Verfahren zur Darstellung von Phtalsäureanhydrid. Es wurde gefunden, dass sieh Phtalsäure- anhydrid herstellen lässt, wenn ein Gemisch von Naphtalindampf und sauerstoffhaltigem Gas, z. B. Luft, unterhalb Rotglut über Ka talysatoren geleitet wird. Zweckmässig wird bei Temperaturen zwischen 300 und 580 gearbeitet. Als Katalysatoren eignen sich in erster Linie Vanadinverbindungen: doch kann das Verfahren auch mnit andern Sauerstoff überträgern, z. B. Molybdänverbindungen, ausgeführt werden.
Der Katalysator wird zweckmässig in dün ner Scbicht möglichst gleichmässig auf einem Träger verteilt. Natürlich müssen für jeden einzelnen Fall die günstigsten Bedingungen be- ziiglich Temperatur, Geschwindigkeit. Sauer stoff- und Feuchtigkeitsgehalt des über geleiteten Gases, sowie Konzentration an Naphtalindampf usw. festgestellt werden. Die Menge des gebildeten Phtalsäureanhydrids wächst unter sonst gleichen Bedingungen bis zii einer gewissen obern Grenze mit der Ge schwindigkeit und ebenso mit dem Sauer stoffgehalte des übergeleiteten Gasgemenges.
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Beispiel 2: Man leitet einen mit Naphtalin beladenen Luftstrom bei einer Temperatur zwischen 350 und 450 über einen Katalysator, der durch Tränken von 40 Teilen Bimssteinkörnern mit einer Lösung von anderthalb Teilen Gummi und Schütteln mit einem Teil Ammonvanadat bis zur gleichmässigen Verteilung hergestellt wird.
Beispiel 3: <U>Man</U> leitet einen mit Naphtalin beladenen Luftstrom bei einer Temperatur von etwa 380 über einen Katalysator, der durch Nie derschlagen von Molyblänsäure auf Bimsstein mit Hilfe von Blutkohle und Erhitzen auf etwa 320 im Luftstrome zur Verbrennung der Kohle hergestellt wurde. Die so erhaltene schwarze Masse ist gut wirksam, bei hoher Temperatur weiss gebrannte Molybdänsäure viel weniger.