CH87444A - Hochhub-Sicherheitsventil mit Feder- oder Gewichtsbelastung. - Google Patents

Hochhub-Sicherheitsventil mit Feder- oder Gewichtsbelastung.

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CH87444A
CH87444A CH87444DA CH87444A CH 87444 A CH87444 A CH 87444A CH 87444D A CH87444D A CH 87444DA CH 87444 A CH87444 A CH 87444A
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CH
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sep
valve body
valve
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lift
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Inventor
Aktiengesellschaft H Maihak
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Maihak Ag
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  Hochhub-Sicherheitsventil mit Feder- oder Gewichtsbelastung.    Die Erfindung betrifft ein     Hochhub-          Sicherheitsventil    mit Feder- oder Gewichts  belastung. Die bekannten derartigen Sicher  heitsventile mit Zusatzhubfläche haben den  Nachteil, dass das Ventil nicht - wie dies  zur Vermeidung von Spannungsverlusten  nötig ist - dann schliesst, wenn der Kessel  druck auf die normale Höhe     gesunken    ist,  sondern erst, wenn der verminderte Kessel  druck (auf die Flächeneinheit) mal     der    um  die Zusatzhubfläche vergrösserten Ventil  fläche der Federspannung entspricht.

       Dieser     verminderte Kesseldruck liegt bei genügend  grosser Hochhubwirkung so tief unter dem  Normaldrucke, dass jedes Abblasen des  Sicherheitsventils einen bedeutenden, un  erwünschten Dampfverlust zur Folge hat,  Es sind auch Bauarten von Hochhub  Sicherheitsventilen bekannt, bei denen die  Öffnung des Abschlussventils mittelbar durch  ein Steuerventil oder durch eine ähnlich  wirkende Hilfsvorrichtung bewirkt wird.  Diese Hochhub-Sicherheitsventile besitzen den  Mangel, dass ihre Wirksamkeit sofort voll  ständig ausgeschaltet ist, sobald die zur    Steuerung vorgesehene Hilfsvorrichtung aus  irgendeinein (,runde versagt.  



  Diese Nachteile werden bei dem Gegen  stande der Erfindung beseitigt. Gemäss der  Erfindung ist eine Hilfsvorrichtung ange  ordnet, die derartig ausgebildet ist, dass sie  nach Öffnen des Sicherheitsventils zunächst  eine     Entlastung    der     obern    Seite des Ventil  körpers gestattet und dadurch die Hochhub  wirkung erfolgen lässt, und dass sie darauf       eine    Belastung der obern Seite des Ventil  körpers ermöglicht und hierdurch das  Sicherheitventil zum Abschliessen bringt.  



  In der     Zeichnung    sind verschiedene     Aus-          i        iihrungsbeispiele    des Erfindungsgegenstan  des im     Höhenschnitte    dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 eine     Einrzchtun        g%    bei der die  für das     Schliessen    des Ventils schädliche  Wirkung der Zusatzflüche     selbsttätig    besei  tigt wird,       Fig.    2 eine Einrichtung, bei der ein Ab  schlussorgane für denselben Zweck von Hand  betätigt     -%vird;         Fig. 3 und 4 zeigen zwei weitere Aus  führungsbeispiele der Einrichtung.  



  Ausführung stach Fig. 1: Der Ventil  kegel a des Sicherheitsventils b ist in sei  nem obern Teil in bekannter Weise als  Kolben e ausgebildet. Die zwischen dem  Rande des eigentlichen Ventilkegelsitzes  und dem Mantel des Kolbens c liebende ring  förmige Fläche stellt die den Hochhub be  wirkende Zusätzfläche dar. Der     kolben-          förmige    Teil e wird in einem Zylinder d  des Ventilgehäuses geführt. Der Ventilkegel  a ist mit einer Bohrung e versehen, die den  ringförmigen Raum g unterhalb des Kolbens  c und - nach Abheben des Kegels a   den Raum g1 unterhalb des Ventilkegels mit  dem Raume g2 verbindet. Der Zylinder d  ist durch einen Deckel h abgeschlossen, durch  den die federbelastete Spindel i geführt ist.

