CH85455A - Drehschiebersteuerung an Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Drehschiebersteuerung an Verbrennungskraftmaschinen.

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CH85455A
CH85455A CH85455DA CH85455A CH 85455 A CH85455 A CH 85455A CH 85455D A CH85455D A CH 85455DA CH 85455 A CH85455 A CH 85455A
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Co Oskar Kiesel
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Oskar Kiesel & Co
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      Drehschiebersteuerung    an     Verbrennungskraftmaschinen.       Die Erfindung     betrifft    eine     Drehsehieber-          steuerung    an     Verbrennungskraftmaschinen,     mit hin- und     herschwingendem    Hohlschieber.

    Bei derselben sind für den Einlass in einem  Gehäuse des mit     achsialen    Schlitzen     ver-          sehenen,        einerends        offenen,        andernends    ge  schlossenen Hohlschiebers     achsial    laufende  Kanäle, die     einerends    mit einem an das ge  schlossene Ende des Hohlschiebers angren  zenden, an die     Einlassleitung    angeschlossenen  Raum, anderseits mit nach dem Hohlschieber  führenden     Einlassschlitzen    in Verbindung  stehen, und für den     Auslass    der Verbrennungs  gase,

   zwischen den genannten     Einlassschlitzen     und Kanälen. Schlitze vorhanden, die in einen  ringförmigen Auspuffraum münden.  



  In der Zeichnung, die ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darstellt,  zeigt     Fig.    1 einen Längsschnitt mit dem  Schieber in der     Einlassstellung    und     Fig.    2  einen     wagrechten    Schnitt nach Linie     A-B     der     Fig.    1, jedoch mit dem Schieber in Aus  lassstellung.  



  Der hohlzylindrische, in seiner Seiten  wandung mit acht gleichzeitig den Einlass    und     Auslass    steuernden Schlitzen b versehene,  unten     offene,    oben geschlossene Drehschieber  a ist in einem in den Boden des Zylinders g       undrehbar    eingelassenen, hohlzylindrischen  Gehäuse     r    drehbar gelagert, das unten und  oben mit dem Schieber bündig abschliesst.

    Dieses Gehäuse ist mit acht     Auspuffschlitzen     h und zwischen diesen mit     ebensovielen,          achsial    laufenden Kanälen c versehen, die  oben mit dem an den Boden des Hohlschie  bers<I>a</I> grenzenden, an die     Einlassleitung   <I>l</I> an  geschlossenen Raum s und seitlich mit Ein  lassschlitzen t in Verbindung stehen, die in  Grösse und Anordnung den Schlitzen b des  Drehschiebers a entsprechen. Um den unteren  Teil des Gehäuses r herum ist ein Ringraum d  angeordnet, in den die     Auslassschlitze   <I>lt</I> mün  den und der mit zwei Auspuffleitungen i in  Verbindung steht. f ist der Wasserkühl  mantel des Zylinders<I>g</I> und<I>n</I> der Kolben.  



  In der Mitte seines Bodens ist der Dreh  schieber a mit einer nach oben ragenden, an  ihrem obern Ende einen Hebel<I>na</I> tragenden  Achse versehen. Der Hebel     73a    ist an einem  Stössel q     angelenkt,    der mittelst einer Feder      gegen die     LTnrundscheibe    p gedrückt wird,  durch deren Drehung dem Drehschieber eine  hin- und     herschwingende    Drehbewegung er  teilt wird.  



       Fig.    1 zeigt die Stellung des Schiebers a  während des Ansaughubes des Kolbens     rt.    In  dieser Stellung des Schiebers steht der Ver  brennungsraum des Zylinders durch die  Schlitze     b    des .Schiebers     a    und durch die  Schlitze     t    und Kanäle c des Gehäuses     r    mit  der     Einlalleitung    l in Verbindung, während  die Schlitze     h    für den Auspuff geschlossen  sind.  



  In dieser Stellung des Drehschiebers liegt  die Rolle des Stössels     q    in der     Aussparungpl     der     L'nrundscheibe        p,    bei der nächsten halben  Drehung derselben stehen die Schlitze des  Schiebers     a-    in der Mittelstellung zwischen  den Schlitzen t und     lt        (Kompressions-    und  Explosionshub), und sobald der Stössel auf den       Noellen        p2    aufläuft, nimmt der Drehschieber     a     die in     Fig.    2 dargestellte Auspuffstellung ein.  



       In-dieser    Stellung des Drehschiebers     sind     die Schlitze     t.    geschlossen, dagegen liegen die  Schlitze<I>b</I> vor den Schlitzen     h,    so dass die  Verbrennungsgase durch dieselben in den  Hohlraum d und von dort in die Auspuff  leitungen i gelangen und nach aussen     eut-          weichen    können.  



  Der Drehschieber<I>a</I> ist bei     ?c    zwischen  zwei Schlitzen     7b    bis zum Kolbenring o auf  geschnitten, so dass er sich, wenn er bei der       Bearbeitung    mit einer gewissen Spannung       rund    gedreht wird, andauernd durch eigene  Materialspannung auf seine     Gegendichtungs-          fläche    des Gehäuses     r-    anlegt. Dieses Dich  tungsmoment wird noch erheblich erhöht  durch den in der Maschine herrschenden  Überdruck nach aussen.  



  Eine einfache und zuverlässige Schmierung  wird erreicht, wenn zwischen den Ein- und       Auslassschlitzen        Ölkanäle    vorgesehen werden,    in die mittelst einer     Hochdruckölpumpe    in  gewissen Pausen Schmiermittel     eingepresst     wird.  



  Die Betätigung des Drehschiebers kann  statt mittelst einer     Unrundscheibe    mit Hilfe  einer Kurvennut oder eines Kurbelzapfens  erfolgen.  



  Bei der beschriebenen und dargestellten  Steuerung werden der Schieber und dessen  Gehäuse durch das eintretende Gemisch gleich  mässig gekühlt und infolgedessen eine gute  Schmierung ermöglicht. Ausserdem     können    die  Ein- und     AuslaPquerschnitte    gegenüber den  bisher üblichen erheblich grösser sein, wodurch  die     Leistungsfähigkeit    der Maschinen wesent  lich erhöht wird. Der     Schieberweg    ist trotz  dem nur sehr klein, das     Schiebergestänge     einfach und die Abnützung nur sehr gering.  



  Dabei sind die     Gussteile    ausserordentlich  einfach und leicht herzustellen, und die Her  stellung von mit einer solchen Steuerung     ver-          sehenen    Maschinen wird demgemäss billig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehschiebersteuerung an Verbrennungs- l#raftmaschinen mit hin- und herschwingen- dem Hohlschieber, dadurch gekennzeichnet, dass für den Einlass in einem Gehäuse des mit achsialen Schlitzen versehenen, einerends offenen, andernends geschlossenen Hohlschie bers achsial laufende Kanäle, die einerends mit einem an das geschlossene Ende des Hohl schiebers angrenzenden,
    an die Einlassleitung angeschlossenen Raum, anderseits mit nach dem Hohlschieber führenden Einlassschlitzen in Verbindung stehen, und für den Auslah der Verbrennungsgase, zwischen den genannten Einlassschlitzen und Kanälen, Schlitze vor handen sind, die in einen ringförmigen Aus puffraum münden.
CH85455D 1914-01-19 1917-05-18 Drehschiebersteuerung an Verbrennungskraftmaschinen. CH85455A (de)

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CH85455A true CH85455A (de) 1920-06-16

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CH85455D CH85455A (de) 1914-01-19 1917-05-18 Drehschiebersteuerung an Verbrennungskraftmaschinen.

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