DE331882C - Naehmaschine mit Fadenabschneidevorrichtung - Google Patents

Naehmaschine mit Fadenabschneidevorrichtung

Info

Publication number
DE331882C
DE331882C DE1918331882D DE331882DD DE331882C DE 331882 C DE331882 C DE 331882C DE 1918331882 D DE1918331882 D DE 1918331882D DE 331882D D DE331882D D DE 331882DD DE 331882 C DE331882 C DE 331882C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
sewing machine
machine according
gimp
clamping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918331882D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Application granted granted Critical
Publication of DE331882C publication Critical patent/DE331882C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/06Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings
    • D05B73/04Lower casings
    • D05B73/12Slides; Needle plates
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2303/00Applied objects or articles
    • D05D2303/08Cordage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine mit Fadenabschneidevorrichtung. - Die Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschine derjenigen Art, bei der in einem vollständigen Arbeitskreislauf der Maschine Stiche nach einem vorbestimmten Muster erzeugt werden, und welche mit einer Vorrichtung versehen ist, die die Fadenabschneidevorrichtung am Ende jedes Arbeitskreislaufes- selbsttätig in Tätigkeit setzt. Die Erfindung besteht darin, daß .die die Fadenabschneidevorrichtung in Tätigkeit setzende Vorrichtung nach Willkür .des Arbeiters unwirksam gemacht werden kann, so daß die genannte Vorrichtung, wenn sie nicht nach jedem Arbeitskreislauf wirksam wird, selbsttätig nach mehreren Arbeitskreisläufen- zur Wirkung kommt. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß der Faden und die Gimpe bis zur Vollendung einer zweiten oder mehrerer Nähperioden laicht abgeschnitten wird. Dieses Legen der Gimpe in mehrfachen Windungen und deren Abschneiden erst am Ende der letzten Nähperiode ist besonders beim Knopflochnähen in dehnbaren, lose gewebten Stoffen, wie z. B. Strickwaren, sehr vorteilhaft.
  • In der Zeichnung ist eine Knopflochnähmaschine als beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes durch Fig. i, 2 und 3 in einem Aufriß, einer Rückansicht i_nd in einem Grundriß bei entfernter Arbeitsplatte dargestellt. Fig. q, und 5 sind eine Teilansicht bzw. ein Teilschnitt und eine Unteransicht der die FadenabschneidevorrichtungbeeinflussendenVorrichtungen. Fig.6 und -7 sind eine Ober- und Unteransicht des das Fadenabschneide- und Klemmorgan tragenden Stoffklemmfußes. Fig. 8 .ist ein Schaubild des fadenklemmenden Teilstückes der Schneide- und Klemmklinge. Fig.9 ist ein Teilschnitt des mit der Schneide- und Klemmklinge versehenen Teiles des Stoffklemmfußes mit dem Nadelfaden und der Gimpe, und Fig. io ist ein Ausriß des Sperrhebels für die Stoßstange und der ihn betätigenden Vorrichtung.
  • Die dargestellte Maschine besitzt eine auf und ab gehende und seitlich bewegliche Nadel, eine Stoffklemme mit einer Vorschubvorrichtung, um der Stoffklemme Bewegungen in der Längsrichtung des Knopflochschlitzes und quer dazu zu erteilen, eine Gimpenführung, um eine Gimpe in die Knopflochnaht einzulegen, eine Anhaltevorrichtung zum Abstellen der Stichbilde- und Vorschubvorrichtung und eine Knopflochschneidevörrichturig, die bei Vollendung jedes Nähvorganges mit der Anhaltevorrichtung 'in Verbindung gesetzt und von ihr in Tätigkeit gesetzt werden kann. Ferner ist .die Maschine mit einer Einrichtung zum gleichzeitigen Abschneiden des. Nadelfadens und der Gimpe versehen.
  • i (Fig. i bis 3) bezeichnet die übliche Arbeitsplatte, 2 den hohlen Ständer und 3 den Maschinenarm. Im Kopf q. ,des Armes 3 ist die Nadelstange 5 gelagert, die mit einem in der Schifl`chenbahn 7 beweglichen Schiffchen zusammenarbeitet. Die Nadelstange erhält ihre Auf- und Abbewegungen von der die Los- und Festscheibe 9 und io tragenden Maschinenantriebswellen, auf der auch der Nok.-ken ii sitzt, mit dem die längsverschiebbare, unter Federdruck stehende, in dem um der, Zapfen 14 schwingbaren Abstellhebel 13 gelagerte Stange 12 zusamemnarbeitet.
