CH85422A - Vorrichtung zum selbsttätigen Nachstellen von Nebenuhren. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Nachstellen von Nebenuhren.

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CH85422A
CH85422A CH85422DA CH85422A CH 85422 A CH85422 A CH 85422A CH 85422D A CH85422D A CH 85422DA CH 85422 A CH85422 A CH 85422A
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CH
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clock
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00—Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08—Secondary clocks actuated intermittently
    • G04C13/12—Secondary clocks actuated intermittently by continuously-rotating electric motors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description


  Vorrichtung zum selbsttätigen Nachstellen von Nebenuhren.    Bei elektrischen Nebenuhren mit besonde  rem Kraftantriebe, zum Beispiel von einer  elektrischen Zentrale aus, wie es bei Turm  uhren, Signaluhren und dergleichen sehr oft  der Fall ist, sieht man gewöhnlich eine Re  serveantriebskraft vor, zum Beispiel in Form  eines selbsttätigen Gewichtsaufzuges, die bei  eintretenden Störungen im Hauptantriebe die  Uhr noch einige Zeit weiterschaltet. Wird  die Störung nicht     innerhalb    der Verbrauchs  zeit dieser Reservekraft behoben, so bleibt die  Uhr stehen und geht dann bei erneutem Ein  setzen des Normalbetriebes falsch. Die Uhr  muss dann an Ort und Stelle     mittelst        Hand     nachgestellt werden.

   Bei schwer zugänglichen  Uhren ist diese Nachstellung sehr umständ  lich; sie wird manchmal vergessen oder ver  zögert sich auch, so dass die Uhr längere Zeit  nicht richtig anzeigt.  



  Erfindungsgemäss werden diese Übelstände  dadurch beseitigt, dass die Nachstellung der  Uhr sofort nach Behebung der Störung selbst  tätig erfolgt. Dies wird erfindungsgemäss er  reicht durch ein einen Steuerkontakt des Be-    triebsstromes der Nebenuhr überwachendes  Schaltrad, das von der Hauptuhr zwecks  Schliessung des Kontaktes für den Betriebs  strom periodisch weitergeschaltet wird und  dabei gegenüber einem mit ihm in Eingriff  stehenden Organe voreilt, das bei der darauf  folgenden Bewegung der Nebenuhr wieder in  seine ursprüngliche Relativlage zum     Schalt-          rade    gebracht wird, beim Versagen des Be  triebsstromes der Nebenuhr aber in seiner  Stellung verharrt, während das Schaltrad von  vier Hauptuhr periodisch weitergeschaltet  wird.  



  Als     Ausführungsbeispiel    der Erfindung  ist in Fig. 1 bis G der anliegenden Zeich  nungen eine Turmuhr mit     Motorantrieb    dar  gestellt,     und    zwar     zeigt        Fig.    1 das Prinzip       der        T'urmuhrsteuerung    durch den Motor; die       Fig.    2 und 3 veranschaulichen das     Kontakt-          und        Nachstellwerk.        in        zwei        Ansichten;        Fi-        -.     



  1 bis 6 zeigen Einzelheiten in grösserem     Mass-          stabe,    zum Teil in Form von     Varianten.     



  Im     Ausführungsbeispiel    ist ein     Steuer-          werk    mit Schwinganker, welches unter dem      Einfluss einer elektrischen Hauptuhr steht,  der Turmuhr angegliedert.  



  Wie auf der Zeichnung dargestellt, wird  die Minutenradachse 20 der Turmuhr über ein  Schneckengetriebe P, S von einem Motor M  angetrieben, der von einer Batterie B ge  speist wird, an der gleichfalls das Brems  ausrückrelais E der Bremse K liegt. Diese  wird durch eine Feder F normalerweise in  Eingriffstellung gehalten. Zur Steuerung des  Motors und der Bremse dient ein     Kontakt-          federpaar    5, zu dessen Bewegung ein Schalt  rad 6 vorgesehen ist. Das Schaltrad sitzt  lose auf der Minutenradachse 23 des Steuer  werkes. Auf derselben Achse sitzt gleich  falls lose ein Zahnrad 18, das mit einem Zahn  fade 19 auf der Minutenradachse 20 der  Turmuhr kämmt. Am Schaltriade 6 sind zwei  Stifte 8, 8a befestigt, welche mit auf der  Minutenradachse 23 radial befestigten Stif  ten 7 in Eingriff gelangen können.

