CH88090A - Verfahren zum Aufbringen von Laufreifen auf den Schutzmantel von Pneumatikreifen. - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen von Laufreifen auf den Schutzmantel von Pneumatikreifen.

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CH88090A
CH88090A CH88090DA CH88090A CH 88090 A CH88090 A CH 88090A CH 88090D A CH88090D A CH 88090DA CH 88090 A CH88090 A CH 88090A
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CH
Switzerland
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tires
tire
strip
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protective
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Goldberg Solomon Harry
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Goldberg Solomon Harry
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/52Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading
    • B29D30/54Retreading
    • B29D30/56Retreading with prevulcanised tread

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description


  'Verfahren zum Aufbringen von Laufreifen auf den Schutzmantel von Pneumatikreifen.    Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  ein Verfahren zum Aufbringen von Lauf  reifen auf den Schutzmantel von     Pneumatik-          reifen.    Es ist bekannt, dass die Laufreifen der  Sehutzmäntel sehr rasch unbrauchbar wer  den; das Ersetzen eines verbrauchten     Lauf-          reifens    durch einen neuen wird bereits ge  werbsmässig ausgeführt. Die bis jetzt benutz  ten Verfahren zum Aufziehen von Lauf  reifen auf Pneumatikreifen haben grosse  Nachteile, eine dauerhafte Verbindung des  Laufreifens ntit dem Schutzmantel wurde  nicht erreicht. Ausserdem trat der Nachteil  auf, dass der Gummi hart wurde und die  Elastizität verlor.

   Es konnte auch vorkom  men, dass der Schutzmantel beim Aufvul  kanisieren des Laufreifens stellenweise über  hitzt wurde.  



  Das den Gegenstand vorliegender Erfin  dung bildende Verfahren ist bestimmt, diese  Nachteile zu beheben.  



  Das neue Verfahren kann zum sscispiel       wie    folgt     durchgeführt    werden  Der alte Laufreifen wird von     dein     Schutzmantel 1 entfernt. Die Fläche des  Schutzmantels 1, auf welche der neue Lauf-    reifen aufgebracht werden soll, wird     abge-     schabt lind gereinigt, zum Beispiel durch  Bearbeiten mit einer Schmirgelscheibe. Auf  die so vorbearbeitete Fläche des Schutz  mantels wird eine Löstung 2 aufgetragen.  Wenn der Schutzmante im Baten Zustand  ist, genügt ein einmaliger Anstrich mit dieser  Lösung. Ist die Oberfläche aber abgenutzt.  mit Rissen und Unterbrechungen versehen,  so müssen zwei oder mehrere Anstriche auf  getragen werden.

   Die Lösung 2 besteht bei  spielsweise aus: 90 Prozent 90 %igem     Ben-          spielsweise    aus: 90 Prozent 90 %igem Ben  zol (aus Kohlenteer gewonnen), 7 %     Petro-          leumnaphta    78 Be.. 3 % denaturiertem Alko  hol. Dieses wird gemischt mit Paragummi,  welchem genügend Schwefel zugemischt  wird, um die Vulkanisation der Lösung 2  mit dem Paragummi und Schwefel sicher zu  stellest. Die Zusammensetzung kann innert  kleinen Grenzen variiert werden.

   Nach den  Auftragen der Lösung 2 auf den Schutz  mantel 1, wird ein Streifen 3 aus     Para-          gunmi    auf den Schutzmantel aufgetragen  und alsdann ein zweiter gleicher Streifen 4,  wobei zwishen die Streifen und 3 und 4, welche  zusammen einen Streifen nicht haftenden      Materials zwischen Laufreifen 6 und Schutz  mantel 1 bilden, ein Gewebestreifen 5 ein  gelegt wird. Dieser Streifen 5 erstreckt sich  seillieb rieht so weit wie die Streifen 3, 4.  Über den äussern Streifen 4 wird der Lauf  reifen 6 auxfgehracht. Die Innenseite des  Laufreifens 6 wird mit einer Lösung 7 be  strichen, welche dieselbe Zusammensetzung  aufweist wie die Lösung 2. Nach dem Auf  bringen des Laufreifens werden die Teile  vorläufig zusammengebunden.

