CH86497A - Differentialgetriebe für den Antrieb von Motorfahrzeugen. - Google Patents
Differentialgetriebe für den Antrieb von Motorfahrzeugen.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H48/00—Differential gearings
- F16H48/20—Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices
- F16H48/22—Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices using friction clutches or brakes
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H48/00—Differential gearings
- F16H48/06—Differential gearings with gears having orbital motion
- F16H48/08—Differential gearings with gears having orbital motion comprising bevel gears
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Description
Differentialgetriebe für den Antrieb von Motorfahrzeugen. Für die Übertragung der Triebkraft vom Motor auf die Triebräder pflegt man bei Motorfahrzeugen ein Zahnraddifferentialge triebe zu verwenden, welches erlaubt, dass sich die gleichachsigen Triebräder der beiden Fahrzeugseiten mit voneinander abweichen der Geschwindigkeit drehen. Dadurch wird insbesondere beim Kurvenfahren die Ab nutzung der Reifen vermindert. Anderseits hat ein derartiges Getriebe den Nachteil, dass für die Adhäsion des ganzen Fahrzeuges das jenige Triebrad massgebend ist, welches die kleinste Adhäsion hat; gerät beispielsweise eines der beiden Triebräder auf schlüpfrigen Boden mit geringem Adhäsionskoeffizienten, so bleibt der Wagen stehen, auch wenn das andere Rad auf genügend adhäsionsfähigem Boden aufruht. Besonders bei schweren, lang sam laufenden Wagen (z. B. Lastwagen) ge raten die Räder leicht ins Schleudern. Weiter tritt ein erheblicher Verschleiss des betreffen den Gummireifens dann ein, wenn sich eines der Triebräder bei Unebenheiten des Bodens in die Luft erhebt; dort nimmt es dann die doppelte Drehzahl an und muss beim Nieder fallen auf den Boden durch Reibung wieder verzögert werden. Dieser Übelstand macht sich vor allein bei leichten, raschlaufenden Wagen geltend. Um diese Nachteile zu vermeiden, wird nach der Erfindung die Eigenschaft der Zahn räder benutzt, dass der Zahndruck zwischen zwei in Eingriff stehenden Rädern nicht tan gential gerichtet ist, sondern eine Radial- kornponente in Richtung vom Zahnkranz nach der Achse hin aufweist, die dem gesamten Zahndrucke proportional ist. Bei Kegel- und Schraubenrädern hat diese Radialkomponente wiederum eine Komponente, die in der Rich tung der Achse liegt. Wo also der Rad widerstand und damit der Zahndruck der grössere ist, dort tritt auch die stärkere Ach sialkomponente des letzteren auf. Erfindungs gemäss wird nun diese Achsialkomponente benutzt, um eine Reibungskupplung an das mit demn Antriebe gekuppelte Gehäuse des Differentialgetriebes anzupressen. Eine der artige Reibungskupplung befindet sich zwi schen demn treibenden Gehäuse, welches lose auf den einander gleiehachsigen Wellen der beiden Triebräder ruht, und den beiden, auf den Triebradwellerr aufgeschobenen Zahnrädern. In Fig. 1 der Zeichnung sind zwei Aus führungsbeispiele für die Erfindung darge stellt, die sich jedoch nur durch die Art der Reibungskupplung unterscheiden. Das Ge häuse a des Differentialgetriebes wird von der Antriebswelle b aus über die Kegelräder c und d angetrieben. Es ist in den am Fahr zeugrahmen befestigten Kugellagern e, f ge lagert und sitzt lose auf den beiden Trieb radwellen g, h. In seinem Innern enthält es, auf radial stehenden, an dem Ringe l sitzen den Zapfen i drehbar, vier kleine Kegelräder kc, die in die beiden grösseren Kegelräder m n, eingreifen. Diese letzteren sind starr auf den vierkantigen Enden o, p der Triebradwellen g, h befestigt und auf ihrer von der Mittel achse des Fahrzeuges abgewandten Seite je als Hälfte einer Reibungskupplung ausge bildet, deren andere Hälfte mit dem Gehäuse a verbunden