Einrichtung zum Reinigen und Enthülsen von Getreide auf nassem Wege. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Reinigen und Enthülsen von Getreide auf nassem Webe. Bei bekannten Einrich tungen dieser Art konnte der verschiedenen Beschaffenheit des Getreides nicht Rechnung getragen werden, so dass dasselbe oft zu nass oder zu trocken war und eilne gleichmäissige und vollkommene Bearbeitung nicht erreicht wurde. Die vorliegende Einrichtung ermög licht nun, diesen Nachteil zu beseitigen und das Getreide in bisher nicht gekannter voll kommener und ökonomischer Weise von der äussern Hülle und auch von dein innern, zwi schen Hülle und Kern befindlichen Klebstoff zu befreien.
Die den Erfindungsgegenstand bildende Einrichtung besitzt eine Uberführungsvor- richtung, in welcher eine Reinigungsvor richtung, zum Beispiel bekannter Art, mit überschüssigem Wasser versetztes Getreide während einer regelbaren Zeitdauer der Ein wirkung des Wassers ausgesetzt und mit überschüssigem Wasser einer Vorbearbeitungs trommel zugeführt wird. Letztere ist so be schaffen, dass das überschüssige Wasser rasch abfliesst und dabei etwa von den Kör nern losgelöste Hülsen und Klebstoff mit fortspült. All diese Vorbearbeitungstrommel ist eitle Scläilmaschine angeschlossen, in wvelcler das Getreide enthülst, getrocknet und poliert wird.
Das Führen des Getreides zusanmnmen fmnit überschüssigem Wasser wäh rend einer bestimmten Zeitdauer bietet die Mögliclhkeit eines gleichmässigen Kontinuier lichen Betriebes und einer gleichmüssigen Belandllung jedes einzelnen Getreidehornes mit Wasser während der beabsichtigten Dauer.
Diese Dauer aber wird bestimmt durch den Zeitpunkt der Zusammengabe von Getreide und Wasser und den Zeitpunkt der Abführung des überschüssigen Wassers aus der Vorbearbeitungstrommel und ist änder bar durch die Überführungsvorrichtung des Getreide-Wassergemisches, sei es zum Bei spiel auf einem regelbaren Wege oder mit regelbarer Geschwindigkeit auf gleichbleiben- dem Z'i'ege. _X'ircl die Dauer der Einwirkung des Wassers auf (las Getreide geändert, so -wird auch die Wasseraufnahme entsprechend geändert. Es ist also auf diese Weise mög- lich, die Wasseraufnalme genau zu regeln und damit die Getreidesorten gleichmässig und individuell zu behandeln.
Die rasche Abführung des Wassers aus der Vorbearbeitungstrommel ermöglicht, die Einwirkung des Wassers auf alle Körner genau zu begrenzen, sowie die Bearbeitung der Köhner in clean beabsichtigten Nässever hältnis alsbald vornehmen zu können. Auf den Zeiclhnungen sind einige Ausfiilhrungs- formen einzelner Teile des Erfincdungsgegen- standes beispielweise veranschaulicht.
Fig. 1 bis 3 zeigen eine Überführungs- vorrirhtung zum Überführen des Gretreide- Wassergemisches von einer Waschvorrich tung zur Vorbearbreitungstromnmel in Vorder- anicht, Seitenansicht und Draufsieht; Fig. 4 zeigut einen Querschnitt durch eine liegende zylindrische Vorbearbeitungs- tromnmel.
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine ste hende zylincdrisclhe Vorbearbeitungstrommel; Fig. 6 und 7 zeigen eine konische Vor- lbearleitungstronmmnel im Längsschnitt und Quersclhnitt; 8 ist ein Längsschnitt durch eine Vorbearbeitungstrommel fmnit angebauter Schi<B>7</B> Schälmaschine; Fig. 9 ist ein Querschnitt nach der Linie A-E von Fig. 8; Fig. 10 ist ein Querschnitt nach der Linie C-D von Fig. 8; Fig. 11 bis 18 zeigen andere Ausfüh rungsformen cler Überführungsvorrichtung. Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Über führungsvorrichtung besitzt eine Rohr schlange a fmnit mehreren Windungen.
