CH88449A - Anlassschaltverfahren für einen Doppelgehäuse-Induktionsmotor mit gemeinsamer Achse und einem gemeinsamen Doppelkäfiganker. - Google Patents

Anlassschaltverfahren für einen Doppelgehäuse-Induktionsmotor mit gemeinsamer Achse und einem gemeinsamen Doppelkäfiganker.

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CH88449A
CH88449A CH88449DA CH88449A CH 88449 A CH88449 A CH 88449A CH 88449D A CH88449D A CH 88449DA CH 88449 A CH88449 A CH 88449A
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CH
Switzerland
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housing
induction
double
triangle
star
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Inventor
Bruncken Coelner Elek Johannes
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Bruncken Johannes Coelner Elektromotorenfabrik
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/12Asynchronous induction motors for multi-phase current

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description


      Anlassschaltverfahren    für einen     Doppelgehäuse-Induktionsmotor    mit     gemeinsamer     Achse und einem gemeinsamen     Doppelk.äfiganker.       Die Erfindung betrifft ein     Anlass-          schaltverfahren    für einen Doppelmotor mit  einer gemeinsamen Achse und mit     einem     Doppelanker mit     Käfigwicklung    mit gemein  samen, von einem bis zum andern Anker  durchgehenden     Leitern,    wie in der deutschen  Patentschrift Nr. 108543 als Erfindung von       Boucherot     &      Cie.    angegeben ist.  



  Die für diese Maschine in Betracht kom  menden     Anlassvorrichtungen    sind durch  schnittlich teuer und kompliziert, da sie nicht  viel billiger wie die ganze Maschine selbst  werden dürften. Auch die stufenweise An  lassschaltung für einen derartigen Motor, wel  che in der "Zeitschrift für Elektrotechnik"  1904, Seite 479, angegeben ist, hat noch ver  schiedene Nachteile, die durch die vorliegende       Erfindu    g vermieden werden.

   Insbesondere       isl:    hervorzuheben, dass die Zahl der Anlauf  stufen bei der Schaltung     Boucherot     &      Cie.     nur drei     beträgt,    was für grössere Maschinen  kaum ausreichend sein dürfte, um so mehr,    als noch keine     gleichmässigen        Stromstösse    von  Stufe zu Stufe erzielt werden.  



  Nach dem den     Gegenstand    der Erfindung  bildenden Verfahren werden nun die ein  zelnen Anlaufstufen dadurch gebildet,     da.ss     die beiden miteinander vereinigten     Gehä.use-          i,v-icklungen    so zueinander geschaltet werden,  dass die     magnetische    Induktion anfangs ganz  niedrig ist und durch Schaltungsänderung  stufenweise erhöht wird, wobei jedoch die  Lage beider Drehfelder stets einander ent  gegengesetzt gerichtet bleibt, bis zur letzten  Schaltstufe, bei der die     Umkehrung,    um 180    dann nur in einer Stufe geschieht.  



  Bei dem Motor     Boucherot     &      Cie.    nach       "Zeitschrift    für Elektrotechnik" wird be  kanntlich das Anlassen     dadurch    erreicht, dass  in drei Stufen von je 60   ein Drehfeld um  <B>180'</B> verschoben wird.  



  Die einzelnen. gemäss der Erfindung ver  wendeten Schaltstufen sind nach der Zeich  nung für     Drebstrom    mit den Phasen 1,      und<B>93</B> und den     Wicklungen    a für das eine  und b für das andere Gehäuse folgende:  
EMI0002.0002     
  
    Stufe <SEP> I: <SEP> Beide <SEP> Gehäusewicklungen <SEP> zu  einander
<tb>  Serie, <SEP>   Stufe <SEP> II: <SEP> Beide <SEP> Gehäusewicklungen <SEP> zu  einander
<tb>  Serie.
<tb>  Stufe <SEP> III: <SEP> Beide <SEP> Gehäusewicklungen <SEP> zu  einander <SEP>   Serie,
<tb>  Stufe <SEP> IV: <SEP> Beide <SEP> Gehäusewicklungen <SEP> zu  einander
<tb>  parallel,
<tb>  Stufe <SEP> V: <SEP> Beide <SEP> Gehäusewicklungen <SEP> zu  einander
<tb>  parallel..,
<tb>  gleiehzeitig <SEP> Gehäusewicklung <SEP> b <SEP> um <SEP> <B>180'</B> <SEP> ver  dreht.

         Unter "diesen Verhältnissen läuft ein       Doppelankermotor    nach nahezu so     günstig    an  -wie ein     Schleifringankermotor.        Eingehende          Versuche        ei;gaben    bei     Vollastanlauf    eine etwa  nur um 30      /o        böhere    Stromaufnahme wie beim  Bleiehen     Sehleifringläufermotor.     



  Bei der bekannten     Anordnung    von     Bouche-          rot        (#r        Gie.        beträ-,t    der     Ohmwert    der zwischen  den Läuferstäben angeordneten Bandagen  widerstände     etwa    den 15- bis 20fachen Wert  des innern Widerstandes des Läufers selbst.  Der     \Widerstand    ist     somit    hoch     und    die     Wi-          cierstandsleiter    sind leicht der     Zerstörun    aus  gesetzt, da sie dünn und lang ausfallen.

   Sie  haben die beim Anlaufe des Motors von die  sem aufzunehmende     Energie    voll in Wärme       aufzuspeichern,    was mit Rücksicht auf die  hole     meclianisehe    Beanspruchung die Be  tiiebssicherheit noch mehr herunterdrückt.