  • Der Klemmfuß 15 der Stoffklemme besitzt eine Öffnung 16, die von einer Rippe 17 mit gezahnter Unterfläche umgeben ist. Diese Fläche ruht gewöhnlich auf der Stichplatte 18, welche von der in einer Führung der Arbeitsplatte verschiebbaren Gleitplatte ig getragen wird. In einer Führung der Gleitplatte i9 ist die Gleitplatte 2o verschiebbar, welche eine die Stichplatte 18 einschließende Offnung2i besitzt und mit der die Ansatzplatte 22 verbünden ist. An der Platte 22 (Fig. i und 2) ist mittels des Zapfens 23 der gegabelte Klemmarm 24 angelenkt, dessen Gabelenden mittels der Gewindestifte 25 mit dem Klemmfuß gelenkig verbunden sind (Fig. i bis 3). Die um den sich von der Ansatzplatte 22 abhebenden Stift 27 gewundene Feder 26 drückt den Klemmarm 24 hinunter.
  • Unterhalb der Arbeitsplatte i ist auf der senkrechten Welle 28 die mit den Kurvennuten 30 und 3 i versehene Vorschubscheibe 29 befestigt. In die Nut 3o greift die auf dem einen Arm des Winkelhebels 33 gelagerte Rolle 32. Der andere Arm .des Hebels 33 ist durch den Lenker 34 mit der Gleitplatte 2o verbunden. In die Nut 31 greift die Rolle 35 am .einen Arm des um den Zapfen 37 schwingbaren Hebels 36, dessen anderer Arm durch den Zapfen 38 (Fig. 3) mit der Gleitplatte i9 gelenkig verbunden ist. Durch die beschriebenen Mittel erhält die Stoffklemme in bekannter Weise Bewegungen in der Längs-und Querrichtung .des Knopflochschlitzes.
  • Der Hebel 13 (Fig. i und, 2) wird durch die Feder 39 gewöhnlich in der den Eingriff der Stange i2 mit dem Nocken i i herbeiführenden Richtung gedrückt. Am Arm 40 des Hebels 13 ist eine Stange 41 angelenkt, welche durch eine Kette 42 mit einem nicht gezeichneten Fußtritt verbunden ist, um den Hebel 13 entgegen der Feder 39 zu schwingen: Der eine Arm eines Sperrhebels 43 (Fig. 3) hält die Stange 41 durch Eingriff in deren unteren Teil in der gesenkten Stellung. Der andere Arm des Sperrhebels liegt in der Bewegungsbahn des auf dem Umfang des Vorschubrades 29 angeordneten Ansatzes 44, der die Anhaltevorrichtung auslöst, um die Stichbilde- und Vorschubvorrichtung stillzusetzen und die Betätigung des Knopflochschneidemessers 45 zu bewirken.
  • Der die Führungsöse 47 füz die Gimpe trageinde Arm 46 hängt vom drehbaren Träger ,¢8 herab, der als Zahnbogen ausgebildet .ist (Fig. 2). In den Zahnbogen 48 greift der Zahnbogen 49 der Sektorplatte 5o ein, welche von der Nutenscheibe ioo betätigt wird, um die Gimpenführung in richtiger Stellung zur Nadel zu halten.
  • Wie am besten aus Fig. 6, 7 und 9 ersichtlich ist, ist die Rippe 17 des Klemmfußes 15 an der einen Schmalseite und teilweise auch an der anliegenden Längsseite bei 52 weggeschnitten, um die mittels Schrauben 54 befestigte und mit einer gezahnten Rippe 55 versehene Platte 53 aufzunehmen. Die Platte 53 .besitzt auf der oberen Fläche eine ' Aussparung, welche zusammen mit der unteren Fläche des Klemmfußes 15 die aus den übereinanderliegenden Teilen 56 und 57 bestehende Fadenschneide- und Klemmklinge aufnimmt.
