CH85850A - Nähmaschine mit Fadenabschneidevorrichtung. - Google Patents

Nähmaschine mit Fadenabschneidevorrichtung.

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CH85850A
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sewing machine
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Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Nähmaschine mit Fadenabschneidevorrichtung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Näh  maschine derjenigen Art, bei welcher in einem  vollständigen Arbeitskreislaufe der Maschine  Stiche nach einem vorbestimmten Muster er  zeugt werden und welche mit einer Faden  abschneidevorrichtung versehen ist, durch  welche der Nadelfaden nach Vollendung  jedes Arbeitskreislaufes selbsttätig abge  schnitten werden kann. Gemäss der Erfindung  sind durch einen sich bewegenden Teil der  Maschine beeinflusste Mittel vorgesehen, um  auf eine Mehrzahl aufeinanderfolgender Ar  beitskreisläufe der Maschine nur einmal die  Fadenabschneidevorrichtung zwecks Abschnei  dens des Fadens zu beeinflussen. Hierdurch  wird der Vorteil erreicht, dass der Faden bis  zur Vollendung einer zweiten oder mehr als  zwei Nähperioden nicht abgeschnitten wird.  



  In der Zeichnung ist eine Knopflochnäh  maschine als beispielsweise Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes durch Fig.  1, 2 und 3 in einem Aufriss, einer Rück  ansicht und in einem Grundriss bei weg  gedachter Arbeitsplatte dargestellt; Fig. 4  und 5 sind eine Teilansicht, resp. Teilschnitt    und eine Unteransicht der die Faden  abschneidevorrichtung beeinflussenden Mit  tel; Fig. 6 und 7 sind eine Ober- und eine  Unteransicht des das Fadenabschneid- und  Klemmorgan tragenden Stoffklemmnfusses;  Fig. R ist ein Schaubild des fadenklemmen  den Teilstückes der Schneid- und Klemm  klinge; Fig. 9 ist ein Teilschnitt des mit  der Schneid- und Klemmlklinge versehenen  Teils des Stoffklemmfusses mit dem Nadel  faden und der Gimpe, tune Fig. 10 ist ein  Aufriss des Sperrhebels für eine Stossstange  und der ihn betätigenden Mittel.  



  Die dargestellte Maschine besitzt eine eine  auf- und abgehende und seitlich bewegliche  Nadel einschliessende Stichbildevorrichtung,  eine Stoffklemme mit einer Vorrichtung, um  der Stoffklemme     Be-%vegititgen    in der Längs  richtung des     Knopflochsehlitzes    und quer  dazu zu erteilen, eine     Gimpenführung,    um  eine     Gimpe    in die     Knopflochnaht        einzulegen,     eine Anhaltevorrichtung und eine     Knopfloch-          schneidevorrichtung,    welche bei Vollendung  jedes Nähvorganges mit der Anhaltevorrich  tung in Bewegungsverbindung setzbar und      von derselben betätigbar ist.

   Ferner ist die  Maschine mit Mitteln zum gleichzeitigen Ab  schneiden des Nadelfadens und der Gimpe  versehen.  



  1 ( Fig. 1 bis 3) bezeichnet die übliche  Arbeitsplatte, 2 den hohlen Ständer und 3  den röhrenförnmigen Arm der Maschine. IM  Kopfe 4 des Arimes 3 ist die Nadelstange 5  gelagert, w-elece mit einem in der Schiffchen  bahn 7 arbeitenden Schiffchen zusammen  arbeitet. Die Nadelstange erhält ihre     Auf-          und    Abvärtsbewegungen von der die     L6os-          und    Festscheibe, 9 und 10 tragenden Haupt  welle 8, auf welcher auch der Nocken 11 sitzt,  mit welchem die längsverschiebbare, unter  Federdruck stehende, in dem um Zapfen 14  schwingbaren Afistellhebel 13 gelagerte  Stange 7 2 zusammenarbeitet.  



