CH87928A - Flüssigkeitserhitzer für Haushaltungen. - Google Patents

Flüssigkeitserhitzer für Haushaltungen.

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CH87928A
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liquid heater
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Pohl Rudolf
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  Flüssigkeitserhitzer für Haushaltungen.    Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüs  sigkeitserhitzer für Haushaltungen, welcher  flächenhaft ausgedehnte, miteinander kom  munizierende Wasserkammern aufweist, zwi  schen welchen Feuergase vertikal geführt  werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht beispiels  weise zwei zur     Warmwasserbereitung    unter  geringem Überdrucke geeignete Ausführungs  formen der Erfindung.     Fig.    1 ist ein Längs- und       Fig.    2 ein Querschnitt der einen Ausführungs  form;     Fig.    3 zeigt den Wasserzulauf und Ab  lauf bei der zweiten Ausführungsform, wäh  rend     Fig.    4 die Wasserkammern derselben  in Oberansicht zeigt.  



       Fig.    5 veranschaulicht die Verbindung  zwischen dem Wasserbehälter und dem Kam  mersystem im Vertikalschnitte.  



  Bei dem Apparate gemäss     Fig.    1 und 2  sind flach prismatische, geschlossene Kam  mern 1 mit ihrer Breitseite nebeneinander  angeordnet und durch Rohrstutzen 2 mit  einander verbunden, wobei die erste Kammer  mit einem Wasserzulauf 5 und die letzte  Kammer mit einem ein einsetzbares Mund-         stück    10 tragenden     Ablaufe    6 versehen ist.  Die     Kammern    sind durch die Stutzen 2 und  Plättchen 12, an deren Stelle auch andere  Verbindungsglieder treten können, mechanisch  zu einem Ganzen vereinigt und in einen ge  meinsamen Gehäusemantel 13 eingesetzt. Der  Wasserzulauf steht mit einem darüber an  geordneten Wasserbehälter 4 in Verbindung,  der vom Deckel 7 getragen wird.  



  Bei     Benützung    wird in den Behälter  die gewünschte Menge Wasser eingefüllt und  ein in den Apparat unter den Kammern ein  gebauter (nicht gezeichneter) Brenner, auf  welchen der Apparat aufgebaut ist, in Tätig  keit gesetzt. Das in die erste Kammer ein  tretende kalte Wasser sinkt hier zu Boden,  steigt erwärmt in die Höhe, tritt in die       nächste    Kammer ein, diese in gleicher Weise  durchfliessend, um     sehliesslich    erhitzt aus der  letzten Kammer auszulaufen.

   Die vom Bren  ner aufsteigenden Flammen,     bezw.    die Feuer  gase, streichen zwischen den Kammern und  zwischen diesen und dem Mantel 3 aufwärts  und ziehen durch die am     Umfange    des Man  tels verteilten     l)ffnungen    11 ab.      Die Verbindungsstutzen 2 sind     gemäss    der       Erfindung    sämtlich im obern Teil der Kam  mern, also ausserhalb des Bereiches. der Flam  men, angeordnet, ohne dass deshalb ein un  mittelbarer Übertritt     ungewärmten    Wassers  aus     einer    Kammer in die     Nachbarkammer    zu  befürchten ist.

   Das kalte Wasser sinkt we  gen seines grösseren spezifischen Gewichtes  vorher stets zu Boden und steigt erst, bis es       genügend    erwärmt ist, wieder auf. Die  Stutzen 2 sind in einer     wagrechten    Ebene  wechselweise gegeneinander versetzt ange  ordnet.  



  Die Kammern besitzen einen     trapezför-          migen    Vertikalquerschnitt, so dass deren     Hori-          zontalquersclniitte    nach oben hin zunehmen,  während sich die Zwischenräume zwischen  den einzelnen Kammern nach oben verengen.  



  Der Mantel 3 ist zylindrisch geformt und  die Breite der Kammern nimmt daher von  der mittleren Kammer gegen die beiden End  kammern stufenweise ab     (Fig.    2), wodurch  trotz einfachster Herstellung der Kammern  (mit ebenen, nicht gekrümmten Schmalwän  den) dennoch eine günstige     Ausnützung    der       Grundfläche    erreicht wird.  



  Das     Kammersy        stein    ist an dem Gehäuse  mantel 3 mittelst eines sich auf dessen Rand       abstützenden    Deckels 7 befestigt, der in einer  mittleren     Durchbrechung    ein den Behälter 4  tragendes     Anschlussstück    8 besitzt, an dessen  unter die     Durchbrechung    ragenden Endteil  der in der Mitte des Kammersystems ange  ordnete Kopf 9 des mit dem Kammersystem  fest verbundenen     Wasserzulaufes    5 ange  schraubt ist. Die Kammern hängen also  mittelst des Kopfes 9 an dem in die Durch  brechung eingesetzten     Anschlussstück    B.

