CH87517A - Vorrichtung zur Aufnahme und Abgabe von Glasbläserpfeifen. - Google Patents

Vorrichtung zur Aufnahme und Abgabe von Glasbläserpfeifen.

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CH87517A
CH87517A CH87517DA CH87517A CH 87517 A CH87517 A CH 87517A CH 87517D A CH87517D A CH 87517DA CH 87517 A CH87517 A CH 87517A
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pipe
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Works Corning Glass
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Works Corning Glass
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/02Blowing glass; Production of hollow glass articles with the mouth; Auxiliary means therefor
    • C03B9/03Blow pipes

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Description


  Vorrichtung zur Aufnahme und Abgabe von Glasbläserpfeifen.    Beim Blasen von Glasgegenständen     mit-          telst    Glasbläserpfeifen werden in jeder     Blas-          werkstätte    gewöhnlich eine Anzahl von Glas  bläserpfeifen ver wendet, wobei die Anfänger  Glasmasse auf einer Pfeife ansammeln, wäh  rend das vorher auf einer andern Pfeife an  gesammelte Glas manuell oder maschinell  geblasen wird     und    während die auf weiteren  Pfeifen geblasenen Glasgegenstände     abge-          kühlt    und hernach     von    der Pfeife abgenom  men werden.

   Es ist wünschenswert, dass die  Pfeifen in richtiger Reihenfolge verwendet  werden, da nur auf diese Weise gleichmässige  Wärmezustände (welche für beste Arbeits  leistung erforderlich sind) für die verschie  denen Glasbläserpfeifen jeder Werkstätte  beibehalten werden können.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht     sieh     nun auf eine Vorrichtung zur Aufnahme  und Abgabe von Glasbläserpfeifen, bei wel  cher Mittel zur Führung der Pfeifen, sowie  Mittel zur Trennung der Pfeifen voneinander  und zur Regelung des Vorschubes der ge  trennten Pfeifen in den Führungsmitteln  nach Entnahme der vordersten Pfeife vor  gesehen sind.    Die lbeiliegende Zeichnung zeigt einige       Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes.  



  Fig. 1 ist ein Aufriss der Vorrichtung,  wallei eine Anzahl von in der Vorrichtung  gehaltenen Pfeifen     punktiert        angedeutet     sind;  Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Fuss  partie der Vorrichtung:  Fig. 3 ist ein Vertilkalschnitt nach der  Linie 3-3 in Fig. 1;  Fig. 4- zeigt eine Unteransicht der obern  oder Hauptpartie der Vorrichtung;  Fig. 5 ist ein Vertikalscbnittnach der Li  nie 5-5 in Fig. 1.  



  Die dargestellte Vorrichtung als Ganzes  wird von einer Konsole getragen, welche  ihrerseits an der Formkühlwasserpfanne 11  einer Glasblasmaschine befestigt ist.  



  Ein mit der Konsole 10 ein Stück bil  dender Trichter besteht aus dein, horizontalen       Ra-hinen    1? und dem     abwärtsgerichteten          Hauptteil    13. In einen     vertikalen    Schlitz l     f     des     Tiichters    13 ist eine durch einen Metall  streifen gebildete Feder 1:5 derart einbesetzt,       class    diese den Boden des Trichters bildet.

        Aus Fig. 1, 2 und 3 ist ersichtlich, dass das  Knie der winkelförmig gebogenen Feder 15  unter den Hauptteil 13 des Trichters     herab-          reieht.    Diese Konstruktion ist darum gewählt,  weil am untern Ende der Glasbläserpfeife  (lern Sammelende derselben) nach dem Ab  streifen der Riiclkstände öfters Glasteilchen  zuiickbleiben, die dann bei Einführung der  Pfeife in die Vorrichtung und Auftreffen  der sgilben mit ihrem untern Ende auf die  Knicklstelle der Feder 15 abspringen und  unter dem Bodenschlitze 14 des Trichters  seitlich der Feder herabfallen.  