  • i Die Klingenteile 56 und 57 sind mittels einer Schraube 58 .in eine Aussparung des Flansches 59 eines, Drehzapfens 6o gepreßt, der in einer Lagerbüchse 61 des Klemmfußes 15 .gelagert ist. Der Klingenteil 56 besitzt eine konkav gebogene, unten ange-:schärfte Schneidekante (Fig. 9), welche mit. der oben zugeschärften, am Ende der Nadeli öffnung 16 befindlichen Kante der Platte 53 zwecks Abschneidens des Fadens zusammenarbeitet. Der über dem Teil 56 liegende Klemmteil 57 besitzt eine stumpfe Arbeitskante mit einem sich nach außen erweiternden Ausschnitt 62 (Fig. 8)-und mit einem sich von letzterem quer über die Fadenklemmfläche erstreckenden Kanal 63 von geringer Tiefe. Der-. Klingenteil 57 erfaßt den Nadelfaden -und die Gimpe zusammen mit der einen Endfläche der Nadelöffnung 16 des Stoffklemmfußes und drückt Faden und Gimpe zusammen. Die genannte Endfläche besitzt eine abgesetzte Schulter 64 (Fig. 6 und 7), welche den Nadelfaden und die Gimpe festhält, während die Klinge 56, 57 ihre -Arbeitsbewegung fortsetzt, um den Faden in die Gimpe einzudrücken, bevor Faden und Gimpe zwischen den- wagerechten Flächen des Klingenteiles 57 und dem Klemmfuß 15 eingeklemmt werden. Da die Platte 53 von der Fadenabschneide- und Klemmstelle entfernt am Boden des Klemmfußes 15 befestigt ist, vermag sie leicht nachzugeben, wodurch ein Zerdrücken des Fadens und der Gimpe vermieden wird.
  • Auf dem oberen Ende des Drehzapfens 6o sitzt der Kurbelarm 65 (Fig. 1, 2, 3, 6 und 7), der mit dem abwärts gekröpften Teil der Stoßstange 66 gelenkig verbunden ist. Letztere ist in einer von dem Klemmarm 24 getragenen Winkelplatte 67 verschiebbar gelagert. Auf der Stoßstange 66 ist ein Stoßbund 68 befestigt, und zwischen .diesem und der Winkelplatte 67 ist eine weiche Unterlegscheibe 69 angeordnet. Gegen diese Scheibe wird der Bund 68 mittels einer einerseits an der Winkelplatte 67 und anderseits an einem auf der Stange 66 befestigten Bund 71 angehängten Feder 70 gezogen. Die Feder 7o erteilt der Klinge 56, 57 durch die Stange 66 Fadenschneide- und Klemmbewegungen und hält .diese Klinge nachgiebig in ihrer Vorder-oder Klemmstellung, in der der Klingenteil 57 am Kopf einer der zwischen der unteren Fläche des Klemmfußes 15 und der Platte 53 angeordneten Gewindestifte 72 (Fig. 3 und 7) anliegt.
  • In das Gestell e (Fig. 2, 3 und 5) ist ein Gewindebolzen 73 geschraubt, auf welchem der mit einer Bohrung und mit einer Hülse 75 versehene Gleitblock 74 sitzt. Auf dem abgesetzten Gewindeende des Bolzens 73 sitzt der Ansatz 76 eines Lagerstückes 77, zwischen welchem und dem ihm zugekehrten Ende der Hülse 75 Scheiben 78 und 79 angeordnet sind, von denen die eine, 79, aus weichem Stoff, z. B. Filz, besteht, um den durch die einerseits an einem Stift 81 des Blockes 74 und anderseits an einem Zapfen 82 des Gestelles 2 angehängte Feder 8o bewirkten Druck der Hülse 75 aufzunehmen.
  • In einem seitlichen Fortsatz 83 des Blokkes 74 ist eine Kopfschraube 84 (Fig. 3, 4 und 5) eingeschraubt, welche dem drehbaren. Hemmorgan 85 und dem mit ihm mittels Stifte 87 (Fig. 6) verbundenen Schaltrad 86 als Lager dient. Das Organ 85 besitzt vier um je 9o° voneinander abstehende und aufwärts :gerichtete Ansätze 88, welche Stellungen einzunehmen vermögen, in denen sie im Bewegungsbereich des Endes der Stoßstange 66 liegen, während in anderen Stellungen die Lücken zwischen den Ansätzen dem genannten Ende gegenüberliegen, so daß bei fortgesetzter regelrechter Drehung des Hemmorgans bei der Bewegung der Stoßstange 66 mit der Stoffklemme die Stange durch einen Ansatz abwechselnd aufgehalten und unbeeinflußt gelassen wird.