    Die Wandung des Zylinders d ist in be  kannter Weise mit Aussparungen k versehen,  durch die der Dampf nach Abheben des  Ventils entweichen kann. Um den     Austritts-          duerschnitt    der Aussparungen verändern zu  können, ist in ebenfalls bekannter Anordnung  um den Zylinder c1 ein der Höhe nach durch  Verdrehung verstellbarer Ring f gelegt, der  je nach seiner Höhenlage den Querschnitt  der Auslassöffnungen k ändert. Der Ring  besitzt Löcher r, in welche ein geeignetes  Werkzeug eingeführt werden kann, nm den  Ring zu drehen. Zur Feststellung des Ringes  ist eine Schraube y vorgesehen.  



  Mit dem Raume g1 unterhalb des Ventil  kegels, das heisst mit dem Dampfraume des  Kessels, steht ein Kolben l der erwähnten  Hilfsvorrichtung, durch den Kanal m in Ver  bindung (der Kolben kann auch durch eine  Membran ersetzt werden). Dieser Kolben  wird in einem Zylinder geführt und trägt  zum besseren Abschluss einen Ventilkegel a,  der auf einem an dein Zylinder n angeord  neten Ventilsitze ruht.

   Der Kolben l ist mit  einem Röhrenverschieber p verbunden, der  mit Durchbrechungen q versehen und in  einem     Zylindermantel        r    geführt     ist.    der mit       Durchl,rechung-cn    .s     versehen        ist.    Der von       dem    Mantel<I>r</I>     und    dein Gehäuse<I>f</I>     gebildete     
EMI0002.0014     
  
    Hohlraum <SEP> 7t. <SEP> steht <SEP> durch <SEP> rlon <SEP> TZ;iii;il <SEP> r <SEP> mit
<tb>  dem <SEP> Raume <SEP> @\ <SEP> oberhalb <SEP> des <SEP> @l,ehliiflkf@,ul::

   <SEP> rr
<tb>  in <SEP> Verbinrlung. <SEP> Die <SEP> Iinlbenschieberstan\@e <SEP> <I>rt</I>-wird <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Feder <SEP> ,-V <SEP> so <SEP> belastet. <SEP> dass <SEP> der
<tb>  Ventilkegel <SEP> o <SEP> so <SEP> la...ge <SEP> auf <SEP> seinem <SEP> Sitze <SEP> ver  bleibt, <SEP> bis <SEP> der <SEP> zulä@i,_ <SEP> e <SEP> @ie@seldrucl; <SEP> errei,-lit.
<tb>  ist. <SEP> Befindet <SEP> sich <SEP> der <SEP> @.'Fntilhegel <SEP> auf <SEP> seinem
<tb>  Sitze, <SEP> so <SEP> sind <SEP> die <SEP> Durebl,reeliungen <SEP> s <SEP> des
<tb>  Zylindermantels <SEP> r <SEP> durch <SEP> rlc,ir <SEP> Röhrenschieber
<tb>  <I>1i</I> <SEP> verschlossen.
<tb>  Die <SEP> @1'irhun@sweise <SEP> der <SEP> @\@,rrichtun- <SEP> i-t
<tb>  folgende:

   <SEP> Vberschreitet <SEP> der <SEP> im <SEP> KP-e <SEP> I
<tb>  den <SEP> Druck, <SEP> bei <SEP> dem <SEP> dasielierh@ <SEP> itwentil
<tb>  abblasen <SEP> soll, <SEP> so <SEP> übert@-indet <SEP> er <SEP> in <SEP> hel@ann  ter <SEP> Weise <SEP> die <SEP> dem <SEP> \orma.ldruche <SEP> lnal <SEP> der
<tb>  Quersehnittsflä <SEP> ehe <SEP> cles <SEP> Ventilkegels <SEP> (r <SEP> <B>eilt-</B>
<tb>  sprechende <SEP> Spannung <SEP> der <SEP> Feder <SEP> des <SEP> eieiit  lichen <SEP> Sicherheitsventils.

