CH88189A - Verfahren zur Darstellung von Phtalsäureanhydrid. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Phtalsäureanhydrid.

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CH88189A
CH88189A CH88189DA CH88189A CH 88189 A CH88189 A CH 88189A CH 88189D A CH88189D A CH 88189DA CH 88189 A CH88189 A CH 88189A
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sep
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phthalic anhydride
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Soda-Fabrik Badische Anilin
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Basf Ag
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  Verfahren zur Darstellung von Phtalsäureanhydrid.    Es wurde gefunden, dass sieh     Phtalsäure-          anhydrid    herstellen lässt, wenn ein Gemisch  von Naphtalindampf und sauerstoffhaltigem  Gas, z. B. Luft, unterhalb Rotglut über Ka  talysatoren geleitet wird. Zweckmässig wird  bei Temperaturen zwischen 300 und 580   gearbeitet. Als Katalysatoren eignen sich in  erster Linie Vanadinverbindungen: doch kann  das Verfahren auch mnit andern Sauerstoff  überträgern, z. B. Molybdänverbindungen,  ausgeführt werden.  



  Der Katalysator wird zweckmässig in dün  ner Scbicht möglichst gleichmässig auf einem  Träger verteilt. Natürlich müssen für jeden  einzelnen Fall die günstigsten Bedingungen     be-          ziiglich    Temperatur, Geschwindigkeit. Sauer  stoff- und Feuchtigkeitsgehalt des über  geleiteten Gases, sowie Konzentration an  Naphtalindampf usw. festgestellt werden.  Die Menge des gebildeten Phtalsäureanhydrids  wächst unter sonst gleichen     Bedingungen    bis       zii    einer gewissen obern Grenze mit der Ge  schwindigkeit und ebenso mit dem Sauer  stoffgehalte des übergeleiteten Gasgemenges.

    
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      Beispiel 2:  Man leitet einen mit Naphtalin beladenen  Luftstrom bei einer Temperatur zwischen  350 und 450  über einen Katalysator, der durch  Tränken von 40 Teilen Bimssteinkörnern mit  einer Lösung von anderthalb Teilen Gummi  und Schütteln mit einem Teil Ammonvanadat  bis zur gleichmässigen Verteilung hergestellt  wird.  



  Beispiel 3:  <U>Man</U> leitet einen mit Naphtalin beladenen  Luftstrom bei einer Temperatur von etwa  380   über einen Katalysator, der durch Nie  derschlagen von Molyblänsäure auf Bimsstein  mit Hilfe von Blutkohle und Erhitzen auf  etwa 320   im Luftstrome zur Verbrennung  der Kohle hergestellt wurde. Die so erhaltene  schwarze Masse ist gut wirksam, bei hoher    Temperatur weiss gebrannte Molybdänsäure  viel weniger.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Phtal- säureanhydrid, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemnisch von Naphtalindampf und einem sauerstoffhaltigen Gas unterhalb Rotglut über Katalysatoren geleitet wird. UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch von Naphtalindampf und Luft unterhalb Rot glut über einen vanadinhaltigen Natalysa- tor geleitet wird. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch von Naphtalindampf und Luft unterhalb Rot glut über einen vanadinoxydhaltigen Ka talysator geleitet wird. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch von Naphtalindampf und Luft unterhalb Rot glut über einen molybdänhaltigen Kata lysator geleitet wird. -1. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspriiehen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, da.ss bei Temperaturen zwischen 300 und<B>580'</B> gearbeitet wird.
CH88189D 1916-06-28 1920-01-16 Verfahren zur Darstellung von Phtalsäureanhydrid. CH88189A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156398B (de) * 1957-06-26 1963-10-31 Ici Ltd Verfahren zur Herstellung aromatischer Carbonsaeuren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156398B (de) * 1957-06-26 1963-10-31 Ici Ltd Verfahren zur Herstellung aromatischer Carbonsaeuren

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