CH85278A - Staufferbüchse. - Google Patents

Staufferbüchse.

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CH85278A
CH85278A CH85278DA CH85278A CH 85278 A CH85278 A CH 85278A CH 85278D A CH85278D A CH 85278DA CH 85278 A CH85278 A CH 85278A
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Weber Heinrich
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Weber Heinrich
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      Staufferbüchse.       Bei den in grossem Umfange zur Schmie  rung von Maschinenteilen in Gebrauch be  findlichen     Staufferbüchsen    ist von aussen  nicht gut erkenntlich, wie tief der Büchsen  deckel über den Aufnahmeteil herunterge  schraubt, das heisst wie weit die Büchse schon  entleert ist. In der Annahme, dass nur schwe  rer Gang dem     Tieferschrauben    des Deckels  entgegensteht, wird oft, trotzdem der Deckel  bereits an seinem Hubende angelangt ist. ein  gewaltsames Weiterdrehen desselben,     sogar     unter Zuhilfenahme von Rohrzangen und  ähnlichen Werkzeugen versucht.

   Unter die  sen übermässigen Beanspruchungen leiden die       ineinandergreifenden    feinen Gewinde des  Deckels, sowie des Aufnahmeteils ausseror  dentlich, besonders wenn diese Büchsenteile  aus Gusseisen hergestellt sind, das natürlich  einer derartigen Beanspruchung nicht ge  wachsen ist. Es werden auf diese Weise im  Betriebe tatsächlich eine grosse Anzahl von       Staufferbüchsen    vorzeitig zerstört.  



  Diese Empfindlichkeit des Gewindes ist  auf die bei der geringen, Steigung des Fein  gewindes ausserordentlich starke Keilwirkung    zurückzuführen, die eintritt, wenn der Deckel  mit seiner     Innenfläche    auf den Boden des       Aufnahmeteils    gelangt.

   Ganz besonders     -wird     diese     Erscheinung    dadurch verschärft, dass die       Staufferbüchsen    ausser dem Gewinde keine       Bearbeitung    zu erfahren pflegen, so dass  Deckel und Aufnahmeteil nicht mit der gan  zen     einander    zugekehrten Fläche aufeinander  zu liegen kommen.     sondern        irgendwo    an einer  Stelle dieser     unbearbeiteten    Fläche mitein  ander in Berührung gelangen und sich so  örtlich gegeneinander pressen.

   Mit der da  durch     gegebenen    einseitigen     Kippwirkung     wird     natürlich    die Beanspruchung der Gewin  degänge noch eine weit ungünstigere, indem       dabei        gewissermassen    ein gewaltsames     Ile-          rauskanten    aus den     Gewindeg2,ingen    eintritt.  



  Dieser     Nachteil    kann nicht dadurch besei  tigt      erden,        class        man    den bedienenden Ar  beitern als sichtbares Zeichen über den     Fül-          lungszustand    der Büchse am Aufnahmeteil  einen     querstehenden    Stift anbringt, dem sieh  der Deckel beim     Tieferschrauben    nähert.

    Bei der rauhen Behandlung, namentlich im  Grubengetriebe, oder wenn die Büchsen an    
EMI0002.0001     
  
    sch <SEP> :t <SEP> er <SEP> zugänglichen <SEP> und <SEP> schlecht <SEP> beleuch  teten <SEP> Stellen <SEP> angebracht <SEP> sind, <SEP> genügt <SEP> ein <SEP> der  blosses <SEP> Aufmerhsammachen <SEP> nicht.
<tb>  Bei <SEP> --ewaltsainem <SEP> Weiterdrehen <SEP> des <SEP> auf <SEP> den
<tb>  Si.ift <SEP> aufgetroffenen <SEP> Deckels <SEP> wird <SEP> dann <SEP> der
<tb>  Stift- <SEP> abgebogen, <SEP> wobei <SEP> eine <SEP> derartige <SEP> Ver  spainnung <SEP> zwischen <SEP> dem <SEP> Deckel <SEP> und <SEP> dem
<tb>  Stift,-- <SEP> eintreten <SEP> kann, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> Bemühungen,
<tb>  den <SEP> Deckel <SEP> zwecks <SEP> Nachfüllung <SEP> abzuschrau  ben,

