CH87585A - Integrierender Wärmemengenmesser, insbesondere für Warmwasserheizungsanlagen. - Google Patents

Integrierender Wärmemengenmesser, insbesondere für Warmwasserheizungsanlagen.

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CH87585A
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Description


  Integrierender Wärmemengenmesser, insbesondere für Warmwasserheiznngsanlagen.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen  integrierenden Wärmemengenmesser, insbe  sondere für Warmwasserheizungsanlagen, bei  dem ein     Temperaturmesser    die     Temperatur     des eine Leitung durchströmenden Warmwas  sers mit einer andern     Temperatur    vergleicht  und ein Wassermesser die die Leitung     durch-          strömende    Wassermenge anzeigt.

   Das Kenn  zeichen des     Erfindungsgegenstandes    besteht  darin, dass der Temperaturmesser ein elek  trisches Fernthermometer ist, dessen An  zeigeorgan mit einer Vorrichtung zur inter  mittierenden Addierung der Grösse der Aus  schläge verbunden ist, und dass diese Addier  vorrichtung mit dem Wassermesser durch ein  steuerndes Vorgelege verbunden ist, derart,  dass jedesmal, wenn eine gewisse Wasser  menge durch den Wassermesser hindurch  gegangen ist, die Addierungsvorrichtung in  Tätigkeit tritt und der integrierte Gesamt  wert ein Mass der verbrauchten Wärmemenge  bildet.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf den  beiliegenden Zeichnungen in einigen Aus  führungsbeispielen veranschaulicht. Fig. 1  zeigt schematisch einen Teil einer derartigen    Ausführungsform, und Fig. 2 zeigt eine  Abändlerung ihrer elektrischen Schaltung;  F ig. 3 und 4 zeigen in grösserem Massstab  eine Einzelheil, und Fig. 5 zeigt schematisch  die Gesamtheit einer Ausführungsform.  



  I n Fig. 1 ist ein Fernanzeigether mometer  dargestellt, das ein Galvanometer mit einem  zwischen dlem N- und S-Pol eines Magnetes  angebrachten Drehanker 1 aufweist, welcher  i't zwei einaiider enitgeoenwirlzendcn Wick    lungen 2-3 und -4-5 versehen ist. Die  Wicklung 2-3 ist gemäss Fig. 1 durch     Lei-          lungen    6 und 7 in Parallelschaltung an die  Enden 10, 11 eines in dem     Warmwasser-          Zulaufrohr    A (Fig. 5) liegenden elektrischen  Widerstandes R1 angeschlossen. In derselben  Weiso ist die Wicklung 4-5 durch Leitun  gen 8, 9 in Parallelschaltung mit den Enden  12, 13 eines in dem Warmwasser-Abfluss  rohre B (Fig. 5) angebrachten elektrischen  Widerstandes)     R:;    verbunden.

   Die Wider  stände     R,    und     R..,    sind     zusammen    mit einem       Regulierwiderstande        R.,    durch .die     Leitung          1:1-    an ein.     Stromnetz    angeschlossen. An  das Stromnetz ist ausserdem ein Unter  brecher 15 angeschlossen, welcher     einen         Stromkreis 17, 18 beherrscht und durch       geeignete    (nicht gezeigte) Vorrichtungen  von dem Wassermesser 16 (Fig. 15) für  jedes Kubikmeter Wasser, das durch den  selben hindurchgeht, einmal geschlossen  wird.

   Dieser Unterbrecher steht unter der  Einwirkung einer (nicht gezeichneten) Öff  nungsfeder, welche ihn sogleich wieder  öffnet, so dass er den Stromkreis 17, 18  nur einen Augenblick geschlossen hält. In  den Stromkreis 17, 18 ist ein Elektromagnet  19 eingeschaltet, dessen Anker 20 mit dem  einen Arm eines Winkelhebels 21 (Fig. 3  und 4) in Verbindung steht. Am andern  Arme des Hebels 21 ist eine Feder 22 vor  gesehen, welche als Schaltklinke mit den  Zähnen eines auf einer Welle 24 drehbar an  gebrachten Zahnrades 23 in Eingriff     ge-          bracltwerden    bann. Auf derselben W elle ist  auch der Zeiger 25 des Fernthermometers  angebracht, welcher über einer Skala 26 be  weglich ist.  