Die Rohrschlange ist an verschiedenen Windun gen. also aan verschiedenen Stellen ihrer ganzen Länge mit je einer Zuleitung ver sehen, nämlich mit der Zuleitung b an der obersten, der Zuleitung c an einer mittle ren und d an der untersten Windung. Diese Zuleitungen können je einen Aufgabe trichter erhalten, werden aber zweckmässig in einem einzigen Aufgabetrichter f ver einigt wobei rdann die nicht zu benutzenden Zuleitungen durch Klappen g abgesehlossen werden.
Es ist ersichtlich, dass, wenn zur Ein führung des Getreirde-Wassergemisches, das aus einer in der Zeiclhnung nietet dargestell ten Reinigungsvorrichtung kommt, die Zu leitung b benützt wird, das Getreide im Ver laufe der ganzen Rohrschlange der Einwir kung des Wassers ausgesetzt ist, dagegen bei Benutzung der Zuleitung c nur in un gefähr der halben Rohrschlange, bei Benut zung der Zuleitung d endlich nur ungefähr in einer halben Windung. Es könnten er forderlichenfalls natürlich noch mehr Zu leitungen zur Rohrschlange vorhanden sein. In dieser Vorrichtuno wird das Getreide durch das Wasser noch weiter gereinigt und befeuchtet.
Ein zeitlich verschieden langes Zusammen führen des Getreides mit Wasser Ikaan, statt, wie soeben beschrieben, auf verschie den langem Wege, auch auf gleichbleiben dem Weoe durch Veränderung der Förder- gesclhwindigkeit erzielt werrlen. Dies Dann zum Beispiel mittelst der in Fig. 11 und 12 im Längsschnitt und in Stirnansicht ver- anschaulicliten Überführungsvorrichtung ge schehen. Dieselbe besitzt eine zylindrische Trommel 30, in die eine Förderschnecke 31 eingebaut ist. Getreide und Wasser werden in richtigem Mischungsverhältnisse stetig durch einen Einlauf 32 in edie Trommel 30 geleitet und bei der Umdrelhung allmählich durch die Förderschnecke 31 zum Auslauf 33 befördert.
Wähirend dieser Zeit kann das Wasser reinigend und befeuchtend auf das Getreide einwirken, und es ist ersichtlich, dass durch Änderung der Undcrelungs- geschwindigkeit die Dauer der Einwirkung beliebig geändert werden Rann. Eine wei tere Ausführungsform einer Überführungs vorrichtung ist in Fig. 13 im Längssclhnitt und Fig. 14 und 15 in zwei Querschnitten nach den Linien I-II bezw. III-IV der Fig. 13 veranschaulicht, während Fig. 16 eine Einzelheit der Vorriehtung zeigt.
Diese Vorrichtung ist so beschaffen. dass in neu artiger Weise finit sehr wenig Wasser zu- gleich spezifisch schwerere Teile, wie auch leichtere Teile vom Getreide getrennt wer den können unter gleichzeitiger Waschung und Reinigung des Getreides. Dieselbe be sitzt wiederum eine Trommel 30, die im In nern mit einer Förderschnecke 31 versehen ist. Der Trommelmantel ist siebartig durch brochen und taucht in eine Mulde 34 ein, die mit Wasser abgefüllt ist. Die Mulde besitzt einen Heizmantel 35. Das Wasser, sowie die spezifisch leichteren Abfallstoffe gehen durch einen Überlauf 38 ab.
Die schlam- mnigen Ausscheidungen, wie Sand, Erde usw., setzen sich auf dem Muldenboden ab undl werden durch eine Schnecke 39 in Verbin dung mit einem an dem Stutzen 39a an zubringenden Ablasshahn entfernt.