  • Gegenüber dem Fortsatz 83 besitzt der Block 74 einen Fortsatz 89 mit scharf abgesetzter Schulter 89X, auf welche ein mittels einer Mutter 9i in einem Flansch 92 einer lose auf der Welle 28 sitzenden Hülse 93 befestigter Kurbelstift 9o einwirkt. Die Hülse 93 tritt in den Hohlraum einer mittels einer Stellschraube 95 auf der Welle 28 befestigten und mit einem Flansch 96 versehenen Büchse 94, wobei das abgesetzte untere Ende des- Kurbelstiftes 9o in eines .der an dem Flansch 96 in gleicher Entfernung von deren Achse angebrachten Löcher 97 (Fig. 3) tritt. -Die Hülse 93 wird mittels Federn 98 hinuntergedrückt, welche zwischen den Böden von in ersterer angebrachten Löchern und der mittels der Stellschraube ioi auf der Welle 28 befestigten Nabe 99 der Nutenscheibe ioo eingesetzt sind.
  • Bei der Drehung der Welle 28 in der Richtung des Pfeiles in Fig. 5 schlägt der Kurbelstift go gegen die Schulter 89X des Fortsatzes 89 ,des Blockes 74 und stößt den letzteren in der zum Zug der Feder 8o entgegengesetzten Richtung, so daß das Organ 85, bei passender Einstellung mit einem Ansatz 88 auf die Stange 66 trifft und das durch die Sfange bewirkte Zurückgehen der Abschneide-und Klemmklinge 56, 57 vor der Abschneide-und Klemmbewegung einsetzt. Um den Block 74 gegen Kippen um den Bolzen 73 zu sichern, ist mittels einer Schraube io2 eine abwärts gekröpfte Platte 103 auf der Unterseite des Blockes befestigt, wobei der' Flansch 96 zwischen dieser Platte und dem Fortsatz 89 hindurchgeht.
  • Das Lagerstück 77 trägt einen Achszapfen 104, auf welchem ein Klinkenhebel gelagert ist, dessen einer Arm io5 "zum Eingriff mit dem Schaltrad 86 bestimmmt und dessen anderer. Arm iö6 mittels einer Feder 107 mit einem Ösenstift io8 verbunden ist, welcher in ,den herabhängenden Arm iog eines Schwingorgans mit Nabe iio geschraubt ist. Die Nabe i io sitzt auf der in Lagern 112 des Gestelles 2 gelagerten Welle i i i (Fig. i).
  • Der Arm io5 stützt sich gewöhnlich gegen einen vom Lagerstück 77 aufwärts gerichteten Ansatz 7711 (Fig. 5), kann aber durch Bewegung des Armes io6 entgegen der Feder 107 in die Federklemme 113 (Fig. i und 3), deren Fuß 114 mittels der Schraube 115 am Gestell :2 befestigt ist, zurückgezogen werden. Bei der Drehung des Kurbelstiftes go um die Welle. 28 hört sein Eingriff mit der Schulter 89X des Fortsatzes 89 auf, wenn seine Kreisbahn das äußere Ende des Fortsatzes 89 kreuzt. Alsdann zieht die Feder 8o den Block 74 in die Anfangsstellung zurück und bewirkt den Eingriff des Schaltrades 86 mit .der Spitze des Klinkenhebelarmes io5, durch welchen es eine Teildrehung erhält. Auf diese Weise werden abwechslungsweise ein Ansatz 88 und eine Lücke .des Hemmorgans. 85 der Stoßstange 66 -dargeboten, so daß die Fadenabschneide- und Klemmvorrichtung mit einer geringeren Frequenz als .die je einer vollständigen Umdrehung der Welle 28 entsprechenden Nähperiode zur Einwirkung auf den Nadelfaden und die Gimpe gebracht wird.
  • Mittels einer Schraube 116 (Fig.5) ist eine federnde Sperrklinke 117 an dem Block 74 befestigt, welche durch elastischen Eingriff in die Zähne des- Schaltrades 86 ein Zurückdrehen des Hemmorgans 85 verhindert. Eine mittels einer Schraube 118 am Boden des Fortsatzes 83 befestigte Feder iig besitzt einen Arm iigx, welcher .auf die schrägen Flächen der Schaltradzähne drückt, um zu bewirken, daß nach jeder Schaltbewegung des Schaltrades die radiale Fläche eines Zahnes mit dem Ende der Sperrklinke 117 in Eingriff kommt, um die genaue Einstellung des Hemmorgans 85 gegenüber der Stoßtange 66 zu sichern.