  Der Klemmfcuss 15 der Stoffklemme be  sitzt eine Öffnung 16, welche von einer Rippe  17 mit gezahnter Unterfläche umgeben ist.  Diese Fläche wird gewöhnlich auf den Stoff  gedrückt. Die stichplatte 18 wird von der  in einer Führung der Tischplatte verschieb  baren Gleitplatte l9 getragen. In einer Füh  rung d1er Gleitplatte 19 ist die Gleitplatte 20  verschiebbar, mit welcher die Platte 22 ver  bunden ist. An der Platte 22 ist mittelst  des Zapfens 23 das eine Ende des gegabelten  Klenmmarmes 24 angelenkt, dessen Gabel  enden mittelst ( der Gewindestifte 25 mit dem  Klemmfusse gelenkig verbunden sind (Fig.  1 bis 3). Die unm den sieh von der Ansatz  platte 22 aus erbebenden Stift 27 gewundene  Feder 26 druckt den Klemmarm 24 hinunter.  



  Unterhalb der Arbeitsplatte 1 ist auf  der senkrechten Welle 28 die mit den     Kur-          vennutfen    30 und 31 versehene     Vorsehub-          scheibe    29 befestigt. In die Nut 30 greift die  auf derm einen Arme des um einen fest  stehenden Bolzen schwingbaren Winkel  hebels 33 gelagerte Rolle 32. Der andere  Arm cdes Hebels 33 ist durch den Lenker 34  mit der Gleitplatte 20 verbunden. In die  Nut 31 greift die Rolle 35 am einen Arme  des um den feststehenden Zapfen 37 schwing  baren Hebels 36, dessen anderer Arm durch  den Zapfen 38 (Fig. 3) mit der Gleitplatte 19    gelenkig verbunden ist.

   Durch die beschrie  benen Mittel erhält die Stoffklemme in be  kannter Weise Bewegungen in der     Längs-          und    Querrichtung des Knopflochschlitzes.  



  Der Hebel 13 (Fig. 1 und 2) wird durch  die Feder 39 gewöhnlich in die den Ein  griff der Stange 12 mit demn Nicken 11  herbeiführende Richtung gedrückt. Anm Arme  10 des Hebels 13 ist eine Stange 41 ange  lenkt, welche durch eine Kette 42 mit einem  nicht gezeichneten Fusstritt verbunden ist,  um den Hebel 13 entgegen der Feder 39 zu  schwingen. Der eine Arm eines Sperrhebels  43 hält die Stange 41 durch Eingriff in deren  untern Teil in der gesenkten Stellung.

   Der  andere Arm des Sperrhebels liegt in der     Be-          des    auf dem Umfange des  Vorschubracdes 29 angeordneten Ansatzes 44,  welcher die Anhaltevorrichtung auslöst, um  die Stichbilde- und Vorschubvorriclhtung  stillzusetzen und die Betätigung des     Knopf-          loehschneidemessers    45 zu bewirken.  



  Der die Führungsöse 47 für die Gimpe  tragende Arm 46 hängt vom drehbaren Trä  ger 48 herab, welcher als Zahnbogen aus  gebildet ist. In den Zahnbogen 48 greift der  Zahnbogen 49 der Sektorplatte 50 ein, wel  che von der Nutenscheibe 100 betätigt wird,  um die Gimpenführung in richtiger Stelleng  zur Nadel zu halten.  



  Der Klemmfuss 15 ist auf seiner Unter  seite ausgespart und die ERippe 17 ist unter  brochen und eine Platte 53 mit gezähnter.  die Rippe 17 ergänzender Rippe a5 ist     mit-          telst    Sehrauben 54 auf der untern Seite des  Fusses 15 befestigt. Zwischen der Platte 53  und der Unterseite des ausgesparten Teil  des Fusses 15 befindet sich eine Spalte 52,  welche die aus den übereinanderliegenden  Teilen 56 und 57 bestehende     Fadenzchneid-          und    Klemmklinge aufnimmt.  