Die Steinausscheidung erfolgt hierbei auf folgende neuartige Weise: Im Innern der Trommel 30 sind auf der Einlaufseite Schau feln 40 (vergleiche Fig. 14 und 16) ange bracht, die so gestellt sind, dass beim Um laufe der Trommel das Getreide und etwaige Steine zusammen mit viel Wasser gehoben werden und das Getreide in dem Masse, wie sich die Schaufeln heben, wieder herunter geschwemmt wird, während die Steine infolge ihres grösseren Eigengewichtes auf die Schau feln niedersinken und vorerst dort liegen bleiben, um weiter gehoben zu werden; schliesslich rutschen dieselben in eine Mulde 41 ab, aus der sie mittelst einer Schnecke 42 entfernt werden. Das Abfliessen der Kör ner von den Schaufeln kann dabei durch eine Wasserbrause begüinstigt werden, die sieh ausserhalb der Trommel befindet und das Wasser durch deren Mantel sendet.
Die Schaufeln selbst könne auf der Oberfläche leicht gerieft sein.
Die Entfernung des bearbeiteten Getrei des aus der Trommel 30 erfolgt in ähnlicher Weise wie die der Steine. Zu diesem Zwecke sind auf der Auslaufseite der Trommel in deren Innerem Schaufeln 44 angebracht, die das Getreide aus dem Wasser schöpfen und so hoch heben, dass es in den Auslauf 33 abfliessen kann. Durch eine ausserhalb des Mantels 30 angebrachte Brause 45 wird die Abführung des Getreides unterstützt. Diese zweckmnässig kräftige Brause hat zugleich den Zweck, das Getreide mit reinem Wasser abzuspülen und es mit überschüssigem Was ser in die Vorbereitungstromnmel einzuführen, sowie zum Teil zur Erneuerung des Wassers in der Mulde zu dienen. Durch Belheizung des Heizmantels 35 kann das Muldenwasser angewärmt werden.
Es ist ersichtlich, dass auch bei dieser Ausführungsform durch Än derung der LUmlaufgesclhwindligkeit der Trom- nel, bezielhungsweise der Förderschneeke die Dauer der Einwirkung des Wassers und eventuell von dem Wasser beigemischten Chemikalien auf (las Getreide beliebig ge- äindert werden kann, so dass man jeder Be schaffenheit des Getreides Rechnung tragen kann.
Der grosse Vorzug dieser Überführungs- vorriclitung besteht darin, dass das Wasser besser ausgenützt und der Wasserverbrauch wesentlich verringert werden kann.
Fig. 17 und 18 zeigen schematisch zwei weitere Ausführungsbeispiele der Überfüh- rnngsvorriclhtung. Dabei ist die umlaufende durcbbrocbene Siebtrommel 30 mit eingebau ter Förderschnecke 37 auf einen Teil (Fig. 17) oder auf ihrer ganzen Länge (Fig. 18) konisch ausgebildet, und zwar in der Art, dass sieh das weite Ende auf der Einlauf seite des Getreides lbefincdet. Diese Ausbil dungen haben den Vorzug, dass man mit noch weniger Wasser auskzommt und trotz- oe dem das Getreide mit überschüssigem Was ser waschen und befeuchten kann.
Dabei kann die Veränderlichkeit der Dauer der Einwirkung des @@'a@ers auf Glas Getreide nicht nur durch Änderung der L?nila.uf- geschwindigkeit der Trommel,
sondern auch durch Ändernm" des Standes des Wassers in der Mulde erreicht werden. Insbesondere kön nen die ganz weichen Sorten Getreide mit der Finrielitung wir kürzeste Zeit der Ein- wirlrung des '\Vassers ausgesetzt werden bei im übrigen ebenso v ollkommener Abscheidung der Steine.
Die Veränderlichkeit des Was- serstandes kann dadurch erreicht werden, dass der nur schematisch angedeutete Mulden- ablauf 46 veränderlich gensacht wird. Die beiden Überfülhrungsvorrichtungen besitzen gleiehe (in der Zeichlnungc nur teilweise dar gestellte) Steinausscheidevorrichtungen mit Wasserbrause wie die Überführungsvorrich tung nach Fig. 13 bis 16.