  • Es ist ersichtlich, daß, wenn der Klinkephebel io5, io6 (Fig. 3) aus der voll gezeichneten Stellung in die punktierte, unwirksame Stellung gedreht wird, die durch den Stift go bewirkte Bewegung des Blockes 74 auf das Hemmorgan 85 wirkungslos ist, und daß die Stellung, in welche das Organ 85 gebracht ist, ehe der Hebel 105, io6 in seine unwirksame Stellung überführt ist, dafür maßgebend ist, ob die Fadenabschneidevorrichtung fortwährend unwirksam oder am Ende jeder Nähperiode wirksam ist. Die Einsetzung des Stiftes go 'in eines der Löcher 97 des Flansches 96 (Fig. 3) bestimmt . die Zeitdauer seiner Einwirkung auf den Block und damit den Zeitpunkt, in welchem das Hemmorgan 85 seinen Weg gegen die Stoffklemme vollendet. ° Das hintere Ende der Stoßstange 66 (Fig. i, 3, 4,- 5 und io) besitzt eine Abflachung und eine ,dieselbe scharf abgrenzende Schulter 66x, welche sich gegen denjenigen Teil der Seitenfläche eines Sperrhebels i2o zu. legen vermag, welcher einen Ausschnitt 121 mitbegrenzt. Letzterer bildet eine Schulter, welche sich auf dem Oberteil der Stange 66 abstützen kann. Der Hebel 120 ist um einen Zapfen 122 drehbar, welcher von einem auf dem' Klemmhebel 24 befestigten Lagerstück 123 getragen wird. Der Sperrhebel i2o besitzt einen aufwärts gerichteten Teil 1:24 mit einwärts abgebogenem Ende 125 und, wird g °wöbnlich durch eine um den Kopf des Drehzapfens 122 gewundene Feder 126 abwärts gedrückt.
  • Das Hebelende 125 ruht auf dem seitlichen Kurbelarm 127 (Fig. i, 2, 3-und io), dessen Nahe 128 auf dem einen Ende der Schwingwelle i i i befestigt ist. Auf dem anderen Ende dieser Welle ist mittels der Stellschraube 129 die Nabe 13o eines gebogenen Armes 131 befestigt, in dessen freies hülsenartiges Ende i32 ein Plungerstift i33 und eine Feder 134 eingesetzt sind, deren eines Ende sich gegen einen durchbrochenen Gewindedeckel 135 und deren anderes Ende sich gegen einen auf .dem Stift 133 vorgesehenen Flansch stützt. Eine eindrseits an einen Stift 137 der Hülse 132 und anderseits an einen Stift 138, des Abstellhebels 13 angehüngte Feder 136 zieht den Arm 13i abwärts.
  • Der Plungerstift i33 ist zum Eingriff mit der oberen Fläche eines auf der unter Federdruck stehenden Stange 12 befestigten Bundes 139 bestimmt, wenn das obere Ende der Stange 12 unter -der Einwirkung des Nokkens i i beim Stillsetzen der Hauptwelle seine achsiale Bewegung ausführt. Nachdem die Fadenabschneide- und Klemmklinge bewegt worden ist und die Stange 66 durch den Hebel iao gesperrt worden ist, wie in Fig. io in punktierten Linien angedeutet ist, bewirkt die Bewegungsübertragung von der Stange 12 auf den Plungerstift 133 ein Schwingen des Armes 131 und ein Heben des Armes 127, ;welcher dadurch das Ende 125 des Sperr-' hebel.s i2o mithebt und letzteren von derStoßstange 66 auslöst, wodurch der letzteren gestattet wird, unter der Einwirkung der Feder 7o der Klinge 56,57 eine Klemm- und Abschneidebewegung zu erteilen..
  • Im Ruhezustande der ,Maschine befinden sich die verschiedenen Teile in den in Fig. i bis 4 und g dargestellten Stellungen, wobei der Nadelfaden a und die Gimpe b zwischen dem Boden der Quernut 63 des Klingen-' teiles 57 und der unteren Fläche des Klemmfußes 15 (Fig. g) eingeklemmt sind. Nachdem der Stoff bei gehobenem Klemmfuß in die Stoffklemme eingesetzt worden ist, wird der Abstellhebel 13 so gekippt, daß er die Stange 12 von dem Nocken ii ausrückt und den Treibriemen von der Los- auf die Festscheibe schiebt. Nun wird zunächst, wie üblich, die erste Seite des Knopfloches genäht, wobei sich der Klemmfuß in der Längsrichtung des Knopflochschlitzes (in Fig. i nach links) in seine vorderste Stellung bewegt. Hier macht er eine Bewegung quer zum Knopfloch.schlitz und vollzieht dann seine Rückwärtsbewegung.