  Die Klingenteile 56 und 57 sind mittelst  einer Schraube 58 in eine Aussparung der  Flansche 59 eines Drehzapfens     r>0        gepresst,     welcher Zapfen in einer     L-agerlüicbse    61     ge-          lagert    ist. Der     K1ingF@nt:eil        a6    besitzt eine       konkav        gebogene,    unten     za@gechärfte    Schneide  kante     (Fig.    9), welche mit der oben zuge-      schärften, am Ende der Nadelöffnung 16 be  findlichen Kante der Platte 53 zwecks Ab  schneidens des Fadens zusammenarbeitet.

    Der über dem Teil 56 liegende Klemmteil 57       befitzt    eine stumpfe Arbeitskante mit sieh  nach aussen erweiterndem Ausschnitte 62  (Fig. 8) und mit sich von letzterem quer  über die Fadenklemmfläehe erstreckendem  Kanal 63 von geringer Tiefe. Der Klingen  teil 57 erfasst den Nadelfaden und die Gimpe  zusammen mit der einen Endfläche der Na  delöffnung 16 des Stoffklemmfusses und  drückt Faden und Gimpe zusammen. Die  genannte Endfläeche besitzt eine abgesetzte  Schulter 64 (Fig. 6 und 7), welche den Nadel  faden und die Gimpe festhält, während die  Klinge 56, 57 ihre Arbeitsbewegung fort  setzt, um den Faden in die Gimpe einzu  drucken, bevor Faden und Gimpe zwischen  den horizontalen Flächen des Klingenteils  5 7 und demn Klemmfusse 15 eingeklemmt wer  den.

   Da die Platte 53 von der Fadenab  schneid- und Klemmstelle entfernt am Bo  den des Klemmfusses 15 befestigt ist, vermag  sie leicht nachzugeben, wodurch ein Zer  drücken des Fadens und der Gimpe vermieden  wird.  



  Auf dem obern Ende des Drehzapfens 60  sitzt der Kurbelarm 65 (Fig. 1, 2, 3, 6 und 7),  welcher mit dem abwärts gekröpften Teil  der Stossstange 66 gelenkig verblunden ist.  Letztere ist in einer von dem Klemmarme 24  getragenen Winkelplatte 67 verschiebbar ge  lagert. Auf der Stossstange 66 ist ein Stoss  bund 68 befestigt, und zwischen diesem und  der Winkelplatte 67 ist eine weiche Unter  lagscheibe 69 angeordnet. Gegen diese Scheibe  wird der Bund 68 mittelst einer einerseits  an der Winkelplatte 67 und anderseits an  einem auf der Stange 66 befestigten Bund  71 angehängten Feder 70 gezogen.

   Die Feder  70 erteilt der Klinge 56, 57 durch die Stange  66 Fadenschneid- und Klemmbewegungen  und hält diese Klinge nachgiebig in ihrer  Vorder- oder Klemmstellung, in der der  Klingenteil 57 am Kopf eines der (im Ab  stande voneinander) zwischen der untern  Fläche des Klemmfusses 15 und der Platte    53 angeordneten Gewindestifte 72 (Fig. 3  und 7) anliegt.  



  In das Gestell 2 (Fig. 2 und 5) ist ein  Gewindebolzen 73 geschraubt, auf welchem  der mit einer Bohrung und mit einer Hülse  75 versehene Gleitblock 74 sitzt. Auf dem  abgesetzten Gewindeende des Bolzens 73  sitzt der durchbrochene Ansatz 7 6 eines La  gerstückes<B>77,</B> zwischen welchem und     dem     zugekehrten Ende der Hülse 75 Scheiben 78  und 7 9 angeordnet sind, von denen die eine,  79, aus weichem Stoffe, zum Beispiel Filz,  besteht, um den durch die einerseits an einem  Stift 81 des Blockes 74 und anderseits an  einem Zapfen 82 des Gestelles 2 angehängte  Feder 80 bewirkten Drucke der Hülse 7 5 auf  zunehmen.

      In einem seitlichen     Fortsatze    83 des  Blockes 74 ist eine Kopfschraube 84 (Fig. 3,  4 und 5)     eingeschraubt,    welche dem dreh  baren Hemmorgan 85 und dem mit ihm     mit-          telst    Stiften 87 (Fig. 5) verbundenen Schalt  rad 86 als Lager dient.