Aus den vor stehend beschrielbenen Überfüihrungsvorrich- tungen wird das erhaltene Getreide-Wasser- gemishl in eine der fimn Folgenden erläuterten Vorbearbeitungstrommeln eingeführt, wo das Getreide für den eigentlichen Schälprozess vorbereitet, das heisst gedrückt wird, und wo unter Einpressung von Wasser die Hül sen und der Klebstoff gelöst werden.
Um eine wirksame Bearbeitung der in die Vorbearbeitungstrommeln von der Stirn seite aus eingebrachten Körner und gleich zeitig Gien erforderliehen raschen Abfluss des überschüssigen Wassers zu ermöglichen, be stehen diese Trommeln aus undurchbroehe- nem, gerauhtem, das heisst mit Buckeln oder Wellenerhöhungen versebenem Bleeb und aus gelochtem Blech. Bei der liegenden Anordnung der Trommel (Feg. 4) befindet sieh im untern Teil ein Sieb i, so dass das Was ser nach unten abfliessen kann, während der übrige Teil k so weit als nötig aus geraubtem Bleeh besteht. Irr Innern der Trommel ist eine Bearbeitungswalze l bekannter Art vor gesehen, die mit den Aufrauhungen von k zusammenwirkt.
Bei der stehenden Anord nung der Trommel (Fig. 5) wechseln gelochte Bleche i und gerauhte, undurchbrochene Bleche h miteinander ab und sind gleich mässig auf dem Umfange verteilt; der Wech sel kann beliebig sein.
Die Vorbearbeitungstrommel kann statt einer zylindrischen auch eine konische Form haben, wie Fig. 6 und 7 zeigen. Der untere Teil der Trommel ist hierbei ebenfalls als Sieb i ausgebildet, Mährend der übrige Teil k undurchbrochen und gerauht ist (siehe ins besondere Fig. 7, bei der die Bearbeitungs walze der Deutlichkeit halber fortgelassen ist).
Die Bearbeitung des Getreides in jeder dieser Vorbearbeitungstrommeln geschieht so, dass sich die Hillen, ohne wesentlich ver- letzt zu werden, so weit vom Kerne lösen, dass sie sich in der Schälmaschine, in die das Getreide ans der Vorbearbeitungstrommel ge langt, mit Leichtigkeit abtrennen. Das aus der Vorbearbeitungstrommel rasch abfliessende Wasser führt etwa von den Körnern los gelöste Hülsen und Klebstoff mit sieh fort.
In Fig. 8 bis 10 ist eine Einrichtung dargestellt, bei der an eine Vorbearbeitungs trommel unmittelbar eine Schälmaschine sieh anschliesst. Dabei sind die Vorbearbeitungs walze 1 und die Schäl- und Polierwalze 2 auf einer gemeinsamere Achse 3 befestigt und haben gemeinsamen Antrieb 4. Die beiden Walzen laufen in Trommeln 5 und 6 um. Beide Trommeln sind durch eine undurch lässige Wand 7 voneinander getrennt. 8 ist der Einlauf für das ans der Überführungs vorrichtung kommende, mit überschüssigem Wasser vermischte Getreide in die Vor bearbeitungstrommel 5. Das überschüssige Wasser wird durch ein im untern Teil der Trommel befindliches Sieb 9 rasch abgeführt, das sich ungefähr auf die halbe Länge der Trommel erstreckt, während der restliche Teil des Bodens undurcbbrochen ist.