   <SEP> Dag <SEP> Ventil <SEP> arbeitet
<tb>  zunächst <SEP> als <SEP> gewöhnliches <SEP> @icherheitwentil
<tb>  ohne <SEP> @ochl.ubwirhung, <SEP> Feim <SEP> lbPrsuhreit,.n
<tb>  cles <SEP> Nornia.lcli-uulces <SEP> im <SEP> Kessel <SEP> wird <SEP> aber
<tb>  die <SEP> Spannung <SEP> der <SEP> Feder <SEP> .- <SEP> für <SEP> rlen <SEP> rliiri-li <SEP> ili@@
<tb>  Leitung <SEP> <I>w.</I> <SEP> auf <SEP> den <SEP> Kolben <SEP> 1 <SEP> @@-irh,,ndF-n
<tb>  Kesseldruck <SEP> überwunden. <SEP> nnrl <SEP> clur <SEP> T@@@11,c=n <SEP> l
<tb>  unrl <SEP> damit <SEP> der
<tb>  bcweg-f:. <SEP> Hiel ilul.,-h <SEP> f.@Il,@n <SEP> rh., <SEP> h,irulil,reihun  gon <SEP> @@ <SEP> des <SEP> R@@lmms,.lüuliers <SEP> p <SEP> mit- <SEP> @jnn <SEP> Dnrnli  lirf#clotiy.@wn <SEP> .v <SEP> des <SEP> Z@-linilerluant=Is <SEP> yzn,uui  in.en. <SEP> Das <SEP> oberhalb <SEP> des <SEP> @entill;

  ollifn, <SEP> r <SEP> in
<tb>  dem <SEP> Raume <SEP> 9\ <SEP> befindliche <SEP> Druckmittel, <SEP> da,
<tb>  nach <SEP> Abheben <SEP> des <SEP> Ventilkegels <SEP> n, <SEP> durch <SEP> die
<tb>  Folirting <SEP> e <SEP> dorthin <SEP> gelangt <SEP> it, <SEP> kmin <SEP> ntui
<tb>  durch. <SEP> den <SEP> Kanal <SEP> z#, <SEP> clen <SEP> Hohlraum <SEP> u, <SEP> eliP
<tb>  Durchbrechungen <SEP> s <SEP> und <SEP> <I>rq</I> <SEP> unil <SEP> rlijr <SEP> c'. <SEP> du <SEP> s
<tb>  offene <SEP> Federgehäuse <SEP> entweicbr@n. <SEP> Fiir <SEP> das
<tb>  richtige <SEP> Arbeiten <SEP> dr_@r <SEP> r-i  forderlicl., <SEP> dass <SEP> die <SEP> Bolirtui-"- <SEP> r <SEP> cinr-@n <SEP> kleineren
<tb>  Querschnitt <SEP> erhält <SEP> alc1F,r <SEP> Kanal <SEP> v <SEP> und <SEP> die
<tb>  daran <SEP> anschliessende, <SEP> ins <SEP> Freie <SEP> führende <SEP> Lri  tun <SEP> g.

   <SEP> Infolgedesscii <SEP> wird <SEP> die <SEP> obereeitr@ <SEP> rles
<tb>  Ventilkolbens <SEP> c <SEP> zum <SEP> Teil <SEP> entlatr-t. <SEP> Dieser
<tb>  wird- <SEP> unter <SEP> LTberwindung <SEP> der <SEP> wachsenden
<tb>  Federspannung <SEP> so <SEP> weit <SEP> gehoben. <SEP> dass <SEP> clic@
<tb>  Aussparungen <SEP> 1,7 <SEP> zum <SEP> Austritte <SEP> des <SEP> Dampfes
<tb>  freigegeben <SEP>  -erden. <SEP> Ist <SEP> der <SEP> Danipfclru@-h <SEP> irii
<tb>  Kessel <SEP> wieder <SEP> bis <SEP> auf <SEP> den <SEP> beabsichti@t,@n
<tb>  Schliessrlrttck, <SEP> hezw.
<tb>  so <SEP> überwindet <SEP> die <SEP> Spannung <SEP> der, <SEP> Fuder <SEP> ._ <SEP> den         auf den Kolben l wirkenden Druck, und der  Ventilkegel o legt sich auf seinen Sitz.