  • Nachdem der erste Teil der Rückwärtsbewegung vollzogen ist, trifft der Kurbel-Stift go bei seiner Umdrehung mit .der Vorschubwelle 28 auf den Fortsatz 89 (s. punktierte Linien in Fig. 5 rechts) und treibt das Hemmorgan 85 gegen die Stoßstange 66, welche bei der Bewegung der Stoffklemme gegen das erstere geführt wird. Wenn das Hemmorgan nun .so eingestellt ist, .daß eine Lücke zwischen den Ansätzen 88 für den ' Durchlaß der Stoßstange 66 dargeboten wird, bleibt letztere in ihrer Anfangsstellung auf der Stoffklemme. Wenn danach der Stift go an der in Fig. 5 links strichpunktiert gezeichneten Stelle vom Fortsatz 89 abgleitet, wird das Hemmorgan 85 durch die Feder 8o .in seine Anfangsstellung zurückgezogen. Beim-: Rückgang des Hemmorgans 85 wird durch den . Eingriff des Schaltrades 86 mit dem Klinkenhebelarm 105 eine solche Teildrehung des Rades 86 bewirkt, daß einer -der Ansätze 88 in Flucht mit .der Stoßstange 66 .kommt.
  • Bei Vollendung der ersten Stichgruppe wird die Anhaltevorrichtung betätigt und der Sperrhebel i2o in die Ausrückstellung gebracht, wie in Fig. io mit vollen Linien angedeutet; ,da jedoch die Stoßstange 66 vorher nicht betätigt wurde, um .die Klemm- und Abschneideldinge zurückzubewegen und in der Feder 7o Kraft aufzuspeichern, ist die Betätigung des Sperrhebels i2o zur Ausführung seiner Funktion wirkungslos.
  • Zur Erzeugung einer Überwendlichnaht mit eingelegter Gimpe auf der vorher auf dem Stoff angebrachten Naht wird nun durch Ausrückung des Abstellhebels die Maschine aufs neue angelassen, und es werden dadurch die Stichbilde- und V orschubv orrichtung für eine zweite Stichgruppe in Tätigkeit gesetzt. Während der Bewegung der Stoffklemme beim Wiederbenähen der zweiten Seite des Knopfloches bewegt sich (las Organ 85 wieder gegen die Stoßstange, ihr diesmal einen Ansatz 88sdarbietend, wie in vollen Linien in Fit'. 5 gezeigt ist. Bei den gleichzeitigen, iti entgegengesetzten Richtungen erfolgenden Bewegungen des Organs 85 und der Stoffklemme wird der Stoßstange 66 eine mit Bezu- auf die Stoffklemme rasche Achsialbewegunt' erteilt, um die Abschneide- und Klemm= klinge zurückzubewegen, wobei die Stoßstange mittels des unter Federdruck stehenden Sperrhebels i2o in der zurückgezogenen Stellung gesperrt wird. Bei Vollendung der zweiten Stichgruppe wird die Anhaltevorrichtung betätigt, um die Stichbilde- und V orschubvorrichtung anzuhalten, und es wird der Sperrhebel i2o gehoben, wodurch die Stoßstange frei wird, so daß sie unter der Wirkung der Feder 7o eine Fadenabschneide- und Klenimbew9#gung der Klinge 56. 57 bewirken kann.
  • Es ist von Wichtigkeit, daß am Anfang der Knopflochbenähung der Nadelfaden und die Gimpe wenigstens für einige Stiche von der Kleinniklinge sicher festgehalten werden. Es ist ferner notwendig, daß die Abschneide-und Klemmklinge, welche eine Bewegung quer zur Nadelbahn hat, vor der Vollendung -der zweiten Seitenbenähung zurückgezogen wird, tun ein Zusammenstoßen mit der Nadel zu vermeiden.