Im Mantel der Trommel befindet sieh eine Auslauföffnung 10 für das vorbereitete Getreide. Diese Öffnung ist mit einer Ge- wiehtsklappe 11 versehen, deren Belastungs- gewiebt änderbar ist, so dass nur bei einem gewissen gewünschten Arbeitsdrucke Ge treide austreten kann. Die Öffnung 10 mün det in einen Überlauf 12, der seinerseits wie der in eine Eintrittsöffnung 13 überführt, die etwas tiefer als die Öffnung 10 ins Man tel der Trommel 6 angeordnet ist. Der Über lauf 12 ist nach oben offen: seine Öffnung kann aber mit einem abnehmbaren Sieh 14 (Feg. 10) überdeckt sein. Die Öffnung 13 in der Trommel 6 ist dauernd offen; sie dient sowohl als Getreide-, wie auell als Lufteinlass für die Durchluftung und Trocknung.
Ein weiterer Lufteinlass 15 ist in der Stirnwand der Trommel 6 vorgesehen. der durch einen durchbrochenen Teil der Stirnwandell_@st oder durch eine mit eirein Pralitgewebe ver sehene Öffnung derselben gebildet sein l@ann. Oben an die Trommel 6 schliesst sieh ein Niederschlagsraum 17 an, der sich nach un ten verjüngt (Fig. 9). Seitlich mündet dieser Raum in das Gehäuse eines Ventilators 19.
Neben dem Niederschlagsraum 17 ist über die ganze Längenausdehnung der Trommel 6 ein offener Spalt 20 (Fig. 9) vorgesehen, an den sich ein Kanal 20 anschliesst. Dieser Kanal mündet durch einen Spalt 22 in den Nieder schlagsraum 17, der auch getrennt von der Trommel angeordnet sein kann. Im untern Teil des Niederschlagsraumes 17 ist eine Transportschnecke 23 vorgesehen, die die niederfallenden Getreidekörner sammelt und durch eine kleine Öffnung 24 wieder in die Trommeln 6 befördert. Um die Schnecke ent behrlich zu machen, könnte auch der Boden des Niederschlagsraumes entsprechend schräg ausgebildet sein, so dass die Körner selbst tätig der Öffnung 24 zufliessen würden.
An der Trommel 6 befindet sich endlich auf der dem Einlauf abgewendeten Seite eine Aus lauföffnung 25 für das enthülste Getreide, die ebenfalls mit einer Gewichtsklappe ver sehen sein kann, wodurch die Arbeit gleich- in, ssig geregelt wird.
Die Einrichtung nach Fig. 8 bis 10 wirkt in folgender Weise: Das, wie oben geschildert, zuvor in Wasser gereinigte und, je nach sei ner Härte und Beschaffenheit, auf entspre chend langem Wege mit dem Zusatzwasser geführte Getreide gelangt in die Vorbearbei- tungstrommel 5, in der das überschüssige Wasser abgeführt wird, und es wird dort so durchgearbeitet, dass die Hülsen vom Kerne gelockert werden. Etwa von den Körnern losgelöste Hülsen und Klebstoff werden durch das Wasser fortgespült. Eine Durchlüftung findet in dieser Trommel nicht statt. Von hier gelangt das Getreide unter Passieren der Gewichtsklappe 11 nach dem Überlauf 12, der dasselbe in die Trommel 6 gelangen lässt.
Durch den oben offenen Überlauf kann das Getreide in jedem Augenblick auf sei nen Zustand geprüft werden, und es kann er forderlichenfalls eine Änderung in der vor ausgehenden Bearbeitung vorgenommen wer den. Da der Überlauf gleichzeitig als Luft- einlassöffnung für die Durchlüftung dient, so wird hierbei das Getreide sofort bei seinem Eintritt in die Schäl- und Trockentrommel 6 schon einer gründlichen Durchlüftung unter zogen. So vorbereitet, gelangt dasselbe unter den Einfluss der Schälwalze 2, die die voll- stiindige Trennung von Kern und Hülse her beiführt. Die Hülsen werden vermittelst des Ventilators 19 durch den Spalt 20, den Ka nal 21 und Niederschlagsraum 17 abgesaugt.