   Der Um  fang des Schaltrades 6 ist mit Schaltzähnen  22 zum Schliessen und Öffnen des Kontakt  federpaares 5 versehen. Um ein Voreilen des  Schaltrades infolge seines Schwungmomentes  nach erfolgtem stossweisem Antriebe zu ver  hindern, ist es mit den auf der Achse 23  sitzenden Stiften 7 durch eine Schrauben  feder 9 verbunden. Ein mit dem Schaltriade 6  verbundenes Triebrad 1 greift in ein auf dem  Rad 18 gelagertes Zahnrad 3, auf dessen  Achse ein Triebrad 2 sitzt, das mit einem  gleichfalls auf dem Rad 18 gelagerten     Zahn-          rade    4 in Eingriff steht. Das Übersetzungs  verhältnis zwischen dem Trieb 1 und dem  Zahnrade 4 beträgt ein Zwölftel, so dass letz  teres beim Stillstehen des Rades 18 und Fort  schalten des Schaltrades dieselbe Umlauf  geschwindigkeit besitzt als der Stundenzeiger  der Turmuhr.

   An dem Zahnrad 18 ist des  weiteren eine Schaltfeder 16 angebracht, die  mit einer Nase 16a in eine Aussparung 17  des Schaltrades 6 einfallen kann. In den  Fig. 4 bis 6 ist an Stelle der Schaltfeder ein  federnder Schalthebel 16 gezeichnet. Eine  ähnliche Aussparung 17a besitzt das Zahn  rad 4. In dieser Aussparung liegt bei     nor-          malern    Betrieb ein an der Blattfeder 16 be-    festigter Stift 16b. Die Nase 16a ist mit  einer schrägen Schulter ausgebildet, derart,  dass sie bei Stillstehen des Rades 18 und  Weiterschalten des Rades 6 aus der in die  sem vorgesehenen Aussparung 17 heraus  gleitet. Die Übersetzungsräder 2, 3 und 4  haben den Zweck, zu verhindern, dass bei einer  länger als eine Stunde betragenden Korrektur  die Nase 16a wieder in die Aussparung 17  fällt.

   Zu diesem Zweck ist der Stift     1.61)    so  bemessen, dass er, wenn er auf der Stirnfläche  des Zahnrades 4 gleitet, die Nase 16a in  einem gewissen     Abstande    von dem     R.ade    6  hält, so dass ein Eingriff zwischen 16a und 17  nicht möglich ist.  



  Die normale Arbeitsweise der Einrichtung  verläuft wie folgt: Beim normalen Betriebe  wird von dem als Pendelwerk ausgebildeten  Steuerwerke 15 jede Minute das auf der     Mi-          nutenradachse    23 sitzende Transportrad 10  um einen Zahn weitergeschaltet und die     Mi-          nutenr        adachse    des Steuerwerkes um den ent  sprechenden Betrag gedreht.

   Dabei kommen  die Stifte 7, wie später ersichtlich sein wird,  nach     Zurücklegung    eines gewissen Leerlaufes  in Eingriff mit den Stiften 8, 8a und schal  ten das Schaltrad 6 weiter, bis die untere  Kontaktfeder 5 mit der Nase 21 .auf die       hronenoberkante    eines Zahnes 22 zu stehen  kommt und der vorher offene Kontakt  schlossen wird. Es bewirkt dies durch Schlie  ssen des     Batteriestromkreises    das Ausrücken  der Bremse     K    und das Anlassen des Motors       Il,    wodurch die     Minutenradachse    20 der  Turmuhr und mit ihr das Zahnrad 19 in Dre  hung versetzt werden.

   Dadurch wird das  Zahnrad 18     iangetrieben,    und die Nase     16,1     der an ihm befestigten Schaltfeder eilt der  durch die Drehung des Transportrades vor  geeilten Vorderwandung der Auskerbung 17  nach, bis sie dieselbe erreicht und so weit  mitnimmt, dass die Nase 21 der untern Kon  taktfeder     Zn    eine Zahnlücke des Schaltrades  läuft. Der Kontakt 5 wird dadurch geöffnet.,  Motor und Bremsrelais werden stromlos, und  die Bremse wird durch die Feder F wieder  eingerückt. Der Motor kommt dadurch zum  Stillstand. Dieses wiederholt sich bei jeder      minutlichen Stromstosssendung von der Zen  trale aus.  