  Zwei am Trichter befestigte Stützen 16  tragen den die Schäfte der Pfeifen auf  nehmenden und führenden Oberteil der     Vor-          riclhtung.    Dieser Teil besitzt in der Haupt  sache einen in der Ebene des Trichterschlitzes  14     liegenden        und    am     hintern    Ende geschlos  senen Fühirugschlitz 17 und Mittel zur  Regelung des Vorschubes der Pfeifen gegen  das gechlossene Ende des Schlitzes 17.  Dieser Schlitz wird durch ein U-förmig     ge-          lbogenes    Flacheisen 18 gebildet, dessen Schen  kel parallel in einem Abstande nebenein  ander laufen, der etwas grösser ist als der  Durchmesser des Schaftes der durchzufüh  renden Pfeifen.

   Die Eintrittsöffnung des so  geformten Schlitzes 17 ist nach aussen er  weitert, während das andere, geschlossene  Ende des Schlitzes zu einer Schleife 19 aus  gebogen ist, die eine Erweiterung des Schlitz  endes bildet. Das Flacheisen 18 ist an die  obcrn Enden der Tragstützen angeschraubt.  An den Aussenseiten der Flaeheisenschenkel  sind Platten 20 und 21 befestigt und auf der  Unterseite dieser Platten sind Zahnräder dreh  bar gelagert, die den Vorschub der Pfeifen  durch den Schlitz 17 rebeln. Zwei Räder 22  und 23 sind an der Winkelplatte 20 und drei  Rächer, 24, 25 und 26, an der Winkelplatte  21 gelagert.

   Jedes dieser Zahnräder, deren  Foren aus Fig. 4 ersichtlich ist, in um einen  Zapfen 2 7 drehbar; der Zahnradradius ist so  gross, dass bei gewissen Winkelstellungen der  Räder zwei Zähne derselben über die Innen  kante der anliegenden Schenkel des Band  eisens 18 greifen und dadurch, den Schlitz    17 für den Durchpass der Pfeifen abschliessen.  Die Zahufussradien der Ruder sind kleiner als  der Abstand der Zapfen 27 von der an  liegenden Schlitzkante. Zwischen den Zähnen  der Räder angebrachte Aussparungen sind  bestimmt, die Pfeifenschäfte aufzunehmen,  wenn deren obere Enden den lclhszapfen der  betreffenden Räder beim Passieren des Schlit  zes 17 gegeniüberliegen. Die Zapfen der Rä  der auf der einen Seite des Schlitzes 1 7 sind       gegenüber    denjenigen auf der andern Seite  versetzt angeordnet.

   Da die Zahnräder in  verschiedenen Ebenen liegen, greifen ihre  Zähne nicht in-, sondern übereinander.  Beim Betriebe jedoch wird jedes Rad durch  eine in der Zahnleiche befindliche Pfeife mnit  dem zugehörigen Rade des gegenüberliegen  den Satzes verbunden Die Räder 22, 23,  24 und 25 können sich frei auf ihren Zapfen  drehen (ausgenommen, wenn sie durch die  Pfeifenschäfte daran gehindert sind, wie  nachfolgend beschrieben); dagegen sind  Mittel vorgesehen, um das Rad 26 zu sper  ren, während sich eine Pfeife im erweiterten  Schlitzende befindet. Zu diesem Zweck ent  hält jeder Zahn des Rades 26 einen abwärts  gerichteten Sperrstift 28, auf welche Stifte  eine Sperrklinke 29 abwechselnd einzuwirken  bestimmt ist.

   Die Lage der Sperrklinke wird  durch einen Finger 30     bestimmt,    der an  einem     Schwinghebel    31 befestigt ist und auf  einen Stift 32 der Klinke 29 zu .drücken be  stimmt ist. Eine Feder 33 ist bestrebt,     den     Schwinghebel quer zum Schlitze 1.7     und    so  zu bewegen,     dass    die     Sperrklinke    29     entheben     dem Zug einer Feder 34     aus    dem     Rade    ?6       ausgerückt    und letzteres freigegeben     wird     (siehe     punktierte    Stellung in     Fig.    4).  



  Alle Räder     sind    auf einer Seite einer  durch den Scheitel :der     Winkelfefer    15 ge  legten     Z'ertiha.len    angeordnet Ein Blasrohr  oder Pfeife, deren     unteres    Ende im Schlitze  14 liegt und deren Schaft weit     geriub    in die  erweiterte     Eintrittsöffnung        cles    Schlitzes 17       eingeführt    worden ist, hat daher .das Bestre  ben, in der Richtung     geben    das     beschlos-          sene    Schlitzende zu fallen und so auf einen  Zahn .des ersten Rades 24 zu treffen.