   Das Organ 85 be  sitzt vier um je<B>90'</B> voneinander abstehende  und aufwärts gerichtete Ansätze 88, welche  Stellungen einzunehmen vermögen, in denen  sie im Bewegungsbereiche des Endes der  Stossstange 66 liegen, während in andern  Stellungen die     Lücl@en    zwischen den Ansätzen  dem     genannten    Ende gegenüber liegen, so dass  je nachdem im Arbeitsbange der Stossstange  66 mit der Stoffklemme die Stange durch die  Ansätze aufgehalten wird oder nicht.  



  Gegenüber dein     Fortsatze    83 besitzt der  Block     7.1    einen     Fortsatz    89     finit    scharf ab  gesetzter Schulter     89t,    auf welche ein     mit-          telst    einer Mutter 91 in einer Flansche 92  einer lose auf der Weile 28 sitzenden Hülse  93     befestigter    Kurbelstift 90     einwirkt.    Die       Hülse    93 tritt in     einen    ringförmigen     Hohl-          raum    einer     mittelst    einer Stellschraube 95  auf der Welle 28     

  befestigten    und     finit    einer  Flansche 96     versehenen    Büchse 94, wobei das  abgesetzte untere Ende des Kurbelstiftes 90  in eines der am     Flanselie    96 in gleicher Ent  fernung von deren Achse angebrachten Lö  cher 9 7     (Fig.    3) tritt.      Die Hülse 93 wird     mittelst    Federn 98  hinuntergedrückt, welche zwischen den Bö  den von in     ersterer    angebrachten Löchern  und der mittelst der Stellschraube 101 auf  der Welle 28 befestigten Nabe 99 der Nuten  scheibe 100 eingesetzt sind.  



  Bei der Drehung der Welle 28 schlägt  der Kurbelstift 90 gegen die Schulter 89x  des Fortsatzes 89 des Blockes 74 und stösst  den letzteren in der zum Zuge der Feder 80  entgegengesetzten Richtung, so dass das Or  gan 85 bei passender Einstellung mit einem  Ansatz 88 auf die Stange 66 trifft und das  durch die Stange     bewirkte    Zurückgehen der  Abschneid- und Klemmklinge 56, 57 vor der  Abschneid- und Klemmbewegung einsetzt.  Um den Block 74 gegen Kippen um den Bol  zen 73 zu sichern, ist mittelst einer Schraube  102 eine abwärts gekröpfte Platte 103 auf  der Unterseite des Blockes befestigt, wobei  der Flansch 96 zwischen dieser Platte und  dem Fortsatz 89 hindurchgeht.  



  Das Lagerstück 77 trägt einen Achs  zapfen 104, auf welchem ein Klinkenhebel  gelagert ist, dessen einer Arm 105 zum Ein  griff mit dem Schaltrade 86 gebaut und des  sen anderer Arm 106 mittelst einer Feder  107 mit einem Ösenstift 108 verbunden ist,  welcher in den herabhängenden Arm 109  eines     mehrarmigen    Schwingorganes mit Nabe  110 geschraubt ist. Die Nabe 110 ist auf der  in Lagern 112 des Gestelles 2 gelagerten  Welle 111 gelagert.  



  Der Arm 105 stützt sich gewöhnlich ge  gen einen vom Lagerstücke 77 aufwärts  gerichteten Ansatz 77x (Fig. 5), kann aber  durch Bewegung des andern Armes 106 ent  gegen der Feder 107 in die Federklemme 113  (Fig. 1 und 3), deren Fuss 114 mittelst der  Schraube 115 am Gestelle 2 befestigt ist,  zurüclkgezogen werden. Bei der Drehung des  Kurbelstiftes 90 um die Welle 28 hört sein  Eingriff mit der Schulter 89x des Fortsatzes  89 auf, wenn seine Kreisbahn das äussere  Ende des Fortsatzes 89 kreuzt. Alsdann zieht  die Feder 80 den Block 74 in die     Anfangs-          stellungp    zurück und bewirkt das Auftreffen  des Schaltrades 86 auf die Spitze des Klin-    kenhebelarmes 105, durch velchen es eine  Teildrehung erhält.