Auf diesem ganzen Wege finden sich keiner lei Siebe oder Fangvorrichtungen; etwa aus der Trommel 6 mitgerissene Getreidehörner gelangen in den Niederschlagsraum und wer den durch die Transportschnecke 23 in die Trommel 6 zur weiteren Behandlung zurück befördert. Die Körner verlassen endlich völ lig gereinigt, enthülst, poliert und getrocknet die Schäl-, Polier- und Trockentrommel 6 (nach nur einmaligem Durchgange) durch die mit der regelbaren Gewichtsklappe versehene Auslauföffnung 25.
Device for cleaning and husking grain by wet means. The invention relates to a device for cleaning and husking grain on a wet weave. In known devices of this type, the different properties of the grain could not be taken into account, so that the same was often too wet or too dry and an even and perfect processing was not achieved. The present device now made light possible to eliminate this disadvantage and to free the grain in a previously unheard-of perfectly come and economical way of the outer shell and also of your inner, between the shell and the core located adhesive.
The device forming the subject matter of the invention has a transfer device in which a cleaning device, for example of a known type, exposed to the action of the water with excess water for a controllable period of time and supplied to a preprocessing drum with excess water. The latter is designed in such a way that the excess water drains off quickly, washing away any sleeves and adhesive that have been detached from the grains. All this pre-processing drum is connected to a grinding machine in which the grain is husked, dried and polished.
Leading the grain together with excess water for a certain period of time offers the possibility of an even, continuous operation and an even covering of each individual grain horn with water for the intended duration.
This duration, however, is determined by the time at which the grain and water are combined and the time at which the excess water is removed from the preprocessing drum and can be changed by the transfer device for the grain-water mixture, be it for example on a controllable path or at a controllable speed on constant Z'i'ege. _X'ircl the duration of the action of the water on (if the grain is changed, the water intake is also changed accordingly. In this way it is possible to regulate the water intake precisely and thus to treat the types of grain evenly and individually.
The rapid removal of the water from the preprocessing drum makes it possible to precisely limit the effect of the water on all grains, and to be able to process the Köhner in the clean intended wetness ratio as soon as possible. Some embodiments of individual parts of the subject of the invention are illustrated by way of example on the drawings.
1 to 3 show a transfer device for transferring the grain-water mixture from a washing device to the preparation stream in front, side and top views; 4 shows a cross section through a lying cylindrical preprocessing drum.
5 shows a cross section through a standing cylindrical pre-processing drum; FIGS. 6 and 7 show a conical feed ducting barrel in longitudinal section and transverse section; 8 is a longitudinal section through a preprocessing drum with an attached peeling machine; Figure 9 is a cross-section on line A-E of Figure 8; Figure 10 is a cross-section on line C-D of Figure 8; FIGS. 11 through 18 show other embodiments of the transfer device. The guide device shown in Fig. 1 to 3 has a pipe snake a fmnit several turns.
The coil is on different windings. So see a at different points along its entire length with a supply line each, namely with the supply line b at the top, the supply line c at a middle and d at the bottom turn. These feed lines can each have a feed funnel, but are expediently combined in a single feed funnel f, with the feed lines not to be used being closed off by flaps g.
It can be seen that when the feed line b is used to introduce the grain-water mixture that comes from a cleaning device riveted in the drawing, the grain is exposed to the action of the water over the course of the entire pipe coil, on the other hand, when using the supply line c, only about half the length of the coil, when using the supply line d, finally, only about half a turn. If necessary, there could of course be more lines to the pipe coil. In this device, the grain is further cleaned and moistened by the water.
The grain is brought together with water for different periods of time, instead of being achieved, as just described, on different long paths, also on the same path by changing the conveying speed. This is then done, for example, by means of the transfer device illustrated in FIGS. 11 and 12 in longitudinal section and in front view. The same has a cylindrical drum 30 in which a screw conveyor 31 is installed. Grain and water, in the correct proportions, are continuously fed through an inlet 32 into the drum 30 and gradually conveyed by the screw conveyor 31 to the outlet 33 as they rotate.