   Bei  dieser Bewegung schliesst der Röhrenschieber  p die Duschbrechungen s ab, so dass der       durch    die     Bohrung    e des     Ventilkegels        n    tre  tende Dampf nicht mehr entweichen kann.  Im Raume g2 steigt nunmehr der Druck,  wodurch die Wirkung der Zusatzfläche auf  gehoben wird. Der feder- (oder gewichts-)  belastete Ventilkegel a geht infolgedessen  auf seinen Sitz zurück und sperrt den Aus  tritt des Dampfes ab. bevor der Kesseldruck  wesentlich unter den Einstellungsdruck ge  sunken ist.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 2  ist die für das Schliessen des Ventils schäd  liche Wirkung der Zusatzfläche in der Weise  beseitigt, dass an einer zu einem Raum ober  halb     des        Ventilkörpers        führenden        Leitung     ein Abschlussorgan angeordnet ist, das, an  statt wie beim Sicherheitsventil nach der  Ausführung der Fig. 1 selbsttätig zu wirken,  von Hand bedient werden muss, und beispiels  weise als ein Hahn l dargestellt ist. Der  Raum g1 unterhalb des Ventilkörpers stellt  nach Offnen des Ventilkegels und bei Offen  stellung des Hahnes l mit dem Raume g2  oberhalb des Ventilkörpers durch eine Boh  rung j in Verbindung.  



  Aus der     Zeichnung    geht ohne weiteres  hervor, dass bei Überschreitung des     Kessel-          hüchstdruckes    das Hochhubventil zwar bei  geschlossener Stellung des Abschlussorganes l       b     infolge der Wirkung der Zusatzfläche nach  dem Abheben des Ventilkegels a wie ein  gewöhnliches Hochhebventil arbeitet, also  infolge des hohen Hubes kräftig abbläst und  erst schliesst, wenn der Kesseldruck so weit  unter den Einstellungsdruck gesunken ist,  bis das Produkt aus dem verminderten Kes  seldrucke mal der um den Flächeninhalt der  immer noch wirkenden Zusatzfläche ver  grösserten Ventilkegelfläche der Federspan  nung entspricht.

   Letzterer Übelstand wird  durch die Neuerung wie folgt beseitigt:       Wird        während    des     Abblasens    des Ventils       ini        Augenblicke    der Erreichung de.,     Ein-          st-elluli-sdruclies    der     Verbindungsweg    j zwi-  
EMI0003.0021     
  
    z't#llen <SEP> den <SEP> liäunIell <SEP> !J' <SEP> 2111C1 <SEP> (,2 <SEP> geöffnet.

   <SEP> so
<tb>  tritt <SEP> ein <SEP> Teil <SEP> des <SEP> ini <SEP> Raume <SEP> ? <SEP> immer <SEP> noch
<tb>  unter <SEP> einem <SEP> gewissen <SEP> Drucke <SEP> stehenden
<tb>  Dampfes <SEP> in <SEP> den <SEP> Raum <SEP> g\ <SEP> über <SEP> und <SEP> wirkt
<tb>  riaf <SEP> den <SEP> Ventilkegel <SEP> als <SEP> zusätzliche <SEP> Belastung
<tb>  roll <SEP> ollen. <SEP> Die <SEP> für <SEP> das <SEP> reehtzeiti---e <SEP> Schliessen
<tb>  des <SEP> @c-#ntils <SEP> schiidliclie <SEP> M'iil@ung <SEP> der <SEP> Zusatz  wird <SEP> also <SEP> durch <SEP> diese <SEP> ihr <SEP> entgegen  wirl;