  D)in in Fig. 1 und 3 bis 5 gezeichnete  Einrichtung arbeitet in folgender Weise,  wobei angenommen ist, dass die Widerstände  R1 und R2 gleichgross sind und aus einem  Material mit     hohem    Temperaturkoeffizienten  bestehen, während der Widerstand R3 aus  einem Material fmnit niedrigem Temperatur  koeffizienten bestellt und im Verhältnis zu  den Widerständen R1 und R2 so gross gewählt  ist, dass, wenn die Spannung konstant ist,  die Stromstärke in 14 als konstant anzusehen  ist, obgleich die Widerstände B1 und R2 in  folge der     Temperaturunterschiede    verändert  werden.

   Wenn die Temperatur in den Roh  ren Aif und B, in welchen die Widerstände  R1 und R2 eingesehlossen sind, gleich und  also     kein        Temperaturunterschied    zwischen  den Widerständen vorhanden wäre, so wür  den die Wirkungen der beiden einander ent  gegenwirkenden Wicklungen 2-3 und 4-5,  da sie gleichen Widerstand besitzen, ein  ander aufheben, und der Zeiger 25 würde  in der Nullage stehen bleiben.

   Wenn da  gegen in den Warmwasser-Zu- und Abfluss  rohren ein Temperaturunterschied vorhanden  ist unrd somit die Temperatur an dem Wi-    derstand R1 höher ist als an R2, so wird der  Spannungsabfall zwischen den Punkten l0  und 11 grösser als der Spannungsabfall  zwischen den Punkten 12 und 13, was zur  Folge hat, dass ein stärkerer Strom durch die  an den Widerstand R' angeschlossene Wick  lung 2-3 geht als durch die Wicklung 4-5.

    Der Zeiger 25 macht hierbei, wvie die Rech  nung neigt, gehr angenähert einen zu dem  Temperaturunterschied in den Rohren A und B  proportionalen Ausschlag auf der Skala 26,  besonders dann, wenn der Widerstand der  Wiciklungen gross ist firn Verhältnis zu rden  Widerständen R1 R2  Wenn nun beispielweise ein Kubikmeter  Wasser durch den Wassermesser 16 hin  durchgegangen ist, wird der Stromunter  brecher 15 geschlossen, so dass der Strom  kreis 17, 18 für einen Augenblielgk geschlos  sen wird. Hierbei zieht der Elektromagnet  19 seinen Anker 20 a n, wodurch der Hebel  21 gedreht wird. Die Feder 22 wird dann  zuerst mit dem Stifte 27 des Zeigers 25 in  Eingriff gebracht und durch diesen Still  bis zum Eingriffe mnit den Zähnen des     Ea-          des    23 niedergebogen (Fig. 3).

   Gleichzeitig  drückt der Hebel 21 geben den Stift 27,  so dass der Zeiger in die Nullage zurück  geführt wird und dlie Feder 22 das Rad 23  u M einen gewissen, dem Ausschlage des  Zeigers, rdas heisst dem Temperaturunter  schied, entsprechenden Winkel in der Rich  tung des Pfeils (Fig. 3 und 4) mitnimmt.  Hierbei werden auch die in Eingriff mit  dem Rade 23 befindlichen Zählräder einer  Addierungsvorrichtung 28 (Fig. 5)     entspre-          clhend    gedreht, und man kann nun an die  sen     Rädern    die verbrauchte     Wärmemenge     ablesen.  



  Gemäss der in Fig. 2 gezeigten Ab  änderung sind die Wiclklungen des Fern  anzeigethermometers mit den Widerstänrlen  R, lund R2 in Reihe geschaltet und die  beiden Stromkreise 6-7 und     Q-9        para-llel          zueinander    an     das    Netz     beschaltet.    Es ist  hier ein     @e@ttlierwider@tarld    R-; in     jedem        dpr          Stromkreise    6-7 und 8-9 vorhanden.