   Auf diese Weise werden  abwechslungsweise ein Ansatz 88 und eine  Lücke des Hemmorganes 85 der Stossstange  66 dargeboten, so dass die Abschneid- und  Klemmvorrichtung nicht nach jeder je einer  vollständigen Umdrehung der Welle 28 ent  sprechenden Nähperiode in Stellung zur     Ein-          wirküng    auf den Nadelfaden und die Gimpe  gebracht wird.  



  Mittelst einer Schraube 116 (Fig. 5) ist  eine federnde Sperrklinke 117 an demn Bloche  74 befestigt, welche durch elastischen Ein  griff in die Zähne des Schaltrades 86 ein Zu  rückdrehen des Hemmorganes 85 verhindert.  Eine mittelst einer Schraube 118 am Boden  des Fortsatzes 83 befestigte Feder 119 be  sitzt einen Arm 119x, welcher auf die schrä  gen Flächen der Schaltradzähne drückt, umn  zu bewirken, dass nach jeder Schaltbewegung  des Schaltrades die radiale Fläche eines Zah  nes mit dem Ende der Sperrklinke 117 in  Eingriff kommt und die genaue Einstellung  des Hemmorganes 85 gegenüber der Stoss  stange 66 zu sichern.  



  Es ist ersichtlich, dass, wenn der K     linken-          hebel    1.05, 106     (Fig.    3)     an\    der voll gezeich  neten Stellung in die     punktierte,    unwirksame  Stellung gedreht wird, die durch den Stift 90       bewirlLte        Bewegung    des Blockes 74 auf das  Organ 85 wirkungslos ist, und dass die Stel  lung, in welche das Organ 85 gebracht ist,  ehe der Hebel 105, 106 in seine unwirksame  Stellung übergeführt ist, dafür massgebend  ist, ob die     Fadenabschneidevorrichtung    fort  während unwirksam oder am Ende jeder     Näh-          periode    wirksam ist.

   Die Einsetzung des Zap  fens 90 in eines der Löcher 97 des Flansche  96     (Fig.    3) bestimmt den Zeitpunkt seiner  Einwirkung auf den Block und damit Elen  Zeitpunkt, in welchem das Hemmorgan 85  seinen Weg gegen die Stoffklemme vollendet.  



  Das hintere Ende der     Stossstange    66     (Fig.     1, 3, 4, 5 und 10) besitzt eine Abflachung  und eine dieselbe scharf abgrenzende Schul  ter     66Y,    welche sich gegen denjenigen Teil  der Seitenfläche eines Sperrhebels 120 zu  legen vermag, welcher einen Ausschnitt 121      mitbegrenzt. Letzterer bildet eine Schulter,  welche sich auf dein Oberteil der Stange 66  abstützen kann. Der Hebel 120 ist um einen  Zapfen 122 drehbar, welcher von einem auf  dem Klemmhebel 24 befestigten Lagerstück  123 getragen wird. Der Sperrhebel 120 be  sitzt einen aufwärtsgerichteten Teil 124 mit  einwärts abgebogenem Ende 125 und wird  gewöhnlich durch eine un den Kopf des  Drehzapfens 122 gewundene Feder 126 ab  wärts gedrückt.

      Das Hebelende 125 ruht auf dein seit  lichen Kurbelarm 127 (Fig. 1, 2, 3 und 10),  dessen Nabe 128 auf dem einen Ende der  Schwingwelle 111 befestigt ist. Auf dem an  dern Ende dieser Welle ist mittelst der Stell  schraube l29 die Nabe 130 eines gebogenen  Armes 131 befestigt, in dessen freies, hülsen  artiges Ende 132 ein Plungerstift 133 und  eine Feder 134 einsgesetzt sind, deren eines  Ende sich gegen einen durchbrochenen Ge  windedeckel 135 und deren anderes Ende sich  gegen einen auf dem Stifte 133 vorgesehenen  Flansch stützt. Eine einerseits an einem  Ringstift 137 der Hülse 132 und anderseits  an einem Stift 138 des Abstellhebels 13 an  gehängte Feder 136 zieht den Arm 131 ab  wärts.  



