CH86883A - Verfahren zur Herstellung von Kernstücken für Metallgiessereien. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kernstücken für Metallgiessereien.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Verfahren zur Herstellung von Kernstricken für lletalliesserelen. In den Metallgiessereien, zum Beispiel den Eisengiessereien, werden bekanntlich bei der Herstellung von Kernstücken als Bindemittel für die Kerne dein Kernsande vorzugsweise dickflüssige Öle, zum Beispiel sogenanntes Kernöl, Leinöl, Pflanzensirup oder dickflüs sige Melasse und dergleichen, zugesetzt. Alle diese Kernbindemittel haben den Nachteil, dass sie sich wegen ihrer Zähflüssigkeit mit dem Kernsande nur sehr schwer mischen lassen; ferner ist eine verhältnismässig grosse Menge dieser gegenwärtig besonders teuren Bindemittel erforderlich.
Auch ist bereits vor geschlagen worden, Asphalt als Bindemittel zu verwenden. Dieses wird den Giessereien in Stückform geliefert und von diesen in Mühlen oder Desintegratoren zerkleinert, wo bei aber der Asphalt sich erwärmt und die Mühlen oder Desintegratoren verschmiert. Es lässt sich kein so feines Asphaltpulver er zielen, wie es für ein allen Ansprüchen ent sprechendes Bindemittel erforderlich wäre.
Da ein verhältnismässig grosses Quantum an Binde mittel erforderlich ist, um eine gute Bindung der Kernmasse zu erzielen, und da Asphalt teuer ist, bedeutet dies einen laclrteil. Alle diese Nachteile können vermieden werden, wenn man bei der Herstellung von Kern stücken für Giessereien gemäss vorliegendem Verfahren dein Kernsande bis zur Staub feinheit gepulvertes Bitumen zusetzt. Zweck- niiiGaigerweise verwendet inan Biturnen, das in amorphen Zustand übergeführt worden ist.
Es hat sich herausgestellt, dass man bei der Verwendung eines solchen Kernbindemittels als Zusatz zum Kernsande nur zirka 2-3 % Biturnen in feinster Pulverform nötig hat, uni haltbare Kerne herzustellen. Als Biturnen kann mau Pech.
Harz, Asphalt und auch andere verwenden. Verwendet man Pech als Bitumen, so kann mau dieses dadurch in feinste Pulverform überführen, dass man das vorhergeschmolzene Pech in. dünnflüssigem Zustande durch eine entsprechend konstruierte Zerstäuberdüse unter Anwendung von Druck luft herauspresst. Das Pech kann man auch dadurch zu Staubfeinheit zerpulvern, indem man einer) Windsichter unter Anwendung von Kühlwasser benutzt.
Die Verwendung von zu Staubfeinheit zerpulvertem Peche hat den besonderen Vorteil, dass es als feines Pulver leicht im Brennofen schmilzt und so als Binde mittel wirkt und dein Kerne grosse Festigkeit verleiht. Beim darauffolgenden Giessen brennt dann das feine Pechpulver aus den Kernen vollständig aus, wodurch sie die gewünschte Porosität erlangen und die Gase aus den Gussformen entweichen können. Infolge der erreichten Porosität können die Kerne nach der Abkühlung mit Leichtigkeit aus den fer tigen Gussstücken entfernt werden.
Ausserdem besteht bei der Verwendung von durch Streudüsen zu Staubfeinheit zer pulvertem Peche der Vorteil, dass es den Giessereien unm_tteibar als feines Pulver in Blechtrommeln oder dergleichen geliefert wer den kann, wodurch die Giessereien der schwie rigen und unvollkommenen Zerkleinerung des Peches enthoben sind. Das feinzerstäubte Pech klebt nicht wieder zusammen und ver bleibt in seinem feinen Zustande, weil das Pech durch die Zerstäubung in einen solchen amorphen Zustand übergeführt ist, dass ein Zusammenbacken nicht mehr eintreten kann.
In Kugelmühlen und dergleichen in Pulver form übergeführtes Pech hat diese günstige Eigenschaft nicht und klebt beim Versande ohne weiteres wieder zusammen.
Statt Pech kann auch Harz und Asphalt in gleicher Weise durch Zerstäubung oder mittelst Windsichter bis zur Staubfeinheit zerpulvert werden und dann dem Kernsande bei dem Verfahren gemäss Erfindung zuge setzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kernstüelzeii für lletalliel:,f_reien, dadurch gekennzeiehnet, dass man dem liei@nsancl#2 bis zur Staubfein heit gepulvertes Bitumen zusetzt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Kernsande 2-3% Bitumen zusetzt.
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