Einrichtung zur Prüfung von Flugmotoren bei Unterdruck. Da bei der Benutzung von Flugmotoren die in grösseren Höhen abnehmende Luft dichte einen wesentlichen Ei influss auf die Leistung und den Brennstoffverbrauch des M1otors ausübt, so ist es erforderlich, solche Motoren vor Inbetriebnahme derselben unter Schaffung derjenigen Verhältnisse, die oben in der Atmosphäre herrschen, zu prüfen. Solche Prüfungen hat man bisher in soge- nannten Unterdruckkammern vorgenommen, in welche die Motoren eingebaut werden und in welchen künstlich ein der verlangten Steig höhe entsprechender Unterdruck erzeugt wird.
Der Aufenthalt in solchen Unterdruckkam mern ist aber für die mit der Prüfung des Motors beschäftigten Personen nicht nur schi- lästig, sondern unter Umständen auch ge fährlich wegen des schädlichen Einflusses des Unterdruckes auf die rAtmungsorgane und die Herztätigkeit.
Die Erfindung bezweckt nun, in dieser Beziehung einen Ausweg zu schaffen. Bei der Einrichtung gemäss derselben wird nicht. wie früher, der ganze zu prüfende Motor in eine Unterdruckkammer eingebaut, sondern die zur Erzeugung, bezw. zur Zuleitung des Gasluftgemisches zum Arbeitszylinder die nenden Teile des Motors werden luftdicht an einen Behälter angeschlossen, in welchem ein der Steighübe des Motors entsprechender Unterdruck erzeugt wird. Ausserdem werden auch die turn Austritte der verbrannten Gase dienenden Teile des Motors mit einem zwei ten solchen U nterdruckbehälter luftdicht ver bunden.
Die Erzeugung des Unterdruckes in dem an den Auspuff angeschlossenen Behälter, beziehungsweise das Absaugen der Auspuff gase erfolgt beispielsweise durch einen Ven tilator, während die Erzeugung des Unter druckes in demn an den Einlass angesehlosse- nen Behälter durch den Motor selbst erfolgen kann.
Auf der Zeichnung ist ein Au sführungs- beispiel des Erfindungsgegernstandes darge stellt.
Der Motor n ist mit seinem Vergaser b durch eine Leitung c luftdicht an einen. Be- hä-lter d angeschlossen, in welchem durch ein unier Federdru@k sielendes Ventil ein der Steighöhe des Motors entsprechender aUnter- druck erzeugt wird. Der Auspuff des Motors ist durch eine Leitung e an einen zweiten B"hälter @ angeschlossen, in welchem durch einen Ventilator g ein der Steighöhe des No- tors entsprechender Unterdruck erzeugt wird.
Die die Prüfung des Motors vornehmen den Personen höhnen auf diese Weise unmit telbar an den Motor herangelangen, ohne dass sie sich in edlem Raume zu befinden brau- cllen, in welchem Unterdruck herrscht. Der Motor arbeitet aber trotzdem während der Prüfung unter Verhältnissen, welche genau den Verhältliissen in der betreffenden ge wünschten Steilhöhe entsprechen.
Device for testing aircraft engines under negative pressure. Since when using aircraft engines, the air density, which decreases at higher altitudes, has a significant influence on the performance and fuel consumption of the Motor, so it is necessary to turn such engines before they are put into operation, creating the conditions that prevail in the atmosphere above check. Such tests have so far been carried out in so-called vacuum chambers, in which the motors are installed and in which a vacuum corresponding to the required climbing height is artificially generated.
Staying in such negative pressure chambers is not only annoying for those who are busy checking the engine, but can also be dangerous because of the harmful influence of the negative pressure on the respiratory organs and the heart.
The invention now aims to provide a way out in this regard. With the establishment according to the same will not. As before, the whole engine to be tested built into a vacuum chamber, but rather the generation, respectively. To feed the gas-air mixture to the working cylinder, the nenden parts of the engine are connected airtight to a container in which a negative pressure corresponding to the rising strokes of the engine is generated. In addition, the parts of the engine used for the turn-off of the burnt gases are connected in an airtight manner to a second such vacuum container.
The generation of the negative pressure in the container connected to the exhaust, or the suction of the exhaust gases is done, for example, by a fan, while the generation of the negative pressure in the container connected to the inlet can be done by the engine itself.
The drawing shows an exemplary embodiment of the subject matter of the invention.
The engine n is airtight with its carburetor b through a line c to one. Container d is connected, in which a negative pressure corresponding to the height of the motor is generated by a unier spring pressure valve. The exhaust of the engine is connected by a line e to a second B "container @, in which a ventilator g generates a negative pressure corresponding to the height of the engine.
In this way, the people who test the engine scoff at the engine without having to be in a noble room, in which negative pressure prevails. However, the engine still works during the test under conditions which exactly correspond to the conditions in the relevant ge desired steep altitude.