   In den Schutz  mantel wird der Luftschlauch 8 eingebracht,  in dem ein nur mässiger Druck erzeugt wird.  Als Luftschlauch 8 wird vorzugsweise ein  sogenannter Palmerschlauch benutzt, wel  cher Gewebe aufweist, das in Gummi ge  lagert ist. Ein zu verhindern, dass der Luft  schlauch mit dem Schutzmantel     zusammen-          vulhanisiert,    wird der Schutzmantel mit  einer Lösung angestrichen, welche aus 50 %  Kreide, 35 % gepulvertem Speckstein und  10 % Petroleumnaphta besteht, zu welcher  Mischung noch 5 % der Lösung 2     hinzu-          geügt    werden kann. Vor dem Aufbringen  des Laufreifens 6 wird noch ein Gewebe aus  Musselin oder ähnlichem Gewebe über den  Streifen 4 gelegt, um beim Aufbringen des  Laufreifens 6 die Streifen 3, 4 zu schonen.

    Ist, der Laufreifen in seiner Stellung, so  wird der Musselinstreifen wieder weggezo  gen. Über die Aussenseite des Laufreifens 6  wird eine Masse aufgetragen, welche eine  5 %ige Lösung von Schwefelbichlorid auf  weist, welcher Asbest beigemischt wird, so  dass ein Kitt entsteht. Diese Masse umgibt  den Laufreifen und schützt die äussere Ober  fläche gegen Überhitzung. Die Masse wird  durch einen Gewebestreifen festgehalten;  nachdem der Streifen 10 aufgebracht ist,  wird der Druck im Luftschlauch 8, der frü  her zum Beispiel 0,7-1,2 Atmosphären war,  suf zirka 3-3 ¸ Atmosphären erhöht. Das  Ganze wird nun in einen Vulkanisierofen  gebracht und der Wirkung von heisser,     trok-          kener    Luft ausgesetzt.

   Im Ofen ist ein Be  hälter mit einer Lösung von     Schwefelbichlo-          rid    eingebracht, welche verdunstet und als  Dampf auf den Laufmantel einwirkt. Durch    die Wärme im Ofen wird der Druck im Luft  schlauch 8 erhöht bis auf zirka 5-6 Atmo  sphären. Während des Erhitzers im Ofen  wird der Reifen bewegt, zum Beispiel ge  dreht, um eine gleichförmige Einwirkung  der Wärme der Luft auf den Reifen zu er  reichen. Die Temperatur im Ofen soll, un  ein Überhitzen zu vermeiden, nicht mehr als  130   C betragen. Die Zeitdauer, die für das  Vulkanisieren nötig ist, variiert entsprechend  der Grösse des Schutzmantels zweieinhalb  Stunden für kleinere, bis     drei    Stunden für  grössere Reifen.  



  Nachdem der Reifen     vulkanisiert    ist,  wird er aus dem Ofen entfernt und in     der     Luft abgekühlt. Das Band 10 wird entfernt,  ebenso auch die umhüllende Masse. Der Luft  schlauch 8 wird entfernt, und der Pneu wird  dann, wenn nötig, gereinigt, worauf er für  den Gebrauch fertig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Aufbringen von Lauf reifen auf Schutzmäntel von Pneumatik- reifen, dadurch gekennzeichnet, dass man die einander zugekehrten Seiten des Schutz- nantels und des Laufreifens mit einer Lö sung von Gummi, Benzol, Naphta und Al- kollol belegt und zwischen Reifen und tel einen Streifen aus nicht haftendem Ma terial bringt, worauf die Lösung vulkani siert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Vulkanisieren in den Schutzmantel ein Luftschlauch eingebracht wird, wobei während des Vulkanisierens der Druck im Luftschlauch erhöht wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Bän dernlern von Paraglxmmi, clie zus < inimc,li einen nicht haftenden Streifen bilden, ein Streifen 5 eingebettet ist:, der in der Mitte des Laufreifens liegt.
    .3. Verfahren nach Patentanspruch iind (In- teran Sprüchen 1. und 2, dadurch Igehenn- zeichnet, dass während des Vulkanisierens die Teile durch ein Band in ihrer rela- iiven Lage gehalten werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dass Vulkanisieren in einem Ofen erfolgt, in welchem ein Vulkanisiermittel eingebracht ist. welch letzteres durch die Hitze im Ofen ver dunstet und als Dampf auf deif Mantel einwirkt.
CH88090D 1919-06-30 1919-06-30 Verfahren zum Aufbringen von Laufreifen auf den Schutzmantel von Pneumatikreifen. CH88090A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL8801209A (nl) * 1988-05-09 1989-12-01 Polson B V Werkwijze voor het aanbrengen van een nieuw loopvlak op een luchtband.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL8801209A (nl) * 1988-05-09 1989-12-01 Polson B V Werkwijze voor het aanbrengen van een nieuw loopvlak op een luchtband.

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