass die Reinigung des ringförmigen Mantelraumes m¯glich ist. Die innere Wand 9 ragt über die untere Querplatte 3 hinaus und ist am Ende trichterförmig erweitert. Dadurch wird erreicht, da? die durch die Mitte des Abfallrohres sinkenden, eingedampften   Flüssig-      keitsteile    eine andere Strömungsrichtung erhalten als die bei 12 aus dem   Mantelraume    10 austretenden frisch zugeführten Flüssig  keitsteile.    Letztere breiten sich im obern Teil des Flüssigkeitsbehälters 13 aus und steigen von da in die Heizröhren 4. In denselben werden sie wenigstens zum Teil verdampft. Das aus den Heizröhren 4 aufsteigende Gemisch von Dampf und   Flüssig-    keit tritt von oben in den Sammelraum 14.



  Der Dampf wird durch das Rohr 15 abgesaugt. die   fltissig gehliebenen Teilehen    fallen auf die Querplatte 2 und von dieser durch den Hohlraum des Fallrohres 8, 9 in den untern Behälter   13.    Die eingedampfte Flüs  sigkeit kann    auf   versehiedene    Weise abgesaugt werden. Es kann beispielsweise für den Fall, daB der grössere Teil des obern Sammelraumes   14    noch von Flüssigkeit erf llt wird, ein Rohr 16 angeordnet werden, dessen Eintrittsmündung 17 über der obern M ndung des Fallrohres 8, 9 angeordnet ist.



  F r den Fall, dass der obere Behälter   14      @    grösstenteils mit Dampf ausgefüllt ist und dass im Fallrohre 8, 9 der Flüssigkeitsspiegel sich auf der H¯he I einstellt, kann ein Absaugrohr 18 innerhalb des Fallrohres 8, 9 hinuntergeführt werden, so da? seine Ein  trittsmündung    bei 19 liegt. Es ist vorteilhaft, die konzentrierte Flüssigkeit möglichst dort abzunehmen, wo die Temperatur noeh hoch ist, weil dort der Eintritt durch sich ausscheidende Kristalle am wenigsten gefährdet ist.

   Die zentriseh symmetrische Anordnung des Fallrohres, des   Flüssigkeitseintrittes und    des   Flüssigkeitsaustrittes    bezweckt,   das Nie-      dersinken    sich ausseheidender Kristalle m¯g  lichst    ungestört vor sich gehen zu lassen. Es kann aber auch ein Absaugerohr 20 dureil die Wandung des untern Behälters 13 hin  durehgeführt werden,    so da? seine Mündung bei 21 liegt. Die aus der eingedampften Flüssigkeit sich etwa   ausseheidenden    Kristalle k¯nnen durch den Stutzen 22 entnommen werden.



   Bei dem in Fig. 2 teilweise dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt das Fallrohr zwei zylindrische WÏnde 31 und 32. welche den Mantelraum   33    einschliessen. Die   Innen-    wand 32 des Fallrohres ist an eine ebene Wand 34 angeschweisst, welche die RÏume 35 und 36 voneinander trennt. 35 bezeichnet denjenigen Raum, in welchen die   einzu-      dampfende    Flüssigkeit aus dem   ringförmi-    gen Mantelraume 33 des Fallrohres gelangt und von wo sie in die   Heizrohren 37 auf-    steigt. Im Raume 36 wird die eingedampfte Flüssigkeit gesammelt.



   Bei der in Fig.   1      dargestellten Vorrich-    tung besteht die Möglichkeit, dass wenigstens ein Teil der durch das Fallrohr 8, 9 niedersinkenden, eingedampften Fl ssigkeit sich mit der aus dem   Mantelraume    10 austretenden irisch   einzudampfenden    Flüssigkeit mischt.



  Dieses Gemisch kann alsdann ein zweites Mal in die Heizrohren 4 gelangen und einen   Ereislauf    ausf hren. Dies ist bei der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung   ausgeschlos-    sen : hier bleibt die bereits eingedampfte, durch den Innenraum des Rohres 32 niederfallende Flüssigkeit von der frisch zugeführ  ten,    dureh den Mantelraum 33   niederfallen-    den Fl ssigkeit unter Einwirkung der Wand   34    getrennt, und die Flüssigkeit kann den Weg durch die Heizrohren nur einmal machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Yerdampfungsapparat mit stehenden Heizröhren und wenigstens einem doppelwandigen Fallrohr, dadurch gekennzeichnet, da? an den ringförmigen Mantelraum des Fallrohres die Zuleitung für die frische, einzu dampfende Flüssigkeit angeschlossen und dass der Mantelraum nach oben geschlossen, nach demjenigen Behälterraume hin, aus welchem die Heizrohren gespeist werden, offen ist.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Verdampf ungsapparat nach Patentanspruch, dadurcli gekennzeichnet, dass die Austritts- öffnung des Mantelraumes nach unten trichterförmig erweitert ist.
    2. Verdampfungsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB der Mante- raum und derjenige Teil des Apparats, aus welchem die Heizröhren gespeist wer den, gegenüber dem Auslassraume der ein gedampften Flüssigkeit durch eine Wan dung getrennt ist.
    3. Verdampfungsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintritts- mündung der Ableitung f r die ein gedampfte Flüssigkeit im untern Teil des Fallrohres angeordnet und nach unten ge richtet ist.
    4. Verdampfungsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, daB die Eintritts- mündung der Ableitung für die ein gedampfte Flüssigkeit unter dem Abfall rohr angeordnet und nach unten gerichtet ist.
CH85223D 1919-09-02 1919-09-02 Verdampfungsapparat mit stehenden Heizröhren und wenigstens einem doppelwandigen Fallrohr. CH85223A (de)

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