CH88767A - Anordnung zur Messung der Spannung in Hochspannungsnetzen. - Google Patents

Anordnung zur Messung der Spannung in Hochspannungsnetzen.

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CH88767A
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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      Änordnung    zur Messung der Spannung in Hochspannungsnetzen.    Zur Messung der Spannung in Hochspan  nungsnetzen  -erden in der Regel     Messkon-          densatoren    benutzt.. um einerseits das     Mess-          instrument    von der Hochspannung zu tren  nen und so das Bedienungspersonal vor     der     Hochspannung zu     schützen,    anderseits mit  Rücksicht auch auf den geringen Energie  bedarf der an die     Messkondensatoren    ange  schlossenen statischen Voltmeter. Die sta  tischen Voltmeter könnten zwar auf der Nie  derspannungsschalttafel ohne besondere  Vorsichtsmassregeln angebracht werden.

   An  ihren Zuführungsleitungen herrscht zwar  hohe Spannung, aber die bei einem Kurz  schluss     freiwerdende    Energiemenge ent  spricht nur der Ladung der beiden     Konden-          satorbelegungen,    ist also nur sehr klein.

    Immerhin wird man ungern Leitungen mit  einer Spannung von vielleicht 2000 Volt  durch den Niederspannungsraum     führen.     Die Instrumente     bedürfen    also zur Sicher  heit gegen diese Spannungen umständ  licher     @Einrichtungen.    sie müssen aber auch  gegen die     Wirkung    von     Erdfeldern    abge-         schirnil        werden.        Ferner    muss bei ihrer       Eicliuiig    die     Napazitätswirkung    der Umge  bung     herüchi@l?ti,t    werden,

       und        schliesslich          zei;eii    sie     nicht    nur an,     wenn        elektro-          dynamisehe        Sliannun"e,n        vorhanden    sind.       sondern        auch.        wenn    aus     irgendwelchen    Ur  sachen statische Ladungen der Kondensa  toren auftreten.  



  Diese Nachteile      -ei-cleii    der Erfindung       gemäss        vermieden.        wenn    die     Belegdingen    des       Messkondensators    nicht, wie bisher üblich,  mit statischen     Instrumenten        verbunden    wer  den, sondern mit     Messinstrumenten,    die nicht  auf elektrostatischer Wirkung beruhen,

   also       elektromagnetiselien    oder     elektrodynami-          schen        Messinstrunienten.    Diese     Instrumente          können    ohne     weiteres    für     geringe    Ströme       ausgeführt        werden.    Ihr     Enerl-iebeclarf          weicht        hei        zweckmässiger    Ausführung     nur     unwesentlich von     dem    der     statischen        In-   

         struinentu    ab.     Anderseits        weisen    sie     aber     noch     hetriiclitliclie    Vorteile auf:     völlige        Un-          empfindliclikeit        gegenüber    den     kapazitiven          Verhältnissen        der        Umgebung.    Statische La-      dangen der     Kondensatoren    können sich  ohne weiteres     durch    die Leitung des     Instru-          menies     <RTI  

   ID="0002.0005">   ausgleiphen,    so dass     statische    Ladun  gen nicht     an---ezeigt    werden. Ausserdem  schliesst sich die     Anordnung,    zumal wenn  sie über     Messwandler    angeschlossen wird,  den     Üblichen    Anordnungen für     Hochspan-          nun',#,arilagen    an. Als Sekundärleiter der       Messv,-andler        können    normale Niederspan  nungsleitungen     verwendet    werden, z.

   B.     Te-          lephondrähte    mit Bleimantel oder     Kuhlo-          drähe,    oder die sonstigen, in Schaltanlagen  üblichen metallarmierten Leitungen, oder       auch    Leitungen. die in ein     Peschelrolir    ein  gezogen sind. Den Instrumenten selbst wird  nur niedere     Spannung-        zugeführt,    sie kön  nen einpolig in der üblichen Weise ohne       weiteres    geerdet     werden.     



  Ein     Ausfül-@i un-sbeispiel        gemäss    der     Er-          findiing    ist in der Zeichnung schematisch       veranscbauliel4.    n ist eine Hochspannungs  eines     Wechselstromnetzes,        dessen          anderer    Pol     geerdet    ist;

   b ist ein     Durchfüh-          run-kondensator.    An zwei Belegungen     c"     c., des     Kondensators    ist die     Primärwick-          lun-        d    des     Messwandlers        e    angeschlossen.

         dessen        Sekun(lii@ivicklung    ein von     Leitung-s-          strow        durcbflo,#senes    Instrument     g        speist.     Für die     Beleguni        -en        cl,        c_    bedeutet der An-         schluss    des     Messinstrumentes        bezw.    des     Mess-          wandlers    zwar eine wesentliche Herabmin  derung der Spannung.

   Dies kann aber ohne  weiteres in Kauf     genommen    werden,     -,teil     einerseits die für das     Messinstrument    erfor  derliche Energiemenge ausreicht, ander  seits die Sicherheit der Anlage durch die  Herabsetzung der Spannung zwischen zwei  Belegungen gegenüber der grossen Zahl der  Belegungen des Kondensators nicht beein  trächtigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH .Anordnung zur Messung der Spannun,- in Hochspannungsnetzen, dadurch gekenn- zeichnet, dass an Belegungen von Messkon- densatoren ein nicht auf elektrostatischer Wirkung beruhendes Messinstrument ange schlossen ist.
    UNTERANSPRUCH: Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Messinstrument über einen Messwandler an die Kondensator belegungen angeschlossen isi.
CH88767D 1919-02-18 1919-11-17 Anordnung zur Messung der Spannung in Hochspannungsnetzen. CH88767A (de)

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CH88767D CH88767A (de) 1919-02-18 1919-11-17 Anordnung zur Messung der Spannung in Hochspannungsnetzen.

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