  Das Schaltrad wird somit bei jeder Strom  stosssendung um einen Zahn weitengeschaltet,  und zwar zum Teil durch das Transportrad  des Steuerwerkes und zum Teil durch die  Feder 16, wobei Transportrad und Feder bei  jedem Antrieb einen Leerlaufweg zurück  legen, derart, dass die effektive Weiterschal  tung durch     das    Transportrad allein zusammen  mit dem durch letzteres vorher zurückgeleg  ten Leerlaufwege die Drehung des Schalt  rades bei der     Weiterschaltung    um einen Zahn  l ausm acht. Bei normalem Betrieb ist die Lage  der Mitnehmernase 16a mit Bezug zu der Aus  sparung 17 nach jeder Stromstosssendung die  selbe. Sie liegt gegen die Vorderwand der  Aussparung an.  



  Während der Weiterschaltung des Schalt  rades durch das Transportrad dreht sich das  Rad 4 um einen geringen Betrag um seine  Achse, und es erfolgt eine entsprechende Ver  schiebung des während dieser Zeit stillste  henden Stiftes 16b in der Aussparung 17a.  Bei der darauffolgenden Drehung des Zahn  rades 18 wird das Zahnrad 4 wieder um den  selben Winkel, aber in umgekehrtem     Sinne     von vorher, gedreht. Die Lage des Stiftes  16b in der Aussparung 17a ist somit auch  dieselbe nach jedem Transporte des Schalt  rades.  



  Erhält der Motor aus der einen oder der  andern Ursache keinen Strom, oder ist durch  Motordefekt eine Einschaltung desselben un  möglich, so ergibt sich daraus folgende Ar  beitsweise der Einrichtung. Die Räder 18  und 19 drehen sich nicht mehr, dagegen wird  das Schaltrad 6 vom Steuerwerke 15 nach wie  vor mitgenommen, und zwar wird es nach der  ersten Weiterschaltung wegen des Fortfallens  des Spiels zwischen den Stiften 7 und 8, das  vorhin durch die Weiterschaltung des Schalt  rades durch die Schaltfeder 16 verursacht  worden ist, jedesmal um einen ganzen Zahn  weitergeschaltet, so dass es nunmehr in seiner  Ruhestellung die Kontaktfedern stets in ihrer  Schliesslage hält.    Die Nase 16a der Schaltfeder bleibt gegen  über der     Aussparung    17 zurück und gleitet  schliesslich auf die Stirnfläche des Rades 6.

    Da das Rad 18 sich nicht dreht, wird auch  das bei jeder Weiterschaltung des Schalt  rades 6 gedrehte Zahnrad 4 nicht zurück  gedreht, und der Stift 16b verlässt allmählich  den Schlitz 17a und gleitet über die Stirn  fliehe des Zahnrades 4 hinweg.  



  Ist die Störung behoben und der Motor  wieder betriebsfähig, so wird er sofort über  den geschlossenen Kontakt 5 gespeist und  dreht die Achse 20. Damit wird auch das  Rad 18 in Drehung versetzt und läuft so  lange um, bis der Stift 16b wieder in die  Aussparung 17a füllt und darnach die Nase  16a in die Aussparung 17. Letzteres kann  erst geschehen, nachdem der Stift 16b in die  Aussparung 17a eingetreten ist. Erreicht  nunmehr die Nase 16a die Endkante der Aus  sparung 17, dann nimmt sie das Rad 6 mit,  bis die Nase 21 an der untern Kontaktfeder  in eine Zahnlücke des Schaltrades fällt, wo  durch der Kontakt 5 geöffnet und der Mo  tor wieder stromlos wird.

   In diesem Augen  blick ist die Voreilung des Steuerwerkes 15,  welche dem normalen Zeitverlauf entspricht,  vom Zeigerwerke der Turmuhr nachgeholt,  und der Normalbetrieb setzt bei richtigzeigen  der Turinuhr wieder ein.  



  Bei der bisher beschriebenen Vorrichtung  ist es erforderlich, das Schaltrad 6 lose auf  seiner Welle anzuordnen, um die     Weiterschal-          tung    desselben durch das eine seiner Fort  schaltwerke     unabhängig    von dem andern  ausführen zu     können.    Da diese     Fortschaltung     stossweise erfolgt,     kaum    dabei. leicht ein     Über-          schleudern    des Schaltrades stattfinden, wenn  die zur Verhinderung des Über     sehleuderns          vorgesehene    Feder nicht sehr stark     bemessen     ist.  



