CH85455A - Drehschiebersteuerung an Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Drehschiebersteuerung an Verbrennungskraftmaschinen.Info
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Description
Drehschiebersteuerung an Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Drehsehieber- steuerung an Verbrennungskraftmaschinen, mit hin- und herschwingendem Hohlschieber.
Bei derselben sind für den Einlass in einem Gehäuse des mit achsialen Schlitzen ver- sehenen, einerends offenen, andernends ge schlossenen Hohlschiebers achsial laufende Kanäle, die einerends mit einem an das ge schlossene Ende des Hohlschiebers angren zenden, an die Einlassleitung angeschlossenen Raum, anderseits mit nach dem Hohlschieber führenden Einlassschlitzen in Verbindung stehen, und für den Auslass der Verbrennungs gase,
zwischen den genannten Einlassschlitzen und Kanälen. Schlitze vorhanden, die in einen ringförmigen Auspuffraum münden.
In der Zeichnung, die ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darstellt, zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt mit dem Schieber in der Einlassstellung und Fig. 2 einen wagrechten Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1, jedoch mit dem Schieber in Aus lassstellung.
Der hohlzylindrische, in seiner Seiten wandung mit acht gleichzeitig den Einlass und Auslass steuernden Schlitzen b versehene, unten offene, oben geschlossene Drehschieber a ist in einem in den Boden des Zylinders g undrehbar eingelassenen, hohlzylindrischen Gehäuse r drehbar gelagert, das unten und oben mit dem Schieber bündig abschliesst.
Dieses Gehäuse ist mit acht Auspuffschlitzen h und zwischen diesen mit ebensovielen, achsial laufenden Kanälen c versehen, die oben mit dem an den Boden des Hohlschie bers<I>a</I> grenzenden, an die Einlassleitung <I>l</I> an geschlossenen Raum s und seitlich mit Ein lassschlitzen t in Verbindung stehen, die in Grösse und Anordnung den Schlitzen b des Drehschiebers a entsprechen. Um den unteren Teil des Gehäuses r herum ist ein Ringraum d angeordnet, in den die Auslassschlitze <I>lt</I> mün den und der mit zwei Auspuffleitungen i in Verbindung steht. f ist der Wasserkühl mantel des Zylinders<I>g</I> und<I>n</I> der Kolben.
In der Mitte seines Bodens ist der Dreh schieber a mit einer nach oben ragenden, an ihrem obern Ende einen Hebel<I>na</I> tragenden Achse versehen. Der Hebel 73a ist an einem Stössel q angelenkt, der mittelst einer Feder gegen die LTnrundscheibe p gedrückt wird, durch deren Drehung dem Drehschieber eine hin- und herschwingende Drehbewegung er teilt wird.
Fig. 1 zeigt die Stellung des Schiebers a während des Ansaughubes des Kolbens rt. In dieser Stellung des Schiebers steht der Ver brennungsraum des Zylinders durch die Schlitze b des .Schiebers a und durch die Schlitze t und Kanäle c des Gehäuses r mit der Einlalleitung l in Verbindung, während die Schlitze h für den Auspuff geschlossen sind.
In dieser Stellung des Drehschiebers liegt die Rolle des Stössels q in der Aussparungpl der L'nrundscheibe p, bei der nächsten halben Drehung derselben stehen die Schlitze des Schiebers a- in der Mittelstellung zwischen den Schlitzen t und lt (Kompressions- und Explosionshub), und sobald der Stössel auf den Noellen p2 aufläuft, nimmt der Drehschieber a die in Fig. 2 dargestellte Auspuffstellung ein.
In-dieser Stellung des Drehschiebers sind die Schlitze t. geschlossen, dagegen liegen die Schlitze<I>b</I> vor den Schlitzen h, so dass die Verbrennungsgase durch dieselben in den Hohlraum d und von dort in die Auspuff leitungen i gelangen und nach aussen eut- weichen können.
Der Drehschieber<I>a</I> ist bei ?c zwischen zwei Schlitzen 7b bis zum Kolbenring o auf geschnitten, so dass er sich, wenn er bei der Bearbeitung mit einer gewissen Spannung rund gedreht wird, andauernd durch eigene Materialspannung auf seine Gegendichtungs- fläche des Gehäuses r- anlegt. Dieses Dich tungsmoment wird noch erheblich erhöht durch den in der Maschine herrschenden Überdruck nach aussen.
Eine einfache und zuverlässige Schmierung wird erreicht, wenn zwischen den Ein- und Auslassschlitzen Ölkanäle vorgesehen werden, in die mittelst einer Hochdruckölpumpe in gewissen Pausen Schmiermittel eingepresst wird.
Die Betätigung des Drehschiebers kann statt mittelst einer Unrundscheibe mit Hilfe einer Kurvennut oder eines Kurbelzapfens erfolgen.
Bei der beschriebenen und dargestellten Steuerung werden der Schieber und dessen Gehäuse durch das eintretende Gemisch gleich mässig gekühlt und infolgedessen eine gute Schmierung ermöglicht. Ausserdem können die Ein- und AuslaPquerschnitte gegenüber den bisher üblichen erheblich grösser sein, wodurch die Leistungsfähigkeit der Maschinen wesent lich erhöht wird. Der Schieberweg ist trotz dem nur sehr klein, das Schiebergestänge einfach und die Abnützung nur sehr gering.
Dabei sind die Gussteile ausserordentlich einfach und leicht herzustellen, und die Her stellung von mit einer solchen Steuerung ver- sehenen Maschinen wird demgemäss billig.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Drehschiebersteuerung an Verbrennungs- l#raftmaschinen mit hin- und herschwingen- dem Hohlschieber, dadurch gekennzeichnet, dass für den Einlass in einem Gehäuse des mit achsialen Schlitzen versehenen, einerends offenen, andernends geschlossenen Hohlschie bers achsial laufende Kanäle, die einerends mit einem an das geschlossene Ende des Hohl schiebers angrenzenden,an die Einlassleitung angeschlossenen Raum, anderseits mit nach dem Hohlschieber führenden Einlassschlitzen in Verbindung stehen, und für den Auslah der Verbrennungsgase, zwischen den genannten Einlassschlitzen und Kanälen, Schlitze vor handen sind, die in einen ringförmigen Aus puffraum münden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE85455X | 1914-01-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH85455A true CH85455A (de) | 1920-06-16 |
Family
ID=5640842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH85455D CH85455A (de) | 1914-01-19 | 1917-05-18 | Drehschiebersteuerung an Verbrennungskraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH85455A (de) |
-
1917
- 1917-05-18 CH CH85455D patent/CH85455A/de unknown
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