CH88910A - Vorrichtung zur Reinigung der Nuten der Einstossplatten selbsttätiger Zündholzmaschinen. - Google Patents
Vorrichtung zur Reinigung der Nuten der Einstossplatten selbsttätiger Zündholzmaschinen.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06F—MATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
- C06F1/00—Mechanical manufacture of matches
- C06F1/04—Filling match splints into carrier bars; Discharging matches
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Description
Vorriehtung zur Reinigung der Nuten der Einstollplatten selbsttätiger Zündholzmaschinen. Bei allen bis jetzt bestehenden selbstläti- gen Zündholzmaschinen mit Einstossplatten, bei welchen die Nuten zur Aufnahme der Hölzer in ihrer Längsrichtung nicht gleich mässig tief sind, besteht der Übelstand, dass die Reinigung der Nuten in den Ecken, die durch die Abstufungen der Nutentiefen ge bildet werden, gar nicht oder nur in sehr unvollkommener Weise bewirkt wird.
Man hat versucht, zu dieser Reinigung einen entsprechend den Nuten der Einstoss platten gezahnten Reinigungskamm zeit weise von oben in dieselben eingreifen zu lassen, der beirr Rückgange der Einstoss platte die Nuten reinigen sollte, doch war es hierbei nicht möglich, mit den Zähnen dieses Reinigungskammes die durch die Ab stufungen der Nutentiefen entstehenden Ecken in den Nuten vollkommen zu reini gen.
Es blieben in den Ecken häufig Hölzer- reste liegen, die sich während des Betriebes sogar fest. in die Ecken einpressten, so dass sie von Hand mittelst eines spitzen Gegenstan- des entfernt werden musst.en. Ferner Trat rnan versucht. die Böden der Nuten an der Abstufungsstelle zu durchbrechen, um den fiölzerresten an dieser Stelle ein freies Durchfallen zu gestatten,
doch auch diese Ausführung war unvollkommen; es blieben auch liier flölzerreste stecken.
Durch cf@rs Steckenbleiben der Hölzerreste wurde cler Einstoss der Hölzer mangelhaft., entweder wurden letztere entsprechend den Alcussen der 1-lölzerreste tiefer eingestossen als wie die Hölzer in den reinen Nuten, oder aber die Hölzer ;
litten heim Eindruck in die Stablöcher über die Druckstelle hinweg und fielen beirr Riiekgan@e der Einstossplatte nach unten, so dass hierdurch nicht nur ein verhältnismässig grosser-Abfall entstand, son dern auch durch Fehlen dieser Hölzer in den Tragstäben die Leistung der Maschine heeinträclItigt wurde.
Vorliegende Erfindung beseiti-t nun die- den Cbels(and in vollkommener Weise da- durch, dass in @'erbinclung mit dem üblichen obern I',einigungskamiii ein in die Nuten der Einstossplatte eintretender unterer Kamm in solcher Weise zusammenwirkt, dass die Nuten an ihren Abstufungen vollständig und sicher gereinigt werden.
Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis der Erfindun,-s,-egenstancl in einem Aus führungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 bis lz die Vorrichtung in vier ver schiedenen Arbeitsstellungen, Fi < . <B>5</B> die Einstossplatte in der :Ansicht auf die Nuten und im Schnitte dargestellt. Fi--. ss den obern Reinigungskamm, und Fi,@. <B>7</B> den untern Kamm.
In dem Behälter d liegen die noch nicht mit Kipfen versehenen Hölzer. Unter diesem Behälter<B>(1</B> bewel-t sich in bekannter Weise die Einstossplatte cc. Durch eine nicht darge stellte entsprechende Rüttelung werden die Hölzer in die Nuten der Einstossplatte einge legt. Die Einstossplatte a ist mit ungleich mässig tiefen Niiten a1 und a= (Fig. 5) ver sehen.
An der Abstufungsstelle n' ist der Boden der Nuten durchbrochen. In die Durchbruchstelle a --reift ein Kamm r als Reinigungskamm (Fig. 1 bis ö) von unten hinein.
Letzterer wird an beiden Enden durch die Führungen P mittelst nicht darge- stelIter geeigneter Bewegungsmechanismen zeitweise auf- und abbewegt. Der obere Rei- nigun,-skamm b wird durch geeignete Be- wegunzsorgane, die in der Zeichnung eben falls nicht dargestellt sind, gleichfalls zeit weise auf- und abbewegt.
Nachdem die Hölzer durch die Einstoss- platte cr in die Tragstäbe eingedrückt sind, steht der obere Reinigungskamm b in einem gewissen Abstande über der EinstossplattP und der untere Reinigungskamm c schliesst die tiefen Nuten so ab, dass der Boden der letzteren mit der Oberfläche der Zähne des Reinigungskammes , c in einer Höhe liegt, entsprechend der Stellung in Fig. 1.