During this time the water can have a cleansing and moisturizing effect on the grain, and it can be seen that the duration of the action can be changed at will by changing the rate of undulation. A further embodiment of a transfer device is shown in Fig. 13 in the longitudinal section and Fig. 14 and 15 in two cross sections along the lines I-II and respectively. III-IV of Fig. 13 while Fig. 16 shows a detail of the device.
This device is designed like this. that, in a new way, finite very little water at the same time specifically heavier parts and lighter parts can be separated from the grain with simultaneous washing and cleaning of the grain. The same be in turn a drum 30, which is provided with a screw conveyor 31 in the nern. The drum shell is broken through like a sieve and dips into a trough 34 which is filled with water. The trough has a heating jacket 35. The water and the specifically lighter waste materials go through an overflow 38.
The silty excretions, such as sand, earth, etc., settle on the bottom of the trough and are removed by a screw 39 in connection with a drain cock to be attached to the connection 39a.
The stone excretion takes place in the following novel way: Inside the drum 30 are on the inlet side show blades 40 (see Fig. 14 and 16) are placed, which are placed so that when the drum runs around the grain and any stones together with a lot of water is lifted and the grain is washed down again as the shovels are lifted, while the stones, due to their greater weight, sink down on the blades and remain there for the time being to be lifted further; finally they slide down into a trough 41, from which they are removed by means of a screw 42. The flow of the grains from the shovels can be favored by a water shower that is located outside the drum and sends the water through its jacket.
The blades themselves can be slightly grooved on the surface.
The removal of the processed grain from the drum 30 takes place in a manner similar to that of the stones. For this purpose, blades 44 are attached to the inside of the drum on the outlet side of the drum, which scoop the grain out of the water and lift it so high that it can flow into the outlet 33. The removal of the grain is supported by a shower 45 attached outside the jacket 30. This appropriately powerful shower also has the purpose of rinsing the grain with pure water and introducing it with excess water into the preparation stream, as well as serving to renew the water in the trough. By Belheiz the heating jacket 35, the trough water can be warmed.
It can be seen that in this embodiment, too, by changing the air flow speed of the drum, or the conveying snow, the duration of the action of the water and any chemicals added to the water can be changed at will, so that everyone can Can take into account the nature of the grain.
The great advantage of this transfer device is that the water can be better utilized and the water consumption can be significantly reduced.
17 and 18 schematically show two further exemplary embodiments of the transfer device. The circumferential perforated screen drum 30 with built-in screw conveyor 37 is conical in part (Fig. 17) or over its entire length (Fig. 18), in such a way that you see the wide end on the inlet side of the grain is found. These training courses have the advantage that you can get by with even less water and still be able to wash and moisten the grain with excess water.
The variability of the duration of the action of the @@ 'a @er on glass of grain can not only be changed by changing the speed of the drum,
It can also be achieved by changing the level of the water in the trough. In particular, the very soft types of grain can be exposed to the swirl of the water for a very short time with the fin line, with the stones being separated just as completely.
The variability of the water level can be achieved by making the trough drain 46, which is only indicated schematically, variable. The two transfer devices have the same (only partially shown in the drawing) stone separating devices with a water shower as the transfer device according to FIGS. 13 to 16.
From the above-described transfer devices, the grain-water mixture obtained is introduced into one of the preprocessing drums explained below, where the grain is prepared for the actual peeling process, that is, it is pressed, and where the sleeves and the pods are pressed in with water Adhesive can be dissolved.
In order to enable effective processing of the grains introduced into the preprocessing drums from the front side and, at the same time, the required rapid drainage of the excess water, these drums consist of impenetrable, roughened, that is to say with bumps or corrugations, and perforated bleeb Sheet. In the horizontal arrangement of the drum (Fig. 4) see in the lower part a sieve i, so that the water can flow down, while the remaining part k consists of stolen bleeh as much as necessary. Inside the drum, a processing roller l of known type is seen before, which cooperates with the roughening of k.
In the standing arrangement of the drum (Fig. 5) alternate perforated sheets i and roughened, unperforated sheets h with each other and are evenly distributed over the circumference; the change can be any.