        In der nachfolgenden Darlegung der  Wirkungsweise der Vorrichtung ist voraus  gesetzt, dass eine Serie von Pfeifen A, B,  C. D etc. mit ihren verdickten Enden oder  Köpfen inm Trichter l3 auf der Feder 15  ruhen, während deren Schäfte den Schlitz 17  durchziehen. Wie dargestellt, befindet sich  eine Pfeife, A, in der Schlitzschleife 19.  nachdem sie durch ihr Gewicht den Schwing  hebel 31 entgegen der Kraft seiner Feder 33  nach rechts gedreht hat (Fig. 4). Das Rad  26 wird hierbei durch die Sperrklinke 29  gesperrt. Eine zweite Pfeife B ruht in einer  Zahnlücke des Rades 26 und wird durch  den Zahn 261 dieses Rades am Austritte ge  gen das Schlitzende gehindert.

   Eine dritte  Pfeife C stützt sich gegen den folgenden  Zahn 262 desselben Rades Eine vierte  Pfeife D ruht in einer Zahnlücke des Rades  25 und ist am Vorwärtsgange durch Zahn  251 desselben Rades gehindert; dieses selbst,  ist an der Drehung durch den auf die Pfeife  C drückenden Zahn gehemmt. Der Zahn 231  des Rades 23 überquert zwischen den Pfei  fen C und D den Schlitz 17. Eine fünfte  Pfeife E ist durch das Rad 22 in derselben  Weise geführt wie die Pfeife D durch das  Rad 25 und die Pfeife C durch Rad 26.  Weitere Pfeifen F und G werden durch das  Rad 24     gehalten.     



       Selbstredend    kann auch eine kleinere Zahl  von Pfeifen als sieben zur Anwendung     kom-          mnen.    Wenn nun der Arbeiter die Glasbläser  pfeife A aus demn Schlitzende, das zwecks       Durchlasses        des    verdickten Pfeifenkopfes  verbreitert ist, der Länge nach heraushebt,  wird der Hebel 31 frei, und wird durch die  Feder 33 in die in punktierten Linien an  gegebene Lage gedreht. Gegen Ende dieser  Drehung löst der Finger 30 die Sperrklinke  29 aus und wird das Rad 26 frei, so dass  es sich unter dem Einfluss des Gewichtes der  Pfeifen B und C zu drehen vermag.

   Diese  bewegt sich längs des Schlitzes 17 und stösst  gegen den Hebel 31, welcher demzufolge in  die in vollen Linien dargestellte, vorher von  der Pfeife innegehabte Lage gelangt.  



  Diese Bewegung der Sperrklinke 29 in    die mit vollen Linien gezeichnete Lage zu  wobei, das Rad 26 nach  einer Teilrdrelhung umn eine Zahnteilung ge  sperrt wird. Diese Drehung erfolgte unter  dem Einfluss des Gewichtes der im Schlitze  17 befindlichen Pfeifen C, wobei sich die  Pfeife C in die verher von Pfeife B inne  gehabte Stellung bewegt. Die Vorwärts  bewegung von Pfeife C veranlasst auch eine  Teildrelhung der Räider 23 und 25; Pfeife D  erfährt damit eine Vorwärtsbewegtung längs  des Schlitzes 17 und wird durch Zahn 263  des Rades 26 aufgehalten, welcher Zahn bei  der beschriebenen Drehurng dieses Rades quer  zum Schlitze 17 zu liegen gekommen ist. In  derselben Weise bewegen sich die Pfeifen  E, F und G unter Teildrehung der Räder 22  und 24 vorwärts.

   Natürlich bann eine weitere  Pfeife durch das offene Schlitzende ein  geführt werden, die dann die von Pfeife G  innegehabte Lage einnimmt. Es ist einleuch  tend dass, sollte die Reihe der Pfeifen inner  halb des Zahngetriebes unterbrochen sein,  eine frisch eingesetzte Pfeife so weit durch  den Schlitz 17 fallen würde, bis sie den  richtigen Platz in bezug auf die vorangehende  Pfeife einnehmen würde. Wenn zum Bei  spiel die Pfeifen D und E fehlen würden,  würde die Pfeife F durch ihr Gewicht das  Rad 24 und gleichzeitig das Rad 22 drehen,  bis sie die Lage E einnehmen würde, in wel  cher sie durch einen Zahn des durch die  Pfeife C gesperrten Rades 25 gesperrt     würde.     Nach     We-nahme    von Pfeife A würde die       Vorwärtsbewegung    von Pfeile C ermöglicht  und Rad 25 frei.

