CH88867A - Verfahren zur Herstellung von Schleif- und Druckkontakten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schleif- und Druckkontakten.

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CH88867A
CH88867A CH88867DA CH88867A CH 88867 A CH88867 A CH 88867A CH 88867D A CH88867D A CH 88867DA CH 88867 A CH88867 A CH 88867A
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CH
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brushes
pressure contacts
graphite
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pressure
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Inventor
Co Gebrueder Siemens
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Siemens & Co Geb
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  Verfahren zur Herstellung voll Schleif- und Druckkontakten.    Nach Patent Nr. 82327 werden Schleif  und Druckkontakte, die aus Metall und Koh  lenstoff bestehen, dadurch hergestellt,     dass    ein  Pulver aus Metall mit pulverförmigem Koh  lenstoff iniii gemischt und durch Druck  iiiid Hitze geformt wird. Nach vorliegender  Erfindung werden mindestens 20 % Graphit  init dem Metallpulver gemischt.  



  Mit wachsendem Graphitzusatze zeigen  die Bürsten ein rasches Abnehmen der Festig  keit und Härte, ausserdem nimmt der Lei  tungswiderstand sehr rasch zu, so dass man  wegen dieser erheblichen Nachteile zunächst  über geringe Zusätze bis zu etwa 10 % Gra  phit nicht hinausgehen wird. Es hat sich  aber gezeigt, dass durch geschickte Ausfüh  rung des Verfahrens, insbesondere durch ge  nügend lange Dauer und Höhe des Druckes  und der Erhitzung es möglich ist, noch bis  aufwärts zu etwa 60 % Graphitgehalt Bürsten  zu gewinnen, die zwar eine verhältnismässig  sehr geringe mechanische Widerstandsfähig  keit besitzen, aber trotzdem<B>f</B>     est    genug sind, um  für viele Verwendungszwecke noch in Betracht  gezogen werden zu können.

   Es hat sich nun    weiter gezeigt, dass gerade diese Bürsten trotz  ihrer soheinbaren Geringwertigkeit in     nie-          uhanischer    Beziehung und hinsichtlich des  Leitungswiderstandes für viele Zwecke den  Bürsten mit geringerem     Graphitgehalte    weit  überleglen sind. Der Leitungswiderstand gelit  zwar beim Übergange von 10 % auf 20 %  Graplitgelttit auf mehr als das Doppelte und  beim tbergange von 20 % auf 60 %     Gra-          pliiigehalt    noelinials auf das Zelinfache hin  auf. Gleiebzeitig werden die Körper bei die  s e r Steigerung des Graphitgehaltes so weich,  dass sie mit dein Fingernagel leicht geritzt  werden können.

   Aber diese geringe Leit  fähigkeit hawl für sehr viele Zweeke ohne  weiteres mit in Kauf genommen werden, die  Bünsten sind immer noch den reinen     Graphit-          bürsten     fast -um das     Zelinfaplie        überlecen.    Die  'Weichheit     (lur        Nörper    erweist sieh für  viele     Zweuke        al-;

      ein     -rosser        Vorzu-.    Beson  ders für     schiiellaufende        31asuliiiien        zei-'t    sich,       dass    bei     Verwendiiii-    dieser Bürsten die Kol  lektoren und     Sebleifrin#ge        ausserordentlieh        #ge-          seliont    werden.

   Die Bürsten mit einem Gra-      pliitgehalt von 10 % und etwas mehr ergeben  durchweg eine sehr starke Abnutzunc der  Kollektoren oder Sebleifringe, besonders bei  sehrellaufendeu Maschinen, so dass sie bei  diesen     prahtiseb    überhaupt nicht in Betracht  gezogen werden können. Die Bürsten mit dem  höheren Gehalte dagegen sind vorzüglich für  diese Zwecke geeignet.  



  Man könnte daran denken, Bürsten ähn  licher Zusammensetzung nicht durch direkte  Vereinigung des Metalles mit dem Graphit,  wie gemäss vorliegender Erfindung in Aus  sieht genommen ist, sondern zum Beispiel  durch irgend eines der behannten     verkohl-          baren    Bindemittel zu gewinnen. Solche Bür  sten zeigen aber im Gebrauch eine starke und  ungleichmässige Abnutzung. Es wird sehr  n    viel Kupferstaub erzeugt, der bald zu     erlieb-          liehen    Betriebsstörungen     Anlass    gibt, und die  <B>n</B>  Kollektoren und Schleifringe werden auch  erheblich mehr angegriffen. Alle solche Stö  rungen fallen bei den erfindungsgemäss her  gestellten Bürsten fort.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zür Herstellung von Schleif- und Druckkontakten nach Patentansprueh des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens 20 bis<B>60</B> Teile Graphit mit <B>80</B> bis 40.Teilen eines einheitlichen Metall pulvers verwendet werden.
CH88867D 1919-01-28 1920-07-23 Verfahren zur Herstellung von Schleif- und Druckkontakten. CH88867A (de)

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DE88867X 1919-09-30

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CH88867A true CH88867A (de) 1921-04-01

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CH88867D CH88867A (de) 1919-01-28 1920-07-23 Verfahren zur Herstellung von Schleif- und Druckkontakten.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041147B (de) * 1955-03-08 1958-10-16 Union Carbide Corp Kontaktbuerste erhoehter Lebensdauer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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