  ende <SEP> zusätzliche <SEP> Belastung <SEP> aufgehoben
<tb>  und <SEP> das <SEP> Ventil <SEP> schliesst <SEP> dann <SEP> durch <SEP> den <SEP> Fe  derdruck. <SEP> Hierauf <SEP> entleert <SEP> sich <SEP> der <SEP> Raum <SEP> fl\
<tb>  wieder, <SEP> indem <SEP> der <SEP> Dampf <SEP> aus <SEP> debuselben
<tb>  durch <SEP> die <SEP> Bohrung <SEP> j <SEP> in <SEP> den <SEP> Aussenraum
<tb>  strömt. <SEP> Nachdem <SEP> der <SEP> Raum <SEP> fi\ <SEP> auf <SEP> diese
<tb>  -Weise <SEP> druckfrei <SEP> geworden <SEP> ist, <SEP> wird <SEP> der
<tb>  Halm <SEP> d <SEP> wieder <SEP> gescblo.sen. <SEP> Bei. <SEP> geaehlosse  nein <SEP> Halin <SEP> d <SEP> ist <SEP> der <SEP> Raum <SEP> über <SEP> den <SEP> Ventil  l:egel <SEP> im <SEP> allgemeinf#n <SEP> clruc'l;

  frei, <SEP> denn <SEP> der
<tb>  heile, <SEP> Anheilen <SEP> des <SEP> Ventil. <SEP> entstehende <SEP> ver  gleieli.weise <SEP> kleine <SEP> Iiomllreionsr_1rnc1L <SEP> harn
<tb>  durch <SEP> den <SEP> Zwischenraum <SEP> in <SEP> der <SEP> Führung <SEP> der
<tb>  Stange <SEP> : <SEP> entweirhen.
<tb>  Die <SEP> @l13fllh2'lillg#f(il'Il@ <SEP> nach <SEP> Flg. <SEP> 3 <SEP> unter  sdleidet <SEP> sich <SEP> voll <SEP> der <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> - <SEP> dadurch,
<tb>  dass <SEP> da, <SEP> zur <SEP> Beseitigung- <SEP> der <SEP> für <SEP> das <SEP> Sclilie  Iaen <SEP> des <SEP> @ocbhubventils <SEP> sehädlivlien <SEP> 'Wir  hling <SEP> der <SEP> Zusatzfl:

  iclie <SEP> vorgesehene, <SEP> von
<tb>  Hand. <SEP> zli <SEP> bedienende <SEP> Alischlussorga.n <SEP> in <SEP> einer
<tb>  in <SEP> der <SEP> @ün@,'achse <SEP> de.,icberheit#ventils <SEP> ge  f11h1'tt#11 <SEP> Vf'I'1)llldllng'1@11111,@@' <SEP> zwischen <SEP> den]
<tb>  llauni <SEP> oberhalb <SEP> des@entilki@rpeis <SEP> und <SEP> der
<tb>  freien <SEP> Luft <SEP> angeordnet <SEP> ist, <SEP> wiibrend <SEP> die <SEP> Ver  11in.cliin" <SEP> zwischen <SEP> dem <SEP> Raum <SEP> unterhalb <SEP> des
<tb>  Veni.ill;ürpers <SEP> und <SEP> dem <SEP> Raum <SEP> oberhalb <SEP> des
<tb>  Ventilkörpers <SEP> durch <SEP> eine <SEP> frei <SEP> bleibende <SEP> Boh  rung' <SEP> im <SEP> Federg'eb@iu#e <SEP> ermiiglicht <SEP> ist. <SEP> CTe  genüber <SEP> teer <SEP> :

  lusfübiung@form <SEP> nach <SEP> Fig.
<tb>  erreiebt <SEP> man <SEP> den <SEP> Vorteil, <SEP> dass <SEP> keine <SEP> bestimmte
<tb>  Drebstellung' <SEP> des <SEP> Sielierheitsventils <SEP> auf <SEP> (lein.
<tb>  Kessel <SEP> verlangt <SEP> wird, <SEP> sondern <SEP> die <SEP> Zentra.l  alltirdnnn- <SEP> <B>de.,-</B>bscblussorg'anes <SEP> heim <SEP> Si  eine <SEP> :@n#chlussbefesti@'ung <SEP> des
<tb>  Vulltils <SEP> durt.h <SEP> llni'fc#n,eivinrle <SEP> in <SEP> Jeder <SEP> be  licbigc#n <SEP> @rebstellun@@# <SEP> ernlö <SEP> g'liellt. <SEP> Das <SEP> Ab  .ehluss < u'gan <SEP> 1. <SEP> das <SEP> <B>von</B> <SEP> Hand <SEP> bedient <SEP> wir(L
<tb>  ist <SEP> in <SEP> einer <SEP> in <SEP> der <SEP> Liin,)-s;