  Der Plungerstift 133 ist zum Eingriffe  mit der     obern    Fläche eines auf der unter  Federdruek stehenden Stange 12 befestigten  Bundes 139 bestimmt, wenn das obere Ende  der Stange 12 unter der     Einwirkung        des     Nockens 11 beim Stillsetzen der Hauptwelle  seine axialen Bewegungen ausführt.

   Nach  dem die Fadenabschneid- und Klemmklinge  bewegt worden ist und die     Stange    66 durch  den Hebel 120 gesperrt worden ist, wie in  Fig. 10 in punktierten Linien angedeutet ist,       bewirkt    die Bewegungsübertragung von der  Stange 12 auf den Plungerstift 133 ein  Schwingen des Armes 131 und ein Heben des  Armes 127, welcher dadurch das Ende 125  des Sperrhebels 120 nithebt und letzteren  von der Stossstange 66 auslöst, wodurch der  letzteren gestattet wird, unter der Einwir-    Klemm- und Abschneidebewegung zu er  teilen.  



  Im Ruhezustande der Maschine befinden  sieh die verschiedenen Teile in den in Fig. 1       bis    4 und 9 dargestellten Stellungen, wobei  der Nadelfaden a und die Gimpe b zwischen  dein Bodens der Quernut 63 des Klingenteils 57  und der untern Fläche des Klemmfusses 15  (Fig. 9) eingeklemmt sind. Nachdem der  Stoff bei gehobenem Klemmfuss in die     Stoff-          klenne    eingesetzt ist, wird der Abstellhebel  13 so gekippt, dass er die Stange 12 von dein  Hocken 11 ausrückt und den Treibriemen  von der Los- auf die Festscheibe schiebt.

    Nun wird zunächst, wie üblich, die erste Seite  des Knopfloches genäht, wobei siel der  Klemnmfuss in der Längsrichtung des     Knopf-          loclhsclhlitzes    oder in Fig. l nach links in  seine vorderste Stellung bewegt. Hier macht  er eine Bewegung quer zum Knopflochschlitz  und vollzieht dann seine Rückwärtsbewegu 11g.  



  Nachdem der erste Teil der     Rückschalt-          bewegunng    vollzogen ist, trifft der Kurbel  zapfen 90 bei seiner Kreisbewegung mit der  Vorschubwelle 28 auf den Fortsatz 89 (siehe  punktierte Linien rechts in Fig. 5) und  treibt das Hennorgan 85 gegen die Stoss  stange 66, welche bei der Bewegung der     Stoff-          klemmue    gegen dasselbe gefiihrt wird. Wenn  dlas Hemmorgan nun so eingestellt ist, dass  eine Lücke zwischen den An sätzen 88 für  den Durchlass der Stossstange 66 dargeboten  wird, bleibt letztere in ihrer Anfangsstelhung  anul du r Stoffklemme. Wenn dann der Stift  90 an der in Fig. 5 links strichpunktiert ge  zeichneten Stelle vom Fortsatz 89 abgleitet,  wird dlas Hemmorgan 85 durch die Feder 80  in seine Anfanogsstellung zurüclkgezogen.

    Beim     Rüchgan-e    des     Hemmorganes    85 wird  durch den Eingriff des Schaltrades 86 mit  dein     Klinkenliebelarni   <B>105</B> eine solche Teil..       drelning    des Rades 86     bewirht,    dass einer der       Ansitze    88 in     Flitelit    mit der     Stossstange    66  kommt.  



  Bei     Vollendung    der ersten Stichgruppe  wird die Anhaltevorrichtung     betiitigt;    da Je  doch die Stossstange 66 nicht     vorgängig    be-      klinge zurückzubewegen und in der Feder  70 Kraft aufzuspeichern, ist die Betätigung  des Sperrhebels 120 zur Ausführung seiner  üblichen Funktion wirkungslos.  