ist. In den untern Teil der Fig. 1 ist als Beispiel für die Reibungskupp lung eine Konuskupplung q, in dem obern Teil und in Fig. 2 eine Lamellenkupplung r dargestellt; praktisch wird man natürlich für beide Fahrzeugseiten gleichartige Kupplungen anwenden. Bei der Lamellenkupplung sind gemäss Fig. 2, die einen Schnitt nach der Linie x-x zeigt, die Lamellen abwechselnd am Gehäuse a und auf der Welle h be festigt, indem die mit s bezeichneten La mellen mit Ansätzen t in Ausschnitte des Gehäuses a eingreifen und die mit u bezeich neten mit ihrem vierkantigen Ausschnitte auf die vierkantige Nabe v des Rades n auf geschoben sind. Die rechte Hälfte der Fig. 1 zeigt ausser einer Ansicht des Gehäuses a eine Drauf sicht auf eines der beiden Kegelräder lk, aus der ersichtlich ist, dass die Zähne mit grossem Flankenwinkel ausgeführt, d. hr. dass die Zahn flanken nach dem Zahnkopfe zu stark kon vergierend ausgebildet sind. Diese Ausbil dung hat die Wirkung, dass dadurch die achsiale Komponente des Zahndruckes ver grössert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zahnräderdifferentialgetriebe für den An trieb von Motorfahrzeugen, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem lose auf den ein ander gleichachsigen Wellen der beiden Trieb räder sitzenden, die Antriebskraft vermitteln den Getriebegehäuse und den beiden auf den Wellenenden der genannten Triebräder auf geschobenen Zahnrädern je eine Reibungs kupplung eingeschaltet ist, die durch die Achsialkomponente des Zahndruckes ange- presst wird. UNTERANSPRUCH: Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne der Getriebe räder mit grossem Flankenwinkel ausgeführt sind, zum Zwecke, eine starke Achsialkom- ponente des Zahndruckes zu erhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH86497T | 1919-06-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH86497A true CH86497A (de) | 1920-09-01 |
Family
ID=4343071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH86497D CH86497A (de) | 1919-06-05 | 1919-06-05 | Differentialgetriebe für den Antrieb von Motorfahrzeugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH86497A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2821096A (en) * | 1956-06-22 | 1958-01-28 | Jr John M R Lyeth | Vehicle differential with cumulative torque resistance |
| DE1086564B (de) * | 1958-07-26 | 1960-08-04 | Thornton Axle Inc | Selbstsperrendes Ausgleichsgetriebe |
| DE1155346B (de) * | 1959-02-27 | 1963-10-03 | Eaton Mfg Co | Selbstsperrendes Differentialgetriebe, insbesondere Hinterachsdifferentialgetriebe bei Kraftfahrzeugen |
| DE1213686B (de) * | 1958-10-27 | 1966-03-31 | Borg Warner | Kegelraddifferentialgetriebe |
| US3361009A (en) * | 1965-06-10 | 1968-01-02 | Dana Corp | Differential transmission including therein a resiliently loaded clutch means |
| DE1289706B (de) * | 1965-01-13 | 1969-02-20 | Dana Corp | Selbstsperrendes Ausgleichsgetriebe |
-
1919
- 1919-06-05 CH CH86497D patent/CH86497A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2821096A (en) * | 1956-06-22 | 1958-01-28 | Jr John M R Lyeth | Vehicle differential with cumulative torque resistance |
| DE1086564B (de) * | 1958-07-26 | 1960-08-04 | Thornton Axle Inc | Selbstsperrendes Ausgleichsgetriebe |
| DE1213686B (de) * | 1958-10-27 | 1966-03-31 | Borg Warner | Kegelraddifferentialgetriebe |
| DE1155346B (de) * | 1959-02-27 | 1963-10-03 | Eaton Mfg Co | Selbstsperrendes Differentialgetriebe, insbesondere Hinterachsdifferentialgetriebe bei Kraftfahrzeugen |
| DE1289706B (de) * | 1965-01-13 | 1969-02-20 | Dana Corp | Selbstsperrendes Ausgleichsgetriebe |
| US3361009A (en) * | 1965-06-10 | 1968-01-02 | Dana Corp | Differential transmission including therein a resiliently loaded clutch means |
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