Eeim Riicl:27anzee der Endstossplatte a. wobei sich auch der untere Reinigungs kamm c mitbewegt, senkt sich der obere Rei <B>b</B> bis auf den Boden der Nu ten a1. und gleichzeitig hebt sich der untere Reinigungslamm c so weit, dass die Ober fläche seiner Zähne mit dem Boden der Nu ten a1 in einer Höhe liegt. Hierbei drücken die Zähne des Reinigungskammes c die Höl- zerreste, die etwa. in den Abstufungsecken der Nuten liegen oder eingepresst sein sollten, mit in die Höhe.
Sobald nun die Einstoss- platte (c init dem untern Reinigungskamm c in Zusammenwirkung mit dem obern Reini- gungskamme h die in Fig. ? dargestellte Stellung erreicht hat, senken sich die Reini gung skäi-iiine b und c mit.
gleicher Ge- sciiwindigkeit auf den Boden der Nuten rz=, wonach, da die Einstossplaltewährend dieses Vorganges sich weiter zurückbewegt, die Stellung nach Fit-. 3 erreicht wird.
Daran anschliessend bleiben der obere und untere P.einigungskamm b, bezw. c zunächst in ihrer lotrechten Einstellungslage stehen; die Einstossplalte a geht, vollends zurück. und die Zähne des obern Reini--unzskamines putzen dabei die 1-1ö 1zerreste aus den Nuten a= her aus.
Nachdem nun die Einstossplatte ihre äusserste rückwärtige Stellung, wie in Fig. !F dargestellt, erreicht hat, geht. der obere R.ei- nigungska.mm in seine obere Stellung Tiv. 1.) zurück, die Endstossplatte a bewegt sich mit den in ihren Nuten liegenden Hölzern den Tragstäben zu, worauf die Anfangsstel lung nach Fig. 1 wieder erreicht wird.
Durch die beschriebene Zusammenwir kung des obern Reinigungskammes b mit dem untern Kamme c als Reinigungskamm in Verbindung mit. der Einstossplatte a wird in sicherer Weise erreicht, dass die Zähne des Reinigungskammes c beim Rückzange der Einstossplatte ständig auch beim Über gange von der Nut a1 zu der Nut. (c2 mit. dem Boden der Kanäle in Fühlung bleiben, wo durch eine gute vollkommene Reinigung er reicht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Reinigung der Nuten der Einstossplatten selbsttätiger Zündholzmaschi- nen, bei welchen die Nuten zur Aufnahme der Hölzer in ihrer Längsrichtung mit Ab stufungen versehen sind, und durch einen obern Kamm gereinigt werden, dadurch ge kennzeichnet, class in Verbindung mit clem obern Kamm ein in die Nuten der Einstoss platte eintretender unterer Kamm in solcher Weise zusammenwirkt, dass die Nuten an ihren Abstufungen vollständig gereinigt werden.UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich beim Rück gange der Einstossplatte der obere Reini gungskamm zunächst so weit senkt, dass seine Spitzen den Boden der weniger tiefen Nuten in der Einstossplatte berühren und cla.ss sich gleichzeitig der untere Reinigungs lamm so weit lebt., dass die Oberfläche sei ner Zähnt, mit dem Boden der weniger tie fen Nuten auf gleicher Höhe steht und in dieser Stellung so lange bleibt,bis die Spit- zen des obern Reinigungskammes über der einen Ecke des untern Reinigungskammes stehen, worauf sich beire weiteren Rück gange der hinstossplatte beide Reinigungs- hämme mit gleicher Geschwindigkeit so sen ken, dass, wenn die Einstossplatte sich um die Breite der Zähne des untern Reinigungs kammes weiter zurückbewegt hat, die Spit zen des obern Reinigungskammes,sowie die Oberfläche der Zähne des untern Reini gungskammes in gleicher Höhe mit dem Bo den der tieferen Nuten stehen und in dieser Stellung verharren, bis die Einstossplatte ihre ii.iisserste rückwärtige Stellung erreicht <B>hat.</B>
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH88910T | 1918-01-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH88910A true CH88910A (de) | 1921-04-01 |
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ID=4345906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH88910D CH88910A (de) | 1918-01-08 | 1918-01-08 | Vorrichtung zur Reinigung der Nuten der Einstossplatten selbsttätiger Zündholzmaschinen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH88910A (de) |
-
1918
- 1918-01-08 CH CH88910D patent/CH88910A/de unknown
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