  • Bei der Herstellung von langen oder mitteliriäßig langen Knopflöchern kann die Zurückziehung der Klinge 56, 57 durch Auftreffen der Stoßstange 66 auf einen in bezug auf die Bewegung der Stoffklemme .dauernd ortsfesten Anschlag bewirkt werden; bei der Herstellung von sehr kurzen Knopflöchern muß jedoch Vorsorge zur Sicherung einer raschen Zurückbewegung der Abschneide- und Klemmklinge getroffen werden.
  • Damit die Klinge 56, 57 bei allen Einstellungen der Maschine für Knopflöcher verschiedener Länge annähernd dieselbe rückwärtige Stellung einnimmt, ist es erforderlich, daß das Organ 85 in bezug auf die Stoffklemme dieselbe äußerste Stellung unveränderlich einnimmt, in welcher der Fortsatz 89 vom Stift 9o frei wird, um auf die Stoßstange 66 dieselbe Wirkung auszuüben. Da die Geschwindigkeit der Stoffklemmenbewe-@ung und daher auch der Stoßstange 66 entsprechend den Einstellungen für Knopflöcher von verschiedener Länge in bezug auf die Geschwindigkeit des Vorschubrades 29 sich verändert, ist es erforderlich, daß sich auch der Zeitpunkt der Bewegung des Organs 85 entsprechend ändert.
  • Zu diesem Zweck kann der Stift 9o in irgendeines der Löcher 97 (Fig. 3) eingesetzt werden, deren jedes einer anderen Knopflochlänge entspricht. In der Zeichnung ist der Stift 9o in das der größten Länge des Knopfloches entsprechende, d. h...einer späten Bewegung des Organs 85 entsprechende Loch 97 eingesetzt. Zur Einstellung der Maschine auf Knopflöcher kleiner oder mittlerer Länge wird der Stift 9o in das hinterste bzw. mittlere Loch 97 eingesetzt, wodurch die Einwirkung des Organs 85 auf die Stange 66 mehr oder weniger früher einsetzt. Eine besondere Einstellung des Stiftes 9o für jede Knopflochlänge ist offenbar nicht nötig_ , da die Größe der Rückstoßbewegung der Stange 66 in gewissem begrenzten Umfange verändert werden kann.
  • Am Ende der Nähperiode werden der Nadelfaden a und die Gimpe b beim ersten Erfaßtwerden durch den Klingenteil 57 durch Auftreffen auf die konvergierenden Kanten der Aussparung 62 zusammengezogen und in das innere Ende der letzteren bewegt, worauf sie in einer Stufe der Arbeitsbewegung der Klinge zwischen die Aussparung 62 und die am Ende des Klemmfußes i5 gebildete Schulter 6.4 (Fig. 7) eingezwängt werden. Wenn die Klinge 56, 57 ihre Arbeitsbewegung fortsetzt, werden Faden und Gimpe zusammengepreßt, wobei der härtere von beiden in den anderen hineingedrückt wird, wie in Fig.9 gezeigt. In dieser Lage befinden sich Faden und Gimpe unterhalb ,des Bodens des Klemmfußes 15 und@werden zwischen demselben und dem Boden der Nut 63 des Klingenteiles 57 fest eingeklemmt. Annähernd gleichzeitig werden die unter dem Teil 57 befindlichen Teile des Fadens und der Gimpe durch den Kling enteil 56 in Verbindung mit der scharfen Kante der Platte 53 abgeschnitten. Es ist ersichtlich, daß der Zeitraum zwischen den Fadenabschneidevorgängen durch Aus- und Einrücken des Klinkenhebels i o5, i o6 von Hand, in und außer Arbeitsstellung zum Schaltrad 86 oder durch Veränderung der Winkelabstände der Ansätze 88 vergrößert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANshRÜcFiE: i. Nähmaschine, -bei der in einem vollständigen Arbeitskreislauf der Maschine Stiche nach einem vorbestimmten Muster erzeugt werden, und die mit einerVorrichtung versehen ist, die die Fadenabschneidevorrichtung am Ende jedes Arbeitskreislauf2s selbsttätig in Tätigkeit setzt, dadurch gekennzeichnet, daß die die Fadenabschneidevorrichtung in Tätigkeit setzende Vorrichtung einen Teil besitzt, der wirksame und unwirksame Flächen aufweist, und der unter dem Einfluß eines bewegten Teiles der Maschine nach Willkür des Arbeiters so geschaltet werden kann, daß die wirksamen Flächen nach jedem oder erst nach mehreren Arbeitskreisläufen der Maschine zur Wirkung kommen. ä. Nähmaschine nach