   Die  Befestigung der Kammern an dem Gehäuse  und damit der Zusammenbau des gesamten  Apparates ist mithin für eine etwaige Re  paratur sehr leicht lösbar.  



  Die Kammern     können    beim Einsetzen in  den Mantel bis zum endgültigen Verschrauben  des Zwischenstückes 8 mit Hilfe des durch  eine der     Öffnungen    11 in den Auslauf 6  eingeschobenen     Mundstückes    10 provisorisch  gestützt und am     Mitdrehen    gehindert werden.    Die Lage des Ablaufes kann bei feststehen  dem Mantel geändert werden, indem das       Mundstück    10 durch irgendeine der     Offnun-          gen    11 eingesteckt wird, da es gleichgültig  ist, welche der     Öffnungen    11 für den Rauch  abzug verloren geht.  



  Der mit den Kammern vereinigte Kopf 9  dient diesen und das     Anschlussstück    8, nach  Verschraubung, dem gesamten Apparat als  Handgriff.  



  Der Behälter 4 ist in das     Anschlussstück     8 mittelst eines Bodenrohres 18 eingesetzt       (Fig.    5) und mit einem dieses umgebenden  Ring 19 aus Gummi oder dergleichen aus  gestattet, welcher durch das Gewicht des mit  Wasser gefüllten Behälters gegen den Ober  rand des     Anschlussstückes    8     gepresst    wird  und so die Abdichtung an dieser Stelle be  sorgt.  



  Um das nach der Benützung des Appa  rates in diesem verbleibende Wasser allen  falls ableiten zu können, kann unter den  Kammerböden ein diese untereinander ver  bindendes, nicht dargestelltes     Ablassrohr    vor  gesehen sein.  



  Bei dem Apparat nach     Fig.    3 und 4     sind     die Kammern ringförmig um die     Aae    des  Apparates angeordnet und (am obern Ende)  aufeinanderfolgend durch     Rohrkrümmer    13  verbunden, wobei der äusserste Ring mit dem  Wasserzulauf und der innerste mit dem Ab  lauf ausgestattet ist. Die Krümmer 13 sind  wechselweise     gegeneinander    versetzt.

   Das in  die äusserste Kammer beim Zulauf eintretende  Wasser     (Fig.    3) fliesst in zwei Strömen nach  beiden Seiten     (Fig.    4) im Kreise herum, tritt  durch den äussersten Krümmer 13 in den  nächsten Ring,     durchfliesst    diesen in derselben  Weise und tritt schliesslich beim Auslaufe  hinaus. Der Heizraum ist von den schmalen  Ringräumen zwischen den Kammern gebildet.  



  Der in der Mitte angeordnete Kopf 9 des  Wasserzulaufes enthält     (Fig.    3) auch eine  Bohrung 15 für den Wasserablauf aus der  nächst der Mitte angeordneten letzten Kammer.  



  Die Apparate könnten auch an einen       MTasserleitungshahn    angeschlossen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitserhitzer für Haushaltungen mit miteinander kommunizierenden, nacheinander von der Flüssigkeit durchflossenen, flächen haft ausgedehnten Wasserkammern, zwischen welchen Feuergase vertikal geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass dieFlüssigkeitszu- führungs- und die Flüssigkeitsabführungsstelle für jede Kammer an deren oberem Rande an geordnet und gegeneinander versetzt sind. UNTERANSPRUCH: 1. Flüssigkeitserhitzer nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dassdieHorizontal- querschnitte der Wasserkammern nach oben hin zunehmen.
    _. Flüssigkeitserhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf der Flüssigkeitszuleitung zu der ersten Wasser kammer in der Axe des Apparates liegt und mit einer Einrichtung zur Aufnahme eines Wasserbehälters versehen ist. 3. Flüssigkeitserhitzer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf der Flüssigkeitszuleitung überdies eine Bohrung für den Wasserabfluss besitzt. 4..
    Flüssigkeitserhitzer nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein den Wasserbe hälter aufnehmendes Anschlussstück, das auf dem Rande einer Durchbreehung eines auf einen die W asserkammern umgebenden Mantel aufgestützten Deckels aufsitzt und an dessen Unterende der genannte Kopf angeschraubt ist, wobei der Wasserbehälter in dein Anschlussstücke mittelt eines Boden rohres eingesetzt und aussen mit einem dieses umgebenden Ring aus Gummi ver sehen ist,
    welcher Ring durch das Behälter- gewiclit an den Oberrand des Anschluss- stückes gepresst wird und so die Abdich tung an dieser Stelle besorgt. 5. Flüssigkeitserhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Was serkammern umgebender Mantel eine oder mehrere Öffnungen besitzt, durch welche ein Mündstück in den bis zur Innenfläche des Mantels reichenden Wasserablauf ein schiebbar ist.
CH87928D 1915-04-21 1919-07-05 Flüssigkeitserhitzer für Haushaltungen. CH87928A (de)

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CH87928D CH87928A (de) 1915-04-21 1919-07-05 Flüssigkeitserhitzer für Haushaltungen.

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