The preprocessing drum can also have a conical shape instead of a cylindrical one, as shown in FIGS. 6 and 7. The lower part of the drum is also designed as a sieve i, while the remaining part k is uninterrupted and roughened (see in particular Fig. 7, in which the processing roller is omitted for the sake of clarity).
The processing of the grain in each of these preprocessing drums is done in such a way that the pods detach themselves from the kernel without being significantly injured that they can be easily separated in the peeling machine into which the grain reaches the preprocessing drum . The water that quickly drains off the preprocessing drum carries away any sleeves and glue that have been loosened from the grains.
In Fig. 8 to 10 a device is shown in which a peeling machine directly adjoins a pre-processing drum. The pre-processing roller 1 and the peeling and polishing roller 2 are mounted on a common axis 3 and have a common drive 4. The two rollers run in drums 5 and 6. Both drums are separated from one another by an impermeable wall 7. 8 is the inlet for the coming to the transfer device, mixed with excess water grain in the pre processing drum 5. The excess water is quickly removed through a sieve 9 located in the lower part of the drum, which extends approximately half the length of the drum , while the remainder of the floor is unbroken.
In the shell of the drum you see an outlet opening 10 for the prepared grain. This opening is provided with a weighted flap 11, the load-bearing fabric of which can be changed so that grain can escape only at a certain desired working pressure. The opening 10 opens into an overflow 12, which in turn converts into an inlet opening 13, which is arranged somewhat deeper than the opening 10 in the drum 6 Man tel. The overflow 12 is open at the top: its opening can, however, be covered with a removable Sieh 14 (Fig. 10). The opening 13 in the drum 6 is permanently open; it serves both as a grain inlet and also as an air inlet for ventilation and drying.
Another air inlet 15 is provided in the end wall of the drum 6. which can be formed by a perforated part of the front wall or by an opening of the same provided with a pralite fabric. At the top of the drum 6, a precipitation chamber 17 adjoins, which tapers towards the bottom (FIG. 9). This space opens laterally into the housing of a fan 19.
In addition to the precipitation space 17, an open gap 20 (FIG. 9) is provided over the entire length of the drum 6, to which a channel 20 connects. This channel opens through a gap 22 in the low impact space 17, which can also be arranged separately from the drum. In the lower part of the precipitation chamber 17, a screw conveyor 23 is provided, which collects the falling grain and conveys it back into the drums 6 through a small opening 24. In order to make the screw unnecessary, the bottom of the precipitation chamber could also be designed to be inclined so that the grains themselves would actively flow towards the opening 24.
On the drum 6 there is finally on the side facing away from the inlet an outlet opening 25 for the husked grain, which can also be seen ver with a weight flap, whereby the work is regulated at the same time.
The device according to FIGS. 8 to 10 works in the following way: The grain, previously cleaned in water as described above and, depending on its hardness and nature, carried over a long distance with the additional water, reaches the preprocessing drum 5 , in which the excess water is drained away, and there is worked through in such a way that the pods are loosened from the core. Any sleeves and glue loosened from the grains are washed away by the water. There is no ventilation in this drum. From here the grain reaches the overflow 12, passing through the weight flap 11, which allows it to get into the drum 6.
With the overflow open at the top, the grain can be checked for its condition at any time and, if necessary, a change can be made in the previous processing. Since the overflow simultaneously serves as an air inlet opening for ventilation, the grain is immediately subjected to thorough ventilation when it enters the peeling and drying drum 6. Prepared in this way, it comes under the influence of the peeling roller 2, which brings about the complete separation of core and sleeve. The sleeves are sucked off by means of the fan 19 through the gap 20, the channel 21 and the precipitation chamber 17.
On this whole path there are no sieves or safety devices; about from the drum 6 entrained grain horns get into the precipitation chamber and who is transported back by the screw conveyor 23 into the drum 6 for further treatment. The grains finally leave the peeling, polishing and drying drum 6 (after only one pass) through the outlet opening 25 provided with the controllable weight flap, completely cleaned, hulled, polished and dried.