    Der hier in Frage kommende     Liiufer    kann       da,egen    mit     Widerständen    von so niedrigen       0bmwerten        ausPeführt    werden, dass es ge  nügt, wenn     um    die frei durch die Luft von  einem Anker zum andern führenden     Läufer-          stibe   <I>l</I> der     I'i--ur    mehrere Ringe     z-v    in Form       voll        BandaB,en    gelegt werden,

   deren jeder     ein-          fa@I    mit den einzelnen     Stäben    zu verbinden       itt.    Der     Ohmwert        _    dieser     Banda-en    kommt    dabei dem des     innern.        Widerstandes    des     All-          hers    selbst ziemlich gleich, so dass die Anlauf  energie nicht voll den Bandagen allein auf  genommen zu werden braucht. Diese Ban  dagen stellen zudem einen unzerstörbaren  Widerstand dar, da das einzelne Leiter  element von Stab zu Stab kurz und mit gro  ssem Querschnitt ausfällt.

   Der Grund für  diese     Ausfübrüngsmöglichkeit    liegt eben  darin, dass infolge der bei Anlauf auftreten  den niedrigen Induktion gemäss der oben be  schriebenen     Anordnung    die Läuferströme  einen mehrfachen normalen Wert annehmen,  und die innere     Läuferspannung    noch     zudem     entsprechend kleiner ausfällt.  



  Von den meisten Elektrizitätswerken wird  verlangt, dass die angeschlossenen Drehstrom  motoren     gleichzeitig    für zwei Spannungen       geeignet    sind. Die wichtigsten Spannungen  sind     220    Volt für die Dreieck- und 380 Volt  für die     Sternschaltung    des betreffenden Mo  tors. Auch ist es für die Fabrikation sehr  erwünscht, wenn auf Lager     gefertigte    Ma  schinen für zwei Spannungen nach     Wahl        -,e--          eignet    sind.  



  Der oben beschriebene Doppelgehäuse  motor lässt sieh aber auch für zwei Spannun  gen benutzen, die sich allgemein ebenfalls       wie    '
EMI0002.0066  
   verhalten. Ist ein solcher       Doppelgehäusemotor    zum Beispiel für 380  Volt berechnet, so dass die in Frage kommende       Anlassschaltung    Verwendung findet, so kann  derselbe Motor auch an einem     Leitungsnetze     von 220 Volt benutzt werden, und zwar mit  den nachstehend aufgeführten Schaltungen  als Anlaufstufen:  Stufe 1: Beide Gehäuse zueinander Drei..

    eck Serie,  Stufe 2: Beide Gehäuse zueinander Stern  parallel,  Stufe 3: Beide Gehäuse zueinander pa  rallel, eins in Stern und das andere in Drei  eck geschaltet,  Stufe 4: Beide Gebäue zueinander Drei  eck parallel,  Stufe 5: Beide Gehäuse zueinander Drei  eck parallel, wobei ein Gehäusefeld um 180 0  umgeschaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Anlassschaltverfahren fär einen Doppel gehä.tise-Induktionsmotor mit gemeinsamer Achse und mit einem gemeinsamen Doppel käfiganker mit als Widerstand dienenden Leitern zwischen den einzelnen Läuferstäben der beiden Anker, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden miteinander vereinigten Ge häusewicklungen so zueinander geschaltet werden, dass die magnetische Induktion an fangs ganz niedrig ist und@durch Schaltungs änderung stufenweise erhöht wird, wobei je doch die Lage beider Drehfelder stets ein ander entgegengesetzt gerichtet bleibt bis zur letzten Schaltstufe, bei der die Umkehrung um 180 dann in nur einer Stufe geschieht.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Anlassschaltverfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zum An lassen zunächst die Induktion dadurch entsprechend niedrig gehalten wird, dass beide Gehäusewicklungen in Stern und Serie zueinander gelegt sind und hiernach die Induktion stufenweise gesteigert wird, indem die Schaltungen der Ständer so ge ändert werden, dass auf zunächst Stern Dreieck - Serie, dann Dreieck - Serie, hierauf Stern parallel und als letzte Stufe die Umkehrung des Drehfeldes des einen Ständers um 180 erfolgt.
    2. Anlassschaltverfahren naeli Patentanspruch- 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum An lassen der Maschine zunächst die Induk tion dadurch entsprechend niedrig gehalten wird, dass beide Gehäusewicklungen in Dreieck und Serie zueinander gelegt sind und hiernach die Induktion stufenweise gesteigert wird, indem die Schaltungen der Ständer nunmehr in Stern Parallel-Selial- tung, dann weiter ein Gehäuse in Stern, das andere in Dreieck, beide aber parallel.
    zueinander, dann weiter beide Gehäuse in Dreieck parallel zueinander gebracht werden, und endlich in der letzten Stufe die Umkehrung eines Drehfeldes um<B>180</B> erfolgt. PATENTANSPRUCH II: Motor zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gelLennzeieh- net, dass die als Widerstand dienenden Lei ter, die zwischen den Ankerstäben in Form -von Bandagen die Ankerstäbe zusammen halten und dabei mit jedem einzelnen Stabe leitend verbunden sind, einen derartig grossen Querschnitt erhalten,
    dass der Olimwert die ses Widerstandes so niedrig wird, dass er dem innern Widerstande des Ankers selbst: ziemlich gleich kommt.
CH88449D 1918-02-07 1919-12-09 Anlassschaltverfahren für einen Doppelgehäuse-Induktionsmotor mit gemeinsamer Achse und einem gemeinsamen Doppelkäfiganker. CH88449A (de)

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