  icli.e <SEP> des <SEP> Si@#lier  ltcils\,#titil, <SEP> -(,führten <SEP> @erlündilng'@h#itung'
<tb>  zwisvlien <SEP> dem <SEP> Raum <SEP> oberhalb <SEP> des <SEP> Ventil-         körpers und der freien Luft angeordnet. Bei  geöffnetem Abschlussorgan l kann der  durch die Bohrung i1 und der durch die  Undichtigkeit des Ventilkolbens c in den  Raum g2 tretende Dampf in die freie Luft  entweichen, und der Raum g2 oberhalb des  Ventilkegels bleibt infolgedessen druckfrei.

    Es arbeitet also dann das Hochhuvntil bei  Überschreitung des Kesselhöchstdruckes in  folge der Wirkung der Zusatzfläche nach  dem Abheben des Ventilkegels a wie ein  gewöhnliches Hochhubventil, bläst also in  folge des hohen Hubes kräftig ab und schliesst  erst     dann,    wenn der     Kesseldruck    so weit  unter den Einstellungsdruck gesunken ist,  dass das Produkt aus dem verminderten  Kessel     drucke    mal der um den Flächen  inhalt der immer noch wirkenden Zusatz  fläche vergrösserten Ventilkegelfläche der  Federspannung entspricht. Diesem Übel  stande wird genau wie bei der Ausführungs  form nach Fig. 2 dadurch gesteuert, dass bei  Erreichung des Einstellungsdruckes das Ab  schlussorgan l geschlossen wird.

   Sobald hier  durch die Verbindung des Raumes g2 mit  der freien Luft abgeschlossen ist, tritt in  folge weiteren Übertretens eines Teils des  im Raume 2 noch immer unter einem gewis  sen Drucke stehenden Dampfes durch die  Bohrung j' nach dem Raume g2 hier eine  Druckerhöhung ein, die als zusätzliche Be  lastung auf den Ventilkegel wirkt. Die für  das rechtzeitige Schliessen des Ventils  schädliche Wirkung der Zusatzfläche wird  also durch diese ihr entgegenwirkende Be  lastung aufgehoben, und das Ventil schliesst  dann durch Federdruck.  



  In der Ausführungsform nach Fig. 4 ist  der Ventilkörper des zur Beseitigung der  für das Schliessen des Hochhubventils schäd  lichen Wirkung der Zusatzfläche vorgesehe  nen, von Hand zu bedienenden     Abschluss-          organes    auf einer Zug- oder Druckstange  angeordnet, bei deren Bewegung in der einen       Richtung    der stuf der Stange befestigte  Ventilkörper geschlossen, bei Bewegung in  der entgegengesetzten Richtung eine Ent  lastung des Sicherheitsventilkegels herbei-    geführt werden kann.

   Man kann dadurch  den Hebel für die Bedienung des zur Be  seitigung der schädlichen Wirkung der Zu  satzfläche beim Schliessen des     Hochhub-          Sicherheitsventils    vorgesehenen     Abschluss-          organes    auch für die mechanische Ent  lastung des Ventilkegels benützen, die er  forderlich wird, wenn sich der Ventilkegel  in geschlossener Stellung festgesetzt hat. Der  Ventilkörper des von Hand zu bedienenden  Abschlussorganes l ist auf einer Zug- und  Druckstange 3 befestigt, die an ihrem un  tern Ende mit einem Bunde 4 versehen ist.  Der untere Federteller 5 des Hochhub-Sicher  heitsventils ist mit einer in ihrem obern Teil  hohlen Führungsstange 6 versehen, die in  der Federdruckschraube 7 geführt ist.