  Die     Fig.    7 und 8 zeigen in     Vorder-    und       Seitenansicht    ein diesen     C\belstand    vermeiden  des Ausführungsbeispiel, soweit es zum     Ver-          stiindnis    der Wirkung erforderlich ist.  



  Das Schaltrad 6 sitzt fest auf     seiner     Achse und -wird in Abhängigkeit von der       Strolnstosssezidung    durch ein Pendelwerk 15,      das mit einem auf der Schaltraclachse sitzen  den Transportrade 10 zusammenarbeitet,  weitergeschaltet. In dem Schaltrade 6 befin  det sich ein Einschnitt 24, in den eine     ab-          besclrägte    Nase 25 Breift, welche an einem  Hebel 26 ausgebildet ist. Dieser Hebel 26  sitzt gemeinsan mit einem Schalthebel 27 auf  einer Achse 28, die an der Stirnfläche eines  von der Nebenuhr angetriebenen Zahnrades       gelagert    ist.  



  Der Hebel 26 trägt ferner an seinem  äussern Ende     einen    Stift 29, der bei nor  malem Betrieb in eine Vertiefung 30 eines  Rades 31 Breift, das, wie bei den Fig. 2  und 3 beschrieben, von der Achse des Schalt  rades 6 über ein     Rädergetriebe    mit einer  Übersetzung von 1 auf 12 angetrieben wird.  Die Anordnung ist, wie bei den Fig. 2 und 3       beschrieben,    so     getroffen,    dass die Nase 25       nicht    allein in den Ausschnitt 24     greifen     kann, wenn der Stift 29 sich nicht in der  Vertiefung 30 befindet.

   Der Schalthebel 27  dient zur Betätigung des Steuerkontaktes 5  für den Nebenuhrenantrieb und Breift die  Kontaktfedern dieses Kontaktes in der Dreh  achse des Schallrades an, so dass der     Angriffs-          punlt    bei der Drehung des Schalthebelwerkes  seine Lage nicht ändert.  



  Die Arbeitsweise der Vorrichtung ver  läuft im allgemeinen, wie bei den Fig. 2 und 3  beschrieben. Bei jeder Stromstosssendung wird  durch das     Pendelwerk    15 das Schaltrad 6  über (las     Transportrad    um einen Schritt in  der Pfeilrichtung weitergeschaltet; dabei  gleitet die Nase 25 am Hebel 26 aus dem     Ein-          sclinilte    24 herans, wodurch das Hebelsystem  um seine Achse 28 gedreht wird und der  Schalthebel 27 den Antriebskontakt 5 schliesst.  Die Nebenuhr wird dadurch in Betrieb gesetzt  und damit auch das Zahnrad 18. Letzteres,       dreht    sich     gleichfalls    in der Pfeilrichtung  und nimmt dabei die Nase 25 mit.

   Nachdem  sie einen Winkel zurüekgelegt hat der dem,  um welchen das Schaltrad vorher weiter  geschaltet worden ist, gleich ist, fällt die  Nase 25 wieder in den Einschnitt 24 zurück.  Damit entfernt sich der Hebel 27 vom Kon-    takte 5, und durch Unterbrechung des letz-    teren wird der Antrieb der Nebenuhr abge  schaltet. Hierauf wiederholt sich dasselbe  Spiel.  