   <SEP> die <SEP> ganze <SEP> Staufferbüchse <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Ge  wind- <SEP> des <SEP> Sclirnierlocbes <SEP> herausgeschraubt
<tb>  wird. <SEP> Soweit <SEP> a';er <SEP> der <SEP> erwähnte <SEP> Querstift <SEP> ge  nüende <SEP> @Videi@aandsfähigkeit <SEP> gegen <SEP> Bie  gun <SEP> besitzt, <SEP> tritt <SEP> die <SEP> eingangs. <SEP> angeführte
<tb>  Erselieinung <SEP> beim <SEP> Niederschrauben <SEP> auf <SEP> den
<tb>  Stift <SEP> ebenfalls <SEP> auf, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> gerade <SEP> in <SEP> der
<tb>  besonflers <SEP> gefährlichen <SEP> Form, <SEP> nämlich <SEP> unter
<tb>  einseitigem <SEP> Aneinanderpressen <SEP> von <SEP> Deckel
<tb>  und <SEP> Aufnahmeteil.
<tb>  



  Diesen <SEP> @Cbel=tä.nden <SEP> abzuhelfen <SEP> ist <SEP> der
<tb>  Z-#; <SEP> e <SEP> der <SEP> den <SEP> Erfindungsgegenstand <SEP> bilden  den <SEP> Der <SEP> Der <SEP> Deckel <SEP> und <SEP> der
<tb>  Aifi@: <SEP> hmeteil <SEP>  < ler:elben <SEP> besitzen <SEP> je <SEP> einen. <SEP> An  Diese <SEP> @Iischläge <SEP> sind <SEP> in <SEP> der <SEP> Weise
<tb>  an;,e@:rdnet, <SEP> dass. <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Deckel <SEP> auf <SEP> eine
<tb>  gei@-i@^e <SEP> Tiefe <SEP> -eschraubt <SEP> wird, <SEP> sein <SEP> Anschlag
<tb>  von <SEP> @ler <SEP> Seite <SEP> li(--r <SEP> auf <SEP> den <SEP> am <SEP> Aufnahmeteil
<tb>  vorg--beijen <SEP> Anschlag <SEP> auftrifft, <SEP> wodurch <SEP> ein
<tb>  @fie@@i^cbraubein <SEP> des <SEP> Deckels <SEP> verunmöglicht
<tb>  ist. <SEP> r:

  urch <SEP> diese <SEP> Ausbildung <SEP> der <SEP> Büchse <SEP> wird
<tb>  eine <SEP> @clionuü <SEP> der <SEP> ineinandergreifenden <SEP> Ge  wind- <SEP> von <SEP> @ecl@el <SEP> und <SEP> Aufnahmeteil <SEP> erreicht.
<tb>  



  Inn <SEP> der <SEP> zugehörigen <SEP> Zeichnung <SEP> ist <SEP> der <SEP> Er  finf'I,iiig=gegenständ <SEP> in <SEP> zwei <SEP> Ausführungs  bei.-pielen <SEP> dargestellt, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> zeigt:
<tb>  Fi <SEP> @-. <SEP> 1. <SEP> eine <SEP> Seitenansicht,
<tb>  Fig. <SEP> \? <SEP> eine <SEP> Ansicht <SEP> von <SEP> unten, <SEP> und
<tb>  Fit-. <SEP> 3 <SEP> einen <SEP> Schnitt <SEP> des <SEP> einen <SEP> Beispiels,
<tb>  Zc-üln <SEP> -nd
<tb>  F=@. <SEP> eine <SEP> Ansicht <SEP> von <SEP> unten. <SEP> und
<tb>  Fi@. <SEP> 5 <SEP> einen <SEP> Schnitt <SEP> des <SEP> andern <SEP> Beispiels
<tb>  veranschaulicht:
<tb>  6 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> zum <SEP> Vergleich <SEP> der <SEP> beiden
<tb>  Bei,piele <SEP> dienende <SEP> Darstellung.
<tb>  



  1),-r <SEP> in <SEP> üblicher <SEP> Weise <SEP> mit <SEP> Innengewinde
<tb>  versehene <SEP> Decl_el <SEP> a <SEP> der <SEP> Büchse <SEP> ist <SEP> auf <SEP> den
<tb>  versehenen <SEP> Aufnahme  teil <SEP> )@ <SEP> dessen <SEP> Gewindezapfen            (1    zum     Einschrauben    der Büchse in ein  Schmierloch dient; der     Sechskant    c des Auf  nahmeteils gestattet dabei das Ansetzen  eines Schlüssels. Der Anschlag des Deckels  ist mit f und derjenige des Aufnahmeteils       mit        g    bezeichnet.  



