CH86668A - Motorwagen mit Vierräderantrieb. - Google Patents
Motorwagen mit Vierräderantrieb.Info
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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Description
Motorwagen mit Vierräderantrieb. Die Erfindung bezieht sich auf einen Motorwagen der an sich bekannten Art, bei der nicht nur die Hinterräder, sonden auch die Vorderräder vom Motor ans angetrieben werden. Derartige Motorwagen besitzen gegenüber dem im allgemeinen verwandten Motorwagen mit alleinigem Hinteräderrantrieb verschiedene Vor teile, die unter anderem in gleichmässiger An triebskraft und Verhinderung des Gleitens liegen. Auch sind derartige Motorwagen geeig neter, bergan zu fahren und schlechtere Strassen zu benutzen, da sich das Gewicht des Motor wagens auf vier angetriebene Räder verteilt.
Das Wesen der Erfindung liegt in einer derartigen Ausbildung eines Motorwagens, die sich durch grosse Einfachheit und Funktions sicherheit auszeichnet. Auch besitzt sie den Vorteil, dass jedes Automobil mit Hinterrad antrieb leicht in ein solches mit Hinterrad- und Vorderradantrieb entsprechend der Er findung umzubauen ist.
Der Antrieb der Vorderräder erfolgt bei meinem Motorwagen gemäss der Erfindung im besonderen mittelst einer leicht einzu bauenden Hilfswelle, die eine oberhalb der Vorderachse parallel zu dieser liegende Quer- welle antreibt, an deren beiden Enden je unter Zwischenschaltung von Universalge lenken Antriebsritzel angeordnet sind, die bei jeder Lage der Vorderräder in auf den Achs schenkeln der Vorderräder angeordnete Zahn- i - - eingreifen.
Uni bei dem Lenken des i ädei Fahrzeuges und insbesondere beim Wenden die Vorderräder verschieden schnell antreiben zu können, wie dies zweckmässig ist, kann entweder in der Querwelle ein Differential getriebe vorgesehen sein, oder es können auch entsprechend zwischen den auf den Achsschenkeln sitzenden Zahnrädern und den Vorderrädern Kupplungen, wie beispielsweise Freilaufkupplungen solcher Art zwischenge schaltet sein, dass sie eine verschieden schnelle Bewegung der Vorderräder zulassen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Motor wagens naeli der Erfindung soweit dargestellt, wie dies für das V erstfindnis notwendig ist.
Fig. 1 zeigt eine teilweise Seitenansicht des Motorwagens, Fig. 2 eine Vorderansicht irn grösseren Massstab, und Fig. 3 einen teilweisen Grundriss mit ge schwenkten Vorderrädern ; Fig. 4 zeigt eine Einzelheit.
Der dargestellte Motorwagen besitzt zwei Vorderräder a und zwei Hinterräder, und die Achse der Hinterräder wird in bekannter Weise von der Hauptwelle d aus angetrieben. Auf der Hauptwelle d sitzt ein Zahnrad f, das mit einem Zahnlade g kämmt, welches auf einer parallel zur Hauptwelle d im Wagen gestell h angeordneten Hilfswelle i sitzt. Diese Hilfswelle i führt zu einer Querwelle k, die oberhalb der Vorderachse l angeordnet ist. Die Welle k erhält ihren Antrieb durch ein Wechselrädergetriebe in, n. Die Welle besitzt an jedem Ende ein doppeltes Universalgelenk das je ein Antriebsritzel q trägt. Die Antriebsritzel q sind in Achsschenkel r, der Vorderräder a gelagert, welche Achsschenkel um Zapfen s, Fig. 2, der Vorderachse l dreh bar sind.
Die Achsschenkel r tragen Zahnräder t, die ihren Antrieb von den Zahnrädern q erhalten. Die Drehung der Zahnräder t wird auf die Vorderräder a unter Zwischenschaltung von geeigneten Gesperren oder Kupplungen u übertragen, die zulassen, dass sich die beiden Vorderräder a verschieden schnell drehen können.
Die Schwenkung der Vorderräder erfolgt in bekannter Weise von dem Handlade v aus. das auf der Steuerwelle w sitzt. Durch die Drehung der Steuerwelle w wird mittelst eines kurzen Gelenkstückes x ein Hebel y verschoben, an dem ein zweiter Hebel gelenkig befestigt ist, der an seinem andern Ende mit einem Achsschenkel r verbunden ist.
Eine Drehung des Handrades v hat infolge dessen entsprechend Fig. 3 eine Verschwen- kung der Vorderräder a mit ihren Achsschen keln um die Zapfen s zur Folge. Bei einer derartigen Verschwenkung der Vorderräder a werden die Autriebsritzel q entsprechend Fig. 3 mitgenommen, da das doppelte Universal gelenk p, p, eine Schrägstellung der Antriebs ritzel a zur Welle k ohne weiteres zulässt. Der Antrieb der Vorderräder a wird also durch ihre Schrägstellung nicht berührt.
Der Antrieb der Vorderräder a erfolgt sowohl während des Vorwärtsganges, als auch während des Rückwärtsganges, da die Dreh richtung der Hilfswelle i stet, von der Dreh richtung der Hauptwelle d abhingt, deren Drehrichtung in an sich bekannter Weise umgeschaltet werden kann. Bei dem gezeich neten Ausführungsbeispiel dient dazu ein seit lich am Wagengestell angeordneter Hand hebel 1, durch dessen Drehung eine Muffe 2 auf der Hauptwelle d verschoben wird. Von der Muffe 2 wird ein auf der Hauptwelle d sitzendes Zahnräderpaar 3, 4 mitgenommen, und je nachdem das Zahnrad 3 oder das Zahnrad 4 angetrieben wird, dreht sich die Welle d rechts oder links herum.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Motorwagen, mit Vierräderantrieb, bei dem sowohl die Vorderräder, als auch die Hinter räder vom Motor angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Vorder räder mittelst einer parallel zur Hauptwelle liegenden Hilfswelle erfolgt, die eine oberhalb der Achse parallel zu ihr liegende Querwelle antreibt, an deren beiden Enden je unter Zwischenschaltung von Universalgelenken Antriebsritzel angeordnet sind, die dauernd bei jeder Lage der Vorderräder zur Vorder achse in auf den Achsschenkeln der Vorder räder angeordnete Zahnräder eingreifen.UNTERANSPRUCH: Motorwagen mit Vierräderantrieb, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daf:, zwischen den auf den Achsschenkeln sit zenden Zahnrädern und den Vorderrädern Kupplungen solcher Art angeordnet sind, die eine verschieden schnelle Bewegung der Vor- derräder zulassen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH86668T | 1919-12-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH86668A true CH86668A (de) | 1920-09-16 |
Family
ID=4343285
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH86668D CH86668A (de) | 1919-12-30 | 1919-12-30 | Motorwagen mit Vierräderantrieb. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH86668A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2595494A (en) * | 1948-09-07 | 1952-05-06 | Stratman Omar | Four-wheel drive tractor |
-
1919
- 1919-12-30 CH CH86668D patent/CH86668A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2595494A (en) * | 1948-09-07 | 1952-05-06 | Stratman Omar | Four-wheel drive tractor |
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