Anspruch i, bei welcher das Fadenabschneideorgan durch Vermittlung eines an den '\.Van.derbew egungen der Stoffklemme teilnehmenden Stoßorgans betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zeitweise ein Hemmorgan (85) in der zur Richtung der Wanderung der Stoffklemme gerade vor dem Ende des Arbeitskreislaufs entgegengesetzten Richtung bewegt wird, um auf das Stoßorgan (66) einzuwirken, aber aus dessen Bew egungsbereich ausrückbar ist. 3. Nähmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Heimn-Organ (85) mit einer Anzahl im Kreise und mit Winkelabstand voneinander angeordneter, zur Einwirkung auf das Stoßorgan (66) bestimmter Ansätze (88) versehen und drehbar ist, um die Ansätze (88) in und außer Bewegungsbereich des Stoßorgans (66) zu setzen. 4. Nähmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, -daß mit dem drehbaren Hemmorgan, (85) ein Schaltrad (86) verbunden .und eine in dessen Zähne ein- und ausrückbare Klinke (1o5) zu dessen Betätigung vorgesehen ist. 5. Nähmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hemmorgan (85) auf einem Träger (74) angeordnet ist, welcher durch eine Feder (80) nachgiebig in einer Anfangsstellung gehalten wird, und daß ein Umlauforgan mit Kurbelstift (9o) dem Hemmorgan (85) zeitweise .eine Verschiebung erteilt. 6. Nähmaschine-nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelstift (9ö) einstellbar ist. 7. Nähmaschine nach Anspruch i, welche mit einem Fadenklemmorgan und einem Gimpenführer versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenklemmorgan (57) am freien Ende eine sich nach innen verengende Aussparung (62) besitzt, zum Zweck, den Nadelfaden und die Gimpe zu erfassen, zusammenzudrücken und sie gegen eine auf einer Seite der Nadelbahn angeordnete Schulter (64) der Nadelöffnung (16) in der Stoffklemme zu drängen. B. Nähmaschine nach Anspruch i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Querkanal (63) von geringer Tiefe zwischen den fadenerfassenden Flächen .der Stoffklemme und des Fadenklemmorgans (52) vorgesehen ist.
DE1918331882D 1918-07-09 1918-07-09 Naehmaschine mit Fadenabschneidevorrichtung Expired DE331882C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE331882T 1918-07-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE331882C true DE331882C (de) 1921-01-15

Family

ID=6199746

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918331882D Expired DE331882C (de) 1918-07-09 1918-07-09 Naehmaschine mit Fadenabschneidevorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE331882C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE824738C (de) Knopflochnaehmaschine
DE1060228B (de) Einfaden-Kettenstichnaehmaschine
DE827444C (de) Fadentrenneinrichtung fuer Naehmaschinen
DE822758C (de) Zweifaden-Naehmaschine
DE351361C (de) Fadenklemmvorrichtung fuer Naehmaschinen
DE838849C (de) Naehmaschine
DE692871C (de) Knopflochnaehmaschine mit Freigabevorrichtung fuer die Nadelfadenspannung
AT85761B (de) Nähmaschine mit Fadenabschneidvorrichtung.
DE247524C (de)
DE294974C (de)
DE451880C (de) Knopflochnaehmaschine
DE422968C (de) Knopflochnaehmaschine
DE901252C (de) Knopflochnaehmaschine
DE500654C (de) Knopflochschneid- und -naehmaschine
DE561961C (de) Fadenschneidvorrichtung fuer Naehmaschinen
DE375432C (de) Naehmaschine mit einem Fadenabschneidgliede
DE750197C (de) Knopflochnaehmaschine mit gesteuerter Fadenspannvorrichtung
DE617683C (de) Stickmaschine zur Herstellung bestickter Rundloecher
DE693262C (de) vorrichtung
DE563659C (de) Naehmaschine mit Abstellvorrichtung und Fadenschneidmesser
DE827445C (de) Gruppenstichnaehmaschine
DE868828C (de) Knopflochnaehmaschine
DE337414C (de) Fadenabschneidvorrichtung fuer Knopflochnaehmaschinen
CH85850A (de) Nähmaschine mit Fadenabschneidevorrichtung.
DE429194C (de) Naehmaschine mit einer Fadenabschneidvorrichtung