  Zur Erzeugung einer Überwendlichnaht  auf der vorher auf dem Stoff angebrachten  Naht wird die Anhaltevorrichtung ausgerückt,  die Maschine aufs neue angelassen und da  durch die Stichbilde- und Vorschubvorrich  tung für eine zweite Stichgruppe in Tätigkeit  gesetzt. Während der Bewegung der Stoff  klemme beim Wiederbenähen der zweiten  Seite des Knopflocbes bewegt sich das Organ  85 wieder gegen die Stossstange, ihr diesmal       einen    Ansatz 88 darbietend, wie in vollen Li  nien in Fig. 5 gezeigt.

   Bei den gleichzeitigen,  in entgegengesetzten Richtungen erfolgenden       Bewegungen    des Organes 85 und der Stoff  klemme wird der     Stossstange    66 eine mit Be  zug auf die Stoffklemme rasche Axialbewe  gung erteilt, um die Abschneid- und Klemm  klinge zurückzubewegen, wobei die Stoss  stange mittelst des unter     Federdruck    stehen  den Sperrhebels 120 in der zurückgezogenen  Stellung gesperrt wird.

   Bei Vollendung der  zweiten Stichgruppe wird die     Anhaltevor-          riehtung    betätigt, um die Stichbilde- und  V orschubvorrichtung anzuhalten, und wird  der Sperrhebel 120 gehoben, wodurch die  Stossstange frei wird, so dass sie unter der  Wirkung der Feder 70 eine     Fadenabschneid-          und    Klemmbewegung der Klinge 56, 57     be-          svirken    kann.  



  Es ist von Wichtigkeit, dass am Anfange  der Knopflochbenähung der Nadelfaden und  die Gimpe für wenigstens einige Stiche von  der     Klemmklinge    sicher festgehalten wird.  Es ist ferner notwendig, dass die     Abschneid-          und    Klemmklinge, welche eine Bewegung  quer zur Nadelbahn hat, vor der Vollendung  der zweiten Seitenbenähung zurückgezogen  wird, so dass ein Zusammenstossen mit der  Nadel vermieden wird.  



  Damit die Klinge 56, 57 für alle Ein  stellungen der Maschine für Knopflöcher  verschiedener Länge annähernd dieselbe     rüek-          wärtige    Stellung einnimmt, ist es erforder  lich,     dass    das Organ 85 in bezug auf die    Stoffklemme dieselbe äusserste Stellung  unveränderlich einnimmt, in welcher der  Fortsatz 89 vom Stifte 90) frei wird, um auf  die Stossstange 65 dieselbe Wirkung auszu  üben.

   Da die     Geschwindigkeit    der Stoff  klemmenbewegung und daher auch der Stoss  stange 66 entsprechend den Einstellungen  für Knopflöcher von verschiedener Länge, in  bezug auf die     Geschwindigkeit    des Vor  schubrades 29, sich     verändert,    ist es erforder  lich, dass der Zeitpunkt der Bewegung des  Organes 85 verändert wird.  



  Zu diesem Zwecke kann der Stift 90  in irgendeines der Löcher 97 (Fig. 3) ein  gesetzt werden, deren jedes einer andern  Knopflochlänge entspricht. In der Zeich  nung ist der Stift 90 in das der gröss  ten Länge des Knopfloches entsprechende,  das heisst einer späten Bewegung des  Organes 85 entsprechende Loch 97 eingesetzt.

    Zur Einstellung der Maschine auf Knopf  löcher kleiner oder mittlerer Länge wird der  Stift 90 in das hinterste, beziehungsweise  mittlere Loch 9 7 eingesetzt, wodurch die Ein  wirkung des Organes 85 auf die     Stange   <B>66</B>  mehr oder weniger früher     einsetzt.    Eine be  sondere Einstellung des     Stifte-,    90 für jede       Knopfloehlänge    ist     offenbar    nicht nötig, da,       der    Grad der     R.fckstossbewegung    der Stange       6C    in gewissem, begrenztem     Umfange    ver  ändert werden kann.  