  Wird der Deckel a auf eine gewisse Tiefe  geschraubt, dann trifft sein     Anschlag    f von  der Seite her auf den Anschlag g des     Auf-          i)ahineteils    b     auf,    wodurch ein     Tieferschrau-          ben    des Deckels verunmöglicht ist.

   Wird dies  trotzdem versucht, so können in den     inein-          andergreifenden        Gewindegängen    von     a.    und     1)     Leine übermässigen Beanspruchungen auf  treten, weil die Drehung des     Deckels    nur       durch    einen direkt seiner Drehbewegung       entgegenwirkenden    Widerstand aufgehalten  wird. Hierbei     dienen    die     ineinandergreifen-          den        GeTvindegänge    von<I>a</I> und<I>b</I> lediglich als  Führung.  



  In     Rücksicht    darauf, dass bei der ersten       Ausführungsform        (Fig.    1 bis 3) der     haken-          förmig    ausgebildete Anschlag g des Auf  nahmeteils b verhältnismässig lang ist, so     daP     eine Verwindung oder ein Abbrechen dessel  ben unter den auftretenden Kräften nicht  ausgeschlossen erscheint, ist bei der Aus  führungsform nach     Fig.    1     und    5 der     -),

  n-          sehlag    f an der     Def-kelinnenseite        angebracht          und    der     Anschlag    g am Boden des Auf  nahmeteils. Die Höhe der Anschläge ist da  bei so gering, dass eine     Beschädigung    dersel  ben unter den auftretenden Kräften ausge  schlossen ist. Gewöhnliche     Staufferbilebsen     können in einfachster Weise durch nachträg  liches Einsetzen der     Anschläge        Temäss        dieser     Ausführungsform umgeändert werden; bei       '\Teuberstellung    der     Biichsen    werden die An..

         schläge    am besten gleich an die betreffenden  Teile angegossen.  



  Über die Möglichkeit der     nacbtriiglieben     Anordnung der Anschläge bei     gewöhnlichen          Staufferbüchsen        hinaus    ist aber infolge der  geringen Höhe der Anschläge auch dem Auf  treten von grösseren Kippmomenten     vor@e-          beugt.        Für    ,die Vermeidung jedes     Kippmo-          irentes    wäre der idealste Zustand der, wenn       die    Ebenen, in denen die Abstützung des      Drehmomentes und die Einleitung     dessell,en          a=n    Deckel erfolgt, zusammenfallen würden.

    Je geringer demnach der Abstand beider       Ebenen        wird,    um so weniger wird auch ein       Nippmoment    ausgeübt. Ein starkes     Kipp-          moment    kann auch zur     Verspannung    inner  halb der Gewindegänge führen.  



       )Vene    nun auch bei der Abstützung nach  der ersten Ausführung     (Fig.    1 bis 3) das  Auftreten vor     allzugrossen    schädlichen     Ver-          sl:a.nnungen    in den Gewindegängen     verhin-           < lert    ist, so bedeutet doch die Verlegung der  Abstützung in das Innere der Büchse nach  der zweiten Ausführung     (Fig.    4 und 5) einen  Vorteil, weil,     wie    aus     Fig.    6 hervorgeht, der  Abstand h der beiden Ebenen hier ganz ge  ring ist und beide Ebenen fast zusammen  fallen, im     Gegensatze    zur ersten Ausführung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Staufferbüchse, dadurch gekennzeichnet, dass deren Deckel und Aufnahmeteil je einen zlnsclilag besitzen, welche Anschlage in der Weise angeordnet sind, dass, wenn der Deckel auf eine gewisse Tiefe geschraubt wird, s ei:i Anschlag von der Seite her auf den Anschla- des Aufnahmeteils trifft, wodurch ein Tie- 1'ersebrauLen des Deckels verunmöglicht<I>ist.</I> zwecks Schonung der ineinandergreifenden Gewinde von Deckel und Aufnahmeteil.
    UNTERANSPRUCR: Staufferbüchse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der eine Anschlag ai, der Deckelinnenseite und der andere am Boden des Aufnahmeteils angebracht ist.
CH85278D 1918-01-23 1919-05-14 Staufferbüchse. CH85278A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE85278X 1918-01-23
DE40518X 1918-05-04

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Publication Number Publication Date
CH85278A true CH85278A (de) 1920-06-01

Family

ID=25748912

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CH85278D CH85278A (de) 1918-01-23 1919-05-14 Staufferbüchse.

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