   Der  Bund 4 der Zug- und Druckstange 3 legt  sich bei der Aufwärtsbewegung der letzteren  beben einen Ansatz der Führungsstange 6  und nimmt diese mit, wodurch die Ventil  feder S bespannt und eine Entlastung des  Ventilkebels a herbeigeführt wird. Unter  dem Bunde 4 der Zug- und Druckstange 3  befindet sich benügend Spielraum, der das  Ausheben des Ventilkegels n beim Abblasen  des Hochhub-Sicherheitsventils gestattet. Die  Zug- und Druckstange 3 wird durch eine Fe  der 9 nach oben gedrückt, die, zwicken den  Führungsrippen der Führungsstange 6 und  den Führungsrippen des Ventilkörpers des  Abschlussorganes l liegend, das letztere offen  hält.

   Wird der Ventilkörper des     Abschluss-          organes    l durch entsprechende Bewegung  des Hebels 10 unter Zusammendrückung der  Feder 9 geschlossen, so kann sieh der Bund 4  der Zug- und Druckstange 3 frei nach un  ten bewegen und lässt noch so viel Spiel  raum frei, wie zum Anheben des Sicherheits  ventilkegels a erforderlich ist.  



  Die Bohrung e im Ventilkegel a hat  auch den Vorteil, dass der Federraum durch  diese Verbindungsbohrung im Interesse  einer besseren Erhaltung der Feder entwäs  sert wird.

Claims (1)

  1. PATENTATSPRUCH: Hochhub-Sicherheitsventil mit Feder- oder Gewlehisbelastung, g'e1@ennzeielinet durch eine Hilfsvorrichtung, die derartig ausgebildet ist, dass sie nach Öffnen des Sicherheitsventils zunächst eine Entlastung der obern Seite des Ventilkörper gestattet und dadurch die Hochhubwirkung erfolgen lässt, und dass sie darauf eine Belastung der obern Seite des Ventilkörpers ermöglicht und hierdurch das Sicherheitsventil zum Abschliessen bringt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Hochhub-Sicherheitsventil nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsvorrichtung die Belastung der obern Seite des Ventilkörpers bei Fallen des Kesseldruckes auf den beabsichtigten Schliessdruck selbsttätig bewirkt. 2.
    Hochhub-Sicherheitsventil nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochhubfläche des Ventilkörpers mit einer Durchbre chung versehen ist, die zu einem oberhalb des Ventilkörpers befindlichen Raume führt, der anderseits mit der Hilfsvor richtung in Verbindung steht, die derart unter dem Einfluss des Kesseldruckes steht, dass sie bei Überschreitung des nor malen Kesseldruckes den oberhalb des Ventilkörpers befindlichen Raum mit der freien Luft in Verbindung setzt, dagegen bei Wiedereintritt des normalen Kessel druckes die Verbindung des Raumes mit der freien Luft unterbricht. 3.
    Hochhub-Sicherheitsventil nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsvorrichtung ein an einer zu einem Raum oberhalb des Ventilkörpers führenden Leitung angeordnetes, von Hand zu bedienendes Abschlussorgan aufweist. .l. Hocliluib-Siclierlieitsventil nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsvorrichtung durch ein in einer in der Längsachse des Ventils geführten Verbindungsleitung zwischen dem Raum oberhalb des Ventilkörpers und der freien Luft angeordnetes,
    von Hand zu bedie nendes Abschlussorgan gebildet und bei offenem Ventilkörper die Verbindung zwischen dem Raum unterhalb und dem Raum oberhalb des Ventilkörpers durch eine freie Bohrung im Federgehäuse er möglicht ist. 5. Hochhub-Sicherheitsventil nach Patent anspruch. dadurch gekennzeichnet, dass ein Ventilkörper der von Hand zu be dienenden Hilfsvorrichtung auf einer Zug- und Druckstange sitzt, die einerseits zum Schliessen der Hilfsvorrichtung und an derseits zur vorübergehenden Entlastung des Ventilkörpers des Sicherheitsventils dien.
CH87444D 1914-04-06 1918-06-18 Hochhub-Sicherheitsventil mit Feder- oder Gewichtsbelastung. CH87444A (de)

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