  Am Ende der     Nähperiode    werden der       Nadelfaden    a und die     Gimpe    b beim ersten       Erfasstwerden    durch den     Klingenteil    57       durch    Auftreffen auf die konvergierenden       Kanten        der        Aussparung        62        zusammengezogen        engezoge        n     und in das innere Ende der letzteren bewegt,  worauf sie zwischen die Aussparung 62     und     die am Ende des Klemmfusses 15 gebildete  Schulter 64     (Fig.    7)

   eingezwängt     werden.     Dadurch werden Faden und     Gimpe        zusain-          mengepresst,    wobei der härtere von beiden in  den andern hineingedrückt     -wird,    wie in     Fig.    9  gezeigt. Alsdann werden die unter dem Teil  57 befindlichen Teile des     Fadens    und der       Gimpe    durch den     Klingenteil    56 in Verbin  dung mit der scharfen Kante der Platte 53  abgeschnitten.      Es ist ersichtlich, dass der Zeitraum zwi  schen den Fadenabschneidevorgängen durch  Aus- und Einrüchen des Klinkenhebels 105.

    106 von Hand ausser und in Arbeitsstellung  zum Schaltrad 86 oder durch Veränderung  der Winkelabstände der Ansätze 88 vergrö  ssert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nähmaschine, bei welcher in einem voll- stäindigen Arbeitskreislaufe der Maschine Stiebe nach einem vorbestimmten Muster er zeugt werden und welche mit einer Faden abschneidevorrichtung versehen ist, durch welche der Nadelfaden selbsttätig nach Voll endung jedes Arbeitskreislaufes abgeschnit ten werden kann, gekennzeichnet durch von einem sieh bewegenden Teil der Maschine aus beeinflusste Mittel, unm die Fadenab schneidevorrichtung auf eine Mehrzahl auf einanderfolgender Arbeitskreisläufe der Na- sclhine nur einmal zwecks Abschneidens des Nadelfadens zu beeinflussen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Nähmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, unm in der Frequenz der das Fadenabschneiden herbeiführenden Wirkung der die Fadenabschneidevorrich- tung beeinflussenden Mittel in bezug auf die Zahl der Arbeitskreisläufe der Ma schine Änderungen zu bewirken. 2. Nähmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zurück gehen eines Fadenabschneideorganes her beiführende Mittel mehrere getrennte und zusammenarbeitende Verbindungen mit der Stoffvorschubvorrichtung besitzen. 3.
    Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, bei welcher dlas Faden abschneideorgan auf der Stoffklemme an geordnet ist, welche beim Stoffvorschub Wanderbewegungen erhält, dadurch ge kennzeichnet, dass zu den im Patent- Wanderung der Stoffklemme entgegen gesetzten Richtung bewegt wird, um das Zurückgehen des Fadenabschneidorganes zu bewirken. 4. Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3. bei welcher das Fadenabschneidorgan durch Vermittlung eines an den Wanderbewegungen der Stoffklemme teilnehmenden Stossorganes betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Hemmorgan zur Einwirkung auf das Stossorgan geschaffen, aber aus demn Bewegungsbereiche desselben ausrückbar last. 5.
    Nähmnasehine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Hemmorgan nmit einer Anzahl im Kreis und mit Winkel abstand voneinander angeordneter, zur Einwirku@iang auf das Stossorgan bestim.in- ter Ansätze versehen und drehbar ist, uin die Ansätze in und ausser Bewegungs bereich des Stossorganes zu setzen. 6.
    Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 3, 4 und 5, dadurch geliezinzeiclinet, dass mit dem drehbaren Hemmorgan ein Schaltrad verbunden und eine in die Zähne desselben ein- und aus rückbare Klinke zu dessen Betätigung vorgesehen ist.
    i. Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das 13emmorgan auf einem Träger angeordnet ist, welcher durch eine Feder nachgiebig in einer An fangsstellung gehalten wird, und dass ein Umlauforgan mit Kurbel dein Hemmorgan zeitweise eine Verschiebung erteilt. B. Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 3, 4 und i, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbel am Um lauforgan einstellbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN107338638A (zh) * 2017-08-24 2017-11-10 广东溢达纺织有限公司 自动剪线装置

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CN107338638A (zh) * 2017-08-24 2017-11-10 广东溢达纺织有限公司 自动剪线装置
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