    Diese     Ausführungsform        wirkt    in     derselben         Weise wie die in Fig. 1 gezeigte; nur wird  hier, wo die     Widerstände    in Reihe mit den  Wicklungen des Fernanzeigethermometers  geschaltet sind, die Stromstärke mit dem  Temperaturunterschiede variieren, wenn die  Spannung konstant ist.  



  Es ist klar, dass viele Varianten so  wohl in bezug auf die Schaltungen, als auch  bezüglich der Konstruktion der verschiedenen  Organe denkbar sind. Beispielsweise kann  man statt eines Fernanzeigethermometers  des gezeigten Types mnit Widerständen R,  und R2 ein thermoelektrisches Fernanzeige  thermometer nach Art eines Thermoelemen  tes verwenden. Wird eine Anordnung gemäss  Fig. 1 verwendet, so kann das Galvanometer  eine andere Konstruktion als die     gezeigte     haben, indem man statt des Drehankers und  des festen Magnetes ein Galvanometer mit  beweglichem Magnetsystem und festem  Spulenanker verwendet. Die Leitungen 6, 7  und 8, 9 werden dann in entsprechender       Weise    an die festen Wicklungen des Gal  vanometers geschaltet.

   Der Hebel 21 und  die mit ihm zusammenhängenden Organe  können statt mittelst des elektrischen Vor  gelegen 15, 17, 18, 19, auch auf mechani  schem Wege gesteuert werden.  



  Der vorliegende Messer kann auch zur  Messung der Wärmemenge von Warmwasser  verwendet werden, das durch ein einziges  Rohr geht. In diesem Falle kann man bei  spielsweise den einen Widerstand R1, bezie  hungsweise die eine Lötstelle des Thermo  elementes in dem Rohr anbringen, während  der andere Widerstand R2, beziehungsweise  die andere Lötstelle in der freien Luft an  gebracht wird, wobei der Zeiger den Unter  schied zwischen der Temperatur des Was  sers und der der Umgebung anzeigt. Oder  man kann auch nur einen Widerstand ver  wenden, welcher in dem Rohr angebracht  wird, wobei der Zeiger die Temperatur des  Warmwassers in dem Rohr angibt. Die An  fangslage des Zeigers entspricht dann einer  gewissen Temperatur, zum Beispiel 20  C.

      Der Stromkreis 14 kann selbstverständ  lich, statt an ein Stromnetz, an eine andere  Stromquelle, zum Beispiel eine elektrisclhe  Batterie, angeschlossen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Integrierender Wärmemengenmesser, ins besondere für Warmwasserheizungsanlagen, bei demn ein Temperaturmesser die Tempe ratur des eine Leitung durchströmenden Warmwassers mit einer andern Temperatur vergleicht und, ein Wassermesser die die Leitung durchströmende, Wassermenge an zeigt, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturmesser ein elektrisches Fern- tlermnometcr ist, dessen Anzeigeorgan mit einer Vorrichtung zur intermittierenden Addierung der Grösse der Ausfschläge ver- bundlen ist, und dass diese Addiervorrichtung mit dem Wassermesser durch ein steuerndes Vorgelege verbunden ist, derart, dass jedes mal, wenn eine gewisse Wassermenge durch den Wassermesser hindurchgegangen ist,
    die Addierungsvorrichtung in Tätigkeit tritt und der integrierte Gesamtwert ein Mass der verbrauchten Wärmemenge bildet. UNTERANSPRUCH: Wärmemengennmesser nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass das steuernde Vorgelege aus einem von dem Wasser- m.esser gesteuerten Stromunterbrecher in einer an eine Stromduelle anzuschliessenden Leitung und aus einem in dieselbe Leitung eingeschalteten elektromagnetischen Bewe gungsorgane für die Addierungsvorrichtung 'besteht. derart.
    dass jedesmal, wenn eine gewisse Wassermenge durch den Wa.sser- inesser hindurchgegangen ist, letzterer den Stromunterbrecher schliesst, um durch das elektromagnetische Bewegungsorgan die Ad- dierungsv orricbtung in Täti;Skeit setzen zii lassen.
CH87585D 1918-03-25 1919-09-26 Integrierender Wärmemengenmesser, insbesondere für Warmwasserheizungsanlagen. CH87585A (de)

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