  Kommt die Nebenuhr aus der einen oder       andern    Ursache ausser Betrieb, so wird das  Schaltrad 6 allein regelmässig weitergeschal  tet, und der Kontakt 5 bleibt beständig ge  schlossen. Nach ungefähr einer Stunde tritt  dann auch der Stift 29 aus der Vertiefung 30  und diese entfernt sich von ihm. Nach Be  lebung der Störung setzt der Antrieb der  Nebenuhr wieder ein und hält so lange an,  bis die Nase 25 wieder in den Einschnitt 24  gelangt ist. Dies kann erst, eintreten, wenn  der über die Stirnfläche des Rades 31 glei  tende Stift 29 die Vertiefung 30 erreicht hat  und in dieselbe eingeschnappt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum selbsttätigen Nachstellen von Nebenuhren mit eigenem elektrischem Antriebe, gekennzeichnet durch ein einen Steuerkontakt des Befriebsstromes der Neben uhr überwachendes Schaltrad (6), das von der Hauptuhr zwecks Schliessung des Kon taktes für den Betriebsstrom periodiseh weitergeschaltet wird und dabei gegenüber einem mit ihm in Eingriff stehenden Organe voreilt, das bei der darauffolgenden Bewegung der Nebenuhr wieder in seine ursprüngliche Relativlage zum Schaltrade gebracht wird, beim Versagen des Motorstromes aber in sei ner Stellung verharrt, während das Schalt rad von der Hauptuhr periodisch weiterge schaltet iv ird. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Vorrichtung nach Patentanspruch, mit einem von der Hauptuhr dureh @tromstoh- sendung betätigten Steuerwerke, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrad hei jeder Stromstosssendung abwechselnd von dem Steuerwerk und dem Nebenuhrwerke ,veitergeschaltet wird, im letzterc,
    n Falle über eine einseitig wirkende Kupphing. ?. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrad<B>(</B>6) zum Schliessen dez Steuerkontaktes (5) durch (las Transport rad (10) des Steuerwerkes und zum Öff nen dieses Kontaktes durch die Minutenrad achse (20) der Nebenuhr nach Zurück legung je eines durch die vorhergehende Weiterschaltung geschaffenen Leerlaufes weitergeschaltet wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Eingriff zwischen der Minutenradachse (20) der Nebenuhr und dem Schaltrade (6) von dem Eingriffe zweier Kupplungsteile (16, 17) abhängig ist, die bei normalem Betriebe ständig in Eingriff stehen, und von denen der eine bei der Betriebsstörung mit der Neben uhr stehen bleibt, während der andere sich mit der Umlaufsgeschwindigkeit des Stundenzeigers weiterdreht und die Aus lösung des Eingriffes bewirkt. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schaltrad (6) und ein von der Minutenradachse (20) der Nebenuhr aus angetriebenes Schaltorgan (16) lose auf der Achse (23) des Trans portrades der Steuerwerkes sitzeng von der dlas Schaltrad (6) durch Stifte (7, 8) mit genommen wird, während das in Form einer Blattfeder ausgebildete und an einem Zahnrad (18) befestigte Schaltorgan (16) mittelst einer Nase (16a) in eine Aussparung (17) des Schaltrades (6) ein greift und durch diesen Eingriff die Wei terschaltung besorgt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltfeder (16) ausser der Nase (16a) einen Schaltstift (16b) trägt, der zur Ermöglichung des Eingriffes zwischen der Nase (16a) und der Aussparung (17) in eine Aussparung (17a) eines gleichfalls auf dem Zahnrade (18) sitzenden Zahnrades (4) greifen muss, welch letzteres mit einem mit dem Schalt- rade (6) verbundenen Triebrad (1) über Übersetzungsgetriebe (2, 3) in Eingriff stellt zur Drehung desselben mit der Um laufgeschwindigkeit des Stundenzeigers. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, mit einem von der Hauptuhr durch Stromstoss sendung betätigten Steuerwerke, dadurch gekennzeichnet, dass zum Überwachen des Steuerkontaktes (5) für den Nebenuhr antrieb ein umlaufendes Schaltwerk vor gesehen ist, das abwechselnd von der Nebenuhr und dem Sehaltrade (6) betätigt wird, wobei letzteres nur von dem durch die Stromstosssendung beeinflussten Steuer werke weitergeschaltet wird. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltwerk aus einem an der Stirnseite eines von der Nebenuhr an getriebenen Zahnrades (18) gelagerten Hebelsystem (26, 27) besteht, das mit einer Nase (25) in einen Einschnitt (24) des Schaltrades (6) greift, aus dem es bei der Weiterschaltung des Schaltrades zum Schliessen des Steuerkontaktes heraus gedrückt und in den es durch die darauf folgende Weiterdrehung der Nebenuhr zur Unterbrechung des Kontaktes wieder eingeführt wird. 8.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und U n- teransprüchen 6 und 7, mit Stift zur Be grenzung der Uhrennachstellung, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (25) in Ver- bindung mit einem weiteren an dem He bel (26) vorgesehenen Stifte (29<B>)</B> steht, der in eine Vertiefung (30) eines von der Sclialtradachse aus mit einer Übersetzung von 1 auf 12 angetriebenen Zahnrades (31) greift.
    9. Vorrichtung nach Patentanspraeh und Unteransprüchen 6 bis B. dadurch ge kennzeichnet, dass der Angriffspunkt des Sehalthebelsvstemes (26, 27) an dem von ihm zu steuernden' Kontaktfedersatze ko- achsial zur Achse des Zahnrades: (18) liegt.
CH85422D 1918-02-02 1919-03-19 Vorrichtung zum selbsttätigen Nachstellen von Nebenuhren. CH85422A (de)

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