   Die bei E bis dahin     zu-          rüek"-elialtcne    Pfeife G käme in die Lage  von C und     die        Räder    22 und 23 wären zur       Aufnahme        anderer    Pfeifen frei. Solange also  in der     Voitiehtung    zwei oder     mehr    solcher  Pfeifen vorhanden sind,     niinnit    die eine die  Lage bei 1 ein, während eine andere die  Lage B einnimmt     und    bereit- ist,     naeb    Her  ausziehen der ersteren die     Lage    dieser ein  zunehmen.

   Wenn keine Pfeife sich in der  Vorrichtung befindet und eine solche ein  geführt wird, gelangt sie direkt zur Stel  lung B, von wo sie gegen den Hebel 31 an-      schlägt und diesen gegen die Stellung<B>21</B>  drängt.  



  Die Pfeifen gelangen also bis zur Stel  lung bei A in der Reihenfolge, wie sie der  Vorrichtung zugeführt werden. In letzterer  wverrlen die Pfeifen von den Rückständen,  die ihnen voll ihrer Verwendung zum For  men eines Gegenstandes anhalten, befreit,  bis sie dann wieder zum Formen eines fri  schen Gegensiandes zur Aufnahme von Glas  masse benötigt werden.  



  Die Sperrklinke dient nicht nur zur Sper  rung des Rades 26, mit welchem sie in di  rekter Wirkuzngsverbindung steht, sondern  rlurrch die vorhandenen Pfeifen auch zum  Sperren     derjenigen    andern Räder der     Sätze,     welche ein Auftreffen einer Pfeife auf eine  andere verhinrlern sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Aufnahme und Abgabe voll Glasbläserpfeifen, gekennzeichnet durch Mittel zur Führung der Pfeifen und durch Mittel zur Trennung der Pfeifen vonein- l er und zür Regelung des V orschubes der getrennten Pfeifen in den Führungsmitteln nach Entnahme der vordersten Pfeifen. UNTERAR SPRÜCHE 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine schritt weise Bewegung der Pfeifen in den Führungsmitteln unter der Wirkung der Schwere der geneigten Schäfte der Pfeifen stattfindet. 2.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprzuch 1, dadurch gekennzeichnet, rdass die Mittel zum Trennen der Pfeifen und zum Anhalten am Ende des- Vor schubschrittes zusammenhanglose, durch die Pfeifen miteinander verbundene Or gane und Organe zum Sperren des letzten der erstgenannten Organe aufweisen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriüchen 1 und 2, dadurch kennzeichnet, dass die in 2) erstgenannten Organe in gezahniten Rädern bestehen. die beidseitig der Mittel zur Führung der Pfeifen angeordnet sind. 4. Vorriehtung nach Patentanspruch uznd Unteranspriüchen 1, 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zähne der Zahn räder in rder die Pfeifen sperrenden Stel lung einander über, reifen, jerdoch nichtl im Eingriffe miteinander sind. 5.
    Vorriclhtung nach Patentansprurh und Unteranzsprüchen 1, 2, 3 und 4. dadurch gelrennzzeichnet, dass die Zahnräder durch in ihren Liicken befindliche Pfeifen mit einander in Verbindungebracht werden. 6. V orrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeirchnet, dass die Trennmittel am Ende jedes Vor schubschnittes gesperrt werden, diese Sperr- rung aller nur erfolgt, weznn sich mehrere Pfeifen innerhalb der Führungsmittel befinden. 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriirclhen 1 und 2, dadurch gp- kennzeiclznet, dass ein Sperrmechanismus auf das letzte Trezlnniittel wirld und wenn eine Pfeife in die Vorrich tung eingebracht ist, sperrt, wobei Teile des Sperrmechanismus vonm genannten Trennmittel getragen werden. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, d, 5 und 7, rha- durch gekennzeichnet, dass die Zahnräder versetzt zueinander angeordnet sind u.n,l dass Mittel vor@Besehen sind, uni den Sperr mechanismus bei Wegnahme einer Pfeife auszurücken und eine Teildrehung iler Sperräder zu gestatten.
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Cited By (3)

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